Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.09.2011 16:09 
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Michael hat geschrieben:
Softbox ist die Amaray.


Wieder was gelernt. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 29.09.2011 13:03 
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Amazon hat meine gestern Abend versendet.Paßt perfekt zum WE


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 11:19 
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Ich finde ja wirklich toll, dass Colosseo den Film in einer so schönen Veröffentlichung rausbringt, aber musste man wirklich groß und dick auf der Rückseite der Amaray-Hülle (unter "Kapitel der DVD") verraten, was am Ende passiert? :shock: Ich ziehe die DVD aus dem Schuber, und fast das erste, was ich lese, ist
"Das Ende des Commissario"...
Verstehe nicht, wie man darauf kommt, weil das auch als Informationen für niemanden nützlich wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 11:49 
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Ich werde die DVD mit verschlossenen Augen einpacken und einlegen !

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 11:52 
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Michael hat geschrieben:
Softbox ist die Amaray.


Ja, aber eine abgespeckte Version, um Material und Kosten bei der Produktion zu sparen. Ich hasse die Dinger und tausche sie im Normalfall gegen stabilere "echte" Amarays aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 14:17 
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OFDB hat immer noch nicht verschickt. Merkwürdig, die sind sonst immer schneller, als die Polizei erlaubt.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 14:25 
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hab ihn seit einer woche. gabs im media markt für 14,99.

klasse film und hervorragende dvd!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 14:28 
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Ach, der Media Markt hat den schon?
War bisher beim Saturn und Müller Markt leider erfolglos :(

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 15:45 
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Meine DVD hat OFDB heute losgeschick - sollte Morgen da sein...

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.10.2011 16:23 
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Hab heute auch die Versandbestätigung von ofdb bekommen.
Paßt schon zum Wochenende ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 07.10.2011 11:55 
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Malastrana hat geschrieben:
Ach, der Media Markt hat den schon?
War bisher beim Saturn und Müller Markt leider erfolglos :(


jau! genaugenommen, heute seit ner woche, hab ich ihn.

media markt in berlin wohlgemerkt

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 07.10.2011 13:31 
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Meine ist heute auch endlich gekommen (um die 20 Euro vollzubekommen zusammen mit MALASTRANA - die von der OFDB müssen glauben, es mit nem waschechten Jürgen-Drews-Fan zu tun zu haben :geek: ).

Wirklich eine sehr gelungene Vö. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man Koch dahinter vermuten. Das ist doch mal ein Kompliment. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 19.10.2011 19:39 
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Ich habe ihn nun auch endlich gesehen. Ein absolutes Meisterwerk italienischer Filmkunst. Ich bin zutiefst beeindruckt von diesem brillanten Teil. Das Ende haut einen einfach nur aus den Socken finde ich. Sehr empfehlenswert sind auch die tollen Doku's auf der Scheibe. Hoffentlich kommen dieses Jahr noch "Die Kröte" und "Die Gewalt bin ich" von Filmart raus, dann war's einfach ein Super-Vö's-Jahr für den geneigten Fan.

Gruß an alle


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 19.10.2011 20:35 
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Und hoffentlich kommen von Colosseo noch mehr so gute Veröffentlichungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 20.10.2011 19:15 
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Ich rühre hier auch nochmal die Werbetrommel, für den Kollektiven Filmabend heute!

Ich werd jetzt gleich den Film einlegen, wünsche allen viel Spass beim schauen! Ich werde meinen haben das weiss ich.
Noch viel mehr bin ich auf die Interviews gespannt ;)

gruß reggie

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 00:06 
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So sieht intelligentes Action-Kino aus!!!
Hier gibt's wirklich nichts zu bemängeln: Salerno ist hier ne coole Sau der ganz besonderen Art. Seine Figur verzweifelt an den bestehenden Gesetzen, die ihn an der Ausübung seines Berufes hindern. Aber auf der anderen Seite sieht er komplett rot als er erfährt dass seine Kollegen mit dem faschistoiden Lynchmob sympathisieren. Klasse! Die restliche Schauspielerriege gibt ebenfalls Gas - allen voran uns Onkel Jürgen. Auch die Figur der Reporterin und ihre Funktion für die Story war sehr clever eingefädelt.
Der Score von Cipriani ist bombastisch gut, kann locker mit Morricone's Finest mithalten.
Klasse Film!!

Interessant auch wie die DIRTY HARRY Filme bei Vanzina geplündert haben: Zunächst ganz stark SUDDEN INPACT (mit den Selbstjustiz-Cops) und dann später noch THE DEAD POOL (die Bulle-Reporterin-Beziehung).
Und nicht umgekehrt, wie Italo hier behauptet hat, denn SUDDEN IMPACT ist fast 2 Jahre (!!!) später als DAS SYNDIKAT gestartet!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 08:58 
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Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Dirty Harry Produzenten am SYNDIKAT orientiert haben.
Der erste DIRTY HARRY Film war ein Welterfolg und lief vor SYNDIKAT an. Ich denke schon, dass man das Dirty Harry Prinzip versucht hat auf italienische Filme zu übertragen.
Dafür spricht auch, das italienische Filmschaffende sich meistens an große Erfolge drangehängt haben, als selbstständig etwas vollkommen Neues ins Leben zu rufen. Manchmal waren sie auch innovativer als die Originale z.B. bei den Deutschwestern.

Z.B.
MAD MAX / WARRIORS = Italo Endzeit
KARL MAY FILME = Spaghetti Western
EDGAR WALLACE FILME = Gialli Serie
CONAN = Barbaren Filme
DIRTY HARRY / SHAFT = Polizeifilme
STAR WARS = Italo Science Fiction Trash

Einzig beim Kannibalen Genre ist mir keine erfolgreiche Vorlage bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 11:01 
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italo hat geschrieben:
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Dirty Harry Produzenten am SYNDIKAT orientiert haben. Der erste DIRTY HARRY Film war ein Welterfolg und lief vor SYNDIKAT an. Ich denke schon, dass man das Dirty Harry Prinzip versucht hat auf italienische Filme zu übertragen.

Ich würde beide Thesen ausschließen angesichts der Starttermine:

DIRTY HARRY: Ende Dezember 1971 in den USA / April 1972 in Italien
DAS SYNDIKAT: Februar 1972 in Italien / Oktober 1976 in den USA

Als DIRTY HARRY in den USA erstaufgeführt wurde, dürfte DAS SYNDIKAT längst zu Ende gedreht gewesen sein, sonst hätte man den Film als angebliche direkte Reaktion auf den erfolgreichen DIRTY HARRY (der in Italien ohnehin erst nach DAS SYNDIKAT startete) innerhalb von acht Wochen schreiben, organisieren, finanzieren, besetzen, drehen, schneiden und vertonen müssen. So schnell waren auch die Italiener damals nicht.

Umgekehrt sehe ich auch keine direkte Beeinflussung von DIRTY HARRY durch die italienischen Kollegen. Zum einen startete der Steno-Film ja erst Jahre später in den USA und so bekannt war der Mann wohl kaum, daß man in den USA angesichts irgendwelcher Vorberichte zu DAS SYNDIKAT gesagt hätte "Diese Story bringen wir auch bei uns!" und deshalb wurde dann DIRTY HARRY gedreht. Ich denke, daß die Parallelen einfach mit einer bestimmten Tendenz im Polizeifilm zu tun haben: Neues Jahrzehnt, neue Verhältnisse, was sich dann auch in Filmen niederschlug.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 11:55 
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tomasmilian hat geschrieben:
Ich denke, daß die Parallelen einfach mit einer bestimmten Tendenz im Polizeifilm zu tun haben: Neues Jahrzehnt, neue Verhältnisse, was sich dann auch in Filmen niederschlug.


Klingt plausibel.
Was mich immer wieder wundert, ist dass Deutschland zu der Zeit unempfänglich für den italienischen Polizeifilm war.
Ich kenne mich zu wenig aus aber die italienischen und auch amerikanischen Polizeifilme waren doch immer ein übertriebenes Abbild der Verhältnise des jeweiligen Landes?
USA = zunehmendeGewalt in den Großstädten
Italien = korrupte Politik = zunehmende Gewalt
Das Publikum wollte Helden Figuren, die die Sache selbst in die Hand nehmen.
Warum war das in Deutschland nicht der Fall? Ging es uns so gut?
Mit den italienischen politischen Verhältnissen, konnte das deutsche Publikum genauso wenig anfangen, wie mit dem Poliziotti Genre an sich, was man auch an den meisten deutschen Kinoversionen gesehen hat. Da waren meistens die politischen Szenen rausgeschnitten.
War es für den deutschen Durchschnittbürger eine so fremde Welt? Waren unsere Straßen einfach zu sicher?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 12:01 
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Georg Seeßlen gibt in seinem Buch COPLAND (Geschichte und Mythologie des Polizeifilms) die wesentlichen Einflüsse, die Dirty Harry bestimmt haben, recht gut wieder. Mit Italien als Vorbild war da nicht viel, außer dem aus Italien kommenden Mittel drastischer Gewaltdarstellung. Seeßlens COPLAND kann ich an dieser Stelle aber nur empfehlen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 12:20 
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italo hat geschrieben:
tomasmilian hat geschrieben:
Ich denke, daß die Parallelen einfach mit einer bestimmten Tendenz im Polizeifilm zu tun haben: Neues Jahrzehnt, neue Verhältnisse, was sich dann auch in Filmen niederschlug.


Klingt plausibel.
Was mich immer wieder wundert, ist dass Deutschland zu der Zeit unempfänglich für den italienischen Polizeifilm war.
Ich kenne mich zu wenig aus aber die italienischen und auch amerikanischen Polizeifilme waren doch immer ein übertriebenes Abbild der Verhältnise des jeweiligen Landes?
USA = zunehmendeGewalt in den Großstädten
Italien = korrupte Politik = zunehmende Gewalt
Das Publikum wollte Helden Figuren, die die Sache selbst in die Hand nehmen.
Warum war das in Deutschland nicht der Fall? Ging es uns so gut?
Mit den italienischen politischen Verhältnissen, konnte das deutsche Publikum genauso wenig anfangen, wie mit dem Poliziotti Genre an sich, was man auch an den meisten deutschen Kinoversionen gesehen hat. Da waren meistens die politischen Szenen rausgeschnitten.
War es für den deutschen Durchschnittbürger eine so fremde Welt? Waren unsere Straßen einfach zu sicher?


Na ja, bei den Italos ging es ja hauptsächlich um das Verbrechen auf der Straße, Diebstahl, Raub, Erpressung etc. Klar wäre das hier auch ein Thema gewesen, aber ich glaube schon, dass in Deutschland die Situation sich anders dargestellt hat, bedingt durch eine bessere soziale Absicherung, ein besser funktionierendes Gemeinwesen, die hier (damals) nicht vorhandene Mezzogiorno-Thematik.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 16:47 
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Gibt es eigentlich nen deutschen Poliziesco?? So mit allem drum und dran , Autoverfolgungsjagten Ballereien aus dieser zeit ???? Glaube nicht oder... ( sowas wie Blutiger Freitag ausgeschlossen....)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 17:00 
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Zinksärge für die Goldjungen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 17:05 
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Ok, gut aber der ist mehr Mafia als Poliziesco finde ich jetzt...

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Gestern auch die Interviews angesehen und für sehr interessant befunden. Der Drews hat schon ne menge zu erzählen und er will auch erzählen. Vom Berling erfährt man auch sehr interessante Dinge. Vom Adorf wurde ja nur ein älteres Review reingeschnitten das gar nichts über diesen Film enthielt...


Zum Film dieser ist genial! Der Score ist genial! Salerno ist ne wucht! Besser wies der Traxx oben ausgedrückt hat, kann mans gar nicht ,deshalb schliesse ich mich ihm in allen Punkten an!!!!
Bildqualli ist spitze, voll gelungene Vö!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 18:03 
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Blutiger Freitag, Zinksärge und Perrak.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 18:36 
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Zu DIRTY HARRY:

Ich habe mich nicht auf den ersten Teil bezogen (was hat der schon mit SYNDIKAT gemein?), sondern auf MAGNUM FORCE (und ich Idiot hab SUDDEN IMPACT geschrieben :oops: ).
Und da ist rein zeitlich gesehen die Möglichkeit der Beeinflussung gegeben:

SYNDIKAT = Februar 1972
MAGNUM FORCE = Dezember 1973

Die in Hollywood hatten auch schon in den 70ern ihre weltweit agierenden Scouts für originelle Plots, die assimiliert werden sollten. Die warten ganz sicher nicht so lange bis sich n US-Off-Kino erbarmt n italienischen Film OmeU zu zeigen.

Das Argument dass italienische Filmemacher üblicherweise von US-Vorbildern abkupfern ist für mich auch kein wirklich gültiges... so fuckin' what - dann war's diesmal halt andersrum.

Ach ja, und Georg "ich-schreib-auch-über-Filme-die-ich-nie-gesehen-hab" Seeßlen (TM by Delirio Caldo) stinkt und schmeckt nach Arsch.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 21.10.2011 20:35 
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TRAXX hat geschrieben:
Ach ja, und Georg "ich-schreib-auch-über-Filme-die-ich-nie-gesehen-hab" Seeßlen (TM by Delirio Caldo) stinkt und schmeckt nach Arsch.


Auch wenn du Herrn Seeßlen schon an der Poperze geschleckert hast und man sich sicher über ihn streiten kann, ist COPLAND durchaus informativ. Hast du es denn schon gelesen? Oder ist es ein ähnliches Verhalten, wie du es bei Seeßlen bemängelst: Dinge zu kritisieren, die man nicht gelesen hat? :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 22.10.2011 02:24 
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Ich konnte das gute Stück nun auch beäugen und bin sehr angetan!

Auf die Punkte, die man bei einem Review üblicherweise bespricht, will ich jetzt gar nicht großartig eingehen. Viele haben den Film ja inzwischen sowieso schon gesehen oder sollten das - wie auch ich nur empfehlen kann - bald nachholen, und können sich dann selbst davon überzeugen, in welcher Liga bereits die rein formalen Qualitäten dieses hervorstechenden Genrevertreters spielen.

Die Charakterzeichnung des von Herrn Salerno so eindrucksvoll dargestellten Kommissars verdient aber gerade im Kontext des italienischen Polizeifilm-Genres (das ja so manche fragwürdigen Auswüchse hervorgebracht hat) eine spezielle Aufmerksamkeit. Schon in dieser Hauptfigur verdeutlicht sich das hier vollbrachte Kunststück, nämlich sich einerseits deutlich von den genretypischen Selbstjustiz/Brutalo-Cop-Reißern abzuheben, aber dabei andererseits auch nicht zu versimpelt das gegenüberliegende Extrem zu bedienen oder in zu platte ideologische Muster zu verfallen. Der Kommissar ist schließlich durchaus emotional bei der Sache, wenn er sieht wie schnell gefährliche Verbrecher immer wieder auf freien Fuß kommen, dabei mutiert er allerdings nicht zum rotsehenden Uniformträger, der sich auf das gleiche Niveau herablässt, sondern ist weiterhin fest entschlossen, den demokratischen, rechtlichen Rahmen nicht zu überschreiten. Die Idee mit dem bis in höchste Ämter verstrickten faschistischen Geheimbund "für ein sauberes Rom" bringt diesen Konflikt zwischen "schnellen Lösungen" aus der rechtsradikalen Ecke und dem insbesondere der öffentlichen Meinung nach scheinbar machtlosen Polizeiapparat dann nochmal auf ein anderes Level, resultierend in einem desillusionierenden Ende, das höchstens einen kleinen Funken Hoffnung bereithält.

Natürlich auch nach wie vor eine hochaktuelle Thematik! Ein Blick auf diverse populäre News-Portale im Internet, wo "brave Spießbürger" regelmäßig übelste Gewaltfantasien auskotzen, genügt um zu sehen, dass die im Film behandelten Tendenzen längst nicht nur ein Ding der Vergangenheit sind.

Intelligentes Unterhaltungskino - sowas war mal möglich und sollte sowieso kein Widerspruch sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 22.10.2011 03:06 
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italo hat geschrieben:
Salerno fordert aber gewisse Personen Rechte außer Kraft zu setzen um Verbrecher dingfest zu machen.
Sicherlich steht Salerno auf der Seite des Gesetzes aber auch seine Ansichten sind ziemlich fragwürdig.

Ich habe die Szene gerade nochmal überprüft (Timecode: 48:40). Diese Aussage stammt definitiv nicht von Salerno.

Verstehe auch absolut nicht, was an Salernos Charakter oder dem Film als Ganzes so "moralisch fragwürdig" sein soll! Einen intelligenteren Poliziotteschi (oder wie auch immer die heißen...) habe ich, glaube ich, noch nicht gesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 27.10.2011 05:41 
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Selbst einer erzkonservativen Schnarchstube wie der Neuen Osnabrücker Zeitung ist DAS SYNDIKAT eine Empfehlung wert. Die können zwar Colosseo-Film nicht richtig schreiben, aber letztlich zählt ja die gute Absicht.

Gruß, G.


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