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 Betreff des Beitrags: ZWEI JAHRE FERIEN
BeitragVerfasst: 17.04.2017 10:08 
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ZWEI JAHRE FERIEN


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● ZWEI JAHRE FERIEN / DEUX ANS DE VACANCES / DOI ANI DE VACANTA (D|F|RUM|B|CH|1974)
mit Franz Seidenschwan, Marc Di Napoli, Dominique Planchot, Didier Gaudron, Cristian Sofron, Werner Pochath, Rainer Basedow,
Aurel Giurumia, Constantin Nedelcu, Bogdan Untaru, Stefan Cristea, Constantin Barbulescu, Constantin Diplan, Angela Chiuaru, u.a.
hergestellt durch die Tele München | Radio-Télévision Française | Technisonor | Filmstudio Bucuresti | RTB | SSR | im Auftrag des ZDF
ein Fernseh-Mehrteiler von Gilles Grangier und Sergiu Nicolaescu



Der aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Doniphan Weldon (Marc Di Napoli) lernt auf dem Zweimaster "Sloughie" den elternlosen Schiffsjungen Dick Sand (Franz Seidenschwan) kennen und es entsteht trotz des Klassenunterschieds eine Freundschaft zwischen den beiden. Auf hoher See erleben sie gemeinsame Abenteuer und lernen auch die vielen Gefahren kennen. Eines Tages gerät die komplette Schiffsmannschaft in die Hände von den entflohenen Sträflingen Edward Forbes (Werner Pochath) und Josua Pike (Rainer Basedow), die nur ein Ziel kennen: sie wollen die geraubte und seit mehreren Jahrzehnten verschwundene peruanische Kriegskasse ausfindig machen, koste es was es wolle. Da die beiden die "Sloughie" in ihrer Gewalt haben, beginnt eine stürmische Fahrt ins Ungewisse, die in Mord, Schiffbruch, der Landung auf einer einsamen Insel und der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz gipfelt. Wer wird den Kampf ums nackte Überleben gewinnen..?

Nach dem immensen Erfolg des Advents-Vierteilers "Der Seewolf" schickte man mit "Zwei Jahre Ferien" einen weiteren ähnlich gelagerten Abenteuerfilm ins Rennen, dieses Mal angelehnt an Jules Verne. Probleme bei der Budgetierung und Erkrankungen der Hauptdarsteller Cristian Sofron aus Rümänien und Marc Di Napoli aus Frankreich, führten genau wie Unstimmigkeiten unter den verschiedenen Produktionspartnern über die Verwendung des Stoffes dazu, dass sich die Serie um einige Jahre verzögerte, bevor man im Dezember 1974 erstmalig auf Sendung gehen konnte. Auffällig bei "Zwei Jahre Ferien" ist die ungewöhnlich aufwändige Inszenierung an rumänischen Schauplätzen am Schwarzen Meer und im Donaudelta, aber auch die hervorragend simulierten Szenen auf hoher See. Die vier Teile wirken mit ihrer Spielfilmlänge einerseits sehr ausladend, sodass es phasenweise zu empfundenen Längen kommt, andererseits zeigen sich die Stärken im Rahmen der sehr klar aufgebauten Geschichte, in der insbesondere zum Ende hin immer wieder hochspannende Phasen aufkommen. Greifbare und sympathische Charaktere lassen "Zwei Jahre Ferien" schließlich wie im Flug vergehen und von deutschsprachiger Seite sieht man unter Anderem Franz Seidenschwan, der bereits in "Der Seewolf" mit von der Partie war, außerdem Werner Pochath oder Werner Basedow, die allesamt nicht mit ihren Originalstimmen zu hören sind, denn es wurde komplett nachsynchronisiert, da man in unterschiedlichen Landessprachen drehte. Der Vierteiler konnte insgesamt einen sehr guten Eindruck hinterlassen, obwohl sich zunächst nur Aufwand und Opulenz abzeichnen wollte, bis der Verlauf aber in spannenden Momenten seine besondere Vielfalt preisgibt. Bei allen tödlichen Gefahren und Komplikationen auf hoher See entwickelt sich eine sehr dynamische und packende Geschichte mit interessanten Charakteren, sodass Abenteuer-Fans auf sicherlich ihre Kosten kommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: ZWEI JAHRE FERIEN
BeitragVerfasst: 17.04.2017 10:20 
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Gefällt mir auch richtig gut. Waren herrliche Zeiten, als ich als Kind wie gebannt vorm Fernseher hockte und es kaum erwarten konnte, dass es endlich losging. Allerdings sah ich die Serie unter dem Titel "Piraten des Pazifik" im DDR-Fernsehen, das glücklicherweise auch einige Weihnachts-Vierteiler ausstrahlte. Leider wurde drauf verzichtet, die Defa-Synchro mit auf die DVDs zu packen, denn die hab ich auch als recht gelungen in Erinnerung. "Zwei Jahre Ferien" zündet bei mir heute noch, während ich mit "David Balfour" unerklärlicherweise nicht mehr viel anfangen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: ZWEI JAHRE FERIEN
BeitragVerfasst: 17.04.2017 10:34 
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Mich hat es im Endeffekt fast schon überrascht, dass mir "Zwei Jahre Ferien" so gut gefallen hat, zumal ich im ersten Teil das Gefühl hatte, dass mir die Inszenierung zu sehr in die Länge gezogen ist. Aber dann wurde es richtig spannend und die Neugierde auf die weiteren Teile war groß. Ich habe den Vierteiler die Tage zum ersten Mal gesehen. Wie so häufig hat die DVD ewig auf Halde gelegen, genau wie beispielsweise "Der Seewolf" oder auch "Die Abenteuer des David Balfour". Ich brauche da meistens einen Aufhänger und hier war es eben Werner Pochath, der wie immer sehr gut gespielt hat. Bin jedenfalls froh, dass ich mir die Serie jetzt finalement mal angeschaut habe, das war nämlich eine wirklich gute Unterhaltung und ich bin immer noch über den betriebenen Aufwand erstaunt.


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 Betreff des Beitrags: Re: ZWEI JAHRE FERIEN
BeitragVerfasst: 17.04.2017 11:02 
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Rumänien dürfte für die Produzenten damals ein Paradies gewesen sein. Gut ausgebildete Filmcrews, Stuntmen und Schauspieler, ein, nach Devisen lechzendes, Billiglohnland mit tollen Locations - da konnte man schon ein wenig mehr Aufwand betreiben. Komischerweise ging man später lieber nach Ungarn.


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 Betreff des Beitrags: Re: ZWEI JAHRE FERIEN
BeitragVerfasst: 23.04.2017 15:03 
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Hier noch das Titelthema zur Serie, das einen großen Teil zur Atmosphäre beiträgt:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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