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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 23.05.2015 19:59 
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Danke Grinder für die ganzen Screens ;)

Schad das die Langfassung nicht komplett mit drauf ist.... Als bonus wäre die quallität nicht so wichtig gewesen...

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 23.05.2015 20:50 
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Langfassung hin - Langfassung her. :( Die Bildquali sieht gut aus. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 23.05.2015 21:13 
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Bisschen errötet ist kleinblond ja noch. aber es sieht trotzdem gut aus :mrgreen:


ich freu mich drauf

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 24.05.2015 17:28 
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Anti-Hero hat geschrieben:
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Bisschen errötet ist kleinblond ja noch. aber es sieht trotzdem gut aus :mrgreen:


ich freu mich drauf

Habe die dvd gestern mal komplett gesichtet.
Insgesamt hat man die Farben m.E. recht gut korrigiert.
Tendiert manchmal noch in Richtung rot und auch braun, aber insgesamt ein Ergebnis, was ich so nicht erwartet hätte.
Vor allem sind kaum Verschmutzungen im Bild, daher auch keine Hinweistafel am Anfang wie bei Ringo und Buccaroo.
Auch der Ton ist glasklar und so gut wie ohne Aussetzer.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 25.05.2015 17:18 
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Das hört sich gut an.
Hoffe das Ding trudelt Morgen bei mir ein


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 25.05.2015 21:25 
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Ich freue mich jedenfalls gewaltig auf den STECKBRIEF.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 26.05.2015 21:31 
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Produktion: Ricardo Sanz, Silvio Pattistini
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Julio Buchs
Drehbuch: Julio Buchs, Federico de Urrutia, Carlo Veo
Kamera: Miguel F. Mila
Schnitt: Magdalena Pulido
Musik: Gianni Ferrio
Länge: ca. 85 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Peter Lee Lawrence, Fausto Tozzi, Dyanik Zurakowska, Gloria Milland, Carlos Casaravilla, Antonio Pica, Luis Prendes, Enrique Ávila, Francisco Sanz, Orlando Baralla, Tomás Blanco, Luis Induni





William Bonney tötet den Mann der seine Mutter vergewaltigen will. Da er den Bruder des Mannes getötet hat, der in seiner Heimatstadt den größten Einfluss hat, flieht Bonney nach Mexiko. Doch wer einmal getötet hat, der tötet wieder und wieder…

Nun hat auch Julio Buchs SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD den Sprung ins Heimkino geschafft. Dieses bedeutet ebenfalls, dass eine Lücke im cineastischen Lebenswerk des 1944 in Lindau geborenen Karl Otto Hyrenbach und Thieme - besser bekannt als Peter Lee Lawrence - geschlossen wurde.

Ca. 7 Jahre vor seinem Tod, spielte Peter Lee Lawrence die Rolle des William H. Bonney sprich Billy the Kid oder im O-ton auch Billy Il Nino genannt. Für den 1967, 22jährigen (aber wesentlich jünger aussehenden) Karl Otto eine durchaus passende Rolle, da der historische Billy Bonney schließlich in ganz frühen Jahren zum Mörder wurde. Dieses ist eine der Parallelen die Julio Buchs zum historischen Hintergrund bietet. Dazu kommen Anspielungen zum Lincoln-County-Rinderkrieg sowie die Figur des englischen Ranchers John Tunstall und Pat Garrett. Dieses vermischt Buchs auf seine eigene Weise ohne sich allzu sehr an den geschichtlichen Wahrheiten zu halten.

Der Auftakt von SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD ist durchaus gelungen. Dieser zeigt auf rasante Weise die Entwicklung des kleinen braven Jungen zum Killer. Allerdings legt die deutsche Kinoversion anschließend ein Höllentempo vor und man rast förmlich durch die Epochen ohne dem Rezipienten die nötigen Hintergründe zu präsentieren. Dieses liegt zweifelsohne an den zahlreichen Handlungsschnitten, die dem Film absolut nicht gut tun.

Diese fehlenden Szenen (aus der spanischen Langfassung) wurden deutsch untertitelt und befinden sich als Bonus innerhalb der Extras der Wild Coyote DVD. Die Szenen wurden nicht in die deutsche Kinoversion integriert.

Das Bild an sich bietet einige willkommene Verschmutzungen welche ein authentisches Filmerlebnis wiedergeben. Die Farbkorrektur konnte den bekannte Rotstich nicht ganz beseitigen, was allerdings auch nicht sonderlich störend ist.

Der Film siedelt sich im oberen Durchschnitt des Italo-Western an. Er ist nichts Besonderes, kann allerdings auch nicht als uninteressant abgetan werden.

Peter Lee Lawrence macht als Billy Il Nino einen ordentlichen Eindruck. Ein Mensch der durch die Gesellschaft zum Mörder wurde und dem es – trotz Bemühungen – nicht gelingt ein neues Leben zu beginnen. Auf die Verrohung des William Bonney geht der Film eher oberflächig ein.

Fausto Tozzi (DIE HÖLLENHUNDE, DIE RACHE DES PATEN) ist als Pat Garrett jedoch eine ziemliche Schlaftablette, der man die Rolle vom eigentlich eher raubeinigen Patsy weniger abnimmt. Wesentlich besser agiert Antonio Pica (BANDIDOS, EIN SCHUSS ZUVIEL) als Bösewicht Mark Travers. Als optisches Highlight bietet der Film Dyanik Zurakowska (TOTENCHOR DER KNOCHENMÄNNER, DIE VAMPIRE DES DR DRACULA) als Helen Tunstall.

Unter dem Strich eine gelungene Veröffentlichung von Wild Coyote, die dem Genrefan eine willkommene Erweiterung seines IW Horizonts bietet.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 27.05.2015 17:48 
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Hey Sid Peter Lee hat keinen Selbstmord begangen. Vor Jahren hat sich seine Witwe in einem Forum zu wort gemeldet. Er war wohl Krank und ist daran gestorben....

Was sagst zu Syncro?

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 27.05.2015 17:59 
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Das mit dem Suizid hatte ich auch schon einmal irgendwo gelesen. In dem rührenden und offenen Interview, das Erika Blanc für das Bonusmaterial zu "Amore e morte nel giardino degli dei" gegeben hat, hat sie von einer sehr engen Freundschaft zwischen ihr und Lawrence erzählt und gesagt, sie hat mitbekommen, dass er sterbenskrank war (er litt unter einem bösartigen Gehirntumor), aber einen Suizid kategorisch verneint. (Sie wusste zwar offenbar nicht mit Sicherheit, wie er tatsächlich gestorben ist, hat aber diese Variante für sich ausgeschlossen).
Lawrence war übrigens mit der schönen Schauspielerin Cristina Galbo (u.a. in "Leichenhaus der lebenden Toten" und "Das Geheimnis der grünen Stecknadel) verheiratet.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 27.05.2015 18:05 
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Asa Vajda hat geschrieben:
Das mit dem Suizid hatte ich auch schon einmal irgendwo gelesen. In dem rührenden und offenen Interview, das Erika Blanc für das Bonusmaterial zu "Amore e morte nel giardino degli dei" gegeben hat, hat sie von einer sehr engen Freundschaft zwischen ihr und Lawrence erzählt und gesagt, sie hat mitbekommen, dass er sterbenskrank war (er litt unter einem bösartigen Gehirntumor), aber einen Suizid kategorisch verneint. (Sie wusste zwar offenbar nicht mit Sicherheit, wie er tatsächlich gestorben ist, hat aber diese Variante für sich ausgeschlossen).
Lawrence war übrigens mit der schönen Schauspielerin Cristina Galbo (u.a. in "Leichenhaus der lebenden Toten" und "Das Geheimnis der grünen Stecknadel) verheiratet.


Stimmt Asa, das Interview hat ich auch angesehen und die Blanc erwähnt es ja auch das er Krank war....

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 27.05.2015 20:31 
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reggie hat geschrieben:
Asa Vajda hat geschrieben:
Das mit dem Suizid hatte ich auch schon einmal irgendwo gelesen. In dem rührenden und offenen Interview, das Erika Blanc für das Bonusmaterial zu "Amore e morte nel giardino degli dei" gegeben hat, hat sie von einer sehr engen Freundschaft zwischen ihr und Lawrence erzählt und gesagt, sie hat mitbekommen, dass er sterbenskrank war (er litt unter einem bösartigen Gehirntumor), aber einen Suizid kategorisch verneint. (Sie wusste zwar offenbar nicht mit Sicherheit, wie er tatsächlich gestorben ist, hat aber diese Variante für sich ausgeschlossen).
Lawrence war übrigens mit der schönen Schauspielerin Cristina Galbo (u.a. in "Leichenhaus der lebenden Toten" und "Das Geheimnis der grünen Stecknadel) verheiratet.


Stimmt Asa, das Interview hat ich auch angesehen und die Blanc erwähnt es ja auch das er Krank war....


Schaut doch mal hier ;)

starportraits-f52/peter-lee-lawrence-ein-kleines-starportrait-t5292.html

oder hier der direkte link zu der Seite, wo auch das Posting seiner Witwe aufgeführt ist:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 27.05.2015 20:55 
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reggie hat geschrieben:
Hey Sid Peter Lee hat keinen Selbstmord begangen. Vor Jahren hat sich seine Witwe in einem Forum zu wort gemeldet. Er war wohl Krank und ist daran gestorben....

Was sagst zu Syncro?


Habe es angepasst. Danke reggie.

Sie Synchro ist gut. Ab und an wird mal eine Silbe verschluckt, aber man MUSS dankbar sein diese Kinosynchro genießen zu dürfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 28.05.2015 21:57 
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Gestern die coyoten Scheibe gesichtet.

Spitzen abtastung. Fast nichts bemerkbar vom rotstich.
In manchen sehr dunklen Szenen werden die schwarzen Balken grau. Hängt bestimmt mit der farbkorrektur zusammen.

Den Film finde ich sehr gut. Toll gemacht gute Darsteller. Ja pat ist etwas schwach besetzt aber seine syncronstimme reist es wieder raus.
der score ist auch spitze.
8 Punkte

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 28.05.2015 22:05 
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Ich mochte Tozzi. Wirkt auf mich sehr charismatisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 29.05.2015 14:28 
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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 29.05.2015 22:28 
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William Bonney tötet den Mann der seine Mutter vergewaltigen will. Da er den Bruder des Mannes getötet hat, der in seiner Heimatstadt den größten Einfluss hat, flieht Bonney nach Mexiko. Doch wer einmal getötet hat, der tötet wieder und wieder…

Nun hat auch Julio Buchs SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD den Sprung ins Heimkino geschafft. Dieses bedeutet ebenfalls, dass eine Lücke im cineastischen Lebenswerk des 1944 in Lindau geborenen Karl Otto Hyrenbach und Thieme - besser bekannt als Peter Lee Lawrence - geschlossen wurde.

Ca. 7 Jahre vor seinem Tod, spielte Peter Lee Lawrence die Rolle des William H. Bonney sprich Billy the Kid oder im O-ton auch Billy Il Nino genannt. Für den 1967, 22jährigen (aber wesentlich jünger aussehenden) Karl Otto eine durchaus passende Rolle, da der historische Billy Bonney schließlich in ganz frühen Jahren zum Mörder wurde. Dieses ist eine der Parallelen die Julio Buchs zum historischen Hintergrund bietet. Dazu kommen Anspielungen zum Lincoln-County-Rinderkrieg sowie die Figur des englischen Ranchers John Tunstall und Pat Garrett. Dieses vermischt Buchs auf seine eigene Weise ohne sich allzu sehr an den geschichtlichen Wahrheiten zu halten.

Der Auftakt von SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD ist durchaus gelungen. Dieser zeigt auf rasante Weise die Entwicklung des kleinen braven Jungen zum Killer. Allerdings legt die deutsche Kinoversion anschließend ein Höllentempo vor und man rast förmlich durch die Epochen ohne dem Rezipienten die nötigen Hintergründe zu präsentieren. Dieses liegt zweifelsohne an den zahlreichen Handlungsschnitten, die dem Film absolut nicht gut tun.

Diese fehlenden Szenen (aus der spanischen Langfassung) wurden deutsch untertitelt und befinden sich als Bonus innerhalb der Extras der Wild Coyote DVD. Die Szenen wurden nicht in die deutsche Kinoversion integriert.

Das Bild an sich bietet einige willkommene Verschmutzungen welche ein authentisches Filmerlebnis wiedergeben. Die Farbkorrektur konnte den bekannte Rotstich nicht ganz beseitigen, was allerdings auch nicht sonderlich störend ist.

Der Film siedelt sich im oberen Durchschnitt des Italo-Western an. Er ist nichts Besonderes, kann allerdings auch nicht als uninteressant abgetan werden.

Peter Lee Lawrence macht als Billy Il Nino einen ordentlichen Eindruck. Ein Mensch der durch die Gesellschaft zum Mörder wurde und dem es – trotz Bemühungen – nicht gelingt ein neues Leben zu beginnen. Auf die Verrohung des William Bonney geht der Film eher oberflächig ein.

Fausto Tozzi (DIE HÖLLENHUNDE, DIE RACHE DES PATEN) ist als Pat Garrett jedoch eine ziemliche Schlaftablette, der man die Rolle vom eigentlich eher raubeinigen Patsy weniger abnimmt. Wesentlich besser agiert Antonio Pica (BANDIDOS, EIN SCHUSS ZUVIEL) als Bösewicht Mark Travers. Als optisches Highlight bietet der Film Dyanik Zurakowska (TOTENCHOR DER KNOCHENMÄNNER, DIE VAMPIRE DES DR DRACULA) als Helen Tunstall.

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Auf Amazon auch als "Frank F" unterwegs ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 30.05.2015 09:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 30.05.2015 20:04 
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Die Abtastung ist wirklich mehr als gelungen, richtig
tolle Scheibe.
Und diesmal passt das von vielen oft gerügte Milchgesicht
von PLL richtig gut zur Rolle.
Danke für die Veröffentlichung dieses sehr sehenswerten Kleinods


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 30.05.2015 20:09 
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trainspotting hat geschrieben:
Und diesmal passt das von vielen oft gerügte Milchgesicht von PLL richtig gut zur Rolle.


Sehe ich auch so. Die Rolle ist wie für ihn gemacht.

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 30.05.2015 21:03 
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Ja, das Gesicht passt hier mal. Leider ist es eine Rolle die auch mal verlangt zu spielen ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 31.05.2015 15:49 
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Stanton hat geschrieben:
Ja, das Gesicht passt hier mal. Leider ist es eine Rolle die auch mal verlangt zu spielen ... ;)


Ach komm, jetzt hör doch auf.... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 07.06.2015 20:19 
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Grad eben gesehen, ebenfalls ein sehr ordentlicher Film, und sicher einer von PLLs besten. Die Sets sehen wieder herrlich aus, wie immer bei Buchs, toller Soundtrack und eine spannende Geschichte; Was will man mehr
Die Synchro fand ich sehr spaßig und auch wenn sie dem Film die eigentliche Stimmung etwas raubt möchte ich gar keine andere für den Film :)
Letzendlich muss ich aber sagen, dass Ringo für mich der beste der drei neuen Coyoten sind
Steckbrief bekommt 7/10 jedoch mit Tendenz nach oben.

Die DVD ist spitze geworden, gestochen scharfes Bild :P Manchmal kommt der Rotstich schon noch auffällig durch, aber das unterstützt halt die stickige Atmosphäre der Spanischen Wüste ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 14.06.2015 14:20 
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Habe ihn jetzt auch mal gesehen, ohne Zweifel der beste der letzten drei Wild Coyote-Titel!
Für mich ein erstklassiges Genreexemplar.
Ja, die spanischen IW, die sind schon ganz was feines...
Diesmal wird Spanien auch wirklich wieder in voller Pracht dargestellt, nicht so, wie bei der Schlaftablette von De Martino.
Was PLL betrifft, auch mir hat er hier sehr gut gefallen und ich bin auch nicht gerade ein Fan von ihm.
Auch Fausto Tozzi fand ich hervorragend, schade, dass seine Rolle so klein ausfällt.
Bei ihm könnte man vom Aussehen her manchmal fast glauben, er wäre José Manuel Martin.
In Sachen Action ist auch alles sehr solide gemacht, also auch die größere Schießerei in der Stadt fällt nicht als besonders schwach auf, im Gegensatz zu den kleinen zwischendurch.
An der Musik von Gianni Ferrio kann auch nichts kritisieren, da ist alles sehr gelungen.
Bezüglich der Synchro, kann ich nur sagen, sehr gefällig!
Mit den paar lockeren Sprüchen zwischendurch, ist das eine angenehme Abwechslung, weil man normalerweise in den meisten Fällen entweder eine durchwegs ernste oder pure Kalauer-Synchro hat.
In dem Fall bewegt man sich irgendwo dazwischen, das fand ich sehr angenehm.

Fazit: Von mir bekommt der Steckbrief 9/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 03.07.2015 11:44 
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Für Fans der deutschen Synchro hier noch ein interessanter Beitrag aus dem Synchronforum:

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 10.07.2015 20:29 
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Tozzi ist besonders gut synchronisiert

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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 10.06.2016 10:12 
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Ich habe mir den Film als letzten der Coyotenscheiben endlich mal zugelegt. Die Bildquali ist angesicht des Ausgangsmaterials OK.
Über den Film fällt es mir schwer, eine Meinung zu finden. Buchs hat die Sache toll inszeniert. Es gibt viele schöne Kameraeinstellungen, die den Film recht hochwertig aussehen lassen, die Action ist stimmig. Lawrence passt vom Gesicht her eigentlich auf diese Rolle, wie es sonst nur Gemma getan hätte. Letzterer wäre aber wohl diese bessere Besetzung gewesen, da er einfach ein überragender Schauspieler war und PLL in dieser Rolle allzu oft an seine Grenzen stößt. Zudem fehlt der Story etwas der Kick. Die geschichte ist zwar in sich stimmig, aber trotz der vielen Actionmomente fehlt etwas die Spannung.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 21.10.2016 10:54 
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Unsere 35mm flimmern nächsten Freitag (28.10.) hier über die große Leinwand.
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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 30.11.2016 15:59 
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Gestern wieder einmal eingelegt.
Zum Zeitpunkt der Erstsichtung dieses Films habe ich Peckinpahs PAT GARRETT ja noch nicht gekannt, jetzt wo ich ihn schon mehrmals gesehen habe, habe ich mir gedacht, jetzt muss noch eine Zweitsichtung des Julio-Buchs-Films sein, der ja nun offensichtlich diese Geschichte auf seine Art erzählt.
Und... naja, was soll ich sagen...
Im Normalfall würde ich IW (sprich in dem Fall den Buchs Film) bevorzugen, aber im Vergleich zur Peckinpah-Version der Pat Garrett und Billy the Kid Story...
Die Filme sind zwar völlig unterschiedlich, aber eines ist klar: narrativ und visuell setzt Peckinpah die Geschichte besser um.
Der Film von Julio Buchs dagegen ist, genau genommen, ein IW von der Stange.
Ein Film, der zwar in mancherlei Hinsicht gefällt (das schöne Spanien, die Musik), aber innerhalb seines Genres nicht eines der herausragenden Exemplare ist.
Es ist und bleibt für mich ein guter Film, aber die Peckinpah-Version finde ich einfach ansprechender.
Als eigenständigen Film gewertet gebe ich dem Buchs jetzt noch 7/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 09.12.2016 21:57 
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Puh, eine Vergleich mit Peckinpah wäre mir bei der Sichtung
des Streifens, ähnliches Thema hin oder her, nie in den Sinn
gekommen.
Der Ansatz ist doch ein völlig anderer.
"Sein Steckbrief..." will unterhalten und ist im Prinzip ein
Italo Western von der Stange ohne großen Anspruch.
Dafür aber ein guter.
Ein Vergleich verbietet sich da aus meiner Sicht schon mal
grundsätzlich.
Das wäre ja so, als würdest Du "Dawn of the Dead" mit
"The Walking Dead" vergleichen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SEIN STECKBRIEF IST KEIN HEILIGENBILD - Julio Buchs
BeitragVerfasst: 10.12.2016 01:13 
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trainspotting hat geschrieben:
Der Ansatz ist doch ein völlig anderer.
"Sein Steckbrief..." will unterhalten und ist im Prinzip ein
Italo Western von der Stange ohne großen Anspruch.

Ja, sicher, keine Frage, aber das...
trainspotting hat geschrieben:
Ein Vergleich verbietet sich da aus meiner Sicht schon mal grundsätzlich.

...ist eben DEINE Sicht.
Unterschiedliche Ansätze und Intentionen hin oder her, beide Filme verarbeiten die gleiche Geschichte und beide sind Western.
Ich will nicht schon wieder eine Diskussion anfangen, darüber welche Vergleiche sinnvoll sind und welche nicht; das führt zu nichts.
Einigen wir uns also bitte einfach darauf, dass mir die Peckinpah-Version der Geschichte mehr zusagt.
Das wollte ich damit deutlich machen.


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