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 Betreff des Beitrags: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 26.07.2010 19:43 
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Missouri zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Der Farmer Evans versucht mit Hilfe der Brüder Hank und Johs (Peter Lee Lawrence) sein Hab und Gut vor den Nordstaatlern, unter Führung von Captain Clifford (Luigi Vannucchi), zu beschützen. Als Hank und seine Frau erschossen werden, schwört Johs Rache und schließt sich einer Guerillabande an. Als er jedoch einen Zivilisten tötet, muss er untertauchen. Nach dem Ende des Bürgerkrieges taucht er wieder auf, immer noch auf der Suche nach dem Mörder seines Bruders.... (ofdb.de)






gibts ja auch schon länger, die Frage ist nun: gibts es von dem Ding mittlerweile ein Version im einfachen Amaray wie beim Totengräber, oder ist die Verpackung nach wie vor das schöne Digi ?
(Eine der wenigen Koch-Western-DVDs die mir noch fehlen, und ich will jetzt nicht das Falsche kaufen)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei (Welche Verpackung?)
BeitragVerfasst: 26.07.2010 19:59 
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Den gibt es nur in der Digiverpackung. Kaufen! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei (Welche Verpackung?)
BeitragVerfasst: 26.07.2010 22:34 
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Klasse.

Dann dürft ihr den Thread jetzt zur Filmbesprechung missbrauchen. Wenn die DVD da ist, mische ich mit. :geek:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 27.07.2010 07:46 
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der film hat mir ziemlich gut gefallen! einer der besser mit herrn lawrence......


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 27.07.2010 17:59 
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Definitiv einer von Lawrences besseren Filmen, für meinen Geschmack jedoch etwas zu amerikanisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 27.07.2010 18:02 
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jo amerikanisch ist der streifen angehaucht, hab den nur einmal gesehen und nicht sonderlich gut in erinnerung...
Muss den aber demnächst unbedingt mal wieder sehen....

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 27.07.2010 18:26 
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Doch, den finde ich auch ganz nett. Gute Besetzung (auch wenn PLL polarisiert, es sind ja etliche Genregrößen am Start) und ein etwas breiter angelegter Handlungsverlauf (die lange, episodenhafte Flucht/Jagd) machen den Streifen fast schon zu einer Art "Mini-Epos" (grandioser Widerspruch in sich). Außerdem ist zumindest das Duell am Ende etwas italienisch, nicht wahr?


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 27.07.2010 18:31 
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ephedrino hat geschrieben:
Außerdem ist zumindest das Duell am Ende etwas italienisch, nicht wahr?

Wahrhaftig, ist auch meine Lieblingsszene im Streifen. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 28.07.2010 11:36 
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Ich mag den Film! Ich mag den Peter! Ich mag den Score! Meiner Meinung nach macht man mit dem Film nichts falsch. Ich bin froh, dass Koch den rausgebracht haben.

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 31.07.2010 22:36 
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Gerade "durchgearbeitet".


Hat mir nicht gefallen. Zwar sorgfältiger gemacht als anderes von Brescia, aber das nützt nichts. Lawrence spielt sowas von hundsmieserabel, ein totaler Hanswurst, diesmal auch Outfitmäßig.. (und dieser Bartansatz :lol:)
Der Film ist auch irgendwie 20 Min. zu lang geraten , gefühlt wenigtens. Spannung kommt so gut wie nicht auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 01.08.2010 01:08 
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Sehr edler Italo Western mit einer wunderschönen Western Atmosphäre und einem exzellenten Soundtrack!

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 01.08.2010 01:10 
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reggie hat geschrieben:
jo amerikanisch ist der streifen angehaucht, hab den nur einmal gesehen und nicht sonderlich gut in erinnerung...
Muss den aber demnächst unbedingt mal wieder sehen....



Guck ihn nochmal an! Der Film ist schon etwas Besonderes, auch wenn er kein typischer Vertreter des Genres ist.
Einer meiner Lieblinge!

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 01.08.2010 08:56 
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Für mich auch nur ein Durchschnittswestern. Ein paar nette Ansätze in der Geschichte, aber zu viele billige Schauplätze und eine meist vergessenswerte Regie. Dazu noch der falsche Hauptdarsteller.

Immerhin nicht langweilig. 5/10

Die DVD habe ich auch gekauft, einfach weil sie so schön ist. Und weil ich den Film mittlerweile doch ein bisschen mag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 01.08.2010 09:48 
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Stimme Stanton zu. Idde und Plot ist eigentlich sehr gut, aber man hätte alles noch etwa mehr verdichten können, um mehr Spannung zu erzielen. Ich mag den Film aber trotzdem.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 15.10.2011 15:40 
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Hat mir gute gefallen. Hier hat Karl auch mal nen Bart. :D
Finde sehr schade, das anscheinend nur in Italien gedreht wurde, den der Film hat was ! Da passen die ganzen Wiesen und Wälder nicht so recht. Naja zumindst spielt die Story ja in Missouri und kommt nicht so dumm rüber wie in anderen Western wo Texas aus sieht wie meine Wiese hinterm Haus !
Karl fand ich in seiner Rolle ganz nett, passt zu ihm. Und die deutsche Synchro hat aus ihm ja nen Sprücheklopfer gemacht ! Bei nem Spaß Western ja verständlich, aber selten das in nem von Grund nicht-lustigen Film passt, wies hier der Fall ist.
Zu sehr amerikanisch fand ich ihn jetzt auch nicht gerade, wenn dann eher die schöne Musik die toll zum Film passt.
Und das Duell am ende war auch recht spannend.
Mir hat er gefallen. 7 von 10 sind locker drin !

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 15.10.2011 17:35 
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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 16.10.2011 03:12 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Mir hat er gefallen. 7 von 10 sind locker drin !


kann ich nur zustimmen! bei mir auch mindestens 7,5 von 10! länger nichtmehr gesehen deswegen keine genaue bewertung möglich :mrgreen:
mag aber generell unser blondes peterle und dieser film ist wahrhaftig einer seiner schönsten :laie_60a:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sein Wechselgeld ist Blei - Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 24.10.2011 19:46 
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reggie hat geschrieben:
jo amerikanisch ist der streifen angehaucht, hab den nur einmal gesehen und nicht sonderlich gut in erinnerung...
Muss den aber demnächst unbedingt mal wieder sehen....


Am Sonntag war es soweit, mit Papps der auch ein totaler Westernfan ist wurde er geschaut.

Doch der Film ist klasse, warum der mir Schlecht in Erinnerung war? Hatte den damals mit Kumpels geschaut, denke daran war es gelegen....

Die Story ist schön! Während der zeit des Bürgerkrieges, auf einer Farm ein Liebespaar. Doch wird man ausseinandergerissen, da sie in die sicher entfernte Stadt reist und er sich den Guerillias gegen die Yankees anschliesst. Eigentlich will er nur seinen Bruder und die Schwägerin rächen, die von den Yankees umgebracht wurden.
Im Krieg wird Peter Lee zum Mörder, eigentlich Notwehr, aber naja...
Sie Kommt zurück, sieht einen Steckbrief von ihrem Liebsten und ist sich nun gar nimmer so sicher...
Der Leutnand der damals den Bruder tötete ist nun Landrequirierer, auch die Farm sticht ihm ins auge, doch will er sie sich nicht einfach nehmen wie er es könnnte. Er will über die Tochter an die Farm kommen was ihm scheinbar gelingt, da kommt Peter Lee zurück, die Armee wird informiert. Er kann durch eine List fliehen und nimmt das Mädel als geisel mit. Am ende bekommt er seine Rache und seine Liebste zürück!!!!

Der Score ist mehr als gelungen. Die Darsteller sind toll, Peter Lee gefällt mir hier sehr. Nellone hat hier ne sehr grosse rolle... Übrigens wird Peter Lee hier von Rainer Brandt geprochen! Aber er übertreibt es nicht so arg! Selten legt er dem Peter nen spezialspruch in den Mund. Es wird viel geballert, zum guten Score geritten, alles was den Italowesternfreund erfreut! Auch wenn es keine besonderen Locations gibt, mehr als Solide 7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 08.12.2012 10:30 
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Wir schreiben das Jahr 1863. In Nordamerika tobt der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten. Auch die Farm von Mr. Evans wird davon nicht verschont, denn seine Geschäfte leiden enorm unter diesem Konflikt und noch dazu gehen ihm schön langsam die Arbeitskräfte aus. Einzig sein treu ergebener Sklave Nathan, seine Töchter und die Brüder Clell und Johs befinden sich noch auf der dem Untergang geweihten Ranch. Evans drängt Johs allerdings in eine der Rebellengruppen, die die Nordstaatler bekämpfen, einzutreten, der dies aber ablehnt, da er ein vehementer Gegner des Krieges ist. Als aber Clell und dessen Frau Lizzie von Nordstaatlern umgebracht werden bleibt ihm nichts anderes mehr übrig und so schließt er sich dem berüchtigten Butch von Springfield an, der eine dieser Rebellengruppen anführt.

I giorni della violenza (Sein Wechselgeld ist Blei) ist einer von vier Western, die Alfonso Brescia in den Jahren 1966 bis 68 in Szene setzte. Begonnen hat Brescias Westernabenteuer mit La colt è la mia legge, gefolgt vom äußerst vergnüglichen Krimiwestern Killer Calibro 32 (Stirb oder töte) sowie Voltati... ti uccido (100.000 verdammte Dollar) und endete kurze Zeit später schon wieder mit Carogne si nasce (Die Stunde der Aasgeier), der ebenfalls Krimianleihen vorzuweisen hat. Gesehen hab ich neben I giorni della violenza bisher nur den Killer und die Aasgeier, die mir aber beide hervorragend gefallen haben. Im Laufe seiner Karriere war Brescia aber in fast jedem Genre aktiv, das gerade so angesagt war. Von einigen Peplum-Streifen über den Italo-Western und Polizieschi bis hin zu so manchem trashigem Weltraumabenteuer.

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Bevor Regisseur Brescia 1967 zwei Western mit Peter Lee Lawrence in der Titelrolle inszenierte, drehte er bereits ein paar ganz nette Peplums und eben La colt è la mia legge. Der erste des Duos war Killer Calibro 32, in dem Lawrence einen Killer spielt, der für 1000 Dollar jeden wegpustet. Dank eines ordentlichen Drehbuchs ist Killer Calibro 32 eine unterhaltsame Mixtur aus Krimi und Western, dessen Drehbuch später in Lorenzo Gicca Pallis Il venditore di morte (1000 Dollar Kopfgeld) noch einmal verwurstet wurde. In I giorni della violenza spielt Lawrence, alias Karl Hirenbach, einen Hilfsarbeiter namens Johs Lee, der auf der Farm eines gewissen Mr. Evans arbeitet. Sein Bruder Clell ist mit Evans Tochter verheiratet während Johs selber mit Evans anderen Tochter Christina anbändelt. Johs verachtet den Krieg, das Töten und Morden der Soldaten, die Verwüstung der Landschaft und die Plünderungen. Sich den Rebellengruppen anzuschließen, wozu ihm sein Chef Evans rät, ist ihm absolut zu wieder. Als aber sein Bruder und dessen Frau Lizzie von Nordstaatlern eiskalt ermordet werden ist Johs von Rache getrieben und schließt sich einer Rebellengruppe an, die von dem allseits gefürchteten Butch von Springfield angeführt wird. Für seine Rache hat Johs nur einen Anhaltspunkt: eine Medaille die vom Täter am Tatort verloren wurde.

Der berühmte Butch von Springfield wird dargestellt vom großartigen Nello Pazzafini. Butch ist ein etwas undurchsichtiger Charakter, der mit seinen Leuten einen Guerilla-Krieg gegen die Besatzer aus dem Norden führt und Missouri von ihnen befreien will. Allerdings finanziert er diesen Kampf gegen die Nordstaaten mit Raubüberfällen, bei denen schon mal ein Unschuldiger daran glauben muss. Bei einem Überfall rettet Johs Butch das Leben indem er einen Mann erschießt. Da ihn unglücklicherweise jemand identifizieren kann wird er fortan als Mörder gesucht, auf den ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Der Großgrundbesitzer Evans, gespielt von Andrea Bosic, ist ein richtiger Patriarch, fanatischer Südstaatler und Anhänger der Sklaverei. Es fordert die Brüder Johs und Clell sogar dazu auf sich einer Rebellengruppe anzuschließen um die dreckigen Nordstaatler aus dem Land zu jagen. Sein Hauptanliegen ist allerdings der Fortbestand seiner Farm, die ihm sogar wichtiger ist als seine hübsche junge Tochter Christina. Zu diesem Zweck verspricht er Christina Cliffort, den Mörder seines Schwiegersohns, da dieser in der Lage ist seine heißgeliebte Farm zu retten. Da ist ihm dann auch wurscht das Cliffort ja eigentlich Nordstaatler ist.

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Eine tolle Rolle hat Lucio Rosati als fieser Hank Song, der gleich zu Beginn die arme Lizzie ins Jenseits pustet. Auf die ist er nämlich mächtig scharf und da die lieber zur Hölle fährt als mit ihm in die Kiste zu steigen macht der Lüstling kurzen Prozess mit der hübschen Brünetten (Lizzie: "Lieber würde ich hundertmal sterben als mit dir zu gehen"). Hank mimt den starken Mann, der mit Captain Clifford gemeinsame Sache macht, im Grunde aber ein ziemlicher Feigling ist. Rosati war auch noch in den beiden folgenden Brescia-Western mit von der Partie. Die unglückliche Lizzie spielt Rosalba Neri, die leider wieder einmal ziemlich verheizt wird, da sie wie so oft nur eine relativ kurze Lebenszeit auf der Leinwand hat. Luigi Vannucchi ist noch als schmieriger und brutaler Nordstaatenoffizier Clifford zu sehen, der seine Finger aber auch in so manchem schmutzigen Geschäft hat. Seine vermutlich größte Rolle hatte Vannucchi in Roberto Rosselinis Anno Uno, in dem er den Tiroler Politiker Alcide De Gasperi verkörpert. De Gasperi wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erster Ministerpräsident der Republik Italien und regierte das Land bis 1953. Johs Schnuggiputz Christine wird dargestellt von Beba Loncar und dessen Bruder Clell spielt Romano Puppo, der hier noch am Anfang seiner Karriere stand. Sonst noch zu sehen gibt’s Claudio Ruffini, der sich unter Butchs hartgesottenen Männern befindet.

Optisch hat Alfonso Brescia seinen Film wirklich hervorragend und besser als erwartet hinbekommen. So liefert er uns gemeinsam mit seinem Kameramann Fausto Rossi ein paar sehr, sehr schön gefilmte Szenen, wobei eigentlich der ganze Film richtig gut aussieht. Die Action ist relativ spärlich ausgefallen, es gibt ein paar längere Schießereien und Prügeleien, mehr aber auch nicht. Als Höhepunkt ist diesbezüglich der Überfall auf einen Konvoi der Nordstaaten um Kriegsmaterial zu erbeuten. Der Film konzentriert sich mehr auf seine recht ordentliche Geschichte und einigermaßen gut ausgearbeiteten Charaktere. Nur in der Mitte kommt mal ein wenig Flaute ins Spiel, da hätte man den Film ruhig ein bisschen straffen können um die Spannung aufrecht zu erhalten. Die Story schlägt vielleicht auch ein paar Haken zu viel, so sind manche Motive der Akteure nicht immer ganz nachvollziehbar. Auch wenn I giorni della violenza recht klassisch daherkommt ist die Stimmung doch ziemlich düster und desillusionierend. Das Land ist besetzt und verloren, die Menschen kämpfen ums überleben und die Protagonisten haben mit ihren Schicksalen zu kämpfen.

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Die Charakterzeichnung ist vor allem zu Beginn äußerst interessant. Großgrundbesitzer Evans ist im Grunde kein schlechter Mensch aber er macht alles, wirklich alles, um seine Farm zu retten. Johs verabscheut den Krieg und sympathisiert mit den Idealen der Nordstaaten wird aufgrund tragischer Umstände aber doch in den Krieg mit hineingezogen. Vom Krieg kehrt er innerlich gebrochen, desillusioniert und als Verbrecher zurück. Butch kämpft gegen die Besatzer aus dem Norden, um dies bewerkstelligen zu können ist ihm aber jedes Mittel recht. Evans Afro-Amerikanischer Butler Nathan ist ein braver Sklave und gehorcht seinem Meister zu jeder Zeit und scheint, trotz oft tragischen und fragenden Blickes, keinerlei eigene Moralvorstellungen zu haben, von eigenen Gedanken ganz zu schweigen. Warum der aber überhaupt noch bei Evans bleibt sowieso ein Rätsel, da ja alle anderen Sklaven bereits das Weite gesucht haben sobald sich die Gelegenheit geboten hat. Leider wird die Entwicklung der Charaktere im Verlauf der Geschichte nicht weiter verfolgt, nachdem Johs vom Krieg zurückkehrt und vor Clifford die Flucht ergreift spielt die zuvor mühevoll ausgearbeitete Charakterzeichnung absolut keine Rolle mehr. Hier hat man wirklich sehr viel an Potenzial verschenkt, das hätte ein richtig hervorragendes und tragisches Drama werden können.

Spoiler
Auch das Ende ist meiner Meinung nach zu positiv ausgefallen. Ich hätte damit gerechnet das Johs ins Gras beißt, nach der desillusionierenden Atmosphäre des Films hätte ich das sogar erwartet. Das hätte dem Zuschauer noch einmal einen Schlag in die Magengrube verpasst und man wäre mit einem mulmigen Gefühl aus dem Kino gegangen. So hat man zwar das Gefühl gut unterhalten worden zu sein, der Film verschwindet so aber ziemlich schnell wieder aus dem Gedächtnis.


Brescia hat I giorni della violenza wohl vollständig in Italien gedreht und dabei auf Aufnahmen in der spanischen Wüste verzichtet. Was bei vielen Italo-Western für einen billigen Look sorgt und so zu deren Nachteil verkommt, ist dies aufgrund der Geschichte hier absolut notwendig. Der Film spielt in Missouri und ist in ein Bürgerkriegssetting eingebettet, hier wären Wüstenszenen mit Sicherheit fehl am Platz gewesen. Bruno Nicolai komponierte einen vorzüglichen Soundtrack, vor allem das Titelstück ist richtig klasse. Dies wurde angeblich von Ennio Morricone komponiert und bereits in Alberto de Martinos Kriegsfilm Dalle Ardenne all'inferno (...und morgen fahrt ihr zur Hölle) Verwendung fand (1). Im Gegensatz zur Erstsichtung hab ich mir diesmal den Film in der italienischen Sprachfassung angesehen, die doch deutlich besser ist als die deutsche Version. Die übertreibt es manchmal nicht nur mit blöden Bemerkungen und Sprüchen sondern weicht teilweise auch noch erheblich von der italienischen Fassung ab und verfälscht viele Dialoge. Die von Rainer Brand auf witzig getrimmte Synchro sollte man also tunlichst meiden vor allem wenn die DVD die Option mit italienischem Ton und deutschen Untertitel parat hält. Die Qualität der, jetzt doch schon etwas älteren, DVD von Koch ist ausgezeichnet und lässt keine Wünsche übrig. Die Bildquali ist richtig toll nur leider fehlen die fast schon obligatorischen Interviews.

Alfonso Brescia ist mit I giorni della violenza ein sehr schöner, klassisch angehauchter Italowestern gelungen, der handwerklich mehr als solide ausgefallen ist und über die gesamte Laufzeit überdurchschnittlich gut unterhalten kann. Der Film konzentriert sich mehr auf seine Story und die ordentlich ausgefeilten Charaktere und verzichtet dadurch auf massenweise Actionszenen. Optisch hat Brescia seinen Streifen richtig gut hinbekommen und hat mit Lawrence, Pazzafini, Bosic, Loncar, Neri und Vannucchi auch eine vorzügliche Besetzung ausgewählt. Hinzu kommt noch ein toller Score von Nicolai und fertig ist ein wunderbar unterhaltsamer Western, der unheimlich viel Spaß macht. Auch diejenigen, die diese klassischen und sauber ausschauenden Italos meiden wie die Pest sollten hier einen Blick riskieren, es wird sich mit Sicherheit lohnen.


(1) Kessler, Christian: Willkommen in der Hölle. Der Italo Western im Überblick. Terrorverlag. 2002. S. 109

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Und ein äußerst empfehlenswertes Review:
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Die wunderbare Koch-Scheibe, gibts bei manchen Händlern immer noch zu haben, und das zu Schleuderpreisen
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deutscher Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


italienischer Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Titellied:
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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 08.12.2012 22:46 
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Wieder mal ein sauberes Review, wo bleibt das Buch ? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 19.12.2013 17:12 
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Nach 2 Jahren nochmals gesichtet und immer noch der gleichen
Meinung:
Abgesehen von der hervorragenden Qualität der Koch-DVD ein
eher mittelmäßiger Streifen, der hier und da deutlich zu lang ge-
raten ist.
Weit weg vom typischen Italo-Flair ( Dreck,Schlamm und düstere
Atmosphäre sucht man hier vergebens ),kann eigentlich nur der
starke Score,das nette Schlussduell sowie darstellerisch die sehr bezaubernde Beba Loncar als Christine vollends überzeugen.

Für mich einer der schwächsten PLL Western

5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 11.03.2014 10:56 
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Ich habe ihn gestern nach sehr sehr langer Zeit mal wieder gesehen und muss sagen, dass mir der Film bei der erneuten Sichtung extrem gut gefiel. Sein Wehcselgeld ist Blei ist ein wirklich ungewöhnlicher Western. Er hate viele Genretypische Elemente, die Story ist jedoch fast ein lupenreiner US-Western. Brescias Regie schwangt zwischen tollen Ideen und uninspiriertem (wenn auch nicht schlechtem) Durchschnitt. Der Film hatte ein gewisses Budget, weswegen er manchmal durchaus als Miniaturepos daher kommt und gerade bei den "Massenszenen" zeigt sich Brescia als sehr geschickt filmender Regisseur. Nicolais Score trägt sein übriges dazu bei. Er verwendet Italo-typische Elemente, aber gerade der Streichereinsatz erinnert an die damals modernen Filmmusiken eines Alex North. Wirklich gut gemacht ist dann auch das Schlussduell.
Ich muss sagen der Film hat mich gut unterhalten und ich wäre heute bereit dem Film durchaus sogar 75 oder 8/10 Punkten zu geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 09.09.2014 12:59 
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Verkünden wir doch die frohe Kunde auch im Filmthread selbst:

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 09.09.2014 15:14 
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andeh hat geschrieben:
Verkünden wir doch die frohe Kunde auch im Filmthread selbst:

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21. November 2014



Die Koch DVD ist auch im Bild spitze. Da das einer meiner Lieblingswestern ist, würde ich zuschlagen aber nur, wenn die BD richtig gut wird. Ach, eigentlich kann ich sowieso nur noch die Spitze des Eisbergs kaufen, weil einfach so unglaublich viele Upgrades und Neuveröffentlichungen erscheinen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 10.09.2014 14:09 
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Ich glaube die Blue Ray wäre was für mich.

Mich würde ja mal brennend ein Interview mit
Peterle als Bonus interessieren, sofern ein solches
überhaupt existiert ( im Internet habe ich nichts finden
können )


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 10.09.2014 17:03 
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trainspotting hat geschrieben:
Ich glaube die Blue Ray wäre was für mich.

Mich würde ja mal brennend ein Interview mit
Peterle als Bonus interessieren, sofern ein solches
überhaupt existiert ( im Internet habe ich nichts finden
können )



Ich mutmaße einfach mal. Das war ein Auftragsschauspieler, den man einfach besetzt hat, um günstig einen geeigneten Schauspieler für eine Rolle zu haben. Kein Name der Publikum zog. Ich wette, zu seinen Filmen gab es nicht mal eine Premiere.
Ich bin 90% sicher, dass es nicht mal Zeitschrifen , geschweige denn Film Interviews gibt.

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BeitragVerfasst: 10.09.2014 18:45 
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Ich denke wenn man gar nichts an sich hat, kommt man nicht auf 17 Italowestern, davon 16 Hauptrollen. Ich finde ihn auch meistens schwach, kann mir aber vorstellen, dass er in Spanien/Italien z.B. besser ankam als in seiner Heimat. Da gab/gibt es sicher Interviews in Zeitschriften usw... er war ja auch mit einer süßen Kollegin verheiratet, die waren sicher ein "Glamourpaar" für das sich die Leute interessiert haben. Aber in solchen Interviews werden halt andere Fragen gestellt, als sie ein Filmwissenschaftler 40 Jahre später stellen würde :)

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 10.09.2014 21:31 
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Ich glaube PLL war in Spanien relativ populär, während in seinem Heimatland etliche seiner Filme gar nicht erst ins Kino kamen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 10.09.2014 21:54 
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Hier waren eben echte Kerle gefragt :ugeek:

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN WECHSELGELD IST BLEI- Alfonso Brescia
BeitragVerfasst: 15.09.2014 19:14 
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Stanton hat geschrieben:
Ich glaube PLL war in Spanien relativ populär, während in seinem Heimatland etliche seiner Filme gar nicht erst ins Kino kamen.


Er selbst hatte wohl auch keinen besonders ausgeprägten Bezug zu Deutschland. Er lebte lange Jahre im Ausland, schon von Kindheit an.
Darüber hinaus gab man sich bei den deutschen Verleihern auch nicht gerade Mühe sein "Talent" und seine Herkunft transparent zu machen.
Hier hätte sein bürgerlicher Name und seine Wurzeln vielleicht mehr gezogen als P. P. Lawrence oder Arthur Grant.


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