Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: DUNKLE GESCHÄFTE - Marino Girolami
BeitragVerfasst: 17.06.2011 12:47 
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Originaltitel: Un Figlio D´Oggi
Darsteller: Ennio Girolami, Gino Cervi, Valeria Fabrizi, Lauro Gazzolo, Eleonora Bianchi,...
Jahr:1963

Inhalt:
Auf einer dekadentenParty, lernt der Halbstarke Renzo, den Kleingangster Raul kennen. Als Renzo nach der Party mit seiner Clique auf den Rummel geht, stiehlt er ein goldenes Armband. Dabei wird er von Raul beobachtet, der beeindruckt von seiner Geschicklichkeit ist. Als er ihm den Vorschlag macht, die heisse Ware zu einem Hehler zu bringen willigt Renzo ein. Der Hehler haut beide übers Ohr, aber der chronisch pleite Renzo freut sich dennoch über den Erlös. Nach einem Streit mit seinen Eltern, wird Renzo aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen und wnedet sich in seiner Verzweiflung an Raul. Immer tiefer verstrickt sich Renzo in eine Welt aus Gewalt, Drogen und Verbrechen. Ausserdem haben Raul und Renzo noch eine Rechnung mit dem Hehler zu begleichen. Als ein Mord geschieht, eskaliert die Situation. Während die Polizei nach Renzo fahndet, versucht seine Freundin Renata zusammen mit Renzos Vater, ihn aus dem Verbrechenssumpf zu ziehen...

Fazit:
Bei Dunkle Geschäfte handelt es sich um einen Proto-Policiesco/Gangsterfilm aus Italien. In edlem Schwarzweiss gefilmt, gelingen dem Film einige beeindruckende Einstellungen. Die Inszenierung wirkt für heutige Verhältnisse ziemlich altbacken, was den Filmgenuss aber nicht stört. Vielmehr hab ich mich an der recht oberflächlichen Charakterzeichnung gestört. Die einzigen Figuren, die mehr in die Tiefe gehen, sind Renzo und der Hehler. Die anderen Protagonisten leider ziemlich blass gezeichnet und ihre Beweggründe bleiben oft im Dunklen. Die Polizeiarbeit und die "Drogengeschichte" werden leider auch nur kurz angeschnitten. Da wäre mehr drin gewesen.
Ein Pluspunkt des Films ist die abwechslungsreiche, oft sehr düstere Musik.

Trotdem hat mir der Film ziemlich gut gefallen und ich kann ihn jedem Oldschool-Eurocultler ans Herz legen.

7/10

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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