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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 29.09.2010 19:17 
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Michael hat geschrieben:
Wie lange läuft er denn, weißt du das?


Von 01:00 bis 02:55 (laut Ankündigung) ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 29.09.2010 19:41 
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Klingt ja sehr interessant. Hoffentlich machen die das auch noch bei anderen Italos.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 02.10.2010 19:03 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Klingt ja sehr interessant. Hoffentlich machen die das auch noch bei anderen Italos.


Jaaaaaaaa :icon_dafuer:
noch bei Schweinehunde beten nicht, Taste of Death, Between God, the Devil and a Winchester, ...
Dann noch Wöchentliche Ausstrahlungen wie damals beim Tele5 Italo-Western-Dienstag,....TRÄUM :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 02.10.2010 19:44 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Klingt ja sehr interessant. Hoffentlich machen die das auch noch bei anderen Italos.


Jaaaaaaaa :icon_dafuer:
noch bei Schweinehunde beten nicht, Taste of Death, Between God, the Devil and a Winchester, ...
Dann noch Wöchentliche Ausstrahlungen wie damals beim Tele5 Italo-Western-Dienstag,....TRÄUM :roll:


„… träume weiter, aber träume mit offenen Augen …“ ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 02.10.2010 20:06 
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El Puro hat geschrieben:
Italo-West-Fan hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Klingt ja sehr interessant. Hoffentlich machen die das auch noch bei anderen Italos.


Jaaaaaaaa :icon_dafuer:
noch bei Schweinehunde beten nicht, Taste of Death, Between God, the Devil and a Winchester, ...
Dann noch Wöchentliche Ausstrahlungen wie damals beim Tele5 Italo-Western-Dienstag,....TRÄUM :roll:


„… träume weiter, aber träume mit offenen Augen …“ ;)



Ohne Hoffnungen und Träume ist der Mensch verloren... ;) :D

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 05.10.2010 21:44 
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träume sind stärker als neid, hass und geld
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solang noch menschen träumen, werden wunder wahr!


und jetzt wieder zum thema, der film is sowas von langweilig, was ich überall gelesen habe und den ganzen jubel versteh ich absolut nicht.
kinski hat den besten part und das ist auch das beste am film. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 06.10.2010 08:17 
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Kenne niemanden, der den als langweilig bezeichnet ?!- aber wie auch immer, bei Filmen sind Geschmäcker, Vorlieben und Qualitätseinschätzungen extrem subjektiv. Für mich jedoch ist Quien sabe der intellegenteste und linkspolitischte aller Revolutionswestern mit einem herrlich subversiven Credo der 60er. Kauft Dynamit und den Film- er hat es wahrlich verdient.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 06.10.2010 16:45 
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Als langweilig würde ich ihn nicht bezeichnen aber unter meinen Top 20 ist er trotzdem nicht. Da fand ich andere IWs interessanter.

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 06.10.2010 23:39 
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Bongo hat geschrieben:
und jetzt wieder zum thema, der film is sowas von langweilig, was ich überall gelesen habe und den ganzen jubel versteh ich absolut nicht.
kinski hat den besten part und das ist auch das beste am film. :mrgreen:


Nur gelesen oder au selber schon gesehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 08:07 
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gelesen hab ich ne menge positive kritiken, da ich die revolutions-western auch sehr gerne mag dachte ich der film ist eine granate.
hab ihn mir vor ein paar monaten angesehn und war dann doch schwer enttäuscht. lou castel spielt so unterkühlt, dass er dann folgerichtig
auch fast erfriert. der film kann mich einfach nicht begeistern, wenn man die wirklich großen aus dem genre schon gesehen hat, kann töte amigo
nicht mithalten. hätte ich den früher schon gesehen, wär er mir vielleicht besser in erinnerung geblieben.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 09:55 
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Wo liegen denn deiner Meinung nach die Schwächen?


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 14:12 
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Armseelige Actionszenen. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 20:24 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Armseelige Actionszenen. :mrgreen:


Hi hi, gute Antwort.

Die Actionszenen in Quien sabe! wären für mich aber tatsächlich der Teil wo der Film etwas schwächelt. Damiani wollte den Film ja auch gar nicht als IW verstanden wissen, und gerade da wo er am ehesten wie ein IW aussieht sind dann auch seine etwas schwächeren Momente.

Kein perfekter, aber meist ein sehr gelungener Film. Bei Tepepa hätte ich mir auch Damiani als Regisseur gewünscht.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 20:30 
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Töte Amigo ist sicher einer der wichtigsten und anspruchvollsten IW überhaupt.
Was heute natürlich fehlt, ist der Zeitbezug. Damiani wollte damit ein Zeichen setzten. Pro gewisser revolutionärer Tendenzen in Südamerika oder Afrika, contra dem Neo-Kapitalismus der westlichen Staatengemeinschaft.
Auch wenn ich diese Gedankenweise für sehr überholt und falsch interpretiere, ist es natürlich ein Film, der mit einer gewissen Botschaft ausgestattet ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 20:54 
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Klar, das ist ein linker Western, der ein Genre benutzt um aktuelle Ereignisse zu kommentieren. Das waren hauptsächlich die illegalen CIA Aktivitäten in Südamerika. Unglaublich das die USA dort geholfen habe demokratisch gewählte Regierungen zu stürzen um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Und zum anderen brutale Diktaturen unterstützt haben.

Zum Glück geht Quien sabe! die Inhalte eher komplex an und verweigert sich billigen Vereinfachungen. Das Ende ist weniger eindeutig als viele meinen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 22:10 
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Stanton hat geschrieben:
Klar, das ist ein linker Western, der ein Genre benutzt um aktuelle Ereignisse zu kommentieren. Das waren hauptsächlich die illegalen CIA Aktivitäten in Südamerika. Unglaublich das die USA dort geholfen habe demokratisch gewählte Regierungen zu stürzen um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Und zum anderen brutale Diktaturen unterstützt haben.

Zum Glück geht Quien sabe! die Inhalte eher komplex an und verweigert sich billigen Vereinfachungen. Das Ende ist weniger eindeutig als viele meinen.


Was die CIA Aktivitäten anbetrifft, ich glaube das wäre ein (trauriges) Thema für sich. Wobei es wohl weniger um wirtschaftliche Interessen ging, sondern die Verbreitung des Kommunismus in diesen hauptsächlich lateinamerikanische Staaten einzudämmen.
Zumal man aber auch bedenken muss, dass die Gegenseite keine andere Vorgehensweise praktizierte. Und selbst das Idol vieler 68'er, Che Guevara, stürzte Länder wie den Kongo etc. in ein jahrzehntelanges Verderben, um seine eigene Ideologie umzusetzten. Von daher halte ich die doch sehr linkspopulistische Herangehensweise vieler IW-Regisseure als sehr naiv. Wobei man auch erwähnen sollte, dass genau dieses "Harmonisieren" mit dem damaligen Zeitgeist (Studentenrevolten etc.) natürlich auch zu dieser zeitweiligen Popularität des Genre geführt hat. Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass einige Regisseure ganz gerne auf diesen "Zug aufgesprungen" sind, um ihre Filme besser zu vermarkten. Denn selbst ein Corbucci hat sich relativ wenig zu der damaligen Weltpolitik geäußert, zumindestens nicht öffentlich, auch wenn einige Filme eindeutige Richtungen aufweisen.

Töte Amigo ist sicherlich der politischste Genrevertreter. Noch vor Mercenario etc. Außerdem war er einer der Vertreter, der das Zapata-Genre populär machte. Auch wenn es vor ihm andere Filme gab, die aber sicherlich nicht in der breiten Masse so wahrgenommen wurden. Man denke nur an Haut für Haut, der von Hossein bereits 1960 realisiert wurde und diesem Sub-Genre recht nahe steht.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 22:34 
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Ich finde das hier gar nicht naiv. Quien sabe! macht es sich nicht einfach. Es wird ja z.B. auch gezeigt wie die gefangenen Soldaten einfach alle exekutiert werden. Und ob Chuncho am Ende wirklich etwas verstanden hat bleibt zweifelhaft. Der Film heißt nicht umsonst Wer weiß?

Auch in anderen wird nicht platt und einseitig politisiert, auch wenn die Sympathien klar sind. Tepepa ist ein Vergewaltiger. In Il mercenario wird die Revolution immer wieder vom Geld dominiert und ist am Ende gescheitert. Es bleibt nur der Traum, und der taugt nicht zum Überleben.

Später wird es dann oberflächlicher. In Companeros, Adios Sabata, Man nennt mich Halleluja wird die Revolution dann nur noch für einen Actionfilm benutzt. Das ist auch ok für mich, wenn es, wie in diesen, gut gemacht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.10.2010 23:45 
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Stanton hat geschrieben:
Klar, das ist ein linker Western, der ein Genre benutzt um aktuelle Ereignisse zu kommentieren. Das waren hauptsächlich die illegalen CIA Aktivitäten in Südamerika. Unglaublich das die USA dort geholfen habe demokratisch gewählte Regierungen zu stürzen um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Und zum anderen brutale Diktaturen unterstützt haben.


Obwohl ja Damiani in einem Interview tiefere politische Ambitionen in Richtung Kritik an der damaligen US-Außenpolitik, was man ja leicht hineindeuten kann, in einem Interview verneint. Seinen Worten nach ging's ihm allein um die Darstellung des Kampfes arm gegen reich, wenn ich mich recht entsinne.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 08.10.2010 09:45 
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Ja, mag sein.
Und für einen Film der kein Western sein soll, hat er ihn doch zu oft wie einen Western inszeniert


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 08.10.2010 20:42 
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Stanton hat geschrieben:
Ich finde das hier gar nicht naiv. Quien sabe! macht es sich nicht einfach. Es wird ja z.B. auch gezeigt wie die gefangenen Soldaten einfach alle exekutiert werden. Und ob Chuncho am Ende wirklich etwas verstanden hat bleibt zweifelhaft. Der Film heißt nicht umsonst Wer weiß?

Auch in anderen wird nicht platt und einseitig politisiert, auch wenn die Sympathien klar sind. Tepepa ist ein Vergewaltiger. In Il mercenario wird die Revolution immer wieder vom Geld dominiert und ist am Ende gescheitert. Es bleibt nur der Traum, und der taugt nicht zum Überleben.

Später wird es dann oberflächlicher. In Companeros, Adios Sabata, Man nennt mich Halleluja wird die Revolution dann nur noch für einen Actionfilm benutzt. Das ist auch ok für mich, wenn es, wie in diesen, gut gemacht ist.


Bei Töte Amigo finde ich das auch nicht naiv. Aber bei vielen anderen.
Man kann die revolutionäre Lage Mexikos um die Jahundertwende nicht mit den politischen Auseinandersetzungen der 60'er Jahre homogenisieren. Und wie du treffend beschrieben hast, sind die meisten Regisseure sehr oberflächlich an diese Themen herangegangen. Und viel zu einseitig. Wobei man hier auch wieder die politische Lage Italiens in dieser Zeit beachten muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 28.10.2010 14:16 
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El Puro hat geschrieben:
Michael hat geschrieben:
Jupp, der ist wech.
Ich habe übrigens ein Gerücht gehört, dass die ARD eine Neusynchro für die Langfassung (die 118er natürlich) macht.


Der kommt am 07 November um 01:00 Uhr in der ARD. Vielleicht mit der Neusynchro .....


Hab mal bei ARD Nachgefragt, ob dass eine Neusynchro ist und ob sie dass auch noch bei anderen Italos machen.
Das ist die Antwort:

-Bei TÖTE AMIGO haben wir tatsächlich keine Kosten und Mühen gescheut, um dem Film mit Hilfe einer Teilnachsynchronisation und -bearbeitung eine neue, einheitliche Version der deutschen Fassung "maßzuschneidern". Das ist immer eine Einzelfallentscheidung, nicht etwa ein neues Vorhaben für alle Italowestern und kommt in Betracht, wenn die vorhandene Fassung nicht sendefähig oder komplett ungenügend ist.-

Hoffentlich ist's keine Blödel-Synchro...
Wer ihn mir trotzdem ansehen...

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 28.10.2010 20:18 
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Warum sollte es eine Blödelsycnco sein?

Es wird also die alte Fassung bleiben, und für die fehlenden Szenen gibt es neuen Ton. Der dann aber mit Sicherheit wieder Stimmen hat die abweichen. Gerade bei Chuncho.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 28.10.2010 20:19 
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El Puro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Klar, das ist ein linker Western, der ein Genre benutzt um aktuelle Ereignisse zu kommentieren. Das waren hauptsächlich die illegalen CIA Aktivitäten in Südamerika. Unglaublich das die USA dort geholfen habe demokratisch gewählte Regierungen zu stürzen um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Und zum anderen brutale Diktaturen unterstützt haben.

Zum Glück geht Quien sabe! die Inhalte eher komplex an und verweigert sich billigen Vereinfachungen. Das Ende ist weniger eindeutig als viele meinen.


Was die CIA Aktivitäten anbetrifft, ich glaube das wäre ein (trauriges) Thema für sich. Wobei es wohl weniger um wirtschaftliche Interessen ging, sondern die Verbreitung des Kommunismus in diesen hauptsächlich lateinamerikanische Staaten einzudämmen.
Zumal man aber auch bedenken muss, dass die Gegenseite keine andere Vorgehensweise praktizierte. Und selbst das Idol vieler 68'er, Che Guevara, stürzte Länder wie den Kongo etc. in ein jahrzehntelanges Verderben, um seine eigene Ideologie umzusetzten. Von daher halte ich die doch sehr linkspopulistische Herangehensweise vieler IW-Regisseure als sehr naiv. Wobei man auch erwähnen sollte, dass genau dieses "Harmonisieren" mit dem damaligen Zeitgeist (Studentenrevolten etc.) natürlich auch zu dieser zeitweiligen Popularität des Genre geführt hat. Wobei ich immer noch der Meinung bin, dass einige Regisseure ganz gerne auf diesen "Zug aufgesprungen" sind, um ihre Filme besser zu vermarkten. Denn selbst ein Corbucci hat sich relativ wenig zu der damaligen Weltpolitik geäußert, zumindestens nicht öffentlich, auch wenn einige Filme eindeutige Richtungen aufweisen.

Töte Amigo ist sicherlich der politischste Genrevertreter. Noch vor Mercenario etc. Außerdem war er einer der Vertreter, der das Zapata-Genre populär machte. Auch wenn es vor ihm andere Filme gab, die aber sicherlich nicht in der breiten Masse so wahrgenommen wurden. Man denke nur an Haut für Haut, der von Hossein bereits 1960 realisiert wurde und diesem Sub-Genre recht nahe steht.


Che Guevara für die Instabilität des Kongo verantwortlich zu machen finde ich gelinde gesagt lächerlich. Der Kongo war seit seiner Unabhängikeit von Belgien Anfang der 60er Jahre ein Bürgerkriegsland, Guevaras Aufenthalt war völlig ergebnislos - wie er selbst frustiert feststellte - die Geschichte dieses Landes haben die internationalen Konzerne und ihre Gier nach Bodenschätzen diktiert.
Dder CIA hat auch nicht den Krieg gegen den Kommunismus, sondern für die Interessen der US-Konzern geführt. Wie schon der 30-jährige Krieg kein Religionskrieg war, war dies kein Systemkonflikt. Hier ging es nur um Geld, und das hat Damiani in seinem Film sehr gut herausgearbeitet. Cuncho, der Amerikaner... alle wollen primär reich werden. Daran hat sich bis heute (Hallo Börse!) nichts geändert, daher sind diese Filme auch heute noch topaktuell, auch wenn einige das nicht so sehen wollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 08:08 
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Wie war die ARD Synchro ?
Hatte heute Nacht nen Sch..... Stromausfall !! :evil: :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 11:33 
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Geiiiiiiiler Film ! Sehe ich immer wieder gern. Top-Bild (Koch-Master ?), alte Synchro, ehemals fehlenden Szenen wurden neu synchronisiert. Die Qualität der Neu-Synchro war ganz in Ordnung. Leider wurden auch Szenen nachsynchronisiert, wo es schon eine deutsche Tonspur gab. Der Chuncho-Sprecher paßte IMO leider nicht so richtig und war das schwächste Glied der Neu-Synchro.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 11:57 
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Heute Nacht aufgenommen und nach Vergleich mit der Koch DVD scheint es sich um das identische Master zu handeln. Die neu synchronisierten Teile sind m.M. nach ganz gut gelungen...


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 12:38 
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Mailman hat geschrieben:
Der Chuncho-Sprecher paßte IMO leider nicht so richtig und war das schwächste Glied der Neu-Synchro.


Habe leider die Aufnahme versaut. (Wozu eigentlich die Mühe für einen Film der dann doch nur nachts um 1 Uhr gesendet wird?)

Kann also nichts zur Stimme von Volonte sagen, aber ich denke die deutsche Stimme ist so markant das es mir schon klar war das es hierbei die größten Probleme bzw Unterschiede geben würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 15:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 16:17 
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Jo, die neuen Synchrostellen waren eigentlich in Ordnung, nur die Unterschiede zu den Originalstimmen waren z.T. extrem. Neben Chuncho ist mir auch Kinskis neue Stimme negativ aufgefallen. War allerdings auch recht schwierig, da in der alten Synchro der markante Klaus Kindler am Mic war. Immerhin waren die neuen Stellen nicht so hypersteril wie man es sonst oft hören muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖTE AMIGO - Damiano Damiani
BeitragVerfasst: 07.11.2010 16:32 
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Ähemm ja, in Wahrheit, bei mir ... versaut = verpennt


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