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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 07:18 
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Na gerngeschehen ! :D
Wie wie siehts den nun aus mit nem alternativen Ende ? Weiß da einer was genaues ?

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 12:52 
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Es gibt da vielleicht die letzte Einstellung mit Pistole statt mit Finger. Aber gesehen habe ich sie bislang nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 17:00 
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Interessant, wenn auch ned wirklich spektakulär !

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:19 
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Lustig, dass man sich für den Finger entschieden hat

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:23 
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Lustig wär ja ein Ende, wo Hill mit der Pistole zielt und auch noch abdrückt ! :o :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:24 
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Das hätte aber wohl die FSK 12 gefährdet :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:26 
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Wenns nach dem ginge, müsste "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" ab 18 sein, den da sind mehrere betroffen ! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:28 
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Bin ich eh dafür :!:

Irgendwann ists auch mal gut mit dieser Gewalt

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 18:39 
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Die Szene war schon richtig arg ! :o :aaaah: :mist:

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio L
BeitragVerfasst: 25.07.2012 20:03 
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Die beiden Nobodys stehn in meinen Bauern-Top-Ten ziemlich weit oben. Leone-Morricone-Girotti, ein Spitzentrio, wie sich öfters gezeigt hat.
Die Musik is absolut... zeitlos und weit mehr als pornös.

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Ist das eine Wirtschaft hier, man schämt sich ja vor den Pferden!

Bauernstyle find der Bauer geil! (c)


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 25.01.2013 16:19 
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Heute war die neue deutsche Bluray vom Nobody in meinem Briefkasten. Ich habe bisher nur kurz reingeschaut und bin vom Bild sehr angetan. Leider kann ich keine Screenshots hier einstellen, weil ich kein Bluray-Laufwerk habe - aber ich würde sagen, dass sich ein Upgrade von DVD auf Bluray hier durchaus lohnt.

Allerdings habe ich mir bei der kurzen Sichtung vorhin eingebildet, dass die Stimmen ein klein wenig tiefer/dunkler wären als bei der bekannten Fassung... Vielleicht bilde ich mir das aber wirklich nur ein, denn einen direkten Vergleich mit der DVD hab ich jetzt nicht gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 25.01.2013 21:12 
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Wenn Du gute Ohren hast, kann das durchaus sein, weil die Blu Ray ja langsamer läuft.

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 27.10.2013 13:53 
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Gefällt mir sehr gut und ist deutlich besser als NOBODY IST DER GRÖSSTE.
Terence Hill und Henry Fonda passen sehr gut zusammen.
Schon die ersten 15 Minuten sind einfach großartig.
Was mir besonders gut gefällt ist die Szene mit dem Trinkspiel und danach das mit der Locke, außerdem sollte man bei dieser Szene unbedingt den Gastauftritt von Piero Lulli erwähnen.
Auch die Spiegelungen sind sehr gut gemacht und das Schlussduell ist einfach genial.
Die Musik ist wiedermal perfekt, ebenso wie die Synchro.
Fazit: Großartiger Film mit vielen grandiosen Szenen, deshalb:
9/10


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 27.10.2013 18:30 
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Gestern nach langem mal wieder gesehen, und noch nie haben mich die "lustigen" Szenen so gestört wie dieses mal ! Man was wär dass für ein Film gewesen wenn der durchgehend melancholisch wäre !
Aber trotzdem ein Meisterwerk !

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 04.11.2015 19:12 
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Der deutsche Trailer dazu:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Ich find den sehr gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 08.10.2016 15:13 
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www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Ich kann zwar nicht französisch, aber, soviel habe ich auch verstanden, Leone sagt an einer Stelle ganz klar, wo es um den nächsten geplanten Film geht, dass gerade ein Film mit dem Titel "Mein Name ist Nobody" vorbereitet wird und dabei sagt er "dirigée pour moi", kurz darauf aber "réalisé (...) par Tonino Valerii".

Französisch sprecher mögen mich bitte aufklären, falls ich jetzt was falsches sage, aber wenn Leone sagt: "dirigée pour moi", müsste das nicht heißen, dass er selbst Regie führt?


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 08.10.2016 21:06 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Ich kann zwar nicht französisch, aber, soviel habe ich auch verstanden, Leone sagt an einer Stelle ganz klar, wo es um den nächsten geplanten Film geht, dass gerade ein Film mit dem Titel "Mein Name ist Nobody" vorbereitet wird und dabei sagt er "dirigée pour moi", kurz darauf aber "réalisé (...) par Tonino Valerii".

Französisch sprecher mögen mich bitte aufklären, falls ich jetzt was falsches sage, aber wenn Leone sagt: "dirigée pour moi", müsste das nicht heißen, dass er selbst Regie führt?


Ich kann zwar kein französisch, hab aber im Laufe meines Lebens mitbekommen, dass der Regisseur in Frankreich Realisateur genannt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 08.10.2016 21:15 
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Demnach wäre es im Französischen umgekehrt zum Italienischen?
Denn wenn es im Italienischen heißt "diretto da", was auf französisch ziemlich sicher "dirigée par" wäre, dann ist damit der Regisseur gemeint.
Wenn im italienischen Vorspann steht "realizzata da", was auf französisch "réalisé par" heißen müsste, ist das der Produzent.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 08.10.2016 22:55 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Demnach wäre es im Französischen umgekehrt zum Italienischen?
Denn wenn es im Italienischen heißt "diretto da", was auf französisch ziemlich sicher "dirigée par" wäre, dann ist damit der Regisseur gemeint.
Wenn im italienischen Vorspann steht "realizzata da", was auf französisch "réalisé par" heißen müsste, ist das der Produzent.


So it's. "Réalisé par . . ." zeigt den Regisseur und "Dirigée par . . ." so etwa den 'Anleiter'/'Aufseher' an, was eigentlich gleichbedeutend mit der Funktion des Produzenten ist. Leone ist als solcher aber nicht gelistet, sondern nur als Ideengeber und (uncredit) Executive Producer angegeben.

Auch wird Horst Wendlandt im Zusammenhang mit NOBODY kaum erwähnt, obwohl sich im Cast einige dtsch. Schauspieler tummeln, die, so nehme ich an, sicher nicht nur aufgrund eines halbinteressierten Portemonnaie-Aufmachens dort gelandet sind!? Von 'deutscher Seite' bestand doch offenbar starkes Interesse am Gelingen des Films. Und so dürfte ein nicht unerheblicher Teil des Budgets von Wendlandt stammen . . . :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 09.10.2016 09:33 
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Was Leone über Nobody, und auch gerade über sein Mitwirken an der Gestaltung des Films, zu sagen hatte wechselte ohnehin von Interview zu Interview. Wie auch generell Leone sehr oft widersprüchliches zu seinen eigenen Filmen zu sagen hatte, er war jedenfalls kein allzu verlässlicher Gesprächspartner.

Jedenfalls hatte er im Extrem mal gar fast nichts mit Nobody zu tun, mal war er für fast alles verantwortlich. Was ihm wohl gerade so opportun erschien im Hinblick auf seinen Ruf.

Und die Regie (oder "directed by") wird im französischen oft (oder immer?) mit "mise en scene" angegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 09.10.2016 14:49 
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Stanton hat geschrieben:
Und die Regie (oder "directed by") wird im französischen oft (oder immer?) mit "mise en scene" angegeben.

Ja, wird manchmal so gemacht, aber immer sicher nicht.
Denk mal an Melville, bei dem steht immer nur "Film de" Jean-Pierre Melville.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 09.10.2016 16:40 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Und die Regie (oder "directed by") wird im französischen oft (oder immer?) mit "mise en scene" angegeben.

Ja, wird manchmal so gemacht, aber immer sicher nicht.
Denk mal an Melville, bei dem steht immer nur "Film de" Jean-Pierre Melville.


Das ist ja wieder was anderes. Das entspricht ja dem "Ein Film von Jean-Pierre Melville" oder "Ein Jean-Pierre Melville Film".


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 03.08.2017 14:58 
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Vielleicht bringt dieses Interview etwas mehr Klarheit in die Frage, wer denn nun der Hauptverantwortliche für die Inszenierung war.

Gastaldi sagt in dem Interview, dass der Film bis auf zwei Szenen komplett von Valerii inszeniert wurde.
Diese zwei Ausnahmen wären laut ihm die Szene mit dem Trinkspiel und die Szene am Pissoir.
Er sagt, dass er das Drehbuch gemeinsam mit Leone in 8 Monaten geschrieben hat und zwar sehr detailliert, mit allen Kleinigkeiten wie was zu sein hat.
Valerii hatte also genaueste Vorgaben, wie was sein sollte und musste das nur mehr umsetzen.
Das erklärt m.M.n. sehr plausibel, woher das Leone'sche in der Inszenierung kommt, obwohl er selbst faktisch kaum daran beteiligt war.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 04.08.2017 12:32 
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Leone hat mit Sicherheit deutlich mehr inszeniert, dazu gibt es eine ganze Reihe von Aussagen von verschiedenen am Film Beteiligten.

Laut Valerii hat Leone nur diese beiden Szenen inszeniert, die ja den Komödienteil des Films repräsentieren, der Leone anscheinend peinlich war. Denn Leone selber erwähnt diese beiden Szenen nicht, dafür reklamiert er für sich die Filetstücke des Films: die Anfangsszene, der große Shoot-Out mit der wilden Horde und das Schußduell in New Orleans. Von den beiden letzteren gibt es genügend Fotos die Leone am Set zeigen, und zwar in einer Art die verdammt nach inszenieren ausschaut.

Daß Valerii eventuell nach sehr exakten Vorgaben inszeniert hat, das ist auch meine Meinung, und daß Leone den Film mit Gastaldi sehr präzise geplant hat spricht auch dafür. Es gibt meine ich auch eine Aussage von Gastaldi daß der Film exakt so gedreht wurde wie es im Drehbuch stand. Und sowas ist denke ich eher selten.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 04.08.2017 15:07 
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Stanton hat geschrieben:
Daß Valerii eventuell nach sehr exakten Vorgaben inszeniert hat, das ist auch meine Meinung, und daß Leone den Film mit Gastaldi sehr präzise geplant hat spricht auch dafür. Es gibt meine ich auch eine Aussage von Gastaldi daß der Film exakt so gedreht wurde wie es im Drehbuch stand. Und sowas ist denke ich eher selten.

Das wird auch besser gewesen sein für Valerii, den Film möglichst genau nach dem Drehbuch zu inszenieren, wenn er den Herrn Löwe im Rücken (oder besser gesagt, über sich) als Produzent hatte und vor sich eine Größe wie Fonda.
Denn hätte er den Film zu frei inszeniert und womöglich vergeigt, hätte ihn wohl Leone persönlich durch den Fleischwolf gedreht.


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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 30.09.2017 14:47 
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#35 "Mein Name ist Nobody" ist sowas wie eine gemeinsame Arbeit von Sergio Leone & Tonino Valerii. Das Leone seine Finger im Spiel hat merkt man dem Film eigentlich zu jeder Zeit an. Seine Handschrift ist unverkennbar. Unglaublich gut inszeniert, wundervoll eingefangene Landschaften, archetypische Charaktere und eine super Musik. Es geht hier um das Zusammentreffen eines alten Revolverhelden der abdanken möchte und eines jungen, wilden Heißsporns welcher ihm zu einem gebührenden Abgang verhelfen möchte der in die Geschichte eingehen soll. Die beiden Hauptcharaktere werden dabei von Terence Hill & Henry Fonda gespielt und das ist auch eine hervorragende Wahl gewesen. Wenn ich nur an die ersten Minuten des Films denke habe ich direkt wieder ein Grinsen im Gesicht. Die 3 Reiter die Beauregard eine Falle stellen und wie er sie in die Hölle schickt ist grandios. Dann der Schnitt zu Nobody wie er aus dem Fluss auftaucht und dazu die fröhliche Musik. Einfach unglaublich!
Der Film wirkt wie ein melancholisches Feel-Good-Movie was ja eigentlich nicht so recht zusammenpassen will, aber gerade deswegen auch einzigartig im Italowestern-Genre ist. Und das ist den Machern auch sagenhaft gut gelungen. Es finden sich hier Szenen wieder die meisterhaft sind, allerdings gibt es auch ein paar Szenen, die nicht so recht an mich wollen. Das ist aber Geschmackssache und ich kann die Leute auch vollkommen verstehen die in dem Film ein Meisterwerk sehen. Ich hingegen finde, dass das Gesamtbild zwar passt, aber dennoch für meinen persönlichen Geschmack nicht ausreicht um mich vollends zu begeistern. Auch die Slapstick-Szenen passen mir nicht in den Kram. Daher tue ich mich auch mit einer Bewertung sehr schwer. Mehr als vorsichtig angepeilte 8/10 Punkte möchte ich erstmal nicht geben.

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 Betreff des Beitrags: Re: MEIN NAME IST NOBODY (1973) R: Tonino Valerii / Sergio Leone
BeitragVerfasst: 30.09.2017 15:09 
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Darf ich ganz ehrlich sein?

Ich habe mir in den letzten Wochen MEIN NAME IST NOBODY und TODESMELODIE ziemlich knapp hintereinander angeschaut.
Also den letzten offiziellen Leone-Western und jenen, der zwar größtenteils nach ihm ausschaut, er aber gar nicht als Regisseur genannt wird.
Mein Eindruck war folgender (und das hat mich selbst ein bisschen überrascht): Nobody, der inoffizielle Leone-Western, enthält Szenen, die in jeder Hinsicht fast alles in TODESMELODIE übertreffen.
Nicht falsch verstehen, TODESMELODIE hat immer noch Spaß gemacht und hat seine guten bis hervorragenden Szenen (Anfang in der Kutsche z.B.), aber das Entertainometer ist bis auf vereinzelte Szenen nie so hoch geklettert, wie in Nobody.
Auch wenn ich mir die komischen Szenen von Nobody (die mich übrigens nicht sonderlich stören) wegdenke.

P.S. Ich will ja nicht pingelig sein, aber man könnte doch mal den Threadtitel, den Regeln entsprechend, anpassen.


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