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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 13.08.2015 15:45 
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Jean-Louis Trintignant   Klaus Kinski   in

LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG

● IL GRANDE SILENZIO / LE GRAND SILENCE / LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (I|F|1968)
mit Frank Wolff, Luigi Pistilli, Mario Brega, Carlo D'Angelo, Marisa Merlini und Vonetta McGee
eine Produktion der Adelphia Compagnia Cinematografica | Les Films Corona | im Verleih der Centfox
ein Film von Sergio Corbucci


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»Er darf nicht begraben werden bevor ich das Geld kassiert habe!«


Utah, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. In der kleinen Stadt Snowhill herrscht unter den ärmsten Bürgern Hunger und Elend, denn die kalten Temperaturen bedrohen ihr Leben. Um nicht umzukommen, überfallen diese mittlerweile organisierten Banden wohlhabende Leute, woraufhin sie zu Gesetzlosen deklariert wurden, auf die man hohe Kopfgelder ausgesetzt hat. Snowhill zieht seitdem zahlreiche Kopfgeldjäger an, die die gesuchten Leute nun mit der Absolution des Gesetzes jagen, aufspüren und töten dürfen. Der unerbittlichste unter den Kopfgeldjägern ist Loco (Klaus Kinski), der auch den Mann von Pauline (Vonetta McGee) getötet hat. Sie sinnt auf Rache und heuert Silence (Jean-Louis Trintignant) an, der Loco erledigen soll. Doch die Angelegenheit verläuft für den stummen Einzelgänger nicht so leicht wie gedacht, denn seine Zielscheibe lässt sich nicht so einfach von ihm provozieren...

Der Einstieg in Sergio Corbuccis Film geschieht schnell, eindeutig, brutal und ebnet daher eine unmissverständliche Marschrichtung. Bereits in den ersten Szenen wird die Dialogarbeit von schnell gezogenen Colts übernommen und es kommt zunächst nur eine entscheidende Frage auf: wer zieht zuerst, wer stirbt zuerst? Eigenartig und beeindruckend zugleich sind die mit Schnee überhäuften Schauplätze, die von der ersten Minute an Stimmungen fabrizieren und quasi buchstäblich den kalten Charakter dieser Geschichte und der meisten Charaktere unterstreichen. Ennio Morricones wunderbare Musik leistet bestimmende Schützenhilfe, es ist, als hallen die verheißungsvollen, nahezu feierlichen Klänge wie ein Echo aus den Bergen, genau aus jenen Bergen, die die Kopfjäger erst anlocken, da sich dort ihre Zielscheiben verbergen. Bevor dieses Ziel erreicht wird, gibt es auf dem Weg dorthin noch genügend Opfer zu erledigen und die angewandte, unempfindliche Brutalität ist erschreckend, wenn auch zugleich notwendig für den weiteren Ablauf. Die beiden Hauptpersonen sind mit Silence und Loco schnell gezeichnet, und ohne Klimmzüge entsteht eine merkliche Grundspannung, da man jetzt schon an den bevorstehenden Clash denken muss. Vieles, das in aller kürze aufgezeigt wird, wirkt möglicherweise verstörend für den Zuschauer, vielleicht ist man sogar noch damit beschäftigt, erst einmal die gegensätzlichen Grundvoraussetzungen der Schauplätze oder des rapiden Aufbaus zu ordnen. Der stumme Einzelgänger Silence verwendet eine Sprache, die bei jedermann verständlich ist - er benutzt seinen Colt. Sein Antagonist Loco strahlt in zynischer Härte und beide erscheinen komplett gegensätzlich zu sein, jedoch sprechen sie eigentlich die gleiche Sprache. Der Aufbau zeigt sich hier dennoch ganz klassisch an einer Unterteilung zwischen Held und empfundenem Abschaum interessiert.



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»Wir haben nichts getan, was ungesetzlich ist!« Derartige Parolen wird man in ungefähr der gleichen Façon gebetsmühlenartig von Klaus Kinski hören, der aus Loco eine unglaublich beeindruckende Figur formt. Er wirkt hier wie der Wolf, der Kreide gefressen hat um im nächsten Moment ein Happening der exzessiven Brutalität zu veranstalten. Die Menschenjagd stellt zwar ein einträgliches Geschäft dar, aber beinahe möchte man deuten, dass es sich lediglich um einen willkommenen Nebeneffekt handelt, da es ihm ums Hetzen, Töten und Vernichten geht. Die beschriebene Unempfindlichkeit wird von Klaus Kinski auf den Punkt gebracht und der Tod der Anderen wird zur einzigen Rechtfertigung für das eigene Überleben. Doch sind es eben stets die anderen, die nicht überleben, sondern es ist Loco, der dadurch ein Stück weit unbezwingbar und noch gefährlicher wirkt. Diese Grundvoraussetzung setzt dem Bild des eigentlichen Protagonisten indirekt schwer zu, da er gegen eine, dem Empfinden nach omnipotente Person zu kämpfen hat. Lediglich die aus der Erfahrung resultierende Gewissheit, oder vielleicht eher gesagt Hoffnung, dass Helden nicht einsam, oder eben gar nicht sterben, überlagert diesen Eindruck weitgehend sicher. Hass und Gefühle der unendlichen Rache bäumen sich auf, so dass eine Katastrophe unausweichlich zu sein scheint. Wie wird sie jedoch aussehen? Wird der Gerechtigkeit am Ende Genüge getan, Raum für mögliche Gefühlsduseleien zur allgemeinen Entschärfung der harten Marschrichtung geschaffen, oder wird ein Phantom, das sich Überraschung nennt, triumphieren? Interessante Fragen der Erstansicht, die der Verlauf, oder viel mehr Sergio Corbucci konsequent klären wird, ohne jedoch größere Hoffnungsschimmer und Atempausen aufkommen zu lassen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jemand vorbei schießen wird, erscheint so gut wie ausgeschlossen.

Bei den darstellerischen Leistungen gibt es keine unpassenden Kapriolen und sehr stilsichere Leistungen. Ohne sich Übertreibungen hinzugeben, übertreffen sich Jean-Louis Trintignant und Klaus Kinski selbst, Frank Wolff und Liugi Pistilli färben ihre Charaktere weitgehend unkonventionell und die schöne Vonetta McGee erweist sich als einer der großen Überraschungscoups der Besetzungsliste. In, und um Snowhill herum, scheint es also nur so von Barbaren zu wimmeln. Schüsse durchziehen immer wieder das winterliche Szenario, Menschen (oder besser gesagt die Handelsware) erlegt man wie Vieh, die Leichen werden zusammengeschnürt, zum Frischhalten im Schnee verscharrt und abtransportiert, die Kopfjäger arbeiten ihre Liste mit einer buchstäblichen Bürokratie des Grauens ab. Hilfreich ist in allen Belangen die ausgezeichnete Bildsprache, die Dialoge verlaufen angemessen und sparen sich kleinere Ausrufezeichen nicht auf, musikalisch erlebt man die stets abgestimmte Crème de la Crème eines feinfühligen, aber auch demonstrativ fordernden Ennio Morricone, willkommene kurze Rückblenden tragen zum Verständnis bei und das Geschäft mit dem Tod wird durchweg mit drastischen Bildern garniert. Der große Showdown in Form eines perfide gestalteten, aber ebenso in atemberaubenden Bildern festgehaltenen Finales kommt einer ordentlichen Western-Kulturrevolution gleich und besitzt absolut das Potential, sprachlos zurückzulassen, denn die dem Genre oft vorgeworfene Oberflächlichkeit wird hier zum Ende hin sozusagen bereitwillig aufgehoben. Ganz im Sinne der internationalen Verleihtitel, die sich mit der Stille beschäftigen, kann man schon sagen, dass sie den Nagel auf den Kopf treffen und vielleicht nur Shakespeare noch passender gewesen wäre, denn der Rest ist (hier tatsächlich) Schweigen. Ein wirklich hochklassiger Beitrag.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 13.08.2015 16:30 
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Eine sehr schöne Vorstellung zu einem meiner liebsten Italo Western :dh:
Mindestens einmal im Jahr flimmert dieses meisterliche Werk über den heimischen Bildschirm und könnte somit bald auch mal wieder vorgeknüpft werden (gerade bei diesen Temperaturen) ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 13.08.2015 17:33 
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Ich bin ganz schwer für eine Blu!


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 13.08.2015 21:04 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Mindestens einmal im Jahr flimmert dieses meisterliche Werk über den heimischen Bildschirm

Ich bin da gerade einige Sachen am abarbeiten, und auch wenn sich das nach schwerer, unangenehmer Arbeit anhört, muss ich doch sagen, dass ich mir hinterher oftmals die Frage stelle, warum ich eher einen Bogen um das Genre mache. Ich darfs eigentlich gar nicht sagen, aber "Leichen pflastern seinen Weg" habe ich mir die Tage zum ersten Mal angesehen. Den hatte ich irgendwann mal der Schauspieler wegen so nebenbei mitbestellt und ihn dann sofort zu den Üblichen gelegt. Verschwendete Zeit wie sich im Nachhinein herausgestellt hat. Den werde ich mir unter Garantie auch noch häufiger anschauen, war total begeisternd!


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 14.08.2015 15:08 
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Prisma hat geschrieben:
dass ich mir hinterher oftmals die Frage stelle, warum ich eher einen Bogen um das Genre mache.

Braucht nur etwas Zeit,zu erkennen daß es das Genre aller Genres ist ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 14.08.2015 15:49 
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GunmanStan hat geschrieben:
Braucht nur etwas Zeit,zu erkennen daß es das Genre aller Genres ist ;)

Ich weiß, irgendwann sollte jeder den Schuss hören! :lol:

Nein, ich sehe da für mich einen guten Kompromiss. Da ich eigentlich ohnehin nicht gezielt nach Genres gehe, sondern vor allem nach Schauspielern auswähle, vertreiben mir die paar Western, die ich in den letzten Tagen gesehen habe, die Zeit ganz gut. Und lange brauche ich da nicht zu suchen, meistens wimmelt es ja geradezu von denjenigen, die ich sowieso gerne sehe. Ob der Film dann brauchbar ist oder nicht, wen scherts schon? :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 14.08.2015 19:21 
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Prisma hat geschrieben:
GunmanStan hat geschrieben:
Braucht nur etwas Zeit,zu erkennen daß es das Genre aller Genres ist ;)


Ich weiß, irgendwann sollte jeder den Schuss hören! :lol:




Hoffe doch, dass der unangenehme Tinnitus mittlerweile wieder abgeklungen ist und Du den mächtigen Nachhall bestens genießen kannst :D


Bei mir klang das Ganze übrigens so:

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Litt danach zwar einige Wochen an enormen Ohrensausen, aber der Knall hatte dafür voll reingehauen und für immer seine Spuren hinterlassen :wiegeil:

Nach meinem schon viel zu späten Einstieg in die Genrefilmwelt fristeten die Italo Western zunächst über ein Jahr ihr trauriges Dasein auf den letzten Plätzen der (auch weiterhin) endlos langen Filmwarteliste, doch nachdem ich während dieser Orientierungsphase meine enorme Vorliebe für Gialli und Polizeifilme finden konnte und das bis dato verfügbare Repertoire abgearbeitet hatte, trat eines schönen sonntagnachmittags dann auch mal das Italo-Western Genre in Form des einzig wahren Djangos auf den Plan und hinterließ dabei einen mächtigen Eindruck.
Daraufhin folgten dann bestimmt noch zwei Dutzend weitere IWs, worunter sich auch glücklicherweise nur 2 richtige Nieten befanden. Aber irgendwann nahmen die lähmenden Exemplare überhand und eine regelrechte endlos Serie verhakelte mir schlussendlich die Laune und die Luft war vorübergehend wieder raus.

Aufgrund der durchwegs passablen bis exzellenten Veröffentlichungen in den letzten beiden Jahren, ist das Interesse aber glücklicherweise wieder rapide angestiegen und vor Kurzem wurden sogar die ersten Zweitsichtungen eingeläutet. (Meine 10 Lieblinge haben natürlich schon mehrere Karussellfahrten im BD-Player hinter sich ;) )


So, genug der leeren Worte...: Verabschiede mich jetzt zu einem abkühlenden Trip auf dem wundervoll verschneiten Weg der gepflasterten Leichen und hole mir dabei das nächste Schusserlebnis ab...

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:hutheben:


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 18.08.2015 15:51 
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Klasse,das Pic mit dem MG Move :lol:
Der Streifen war auch für mich der Startschuß,jedem Western,bei dem zufällig ein Italiener am Set vorbei kam,hinterher zu jagen.Besonders denen,die hierzulande einen Django in den Titel verpaßt bekamen.
Klar daß auch viele davon reine Zeitverschwendung sind (der den Prisma gerade beschrieben hat,geht schon in die Richtung und es gibt noch ne Menge schlechtere) aber die 50 besten sind schon jede Minute wert und können Leuten die ab und zu mal ins Genre reinschauen möchten,mit bestem Gewissen empfohlen werden :)


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 18.08.2015 18:12 
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DJANGO scheint die perfekte Einstiegsdroge zu sein, auch bei mir hat dieser Film alles ausgelöst :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 18.08.2015 20:34 
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Wenn wir schon bei "Einstiegsdrogen" sind, sollten wir aber die Leones nicht vergessen.
GBU oder noch eher SMDLVT passen m.M.n. als Einstiegsfilme besser.
Aber wie auch immer: Sowohl DJANGO als auch sämtliche Leones sollte sowieso jeder gesehen haben!


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 10:06 
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Es gibt Aussagen, die sagen fast nichts...

Leones Filme sind überragend und sicherlich für viele die Einstiegsdroge, aber das ist auch etwas gefährlich, weil nur wenige IWs an íhre Qualität heranreichen. Leichen pflastern seinen Weg gehört aber auf jeden Fall in den Kanon, weil er die Essenz des Genres liefert.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 16:30 
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Wenn jetzt aber vielleicht jemand aus dem US-Western kommt und sich an den IW heranwagt, ist SMDLVT sicher noch eher zu empfehlen, weil in dem Film ja auch Stil-Elemente des US-Western vorhanden sind.
Was LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG betrifft, der ist zwar ein Klassiker, aber als Einstiegsfilm m.E. eher weniger geeignet, weil er ja doch auch ziemlich einzigartig ist.
Wenn man mit einem Corbucci anfängt, wäre DJANGO oder MERCENARIO m.M.n. passender.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 16:54 
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Ich glaube das führt zu weit vom Thema weg, einen Einsteiger Thread haben wir ja schon.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 18:24 
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Hatte nach meinem oben beschriebenen Einstieg in ITW-Welt sämtliche Leone Werke bewußt für ein weiteres Jahr auf der Warteliste belassen, da ich zunächst mal ein Feeling für den sogenannten (gehobeneren) "Standard" des Genres bekommen wollte und mich erst danach mit den (bis dato "angeblichen") Meisterwerken auseinandersetzen. Und eines schönen Wochenendes war es dann endlich soweit und die Dollar-Triologie wurde samt "SMDVT" in einer Session serviert.

Glaube auch nicht, dass ich (zumindest ;) ) zum Zeitpunkt meines Einstiegs diesen Werken die gleiche Wertschätzung hätte entgegenbringen können und war daher sehr froh, mit der Premiere noch etwas gewartet zu haben. (denn so hatte ich bis dato schon mal ca. 40 Beiträge der solideren Sorte sehen dürfen und konnte daher dann auch die Meisterstücke Leones besser für mich einordnen.... wobei diese für mich grundsätzlich außer Konkurrenz laufen und unabhängig vom gängigen ITW-Genre stehen)


Und nun wieder zum eigentlichen Film:


"Leichen pflastern seinen Weg" gehörte zu den 10 erst gesehenen Exemplaren und zündete gleich bei seiner Premiere in seiner vollsten Pracht. Letzten Freitag gönnte ich mir den Film dann zum 4. Mal, wobei die ausgelöste Begeisterung dem Premiereneffekt auch weiterhin nicht viel nachsteht. Daher wurde dieses Werk mittlerweile auch auf meine Liste der "mindestens einmal im Jahr zu sehenden Filme" mit aufgenommen ;)

Und der schwer ohrgasmusträchtige Soundtrack von Maestro Morricone gehört natürlich auch zu meinen absoluten Favoriten unter den Westernfilmkompostionen :ggg55:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 19:07 
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Du hast Geschmack :D :D


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 19.08.2015 23:07 
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Ich finde das ja ganz interessant, womit man besser einsteigen, was man sich besser zuerst oder erst später anschauen sollte, oder überhaupt nicht, US- oder Italo-Western, vielleicht eine Kombination, etc. Allerdings zieht das alles nicht, wenn man von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgeht, die ja meistens vorhanden sind. Man glaubt es kaum, aber so gesehen komme ich dann, wenn man so will, ganz klassisch aus dem US-Western, da mein Vater immer schon so ein Western-Crack war, und ich mir als Kind und auch noch als Jugendlicher viele Beiträge angesehen habe. Die haben mich gut unterhalten, da waren zahlreiche Filme dabei, die sicherlich Klassiker sind, aber ich habe eigentlich nur noch eine vage Erinnerung daran. Die Italos mochte er nicht besonders, von daher habe ich da bis heute viel Nachholbedarf. Das ist aber alles ziemlich lange her und die Vielzahl dieser Filme habe ich nie wieder gesehen. Was ich meine ist aber, egal wie der Einstieg aussieht, es muss ja nicht gesagt sein, dass man auch zwangsläufig dabei bleibt.

Wenn ich jetzt mal bei "Leichen pflastern seinen Weg" bleibe und überlege, warum ich mir ihn nun endlich mal angeschaut habe, so muss ich sagen, dass es aus dem gleichen Grund war, weshalb ich mir ihn überhaupt zugelegt habe. Nicht etwa, weil ihm sein Klassiker-Status vorauseilt, sondern nur, weil Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski und Frank Wolff mitspielen. Und genau so sieht das persönliche Auswahlkriterium bei jedem anderen Western aus, den ich noch ungesehen hier herumfliegen habe. Irgend ein oder mehrere Schauspieler, die ich gerne sehe bewirken, mir den jeweiligen Film früher oder später anzusehen. Das ist aber nicht nur beim Western so, sondern eigentlich in jedem Genre. Weshalb ich immer Schwierigkeiten habe hineinzukommen, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich sehe die Filme gerne und selbst die durchschnittlichen unterhalten mich sogar noch sehr gut. Das einzige, wobei ich mir jetzt wirklich sagen muss, dass es vollkommen schwachsinnig war ist, den "Leichen pflastern seinen Weg" so lange aufgeschoben zu haben. Das ist bei Filmen solcher Qualität immer wie verschwendete Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 20.08.2015 17:43 
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Prisma hat geschrieben:
Wenn ich jetzt mal bei "Leichen pflastern seinen Weg" bleibe und überlege, warum ich mir ihn nun endlich mal angeschaut habe, so muss ich sagen, dass es aus dem gleichen Grund war, weshalb ich mir ihn überhaupt zugelegt habe. Nicht etwa, weil ihm sein Klassiker-Status vorauseilt, sondern nur, weil Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski und Frank Wolff mitspielen. Und genau so sieht das persönliche Auswahlkriterium bei jedem anderen Western aus, den ich noch ungesehen hier herumfliegen habe. Irgend ein oder mehrere Schauspieler, die ich gerne sehe bewirken, mir den jeweiligen Film früher oder später anzusehen. Das ist aber nicht nur beim Western so, sondern eigentlich in jedem Genre.

Früher habe ich auch ausschließlich nach Schauspielern Filme geschaut.
Wenn nicht zumindest Bud Spencer, Terence Hill, Giuliano Gemma, Franco Nero oder Lee Van Cleef dabei war, konnte man davon ausgehen, dass mir der Film höchstwahrscheinlich nicht gefällt.
Als ich dann meine Auswahlkriterien erweitert habe, bin ich dann draufgekommen, dass es auch gute Filme ohne die genannten Schauspieler gibt - lange Rede, kurzer Sinn - Wenn du immer nur nach Schauspielern gehst, könnte dir so manche Perle verborgen bleiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 20.08.2015 19:53 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wenn du immer nur nach Schauspielern gehst, könnte dir so manche Perle verborgen bleiben.

Ich fürchte, Du unterschätzt da ein bisschen das Spektrum, das sich innnerhalb von über 20 Jahren gebildet hat. ;)

Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wenn nicht zumindest Bud Spencer, Terence Hill, Giuliano Gemma, Franco Nero oder Lee Van Cleef dabei war, konnte man davon ausgehen, dass mir der Film höchstwahrscheinlich nicht gefällt.

Siehst Du, und so etwas kenne ich beispielsweise nicht. Spielt jemand mit nach dem ich gezielt gesucht habe, ist die Ansicht bereits gerechtfertigt.
Und ich spreche hier nicht von den Top-Akteuren. Das war vielleicht jetzt in dem Fall von "Leichen pflastern seinen Weg" so.
Häufig suche ich nach vollkommen drittklassigen Darstellern ohne Karrieren, die obendrein so gut wie keiner kennt.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 21.08.2015 16:35 
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Prisma hat geschrieben:
Nicht etwa, weil ihm sein Klassiker-Status vorauseilt, sondern nur, weil Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski und Frank Wolff mitspielen. Und genau so sieht das persönliche Auswahlkriterium bei jedem anderen Western aus, den ich noch ungesehen hier herumfliegen habe. Irgend ein oder mehrere Schauspieler, die ich gerne sehe bewirken, mir den jeweiligen Film früher oder später anzusehen. Das ist aber nicht nur beim Western so, sondern eigentlich in jedem Genre.


Darum beneide ich Dich sogar oftmals, da mir weiterhin ein fester Bezug zu sehr vielen Schauspieler(n)/-innen fehlt. Habe in den letzten paar Jahren zwar so einiges dazu lernen dürfen und konnte mittlerweile auch ein gewisses Kontingent an Person verinnerlichen (und so kommt es natürlich, dass seit ca einem Jahr auch vermehrt bis dato noch unbekannte Filme aufgrund des Darstelleraufgebots für eine Premierensichtung ausgewählt werden), aber wenn ich weiterhin die Ausmaße des noch unergründeten Sumpfes vor mir sehe, dann wirken diese weiterhin irgendwie unendlich.....

Bestes Beispiel: Monsieur Trintignant. Den habe ich tatsächlich erst vor ein paar Jahren überhaupt zum ersten Mal entdeckt... und zwar in "Leichen pflastern seinen Weg" :D Den Film hatte ich mir wiederum ausgesucht, da mir zum einen die bis dato 3 gesehen Corbucci Western sehr zugesagt hatten, Herr Kinski mitwirkt und natürlich aufgrund des ungewöhnlichen Schnee-Szenarios.... und die Wahl wurde mehr als belohnt :)

Prisma hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wenn du immer nur nach Schauspielern gehst, könnte dir so manche Perle verborgen bleiben.

Ich fürchte, Du unterschätzt da ein bisschen das Spektrum, das sich innnerhalb von über 20 Jahren gebildet hat. ;)


Und genau das ist der Punkt! Hatte leider über 15 Jahre meiner Zeit (fast) ausschließlich der Musik gewidmet und muss daher weiterhin auch noch massenhaft Lücken in meinem langsam anwachsenden cineastischen Bildungsschatz schließen. Beneide hier übrigens so Einige aufgrund ihres immensen Filmwissens oder ihres teils über Jahrzehnte lang andauernden Nerdtums :hutheben:


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 21.08.2015 22:38 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
da mir weiterhin ein fester Bezug zu sehr vielen Schauspieler(n)/-innen fehlt.

Eigentlich ist es ja sogar egal, wie herum man das anpackt. der Horizont erweitert sich so oder so. Allerdings könnte ich mir persönlich kein anderes treibendes Kriterium bei meiner Auswahl vorstellen, obwohl es natürlich immer mal wieder Ausnahmen gibt. Du hattes Trintignant als Beispiel genannt. Da ich eigentlich stets sagen kann, wo ich bestimmte Schauspieler erstmalig gesehen habe, beziehungsweise, weswegen ich gezielt nach ihnen gesucht habe, funktioniert das natürlich auch in seinem Fall. Ihn habe ich erstmalig gesehen, weil ich mir einen Film wegen Daliah Lavi angeschaut habe ("Mitternachtsparty"), gezielt nach Auftritten mit ihm gesucht habe ich nach ein paar Romy-Schneider-Filmen. Wenn das keine Empfehlungen sind. :lol:

Durch "Mitternachtsparty", also durch die beteiligten Schauspieler, bin ich auf etliche weitere Filme gekommen, die eben genau darauf basiert haben. Und so geht das dann immer weiter. Ich sehe es daher anders, dass mir so alle möglichen Perlen verloren gehen. Mit dieser Vorgehensweise sehe ich halt die Perlen und den Rotz, bringt also den doppelten Spaß. Durch "Leichen pflastern seinen Weg" kam jetzt beispielsweise nichts Neues dazu, weil ich von den großen Schauspielern schon viel gesehen habe und mich sonst keiner wirklich weiter animiert hat. Gut, nach der Merlini habe ich kurz mal Ausschau gehalten, aber das Anschauen hat nichts gekostet. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 22.08.2015 07:35 
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Prisma hat geschrieben:
Eigentlich ist es ja sogar egal, wie herum man das anpackt. der Horizont erweitert sich so oder so.


Verdammt, was hatte ich mir denn da gestern zusammengestammelt, wobei ich eigentlich genau auf diesen Punkt hinauswollte :? Viele Wege führen zum Ziel, egal wie ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 22.08.2015 08:43 
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Der Film gefällt mir von Jahr zu Jahr besser. Aber besser als Bestens... geht ja eigentlich nicht. Auf jeden Fall beeindruckt dieser Film immer wieder aufs Neue. Ob es nun die phänomenale Filmmusik, die schauspielerischen Glanzeistungen oder was auch immer. Bei diesem Film passt Alles zusammen. Ich liebe dieses depressive, düstere und böse Ende.

Genrebezogen ist LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (mittlerweile) meine Nummer Eins. Aber auch übergreifend sehe ich das Teil unter den Topp 3.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 24.08.2015 13:42 
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Prisma hat geschrieben:
Mit dieser Vorgehensweise sehe ich halt die Perlen und den Rotz, bringt also den doppelten Spaß.[/align]

:lol:

Genau so isses auch bei den IW,jede Menge Perlen und haufenweise Rotz.
Der Rest ist Schweigen (Apocalisse Joe) Empfehlung ;)


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BeitragVerfasst: 24.08.2015 22:06 
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GunmanStan hat geschrieben:
Genau so isses auch bei den IW,jede Menge Perlen und haufenweise Rotz.

Also für mich klingt das nach einer klaren Empfehlung! :D


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BeitragVerfasst: 17.10.2015 17:58 
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Das alternative Ende ist doch Bullshit. Hätte nur gefehlt, das Silencio zu der Frau gesagt hätte":ich liebe dich"

Egal, einen übermütigen Kinski in Hochform. So MUSS ich heute beim saufen mich auch benehmen. :mrgreen: :mrgreen:

Egal, man hätte aus dem Sheriff MEHR machen können, somit bleibt er leider nur ein Naivling. Silencio für mich EINER der BESTEn 8Anti) Helden aller zeiten. Immer die eingesetzte spannende Musik, das dazu passende Winter panorama. Bravo

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Oh, in meiner Welt gibt es nur mich,
im Alleingang bis ich sterbe,
weil ich immer auf mich zählen kann (yeah)
Oh, ich brauche keine Hand, die ich halten kann
auch wenn die Nacht kalt ist
hab ich dieses Feuer, das in meiner Seele brennt


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 17.10.2015 21:13 
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Markus hat geschrieben:
Das alternative Ende ist doch Bullshit.


Das ist wirklich widerlich!

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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 17.10.2015 21:47 
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Markus hat geschrieben:
Das alternative Ende ist doch Bullshit.

Wo du recht hast, hast du recht!
Das ist wirklich unbrauchbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 18.10.2015 10:29 
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Der Sheriff wurde aberwitzige Absicht als Navigation inszeniert. ..


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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 25.02.2016 12:33 
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Mangels brauchbarer VÖ's überlege ich ernsthaft, ob ich meine dt. 35mm Kopie in HD für den Eigengebrauch abtasten lassen soll. Natürlich kann ich das nicht alleine finanzieren. Wenn sich da ein Dutzend Interessenten finden würde, könnte man das aber evtl. als kleines Privatprojekt durchziehen.

Die Kopie ist eine seltene Erstaufführungskopie mit Top-Farben. (1979 hat die Filmwelt für die WA noch mal Kopien nachgezogen, allerdings nicht vom Dup-Negativ. Diese sehen im Vergleich zu meiner FOX-Kopie ziemlich mies aus, hab' sie mehrmals im Kino gesehen).

Wer wäre mit dabei?

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Zuletzt geändert von mike siegel am 26.02.2016 10:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG (1968) - Sergio Corbucci
BeitragVerfasst: 25.02.2016 12:37 
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Ich bin dabei wenn es nicht allzu teuer wird bzw wenn sich genug Freiwillige finden lassen ;)

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