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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 29.08.2013 18:06 
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Arizona ist genial. Eine Perle.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 16:33 
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Nach langem habe ich den heute wiedermal eingelegt.
Für mich gleichauf mit LA NOTTE DEI SERPENTI, dem m.E. besten Petroni-IW.
Unter den Revolutions-IW ist TEPEPA einfach eines der besten Exemplare, denn trotz einer Laufzeit von etwas mehr als 2 Stunden, wird's nie langweilig oder auch nur zäh.
Meiner Meinung nach auch von der Inszenierung her einwandfrei, speziell die Endschießerei.
Petroni beweist auch hier wieder, dass er einer der besseren Action-Regisseure war.
Er schafft es, die Schießerei so zu inszenieren, dass das was die armen Mexikos empfinden, auch zum Zuschauer durchdringt.
In der Szene schafft es Petroni, die Wut, die diese Leute empfinden, irgendwie auf den Zuschauer zu übertragen und die Gefühle der Charaktere auf den Zuschauer zu übertragen, so etwas gelingt selten jemandem.
Aber auch das Drehbuch selbst ist großartig, tut uns doch Solinas den Gefallen, eine richtig schöne Fiesta-Szene einzubauen, das ganze inklusive Rückblenden zwischendurch, das passt ganz einfach.
Dann auch noch die "Erklärungsrückblenden" in der Szene als Welles Steiner erklärt, was Tepepa im Laufe seines Lebens alles "verbrochen" hat.
Ebenso die Musik von Ennio Morricone, die diesmal zwar sehr einfach ausfällt, aber effektiv ist und ausgezeichnet gefällt.
Bezüglich der Schauspieler kann ich nur sagen, allesamt ausgezeichnet, auch Orson Welles, obwohl er nur eine kleine Rolle hat.
9,5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 17:17 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
9,5/10

Wo ist denn der halbe Punkt zu Deiner Erstsichtung geblieben ?


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 19:01 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Petroni beweist auch hier wieder, dass er einer der besseren Action-Regisseure war.
Er schafft es, die Schießerei so zu inszenieren, dass das was die armen Mexikos empfinden, auch zum Zuschauer durchdringt.

Bezüglich der Schauspieler kann ich nur sagen, allesamt ausgezeichnet, auch Orson Welles, obwohl er nur eine kleine Rolle hat.


Ich fand immer daß Action nicht so Petronis Ding war, die Schlacht am Ende ist doch ziemlich schlecht inszeniert.

Und Orson Welles ... ach, reden wir nicht drüber ... es schmerzt ihn so lustlos zu sehen, während seine Regiekarriere an einem toten Punkt angelangt war, und seine Filme nicht veröffentlicht wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 19:13 
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Mailman hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
9,5/10

Wo ist denn der halbe Punkt zu Deiner Erstsichtung geblieben ?


Ganz einfach: Zur Zeit der Erstsichtung von TEPEPA habe ich LA NOTTE DEI SERPENTI noch nicht gekannt und den fand ich wirklich faszinierend und innovativ.
TEPEPA dagegen ist ein normaler Revolutions-IW, der zwar zweifellos auch ein Meisterwerk des Genres ist, aber nicht innovativ und auch nicht faszinierend, sondern nur sehr gut.
LA NOTTE hat zwar auch einen kleinen Schwachpunkt, aber das stört nur minimal, daher habe ich dem auch 9,5 gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 19:43 
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Ich frage mich, wie man Welles Lustlosigkeit vorwerfen kann. Dass die "Lustlosigkeit" (Resigniertheit eigentlich) Teil seiner Rolle ist, ist doch offensichtlich. Das ist so, als würde man Bruce Willis Aggressivität für STIRB LANGSAM vorwerfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 20:23 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:
Ich frage mich, wie man Welles Lustlosigkeit vorwerfen kann. Dass die "Lustlosigkeit" (Resigniertheit eigentlich) Teil seiner Rolle ist, ist doch offensichtlich. Das ist so, als würde man Bruce Willis Aggressivität für STIRB LANGSAM vorwerfen.


Warum sollte der General resigniert sein?

Ich finde er spielt wahnsinnig schlecht. Aber das finden in dem Fall hier viele. Die Mehrheit würde ich sagen. Zumindest bin ich bei weiten nicht der Einzige der das so sieht. Aber Welles hat in den Jahren sehr oft vollkommen lustlos gespielt.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 27.06.2015 20:32 
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Wahnsinnig schlecht finde ich ihn nicht.

Diese träge Art passt schon irgendwie zu diesem dekadenten Staat, der sich um seine Menschen nicht schert.

Wells war sich sicher klar, dass es nicht die Sternstunde seines Schaffens wird, aber er hat schon Präsenz.

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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 28.06.2015 10:15 
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Welles hat in dieser Zeit fast nur solche lustlosen Charaktere gespielt. Anscheinend hat man ihn dafür auch bewusst besetzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 28.06.2015 12:19 
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Ich finde Welles liefert hier eine hervorragende Vorstellung ab - kongenial vom Synchronsprecher Tillmann unterstützt. Lustlosigkeit kann ich hier bei keinem der beiden entdecken.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 13.10.2015 14:08 
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Ein neuer Schnittbericht (Premiere-Ausstrahlung 2005 - Koch-DVD).


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 19.10.2016 17:15 
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Habe mir jetzt auch die Koch-DVD zugelegt.
Zum Film selbst will ich gar nichts sagen, es geht mir jetzt um das Interview mit Petroni.
Er selbst sagt ja, er sieht TEPEPA überhaupt nicht als Western, für ihn ist es ein Historienfilm.
Ich denke mir aber, wenn man es so sieht, dann müsste eigentlich jeder Revolutionswestern ein Historienfilm sein und das kann ich nur bedingt nachvollziehen.
Ein Historienfilm kann es nur deshalb sein, weil er sich mit einem Teil der Geschichte eines Landes befasst, aber einen offensichtlichen Western insgesamt als Historienfilm zu titulieren, das passt nicht ganz, meiner Meinung nach.

Ich weiß, Damiani hat TÖTE AMIGO selbst auch nicht als richtigen Western gesehen, sondern als "Politfilm im Westerngewand", wenn ich mich recht erinnere.
Das finde ich auch eher nachvollziehbar, denn das trifft noch auf den ganzen Film zu, aber die Sichtweise von Petroni auf TEPEPA...
Das soll mir mal einer erklären...
Ich meine, Western und Historienfilm sind eigentlich ganz unterschiedliche Genres, von Optik, Ausstattung und Kostümen her.
Ich verstehe nicht, wie man bei einem Film, wo alles geradezu schreit WESTERN, darauf kommt, den ganzen Film als Historienfilm zu bezeichnen.
Auch wenn es der Regisseur selbst war.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 20.10.2016 10:01 
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Was ist denn ein Historienfilm?

Oder ist nicht jeder Western automatisch auch ein Historienfilm?

Und dann, je nachdem wie spezifisch man das definieren will, ein eindeutiger Western ist weder Tepepa noch Quien sabe? noch Giu la testa. Der eindeutige Western spielt im amerikanischen Westen so ca von 1865 - 1880.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 20.10.2016 17:26 
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Stanton hat geschrieben:
Oder ist nicht jeder Western automatisch auch ein Historienfilm?

In gewisser Weise sicher, aber ich glaube, Petroni meint da etwas anderes, es ist ja auch nicht üblich, den Western (egal ob den klassischen US-Western oder Spätwestern oder Italowestern) als Historienfilm zu bezeichnen.
Zumindest habe ich das, wie gesagt, bis jetzt noch nie so gehört.
Unter Historienfilm verstehe ich eher sowas in der Richtung wie BEN HUR oder BARABBAS.


Stanton hat geschrieben:
Und dann, je nachdem wie spezifisch man das definieren will, ein eindeutiger Western ist weder Tepepa noch Quien sabe? noch Giu la testa. Der eindeutige Western spielt im amerikanischen Westen so ca von 1865 - 1880.

Ja, wenn man's so nimmt...
Ein klassischer Western sollte TEPEPA ja auch nicht sein, laut Petroni.
Aber dass TEPEPA vom Stil her ein Italowestern ist, ist doch offensichtlich und darum verstehe nicht, warum Petroni diese Bezeichnung für TEPEPA komplett abgelehnt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 20.10.2016 20:24 
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Weil eventuell damals manchen Leuten ein Western zu schmuddelig war, und es so "ernsthafter" wirkt. Seinen Simpelwestern hat Lizzani unter Pseudonym gedreht, seinen politischen unter eigener Fahne.

Unter Historienfilm verstehe ich eher alles was in der Vergangenheit spielt und sich bemüht einigermaßen ein Bild der jeweiligen Zeit wiederzugeben.

Ben Hur und co sind erst mal Sandalenfilme, oder je nachdem Monumentalfilme (weil sie meist so monumental dumm sind ;) ), und darüber hinaus dann vielleicht auch Historienfilme.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 20.10.2016 20:33 
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Stanton hat geschrieben:
Weil eventuell damals manchen ein Western zu schmuddelig war, und es so "ernsthafter" wirkt.

Könnte natürlich sein, auch wenn ich das, als jemand der die damalige Zeit nicht mehr live erlebt hat, auch nicht so recht nachvollziehen kann, denn was sollte denn an einem Western schmuddelig sein?

Stanton hat geschrieben:
Unter Historienfilm verstehe ich eher alles was in der Vergangenheit spielt und sich bemüht einigermaßen ein Bild der jeweiligen Zeit wiederzugeben.

Prinzipiell hast du sicher recht, aber so gesehen müssten dann auch die meisten Kriegsfilme (sofern es keine Komödien oder Parodien sind) und ebenso die neorealistischen Filme Historienfilme sein.
Und das macht normalerweise auch niemand, Filme dieser beiden Genres als Historienfilme zu bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 21.10.2016 10:16 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

Stanton hat geschrieben:
Unter Historienfilm verstehe ich eher alles was in der Vergangenheit spielt und sich bemüht einigermaßen ein Bild der jeweiligen Zeit wiederzugeben.

Prinzipiell hast du sicher recht, aber so gesehen müssten dann auch die meisten Kriegsfilme (sofern es keine Komödien oder Parodien sind) und ebenso die neorealistischen Filme Historienfilme sein.


Vielleicht, aber man (oder nur ich) siedelt den Begriff meist vor dem Beginn der Moderne ein. Das wären dann Filme die grob definiert vor dem 20sten Jahrhundert spielen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 21.10.2016 10:19 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Weil eventuell damals manchen ein Western zu schmuddelig war, und es so "ernsthafter" wirkt.

Könnte natürlich sein, auch wenn ich das, als jemand der die damalige Zeit nicht mehr live erlebt hat, auch nicht so recht nachvollziehen kann, denn was sollte denn an einem Western schmuddelig sein?



Western galten früher als etwas rein triviales (vor allem in Deutschland).

So wie früher Comics nur als Kinderkram galten, und Fußball nur was für Doofe war.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 01.11.2016 19:07 
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Stanton hat geschrieben:
Weil eventuell damals manchen Leuten ein Western zu schmuddelig war, und es so "ernsthafter" wirkt. Seinen Simpelwestern hat Lizzani unter Pseudonym gedreht, seinen politischen unter eigener Fahne.

Unter Historienfilm verstehe ich eher alles was in der Vergangenheit spielt und sich bemüht einigermaßen ein Bild der jeweiligen Zeit wiederzugeben.


Ich denke aber, dass Petroni genau so einen Film drehen wollte und auch gedreht hat. Ich kann sein Argument verstehen, denn die von Spiro erwähnten Westernelemente sind in dem Film eher rar. Natürlich erscheint die Aussage auf den ersten Blick seltsam, stammt der Film doch aus dem Grimaldi-Solinas Deal und hat einen Morricone Score, der manchmal wie eine vereinfachte Version von Mercenario klingt.
Aber die ganze Inszenierung erinnert tatsächlich eher an einen Historienfilm. So gibt es keine klassischen Western-Schießereien, sondern am Ende eine Schlacht, wie sie viele Antiken- und Mittelalterfilme beschließt.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 01.11.2016 21:03 
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Na ja, es gibt schon eine Inszenierung die sich im Bildaufbau gerne an den Western anlehnt.

Und es ist auch vor allem ein Western weil er im Umfeld des IW gedreht wurde, noch dazu von einem Regisseur der eher für gewöhnliches Genrekino steht als für das Sprengen von Genregrenzen.

Klar ist Tepepa kein typischer Western, und man muß ihn nicht als solchen betrachten, aber es spricht auch nicht viel dagegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 01.11.2016 21:28 
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Stanton hat geschrieben:
Na ja, es gibt schon eine Inszenierung die sich im Bildaufbau gerne an den Western anlehnt.

Und es ist auch vor allem ein Western weil er im Umfeld des IW gedreht wurde, noch dazu von einem Regisseur der eher für gewöhnliches Genrekino steht als für das Sprengen von Genregrenzen.

Klar ist Tepepa kein typischer Western, und man muß ihn nicht als solchen betrachten, aber es spricht auch nicht viel dagegen.

Eben. Genau so ist es!


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 10:23 
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Stanton hat geschrieben:
Na ja, es gibt schon eine Inszenierung die sich im Bildaufbau gerne an den Western anlehnt.

Und es ist auch vor allem ein Western weil er im Umfeld des IW gedreht wurde, noch dazu von einem Regisseur der eher für gewöhnliches Genrekino steht als für das Sprengen von Genregrenzen.

Klar ist Tepepa kein typischer Western, und man muß ihn nicht als solchen betrachten, aber es spricht auch nicht viel dagegen.


Einen Historienfilm zu drehen heißt ja noch nicht Genregrenzen zu sprengen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 14:13 
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Historienfilm-Genregrenzen sprengen?
Ich bin mir nicht sicher, weil ich mich ja in dem Genre nicht so gut auskenne, aber mir scheint, als hätte das nicht einmal Leone mit seinem KOLOSS VON RHODOS geschafft...


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 14:29 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Historienfilm-Genregrenzen sprengen?
Ich bin mir nicht sicher, weil ich mich ja in dem Genre nicht so gut auskenne, aber mir scheint, als hätte das nicht einmal Leone mit seinem KOLOSS VON RHODOS geschafft...


Warum sollte er?
Leone hat das in seinem konventionellen Koloß nicht mal ansatzweise versucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 14:39 
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Stanton hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Historienfilm-Genregrenzen sprengen?
Ich bin mir nicht sicher, weil ich mich ja in dem Genre nicht so gut auskenne, aber mir scheint, als hätte das nicht einmal Leone mit seinem KOLOSS VON RHODOS geschafft...


Warum sollte er?
Leone hat das in seinem konventionellen Koloß nicht mal ansatzweise versucht.

Ich habe ja gesagt, ich kenne mich nicht so gut aus.
Ich habe mir nur gedacht, vielleicht im Finale, ab dem Erdbeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 14:52 
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Nein, das gab es relativ oft gerade im Sandalenfilm.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 02.11.2016 21:52 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Historienfilm-Genregrenzen sprengen?
Ich bin mir nicht sicher, weil ich mich ja in dem Genre nicht so gut auskenne, aber mir scheint, als hätte das nicht einmal Leone mit seinem KOLOSS VON RHODOS geschafft...


Warum sollte er?
Leone hat das in seinem konventionellen Koloß nicht mal ansatzweise versucht.

Ich habe ja gesagt, ich kenne mich nicht so gut aus.
Ich habe mir nur gedacht, vielleicht im Finale, ab dem Erdbeben.


Warum sollte das Genregrenzen sprengen?

Tatsächlich hat Leone daß aber auch schon in seiner ersten Regiearbeit getan. Auch Die letzten Tage von Pompeji endet etwas überraschend mit einem Erdbeben.

Es ist eigentlich sogar erschütternd wie wenige seine beiden Sandalenfilme von seinem Talent verraten.


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 12.03.2017 19:29 
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Gibt es von diesem Film wirklich eine Amaray Variante wie auf Amazon angeboten?


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 12.03.2017 20:05 
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italo hat geschrieben:
Gibt es von diesem Film wirklich eine Amaray Variante wie auf Amazon angeboten?


Ja! Klick!

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"Beatlein Beatlein aus der Box, wer hat den Flavour des Retrogotts? Niemand!" MC Rene & Carl Crinx - Perpetuum Mobile (Ft. Toni-L, Retrogott & DJ Coolmann)


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 Betreff des Beitrags: Re: TEPEPA - Giulio Petroni
BeitragVerfasst: 12.03.2017 23:11 
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Jenius hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Gibt es von diesem Film wirklich eine Amaray Variante wie auf Amazon angeboten?


Ja! Klick!


Ehrlich gesagt bin ich da nicht sicher. Wenn ich die bestelle, bekomme ich vielleicht die normale Pappverpackung.


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