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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 08.07.2010 19:06 
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OT: Con lui cavalca la morte (1967)

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Idaho-Kent (Mike Marshall) ist Kurierreiter und soll einen Brief, der den zukünftigen Senator belastet, überbringen. Da das dessen politische Karriere beenden würde, setzt dieser alles daran, dass der Reiter sein Ziel nicht erreicht...

Über diesen Genrebeitrag von Giuseppe Vari habe ich bisher nicht viel gelesen und wenn, dann kaum was Positives, daher war die Überraschung umso größer. Zugegeben, der Film hat ein paar kürzere Durststrecken, z.B. die Szenen, in denen der Held auf eine Goldgräber-Familie trifft, sind etwas lahm geraten, aber der Gesamteindruck ist doch ein sehr kurzweiliger. Wirklich gut gefällt mir, dass hier viele lebendige Außenaufnahmen mit eingebunden wurden - fleißig wird da durch die schönen Landschaften geritten. Das Ganze unterlegt von dem durchaus netten Score Lallo Goris, auch wenn ich eines der Stücke schon in mindestens einem anderen Western gehört habe.
Der gelackte Senatoranwärter (Andrea Bosic) mit krimineller Vergangenheit und seine nicht weniger durchtriebene Frau (Helene Chanel) geben auch eine ganz interessante Konstellation ab. Ebenso wie ich den Einfall, ein Duell mit einem Klavierstück zu timen, recht gelungen fand. Am Script soll übrigens auch Fernando Di Leo beteiligt gewesen sein. Die Synchro hat ein paar Kalauer auf Lager, hält sich aber in Grenzen und hat mich in dem Fall nicht gestört.

Zu einem echten Überflieger reicht's zwar nicht, aber dieser grundsolide, schön inszenierte und auch mit ein paar gelungenen Einfällen gespickte Film sollte Westernfans gute Unterhaltung bieten.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 08.07.2010 19:57 
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Den hab ich doch tatsächlich nach 30 Min. abgebrochen. Für warme Gedanken hat da höchstens Helene Chanel gesorgt. :schilder_hschild:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 08.07.2010 20:08 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Den hab ich doch tatsächlich nach 30 Min. abgebrochen. Für warme Gedanken hat da höchstens Helene Chanel gesorgt. :schilder_hschild:

Aber so schlimm ist der doch wirklich nicht. :? Außerdem hattest du bei 30 Minuten doch schon fast die Hälfte geschafft, wenn man bedenkt, dass eine Fassung sogar auf 66 Minuten gekürzt wurde. ;) Da kann man sich ja fast schon glücklich schätzen, dass die DVD-Version wenigstens 75 Minuten läuft.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 08.07.2010 20:26 
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Da fehlt aber nicht viel, wenn Bruckner recht hat, der aber längst nicht immer hat.

Aber 1 oder 2 Minütchen werden schon fehlen, sonst wäre es ja auch keine richtige deutsche Fassung.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 09.07.2010 18:23 
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So schlecht dass man ausschalten müsste finde ich ihn nun auch nicht...
Der große wurf ist hier freilich nicht gelungen, was solls gibt schlechteres!

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 09.07.2010 18:51 
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Schlecht ist er ja auch nicht. Nur relativ belanglos. Werde ihn sicher mal fertigschauen. Vielleicht nächste Woche oder in 7 Jahren.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 09.07.2010 21:05 
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Varis schwächster IW. Aber auch hier sieht man noch das Vari ein ganz ordentlicher Regisseur war.

Gut inszeniert, aber eine Geschichte die halt nur Routine ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 10.07.2010 21:51 
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Ich mag Vari auch, wenngleich seine Werke doch starken Qualitätsschwankungen unterliegen. Ich kann mich hier wieder mal nur Stanton anschließen: "Tödlicher Ritt" ist sein schwächster IW, obgleich das "Loch in der Stirn" in ähnlichen Tiefen gründelt ;-).

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 10.07.2010 22:23 
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Loch in der Stirn? Aber der ist doch gut. Varis 2tbester.

The 13th Is a Judas ist allerdings noch einer der auch nicht so sehr überzeugt. Ist auch in Deutschland nie erschienen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 10.07.2010 23:00 
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Interessant: Ich fand den sehr schwach. Für mich die Highlights der mit bekannten Varis sind "Mörder des Klans" und "Rocco - ich leg dich um".

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 11.07.2010 09:19 
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:? Hui es gibt jemanden der "Loch in der Stirn" gut findet, hätte ich jetzt nich gedacht....
Loch in der Stirn ist ein sehr minimalistischer western, der sehr billig ausschaut und fast gar keine höhepunkte parat hällt... Sehr Langathmig...

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 11.07.2010 09:44 
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Da gibt es noch einige mehr.

In der SWDB hat der Film einige Fans, für ein paar sogar Top 20 Material. In unserer großen Umfrage ist er momentan auf Rang 70. Immerhin.

Großartiger Hauptdarsteller und gut inszeniert. Allerdings ist die erste Hälfte eindrucksvoller als die 2. Hälfte.

Vari war ein talentierter Western Regisseur, der allerdings immer mit zu kleinen Buggets gearbeitet hat, was sich im Bilig look deer Filme niederschlägt und auch in den Besetzungen. Und er war wohl auch nicht allzu wählerisch was seine Stoffe betraf.

Edoardo Mulargia war ein ähnlicher Fall. Wenn diese beiden mit den Budgets, Besetzungen und Drehbüchern der IW von z.B. Castellari, Petroni, Valerii und Baldi (außer Blindman) gearbeitet hätten, dann ...
Ganz ehrlich, ich denke die hätten da mehr herausgeholt. Aber es mag sein das beide zwar Talent für das Genre hatten, aber trotzdem dem Genre nur ein gebremstes Interesse entgegenbrachten. Oder sie waren einfach nicht durchsetzungsfähig genug um mehr zu erreichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 11.07.2010 11:47 
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Also ich finde "Ein Loch in der Stirn" auch sehr gelungen.
Gerade aufgrund seiner Minimalistischen Darstellung. Ok, er sieht sehr billig aus, da gebe ich recht.
Aber das tun andere IW auch. Dazu hat er eine gute Musik, die die langsame Erzählungsweise sehr gut untertützt.
Hinter "Rocco - ich leg dich um", für mich Varis bester IW. Bedeutend besser als "Mörder des Klans" der gerade in der zweiten Phase, wenn sich die Geschichte in die Wüste verlagert, sehr "gestreckt" wirkt.

Was Edoardo Mulargia betrifft, so halte ich diesen allerdings für noch etwas talentierter als Vari.
Denn der hat einige erstklassige Filme gedreht, die zu Unrecht völlig unbekannt sind, wie z.B. El Puro oder Vayas con Dios, gringo. Und ich gebe Stanton Recht, bei dem geringen Budget mit dem der Mann arbeiten musste, sind einige seiner Filme kleine Meisterwerke. Vor allem schafft er es, die typischen IW Versatzstücke in eine stimmige Symbiose zusammenzufügen, welche nicht nur unterhaltend wirkt, sondern auch den oftmaligen Low-Budget Charakter vergessen läßt.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 25.07.2010 15:31 
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Mir gefällt der Film ganz gut, Ein Loch in der Stirn fand ich eher ein wenig langweilig, da ist dieser hier schon weitaus flotter unterwegs.

Aus dem alten Forum:

Regisseur Giuseppe Vari ist einer von vielen Regisseuren die Ende der 50’er und Anfang der 60’er Jahre einige Historienfilme drehten, der bekannteste darunter ist vielleicht I Normanni („Die Normannen“). 1966 folgte mit Degueyo, mit Giacomo Rossi- Stuart in der Hauptrolle, dann sein Einstand im Genre des Italowestern. 1967 war sein Geschäftstüchtigstes Jahr mit drei Western, L’ultimo killer (Rocco- ich leg in um), Un poker di pistole (Poker mit Pistolen) und eben Con lui cavalca la morte (Tödlicher Ritt nach Sacramento).
Es folgten danach noch einige Western, darunter wohl sein stärkster mit Prega il morto e ammazza il vivo (Mörder des Klans) mit Klaus Kinski und sein toller Thriller Terza ipotesi su un caso di perfetta strategia criminale (Mord Exklusiv) mit Lou Castel.

Im Gegensatz zu dem kammerspielartigen Prega il morto e ammazza il vivo ist Con lui cavalca la morte eine ziemlich flotte und durchaus witzige Geschichte. Das der Film relativ amüsant ausgefallen ist liegt aber hauptsächlich an der deutschen Synchronisation, die den Akteuren jede Menge flapsige Sprüche in den Mund legt.
Die Story an sich ist nicht besonders spannend und frei von unerwarteten Wendungen, aber durch die flotte Inszenierung wird das wieder einigermaßen ausgeglichen, denn hier wird die ganze Zeit Gas gegeben. Pony Express Reiter Idaho- Joe ist die ganze Zeit unterwegs, ob auf dem Ross, per Kutsche oder zu Fuß, er ist durch nichts zu bremsen, denn er hat ja schließlich einen Auftrag zu erfüllen.

Idaho- Joe wird gespielt von Mike Marshall, der unter anderem im James Bond Abenteuer Moonraker zu sehen war. Im Italowestern gab es nur noch ein weiteres Wiedersehen, nämlich im recht ordentlichen Vendo cara la pelle von Ettore Maria Fizzarotti. Seine Widersacher Talbot und Luke werden gegeben von Andrea Bosic und Claudio Undari (Sabata, R: Gianfranco Parolini). Der Yugoslawe Bosic war in einigen Genreklassikern wie I giorni dell'ira (Der Tot ritt dienstags, R: Tonino Valerii) und Michele Lupos Arizona Colt zu sehen. Auch eine Liebesgeschichte darf hier natürlich nicht fehlen, die hübsche Carole André (Mord in Venedig, R: Luchino Visconti) verliebt sich in den schneidigen Express Reiter.

Die Musik von Lallo Gori passt sich gut an das Tempo des Films an, hat man allerdings schon öfters gehört, vor allem in einigen Filmen von Demofilo Fidani (Für einen Sarg voller Dollars). Kameramann Amerigo Gengarelli arbeitete mit Regisseur Vari ein Jahr später noch einmal zusammen, und zwar in dem leider etwas misslungenem Western Un buco in fronte (Ein Loch in der Stirn), ebenfalls mit Undari als Bösewicht und mit Anthony Ghidra in der Hauptrolle.

Die DVD von KSM ist nicht wirklich gut ausgefallen. Bild- und Tonqualität sind unterdurchschnittlich und zudem ist der Film stark gekürzt. Tödlicher Ritt… wurde bereits bei der Kinoauswertung stark gekürzt, es fehlen ca. 15 Minuten, da wäre die DVD eine gute Möglichkeit gewesen, das einmal richtig zu stellen.

Tödlicher Ritt nach Sacramento ist zwar sicher nicht der beste Western von Vari, aber er bietet kurzweilige und flotte Unterhaltung.
5,5/10


Zuletzt geändert von nerofranco am 26.07.2010 16:25, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 25.07.2010 16:05 
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Bruckner gibt den mit 81 Min. Kinolänge an. Dann wäre die dt. Fassung ca. 2 Minuten gekürzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 25.07.2010 16:20 
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Die Spaghetti Western Database schreibt auch von 81 Minuten. Ich glaube Kessler hat mal von einer längeren Version, in Willkommen in der Hölle, geschrieben. Aber auch Kinofassungen können schon mal gekürzt sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 25.07.2010 16:29 
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nerofranco hat geschrieben:
Aber auch Kinofassungen können schon mal gekürzt sein.



Ja, soll schon vorgekommen sein in dem Genre. Im Kabel 1-Filmlexikon taucht eine 92 Min.-Angabe auf, aber wer weiß, was da dran ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 26.07.2010 16:01 
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nerofranco hat geschrieben:
Die Spaghetti Western Database schreibt auch von 81 Minuten. Ich glaube Kessler hat mal von einer längeren Version, in Willkommen in der Hölle, geschrieben. Aber auch Kinofassungen können schon mal gekürzt sein.



Ja genau, er hat geschrieben das die deutsche Fassung um 15 min gekürzt wurde....

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 26.07.2010 16:21 
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Gut, wenn er eine Fassung hat, die tatsächlich länger ist... aber ob 15 Min. den Film soviel besser machen. Es sei denn es gibt "intensivere" Helene Chanel-Bade-Szenen. :mrgreen: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 15.08.2011 01:27 
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Schlecht ist er ja auch nicht. Nur relativ belanglos. Werde ihn sicher mal fertigschauen. Vielleicht nächste Woche oder in 7 Jahren.


1 Jahr wurde es dann :P

Mir Hundar erscheint immerhin noch ein gutes Schurkengesicht, auch wenn man selten so ein lustlosen Killer gesehen hat... Marshall hätte tot sein müssen. :lol:

Was ist eigentlich mit dem Sohn der Familie, den Hundar anschießt. In der DF ist er "beim Arzt", im Original warscheinlich eher bei den Würmern, jedenfalls gehts von da an ohne ihn weiter. :lol:

Das Duell Hundar vs. Marshall mit der hübschen Klaviermusik hat mir wieder besser gefallen, aber das ganze Finale mit Chanel und diesem Senator war schlecht abgestimmt, das angekündigte Verschanzen auf der Ranch fiel aus, der Fluchtversuch, das Geballer mit den Soldaten (die ihn schon längst hätten haben müssen) war ein Witz... keine Ahnung was da gekürzt wurde, jedenfalls so ist der Film vergessenswert. Vllt musste Vari ein Haus abbezahlen o. Ä.

5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 15.08.2011 12:26 
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Keine große Sache dieser kleine Western. Aber Vari macht noch das Beste aus der Durchschnittsgeschichte. Mehr als 5/10 würde ich auch nicht geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 13.03.2014 16:20 
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Netter, kleiner Durchschnitts-IW.
Hier schafft es Vari ein weiteres Mal sehr viel aus der durchschnittlichen Geschichte rauszuholen, trotz des geringen Budgets.
Einiges erscheint zwar ein bisschen fragwürdig, aber das ist wohl auf die Kürzungen zurückzuführen.
Es gibt zwar keine besonderen Höhepunkte und die Musik ist auch nicht besonders gut, aber die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend.
Die Actionszenen sind nicht die besten, vor allem nicht die Schießerei im Dorf am Schluss.
Zwei erwähnenswerte Sachen gibt´s doch noch und zwar das Duell im Saloon und diese gezeichneten Überblendungen.
Dazu noch ein paar bekannte Gesichter, wie Claudio Undari, Andrea Bosic oder Helene Chanel.
6/10


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 19.06.2015 11:56 
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Da bei mir zuletzt ja "Vari-time" war, hole ich diesen thread mal nach oben.

Nachdem ich bei der ersten Sichtung überhaupt nicht mit dem Streifen warm geworden bin, mag ich Ihn nach der mittlerweilen 3. Sichtung ganz gerne.
Mike Marshall macht seine Sache ordentlich, Claudio Undari ist dabei, die Inszenierung Varis ist gewohnt solide. Eyecandy gibts via Helene Chanèl. ;)

Die dvd aus dem Hause KSM geht m.E. in Ordnung. Scheinbar hatte man Zugriff auf ein TV Master, denn wie bei VOX gibt es die Credits im Originalformat, danach wechselt das Format auf ca. 1,85:1.
Die Bildqualität ist aber als schön scharf zu bezeichnen (bei den Close-ups kann man jede Hautpore erkennen), weltweit gibt es bisher meines Wissens nichts besseres.

Ein Ärgernis hingegen war die alte VHS aus dem Hause BMG/UfA, die nochmals um ca.9min gekürzt wurde :shock:
Scheint zwar mehr oder weniger alles Materialbedingt gewesen zu sein, aber mit nur ca. 66min Laufzeit ist das Ganze in der Stümmelfassung natürlich keine Freude mehr.

5/10 Punkten würde ich auf jeden Fall vergeben.

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Zuletzt geändert von Grinder am 19.06.2015 13:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 19.06.2015 13:17 
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Der Film soll unter widrigen Umständen entstanden sein. Er befand sich bereits in Produktion, aber es gab immer noch kein Drehbuch. Das wurde dann auf die Schnelle geschrieben, was man dem Film auch anmerkt. Außerdem wollte Vari andere Darsteller. So hätte er statt Andrea Bosic lieber Mimmo Palmara gehabt und für die von ihm vorgesehene Rosalba Neri kam dann Helene Chanel.

Bereits 1968 erhielt der Film in Berlin eine deutsche Synchro (Mike Marshall bekam die Stimme von Gerd Günther Hoffmann), aber erst 1975 kam er bei uns in die Kinos. In Österreich wurde er unter dem Titel "Der tödliche Ritt" schon am 30.1.1970 gestartet.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 19.06.2015 13:26 
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Pistolero hat geschrieben:
So hätte er statt Andrea Bosic lieber Mimmo Palmara gehabt und für die von ihm vorgesehene Rosalba Neri kam dann Helene Chanel.


Die hätten es sicher nicht besser gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER RITT NACH SACRAMENTO - Giuseppe Vari
BeitragVerfasst: 19.06.2015 13:52 
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Pistolero hat geschrieben:
Der Film soll unter widrigen Umständen entstanden sein. Er befand sich bereits in Produktion, aber es gab immer noch kein Drehbuch. Das wurde dann auf die Schnelle geschrieben, was man dem Film auch anmerkt. Außerdem wollte Vari andere Darsteller. So hätte er statt Andrea Bosic lieber Mimmo Palmara gehabt und für die von ihm vorgesehene Rosalba Neri kam dann Helene Chanel.

Bereits 1968 erhielt der Film in Berlin eine deutsche Synchro (Mike Marshall bekam die Stimme von Gerd Günther Hoffmann), aber erst 1975 kam er bei uns in die Kinos. In Österreich wurde er unter dem Titel "Der tödliche Ritt" schon am 30.1.1970 gestartet.


Danke für die Infos. Das wusste ich so noch gar nicht.
G.G. Hoffmann passt gut und Old Shatterhands Stimme wertet natürlich jeden Charakter auf.
1975 war natürlich viel zu spät für einen Film solcher Machart.

Auch schön dein Avatar noch einmal im Film zu sehen, Pistolero ;)


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