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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 16.07.2012 21:50 
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Stanton hat geschrieben:
Er hat einen viel zu großen Hut auf.


.... oder viel zu wenig drin. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 09:03 
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Stanton hat geschrieben:
Er hat einen viel zu großen Hut auf.

Der riesige Hut ist doch cool. Genau wie die extrem tief hängenden Revolvergürtel. Da wurden 1966 bereits die Genre-Klischees augenzwinkernd auf die Spitze getrieben.

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Vamos a matar!


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 09:26 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Leroy find ich jetzt auch nicht besonders (In Mannaja und Sandokan ist er dagegen toll)


Fand Leory ebenfalls nicht fehlbesetzt ! In Sandokoan ist aber trotzdem viel besser, Mannaja hab ich immer noch nicht gesehen ! :oops:

El Puro hat geschrieben:
@ Italo-Western-FAN: Hier gibt es Screens zu der spanischen DVD und zur ital. Fassung (ganz unten):

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Danke ! Fassung sieht ganz OK aus ! Dachte aber es wär ne italienische Vollbild !? :?

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 09:39 
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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 10:03 
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Companero hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Er hat einen viel zu großen Hut auf.

Der riesige Hut ist doch cool. Genau wie die extrem tief hängenden Revolvergürtel. Da wurden 1966 bereits die Genre-Klischees augenzwinkernd auf die Spitze getrieben.


Da sehe ich nichts augenzwinkerndes, sondern nur schlechtes Art Design. Die Revolvergürtel hängen doch in Western fast immer tief, anders als sie damals tatsächlcih getragen wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 10:12 
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Und wie trug man den Colt im Wilden Westen wirklich ? :? Hieß es nicht irgendwo mal wo, wie es Lee van Cleef in seinen Filmen machte ?

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 15:33 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Und wie trug man den Colt im Wilden Westen wirklich ?
Am besten jemand fragen,der dabei war,dann müßte man hier nicht rumhampeln ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 15:36 
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Wem könnt ich da jetzt fragen ! :?

































































;)

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 20:19 
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Der Colt hing genau da wie man ihn am Besten greifen konnte, das er genau in der hand lag bei ausgestrecktem Arm ;)
Also so denke ich mir das wäre am sinnigsten....

Klär uns doch mal auf Stanton, wie die getragen wurden !?

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 20:26 
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reggie hat geschrieben:
Der Colt hing genau da wie man ihn am Besten greifen konnte, das er genau in der hand lag bei ausgestrecktem Arm ;)
Also so denke ich mir das wäre am sinnigsten....



Ich stimme mit Reggie überein. Ich denke auch, dass er wohl so getragen wurde, wie er am schnellsten gezogen werden konnte.
Ein Colt ist ja kein Modeaccessoir, den man so trug, weil der Nachbar ihn so trug. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 20:29 
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Ich bin mir relativ sicher das in irgnd nem Interview (ich glaub es war auf der Bonusdisk von der 2 Glorreiche Halunken DVD) gesagt wird, das der Colt eigentlich so getragen wurde wie es van Cleef immer machte !

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:21 
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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:37 
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Also wenn Billy the Kid den Colt so weit oben trug, dann wundert es mich das er 23 mal schneller war als seine Gegner ! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:38 
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solange man den leuten schön in den Rücken schießt :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:41 
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Sowas hat er doch ned gemacht, oder etwa doch ? :?

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:48 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Sowas hat er doch ned gemacht, oder etwa doch ? :?


Bei Peckinpah schon. 8-)

Allerdings soll das mit den 20 Kills auch nicht stimmen, man geht wohl mittlerweile von 3-4 aus. Naja Legenden eben

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 21:53 
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Ja, ich glaube auf den historischen Fotos tragen sie die Waffen eher in Hüfthöhe.

Und ich glaube schnelles Ziehen war dort wie auch heute nur beim Zahnarzt wichtig. Der richtige Western hat sicherlich nur wenig damit zu tun wie er im Western gezeigt wird. Das war alles vergleichsweise banal. Außer der Ausrotttung der Indianer.


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.07.2012 22:04 
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In "Erbarmungslos" funktioniert wenigstens mal die Schrotflinte nicht, bzw. der Colt explodiert in der Hand...

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 18.07.2012 10:10 
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Ich habe auch mal gelesen die Waffen waren so schlecht gefertigt das man mit einem Colt schon auf etwa 10 m Probleme hatte etwas sicher zu treffen. Die Hauptwaffe war ohnehin das Gewehr.

Es gibt übrigens auch etliche ältere US Western wo sie die Waffen auch hoch tragen. Das tiefe tragen am Oberschenkel kam erst in den 50gern so richtig in Mode.


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 05.02.2013 20:51 
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Alternativer Titel: Yankee l'americano
Produktionsland: Italien, Spanien
Produktion: Francesco Giorgi, Antonio Lucatelli
Erscheinungsjahr: 1966
Regie: Tinto Brass
Drehbuch: Tinto Brass
Kamera: Alfio Contini
Schnitt: Teresa Alcocer, Tinto Brass, Juan Luis Oliver
Spezialeffekte: Antonio Baquero, Serse Urbisaglia
Musik: Puccio Roelens
Länge: ca. 94 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Philippe Leroy, Adolfo Celi, Mirella Martin, Tomás Torres, Francisco Sanz, Franco De Rosa


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Yankee, ein Mann dessen wirklichen Namen Niemand kennt legt sich mit Concho, einem mächtigen Desperado an. Der Yankee will Geld aus der Sache schlagen und hat wenig Respekt vor Concho und seinen Männern, doch die sind alles andere als ungefährlich.

Der Film wird mit einer guten und im Ohr bleibenden Musik eingeleitet. Es folgen einige sehr interessante Bilder in denen der Yankee und die Credits präsentiert werden. Dieses wird übrigens beibehalten, denn die Kameraarbeit die Tinto Brass Film bietet, ist sehr lobenswert. Auch im Bereich der Kulissen hat Brass ein verlassenes und verfallenes Dorf parat in dem eine Auseinandersetzung zwischen dem Yankee, Concho und dessen Männern geboten wird. Ein leichtes Flair des Gruselfilms kann hier ebenfalls nicht geleugnet werden, dabei werden die Bilder von kräftigen Farben dominiert.

„Auch Engel können zur Hölle fahren.“ (Yankee)

Wenn Tinto Brass einen Western dreht, dann verzichtet er nicht auf ein klein wenig Erotik. Dieses praktiziert Brass mit der Besetzung: Mirella Martin. Es gibt ein paar Momente wo Brass bewusst auf die Optik von Frau Martin setzt. Hier sei die Szene in der der Yankee die leicht bekleidete Mirella Martin an einem Pfahl gefesselt hat besonders erwähnt.

Die Kamera bietet sehr viele Nahaufnahmen die sich nicht allein auf Gesichter beziehen, sondern auch auf die Ansicht von Stiefeln oder die Beine von Erhängten.

Innerhalb der Besetzung macht Philippe Leroy als Yankee seine Sache gut, sein Gegenspieler Concho agiert auf dem gleichen Niveau. Da es sich hier um Adolfo Celi handelt ist die gute Leistung auch nicht sonderlich überraschend. Die Dialoge sind unterhaltsam und bieten einen vereinzelnden Humor allerdings ohne sich jemals im unnötigen Klamauk zu verrennen.

Fazit: Tinto Brass lässt den Yankee auf den billigen John, den großen Concho, das Engelsgesicht und den Portugiesen los. Das bei einer solchen Auseinandersetzung die Sargmacher Hochkonjunktur haben, ist eine logische Konsequenz.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 03.08.2013 20:37 
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Außergewöhnlicher Western und leider auch der einzige von Tinto Brass.
Der Film errinert stellenweise schon an einen Giallo (Farbspielchen) und ist auch sonst visuell sehr anspruchsvoll.
Leroy geht in Ordnung, Celi ist auch ganz gut, Mirella Martin ist auch nett anzusehen und in einer Nebenrolle gibt´s noch Jacques Herlin zu sehen.
Das einzige was ich an diesem Film schwach finde, ist die Musik.
Die ist zwar nicht schlecht, aber sehr monoton.
Und zwar so, dass es einem nach einer gewissen Zeit auf die Nerven geht.
Sonst ein sehr guter Film.
9/10


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 09.10.2013 18:55 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Mir fällt grad auf, das ich zum Film selber auch noch nix gesagt habe ! Ich fand ihn ganz nett, keinesfalls ein Meisterwerk aber ein interessanter, kleiner Western mit ein paar extrem coolen Momenten ! 8-) Bewertung wäre so 6,5-7/10 ! Tendenz eher zu 7/10 !!


Zweiter Film, meiner letzten Westernnacht, gefiel mir jetzt weitaus besser als beim ersten mal, rein optisch betrachtet ein Meisterwerk, inhaltlich jedoch sehr mau ! Aber Leroy gegen Celi, das hat schon was ! 7,5/10 !

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 11.10.2013 17:26 
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Ein bisschen was fürs Auge...
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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 11.10.2013 18:12 
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Ach wie herrlich, muss dringend wieder geschaut werden. Hatte mich bei der Erstsichtung doch glatt zu ner 9 hinreißen lassen, zauberhaft. :)

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Die Filme gehen vor, denn sie haben sich ihr Schicksal im 21. Jahrhundert nicht ausgesucht und wollen gesehen, genossen und geliebt werden, denn dafür sind sie da. - McKenzie
If you don't like it - don't buy it! But if you buy it anyway, stop bitchin' around! - TRAXX


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 11.10.2013 20:23 
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Ich Pfeife gerade so vor mich hin, der Score ist ja auch sowas von Genial!
Schöne bilder wurden hier gepostet.

Die Ballerei in der zerfallenen Stadt? , bei den alten Mauern da, die ist sowas von Genial ;)
Und Adolfo Celi als Mexicanerboss der oberhammer :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 12.10.2013 12:18 
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reggie hat geschrieben:
Die Ballerei in der zerfallenen Stadt? , bei den alten Mauern da, die ist sowas von Genial ;)

Die war wirklich verdammt cool !

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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 16.11.2013 22:18 
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Yankee (1965)


Zur Handlung schreibe ich mal nichts, die dürfte ja bekannt sein.


An sich ein sehr schöner Western. Tinto Brass schafft es wie immer in seinen Filmen Atmosphäre aufzubauen und dies schafft er auch in "Yankee" vortrefflich, tolle Kameraarbeit schon in den ersten Szenen ! Auch die Musik von Nini Rosso fügt sich da perfekt ins Bild ein, das Musikthema bleibt einem noch Tagelang im Ohr. Und Leroy als Kopfgeldjäger weiß zu gefallen, seine Figur ist von der Art her mal was anderes, auch wenn das mehr als schwache Drehbuch ihm kaum Raum lässt um sein Schauspiel zu entfalten, was wirklich schade ist, da er ein wirklich guter Mime ist.

Auch Adolfo Celi weiß als Gegenspieler zu gefallen doch auch ihm gibt das Drehbuch zu wenig Freiheit. Doch wenn die Schauspieler schon wenig Raum haben, dann muss die Inszenierung was her machen und das tut sie.


Tinto Brass schmeichelt dem Auge mit vorzüglich inszenierten Szenen, er setzt Farbfilter ein, filmt aus interessanten Perspektiven mal schräg mal vom Boden her und schafft es auch sehr gut eine "Western "Atmosphäre aufzubauen, indem er die Strahlen der Sonne immer wieder gekonnt mit der Kamera einfängt und auch einige schöne Szenen in der Dämmerung spielen lässt.

Der Schauplatz der Kirche ist gut gewählt und lässt auch den so oft in Italienischen Filmen negativ behafteten Blick auf die Kirche als Metapher erahnen, dass das "Böse" in "Yankee" auch vor Gott nicht halt macht, dieser Hauch von Sozialkritik nur am Rande, vieleicht fand Tinto Brass auch einfach nur die Kirche als Schauplatz mal was anderes, wer weiß ? Lassenw ir die Kirche mal im Dorf.

Handlungstechnisch kommt der Film leider viel langweiliger daher als die Inszenierung, Kamera, Musik und allen vorran die Schauspieler geben sich zwar Mühe, gegen die Schwache Story anzuspielen, was aber nur bedingt gelingt. Zwischendurch schleichen sich immer wieder Längen ein und auch die Dialoge hätten noch bissiger ausfallen können. Am Ende gibt es dann noch einen "Plot Twist" aber dieser kommt, na ja, sehr uninspiriert daher....

Ach ja, trotz aller Kritik und auch Lob irgendwie ein Wohlfühlfilm, ungewöhnlich sorgsam inszeniert und irgendwie einfach was besonderes zwischen den Western, wenn es den nicht gäbe, wäre es wirklich Schade drum.

Von mir 7,5 von 10 rauchenden Colts :D ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.11.2013 13:36 
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Der New York Ripper hat geschrieben:
einfach was besonderes zwischen den Western, wenn es den nicht gäbe, wäre es wirklich Schade drum.

Ein wahres Wort ;)
Und genau die gleiche Wertung - 7,5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 17.11.2013 18:43 
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Ja, langsam fühle ich mich bei den Western auch heimischer^^ :D ;) Mal sehen, habe gestern "Ein Schuss zu viel" gesichtet, so schlecht habe ich den garnicht gefunden..

Gruß,

Janek


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 Betreff des Beitrags: Re: YANKEE - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 08.01.2017 15:14 
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Werde den Film wohl heute mal wieder in Angriff nehmen. Blieb mir doch in der gesamten Zeit, auch wenn es lange her ist, ihn gesehen zu haben, doch sehr präsent, inklusive der Musik. In allererster Linie ist YANKEE eine Stilgranate. Brass späteren Werdegang zum erotischen Film lässt sich ebenso schon spüren. Die Bildkomposition hat etwas "umwabertes", gotisches, was ma sonst eher aus dem düsteren Horrorfilm kennt. Ungeachtet der nackten Haut hat der Film durchaus etwas stilistisches, was ihn auf einer anderen Ebene zum Erotikfilm werden lässt. Heute mal nachschauen, ob ich ihn lediglich verkläre, oder ob sich da noch mehr finden lässt ;) ;)

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