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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 11.09.2016 21:25 
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Agentenfilmfestival in Hamburg

Im Netz der goldenen Spinne

Ich hab mich wirklich darauf gefreut, den mal von 35mm zu sehen, doch zeigte sich dabei dann doch deutlich, dass der Film zu betulich geraten ist. Und eine Schießerei zwischen Atomraketen? DAS hätte allenfalls dem ZAZ-Team einfallen dürfen...


Mister Dynamit - Morgen küsst euch der Tod

Sehr erfrischend kurzweilig zeigte sich hingegen der einzige Film jener Zeit, in dem der Held ein Agent des BND ist. Nie wird versucht zu kaschieren, dass es sich um eine Groschenromanverfilmung handelt, und das tut dem Film gut. Leider musste man in der Kopie die Farben weitgehend erahnen, da ist wohl doch die Pidax-Scheibe fällig. Vorher muss ich mir aber noch eine Spielzeugeisenbahn und einen Teppich kaufen... Und nicht vergessen: "Stirb langsam - dann hast du mehr davon!" :mrgreen:


Kommissar X - In den Klauen des goldenen Drachen

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 25.10.2016 13:40 
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ANNI FACILI - Luigi Zampa (1953)

Luigi De Francesco (Nino Taranto) verdient als Lehrer auf Sizilien nicht besonders viel.
Seine Frau schwärmt aber davon, endlich nach Rom zu gehen.
Er selbst kann das schon nicht mehr hören, sucht sich deshalb einen Weg, zu mehr Geld zu kommen.
Sein alter Freund, der Baron La Prua (Gino Buzzanca) könnte ihm da bestimmt helfen, denkt er.
Der macht ihm tatsächlich ein Angebot: Da er ein neues Potenzmittel (er nennt es "Virilon") erfunden hat, dafür aber noch die Zulassung braucht, bietet er Luigi finanzielle Unterstützung an, wenn er die Zulassung bekommt.
Das gestaltet sich natürlich sehr schwierig...

An dem Punkt habe ich dann aufgehört, mitzudenken.
Im weiteren Verlauf, kommt De Francesco dann noch drauf, dass der Baron Verbindungen zu den Faschisten hat, was ihm gar nicht gefällt.
Was die Faschisten aber mit der ganzen Geschichte zu tun haben, um die es eigentlich geht, habe ich schon nicht mehr verstanden und gegen Ende kommen dann noch Korruptionsvorwürfe und eine Verhaftung dazu.
Das war mir genug, um ziemlich verwirrt und enttäuscht aus dem Kino zu gehen.
Als Komödie (die der Film ja angeblich sein soll) funktioniert er überhaupt nicht und weder die Schauspieler noch die Musik von Nino Rota können da noch viel retten.
Das war leider gar nichts...
4/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 08.11.2016 19:29 
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ANNI DIFFICILI - Luigi Zampa (1948)

Laut der italienischen Wikipedia ist das der erste Teil einer Trilogie zusammen mit ANNI FACILI und L'ARTE DI ARRANGIARSI (KANAILLE VON CATANIA).
Für mich jedenfalls ist dieser erste Teil der beste.
Nach dem Roman "Il vecchio con gli stivali" von Vitaliano Brancati erzählt Zampa die Geschichte von Aldo Piscitello (Umberto Spadaro) und seiner Familie, von der Zeit des Aufkommens des Faschismus bis zu dessen Niedergang.
Aldo arbeitet in Modica im Rathaus und genießt so ein recht hohes Ansehen bei den Stadtbürgern.
Er ist überzeugter Antifaschist, doch schon bald muss er einsehen, dass es doch besser ist, der Partei beizutreten.
Und so tut er dies, ist da aber nur halbherzig bei der Sache und muss versuchen, zu verbergen, dass er eigentlich ein Gegner des Faschismus ist.
Erst recht, als der Ehemann seiner Tochter einberufen wird und nach Russland muss...

Ja, was ist das denn nun?
Anfangs ganz klar auf der komödiantischen Seite, bewegt sich das Geschehen allmählich immer mehr in Richtung Drama und zwischendrin gibt's immer wieder ein paar dokumentarische Einsprengsel.
Und dabei geht's aber immer geradeaus und wird nie verwirrend, so wie ANNI FACILI ab einem gewissen Punkt.
Es ist immer klar, worum es geht, nichts stört oder lenkt von der Hauptgeschichte zu sehr ab.
Also eine interessante Mischung in der Geschichte und eindeutig überzeugender umgesetzt, als im Nachfolger.
Dazu eine hervorragende Besetzung, speziell eben Umberto Spadaro in der Hauptrolle und Ernesto Almirante als Großvater.
Für die Musik ist der mir bisher unbekannte Franco Casavola verantwortlich.
Auch die ist noch ein kleiner Pluspunkt und somit komme ich bei ANNI DIFFICILI locker auf 7,5/10, womit er fast doppelt so gut ist, wie der erste Teil.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 01.12.2016 05:26 
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GLEISDREIECK
Robert A. Stemmle, Deutschland 1936

Wie immer: Stemmle begeistert. Wenn ich richtig zähle, war das nun mein siebter Stemmle, diesmal wieder einer von der neorealistischeren Sorte. Eine Liebesgeschichte, die sich zu einem waschechten Noir wandelt. Tolle Straßenaufnahmen, ein paar flinke 'sowjetische Montagesequenzen', wie sie für das deutsche Kino der 30er typisch waren, ausgezeichnete Charakterdarsteller in den Nebenrollen. Mit Gustav Fröhlich werde ich zwar weiterhin nicht recht warm, dafür aber mit Heli Finkenzeller - wobei es half, dass ich davor im Kino auch noch einen anderen Film mit ihr in der Hauptrolle gesehen hatte. Hilde Sessak bekommt leider viel zu wenig zu tun. Das Finale in den U-Bahnschächten unterhalb Berlins ist grandios, und das Ende überaus pointiert. Stemmle, ich liebe dir.

_________________
To please the majority is the requirement of the Planet Cinema. As far as I'm concerned, I don't make a concession to viewers, these victims of life, who think that a film is made only for their enjoyment, and who know nothing about their own existence.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 07.01.2017 23:00 
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SCHEIDUNG AUF ITALIENISCH - Pietro Germi (1961)

Vordergründig eine schwarze Komödie, doch dahinter ist es eine Satire, eine Kritik am damaligen Eherecht, das eine Scheidung noch verbot.
Hervorragend inszeniert, ideenreich, super besetzt - kurz: Ein Film, der einfach Spaß macht, auch wenn etwas ernsteres dahintersteckt.
Immer noch 9/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 18.01.2017 01:06 
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BLOW UP - Michelangelo Antonioni (1966)

Ich habe gewusst, dass ich ein Risiko eingehe, wenn ich mir einen Antonioni (von dem mir bisher kaum etwas gefallen hat) auch noch im Kino anschaue.
Die Befürchtung, dass es wieder so ein Reinfall wie die meisten anderen Antonionis wird, hat sich leider recht schnell bewahrheitet.
So wurde es dann auch die erste Kinoaufführung, wo ich vorzeitig gegangen bin, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Schon am Anfang dachte ich mir, was soll das eigentlich sein - eine Modeschau oder ein Film?
Es ist dann leider auch nicht mehr wirklich besser oder interessanter geworden, ich habe absolut nichts gefunden, was mich animiert hätte, dranzubleiben.
Und auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag, auch in diesem Film habe ich, trotz allem, noch etwas Positives gefunden.
Die Musik, die für den Film eigentlich viel zu gut ist m.E. und die wirklich gelungenen bunten Kostüme.
Der Rest - ach, lassen wir's lieber...
2/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 21.01.2017 17:14 
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WARUM MUSSTE STAATSANWALT TRAINI STERBEN? - Damiano Damiani (1974)

Zum ersten Mal auf italienisch und es war großartig!
Was mich überrascht hat, ist die Synchro: Franco Nero spricht sich selbst, was eher eine Seltenheit ist, meines Wissens und wenn mich meine Ohren nicht täuschen, hat sich Damiani in seiner kleinen Rolle auch selbst gesprochen.
Zum Film selbst, glaube ich, muss ich nicht mehr viel sagen.
Wie das meiste von Damiani, so gehört auch dieser Film mit zum besten, was Italien im Bereich des Politfilms zu bieten hat.
Damiani ist einfach der beste, wenn es um Politthriller der ruhigeren Art geht.
STAATSANWALT TRAINI bekommt deshalb nach wie vor nicht weniger als 9/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 22.01.2017 00:05 
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VULCANO - William Dieterle (1949)

Maddalena (Anna Magnani) kehrt nach 18 Jahren in ihre Heimat auf der Insel Vulcano zurück.
Die letzten 18 Jahre hat sie in Neapel gelebt, aufgrund ihres unmoralischen Lebenswandels (sie war Prostituierte) wurde sie jedoch der Stadt verwiesen.
Auf Vulcano begegnen ihr die Menschen feindschaftlich, denn sie kennen ihre Vergangenheit.
Ihre jüngere Schwester Maria (Geraldine Brooks) und ihr (noch) jüngerer Bruder Nino (Enzo Staiola) wissen nichts davon und sollten es auch nicht erfahren.
Es wäre Maddalena am liebsten, sie würde die Insel schnellstmöglich wieder verlassen, doch ihr Gewissen plagt sie, weil sie sich so lange nicht hat sehen lassen.
Also bleibt sie und übernimmt die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister.
Maria, deren Verlobter schon 2 Jahre auf sich warten lässt, hat sich in der Zwischenzeit in Donato (Rossano Brazzi) verliebt.
Maddalena ist er gleich nicht geheuer, sie ahnt, dass es mit den beiden schlimm enden würde...

Kurz nach dem weit bekannteren STROMBOLI gedreht, war dieser Film für Anna Magnani quasi die Rache an Rossellini, dafür, dass er sie für die Bergman stehengelassen hat.
Warum jetzt aber VULCANO so unbekannt geblieben ist, verstehe ich nicht ganz.
Sehr aufwändig inszeniert und Anna Magnani ist ja auch alles andere als unbekannt.
Mir hat er jedenfalls mindestens genauso gut gefallen, wenn nicht besser.
Die Landschaft, die vielen Laiendarsteller in Kleinstrollen, die für die damalige Zeit innovativen Unterwasser-Aufnahmen, eben die Inszenierung und eine einmal mehr beeindruckende Anna Magnani - was braucht's mehr?
Für mich bleibt da nur mehr eines zu sagen: Der muss unbedingt ins digitale Zeitalter gerettet werden!
Mindestens 9/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 28.01.2017 23:35 
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RECHT UND LEIDENSCHAFT - Damiano Damiani (1970)

Ornella Muti in ihrer ersten Rolle und das gleich unter der Regie meines liebsten Politregisseurs Damiano Damiani - der muss gut sein.
Habe ich mir zwar gedacht, bin damit aber leider weit danebengelegen.
Der Anfang ist ja nicht schlecht, aber ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich nicht mehr gewusst, was Francesca (Ornella Muti) erreichen wollte.
In einem Moment denkt man, sie würde sich rächen wollen, macht aber doch wieder einen Rückzieher und so geht's hin und her bis zum (für mich keineswegs zufriedenstellenden) Ende.
Was bringen schon gute Schauspieler (neben Ornella Muti vor allem Tano Cimarosa als ihr Vater), wenn ich mich in der Geschichte nie auskenne, wenn nie klar ist, was die Hauptfigur mit ihrem Tun erreichen will.
Es wirkt, als würde Francesca selbst nicht wissen, was sie will.
Und damit sind wir wieder beim Ende:
Nachdem sie die Inhaftierung von Don Vito erreicht hat, geht sie weinend weg.

Ich meine, was sollte das?
Was ist das für ein Ende - das ist definitiv das schwächste, was ich bisher von Damiani gesehen habe.
Ich hätte es folgendermaßen gemacht:
Der Vater sagt doch an einer Stelle, er wäre jetzt kein Feigling mehr.
Ich hätte es so gemacht, dass er sich eine Waffe besorgt, damit vor der Polizei wartet und Don Vito erschießt.
In dem Moment, wo die Schüsse fallen und Don Vito zusammenbricht: Bild friert ein, Abspann und Musik setzen ein.

Wäre so m.M.n. viel wirkungsvoller gewesen.
Aber nein, Damiani bleibt konsequent und führt die Unentschlossenheit seiner Hauptfigur weiter. :roll:
Trotz der sehr guten Musik von Ennio Morricone ist das für mich einer der schwächsten Damianis, die ich bisher gesehen habe.
Da kann ich leider wirklich nicht mehr geben als 7/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 30.01.2017 17:47 
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CINEMA PARADISO - Giuseppe Tornatore (1988)

Gott sei Dank wurde die internationale Fassung gezeigt und nicht der DC.
Eine Liebeserklärung an das Kino und das auch noch im Kino, das ist schon was besonderes.
CINEMA PARADISO ist (in der internationalen Fassung) für mich einer der Filme, die wirklich von der ersten bis zur letzten Sekunde perfekt sind.
Das ist keine einzige Einstellung zuviel, keine einzige Szene, die ich anders gemacht hätte.
Natürlich könnte man vielleicht manche "Altersübergänge" kritisch sehen, aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit - eine Kleinigkeit, die ich bei einem derartigen Film gerne übersehe.
Denn alles andere passt einfach.
Tornatore vermischt Komik, Tragik und Melancholie auf überzeugendste und beeindruckendste Art und Weise in diesem Film.
Das kann nur ein 10er sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 02.02.2017 10:08 
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DIE HÖLLE - INFERNO (Stefan Ruzowitzky, 2017)

Özge schaut aus dem Fenster und sieht einen Mord. Der Mörder sieht sie. Die Polizei tut nichts für sie, also wartet sie ab. Und als eines Abends der Mörder in ihrem Taxi sitzt und sie umbringen will, muss sie um ihr bisschen Leben kämpfen. Der einzige der ihr helfen könnte ist der zuständige Kommissar Steiner, der sich nebenbei um seinen dementen Vater kümmern muss, und außerdem eigentlich nach ihr fahnden sollte.

Mein Kollege hat mich gefragt wie der Film gestern war. Ob er gut, war. Ich sage Nein. Der war nicht gut. Der war scheiße geil.
Fremdenfeindlichkeit. Vorurteile. Kinderschänder. Extremisten mit dem Horizont einer Obstfliege. Menschliche Kommunikation mit dem Habitus einer Stahlkassette. Verachtung und Abwertung von Frauen. Und das alles so nebenbei und trotzdem glaubwürdig (gerade weil nebenbei) in einem rasanten und sauspannendem Action-Thriller, der neben den exquisiten Darstellern (Violetta Schurawlow rules!!) vor allem von seiner Wucht lebt. Die Schläge tun weh, die müden Bilder von Wien fördern die Melancholie, das actionreiche Finale sorgt für 20-minütige Atemnot, und die tiefe innere Befriedigung, wenn der Mörder nach und nach beginnt zu Brei zu werden, ist schon fast peinlich. Plus: Der Film ist dann zu Ende wenn er zu Ende ist! Nicht 2 Minuten später!! Auf die paar Logiklöcher vor allem im Showdown scheiße ich, dafür ist hier einfach viel zu viel Schmackes drin. Geiles Genrekino, wie man es im heutigen Kino leider viel zu selten erleben darf. Unbedingt sehenswert!

_________________
Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 06.02.2017 17:18 
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OFFENE TÜREN - Gianni Amelio (1990)

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Leonardo Sciascia mit Gian Maria Volonté in einer seiner letzten Rollen.
OFFENE TÜREN ist für mich aber auf jeden Fall die schwächste Sciascia-Verfilmung, die ich bisher gesehen habe.
Volonté ist natürlich gut wie immer, aber ansonsten ist da nicht viel.
Vielleicht noch die Musik vom mir bisher unbekannten Franco Piersanti, die mich mit dem ziemlich unmelodischen Charakter irgendwie auch an Morricone erinnert hat.
Der Rest ist leider nicht so besonders.
Überraschend uninteressante Figuren, die Geschichte auch noch komplett spannungslos inszeniert - es fehlt entscheidendes in dem Film.
Eine Sichtung auf deutsch würde vielleicht Besserung bringen, weil man ja dann wirklich alles problemlos versteht, aber vorerst gibt's nur knappe 7/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 06.02.2017 23:21 
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ZWEI SÄRGE AUF BESTELLUNG - Elio Petri (1967)

Gleich zur Eröffnung ein Kameraflug über die Dächer von Cefalù, dazu die wunderbar melancholische Musik von Luis Bacalov und das auch noch auf der Leinwand - das ist schon sehr schön.
Ich habe den Film zwar schon mehrmals gesehen und auch schon auf italienisch, aber im Kino ist das wieder was anderes.
Palermo erstrahlt in voller Pracht, in Cefalù geschehen zwei Morde und mittendrin Gian Maria Volonté, Gabriele Ferzetti und die griechische Schönheit Irene Papas.
Zwischendurch gibt's in Gastrollen noch Luigi Pistilli und Salvo Randone zu sehen.
Die gelungene Inszenierung von Elio Petri soll auch nicht unerwähnt bleiben und damit ist dann alles beieinander für einen sehr guten, überwiegend ruhigen Film.
Fein, fein - so soll es sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.02.2017 17:26 
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Zum Abschluss der Sizilien-Retrospektive:

DIE MACHT UND IHR PREIS - Francesco Rosi (1976)

Den Film habe ich ja auch schon mehrmals gesehen, aber bis jetzt nur einmal auf italienisch.
Jetzt also wieder, aber in dem Fall ist die italienische Synchro von dem Stimmen her wirklich schwächer als die deutsche, meines Erachtens.
Davon abgesehen, war er aber immer noch recht unterhaltsam.
Klar, Rosi ist anders als bspw. Damiani (meinem Lieblingsregisseur in dem Bereich), seine Filme sind sperriger.
Er zieht gerne die trockenen Systemanalysen den emotionalen Krimis vor, was es dem Zuschauer dann oft auch etwas schwerer macht, dranzubleiben.
Aber inzwischen komme ich ganz gut damit zurecht.
Lino Ventura als (gefühlt) dauergrübelnder Inspektor Rogas ist gut und alleine das ist schon viel wert.
Natürlich die vielen anderen bekannten Gesichter, die immer wieder in kleinen Rollen auftauchen, auch.
Piero Piccioni hält sich mit seinem Score (gemäß dem Stil des Films) eher zurück (bis auf eine Partyszene).
Gar viel Musik hat der Film aber auch nicht nötig, das passt schon so.
Mir hat's wieder Spaß gemacht, war nie langweilig und das ist ja schlussendlich das Wichtigste.
9/10


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BeitragVerfasst: 06.03.2017 23:18 
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Der neue Verhoeven hat ja so einigen Wirbel ausgelöst, auch wenn es zu kurz greift, ihn auf Rape-and-Revenge zu reduzieren, und es sich vielmehr um ein Psychogramm der Protagonistin Michelle handelt. Isabelle Huppert ist hier wahrlich grandios. Ich muss allerdings auch einräumen, dass ich Michelles Verhalten spätestens nach der Aufdeckung der Identität des Vergewaltigers nicht nachvollziehen konnte.


T2-Trainspotting

Vielleicht hätte ich mir vorab den ersten Teil nochmal anschauen sollen, denn nach 20 Jahren sind praktisch keine Erinnerungen mehr vorhanden. Vielleicht ist man aber ohne Erinnerung unbefangener, und so sehe ich den Film als gelungenen Einblick ins kleinkriminelle Milieu Edinburghs, mit dem gut unterhalten wird, solange Boyle nicht zu viele "künstlerische" Momente einbaut. Gesehen in OmU, frage ich mich, wer bloß diesen schottischen Akzent verstehen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 07.03.2017 18:20 
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Vorgestern den neuen Josef-Hader-Film WILDE MAUS gesehen. Große Kunst, sehr sehenswert, sarkastisch und schön böse. Danach gab's ein Q+A mit ihm im Kino, supernetter Typ, sehr selbstironisch und sympathisch. Wer die Brunner-Filme mochte, den wird es auch mögen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 07.03.2017 21:30 
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ugo-piazza hat geschrieben:
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Ich muss allerdings auch einräumen, dass ich Michelles Verhalten spätestens nach der Aufdeckung der Identität des Vergewaltigers nicht nachvollziehen konnte.

Genau darum geht es m.M.n. auch in ELLE: Es gibt kein Naturgesetz wie sich ein Mensch in einer bestimmten (Extrem-)Situation verhält bzw. zu verhalten hat. Fast alle Figuren reagieren oder verhalten sich nicht so "wie man" es erwartet. Genau das fand ich so toll an dem Film. Meine Erwartungshaltungen wurden ständig gebrochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 16.03.2017 22:26 
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T2 TRAINSPOTTING - Danny Boyle (2016)

Oft ist es ja bei Fortsetzungen so, dass sie nur ein Aufguss des ersten Teils sind.
Im Fall von TRAINSPOTTING ist der zweite Teil aber tatsächlich eine Weiterentwicklung des ersten Teils.
"Mit den Jahren wird man weiser" heißt es, doch zumindest auf Spud und Franco trifft das nicht zu.
Besonders Franco, der nach seinem Gefängnisausbruch nach Edinburgh zurückkehrt, macht den anderen wieder das Leben schwer.
Etwas von der "Abgefahrenheit" des ersten Teils hat man also übernommen, insgesamt ist der zweite Teil aber gemäßigter, würde ich sagen.
Mir persönlich hat das nicht immer ganz zugesagt, ich finde ihn also deutlich schwächer als das Original, aber für einen durchaus unterhaltsamen, stellenweise lustigen Film reicht es trotzdem noch.
7/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 16.03.2017 22:54 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
"Mit den Jahren wird man weiser" heißt es, doch zumindest auf Spud und Franco trifft das nicht zu.
Besonders Franco, der nach seinem Gefängnisausbruch nach Edinburgh zurückkehrt, macht den anderen wieder das Leben schwer.


Wer zur Hölle soll denn dieser ominöse Franco sein? :jc_hmmm:
Du meinst doch wohl hoffentlich nicht den einzigartigen "Francis" Begbie? :shock: :?

Wenn der mitbekommt, dass Du ihn als "Franco" betitelst, dann nimm Dich ab jetzt bloß in acht!

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Zuletzt geändert von Richie Pistilli am 16.03.2017 22:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 16.03.2017 22:57 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
"Mit den Jahren wird man weiser" heißt es, doch zumindest auf Spud und Franco trifft das nicht zu.
Besonders Franco, der nach seinem Gefängnisausbruch nach Edinburgh zurückkehrt, macht den anderen wieder das Leben schwer.


Wer zur Hölle soll denn dieser ominöse Franco sein? :jc_hmmm:
Du meinst doch wohl hoffentlich nicht den einzigartigen Begbie? :shock: :?

Wenn der mitbekommt, dass Du ihn als "Franco" betitelst, dann nimm Dich ab jetzt bloß in acht!

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;)

Hast du den Film schon gesehen?
Der Name Franco fällt hier fast häufiger als Begbie. ;)
Also kann es ihn nicht mehr groß stören...


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 16.03.2017 23:04 
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Leider warst Du mit Deiner Antwort schneller als ich mit meinem Korrekturvorgang gewesen :D
Wollte eigentlich auch nur daraufhin hinweisen, dass der gute Begbie im ersten Teil mit Vornamen "Francis" hieß ;)

Und nein, den 2. Teil habe ich "noch" nicht gesehen....


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 17.03.2017 23:52 
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Pottoriginale 2
Doku/Reportage über Typen um den Fußball des Ruhrpotts.Größtenteils handelt der Film von 2 Fans des VfL Bochum,die man wohl noch als echte Originale bezeichnen darf.
Geht knapp 140 MInuten und ist aber zu keiner Zeit langweilig.Sogar kurze Passage mit Pete Doherty,bekanntlich Fan des KFC Uerdingens, hat einen kurzen Auftritt.
Sicherlich eher interessant für Fußballinteressierte bzw. welche mit dem Interesse an Fans und dem drumherum.Würde dennoch jeden der die Möglichkeit hat den Film zu sichten (läuft Kinotour mit dem Regisseuer und den beiden "Hauptarstellern") ,dies nahe legen.Gab schon einige amüsante Szenen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.04.2017 15:15 
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Gestern war ich seit längerem mal wieder im Kino: GHOST IN THE SHELL mit der tollen Scarlett Johansson. Ich befürchtete Schlimmes, doch der Film kann jedem Fan und denen, die es werden wollen, nur nahegelgt werden. Hier die Gründe:

1. Der Film hält sich nicht nur an das Artwork der Vorlage, die Szenen sind stellenweise so exakt übernommen, sodass man sich schnell in der Welt heimisch fühlt. Selbst der Panzer hat seinen Auftritt :)

2. Trotzdem wurde die Story nicht bloß 1:1 übernommen, sondern leicht variiert. Im Zentrum der Story steht weniger die AI, sondern das Implantieren von Körperteilen in den menschlichen Körper, dessen Problematik schon im Vorfeld von Olympia heftig diskutiert wurde und sicher eines der größten Probleme der Zukunft sein wird. Hinzu kommt das Problem der Übernahme von Technologien von Fremden mit Hilfe von Viren in einer technologisierten Welt (man denke an die Fernsteuerung von Pkws, die gerade in den USA zu einigen Unfällen führte)! Zudem wurde der Puppet Master durch eine andere Figur ersetzt.

3. Die guten Darsteller, allen voran Scarlett Johansson, die doch sehr freaky auftritt, sich schon merkwürdig bewegt, wie ein Cyborg. Ihr Outfit ist klasse umgesetzt. Auch ohne echte Nacktbilder.

4. War der/das Anime eine Sensation in Verbindung digitaler Effekte mit zeichnerischer Klasse, so sind die Computergenerierten 3D-Bilder eine optische Wucht!

5. Die Geisha rockt! Kam im Original nicht vor, ist aber ein tolles Gimmick!

6. Die Hintergrundstory der verfeindeten Spezialeinheiten ist hier leichter verständlich umgesetzt.

Einziges Manko ist das von den Amerikanern abgeänderte Finale. Hier wird zu sehr auf eine Ethik gesetzt, der moralische Zeigefinger erhoben, es gibt die Guten und die Bösen. Das ist ein wenig kitschig. Da fand ich das Original um Lichtjahre besser!

ABER: Reingehen. Lohnt sich!


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.04.2017 19:10 
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Kann ich nur bestätigen: GHOST IN THE SHELL ist wirklich überraschend gut adaptiert worden. Der Film hat schon fast was meditatives, was äußerst ungwöhnlich ist für solch einen hoch-budgetierten Blockbuster.

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"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.04.2017 20:06 
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Tiger Girl
ziemlich anarchistisches Coming of age drama. Definitiv ungewöhnlich. Mir hats gut gefallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 11.04.2017 22:39 
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Life (US 2017)

Vorhersehbares, mäßig spannendes Alien-RipOff. Kann man gut finden, ich tu´s nicht :D

Zitat:
Tiger Girl
ziemlich anarchistisches Coming of age drama. Definitiv ungewöhnlich. Mir hats gut gefallen.


Der steht sehr weit oben auf meiner Must-See-Liste, freu mich drauf!

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»Komm wir essen Opa« (Satzzeichen können Leben retten)


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 16.04.2017 18:23 
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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

The story is true: 1961 in den USA, es gilt die Rassentrennung, Rassismus ist alltäglich. Vor diesem Hintergrund erzählt der Film von drei afroamerikanischen Frauen, denen es trotz dieser doppelten Benachteiligung gelingt, sich bei der NASA, die im Wettlauf ins All gegen das sowjetische Sputnikprogramm steht, sich als Mathematikerin, Computerprogrammiererin bzw. Ingenieurin durchzusetzen. Empfehlenswert!


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 01.05.2017 16:16 
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Der Pfarrer von St. Pauli

Schöne Hamburg-Nostalgie mit der typischen Olsen'schen Gesellschaftskritik. Warum hat den niemand je herausgebracht? :?


Frankenstein (1931)

Toll, diese erste Ton-Verfilmung des Frankenstein-Stoffs. Und Frankenstein sr. sorgt für Gute-Laune-Punkte.


Rock Aliens

80er-Jahre-Total-Trash, der jedes Gehirn zu Brei verarbeitet. Pia Zadora versucht zu singen und Michael Berryman schwingt dazu im Takt die Kettensäge. Großartige Stimmung im Kinosaal, alleine zu Hause wirkt er wohl nicht ganz so gut...


Moonraker

Ich habe ewig keinen alten Bond wirklich bewusst geschaut, aber das Wiedersehen mit Moonraker im klassischen Kinosaal des Metropolis machte richtig Laune.
Ach ja, die gesamte Erdbevölkerung auszulöschen ist eine Sache, aber die Hunde auf Corinne Clery zu hetzen, DAS geht nun wirklich nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 04.05.2017 22:21 
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Gimme Danger


Jim Jarmusch lässt Iggy Pop (na ja, nicht nur Iggy) die Geschichte der Stooges erzählen, und wer glaubt, dass Mr. Pop durch seine Drogenexzesse sich an nichts erinnern könnte, sieht sich getäuscht. Lohnt sich!

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 06.05.2017 00:20 
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Shin Godzilla :D

Trotz des eher peinlichen zweiten (und dritten) Stadiums unserer Lieblingsechse ein echt guter Film, der auf der großen Leinwand mal so richtig wummst.

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