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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 15:15 
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Jo, Ghidra hat ja eine ähnliche Rolle in einem Rocco-Film gespielt.

Ich mag Salerno sehr gerne, aber in seinen zwei Western gefällt er mir gar nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 15:49 
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So, wenn jetzt noch einer Peter L. Lawrence als Schauspieler vorschlägt ist die Krise perfekt. ;)

Das Wyler allerdings hier älter war als v. Cleef hätte ich nicht gedacht.
Muss allerdings zugeben, dass ich nicht der große Cleef Fan bin.
Er passt halt nicht auf jede Rolle.
Und warum hier der Kopfgeldjäger unbedingt ein gedigenes Alter habe sollte, weiß ich nicht.
Nur weil hier Milian mitspielt, der gejagt wird, muss man nicht gleich eine "Der Gehetzte der Sierra Madre" - Assoziation herstellen.
Auch wenn dann die Besetzung Milian-Cleef passen würde.

Wobei die Schauspielerbesetzung nicht immer unbedingt mit der Qualität eines Filmes zu tun haben muss.
Ich bin auch kein Fan von Robert Woods, trotzdem ist El Puro gut. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 16:03 
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Warum werfen wir meinen Freund "GG" nicht noch mit in den Topf :?:

Er hätte die Karin gleich in den ersten Fünf minuten rumgekriegt :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 16:06 
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Gemma gegen Millian ?

Gerne. Hätte aber das Budget gesprengt :geek:

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 16:21 
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Nee, Gemma als Karin oder, ähh ... hrmmp ... doch nicht ...


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 16:39 
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:lol:

Also Gemma hätte die Rolle mit Pravour gemeistert!

Ghidra wäre aber auch keine schlechte wahl gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 17:12 
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So gern ich Gemma seh, aber um Gottes willen, nicht hier ! Ich könnts mir nicht vorstellen ! ;)
Wayde Preston wär noch vorstellbar find ich, oder Brett Halsey !

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 17:29 
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Halsey ? Näää :|

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 18:29 
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Hab es irgendwo schon mal geschrieben: In allen anderen mir bekannten Filmen finde ich Wyler fast unerträglich, aber hier gefällt er mir recht gut.

@Stanton: Bist du auf den LvC Vergleich gekommen, weil Wyler (hier) und LvC (in GBU) eine recht ähnliche Essensszene haben?


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 18:43 
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El Puro hat geschrieben:
So, wenn jetzt noch einer Peter L. Lawrence als Schauspieler vorschlägt ist die Krise perfekt. ;)
;)

Kein Problem,aber für Milian's Rolle ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 19:02 
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ephedrino hat geschrieben:
Hab es irgendwo schon mal geschrieben: In allen anderen mir bekannten Filmen finde ich Wyler fast unerträglich, aber hier gefällt er mir recht gut.

@Stanton: Bist du auf den LvC Vergleich gekommen, weil Wyler (hier) und LvC (in GBU) eine recht ähnliche Essensszene haben?


Nee gar nicht.
Einfach weil ich Wyler als Schwachpunkt empfinde, und mir schon vor Jahren überlegt hatte wer perfekt für die Rolle wäre. Und das wäre Lee für mich.
Und andersherum denke ich auch das LvC zuviel Blödsinn gemacht hat anstatt sich Rollen zu suchen die besser zu ihm passen. Und da wüsste ich eine Menge. Lauf um Dein Leben vorneweg. O' Brien ist nicht schlecht, aber er hat nicht die LvC Aura. Ghidra (ich finde ihm toll) ginge natürlich auch in vielen van Cleef Rollen.
Auch denke ich das Lee besser als Schurke war, jedenfalls ist er in GBU am faszinierendsten. Eine der grandiosesten Schurkenrollen überhaupt.

Mit LvC wäre derselbe Film auch mit Sicherheit viel bekannter.


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.01.2012 20:49 
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Schade, wenn ein Darsteller einfach zu teuer ist und anstatt in interessanten Filmen lieber in teuren, aber schwachen Produktionen mitspielt.

Ich hätte auch sehr gerne Henry Fonda als Mortimer gesehen... :) Fonda und Eastwood vereint.. es sollte nicht sein

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 02.01.2012 18:52 
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GunmanStan hat geschrieben:
El Puro hat geschrieben:
So, wenn jetzt noch einer Peter L. Lawrence als Schauspieler vorschlägt ist die Krise perfekt. ;)
;)

Kein Problem,aber für Milian's Rolle ;)


Stanton hat geschrieben:
Nee, Gemma als Karin oder, ähh ... hrmmp ... doch nicht ...


Italo-West-Fan hat geschrieben:
Brett Halsey !


Also ich fasse mal kurz die Wunschvorstellung des Forums zusammen:

Peter Lee Lawrence als Ersatz für Milian
Brett Halsey als Ersatz für Wyler und Gemma als Ersatz für Karin.

Hollaaaaa die Waldfee. Elend kommt selten allein. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 02.01.2012 19:00 
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El Puro hat geschrieben:
Hollaaaaa die Waldfee.

:lol:

Was sagt uns das - der Streifen ist genau so in Ordnung,wie er ist.
Aber gut,daß wir uns mal drüber unterhalten haben ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 02.01.2012 19:10 
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GunmanStan hat geschrieben:
Was sagt uns das - der Streifen ist genau so in Ordnung,wie er ist.


Sehe ich genauso ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 02.01.2012 20:09 
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GunmanStan hat geschrieben:
El Puro hat geschrieben:
Hollaaaaa die Waldfee.

:lol:

Was sagt uns das - der Streifen ist genau so in Ordnung,wie er ist.
Aber gut,daß wir uns mal drüber unterhalten haben ;)


:mrgreen: War doch auchma schön :prost23:

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 30.10.2012 21:17 
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Alternativer Titel: The Bounty-Killer
Produktionsland: Spanien, Italien
Produktion: Eduardo Esquide
Erscheinungsjahr: 1966
Regie: Eugenio Martín
Drehbuch: Eugenio Martín, José Gutiérrez Maesso
Kamera: Enzo Barboni
Schnitt: José Antonio Rojo
Musik: Stelvio Cipriani
Freigabe: FSK 16
Darsteller:
Richard Wyler: Luke Chilson
Tomas Milian: José Gómez
Halina Zalewska: Eden
Enzo Fiermonte: Novak
Hugo Blanco: Deserteur
Lola Gaos: Ruth Harmon
Ricardo Canales: Joe Harmon
Mario Brega: Miguel Cortinas
Manolo Zarzo: Marty Hefner



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Auf den Kopf von José Gómez wird eine Belohnung von 3.000 Dollar ausgesetzt, eine Summe die sich der Kopfgeldjäger Luke Chilson gern verdienen will. Chilson weiß das er Gómez in einem kleinen Grenzstädtchen finden wird, allerdings rechnet Chilson nicht damit, dass die Einwohner dem Outlaw helfen.

Mit einem guten musikalischen Eröffnungsthema geht es zuerst einmal durch eine trostlose Landschaft. Eine Landschaft wie man sie von einem Italo Western erwartet. Die Kameraarbeit von Enzo Barboni macht hier, wie auch im weiteren Verlauf des Films einen durchschnittlichen Eindruck. Innerhalb des Finales kann man sich allerdings auf das buchstäbliche Staubfressen eines der Akteure freuen.

Die Story innerhalb Eugenio Martíns Film ist nicht gerade spektakulär, kann allerdings mit zunehmender Laufzeit einige Wendungen auffahren, die dem Film gut tun und somit ein wenig zusätzliche Würze verabreichen.

„Bist du neuerdings blind? Ich wusste bisher nur dass du blöd bist!“ (José Gómez)

Innerhalb der Darstellerriege hat Richard Wyler als Luke Chilson einen sehr guten Start. Wyler hat die Lage gut im Griff und wirkt dabei äußerst cool und gelassen. Im weiteren Verlauf gelangt sein Part allerdings mehr und mehr in den Hintergrund. Dieses liegt natürlich zum einem am Drehbuch, zum anderen aber auch an Tomas Milian. Tomas spielt sich sehr schnell in den Vordergrund und lässt hierbei eine Menge von seinem Talent und seinem Potential aufblitzen. Immerhin muss man bedenken, dass es sich bei seinem Engagement innerhalb „Ohne Dollar keinen Sarg“ um die erste Hauptrolle in einem Western handelt.

Fazit: Kein spektakulärer, aber ein ordentlicher Italo Western, der unterschwellig die Themen Vertrauen und Vorurteile aufgreift.

6,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 31.10.2012 10:44 
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sid.vicious hat geschrieben:
Die Kameraarbeit von Enzo Barboni macht hier, wie auch im weiteren Verlauf des Films einen durchschnittlichen Eindruck.

Einspruch! Ich finde die Kameraarbeit ganz hervorragend, denke gerade zum Beispiel an die wunderbare Einstellung, in der auf den Stiefel geschossen wird.

Im Übrigen schließe ich mich der Meinung an, dass der Film mit LvC als Bounty Killer ne richtige Granate geworden wäre. Aber auch so schafft ers in meine TOP30.

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Vamos a matar!


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 31.10.2012 13:33 
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Ein starker Film: atmosphärisch dicht, stimmig und spannend.
+ ausgezeichnete Kamera-Arbeit
+ tolle Musik, die perfekt passt
+ schöne Locations (Almeria)
+ sorgfältige Inszenierung
+ großartiges Darsteller-Ensemble
+ interessante Story mit unerwarteten Wendungen
So muß ein richtiger Italo-Western sein.
Ich fand ihn schon beim ersten Ansehen gut. Beim zweiten Mal gefiel er mir sogar noch besser
und seitdem hat er einen Platz in meiner persönlichen Top20.


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.11.2012 13:37 
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Companero hat geschrieben:
sid.vicious hat geschrieben:
Die Kameraarbeit von Enzo Barboni macht hier, wie auch im weiteren Verlauf des Films einen durchschnittlichen Eindruck.

Einspruch! Ich finde die Kameraarbeit ganz hervorragend, denke gerade zum Beispiel an die wunderbare Einstellung, in der auf den Stiefel geschossen wird.



Sehe ich ebenso: Die Kameraarbeit ist erstklassig und trägt den Film, zusammen mit dem Score, in die Top 40 des IW. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 14.12.2012 00:07 
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Nachdem das wunderbare "Särge ohne Leichen"-Tape aus dem Kölner Hause "Saga Video" jahrelang ungesehen bei mir rumlag, hab ich die Kassette nun endlich mal in den Recorder geschoben.

Die Kassette (knappe 30 Jahre alt) erwies sich als in einem hervorragenden Zustand befindlich, so manche DVD hat eine schlechte Quali,

Der Film selbst ist durchaus interessant gemacht, keine Zigarre, aber durchaus oberes Mittelfeld.


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 30.11.2013 18:59 
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Ganz nett, aber nicht wirklich gut.
Ich habe mir diesen Film nur wegen Tomas Milian angesehen, aber auch den hätte ich mir, wie einige der letzten Western, die ich gesehen habe, sparen können.
Er hat zwar ein paar nette Szenen zu bieten z.B. die Szene im Stall als Zarzo vollgepumpt wird oder das Finale (paar bekannte Gesichter natürlich auch), aber insgesamt ist mir das zu wenig für einen guten Film.
Die Musik von Stelvio Cipriani wirkt auch teilweise unpasssend. (Ich meine damit nicht, dass die Musik bei der falschen Szene eingesetzt wird, sondern dass sie überhaupt nicht zum Film passt.)
Das Finale hat mir sehr gut gefallen, was mir aber nicht gefallen hat, ist das Milian seine Freundin nicht irgendwann mal umgelegt hat.
Das hätte doch ganz gut gepasst, denn
sie hat ja Chilson befreit
und dass er sie daraufhin nicht umgelegt hat, hat mich schon gewundert.

Fazit: Kein wirklich guter Western, aber Dank Tomas Milian, ein paar bekannten Gesichtern und guten Szenen kein totaler Langweiler.
6/10


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 01.12.2013 20:37 
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Ich finde es schade, dass die qualität einiger Filme auf ihr Gewaltpotential reduziert wird. Der hier hat mal ausnahmsweise nicht nur eine böse, sondern eine psychologisch vielschichtige Schurkenfigur. Der Film ist eine Perle


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 10.10.2014 18:25 
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Den Western hab ich nun auch mal wieder gesehen.
Der Film besticht durch seine Handlung, den Charakteren und seiner fast schon kammerspielartigen Inszenierung, denn es spielt sich fast alles in einem kleinen Grenzdorf nahe Mexico ab.

JOSÉ GOMEZ (Tomas Milian) ist ein Bandit und Mörder. Er soll vom Sheriff und seinen Gehilfen ins Gefängnis überführt werden. Bei der Rast in einem Gasthof steckt ihm eine Dame unbemerkt einen Revolver zu. José und seine hinzukommende Bande erschiessen daraufhin alle. Sie nisten sich später in einem kleinen Städtchen ein, das nahe an Mexico grenzt. Die hübsche EDEN (Ella Karin) lebt in dem Städtchen. Jene Frau, die José zur Flucht verhalf. Die Bewohner der Kleinstadt hegen für José viel Sympathie, da sie ihn von klein auf kennen. Als der berüchtigte Kopfgeldjäger LUKE CHILSON (Richard Wyler) auftaucht und José der Justiz zuführen will, hat dieser nicht nur die Banditen gegen sich, sondern auch die Dorfbewohner. Aber diese müssen später mit Schrecken feststellen, das "ihr" José nicht mehr der liebe nette Junge von einst ist, sondern ein gwisserloser Mörder, der buchstäblich über Leichen geht.

Bild
Plakat aus USA


Nach wievor ein sehr interessanter Italo-Western, der auch die Atmosphäre des kleinen abgelegenen Dörfchens zu nutzen weiß. Auch die Entwicklungen der Hauptfiguren gestaltet sich alles andere als langweilig. Die Antipathie die Luke Chilson von den Bewohnern zu spüren bekommt sind nur allzu deutlich, während sie für José im Grunde all ihre Hände ins Feuer legen würden. José, der berühmte Wolf im Schafspelz, zeigt hier später sein wahres Gesicht, indem er tötet und anfängt die Dorfbewohner mit seiner Bande zu terrorisieren. Sehr gut kann man den Werdegang der Kontrahenten Gomez, Chilson, aber auch der Dorfbewohner beobachten, deren Sympathie und Antipathie Gomez / Chilson gegenüber wechselt.

Der Film ist eine kleine Genreperle, der nicht so ganz mit den großen Meisterwerken des Italo-Western mithalten kann, ihn man aber widerum zu den besten des Genres zählen kann. Kamera, Bilder und die Musik von STELVIO CIPRIANI tun ihr übriges, um diese ganze Dorfatmosphäre sehr gut zu unterstützen. Toller Einstieg auch für Tomas Milian, der hier wohl sein Debüt in einem Italo-Western gab. Sein José Gomez stellt er mit bravour da und überzeugte sogleich in seinem ersten Western. Klasse :good:

Richard Wyler wirkte als Luke Chilson dagegen etwas blasser. Er stellte seinen Kopfgeldjäger für meine Begriffe etwas zu übercool da, so das man ihm den harten Revolvermann nicht ganz so recht abnahm. Wirkte meiner Meinung nach ein wenig übertrieben. Eine schlechte Figur machte er trotzdem nicht. kann aber ein wenig nachvollziehen, das sich manche hier (wie zu lesen war/ist) doch lieber einen anderen Gegenspieler für T. Milian gewünscht hätten.

Ella Karin als Eden,...sieht nicht nur hübsch aus, sondern meistert ihre Rolle wirklich gut. Erst hilft sie José und will, das er so schnell wie möglich nach Mexico verschwindet und muß später selber erkennen, das es nicht mehr der José ist, den sie glaubte zu kennen.

Es ist auch einer der Italo-Western, der mehr Wert auf die Geschichte und seinen Charakteren legte und nicht nur auf plumpe Schiesserein, Action oder sonstiger Gewalttätigkeiten. Das gleiche empfinde ich auch bei dem gestern von mir erwähnten Film SEINE KUGELN PFEIFEN DAS TODESLIED.

Italo-Western gibt es viele, aber wie im jeden Genre auch eine Menge Müll und Schrott.

OHNE DOLLAR KEINEN SARG zählt hier eindeutig zu den positiven besseren Filmen des Genres :)
Gebe ihm 8/10 kleinen Grenzdörfern :good:

Zur Marketing DVD:
Ja,...diese könnte in der Tat etwas besser in der Bildqualität sein. Als scharf kann ich es eher nicht bezeichnen, sondern es ist durchweg ein klein wenig unscharf,...also es weist diesen leicht milchigen Effekt auf.
Ach hier täte dem Film eine bessere Veröffentlichung wirklich gut :)

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 06.01.2015 22:57 
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Auch kürzlich nochmal gesichtet.
Ich bleibe bei meiner positiven Meinung, auch Wyler liefert hier seine mit Abstand beste IW Leistung ab.
Hätte ihn gerne noch öfter als "Luke Chilson" gesehen.

Die dvd von Marketing war eine der ersten IW VÖ auf Silberscheibe in Deutschland. Damals sehr fortschrittlich da anamorph, restauriert, uncut und mit Bonus.
Doch auch "der Zahn der Zeit" nagt an einer beinahe 13 Jahre alten dvd. Aus heutiger Sicht wirkt das Bild viel zu stark bearbeitet. Matschig, unscharf und dunkel. Die Farben viel zu kräftig.
Heute sollte man andere Maßstäbe beim restaurieren setzen!

Für die deutsche Synchro scheint man sich bei dem VHS Tape von Saga (Särge ohne Leichen) bedient zu haben. Diese Fassung ist als Bonus mit auf der dvd.
Hätte man etwas besser nachgeforscht und auf die alternativen gut um 90sec längeren VHS Fassungen zurück gegriffen wäre die Mühe mit dem UT setzen etwas geringer gewesen. ;)
Hier mal ein Bild von zwei selteneren und längeren VHS Fassungen:
Bild

Während die Titelschmiede mit "...der keine Gnade kennt" oder "Der Kopfgeldjäger" sich was recht feines und passendes im Gegensatz zu den unpassenden Titeln "Ohne Dollar keinen Sarg" oder "Särge ohne Leichen" ausgedacht hat, kann man sich bei den Covergestaltungen wieder nur vor den Kopf packen.
Die Comet VHS zieren ausschließlich "Töte Django" Bilder und der Graphiker von "Der Kopfgeldjäger" hatte wohl mehr Tony Marroni im Kopf. :lol:

Ich plädiere für eine blu ray, behutsam restauriert und mit vollständiger deutscher Synchro.


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 06.01.2015 23:43 
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Grinder hat geschrieben:
Ich bleibe bei meiner positiven Meinung, auch Wyler liefert hier seine mit Abstand beste IW Leistung ab.
Hätte ihn gerne noch öfter als "Luke Chilson" gesehen.




Dem kann ich mich nur anschließen.
Ich halte den Film - ebenso wie der "Graf" - für eine kleine Genre-Perle. Er hat mir bei der ersten Sichtung schon gut gefallen und ist mittlerweile in meine persönliche Top-Ten-Liste aufgestiegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 07.01.2015 10:31 
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Grinder hat geschrieben:
Aus heutiger Sicht wirkt das Bild viel zu stark bearbeitet. Matschig, unscharf und dunkel. Die Farben viel zu kräftig.

Ich finde sogar die "VHS-Bonus Fassung" hat schärferes Bild !
Wenn die Kürzungen nicht wären könnte man damit leben

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Zuletzt geändert von Italo-West-Fan am 10.01.2015 10:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 07.01.2015 12:51 
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Pistolero hat geschrieben:
Grinder hat geschrieben:
Ich bleibe bei meiner positiven Meinung, auch Wyler liefert hier seine mit Abstand beste IW Leistung ab.
Hätte ihn gerne noch öfter als "Luke Chilson" gesehen.




Dem kann ich mich nur anschließen.


Drei ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 07.01.2015 18:08 
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GunmanStan hat geschrieben:
Pistolero hat geschrieben:
Grinder hat geschrieben:
Ich bleibe bei meiner positiven Meinung, auch Wyler liefert hier seine mit Abstand beste IW Leistung ab.
Hätte ihn gerne noch öfter als "Luke Chilson" gesehen.




Dem kann ich mich nur anschließen.


Drei ;)


Vier ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OHNE DOLLAR, KEINEN SARG - Eugenio Martin
BeitragVerfasst: 07.01.2015 18:20 
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