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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 28.07.2012 19:20 
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Deutschland/Spanien 1967

Darsteller: George Nader, Vincent Price, Herbert Fux, Maria Rohm, Wolfgang Kieling, Martha Hyer, Ann Smyrner
Score: Charles Camilleri

Es dreht sich um einen Mädchenhändlerring, die wahrlos Mädchen entführen und dann in ihrem Bordell dem "Haus der Tausend Freuden" anschaffen lassen.
Dazu reist ein Ehepaar getarnt als Magier durch die Lande und lässt bei ihren Vorstellungen immer mal ein Mädchen mittgehen...
Einge Männer die ihr Mädel suchen und auf das Bordell stossen werden umgebracht. Der letzte war ein Freund des FBI Agenten Armstrong. Dieser will nicht ruhen bis die sache aufgeklärt ist.
Hinter dieser Verbrechorganisation steht der "Herz-König", doch niemand kennt diesen ominösen Typen.

Deutsch- spanische Co-produktion von einem Engländer gedreht, habs mal hier reingepackt.
Okayer Eurokultstreifen, der Richtung Agentenfilm geht, mit leichten Krimi/Drama anleihen.
Aber so vom ganzen her wie ein Eurospyer, in den George Nader der Hauptdarsteller zuhause ist.
Beste szene ist die als sie das erstemal das Haus der Tausend Freuden betreten und sich alle Damen zeigen lassen, die dann alle vortreten und sich obenrum frei machen :P Bis auf die Hauptdarstellerin ist ja klar, die zeigt nix :| :lol:
Ansonsten ist der Film nicht gerade sehr Sleazig..
Sonderlich Brutal auch nicht. Jose Jaspe gibt eine art Foltermeister der die Mädchen in schach hält und eine mal Auspeitschen darf.
Herbert Fux gibt einen penetranten Touristen Fotografen der am rande in die sache mit reinrutscht..
Vincent Price gibt den Magier der die hübschen Damen heraussucht und sie bei seiner Show verschwinden lässt.
Usw. das Eurostaraufgebot ist wieder mal sehr gross!
Und ein schönes Eurokultflair strahlt der Film auch aus.

6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 29.07.2012 22:26 
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Finde den Film eigentlich auch recht gelungen. Irgendwo gab es auch mal eine DVD Ankündigung von CineClub.


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 Betreff des Beitrags: HAUS DER 1000 FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 23.01.2013 13:14 
HAUS DER 1000 FREUDEN
Deutschland / Spanien 1967
Regie: Jeremy Summers
Darsteller: Vincent Price, George Nader, Maria Rohm, Herbert Fux, Ann Smyrner, Wolfgang Kieling
Produktion: Harry Allan Towers

Inhalt:
FBI-Agent Stephen Armstrong (George Nader) und seine Kollegin Marie (Ann Smyrner) sind einem Mädchenhändlerring auf der Spur. Sie geraten an den zwielichtigen Zauberkünstler Manderville (Vincent Price). Der lässt hübsche junge Mädchen verschwinden, die später in einem Freudenhaus wieder auftauchen...
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www.youtube.com Video From : www.youtube.com






Die Doppel DVD mit 3 Filmversionen kam heute an.
Sehr schöner Schuber mit Amaray und Wendecover.

Disc 1 - Kombifassung:

Mehr Spannung für's Geld - Ein Gespräch mit Harry Alan Towers (27:38 Min.)
Deutsche Titelsequenz (1:51 Min.)
Bildergalerie (4:30 Min.)
Trailershow:
Das Netz (3:08 Min.)
Der Einsame (2:00 Min.)
UFOs zerstören die Erde (1:49 Min.)
Das Amulett des Todes (1:06 Min.)

Disc 2:
US-Kinofassung (deutsch/englisch/91:47 Min.)
Deutsche Kinofassung (deutsch/englisch/85:35 Min.)


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 Betreff des Beitrags: Re: HAUS DER 1000 FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 23.01.2013 16:07 
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Da gibt es schon einen Thread dazu, muss ich mal schauen.....

Scheinbar ist die scheibe gut geworden , sonnst würdest sie ja nicht behalten oder....?

Hast den ...(mir fällt der Name jetzt nicht ein) mit Horst Frank vom selben Label auch gekauft??

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 23.01.2013 16:10 
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Die Suchfunktion findet ihn nicht, aber da ist er :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: HAUS DER 1000 FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 23.01.2013 16:11 
reggie hat geschrieben:
Da gibt es schon einen Thread dazu, muss ich mal schauen.....

Scheinbar ist die scheibe gut geworden , sonnst würdest sie ja nicht behalten oder....?

Hast den ...(mir fällt der Name jetzt nicht ein) mit Horst Frank vom selben Label auch gekauft??


Ich habe den Thread gesucht aber die Suchfunktion macht momentan was sie will. Da war ich mir dann nicht mehr sicher ob es schon einen gibt und habe einen neuen eröffnet.

Den Film mit Horst Frank AMULETT DES TODES werde ich auch bestellen.
Falls mir einer der Filme nicht gefällt werde ich sie wieder in meinem Tauschbörsen Thread günstig anbieten.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 23.01.2013 16:12 
reggie hat geschrieben:
Die Suchfunktion findet ihn nicht, aber da ist er :roll:


Suchfunktion ist kaputt. :cry:
Ich habe echt gesucht. Kannst Du die zwei Threads zusammenführen?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 13.02.2013 02:43 
Ich habe mir den Film gerade angesehen und bin überrascht wie gut er mir gefallen hat.
Sehr düster und spannend. Ich schreibe in den nächsten Tagen dazu etwas mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 15.02.2013 12:03 
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Kann ich mir nicht vorstellen das der so gut sein soll...da ist doch nicht viel Story drum herum :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 15.02.2013 15:23 
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StU42 hat geschrieben:
Kann ich mir nicht vorstellen das der so gut sein soll...da ist doch nicht viel Story drum herum :cry:


Kommt wohl drauf an, was man da erwartet. Wenn man den Film als "Jerry Cotton"-Ableger sieht, dann muss ich sagen, dass er im Vergleich zu George Naders echten "Jerry Cotton"-Filmen bei mir problemlos im oberen Drittel spielt. Raffinierter sind die Plots da auch nicht. Und hier ist halt allein schon die Besetzung eine Bank: Vincent Price, Martha Hyer, Ann Smyrner, Wolfgang Kieling, Maria Rohm, Herbert Fux. Die Musik finde ich übrigens auch große Klasse. Seltsam, dass Komponist Carlo Camilleri sonst kaum was gemacht hat (seine Musik zu Christopher Lees letztem "Fu Man Chu"-Film finde ich ähnlich gelungen).


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 15.02.2013 18:50 
percyparker hat geschrieben:
StU42 hat geschrieben:
Kann ich mir nicht vorstellen das der so gut sein soll...da ist doch nicht viel Story drum herum :cry:


Kommt wohl drauf an, was man da erwartet. Wenn man den Film als "Jerry Cotton"-Ableger sieht, dann muss ich sagen, dass er im Vergleich zu George Naders echten "Jerry Cotton"-Filmen bei mir problemlos im oberen Drittel spielt. Raffinierter sind die Plots da auch nicht. Und hier ist halt allein schon die Besetzung eine Bank: Vincent Price, Martha Hyer, Ann Smyrner, Wolfgang Kieling, Maria Rohm, Herbert Fux. Die Musik finde ich übrigens auch große Klasse. Seltsam, dass Komponist Carlo Camilleri sonst kaum was gemacht hat (seine Musik zu Christopher Lees letztem "Fu Man Chu"-Film finde ich ähnlich gelungen).



HAUS DER 1000 FREUDEN ist absolut nicht mit einem Jerry Cotton Film zu vergleichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 15.02.2013 20:19 
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italo hat geschrieben:
HAUS DER 1000 FREUDEN ist absolut nicht mit einem Jerry Cotton Film zu vergleichen.


Wenn dein Geist dafür zu unflexibel ist, dann musst du das ja nicht. ;)

An sich ist das überhaupt kein Problem (wobei mir schon klar ist, dass Nader nur in der deutschen Fassung zu einem Agenten gemacht wird, aber das ist ja gar nicht Punkt).


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 26.06.2013 13:21 
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Wohnort: Was Sie vorhin Hölle nannten, nennt er sein zu Hause.“
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Alternativer Titel: House of 1000 Dolls
Produktionsland: Deutschland, Spanien
Produktion: Louis M. Heyward, Harry Alan Towers
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Jeremy Summers
Drehbuch: Peter Welbeck
Kamera: Manuel Merino
Schnitt: Allan Morrison
Musik: Charles Camilleri
Länge: ca. 90 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller:

George Nader: Dr. Steve Armstrong
Vincent Price: Felix Manderville
Martha Hyer: Rebecca
Ann Smyrner: Maria Armstrong
Maria Rohm: Diane
Wolfgang Kieling: Polizeiinspektor Emile
Herbert Fux: Fotograf Hapu
Sancho Gracia: Fernando
Yelena Samerina: Madame Vera
Diane Bond: Liza
José Jaspe: Ahmed



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Der FBI-Agent Stephen Armstrong und seine dänische Kollegin Marie sind einem Mädchenhändlerring auf der Spur. Für den Zuwachs der Damengilde sorgt der Illusionist Manderville. Über Manderville will man den Ring sprengen, doch dieses hat einige Komplikationen zur Folge.

Der Auftakt dieser deutsch/ spanischen Co-Produktion zeigt sich als äußerst atmosphärisch. Felix Manderville und seine Partnerin Rebecca sind im Begriff einen Sarg zu öffnen im dem sich eine scheinbar tote junge Dame befindet, doch der Illusionist, wie Felix sich selbst bezeichnet, erweckt die junge Lady mit einem Fingerschnippen wieder zum Leben und dieses soll in einem Edelbordell weiter geführt werden.

Eurocult oder von mir aus auch Eurospy der besseren Sorte macht sich auf dem Darstellungsobjekt breit und kann für wirklich gute Unterhaltung sorgen. Der Weg des Atmosphärischen wird zwar verlassen, allerdings sind die folgenden Bilder ebenfalls sehr gemütlich und nett anzusehen.

Die Story legt sehr gut los und innerhalb des ersten Filmdrittels kann der Film sich von einer spannenden Seite präsentieren. Erst danach geht es ein wenig abwärts um sich auf ein gutes Finale vorzubereiten. Die dazu ausgewählte Besetzung hat eine ganze Menge zu bieten. Vincent Price als zwilichter Magier und seine Begleitung Rebecca, gespielt von der Amerikanerin Martha Hyer, machen einen sehr guten Eindruck. Martha Hyer erinnert in ihrer Optik ein wenig an Tippi Hedren was auf keinen Fall als Nachteil angesehen werden kann. Vicent hält sich im Vergleich zu anderen Rollen die er verkörperte etwas zurück und versucht sich nicht in den Vordergrund zu drängen. Unabdinglich ist es allerdings schon, dass man auf die Originaltonspur zurückgreift, da Vinnies Originalstimme einfach einzigartig genial ist.

Als FBI-Agent ist niemand geringerer als Jerry George Nader Cotton unterwegs, der mir im „Haus der 1000 Freuden“ besser gefällt als in seiner überheblichen Art innerhalb Shonteffs „Sumuru – Die Tochter des Satans“. Weiterhin geben Wolfgang Kieling und Herber Fux ein ordentliches Stelldichein. Im Bereich der weiblichen Darsteller fährt Jeremy Summers einige optisch traumhafte Ladies auf. Demnach ist z.B. neben der erwähnten Martha Hyer noch eine sehr attraktive Maria Rohm zu sehen und die charismatische Yelena Samarina, Karin Skarreso und Diane Bond gesellen sich in kleineren Rollen dazu.

Trotz des leichten Abflachens innerhalb des zweiten Drittels kann „Das Haus der 1000 Freuden“ für einiges an Freude sorgen. Die Story ist- wenn auch absehbar- unterhaltsam umgesetzt und bietet ein gutes Finale. Leider bekommt der Zuschauer den Keller im Haus der 1000 Freuden nur einmal zu Gesicht, denn dort befindet sich Ahmeds Foltersalon in dem der Inhaber gern mal die Peitsche schwingt um ungehorsame junge Damen zu bestrafen.

Fazit: Kriminalfilm, Eurospy oder wie auch immer man „Das Haus der 1000 Freuden“ nennen mag, Freude bereitet dieses Filmchen allemal.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 30.09.2014 02:04 
Ich besitze die Cine Club Doppel DVD.

Die deutsche Kinofassung ist aber nicht echt oder? Erstens weil keine deutschen Titel zu sehen sind und zweitens weil die Vorlage bildqualitätsmäßig auf der englischen Fassung zu beruhen scheint.
Bei der deutschen Kinofassung sind laut Schnittberichte streckenweise andere Einstellungen derselben Szenen verwendet worden. Wie will das Label dann aus der englischen Fassung eine deutsche Kinoversion schneiden? Man sieht einmal oder zweimal eine fremde Bildquelle in der deutschen Version, wenn die Mädchen kurz bei der Präsentation ihre Brüste zeigen dürfen. Alles andere scheint bildmäßig aber auf der englischen Version zu beruhen.
Die deutsche Kinoversion ist meiner Meinung nach ein Fake und die englische Fassung originaler, bzw. stimmiger und in jedem Fall vorzuziehen.
Morgen werde ich mir mal die Kombifassung beider Versionen anschauen.
Mich würde interessieren ob man tatsächlich zwei Vorlagen hatte, aus der man eine Kombifassung schneiden konnte. Bin mal gespannt, was das sein soll.


Hier gibt es einen Vergleich der echten deutschen Fassung, mit den deutschen Titeln, von einer australischen DVD, mit der englischen Version. Wenn wie bei CineClub offensichtich (bis auf die Brustszenen) dasselbe Master als Grundlage diente ist das mal keine wirkliche deutsche Kinoversion auf der Doppel DVD.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Kurz noch nebenbei aber gibt es das Label CineClub noch?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 30.09.2014 17:43 
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Ja gibt es noch... (Zu dem Verein zählen doch auch "Shamrock Media" ("Retrofilm") und auch mal "HDMV". )

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 03.10.2014 11:35 
Für diejenigen, die sich die Doppel DVD von Cineclub noch holen wollen, kann ich die US-Kinoversion als die stimmigste und beste Version des Films empfehlen. Die Deutsche Kinoversion ist lediglich eine selbstgebastelte Version von Cineclub und die Kombifassung nur ein selbst zusammengeschnittenes Ding, was meiner Meinung nach auch sichtbar ist.

In der US Version entfaltet der Film seine "ungestörte" Wirkung.
Die Besetzung ist unglaublich gut. Vincent Price und Martha Hyer spielen wirklich super, man ist bei den Auftritten der beiden keine Sekunde gelangweilt. Speziell Price und Hyer sind auch unglaublich gut synchronisiert.
George Nader macht wie immer eine gute Figur und Maria Rohm ebenfalls.
Herbert Fux als Fotograph passt auch ganz gut und Ann Smyrner spielt wie immer unauffällig.
Ich habe die Frau in so vielen Filmen gesehen aber in keinem Film hat sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen, obwohl sie mit Sicherheit keine schlechte Schauspilerin ist. Trotz ihrer optischen Attraktivität bleibt sie dem Zuschauer nie in Erinnerung.
Im Vergleich, konnte zum Beispiel Karin Dor in fast jedem Film, selbst mit unwichtigen Rollen, immer eine erinnerungswürdige Perfomance hinlegen. Woran das bei Ann Smyrner wohl liegt?
DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN hat eine sehr düstere Atmosphäre und ist durchgängig, auch bei mehrmaligem ansehen, spannend. Die Filmmusik ist ebenfalls sehr gelungen.

US Kinofassung: 8/10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 03.10.2014 16:10 
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italo hat geschrieben:
US Kinofassung: 8/10 Punkten


Sehe ich alles ganz ähnlich. Mich hat auch immer gewundert, dass er Film in der Regel so schlecht besprochen wird. Allerdings ist die Fassung, die du meinst nicht die US-Kinofassung (die war seinerzeit extrem runtergekürzt auf 78 Minuten), sondern die englische Kinofassung (sozusagen der Producer's Cut von Harry Alan Towers).


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 03.10.2014 18:02 
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So ist es. Konnte die beiden Scheiben vor einiger Zeit sehr günstig auf der Filmbörse erstehen. Zwar in einer grossen Hartbox, aber beim aufgerufenen Kurs war mir das egal.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 14.02.2016 17:29 
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Tausend Freuden gibt es hier zwar nicht zu bewundern, einige Freuden aber allemal. Die Towers-Produktionen der 60er haben bei mir durchaus einen Stein im Brett, und mediterranes Flair wird auch immer gerne goutiert. Der große Vincent Price hat nicht allzu viel zu tun, stattdessen muss der Zuschauer George Nader ertragen. Auch Maria Rohm hätte ich gerne etwas mehr Screentime gegönnt, z.B. beim Frauenschlammcatchen (Pfui, Ugo!)...

Gesehen hab ich deutsche Kinofassung. Unterscheidet sich die englische Fassung wesentlich?


Netter Eurokult für trübe Tage.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS HAUS DER TAUSEND FREUDEN - Jeremy Summers
BeitragVerfasst: 14.02.2016 18:42 
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Den habe ich immer noch nicht gesehen, obwohl der hier schon lange herumliegt.
Und wie ich gerade bemerke, hatte ich doch ganz vergessen, dass Maria Rohm mitspielt. 8-)


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