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 Betreff des Beitrags: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 03.12.2011 00:38 
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Paul Naschy Double Feature von BCI


Vengeance of the Zombies (Spanien 1972, Originaltitel: La rebelión de las muertas)

Im Keller säuft der Deibel warmes Blut

Elvire (Carmen Romero aka Rommy aka Romy) ist von dem warmherzigen Guru Krishna (Paul Naschy) fasziniert. Doch der Inder fühlt sich in der pulsierenden Metropole London nicht wohl, er zieht sich auf einen Landsitz im abgelegenen Llangwell zurück. Elvire folgt Krishna, der ihr nahestehende Lawrence (Víctor Alcázar) ist darüber nicht sonderlich begeistert. Derweil verübt ein maskierter Killer grauenvolle Morde, die offenbar Teil eines grotesk anmutenden Voodoo-Rituals sind. Scotland Yard kommt mit den Ermittlungen nicht voran, Lawrence steht den Kriminalbeamten als Berater zur Seite. Elvire wird von bizarren Albträumen gepeinigt, zudem ist die eifersüchtige Kala (Mirta Miller) alles andere als erfreut über die Anwesenheit der unerwünschten Nebenbuhlerin. Weitere Morde geschehen, alle Beteilgten geraten in einen Strudel des Schreckens, aus dem es keine Rettung mehr zu geben scheint...

León Klimovsky und Paul Naschy, zwei Legenden des spanischen Horrorkinos! Angenehmerweise arbeiteten die Herren häufiger zusammen, Klimovsky inszenierte den hier kurz vorgestellten Film, Naschy steuerte das Drehbuch bei und übernahm gleich mehrere Rollen. In Deutschland wurde der Streifen unter verschiedenen Titeln vermarktet:

- Die Rebellion der lebenden Leichen
- Die Beschwörung des Teufels
- Blutrausch der Zombies


Egal wie man das Kind nennt, letztlich passen "irgendwie" alle aufgelisteten Namen. Ohne Zweifel erfüllt die Sause sämtliche Klischees, die man sich in Verbindung mit spanischem Horror aus den siebziger Jahren vorstellt. Es geht hier und da blutig zur Sache, irre Masken und lustige Kostüme kommen zum Zuge, die internationale Fassung hat Möpse im Gepäck. Mit einem vermeintlichen Standard (dessen Existenz ich sowieso bestreite) kann das Werk jedoch nicht dienen! Hm...? Von wegen simple Story, dünnes Drehbuch ohne Inhalt. Naschy schüttet ein unbeschreibliches, wundervolles und pralles Füllhorn abgefahrener Ideen über dem frohlockenden Zuschauer aus! Es taumeln keineswegs lediglich ein paar untote Gestalten durchs Szenario, Voodoo wird für niederträchtige Fiesheiten mißbraucht, der Leibhaftige ist zu sehen, die Bullen blicken nicht durch, alte Familiendramen erreichen Ausmaße gigantischen Grauens. Einblicke in das flotte Leben des London der frühen siebziger Jahren werden geboten, malerische Landschaften und ein ländliches Anwesen bilden den reizvollen Kontrast, der Score von Juan Carlos Calderón schlägt immer die passenden Töne an.

Paul Naschy! Denke ich an den leider 2009 verstorbenenen Spanier, kommen mir liebenswerte Horrorfilme und weitere Filmknuffel in den Sinn. Hinreißende Filme, die mich durch viele Nächte begleitet haben, die fraglos immer ein Platz in meinem Herzen bewohnen (kitschiges Geschleim, na und?). Naschy stand in zahlreichen Streifen vor der Kamera, lieferte etliche Stories und Drehbücher ab, führte bei einigen Filmen Regie. Es ist keine Seltenheit, dass Paul Naschy in einem Flick gleich mehrere Rollen übernahm, so wie in "Vengeance of the Zombies". Wie dürfen ihn in als gütigen Guru, gewandet in bunte Tücher, geniessen. Sehen in als dessen abgrundtief bösen und entstellten Bruder des freundlichen Krishna, als Krönung geifert er als vermutlich putzigster Teufel der Filmgeschichte umher! Verdammt, ich liebe diesen Typ! Klar, die übrigen Herren werden zur Nebensache, schlagen sich aber tapfer. Víctor Alcázar (aka Vic Winner) behauptet sich eifrig, in einer kleinen Rolle sorgt Luis Ciges für ein paar Schmunzler. Doch genug von den Kerlen, denn wo Naschy unterwegs ist, da sind auch hübsche Damen am Start. Carmen Romero ist in der weiblichen Hauptrolle nett anzuschauen, die wahre Augenweide kommt jedoch in Form der zunehmend gereitzen Mirta Miller daher, was für ein scharfes Rasseweib (habt Nachsicht mit einem alten Lüstling). Blondchen María Kosty ist Genrefreunden ein Begriff, weitere Perlen tänzeln als lustige Zombienen umher.

Egal ob ich nun noch seitenweise von diesem Film schwärme, Naschy-Jünger werden mir sowieso mit ziemlicher Sicherheit beipflichten, die üblichen Naschy-Skeptiker werden verständnislos die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Wer sich noch nicht mit dem Schaffen des Oberknuffels auseinandergesetzt hat, und ein Herz für ganz besondere Filmschätzchen aus der Gruselgruft im Leib trägt, der sollte sich schnellstmöglich auf eine Verabredung mit Paule einlassen! Mir bietet "Vengeance of the Zombies" all die Zutaten an, für die ich spanischen Horror aus den siebziger Jahren verehre. Paul Naschy wirkt polarisierend, seine Arbeiten kann man wohl nur lieben oder ablehnen.

Zusammen mit dem nicht minder prächtigen "The Night of the Werewolf" (El retorno del Hombre-Lobo, 1981), stellt das BD-Set von BCi einen glasklaren Pflichtkauf für Naschy-Fanatiker dar! Noch sind die Scheiben zum kleinen Preis erhältlich, also greift bitte zu! Technikfetischisten sind nicht an der richtigen Adresse, der Schwarzwert ist nicht optimal, die Kompression schwächelt gelegtlich. "Vengeance of the Zombies" liegt im Format 1,33:1 vor, für mich sieht das Bild nach Open Matte aus, es scheinen also keine seitlichen Bildanteile zu fehlen. Nutzt man die Zoomfunktion des Wiedergabegerätes (z. B. bei einem Panasonic-Plasma "Zoom 2") wirkt die Bildkomposition sehr stimmig.

Feiste 8/10 (sehr gut) + unzählige Wohlfühlpunkte und monströse Knuffigkeit die jede Skala sprengt!!!

Lieblingszitat:

"Free yourselves, because Nirvana approaches soon, approaches soon..."

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Zuletzt geändert von Blap am 03.12.2011 08:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 03.12.2011 00:48 
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Von deutschen Blu rays solcher Titel kann man ja leider weiterhin nur träumen... :(

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Dieser User kann die nächsten Hammer Mediabooks von Anolis kaum erwarten! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 15:29 
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ach ich mag den film (war aber ja auch nicht anders zu erwarten). Der Soundtrack ist zwar eine Sache für sich, aber in Summe ist die Rebellion der lebenden Leichen einfach eine Bombe, die streckenweise eine sehr schöne Atmosphäre aufbaut.

Die Traumsequenz mit Paule als Teufel und Mirta als goldener Köchin irritiert ebenfalls auf angenehme Weise ;-)

Irgendwie zwar schon trashig (mag den Begriff in Zusammenhang mit vielen Naschy-Filmen ja nicht), aber sehr, sehr unterhaltsam. Die Blu ist super und legt sogar gegenüber der ebenfalls sehr guten US-DVD noch ordentlich zu.

Das Bonusmaterial auf der Disc stammt übrigends größtenteils aus meiner Sammlung *selbstbeweihräucherungsmodus-off*

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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 17:03 
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creepy-images hat geschrieben:
1. Der Soundtrack ist zwar eine Sache für sich
2. Die Traumsequenz mit Paule als Teufel und Mirta als goldener Köchin irritiert ebenfalls auf angenehme Weise ;-)
3. Das Bonusmaterial auf der Disc stammt übrigends größtenteils aus meiner Sammlung *selbstbeweihräucherungsmodus-off*


Moin.

1. Ich finde den Score herrlich. Aber stehe sowieso sehr auf Geschwurbel. :D
2. Ja². :mrgreen:
3. Lass dich knutschen... :give_rose:

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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 17:12 
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... dau dau dau da dau ... da dau dau dauuuu da dau ...

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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 20:31 
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creepy-images hat geschrieben:
...
Das Bonusmaterial auf der Disc stammt übrigends größtenteils aus meiner Sammlung *selbstbeweihräucherungsmodus-off*

Lass ihn man ruhig an, den Modus... Ist prima geworden. Ich liebe diese BD inständigst.

Gruß, G.


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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 20:40 
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ja aber das wiederum war ja nicht mein verdienst ;-)

Aber Du hast recht - BCI hat mit der gesamten Serie tolle Arbeit abgeliefert (ausser der Fehlpressung von Todeskralle, aber das wurde imho ja ausgebügelt). Schade, dass es das Label nicht mehr gibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.12.2011 20:43 
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Doch doch, wenn Du Bonusmaterial beigesteuert hast, was mir gerade eben erst klar wurde, hast Du auch einen Verdienst an der Gesamtgüte/-erscheinung dieser VÖ. Ist doch toll. Danke dafür.

Gruß, G.


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 Betreff des Beitrags: Re: THE VENGEANCE OF THE ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.06.2012 21:07 
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"Der Super-Naschy"

Blutrausch der Zombies ("La Rebelión de las muertas" Spanien 1972, Regie: León Klimovsky)

Paul Naschy, als indischer Magier. Muss man gesehen haben! Doch er tritt hier nicht nur als Flower Power-Guru "Krishna" auf, sondern auch als "Kantaka".
Der Name verrät es schon -mit Friede, Freude und Eierkuchen hält der es nicht besonders. Mehr so mit Blut, Titten und Weltherrschaft... :mrgreen:
Aber der blutgierige "Katanga" ist noch nix gegen SATAN. Ganz recht! Paul Naschy absolviert hier gleich drei glanzvolle(?) Auftritte und lehrt uns die hohe Kunst des Overactings.
Die Mädels machen mächtig mit, offenbar hatten alle eine lustige Zeit am Set. Da wurde auch bestimmt gern mal zwischendurch an der "Tulpe" ("Tulip") gezogen. :mrgreen:
Die Story ist so unfassbar bräsig, dass man sich voll und ganz auf die wahren Qualitäten dieses Streifens konzentrieren kann. Atmosphäre kann man dieser spanischen Schnellschuss-Produktion nicht absprechen.
Etwas Tiersnuff gibt es aber auch. In einer Ritual-Szene, darf Paul Naschy einem Huhn den Kopf abschlagen. Ich nehme doch an, dass dieses später in der Pfanne gelandet ist, oder?
Wenn Paule als "Katanga" umherschleicht, um hübsche Mädels zu massakrieren, rockt stets dazu die coole Easy Listening-Mucke von Juan Carlos Calderón.
So kann natürlich unmöglich Spannung aufkommen, hebt aber die Stimmung. :D
Am Ende erweckt (der böse) Naschy einige Verflossene wieder ins Leben zurück und schart eine kleine aber feine Armee von Zombies um sich. Mit deren Hilfe will er nun die Welt beherrschen.
(Man stelle sich mal einen James Bond-Film mit Zombies vor und einem Superschurken, der "Katanga" heißt... :mrgreen: )

Bei einigen Szenen ist mir buchstäblich Hören und Sehen vergangen. Das können die nicht ernst gemeint haben... :shock:
Die deutsche Synchro gibt dem Affen kräftig Zucker und haut einige echte Superböller raus -unbeschreiblich! :lol:

Deutlich unterhaltsamer als "Blutmesse für den Teufel" (-in dem ständig diese Orgelmusik vor sich hin leiert... :? ), finde ich.

10/10 Fun-Trash-Punkte

Der Ton der RED EDITION schwankt immer etwas in der Lautstärke. Die Bildqualität ist etwas besser als gutes VHS -Aber nur etwas!

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PHOBOS (Trailer - deutsch)


THC statt TTIP!


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.06.2012 21:22 
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Kurioserweise befindet sich dieser Streifen noch nicht in meiner Sammlung. Aber Guilalas schöne Rezi hat mir jetzt endgültig die Fressleiste wässrig gemacht - das Teil muss her! :)

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"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 06.06.2012 23:00 
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Unterhaltsam ist der Film auf jeden Fall. Kenne zwar die BluRay nicht, habe aber die Red Edition.

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 07.06.2012 06:47 
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Blutrausch der Zombies war eine meiner frühesten DVDs. Und ich war entsetzt. Ob ich das heute anders sehen könnte? Hm, naja, Blutmesse für den Teufel z.B. war auch sehr anstrengend. :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 07.06.2012 10:45 
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Die RED EDITION ist zusätzlich abgedeckt im Gegensatz zur UFA Videofassung und während die Weiber auf der DVD Fassung angezogen
sind sieht man sie in der Videofassung nackt.

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 07.06.2012 11:42 
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Grad mal nachgesehen, hab ich ja auch hier, null erinnerung...

Danke für die Info, zum Teufel das die Red. Ed. wieder mal angezogen ist, muss ich mir doch noch das Tape besorgen....

Gibts vom "Blutmesse" auch ein Tape das die freizügige Version enthält??

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 18.02.2014 22:36 
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Originaltitel: La Rebelión de las muertas
Produktionsland: Spanien
Produktion: Ricardo Muñoz Suay, José Antonio Pérez Giner
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: León Klimovsky
Drehbuch: Paul Naschy
Kamera: Francisco Sánchez
Schnitt: Antonio Ramírez de Loaysa
Spezialeffekte: Manuel Gomez, Eugenio Vizelli, Miguel Sese (Make-Up)
Musik: Juan Carlos Calderón
Länge: ca. 84 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Paul Naschy, Aurora de Alba, Víctor Alcázar, Emma Cohen, Viky Lussón, Mirta Miller, Romy






Kantaka will an drei Familien Rache nehmen, die u.a. auch für sein entstelltes Gesicht verantwortlich sind. Aus diesem Grunde nutzt er die Kraft des Woodoo-Zaubers. Er tötet die Töchter der Familien und lässt sie als Zombies auferstehen. Mit dieser kleinen Privatarmee will Kantaka…

León Klimovsky hat als Regisseur nicht gerade den besten Ruf und kann sich gerade deshalb innerhalb der Trash-Fan-Gemeinde einer großen Beliebtheit erfreuen. Warum León gerade innerhalb dieser Kreise mit einem Kultstatus versehen ist, dass beweist der Film „Rebellion der lebenden Leichen“ Dieser Film ist von unfreiwilligen wie auch freiwilligem Humor sehr reichhaltig gespickt und das Werk ist einfach unglaublich.

Der Start ist recht verhalten und man ist im Prinzip Gast in einem vollkommen normalen Horrorfilm. Dabei wird innerhalb einer Gruft die Farbe Blau zur Dominanz und die Toten stehen auf um unter den Lebenden für Unheil zu sorgen. Die Musik von Juan Carlos Calderón ist übrigens absolut großartig und man könnte annehmen, dass man in einem Franco-Film zu Hause ist. Sehr interessante und eingängige Klänge. Demnach ist Alles im normalen Rahmen und der Zuschauer ahnt erst einmal nichts Böses. Mit dem Sprung nach London beweist der Film jedoch das er selbst auch einen gewaltigen Sprung (in der Schüssel) hat und dieses ist einfach herrlich.

Paul Naschy gibt sich gleich dreimal die Ehre, als Guru Krisna, als der Gesichtsentstellte Kantaka und während einer Schwarzen Messe als Satan persönlich. Alle drei Präsentationen sind einfach vorzüglich. Dazu kommt ein Bahnhofsvorsteher namens MacMurdo, der von Luis Ciges („Blutgericht der reitenden Leichen“, „Orgy of the Vampires“) gespielt wird und der äußerlich ganz stark an Groucho von den Marx-Brothers erinnert. Auch das Verhalten des Charakters MacMurdo passt recht gut zu einer Marx-Brothers-Attacke des Anarcho-Humors. Eine weitere Granate ist Pierre Besari als der farbige Diener Ti Zachary, dem die deutsche Synchronisation einen derartigen Schwachsinn in den Mund gelegt hat, dass man aus dem Staunen und Lachen nicht mehr raus kommt. Zur Krönung seines Auftritts singt Ti auch noch den Song „It’s a long Way to Tipperary“ dessen Text sich mit dem Heimweh eines Iren im Ausland auseinandersetzt.


„Missy gefallen Tis Gesang… hehehe.“ (Ti Zachary)


Die Vorgabe als Horrorfilm zu fungieren verlässt die „Rebellion der lebenden Leichen“ allerdings nicht immer und eine Axt verschwindet schon mal im Gesicht eines Opfers, sowie auch reichlich Blut abgezapft wird. Die Story verkommt natürlich zur Nebensache, da der Film genug Anderes zu bieten hat.

Fazit: Die „Rebellion der lebenden Leichen“ ist ein Fest für die Freunde des schlechten Geschmacks, denn Klimovsky hat hier einen unglaublich genialen Unsinn kreiert und man weiß nach der Ansicht warum der alternative Titel „BlutRAUSCH der Zombies“ lautet.

...was für ein herrlicher Unfug.

8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 08.06.2014 08:21 
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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 16:49 
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Tja, ich hätte vorher die Rezensionen hier lesen sollen! 8-)

Ich dachte doch tatsächlich, ich hätte hier einen ernsten, mystischen Grusler in den Player gelegt. Der Anfang lässt dies auch durchaus vermuten, doch nach einiger Zeit deuchte mir, dass dieses Filmchen von den Machern nicht ernst gemeint sein konnte. Zunächst dachte ich, 3 / 10 Punkten, mehr nicht. Als Gruselfilm verdient er auch nicht mehr. Aber als Horrorkomödie ist er ganz brauchbar. Natürlich erreicht er nicht die Klasse von Polanskis Vampirklassiker, aber lachen kann man schon herzlich. Man denke nur an die Blutmesse, bei der die Dienerin einen Pappkarton auf dem Kopf trägt!

Leider hält der Film nicht immer den humoristischen Ton bei. Gerade die Reden des Guru werden von Naschy bierernst ohne jegliche Nuance von Humor vorgetragen. Seine Prügelei mit dem dunkelhäutigen Diener ist dafür umso unterhaltsamer, zumal die recht ansehnliche Rommy zusieht und laut Kreisch schreit! Nach ihrem völlige überdrehten Gejammer fällt sie gleich Naschy um den Hals und küsst ihn. Und das Zimmer des Inspektors bei New Scotland Yard mit Samtgardine und Blümchentapete ist der Hammer! Und warum im modernen England zwar elektrische Züge fahren, der Bahnhofswärter aber die Ölfunzel schwingt, bleibt ein Rätsel! Zum Lachen taugt der Film schon, die deutsche Synchronisation tut ein Übriges.

Ach ja, es handelt sich bei den "unclothed" Szenen gerade mal um ein paar weibliche Brüste, die für einen kurzen Moment zu sehen sind. Und das 1972! Da ist man in deutschen Landen dank der Schulmädchen deutlich weiter.

Weitere Highlights: Die Lady, der während des Beischlafs der Stecher auf ihr erdolcht wurde, bleibt seelenruhig liegen und beobachtet ohne Gegenwehr, wie der Killer ihr die Schlinge um den Hals legt und zuzieht. Dies wirkt in den clothed Szenen noch deutlich skurriler - dort schreit sie dann nochmals kurz auf! Herrlich!

Oder der Schlussauftritt der Blonden! Und dann kommt der Kommissar, ruft: "Halt, stehenbleiben, oder ich schieße!" und noch während er dies sagt, fällt der Schuss!

Und dann der Mord mit der Coladose! Grandios!

Als Horrorkomödie 7 / 10 Punkten. Mehr nicht, weil der Film viel zu oft zu ernst rüberkommt.

Ach ja, kann es sein, das Piero Umiliani einen Titel zum Score hinzugesteuert hat??? Ich meine das Lied, als die Kamera die ersten Bilder von London zeigt. Das Lied wird auch noch einmal im Abspann verwendet!

Und warum zum Teufel ist der Film beschlagnahmt???? An den paar Möpsen kann es hierzulande nicht gelegen haben! Da waren deutsche Filme viel freizügiger! Und die blutigen Szenen sah man in ähnlicher Härte schon in den Hammer-Dracula-Filmen. Da bliebe nur das Schlachten des Hahnes oder das Betreten der Grabdeckel mit bloßen Füßen!


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 19:26 
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War das dein erster Naschy? :shock:

Ein Großteil seiner Filmografie ist ziemlich Grütze, der rankt dabei ganz oben.
Aber genau deswegen muss man ihn lieben, weil er eben so herrlich bekloppt ist.
Die von dir angesprochenen Szenen sind ja nur die Spitze des Eisbergs.
Besonders am Ende belohnt uns der Film dank seiner völlig hirnrissigen Synchro noch mit einem totalen Lachflash.

Ich liebe den Streifen. Der dürfte zur Kategorie "Filme, die so scheiße sind, das sie gut sind" gehören.

Neben dem ganzen Blödsinn rund um die Sekte muss man aber auch respektvoll anerkennen, das auch dieser Film teilweise
ziemlich tolle Einstellungen abliefert. Z.B. der tote Körper zwischen den geschlachteten Viechern :!:
Ein richtig schön gefilmter Moment, der deutlich macht, welche guten Handwerker die Spanier waren.
Das hanebüchene Drehbuch konnten sie zwar nicht ausgleichen, aber sie liefern sehr solide ab und schaffen auch ein paar echte Highlights.
Auch die gesamte Eröffnungsszene in der Gruft samt den Credits ist ein wunderbarer Auftakt.

Wer die Subkultur vorliegen hat, dem empfehle ich unbedingt die "Rebellion" Fassung in den Extras.
Dieser total filmische Look verleiht dem ganzen Geschehen erst recht eine richtige Wohlfühlatmosphäre


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 19:54 
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Nein, nein, ist nicht mein erster Naschy oder Klimovsky!

Aber einen so schrägen Film hätt ich selbst bei diesen Herren nicht erwartet. Und das mag was heißen! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 20:07 
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Hab den Film erst vor kurzen noch gesehen und weiß jetzt schon nicht mehr um was es ging. :lol:
Das einzige was ich noch in Erinnerung habe ist der
Paule mit den Hörnern auf dem Kopf.
Echt geiler Look.


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 20:26 
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dr.freudenstein hat geschrieben:
Nein, nein, ist nicht mein erster Naschy oder Klimovsky!

Aber einen so schrägen Film hätt ich selbst bei diesen Herren nicht erwartet. Und das mag was heißen! :D


Ich schwöre dir, eben weil er so schräg ist, wirst du ihn eines Tages ins Herz schließen und lieben. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 24.11.2016 21:12 
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Die Zombie-Plakate von BLUTRAUSCH DER ZOMBIES sind aber sehr irreführend! Es gibt doch gar keine männlichen Zombies! Und Beißerchen haben die auch nicht! Sind so schön alte Voodoo-Zombies, also Tote, die von einem Meister wiedererweckt werden. Von wann sind denn die BLUTRAUSCH-Plakate? Weiß das jemand? Sicher doch von einer Wiederaufführung, die nach dem Romero-Zombieklassiker lief, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 26.11.2016 02:58 
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Zu spät, zu faul und zu viel Bier, aber im entsprechenden Kapitel in Muchas Gracias Senor Lobo findest Du ganz sicher diese Infos :)

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 01.12.2016 12:04 
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Gestern war mal wieder eine Sichtung dieses Knuffelchens angesagt, zum Einsatz kam die BD aus dem Hause Subkultur. Ich habe mich zunächst für die Wiederaufführungsfassung in 1,66:1 entschieden, welche neben dem angenehmen Format, überdies ein herrlich nostalgisches "Kinobild" bietet. Meine Meinung zum Streifen habe ich bereits zu Beginn des Threads geschildert, die deutsche Synchronisation sorgt teils für zusätzliche Wonne, ein wenig zugefügter Popanz zumindest für ein wohlwollend mildes Lächeln.

Das Set enthält Trailer, alternative Szenen und weitere Kleinigkeiten, abgerundet durch ein interessantes Booklet. Für Naschy-Jünger Pflicht, allerliebst! Mutige Einsteiger sollten durchaus mehr als einen Blick riskieren!

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Ich bin noch gar nicht dazu gekommen die Disc einzulegen. Wo genau ist denn der Unterschied zwischen EA und WA (ausser den ausgetauschten Titeltafeln)?

Zum Film an sich: Ich schau mir viele Naschy-Filme ja nicht als Trash-Filme an, aber bei der Rebellion kann ich diese Bezeichnung sogar mal durchgehen lassen. Nicht weil es besonders schlecht wäre (im Gegenteil - ich liebe den Film), aber "schräg" passt hier auf jeden Fall wie die Faust aufs Auge.

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BeitragVerfasst: 13.02.2017 00:24 
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:shock: Ich kannte ja den Blutrausch der lebenden Zombie-Leichen während der Rebellion ja bisher gar nicht :oops: , da ist mir ja richtig was entgangen bisher! Paule mischt hier doch tatsächlich Voodoo, Satanismus und transzendentale Meditation zusammen, letzt die Chose in Britannien anno 1972 spielen (also kurz bevor die Briten der EG beitraten, aber das tut hier nichts zur Sache) und rührt auch noch einige attraktive Damen mit in den Teig. Naschy selbst tritt tatsächlich als indischer Guru mit Turban auf. Und als dessen Bruder mit völlig verbrannter Haut. Und als Herr Satan persönlich (und das vor Herbert Fux!), nur echt mit unglaublichem Gehörn. Und auf die Idee, eine Getränkedose als Mordwaffe zu kommen, muss man erst mal kommen. Unfassbar! Ich hab mir wirklich ein paar Mal vor Lachen auf die Schenkel schlagen müssen.

Pauls World, Pauls World! Partytime! Excellent!


Paule heißt er, ist Guru-Meister in Llangwell um die Ecke...


Und wie kommt Elvira zu ihrem Guru Krishna nach Llangwell? Na, mit der Bahn natürlich. Und diese Bahnfahrt war fast 20 Jahre später die Inspiration zu einem Top-10-Hit...

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 Betreff des Beitrags: Re: BLUTRAUSCH DER ZOMBIES - León Klimovsky
BeitragVerfasst: 13.02.2017 01:53 
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Finde den auch schon seit 25 Jahre als ich den Film zum ersten Mal auf VHS gesehen habe einen der witzigsten Naschys überhaupt. Schon beim einsetzen des Scores zu Anfang auf dem Friedhof kann man den Film nur mögen. Wenn in Zeitlupe der weibliche Zombie - Geist im Negliges über die Gräber tanzt schwebt zum fetzigen Easylistening Sound da weiss man, man ist im Naschy Universum angekommen. Alles ist möglich kein Horror Genre bleibt unangetastet. Einer der Filme warum man den Meister lieben muß.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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