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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 12.05.2011 17:42 
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italowestern-f7/eure-top-t2428.html

Da werden einige gute Western genannt!

Tip von mir "Bandidos", den finde ich sehr geil!!! B-Movie-Rat´s empfehlungen sind natürlich alle klasse!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 12.05.2011 20:30 
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reggie hat geschrieben:
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Da werden einige gute Western genannt!

Tip von mir "Bandidos", den finde ich sehr geil!!! B-Movie-Rat´s empfehlungen sind natürlich alle klasse!!!


Wie geil ist das denn!!! :lol27:
Da bietet die OFDb 3 Fassungen von Bandidos an. Zwei Cut-Fassungen, die 12,98 bzw. 15,98 kosten. Und noch eine Uncut-DVD, die mal eben sagenhafte 3,98 kostet.
Ich glaub, ich muss mir mal wieder was gönnen. :D

- Seine Kugeln pfeifen das Todeslied
Was man nicht alles entdeckt. Den hab ich schon, auch bereits gesehen und mit 7/10 bewertet. Kenne ihn aber als "3 Kugeln für ein Ave Maria".

- Sartana-Noch warm und schon Sand drauf
Hab ich mal meiner Wunschliste hinzugefügt. Momentan zu teuer.

- Sartana Kommt
Steht schon auf der Wunschliste.

- Silbersattel
Von Fulci. Allein deshalb ist der schon interessant.

-Django-Sein Gesangbuch war der Colt
Scheint ja recht selten zu sein. Mal gucken...

-Der gehetzte der Sierra Madre
Oha! :shock: Stolze Preise. Da hoffe ich mal auf ReBuy.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 12.05.2011 21:33 
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Freikonier hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Ich empfehle diesen Thread hier:

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Da werden einige gute Western genannt!

Tip von mir "Bandidos", den finde ich sehr geil!!! B-Movie-Rat´s empfehlungen sind natürlich alle klasse!!!


Wie geil ist das denn!!! :lol27:
Da bietet die OFDb 3 Fassungen von Bandidos an. Zwei Cut-Fassungen, die 12,98 bzw. 15,98 kosten. Und noch eine Uncut-DVD, die mal eben sagenhafte 3,98 kostet.
Ich glaub, ich muss mir mal wieder was gönnen. :D


Die Cut Fassungen (d. i. die New DVD) haben aber weitaus bessere Bildqualität und das richtige Format. Die Schnitte sind ärgerlich, aber auch vergleichsweise unwichtig.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 12.05.2011 22:36 
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ich würde die billige nehmen... ist halt ne VHS-Kopie. 16 ist für die NEW zu viel, 13 naja...

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 04:47 
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Ich hab auch die günstige bestellt. Mit schlechter Bildquali kann ich immer noch leben, bin nämlich bisher noch nicht BD-verwöhnt. Das falsche Format ist ärgerlich, aber auch das ist zu verkraften. Schnitte aber sind prinzipiell inakzeptabel wenn es eine Uncut-VÖ gibt. Erst recht nicht bei einem solchen Preisunterschied.

Satan der Rache ist eingetroffen. Dem Italo-Sonntag steht also nichts mehr im Wege. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 17:38 
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Die "Schnitte" betreffen doch "nur" kurze Szenen rund um die Filmrollenwechsel, die den Japanern zu verranzt waren, oder? Ist mir in dem Fall lieber so im korrekten Format als umgekehrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 18:50 
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ephedrino hat geschrieben:
Die "Schnitte" betreffen doch "nur" kurze Szenen rund um die Filmrollenwechsel, die den Japanern zu verranzt waren, oder? Ist mir in dem Fall lieber so im korrekten Format als umgekehrt.



Genau ! Von der billig version würde ich abraten! Fehlt echt nicht viel und ausserdem kommt der Film im richtigen Format und guter Qualli viel besser! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 19:01 
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reggie hat geschrieben:
ephedrino hat geschrieben:
Die "Schnitte" betreffen doch "nur" kurze Szenen rund um die Filmrollenwechsel, die den Japanern zu verranzt waren, oder? Ist mir in dem Fall lieber so im korrekten Format als umgekehrt.



Genau ! Von der billig version würde ich abraten! Fehlt echt nicht viel und ausserdem kommt der Film im richtigen Format und guter Qualli viel besser! ;)


Enthält die DVD nicht die geschnittenen Szenen als Bonus?

Oder habe ich da mal ein Bootleg gesehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 19:04 
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Stanton hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
ephedrino hat geschrieben:
Die "Schnitte" betreffen doch "nur" kurze Szenen rund um die Filmrollenwechsel, die den Japanern zu verranzt waren, oder? Ist mir in dem Fall lieber so im korrekten Format als umgekehrt.



Genau ! Von der billig version würde ich abraten! Fehlt echt nicht viel und ausserdem kommt der Film im richtigen Format und guter Qualli viel besser! ;)


Enthält die DVD nicht die geschnittenen Szenen als Bonus?

Oder habe ich da mal ein Bootleg gesehen ...


Nö, das wüsste ich, steht auch nix auf der Hülle....

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 13.05.2011 20:02 
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Dann war es wohl ein ähemmm


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 14.05.2011 05:34 
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Soll vorkommen. :lol:

Ich werde ja sehen, wie mir die Quali taugt. Bin da zugegebebermaßen nicht so arg wählerisch und momentan auch eher meinem Geldbeutel zugetan. Wenn mir der Film aber richtig zusagt, werde ich ein Upgrade definitiv in Erwägung ziehen. Versprochen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.11.2011 23:07 
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El Puro hat geschrieben:
Ein Screenshotvergleich zwischen der frz. M6 DVD und der deutschen EMS.

Bildformat der frz. M6: 2.35:1
Bildformat der deutschen EMS: 1.85:1

Oben die frz. und unten die deutsche DVD:

Bild Bild

Hab inzwischen die Italien-DVD:
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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.11.2011 23:10 
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Jetzt wird gleich wieder über Neuauflagen spekuliert :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.11.2011 23:12 
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Nur weil ich mir mal eine DVD kaufe? Ich glaube ich brauch mal einen Zweitnick für meine privaten Posts ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.11.2011 23:20 
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Die EMS gefällt mir am Besten


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 08.11.2011 03:14 
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Genialer Film! Der Film, der mich zum Italo-Western geführt hat. Ja, das war nicht SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, das war nicht ZWEI GLORREICHE HALUNKEN, das war SATAN DER RACHE. Klingt komisch, is aber so. :ugeek:

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 08.11.2011 18:57 
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Michael hat geschrieben:
Nur weil ich mir mal eine DVD kaufe? Ich glaube ich brauch mal einen Zweitnick für meine privaten Posts ;)


Wie auch immer.
Eine neue VÖ wäre wirklich schniecke. Auf die EMS Scheibe habe ich immer verzichtet, aufgrund des falschen Bildformats.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 08.11.2011 19:52 
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Stanton hat geschrieben:
Die EMS gefällt mir am Besten


Keiner empört sich ... war natürlich nicht ernst gemeint.

Obschon die EMS mir absolut reicht.
Das falsche (oder sagen wir lieber nicht ganz richtige) Bildformat fällt gar nicht auf. Ich glaube da war nicht eine Einstellung wo irgendetwas am Rande abgeschnitten war. Tatsächlich dachte ich ursprünglich 1,85:1 wäre korrekt, und der Film sieht auch danach aus.

Nicht der einzige IW der mit dem Breitbildformat nur wenig anzufangen weiß.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 08.11.2011 20:08 
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Stanton hat geschrieben:

Keiner empört sich ...
.



Wir wissen doch mittlerweile, dass du ein Scherzkeks bist :lol: :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 08.11.2011 20:18 
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Obwohl: Es gibt ja Leute die bei düsteren Filmen ein dunklere Farbe bevorzugen. Das hab ich bei Django il Bastardo gelesen, bei Tempo di Massacro. (Für alle die sich noch an das erste Bootleg erinnern :o )

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 17.04.2013 16:32 
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Welch ein grandioses Lied, ab 0:46 8-)
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Hätte irgendwie auch gut zu Django Unchained gepasst !

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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 30.11.2013 22:18 
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Hat mir sehr gut gefallen.
Hierbei handelt es sich um einen sehr außergewöhnlichen IW.
Am Anfang ist es noch ein ganz normaler IW, nichts Besonderes, aber sobald es Nacht wird (und das ist es ab diesem Zeitpunkt fast den ganzen Film über) wird´s genial.
Zu Beginn sieht man Kinski im Straflager schuften, das ist schon sehr vielversprechend und wenn dann noch der Tornado ins Spiel kommt, wird´s immer besser.

Jede einzelne Sekunde dieses Films ist grandios.
Zwischendurch gibt´s immer wieder mal eine nette Idee. (Miguel hängt am Glockenseil, Francesco kriegt die Glocke ab)

Am besten gefallen hat mir die Idee, Gothic-Horror-Elemente einzumischen.
Auch sehr gut gefallen hat mir die Szene als Kinski durchs Fenster kam und danach als Acombar zuerst versehentlich seinen Sohn und dann genüsslich seine Frau gelocht hat.
Das Finale ist dann nochmal was ganz besonderes, mit den Spiegeln im brennenden Haus.

Von der Musik ist nur das Titellied westernmäßig, der Rest erinnert eher an Geisterfilme, passt aber auch sehr gut.
10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 11:15 
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Angefixt durch die gestrige Sichtung von "Töte, Django" flimmerte am Abend seit sehr langer Zeit auch mal wieder dieses großartige und außergewöhnliche Genre-Exponat des Italowesterns über meinen Bildschirm und hinterließ erneut einen sehr guten Eindruck.

Ein atmoshpärisch sehr dicht inszenierter Western des Herrn Margheritis, der durchgehend zu überzeugen weiß. Vermengt mit Elementen des it. Gothic Horrors präsentiert sich hier einzigartiger Western mit bedrückender Stimmung und düsterer Atmosphäre. Trotz des sehr einfach gestrickten Drehbuchs kann sich das letztendliche Endresultat mehr als Sehen lassen....

Klaus Kinski macht in seinem körperbetonten "ritzeroten" Dress eine sehr gute Figur als rastloser Racheengel und ist eigentlich den ganzen Film über in Aktion zu sehen. Dies geschieht alles in einem apokalyptischen Nachtszenario (ein verheerender Sturm macht sich in dieser Nacht über der Stadt breit und verbreitet somit schon einmal die grundlegende Atmosphäre der Düsternis) und bei einem Großteil dieser Jagdszenen befindet sich der gute Klaus in unterirdischen Katakomben eines stillgelegten Indianderfriedhofs, von denen er seine jeweiligen Racheakte aus startet.

Fazit: Ein gut inszenierter Western mit großartiger Schaueratmosphäre und einem bestens aufgelegten und "stylish gedressten" Klaus Kinski in einer richtigen Hauptrolle :good:


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dt. Synchronsprecher

Schnittbericht: dt. VHS Fassung vs. dt. DVD Fassung


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dt. Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



it. Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



US Trailer (mit dt. Ton):

vimeo.com Video From : vimeo.com



Zusammenschnitt jeglicher Kills

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 11:34 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Angefixt durch die gestrige Sichtung von "Töte, Django"

Geht mir ganz genau so, wobei ich es ja fast schon angespitzt nennen würde. :D
Daher bin ich auch gerade dabei, mir "Satan der Rache" nochmal anzuschauen.
Ich versuche mal, oder mal wieder, mehr in das Genre reinzukommen, das waren bislang eher recht kurze Ausflüge bei mir.


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 11:49 
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Prisma hat geschrieben:
Richie Pistilli hat geschrieben:
Angefixt durch die gestrige Sichtung von "Töte, Django"

Geht mir ganz genau so, wobei ich es ja fast schon angespitzt nennen würde. :D
Daher bin ich auch gerade dabei, mir "Satan der Rache" nochmal anzuschauen.
Ich versuche mal, oder mal wieder, mehr in das Genre reinzukommen, das waren bislang eher recht kurze Ausflüge bei mir.


Glaube das kenne ich, geht mir wohl so ähnlich.... Nach meinem ersten Sichtungs- und Kaufschwung (der aber auch erst vor ein Paar Jahren von Statten ging :oops: ) flimmerte irgendwann eine Endloswelle an eher einfacheren und zäheren (also schlechteren) Produktionen über den Bildschirm, die das aufgekommene Interesse zunächst wieder etwas ausbremste (schlechten Eurocrime Produktionen kann ich dann meisten noch irgend etwas abgewinnen, aber schlechte Western öden mich einfach nach kurzer Zeit schon an :unknown: ). Seitdem kommen dann bei den ITW's auch immer wieder nur vereinzelte Sichtungsetappen zustande (bevorzugt wenn mal wieder eine Top-VÖ im Raum steht - z.Zt. wartet bei mir die 3. Enzy noch auf einen Sichtungstermin, der aber bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen wird) ;)

Viel Spaß beim heutigen Betrachten von "Satan der Rache" :)


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 17:43 
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● SATAN DER RACHE / E DIO DISSE A CAINO (1970)
mit Klaus Kinski, Peter Carsten, Guido Lollobrigida, Giuliano Raffaelli, Antonio Cantafora, Alan Collins und Marcella Michelangeli
eine deutsch-italienische Co-Produktion der Peter Carsten Produktion | D.C. 7 Produzione | im Inter Filmverleih
Ein Film von Antonio Margheriti




»Wahrheit. Was ist schon Wahrheit?«


Nach zehn harten Jahren im Strafgefangenenlager kommt Guy Hamilton (Klaus Kinski) auf freien Fuß und ihn treibt nur ein Gedanke an. Er will Rache nehmen an Acombar (Peter Carsten), dem Mann, der ihm einst seine Existenz, seine Frau Maria (Marcella Michelangeli) und die Freiheit genommen hat. Gleich zu Beginn seines Rachefeldzuges trifft Hamilton auf Acombars Sohn Dick (Antonio Cantafora), der auf dem Nachhauseweg ist und seinem Vater die Nachricht von Hamiltons Begnadigung überbringen wird. Diese Nachricht sorgt nicht nur bei Acombar, sondern auch bei seinen Helfershelfern für helle Aufregung und man trifft Vorsichtsmaßnahmen, außerdem setzt Hamiltons Verräter ein hohes Kopfgeld auf ihn aus. Da ein Sturm am aufkommen ist, kann der Rächer diese unübersichtliche Situation zu seinem Vorteil nutzen und es dauert nicht lange, bis es den ersten von Acombars Gefolgschaft erwischt...

Die Sonne brennt, die Männer des Straflagers schinden sich Tag für Tag kaputt, die unerbittlichen Aufseher dulden keine Unterhaltungen, quittieren Pausen mit Peitschenhieben und inmitten dieses kargen Settings sieht man den Protagonisten dieser Rache-Geschichte, Klaus Kinski. Die Erklärungen sind kurz, aber präzise und der Einstieg gelingt mit wenigen Mitteln wegweisend. Antonio Margheritis Rache-Western kann in aller Bescheidenheit als großer Klassiker des Genres betrachtet werden, zumal das Ergebnis trotz seiner eher offensichtlich geringen Budgetierung überaus beachtlich ausgefallen ist. Die Geschichte um diesen brutalen Rachefeldzug kommt ohne Ausschmückungen im Bereich Nebenhandlung aus und die massive Konzentration auf das eigentliche Thema führt beim Zuschauer zu überaus intensiv wirkenden Eindrücken. Diese Intensität wird durch die ungewöhnlich morbide Gestaltung und die Zeichnung der Charaktere zusätzlich hochgeschaukelt, so dass der Eindruck des Zusteuerns auf eine Katastrophe unausweichlich wirkt. Der komplette Verlauf hat nahezu ohne nennenswerte Sympathieträger auszukommen, so dass die übliche Suche nach solchen in einer interessanten Umkehrreaktion gipfelt, nämlich um sich dem amtierenden Anti-Helden an die Stiefel zu heften. Es scheint somit die Prämisse des Films zu sein, dass, je brutaler und unmenschlicher es zugeht, es auch gleichzeitig desto besser sei, was überraschenderweise komplett aufgeht. Nicht nur der Verlauf ist trotz absoluter Vorhersehbarkeit unheimlich spannend, sondern vor allem die Tatsache, dass man gerne zum Komplizen von Guy Hamilton wird, bringt richtig Schwung in die Angelegenheit. Ebenso wie bei ihm kommt es also zu Überlegungen, wie man die Bande des verhassten Acombar möglichst qualvoll hinrichten könnte. Doch auch wenn man es meinen könnte, dient dieses Konzept weniger dem ausschließlichen Selbstzweck, als dass man kleine Spuren von Hoffnung und Tugenden hervorheben wollte. Dem Film steht seine intelligente Mischung aus verstörender Brutalität und diskreter Tragik sehr gut und die Gewissheit, dass es zu einem fulminanten Showdown kommen wird, schwebt verheißungsvoll über dem Gesamt-Szenario.

Vor Klaus Kinski kann man hier in der Titelrolle buchstäblich nur den Hut ziehen und seine Leistung bleibt in nachhaltiger Erinnerung. Dass der gesamte Verlauf vollkommen um ihn herum konstruiert wurde wirkt nicht so erdrückend, wie man vielleicht meinen könnte, da die restlichen Darsteller nicht nur als schmückendes, beziehungsweise irrelevantes Beiwerk suggeriert werden. Guy Hamilton personifiziert das Leitmotiv Rache und den blanken Hass außergewöhnlich intensiv, es besteht kein Zweifel daran, dass er sein Ziel erreichen wird. Interessant bei der Inszenierung wird es, wenn man ihn dabei zusehen kann, welche Methodenl er anwenden wird. Seine drastischen Mittel haben im Endeffekt nur einen Zweck, nämlich sein eigentliches Opfer auf eine indirekte Art und Weise zu foltern, bevor es ihm endgültig an den Kragen geht. Doch wird er keinesfalls als Sadist dargestellt, sondern als Mann, der eben zehn lange Jahre im Straflager Zeit zum nachzudenken hatte. Co-Produzent Peter Carsten bereichert seinen Film durch eigene Präsenz, die wenigen Carsten-Produktionen sind teilweise echte Geheimtipps geworden. Mit ihm hat die Person des Acombar das perfekte Gesicht bekommen, seine Erscheinung und sein immer mehr durchschimmerndes, wahres Gesicht gibt der ganzen Aktion schließlich den wahren Sinn. Der Zuschauer verachtet diesen Herrn ebenso wie Hamilton es tut und es kommt zu dem zweifelhaften Eindruck, eine Art Genugtuung zu empfinden, wenn ihm alles genommen wird. Im Bereich der Emotionen beweist Peter Carsten erstaunlich greifbare Leistungen, es ist ein Glück, dass er in diesem Film mit von der Partie ist. Maria, seine attraktive Frau aus zweiter Hand, erfährt eine erfreulich stichhaltige Färbung von Marcella Michelangeli, zumal sie nicht sehr viele Möglichkeiten zur exponierten Entfaltung geboten bekommt. Gelöst wurde das Ganze daher optimal und sie findet sich hierbei mit dem Rest der Besetzung in guter Gesellschaft. Inszenatorisch gesehen, ist "Satan der Rache" sehr dicht und packend ausgefallen. Überwiegend in der Dunkelheit spielend, sieht man eine mitreißende Hetzjagd eines Einzelgängers, der aufgrund seines Wissens um geheime Gänge und Katakomben wie ein Phantom umherschleichen, und aus dem Nichts zuschlagen kann. Drastische Szenen wie die im Glockenturm oder der Kirche, werden durch fatale und genauso tödliche Irrtümer nur noch mehr forciert und das Zeitdiktat der Regie überträgt eine Form der nervösen Hochspannung, die im Endeffekt mit einfachen Mitteln kreiert werden konnte. Die bestimmend wirkende Bildgestaltung mit kleineren Finessen im visuellen Bereich und die musikalische Untermalung runden die positiven Eindrücke ab. Ein sehr eindringlich gestalteter Film, der für erneute Sichtungen immer wieder geeignet ist!


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 17:48 
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Sehr schön geschrieben :good: (wie auch die unzähligen anderen Rezensionen aus Deiner Feder)


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.09.2014 17:58 
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Habe mir gerade die Musik angehört und bemerkt, wie lange ich diesen Film nicht mehr gesehen habe, weil mir der Song komplett entfallen war.
Zu der Zeit als die EMS DVD erschienen ist, waren Italo Western noch etwas Besonderes für mich. Ich hatte mich damals richtig auf die bevorstehende Veröffentlichung gefreut.
In den letzten Jahren ist aber eher eine Western Müdigkeit bei mir entstanden. Ich kaufe neue Veröffentlichung zwar immer noch aber die liegen dann meist sehr lange, bis ich sie mir ansehe. TÖTE, DJANGO hat mich auch wieder etwas auf dem Geschmack gebracht, so daß ich mir jetzt wieder öfters einen Spaghetti Western ansehen werde.

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Suche "Maigret und sein gößter Fall" Regie: Alfred Wiedenmann. DVD von 3L


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BeitragVerfasst: 07.09.2014 18:02 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Sehr schön geschrieben :good: (wie auch die unzähligen anderen Rezensionen aus Deiner Feder)

Vielen Dank! Aber das selbe darf ich auch von deinen Berichten sagen. :good:


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 Betreff des Beitrags: Re: SATAN DER RACHE - Antonio Margheriti
BeitragVerfasst: 07.12.2015 17:38 
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Die Themen - Suchfunktion funktioniert anscheinend nur über g****e?! :roll: Das ist sehr unvorteilhaft - vorsichtig ausgedrückt! :nea:

Aber zum Thema: Diesen Horrorwestern finde ich absolut grossartig - es windet und knarzt gar gothisch - schauerlich. Die DVD von ems war ja nicht schlecht, aber eben auch nicht besonders toll. Vor Kurzem erschien nun eine (Billig -) Neuauflage von MAGIC MOV!E, zu der ich eine Frage hätte: Unterscheidet sich diese qualitativ irgendwie von der ems? Ich glaubs ja nicht, würde aber gerne Gewissheit haben. Kann jemand dazu Auskunft geben?


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