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 Betreff des Beitrags: Re: Ende April: DER BERSERKER - POLIZIESCHI EDITION NR.09
BeitragVerfasst: 17.05.2017 11:49 
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italo hat geschrieben:
Vermutlich ist es weit schwieriger diese Menschen aufzutreiben, die bei einem Verleih oder Videolabel der 70er/80er gearbeitet haben, weil die halt Null Bekanntheitsgrad haben. Da fällt es schon leicher bei einem Star von damals anzufragen, weil die wenigstens einen Namen haben, den man recherchieren kann.

VPS oder Toppic Mitarbeiter wären megainteressant.


VPS sollte doch machbar sein, dahinter steckte ja Rüdiger von Spies.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende April: DER BERSERKER - POLIZIESCHI EDITION NR.09
BeitragVerfasst: 17.05.2017 11:53 
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italo hat geschrieben:
Vermutlich ist es weit schwieriger diese Menschen aufzutreiben, die bei einem Verleih oder Videolabel der 70er/80er gearbeitet haben, weil die halt Null Bekanntheitsgrad haben. Da fällt es schon leicher bei einem Star von damals anzufragen, weil die wenigstens einen Namen haben, den man recherchieren kann.

VPS oder Toppic Mitarbeiter wären megainteressant.



Ich denke es verschwindet da auch viel Papier, wenn so eine Firma dichtmacht. Wenn dann auch noch die Leute sterben, bei mittlerweile fast 50 Jahren Abstand ein Naturgesetz, dann wird es schwierig. Ich denke, dass wir über einige ägyptische Pharaonen mehr wissen, als über manche Vorgänge damals. :D

Bei Video-Labeln wäre zumindest der Abstand noch nicht so groß, die Leute sind jetzt vmtl. so gerade am Anfang der Rente.

Es gibt ja ein kurzes, aber sehr gutes Interview mit dem VPS-Chef Sphies von 2003.

Vielleicht sollte man die Gelegenheit nutzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ende April: DER BERSERKER - POLIZIESCHI EDITION NR.09
BeitragVerfasst: 17.05.2017 16:01 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Es gibt ja ein kurzes, aber sehr gutes Interview mit dem VPS-Chef Sphies von 2003.

Wo gäbe es denn das zu sehen/lesen/hören?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende April: DER BERSERKER - POLIZIESCHI EDITION NR.09
BeitragVerfasst: 17.05.2017 16:51 
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Im Gespräch: Rüdiger von Spies, VPS

Im VideoWoche-Interview blickt Rüdiger von Spies, Geschäftsführender Gesellschafter VPS Film-Entertainment, auf das 25-jährige Bestehen des ältesten deutschen Videoanbieters zurück.


VideoWoche: Wann genau und vor allem zu welchem Zweck wurde VPS gegründet, zumal es damals noch gar keine Videotheken gab?

Rüdiger von Spies: Im juristischen Sinne wurde die Video Programm Service GmbH von mir und einem ehemaligen Constantin-Mitarbeiter bereits im Dezember 1977 gegründet. Die ursprüngliche Geschäftsidee war, einen Service für Urlaubshotels, Botschaften und Baustellen im Ausland aufzubauen, um dort deutschsprachige Filme zur Unterhaltung anzubieten. Daher auch der Firmenname "Video Programm Service". Leider war die Idee ein kompletter Flop: Es wurde kein einziges Geschäft getätigt.

VW: Richtig ist aber, dass VPS der älteste deutsche Videoanbieter ist?

RvS: Es gab etwa zeitgleich noch eine andere Firma, die aber schon längst nicht mehr existiert. Nachdem ich mich 1978 primär damit beschäftigt habe, Filmlizenzen zu erwerben, haben wir im Frühjahr 1979 in einer Testaktion einen Programmkatalog unter dem Motto "Ihr ganz privates Programm auf Videocassetten" mit 66 Titeln vorgestellt. Der eigentliche Startschuss fiel dann im April 1979, als wir Filme wie "Django" und "Steiner - Das Eiserne Kreuz" veröffentlichten. Wir sind weltweit die einzige Videodistributionsfirma, die noch unter denselben Eigentümerverhältnissen existiert. Wir haben alle Stürme überlebt.

VW: Wie kam es dazu, dass es wirtschaftlich interessant erschien, Filme auf Kassetten zu vertreiben?

RvS: Die wichtigste Voraussetzung war, dass die Japaner konsumentenfreundliche Videorekorder entwickelten, so dass ein Massenmarkt entstand. Ende der 70ger, Anfang der 80er Jahre gab es noch kein Privatfernsehen, und die öffentlich-rechtlichen Sender zeigten vorwiegend jugendfreies Programm. Ich sage immer: Die Leute wollten nicht nur mit Filter rauchen, sondern auch ohne. Der Videorekorder eröffnete die Möglichkeit, über den Gang in die Videothek komplette Spielfilme nach Hause zu holen. Vorher konnte man Filme sehr aufwendig allenfalls auf Super 8 sehen. Video war damals eine echte Sensation. Die ersten Videotheken haben übrigens ihr Programm ausschließlich mit unseren Filmen bestritten, bevor Mitbewerber wie Starlight, Marketing, polyband und EuroVideo auftraten.

VW: Inwieweit war der berühmte "Formatekrieg" ein echtes Problem?

RvS: Als Anbieter mussten wir alle drei Systeme vorrätig halten, was aber für den Handel viel problematischer war, denn er hatte mit dem Einkauf eines Titels auf drei Formaten ein hohes Risiko. Der Hintergrund des "Formatekriegs" ist übrigens eine sehr interessante Industriegeschichte: Wie jeder weiß, setzte sich VHS letztlich durch, während Beta wohl qualitativ das beste System war. Dann gab es noch das so genannte VCR-Format, das von Philips und Grundig bereits Ende der 60er Jahre entwickelt worden war. Leider war dieses System, das es in der Qualität mit den anderen aufnehmen konnte, in der Handhabung extrem umständlich. Zudem kostete eine 60-minütige Leerkassette rund 60 Mark, und Philips/Grundig wunderten sich, weshalb sie nicht den Weltmarkt erobern konnten. Sie haben den Japanern acht Jahre Zeit gegeben, bis irgendein japanischer Teetrinker in einer ruhigen Minute eine geniale Idee hatte und ein konsumentenfreundlicher Videorekorder entwickelt werden konnte. Eigentlich ist Video eine deutsche Erfindung. Nur die Umsetzung scheiterte am Preis und am Format der Kassetten.

VW: Den so genannten Goldgräberzeiten tat das jedoch überhaupt keinen Abbruch...

RvS: Richtig. Ein früherer Geschäftsführer sagte einmal: Der Markt war wie ein trockener Schwamm. Es bestand ein ungeheurer Bedarf. Videotheken waren so lange eine Goldgrube, bis das Privatfernsehen aufkam, in dem bestimmte Programme auch spätabends gesendet wurden.

VW: Wie entwickelte sich der Handel?

RvS: Anfangs gab es nur mutige Pioniere, die gesagt haben: Jetzt steige ich ins Videogeschäft ein. Manche mussten schnell wieder aussteigen, weil sie keine Kaufleute waren. Bis dann die richtigen Kaufleute kamen und das Geschäft auf kaufmännisch solide Beine stellten. Man muss sich heute vorstellen: Die Vermietgebühren betrugen zwischen zwölf und 25 Mark. Aufgrund des Neuheiteneffekts waren solche Preise möglich. Auf der anderen Seite zahlte der Handel für einen Titel wie "Es war einmal in Amerika" 349 Mark. In den besten Zeiten wurden solche Preise bezahlt. Während der Spielfilmrechteeinkauf sehr teuer war, entstand das Erotiksegment als zweites Standbein. Ein wichtiger Einschnitt in der Geschichte der Videotheken war das Vermieten zu einer Mark - eine aggressive Methode, um die Konkurrenz zu verdrängen.

VW: Fürchteten Sie um Ihre Pfründe, als die US-Major nach und nach das Heft selbst in die Hand nahmen?

RvS: Die Amerikaner haben taktisch klug nach dem Motto "wait and see" einfach abgewartet, bis die Independents die Asphaltpisten gepflastert hatten, um dann mit ihren Straßenkreuzern herüberzukommen. Aber es wurde für uns nicht schwieriger, weil VPS und andere Indies verlässliche Partner waren und wir auch einen guten Außendienst hatten. Es gab und gibt heute noch Nischenprodukte, die die Majors nicht haben und für die immer noch ein Markt besteht. Im Gegenteil: 1986 benannten wir unsere Firma in VPS Film Entertainment um, weil wir nicht nur im Videogeschäft tätig waren, sondern auch im Fernsehrechtehandel und im Kinoverleih. Was kaum noch einer weiß: Über unseren Metropol-Filmverleih hatten wir einmal zwei Wochen lang einen Film auf dem ersten Platz der Kinocharts: "Moonwalker" mit Michael Jackson.

VW: Weshalb wurde es in den 90er Jahren für Independents trotzdem schwieriger?

RvS: Durch die entstehende Konkurrenz untereinander: In Deutschland konkurrierten etwa ein Dutzend Independents, die in der Lage waren, hohe Preise für Lizenzen zu zahlen. Toptitel wurden von den US-Verkäufern quasi versteigert. Leider gab es zwischen den deutschen Einkäufern so gut wie keine Kollegialität, und man machte sich gegenseitig das Leben schwer, indem Mondpreise gezahlt wurden. Noch dazu mussten wir Topprodukte als so genannte Pre-Buys erwerben, also auf Drehbuchbasis. Das war wie russisches Roulette, nur das von sechs Kammern nur eine nicht geladen war. Der Einkauf von Lizenzen wurde immer mehr zum tödlichen Risiko.

VW: Und irgendwann geriet auch VPS in Schieflage...

RvS: Das war um 1992, als die Kirch-Gruppe als Monopolist verhinderte, dass wir direkt an das Privatfernsehen verkauften und uns regelrecht ausbremsten. Wir mussten Ware zu Niedrigpreisen verschleudern. Das hätte uns beinahe das Genick gebrochen. Es gab noch weitere von uns unbeeinflussbare Faktoren, wie etwa die Doppelauslieferung von Warner, die für die Independents sehr abträglich war, weil sie logischerweise zu einer Preishalbierung führte. Bis 1995 hatte VPS drei Geschäftsführer. Danach habe ich alles selbst in die Hand genommen, und es ist mir gelungen, die Firma wieder in ruhiges Wasser zu führen. Trotz der Probleme bin ich stolz, sagen zu können, dass VPS niemals mit fremden Geld gearbeitet hat, sondern immer nur auf eigene Rechnung und eigenes Risiko investiert hat.

VW: Wo steht VPS heute?

RvS: Heute steht VPS längst wieder auf gesunden Beinen. Ich hatte früh erkannt, dass sich Erotik und Hardcore zu einem der wichtigsten Standbeine der Videotheken entwickeln würden. Was für VPS zunächst nur eine Art Service und ein Zubrot für unseren Außendienst war, wurde dann in den schweren Zeiten zu einem wichtigen Umsatzträger. Dieses Geschäft ist saisonunabhängig, und die guten Filme aus dem Erotikbereich altern im Unterschied zu Spielfilmen nicht. Aus dem Backprogramm können daher ordentliche Deckungsbeiträge erwirtschaftet werden. Jeder in der Branche, der ehrlich ist, wird bestätigen, dass eine Videothek - von Ausnahmen abgesehen - ohne den Hardcoreanteil nicht existieren könnte. Das hat auch das Desaster von Blockbuster in Deutschland nachdrücklich bewiesen.

VW: Um den Preis, dass Sie die Vermarktung von Spielfilmen einstellen mussten.

RvS: Das ist so nicht richtig. Mit der Nachvermarktung von Filmen auf DVD aus unserer Library erzielen wir immer noch entscheidende Deckungsbeiträge. Richtig ist, dass ich vom Erwerb neuer Lizenzen vorläufig Abstand genommen habe. Aber es liegt mir am Herzen, wieder einzelne Spielfilmperlen einzukaufen. Ich würde es gern wieder machen, die Voraussetzungen für unsere Lizenzgeber wären optimal. Deswegen denke ich darüber nach, wieder selektiv Spielfilme für den Rental- und Verkaufsmarkt zu erwerben. Aber nicht, wenn das Risiko damit verbunden ist, das mühsam verdiente Geld wieder zu verbrennen.

VW: Stichwort "verbrennen". Was ist bei einigen Ihrer Mitbewerber schief gelaufen, die in den letzten Monaten arg Federn lassen mussten?

RvS: Sie mussten nicht nur Federn lassen, sie sind regelrecht "weg vom Fenster". Das hat damit zu tun, dass sie bei den Lizenzversteigerungen mit dem Geld ihrer Anleger so leichtfertig umgegangen sind, bis das Geld komplett verbrannt war. Ohne ein mörderisches Risiko einzugehen, war es nicht mehr möglich, Spielfilmlizenzen mit allen Rechten zu erwerben.

VW: Warum sind Sie nicht selbst an die Börse gegangen? Rückblickend betrachtet war es wohl die richtige Entscheidung...?

RvS: Ich habe vielleicht nicht richtig entschieden. Damals habe ich davon Abstand genommen, weil ich mir den ganzen Stress nicht antun wollte, der mit dem deutschen Aktiengesetz und den daraus folgenden Kosten verbunden ist. Wie etwa die Veröffentlichungspflicht von Quartalsberichten. Wäre ich jünger gewesen wäre, hätte ich mich wahrscheinlich in dieses Abenteuer gestürzt, denn es war immer mein Prinzip, mit dem mir anvertrauten Geld sorgsamer umzugehen als mit dem eigenen.

VW: Warum nutzen Sie die entstandene Lücke nicht konsequent, wie es andere Anbieter derzeit tun?

RvS: Das Problem ist, dass der Videomarkt schon seit einigen Jahren ein Bestsellermarkt geworden ist. Die Rechte an B-Titeln ohne große Stars lassen sich zwar zu vertretbaren Preisen erwerben, aber das Umsatzpotenzial ist auch entsprechend klein, so dass nicht viel mehr als die Synchronisationskosten erwirtschaftet werden können. Und der Verkauf ans Fernsehen ist ohnehin schwierig. Natürlich kann Nischenprodukt immer noch erfolgreich sein, aber man sollte sich auch durch einzelne Zufallserfolge nicht blenden lassen.

VW: Hat es Ihnen Spaß gemacht, auf Filmmessen nach neuem Programm Ausschau zu halten?

RvS: Der Filmeinkauf auf Messen war immer eine Qual, denn die Filme, die einem gut gefallen hätten, waren schon vorher durch Verträge gebunden oder so teuer, dass sie einem nicht mehr gefallen konnten. Dann ist man wieder nach Hause gefahren nach dem Motto: "If you don't get what you like, you better like what you get."

VW: Das klingt so, als ob das Business Ihnen die Liebe zum Film verleidet hätte?

RvS: Das wäre übertrieben. Aber ich bin kein gelernter Kaufmann, sondern komme von der kreativen Seite des Films. Vor VPS war ich vor allem bei Synchronisationen für Buch und Regie verantwortlich. Ich habe beispielsweise die Synchro für Romeros "Die Nacht der lebenden Toten" gemacht, ein Horrorfilmklassiker. Wenn man Dialoge schreibt oder am Schneidetisch sitzt, lernt man viel über das Wesen und Funktionieren von Filmen. Deswegen habe ich mir beim Einkauf von Filmen auf Drehbuchbasis selten einen Fehlgriff geleistet. Die Beurteilung von Stoffen und Drehbüchern ist sicher eine meiner Stärken, wobei man natürlich nie sicher sein kann, ob die Realisierung eines Drehbuchs zu einem geglückten Produkt führt. Umgekehrt gilt: Aus einem schlechten Drehbuch kann niemals ein guter Film werden. Das Potenzial von "Lola rennt" war nicht beim Lesen des Drehbuchs zu erkennen, so dass nicht damit zu rechnen war, dass aus einem Arthouse-Projekt ein Mainstream-Erfolg werden würde. Das wurde der seltene Glücksgriff.

VW: Was waren die erfolgreichsten Titel in der VPS-Geschichte?

RvS: "Es war einmal in Amerika", von dem ich selbst eine FSK-16-Schnittfassung erstellt habe, die von Sergio Leone im Gegensatz zu anderen Fassungen akzeptiert wurde. Dann "Der letzte Countdown Clip", der ohne Verleihfenster zeitgleich im Kino und auf Video startete. Außerdem "Der Bär Clip", "Der letzte Kaiser Clip", "Moonwalker", diverse Filme mit Adriano Celentano und "Miez und Mops". Zuletzt wäre noch "Trainspotting" zu nennen, auch ein Überraschungserfolg.

VW: Wer Sie kennt, weiß, dass Sie viele Geschichten aus der Welt des Film zum Besten geben können. Gönnen Sie uns eine?

RvS: Eine der unglaublichsten Geschichten erlebte ich 1967 im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zu der Hollywoodproduktion "Die Brücke von Remagen". Eines Nachts rief mich ein US-Produzent an und sagte: "Rüdiger, find us the bridge!" Gemeint war, dass ich in Europa eine Brücke suchen sollte, die der echten Eisenbahnbrücke von Remagen möglichst ähnlich sein sollte. Ich habe dann halb Europa systematisch nach dieser Brücke abgesucht und sie in der damaligen CSSR gefunden. Gedreht wurde dann 1968 während der berühmten Tauwetterphase unter der Regierung von Alexander Dubczek. Als dann bei den Dreharbeiten Komparsen mit US-Uniformen herumliefen und mit US-Army-Symbolen bemalte Panzer herumfuhren, benutzte das die Presse der DDR und Polens, um gegen die Tauwetterpolitik zu polemisieren. Das las sich, als ob die Amerikaner bereits Stützpunkte in der CSSR hätten. Es war ja so, dass die Staaten des Warschauer Pakts nur nach einem Grund suchten, um in die CSSR einzumarschieren. Als dann bei den Dreharbeiten russische Panzer vorfuhren, flüchtete die gesamte Filmcrew Hals über Kopf nach Wien. Später wurde der Film mit immensen Zusatzkosten in Rom fertig gestellt. Meine Brückenauswahl hat wohl dazu geführt, dass der Einmarsch in die CSSR beschleunigt wurde.


Quelle: VideoWoche


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Danke für den Link! Sehr interessant!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ende April: DER BERSERKER - POLIZIESCHI EDITION NR.09
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