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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 12.07.2017 21:44 
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Nobody hat geschrieben:
Es ist diese überhebliche Selbstverständlichkeit, mit der du über vieles hinwegbügelst.

Apropos Selbstverständlichkeit: Was ist dann das:

Stanton hat geschrieben:
Ein Westernklassiker ist er, aber ganz gewiss kein Meisterwerk.

Das hat auch diese gewisse "Selbstverständlichkeit", komisch nur, dass auf das nicht reagiert wird, sondern immer nur, wenn ich derartiges schreibe.

Wenn irgendwer anderer so etwas schreibt (und Stanton schreibt öfter so "selbstverständlich") macht das nichts, aber wenn ich so schreibe, wird gleich ein Fass aufgemacht.
Und nur dann kommt so ein Scheiß, wie wir jetzt gerade wieder haben - nur dann, wenn ICH derartiges schreibe.
Da erklärt man mir, was ich alles berücksichtigen sollte und worauf ich schauen müßte und was das für ein Blödsinn ist, was ich sage/schreibe und sonst was.
Immer nur bei mir, bei allen anderen ist es anscheinend egal.

Bin ich denn wirklich so schwer zu verstehen oder glaubt ihr alle, ich bin blöd?
So kommt das nämlich für mich rüber, so in der Art: "Ach, was will der Kleine denn, kennt sich ja sowieso nicht aus."

Ich würde wirklich gern auf solche Schreibereien verzichten, aber das musste einfach raus.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 12.07.2017 22:13 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Bin ich denn wirklich so schwer zu verstehen oder glaubt ihr alle, ich bin blöd?
So kommt das nämlich für mich rüber, so in der Art: "Ach, was will der Kleine denn, kennt sich ja sowieso nicht aus."

Dann reagier doch nicht, oder zumindest nicht so pikiert, darauf.

Wer bestimmt schon, was ein Meisterwerk ist und was nicht? Andere! Eine gewisse Schnittmenge einer Masse oder eine Experten-Speerspitze. Und? Ist das für einen persönlich auf der subjektiven Wahrnemungsebene relevant? Nicht unbedingt! Höchstens als Orientierung bzw. zum Abgleich.

Also... immer schön locker bleiben... It's only a movie! It's only a movie! It's only a movie! It's only a movie!

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 12.07.2017 22:23 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

Stanton hat geschrieben:
Ein Westernklassiker ist er, aber ganz gewiss kein Meisterwerk.

Das hat auch diese gewisse "Selbstverständlichkeit", komisch nur, dass auf das nicht reagiert wird, sondern immer nur, wenn ich derartiges schreibe.

.



Auf Stantons Einschätzungen zu reagieren, hat mir mein Kardiologe verboten :D

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 12.07.2017 23:03 
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Vielleicht gibt es noch ein paar wenige, die Begriffe wie "Meisterwerk" angemessen gebrauchen können. Sowas überlese ich schon seit Jahren, in Zeiten in welchen "brilliant", "genial", "Meilenstein", "Perle" für jeden halbwegs gelungenen (oftmals nicht mal das) Film inflationär verwendet wird. Ähnlich wie "spannend", "kompakt" bei den TV-Laberköpfen. Für wahre Cineasten gibt es halt einige große Filmwerke, wo einfach alle Komponenten ein in sich geschlossenes Kunstwerk hervor gebracht haben, mit Anspruch, Talent & Glück (oder Zufall). Diese sind jederzeit als Meisterwerke zu betrachten - auch jenseits des persönlichen Geschmackes. MAGNIFICENT SEVEN würde ich auch nicht als Meisterwerk bezeichnen, seinen Nachfolger GREAT ESCAPE schon eher. SEVEN war hip und wichtig für die darauf folgenden 60er Jahre, mit leichten Längen und Schwächen, ESCAPE ist ziemlich perfekt. 5 Minuten mehr McQueen vielleicht :).

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 13.07.2017 09:50 
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Anti-Hero hat geschrieben:


Auf Stantons Einschätzungen zu reagieren, hat mir mein Kardiologe verboten :D


Schlecht, so funktioniert mein Kerngeschäft nicht.

Ich werde von der Ärztekammer (Abtl. Herzspezialisten) wie auch von der Rentenkasse mittlerweile mit Bonuszahlungen bedacht. Nach beider Einschätzung (empirisch nachgewiesen, noch dazu aus 2 Quellen) bringen an vorderster Spitze meine Einschätzungen und die Fußball WM denen die meisten Umsätze bzw Entlastungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 13.07.2017 15:35 
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mike siegel hat geschrieben:
ESCAPE ist ziemlich perfekt.

So sagt man zumindest aus Expertensicht.
Ich habe den vor einer gefühlten Ewigkeit irgendwann einmal gesehen, kann mich aber nicht mehr daran erinnern.
Da ich aber sowieso nicht der größte Fan von McQueen bin, würde ich nicht davon ausgehen, dass wir hier auf einer Linie sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 13.07.2017 20:10 
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Escape hat ja nicht nur McQueen zu bieten. Er wäre sogar fast abgereist, weil er meinte, zu wenig Szenen zu haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 18.07.2017 11:36 
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Da hier jetzt, vor allem von einem User, viel befremdliches geschrieben wurde nur nochmal zur Klarstellung: 9/10, mindestens!!!

Und das auf diesen Satz: "Das Geschehen plätschert vor sich hin, die Musik von Elmer Bernstein zeigt seltenst Wirkung und wenn, dann nur kurz und minimal." bisher noch kaum Widerspruch kam, erstaunt mich schon gewaltig...
Plätschern tut hier gar nix, und die Musik.... seltenst Wirkung? War da jemand stoned beim schauen??? Eine der besten (und zu Recht auch bekanntesten) Filmmusiken aller Zeiten! Die im Film in verschieden Variationen wohldosiert eingesetzt wird und bei mir (zumindest im Original) immer Gänsehaut erzeugt, auch beim 30. Mal ansehen. Das die in den folgenden Teilen totgedudelt wurde, dafür kann das Original ja nix.

Ansonsten halte ich es mit Trainspotting, der seinerzeit schrieb: "Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen hervorragend besetzt, die Dialoge witzig und schlagfertig, das Finale spannend und mitreissend." (Klingt so gar nicht nach "plätschernd"...) Zusätzlich erwähnen darf man noch die tolle Kameraarbeit und die Wahnsinns-Locations in Mexico.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 18.07.2017 14:41 
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Loco Burro hat geschrieben:
Und das auf diesen Satz: "Das Geschehen plätschert vor sich hin, die Musik von Elmer Bernstein zeigt seltenst Wirkung und wenn, dann nur kurz und minimal." bisher noch kaum Widerspruch kam, erstaunt mich schon gewaltig...
Plätschern tut hier gar nix, und die Musik.... seltenst Wirkung? War da jemand stoned beim schauen??? Eine der besten (und zu Recht auch bekanntesten) Filmmusiken aller Zeiten!

Langsam, langsam...
Vergiss nicht, das unterliegt alles der subjektiven Wahrnehmung des Einzelnen.
Mit der Musik habe ich aber generell oft Probleme in US-Western.
Das ist oft so... ich weiß gar nicht, wie ich sagen soll...
Diese pompösen, "heroischen" Melodien, die man in US-Western sehr oft (wenn nicht meistens) hat, sind gar nicht meins.
Und da ist auch die Musik von DIE GLORREICHEN SIEBEN nicht anders.
Meistens habe ich bei US-Western das Gefühl: "Ja, als Untermalung der jeweiligen Szene nicht schlecht, aber es bleibt nichts im Ohr hängen und hat keine besondere Wirkung auf mich".
Um ehrlich zu sein, habe ich mir gerade noch einmal die Titelmelodie anhören müssen, weil ich gar nicht mehr wusste, was das war.
Bei IW-Musiken ist das was anderes, der Stil liegt mir viel mehr und da ist es auch seltener, dass ich von der Musik schon nach ein paar Tagen nichts mehr in Erinnerung habe.
Im Gegenteil: Da gibt's oft Filme, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, aber mich an irgendeine Melodie daraus (meistens die Titelmelodie) noch genau erinnere und zwar nicht nur bei Morricone.


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 20.07.2017 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 20.07.2017 09:45 
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mike siegel hat geschrieben:
Vielleicht gibt es noch ein paar wenige, die Begriffe wie "Meisterwerk" angemessen gebrauchen können. Sowas überlese ich schon seit Jahren, in Zeiten in welchen "brilliant", "genial", "Meilenstein", "Perle" für jeden halbwegs gelungenen (oftmals nicht mal das) Film inflationär verwendet wird. Ähnlich wie "spannend", "kompakt" bei den TV-Laberköpfen. Für wahre Cineasten gibt es halt einige große Filmwerke, wo einfach alle Komponenten ein in sich geschlossenes Kunstwerk hervor gebracht haben, mit Anspruch, Talent & Glück (oder Zufall). Diese sind jederzeit als Meisterwerke zu betrachten - auch jenseits des persönlichen Geschmackes. MAGNIFICENT SEVEN würde ich auch nicht als Meisterwerk bezeichnen, seinen Nachfolger GREAT ESCAPE schon eher. SEVEN war hip und wichtig für die darauf folgenden 60er Jahre, mit leichten Längen und Schwächen, ESCAPE ist ziemlich perfekt. 5 Minuten mehr McQueen vielleicht :).


Sag mal Mike, aber es gibt doch bestimmt auch bei dir Filme die berühmt sind, oder als Klassiker gelten, oder meinetwegen in der S&S Liste in den Top 100 sind, und mit denen du trotzdem selber nichts anfangen kannst, oder?
Also Filme bei denen es dir schwer fällt nachzuvollziehen warum diese einen guten Ruf haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE GLORREICHEN SIEBEN - John Sturges
BeitragVerfasst: 20.07.2017 10:33 
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Stanton hat geschrieben:
mike siegel hat geschrieben:
Vielleicht gibt es noch ein paar wenige, die Begriffe wie "Meisterwerk" angemessen gebrauchen können. Sowas überlese ich schon seit Jahren, in Zeiten in welchen "brilliant", "genial", "Meilenstein", "Perle" für jeden halbwegs gelungenen (oftmals nicht mal das) Film inflationär verwendet wird. Ähnlich wie "spannend", "kompakt" bei den TV-Laberköpfen. Für wahre Cineasten gibt es halt einige große Filmwerke, wo einfach alle Komponenten ein in sich geschlossenes Kunstwerk hervor gebracht haben, mit Anspruch, Talent & Glück (oder Zufall). Diese sind jederzeit als Meisterwerke zu betrachten - auch jenseits des persönlichen Geschmackes. MAGNIFICENT SEVEN würde ich auch nicht als Meisterwerk bezeichnen, seinen Nachfolger GREAT ESCAPE schon eher. SEVEN war hip und wichtig für die darauf folgenden 60er Jahre, mit leichten Längen und Schwächen, ESCAPE ist ziemlich perfekt. 5 Minuten mehr McQueen vielleicht :).


Sag mal Mike, aber es gibt doch bestimmt auch bei dir Filme die berühmt sind, oder als Klassiker gelten, oder meinetwegen in der S&S Liste in den Top 100 sind, und mit denen du trotzdem selber nichts anfangen kannst, oder?
Also Filme bei denen es dir schwer fällt nachzuvollziehen warum diese einen guten Ruf haben.



Aber klar doch. Hab' mir gerade diese S&S Liste zum erstmal überhaupt angesehen. Die ist sehr seltsam - aber toll natürlich. Große Filmkunst zuhauf (ich muss noch diese Dreyer/Bresson Lücken füllen), aber einige der besten Filmkünstler erscheinen nicht, während von anderen gleich drei oder fünf Filme aufgenommen wurden.

Deswegen habe ich seit fast 40 Jahren schon Probleme mit derartigen Diskussionen: Für mich funktioniert Kunst auf emotionaler Ebene und man kann niemanden erklären, was er fühlen soll. Denkansätze sind aber förderlich und interessant ist's allemal, zu sehen, wie Künstler abgetan werden, und filmverliebte Stümper zu Legenden verklärt werden.

Was "ungeliebte oder wenig verstandene Klassiker" betrifft, so habe ich mir schon vor 30 Jahren eingeredet, dass es meist an mir liegt. TEOREMA, IM LAUFE DER ZEIT oder BLOW UP langweilten mich damals - heute ganz und gar nicht :). Gewisse Kunst braucht seine Zeit, um Dich zum richtigen Zeitpunkt im Leben zu berühren. Aber wahren Klassikern des sogenannten Unterhaltungskinos kann man die Qualitäten kaum absprechen. Ich finde JAWS seit der ersten Sichtung vor 37 Jahren überbewertet, aber er hat Massen "beglückt" und das Kino stark beeinflußt. Back to work.

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