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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 13.08.2013 21:59 
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es wird Zeit, dass der Film auf DVD erscheint

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 14.08.2013 15:14 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ich hab Hill nie besser gesehen als in LF.

Ich auch nicht,der 'lanky Gunman' ist seine beste Rolle 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 14.08.2013 20:05 
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Nö, Die schmutzigen 13 ist seine beste Rolle und auch mit Abstand sein bester Film.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 14.08.2013 20:16 
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Der ist auch toll...

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 14.08.2013 20:16 
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Ein wenig was fürs Auge, wurde ja noch nicht gepostet und die Szenen machen einen guten Eindruck.

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 14.08.2013 20:19 
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Ob den auch heimlich Leone gedreht hat ? :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 15.08.2013 13:31 
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Nach erneuter Sichtung vergebe ich nun 6,5/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 15.08.2013 13:55 
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Zu wenig. Nochmal schauen !

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 15.08.2013 20:29 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ob den auch heimlich Leone gedreht hat ? :lol:


Scheint so.
Gerüchte sagen daß Lanky Fellow in Wahrheit von Leones toter Ur-Ur-Großmutter inszeniert wurde. Valerii soll lediglich die Szenen mit dem Alten in seiner Stube gedreht haben. Und die Szene mit Sanchos Tod. Als die Produzenten das sahen (ihr Star nach 10 min tot! oh mein Gott) haben sie Valerii umgehend zum Kaffee-Kochen verdonnert, und Leone, der Valerii empfohlen hatte, eine Schadenersatzklage angedroht, worauf dieser, da er keine Zeit hatte (er drehte gerade einen Film der einem viel Zeit zum Kaffeekochern lässt), seine Verwandschaft abklapperte. Letztendlich blieb Sancho tot da die tote Ur-Ur-Omi einen 2. Kaffee Kocher brauchte und sich als ebenfalls Tote mit dessen Ableben identifizieren konnte. Die blöden Produzenten waren so vom Namen Leone geblendet daß sie eh nichts gemerkt haben, und der Film wurde wie er ist (man ist was man ißt, bzw hier was man trinkt). Und Valerii kam immerhin beim Kaffee Kochen die Idee zu Sie verkaufen den Tod, der ja nicht zufällig wie eine sehr, sehr, sehr lange Kaffeepause mit direkt nachfolgendem Mittagsschlaf wirkt, wenn auch nur halb so aufregend wie ein solcher.
So fügte sich alles zu einem guten (Happy-)Ende ...


(... und wenn sie nicht gestorben sind, und auch wenn sie es sind, dann kochen sie heute noch Kaffee)


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 16.08.2013 12:30 
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Lanky Fellow gefällt mir ziemlich gut, ist aber in meinen Augen Valeriis schwächster Western 6,5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 18.08.2013 11:44 
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Finde die anderen drei (vier) auch besser.
Knapp Valerii's schwächster und klar Hill's bester - von allem was dabei ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 18.08.2013 11:54 
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Eingeordnet ins Valerii Western Werk:

Die beiden Nachfolger sind interessanter, aber Sie verkaufen den Tod ist deutlich schwächer.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 31.08.2013 22:15 
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Nachdem der Film hier zuletzt intensiver besprochen wurde hab ich mir das Teil wieder einmal angesehen und ein wenig meinen Senf dazu abgegeben :D .

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"Lanky gunman is a killer, a killer like you and me."
(Lanky Gunman: The Wilder Brothers)

Der berüchtigte Kopfgeljäger Hank „Lanky“ Fellow, auch der weiße Aasgeier genannt, wickelt in einem kleinen Kaff im wildesten Westen ein großes Geschäft ab. Der Bankier Aarons bietet ihm einen ganzen Haufen Dollars wenn er seine Goldladung beschützt und sicher zu ihm in die Bank bringt. Zu Aarons Pech bekommt aber der gefürchtete Bandit Gus Kennebeck und seine Bande Wind von der Sache. Lanky Fellow kommt diese Tatsache aber ganz gelegen, denn mit Kennebeck hat der noch eine Rechnung offen, die beglichen gehört.

Collins: "Wenn ich fragen darf. Wer sind sie eigentlich?"
Lanky: "Nur ein Jäger, Lanky Fellow. Meine Feinde sagen weißer Geier zu mir."

Der Regisseur und Drehbuchautor Tonino Valerii ist vor allem durch seine Arbeiten im Westerngenre bekannt geworden. Nachdem er Sergio Leone in dessen wegweisenden Werken Per un pugno di dollari (Für eine Handvoll Dollar) und Per qualche dollaro in più (Für ein paar Dollar mehr) assistierte lieferte er 1966 mit Per un gusto di uccidere sein Regiedebüt ab. Leone ist den ganzen Film über präsent, hat sich Valerii Leones Stil doch ziemlich genau eingeprägt und kopiert ihn nicht nur in einer Szene. Diesen leoneartigen Stil behält Valerii auch bei seinen späteren Western bei was von manchen Kennern zum Teil heftig kritisiert wird. Negativ würd ich das keinesfalls betrachten wenn ein Schüler etwas von seinem Lehrmeister übernimmt nur kann dadurch der Eindruck entstehen, dass Valerii nichts anderes ist als ein schwächerer Leone. Wie auch immer man das sieht, Valerii hat eine Handvoll ausgezeichneter Western gedreht mit denen eigentlich jeder Genreliebhaber seine Freude haben müsste. Schade ist nur, das, wenn es um Valerii geht, oftmals nur diskutiert wird was er nun bei Il mio nome è Nessuno (Mein Name ist Nobody) tatsächlich gedreht hat und was Leone inszeniert hat.

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Mit seinem Regiedebüt Per il gusto di uccidere schafft es Valerii einen mehr als unterhaltsamen und sehr gut inszenierten Western zu drehen, in dem sich ein geldgieriger Kopfgeldjäger nicht nur einen Haufen Kies unter den Nagel reißt sondern auch noch eine alte Rechnung begleichen kann. Den Titelhelden Lanky Fellow (heißt in etwa schlaksiger Kerl) mimt der Amerikaner Craig Hill, der hier einen seiner besten Auftritte im Genre zu verbuchen hatte. Lässig, cool und immer ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen. Lanky Fellow hat eigentlich nur zwei Dinge im Kopf: Geld und Rache. Als ihm der Bankier Aarons und der Geschäftsmann Collins ein lukratives Angebot machen kann er natürlich nicht ablehnen. Hinzu kommt, dass sich bald herausstellen wird, dass der Bandit Gus Kennebeck hinter Aarons Gold her ist und mit dem hat Lanky noch eine Rechnung offen. Kennebeck wird dargestellt vom Spanier George Martin, der aussieht wie ein Mexikaner, gekleidet ist wie ein Mexikaner aber doch tatsächlich wie ein Holländer heißt. Zu Kennebecks Männern gehören unter anderem der Chinese George Wang und ein junger Sancho Gracia. Während Wang als Machete gerne mit seinen Macheten spielt (einen betrunkenen alten Mann tötet er einfach mal zwischendurch weil der ihn Bastard nennt) lässt sich Bill mit dem Entführungsopfer ein und entdeckt dabei sein moralisches Empfinden wieder.

"(…) das Menschenleben zählt nicht, der Film predigt wie seinesgleichen die totale Nichtachtung des Menschen, die sich in der Einstellung des >Helden< manifestiert: für ihn bedeuten Dollars die Hauptsache, ein paar Morde mehr oder weniger spielen da keine Rolle mehr. Diese Einstellung bedingt Einwände gegen den Film." M.V. (1)

Franco Ressel als Bankier Aarons und Piero Lulli als dessen Partner Collins sind souverän wie immer bleiben aber beide über die gesamte Laufzeit im Hintergrund der Geschichte. Sie schaffen es aber trotzdem die ganze Zeit wenig vertrauenswürdig dreinzublicken. Mit denen würde ich auf keinen Fall Geschäfte machen aber ich hab auch nicht das Selbstvertrauen von Lanky Fellow. Rada Rassimov spielt als Isabelle Kennebecks Geliebte mit dem sie zudem noch einen Sohn hat, dem auch sein Hauptinteresse gilt. Isabelle ist ihm kurz gesagt scheißegal. Toll auch ihr erster Auftritt als sie Lanky über den Weg läuft. Sie steht vor Kennebecks Steckbrief, sie schauen sich gegenseitig an, Lanky grinst verschmitzt, Isabelle schaut verschämt nach links unten. Es ist klar, die beiden kennen sich und haben eine gemeinsame Vergangenheit. Die Szene, in der sie den toten Gus findet ist ebenfalls aller erste Sahne. Eugenio Galadini spielt den alten Jefferson, der mich allerdings ein wenig genervt hat mit seinem Geplapper und für die Story, auch wenn er Lanky in einer Szene hilft, fand ich ihn eigentlich recht überflüssig. Hier wollte Valerii wohl auch seinen Piripero in seinem Film haben. Lorenzo Robledo kann man noch als Sheriff bewundern, der bei der hiesigen Bevölkerung allerdings kein allzu hohes Ansehen genießt (Lanky: "Gibt es hier vielleicht auch einen Sheriff?" - Collins: "Mhm, so kann man ihn auch nennen"). Immerhin darf Robledo mit seinen Assistenten Machete foltern um das Versteck des Entführungsopfers aus ihm herauszupressen.

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Per il gusto di uccidere beginnt gleich recht schwungvoll und bleihaltig, werden doch gleich in der ersten halben Stunde ein ganzer Haufen bekannte spanische Genredarsteller ins Jenseits gepustet. Wahrscheinlich wurde die Sanchez-Bande nur deshalb eingefügt um den spanischen Co-Produzenten zufriedenzustellen. Aber das ist nur meine Ansicht. Immerhin fügt sich das Ganze gut ein und Lanky wird so auch gleich als überragender Schütze und unmoralischen, geldgierigen Killer eingeführt. Als die Sanchez-Bande die Soldaten abschlachten hat er dafür nur sein berühmtes Grinsen im Gesicht. Sanchez hingegen hat die Soldaten ganz besonders lieb und möchte sie am liebsten alle zu seinen Freunden machen ("Erst tot im Dreck ist ein Soldat unser Freund. Los macht schnell, ich will viele solcher Freunde haben"). Lanky Fellow knallt in dieser Einführung nicht nur Sanchez-Darsteller Fernando Sancho sondern zudem noch José Manuel Martin, Enrique Santiago und José Canalejas über den Haufen. Canalejas hat dabei einen witzigen und zugleich tragischen Abgang zu verzeichnen. Als er mit zwei seiner Kumpanen, als Nordstaatler verkleidet, in Aarons Bank das Gold stehlen will taucht plötzlich Lanky Fellow hinter ihnen auf. Der knallt sie sogleich über den Haufen wobei Canalejas seinen Colt nicht aus diesem umständlichen Armeehalfter bekommt. Da hat er mir fast leid getan.

"Recht bekommt im Leben immer nur der, der zuerst zuschlägt."

Das Per il gusto di uccidere auch optisch was her macht hat man nicht nur Tonino Valeriis an Leone angelehnten Inszenierungsstil zu verdanken sondern auch Kameravirtuose Stelvio Massi, der wie immer für eine exzellente, wenn auch nicht so verspielt wie sonst, Kameraarbeit sorgt. Valerii hat sich nicht nur einige Darsteller und Massi aus den kurz zuvor entstandenen Leone-Arbeiten mitgenommen sondern auch Ausstatter Carlo Simi, der für eine mehr als gelungene Ausstattung sorgt. Vor allem die Innenausstattung ist schon um einiges hochwertiger und schöner als in den meisten Italowestern. Ich bin mir dabei nicht sicher aber ich denke Valerii hat einfach die ganzen Bauten und Sets von Per qualche dollaro in più übernommen.

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Der Soundtrack von Nico Fidenco geht auch gut ins Ohr und hat ein fetziges Titellied zu bieten. In den Spannungsmomenten kann sie ebenfalls überzeugen. Ein bisschen abwechslungsreicher hätte er durchaus noch ausfallen können, hört man doch die meiste Zeit über nur Variationen der Hauptmelodie. Auch die deutsche Synchronisation hat gute Arbeit geleistet kann sie doch mit guten und passenden Stimmen aufwarten und zudem bleibt sie die ganze Zeit über ernst. Nur Lanky Fellow wurden hie und da ein paar flapsige Sprüche und Bemerkungen in den Mund gelegt, die aber absolut nicht weiter störend sind.

Tonino Valeriis Regiedebüt Per il gusto di uccidere ist ein erstklassig inszenierter und unglaublich unterhaltsamer Western, der auch bei wiederholtem Genuss immer noch mächtig Laune macht. Craig Hill ist hier eine Wonne so lässig wie sein Lanky Fellow die Sachen angeht, einfach herrlich. Und sein Lachen in der großartigen Schlussszene ist auch noch ziemlich ansteckend und so geht man mit einer guten Laune aus dem Kino (falls man den Film denn im Kino gesehen hat, ich leider nicht). Auch die restliche Besetzung ist toll, wenn auch manchmal verschenkt, ebenso wie die Musik, Drehorte und Ausstattung. Ein rundum gelungener Spaß also, der innerhalb Valeriis Oeuvre ruhig ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätte sowie eine deutschsprachige Auswertung auf DVD oder Blu.

(1) Bruckner, Ulrich P. (2002): Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Berlin. Schwarzkopf und Schwarzkopf. S. 68

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 04.09.2013 12:18 
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Schöne Zusammenfassung.
Jetzt fehlt nur noch eine DVD-Veröffentlichung.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 15.08.2014 20:07 
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Auch hier: Tolle VÖ... in der deutsche Fassung fehlten offensichtlich nur 3-4 Gewaltszenen, u.a. wo Gus seinen Bruder und seine Freundin mehrfach verprügelt und die Szene, wo ein Wächter erstochen wird, das war mir schon beim deutschen Tape aufgefallen.


Schon als angekündigt wurde, dass Fidenco interviewt wurde, hab ich mich auf ein nicht-0815-Interview gefreut, und wurde nicht enttäuscht.

Tarantinos Film hat mir nicht gefallen....Wir drehen bessere Western als die Amerikaner, sie sind mannhafter und blutrünstiger... :D :D NIco knows best.. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 22.08.2014 19:07 
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Ist auch einer meiner liebsten, auch wenn Sancho nur nen Kurzauftritt hat und selten Dämlich Schießwütig ist :lol:
Craig Hill spielt den Lanky super gut!
Schon der Anfang mit dem Titellied als Lanky durch die Wüste langsam näher reitet und die Kamera mit der Sonne und Schatten spielt ist genial!
Es gibt auch viele Coole gegenüberstellungen und den Tod , schuss durch Fernglas des Scharfschützen Gewehres dürfte dieser Film erfunden haben oder???
Ressel und Lulli als die zwielichtigen Bankiers fand ich oberklasse, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt die Hauptfiguren des Filmes waren.
Für Martin war es ne tolle bösewicht Rolle als Bandenchef!
Dieser alte "das ist mein Gold" war jetzt nicht nervig, gebraucht hätte es den aber auch nicht, den alten Spiegellinser :lol:
8,5/10

Die Koch DVD hält ein Spitzen Bild parat und das Fidenco Interview ist spitze!!

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 28.08.2014 16:54 
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Soeben über die neue Koch DVD die dritte Sichtung vollzogen.
Ich fand ihn heute schon ein bisschen besser, als beim letzten Mal.
Die Geschichte kommt zwar nie über den Durchschnitt hinaus, da es einfach überhaupt nichts ungewöhnliches gibt, aber mittlerweile konnte ich mich halbwegs mit der Visage von Craig Hill anfreunden, auch wenn ich ihn noch immer nicht als Idealbesetzung sehe.
Dafür gibt's andere gern gesehene Gesichter, die für den nicht ganz passenden Hauptdarsteller entschädigen, wie Franco Ressel, Piero Lulli oder George Martin.
Ich finde es jetzt auch gar nicht mehr so schlimm, dass Sancho bereits nach 15 Minuten abtritt, denn auch George Martin ist durchaus passend als Bandenchef und Sanchos Auftritt muss man als echter IW-Fan einfach abfeiern, auch wenn er nur kurz ist.
Das einzige, was ich an ihm komisch fand, ist sein Name; warum gibt man einem Charakter, der vom Aussehen und von der Kleidung her offensichtlich ein Mexikaner ist, einen amerikanischen Namen?
Franco Ressel und Piero Lulli fand ich allerdings bestens besetzt und auch der Alte mit dem Spiegel passt gut dazu.
Die größeren Schießereien erinnern inszenatorisch irgendwie an ARIZONA COLT und haben mir jedenfalls sehr gut gefallen.
Die Musik von Nico Fidenco ist grandios; das Titellied hat Ohrwurmcharakter.

Fazit: Rein von der Handlung her eigentlich ein Durchschnitts-IW, aber Dank der vielen bekannten Gesichter und der fantastischen Musik, hebt er sich noch locker über den Durchschnitt.
Ich erhöhe von 6,5 auf 7/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 28.08.2014 17:01 
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Eher holländisch. Hat mich aber auch gewundert... sieht eher nach einem Pepe Gonzales aus :lol:

Aber wenn ein Chinese ein Mexikaner sein kann, dann kann der Anführer auch Gus heißen :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 16.09.2014 18:39 
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So nach Erstsichtung der schönen Koch VÖ fällt mir ein Urteil schwer.

Lanky Fellow ist ein optisch schöner Film, man merkt, dass Valerii frisch von Sergio Leones Sets kam. Die Bilder gefallen mir besser, als bei all seinen anderen Western und trotzdem wirkt das Endprodukt irgendwie uninspiriert. Die Actionszenen sind ganz gut gemacht, Valerii ist recht innovativ beim Schnitt (das sieht man schön beid er Einstellung, wo ein Gunman getroffen wird, danach wieder in den Tumult geschnitten wird und dann wieder der fallende Gunman gezeigt wird. So montierte Peckinpah auch seine Zeitlupen - nur eben besser). Auch vom Schauspielerischen her ist es solide. Die Story wirkt wie eine gute Idee, aus der kein angemessenes Drehbuch mehr wurde, der alte Opa ist klar von ähnlichen Figuren beim großen Sergio inspiriert.

Ich mag ja Valeriis Filme alle, aber sie alle haben auch ihre Schwächen. Bei Lanky Fellow kann ich nicht sagen, woran es liegt. Es ist optisch sein bester Film und trotzdem wirkt er mitunter uninspiriert.
7/10


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 16.09.2014 20:09 
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Nobody hat geschrieben:
Bei Lanky Fellow kann ich nicht sagen, woran es liegt. Es ist optisch sein bester Film und trotzdem wirkt er mitunter uninspiriert.
7/10


Sagen wir mal so, es fehlt der Aha-Effekt, das Besondere, der den Film unvergesslich macht.
Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht, ich habe bei Valerii auch immer das Gefühl, dass die letzten 10 Prozent fehlen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 19.09.2014 22:26 
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El Puro hat geschrieben:
ich habe bei Valerii auch immer das Gefühl, dass die letzten 10 Prozent fehlen. ;)


zu 110%. Manchmal.

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 20.10.2014 19:33 
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Alternativer Titel: Per il gusto di uccidere
Produktionsland: Italien, Spanien
Produktion: Francesco Genesi, Vincenzo Genesi, Daniele Senator, José López Moreno
Erscheinungsjahr: 1966
Regie: Tonino Valerii
Drehbuch: Víctor Auz, Augisto Fonocchi, Remigio Del Grosso, Sandro Continenza, Massimo Capriccioli, Leonardo Martin
Kamera: Stelvio Massi
Schnitt: Yosi Salgado
Musik: Nico Fidenco
Länge: ca. 88 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller:

Craig Hill: Hank „Lanky“ Fellows
George Martin: Gus Kennebeck
Piero Lulli: Collins
Diana Martín: Molly/Peggy Kennebeck
Franco Ressel: Aarons
Rada Rassimov: Isabelle Kennebeck
Eugenio Galadino: Jefferson
George Wang: Mingo/Machete
Fernando Sancho: Sanchez
José Marco: John Kennebeck




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Lanky Fellow hat soeben die Beute eines Raubüberfalls zurückerobert und will nun die Belohnung dafür kassieren. Ein Minenbesitzer macht dem unermüdlichen Kopfgeldjäger das Angebot seine Prämie zu verdoppeln. Für diesen Lohn muss er nur das Gold aus einer Mine bewachen, bis dieses von den Soldaten abgeholt wird. Doch der Job ist nicht so einfach, denn Gus Kennebeck und seine Bande sind heiß auf das Edelmetall.

Der Film startet mit einer schönen Komposition von Nico Fidenco. Dazu bekommt man anspruchsvolle Bilder geboten und das Auge wie auch das Ohr werden sehr zufrieden gestellt. Nach den letzten Klängen dieser angenehmen Melodie trifft man auch gleich auf zahlreiche Bekannte. Fernando Sancho, José Manuel Martín und weitere bösen Buben, sorgen mal wieder für Stimmung. Leider müssen Fernando und José Manuel sehr früh das Handtuch werfen, da sie gegen Lanky Fellows schnelle Kugeln keine Chance haben.

Lanky Fellow wird von dem leider kürzlich verstorbenen Craig Hill verkörpert. Dieser macht seine Sache als Kopfgeldjäger und Berufszyniker gut, kann allerdings nicht mit seiner Leistung in Bianchinis „Django- Ich will ihn tot“ konkurrieren. Egal, denn die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und die fast überzogene Härte aus Bianchinis Western findet sich bei Valerii nicht wieder. Auch wenn ein wenig Folter in Form von Zusammenschlagen und der Anwendung von heißem Kaffe einen kleinen Part einnimmt.

Einer der Parade-Drecksäcke: Piero Lulli, hält sich für seine Verhältnisse ziemlich zurück. Piero spielt den gerissenen Geschäftsmann und Minenbesitzer Collins und hat dabei meist ein Grinsen im Gesicht. Der bei Lanky Fellow führende Bösewicht (was die Spielzeit und die Wichtigkeit seines Parts anbelangt), George Martin ist ebenfalls zahmer Natur. Zwar haut er seiner Geliebten, Isabelle ab und an was auf die Fresse, aber ansonsten verhält sich der Chefdesperado ziemlich verhalten. Da gibt seine rechte Hand, George Wang in der Rolle von Machete schon wesentlich mehr Gas.

Die Story die „Lanky Fellow“ bietet, ist recht angenehm. Es gibt keine sonderlichen Überraschungen, aber es werden viele interessante Charaktere eingebunden. Dazu kommt der (bereits angesprochene) Zynismus des Charakters Lanky Fellow.

Fazit: Ein sehr ordentlicher Beitrag des italienischen Western-Genres. Für 8 Punkte reicht es jedoch nicht.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 01.04.2015 21:41 
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Nach rund 6 Jahren mal wieder gesehen und immer noch nur (sehr) knapp über dem Durchschnitt.
Der Beginn ist stark, das Ende auch und dazwischen hat man das Gefühl man isst einen alten Kaugummi..... Er zieht sich und zieht sich und zieht sich und man erlebt nichts mehr Neues.
Martin ist als Bösewicht meiner Meinung nach völlig fehlbesetzt.
Insgesamt nichts besonderes und Valerii scheint das Ganze sehr emotionslos runterkurbelt zu haben.
Knappe 6/10, mit Tendenz nach unten.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 01.04.2015 21:45 
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Ich hab ihn kurz nach Sartana eingelegt und würde 8/10 ziehen.

Für mich ein durchgängiger Genuss wie alle Valeriis,( und nicht um Stanton zu ärgern.)

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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 01.04.2015 21:50 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ich hab ihn kurz nach Sartana eingelegt und würde 8/10 ziehen.



Bei mir war es die umgekehrte Reihenfolge. Vielleicht war das mein Problem. :D :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 02.04.2015 09:03 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ich hab ihn kurz nach Sartana eingelegt und würde 8/10 ziehen.

Für mich ein durchgängiger Genuss wie alle Valeriis,( und nicht um Stanton zu ärgern.)


Das ärgert mich doch nicht. Ich ärgere mich (fast) nie über Filme. Wenn sie schlecht sind, dann sind sie halt schlecht, aber was zählt ist das ich immer genügend finde die mich begeistern oder mich gar umhauen.

Ich liebe zwar viele Filme, aber ich hasse keine.


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 02.04.2015 14:04 
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Stanton hat geschrieben:
Ich ärgere mich (fast) nie über Filme.


Gerade von dir liest man aber sehr oft Wörter wie, z.B. einfallslos, öde, uninspiriert, lahm,...
Ich habe bei dir oft das Gefühl, dass du mit vielen Filmen zu hart ins Gericht gehst, weil sie eben nicht ganz dem Leone Stil entsprechen, billig wirken etc.

Stanton hat geschrieben:
Ich liebe zwar viele Filme, aber ich hasse keine.


Sicher nicht? Wie ist das denn dann mit Fidani, Crea, Batzella & Co? ;)


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BeitragVerfasst: 02.04.2015 14:15 
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Man kann auch hart mit Filmen ins Gericht gehen, ohne sie zu hassen...


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 02.04.2015 14:24 
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Das habe ich ja auch nicht gesagt...


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 Betreff des Beitrags: Re: LANKY FELLOW - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 02.04.2015 14:35 
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Genau das wolltest du sagen! Was sollte sonst die Frage?


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