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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 09:56 
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mike siegel hat geschrieben:
Und DePalma über Hitchcock :).


Oder Sergio Leone über John Ford.

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 10:10 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Mhmm, so kann man's auch sehen, aber was genannten Film betrifft: Ein reißerischer Spruch allein, macht einen (zumindest in der Romero-Schnittfassung) grottigen Film nicht besser.
Romero mag vielleicht ein (Sub)genre revolutioniert haben, aber er ist nicht der Meister jenes Genres.
Der Zombie-Meister ist und bleibt für mich Lucio Fulci.
Mit seiner Zombiefilm-Trilogie übertrifft er die Romeros in allen Belangen.


:gutebesserung:


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 13:18 
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Oder Ford vor Griffith. Oder Eisenstein vor Gance... :roll:

Ich denke, man kann mögen wen man will.

War selbst auch nie ein Fan von Romero, und müsste erst noch einen Film von ihm finden, der mir überhaupt besonders gefällt.
Dawn of the Dead mag ich beispielsweise nur in der Fassung von Argento besonders gerne (und Night of... sowie Day of.. waren nie so meins).

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 13:40 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Die beste Erklärung war immer diejenige die bei Dawn of the Dead auf den deutschen Kinoplakaten stand: Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist kommen die Toten auf die Erde. Klingt vernünftig ...

Mhmm, so kann man's auch sehen, aber was genannten Film betrifft: Ein reißerischer Spruch allein, macht einen (zumindest in der Romero-Schnittfassung) grottigen Film nicht besser.
Romero mag vielleicht ein (Sub)genre revolutioniert haben, aber er ist nicht der Meister jenes Genres.
Der Zombie-Meister ist und bleibt für mich Lucio Fulci.
Mit seiner Zombiefilm-Trilogie übertrifft er die Romeros in allen Belangen.

Ob Fulci für Dich nun der "Zombie-Meister" ist, sei mal dahin gestellt (Splatter-Meister trifft es wohl eher :mrgreen: ), aber seine Zombiefilme als Trilogie zu bezeichnen :? Für mich ist das keine Trilogie, weil jeder Film inhaltlich für sich selbst steht. WOODOO sehe ich noch als echten Zombiefilm an, zumal Fulci es verstand hier eine Art Vorgeschichte zu Romeros DAWN OF THE DEAD/ZOMBIE zu inszenieren. Im Film EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL kommen zwar Untote vor, jedoch steht Fulci aufgrund des Inhalts und seiner Inszenierung dem Autor H.P.Lovecraft viel näher, als der reinen Zombiethematik und das -Lebendig Begraben Motiv- hat er auch noch gleich mit einbezogen. Und ÜBER DEM JENSEITS/GEISTERSTADT DER ZOMBIES streift im Grunde auch nur am Rande die Zombiethematik, da auch hier Untote vorkommen, ist aber von der reinen Handlung her kein richtiger Zombiefilm.

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 13:55 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Ob Fulci für Dich nun der "Zombie-Meister" ist, sei mal dahin gestellt (Splatter-Meister trifft es wohl eher :mrgreen: ), aber seine Zombiefilme als Trilogie zu bezeichnen :? Für mich ist das keine Trilogie, weil jeder Film inhaltlich für sich selbst steht. WOODOO sehe ich noch als echten Zombiefilm an, zumal Fulci es verstand hier eine Art Vorgeschichte zu Romeros DAWN OF THE DEAD/ZOMBIE zu inszenieren. Im Film EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL kommen zwar Untote vor, jedoch steht Fulci aufgrund des Inhalts und seiner Inszenierung dem Autor H.P.Lovecraft viel näher, als der reinen Zombiethematik und das -Lebendig Begraben Motiv- hat er auch noch gleich mit einbezogen. Und ÜBER DEM JENSEITS/GEISTERSTADT DER ZOMBIES streift im Grunde auch nur am Rande die Zombiethematik, da auch hier Untote vorkommen, ist aber von der reinen Handlung her kein richtiger Zombiefilm.



Ich denke als "Zombie Meister" kann man eigentlich nicht mal im entferntesten irgendjemand anderes bezeichnen als George Romero. Es gibt einfach niemanden.
Fulci hat in diesem sinne nur einen einzigen richtigen Zombie Film gedreht und der war angelehnt an Romero.
Bei Geisterstadt wurde eine solche Thematik noch kurz zusätzlich ins Drehbuch eingefügt.
Und GLOCKENSEIL ist reiner Trash mit einer tollen Atmosphäre.
Mag sein , dass Sbirro die Fulci Filme einfach gut gefallen aber den Regisseur als "Zombie Meister" und dann noch "vor" Romero anzusiedeln ist einfach vollkommen unüberlegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 14:26 
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Wie üblich, ich schreibe was, das ein bisschen von der überwiegenden Meinung abweicht und schon hängen sich wieder manche dran auf.
Zuerst einmal: Wie der Film damals vor knappen 50 Jahren auf das Publikum gewirkt hat und wie revolutionär das damals war, ist für meinen persönlichen Eindruck, den ich heute von dem Film habe, vollkommen unwichtig.
Das ändert gar nichts!

Und nur weil Romero den Zombiefilm revolutioniert hat und seine Filme Klassiker des Genres sind, heißt das nicht, dass sie für jeden einzelnen Zuschauer auch die besten sein müssen.
Meiner Meinung nach, hat Fulci es einfach noch besser gemacht hat.
Er nimmt die grundsätzlichen Vorgaben von Romero, legt sie sich nach seinen Vorstellungen zurecht, baut eine Geschichte drumherum auf und macht aber keine einfache Fortsetzung daraus, sondern etwas komplett eigenes (auch wenn WOODOO als Fortsetzung von DAWN vermarktet wurde).
Damit hat er sein "Vorbild" übertroffen und zwar weit und das in jeder Hinsicht.
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!
So gesehen, hat Fulci seinerseits wieder etwas revolutioniert.
Für mich ist und bleibt er der Beste im Bereich des Zombiefilms.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 14:41 
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Hat man Dir aber auch schon mehrfach versucht zu erklären, das "was" ist nicht das Problem, sondern das "wie".

Klar, auf der Ebene der jetzigen Erfahrung verliert so gut wie alles Ältere.

Worum es aber den anderen hier auch geht, ist das Abwerten von Meilensteinen (oder Meisterwerken). Nur weil sich die Technik oder die Wahrnehmung ändert, bleibt es aber dabei, dass es ein Meisterwerk ist.

Überzogenen Beispiel: Du vergleichst Höhlenmalerei mit heutigen Photoshop-Artisten. Klar, dass da die Höhlenmalerei gegen die moderne Technik in Sachen Technik verliert. Aber im Kontext gesehen, sind es Meisterwerke und mit der notwendigen Portion Demut kann man auch hier die Meisterleistung erkennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 14:51 
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Ennio Tesoro hat geschrieben:

Überzogenen Beispiel: Du vergleichst Höhlenmalerei mit heutigen Photoshop-Artisten. Klar, dass da die Höhlenmalerei gegen die moderne Technik in Sachen Technik verliert. Aber im Kontext gesehen, sind es Meisterwerke und mit der notwendigen Portion Demut kann man auch hier die Meisterleistung erkennen.


Er verstehts einfach nicht und vergißt das durch den Scheuklappenblick seine Bewertungen unrelevant werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 14:54 
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Habe den am Montag jetzt auch zum ersten Mal gesehen. Was soll ich sagen, mag filmhistorisch ein wichtiger Film sein. Aber ich fand ihn totlangweilig und habe selten die Zeit so langsam rumgekriegt. Habe am Montag auch einen anderen Klassiker gesehen (Cleopatra) und der ist imo immer noch eine Wucht. Während dieses Teil wirklich Staub ohne Ende angesetzt hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 14:57 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wie üblich, ich schreibe was, das ein bisschen von der überwiegenden Meinung abweicht und schon hängen sich wieder manche dran auf.
Zuerst einmal: Wie der Film damals vor knappen 50 Jahren auf das Publikum gewirkt hat und wie revolutionär das damals war, ist für meinen persönlichen Eindruck, den ich heute von dem Film habe, vollkommen unwichtig.
Das ändert gar nichts!

Und nur weil Romero den Zombiefilm revolutioniert hat und seine Filme Klassiker des Genres sind, heißt das nicht, dass sie für jeden einzelnen Zuschauer auch die besten sein müssen.
Meiner Meinung nach, hat Fulci es einfach noch besser gemacht hat.
Er nimmt die grundsätzlichen Vorgaben von Romero, legt sie sich nach seinen Vorstellungen zurecht, baut eine Geschichte drumherum auf und macht aber keine einfache Fortsetzung daraus, sondern etwas komplett eigenes (auch wenn WOODOO als Fortsetzung von DAWN vermarktet wurde).
Damit hat er sein "Vorbild" übertroffen und zwar weit und das in jeder Hinsicht.
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!
So gesehen, hat Fulci seinerseits wieder etwas revolutioniert.
Für mich ist und bleibt er der Beste im Bereich des Zombiefilms.



Übrigens hat es Fulci bestimmt nicht besser gemacht. Romeros Zombie Trilogie ist auf einem ganz anderen Niveau als jeder Fulci Film in dem ein paar Zombies auftauchen. Das ist ein echter Klassenunterschied.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:00 
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italo hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wie üblich, ich schreibe was, das ein bisschen von der überwiegenden Meinung abweicht und schon hängen sich wieder manche dran auf.
Zuerst einmal: Wie der Film damals vor knappen 50 Jahren auf das Publikum gewirkt hat und wie revolutionär das damals war, ist für meinen persönlichen Eindruck, den ich heute von dem Film habe, vollkommen unwichtig.
Das ändert gar nichts!

Und nur weil Romero den Zombiefilm revolutioniert hat und seine Filme Klassiker des Genres sind, heißt das nicht, dass sie für jeden einzelnen Zuschauer auch die besten sein müssen.
Meiner Meinung nach, hat Fulci es einfach noch besser gemacht hat.
Er nimmt die grundsätzlichen Vorgaben von Romero, legt sie sich nach seinen Vorstellungen zurecht, baut eine Geschichte drumherum auf und macht aber keine einfache Fortsetzung daraus, sondern etwas komplett eigenes (auch wenn WOODOO als Fortsetzung von DAWN vermarktet wurde).
Damit hat er sein "Vorbild" übertroffen und zwar weit und das in jeder Hinsicht.
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!
So gesehen, hat Fulci seinerseits wieder etwas revolutioniert.
Für mich ist und bleibt er der Beste im Bereich des Zombiefilms.



Übrigens hat es Fulci bestimmt nicht besser gemacht. Romeros Zombie Trilogie ist auf einem ganz anderen Niveau als jeder Fulci Film in dem ein paar Zombies auftauchen. Das ist ein echter Klassenunterschied.

FÜR DICH hat es Fulci nicht besser gemacht.
FÜR MICH schon, ist denn das so schwer zu verstehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:02 
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eldondo hat geschrieben:
Habe den am Montag jetzt auch zum ersten Mal gesehen. Was soll ich sagen, mag filmhistorisch ein wichtiger Film sein. Aber ich fand ihn totlangweilig und habe selten die Zeit so langsam rumgekriegt. Habe am Montag auch einen anderen Klassiker gesehen (Cleopatra) und der ist imo immer noch eine Wucht. Während dieses Teil wirklich Staub ohne Ende angesetzt hat.



Sicherlich ist man heutzutage nach so vielen Romero Nachahmern etwas zombiemüder. Hätte es seit damals gefühlte 1000 Cleopatra Filme gegeben, wärst Du auch nicht mehr so begeistert.
Trotzdem gehört CLEOPATRA zu den besten Filmen aller Zeiten. ;) Man muß solche Filme in Ihrem zeitlichen Rahmen sehen und sich drauf einlassen können.
Wenn ich nach Deinen Prinzipien gehen würde, dann würde ich bei 9 von 10 italienischen Filmen der 70er heutzutage einschlafen.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:10 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

FÜR DICH hat es Fulci nicht besser gemacht.
FÜR MICH schon, ist denn das so schwer zu verstehen?


Dann stehst Du halt auf die mainstreamigere Variante und kannst das anspruchsvollere Romero Zombiekino nicht schätzen.
Wenn du das anspruchsvollere Werk nicht einordnen kannst, dann kannst Du dieses Subgenre nicht ernsthaft bewerten.
Das ist wie wenn Du einen "Alfred Hitchcock" im Thrillerbereich zu einem Tatort Regisseur degradierst.
Das kann man dann einfach nicht mehr für voll nehmen.


Ich persönlich mag WOODOO total und bewerte ihn mit 10/10, weil ich vollen Spaß mit dem Film habe. Trotzdem kann er keinem Film aus der Romero Trilogie das Wasser reichen.


Zuletzt geändert von italo am 26.07.2017 15:19, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:16 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!


Besonders der eine Zombie der seit Jahrhunderten ungefähr 10 Zentimeter tief begraben lag aber noch ein richtig schön blutig frisches Gehirn hat :iro:


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:18 
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Cagliostro hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!


Besonders der eine Zombie der seit Jahrhunderten ungefähr 10 Zentimeter tief begraben lag aber noch ein richtig schön blutig frisches Gehirn hat :iro:


Vergiss nicht den Zombie im Dschungel, den man am Hals vergessen hat zu schminken. :lol:

Übrigens gefallen mir die frischen Zombies in DAWN am allerbesten, weil die nur durch ihre blasse Leichenfarbe und starren Blick von den Lebenden zu unterscheiden sind. So frisch Gestorben kommen die creepier rüber als jeder Zombie in THE WALKING DEAD.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:24 
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italo hat geschrieben:
Cagliostro hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!


Besonders der eine Zombie der seit Jahrhunderten ungefähr 10 Zentimeter tief begraben lag aber noch ein richtig schön blutig frisches Gehirn hat :iro:


Vergiss nicht den Zombie im Dschungel, den man am Hals vergessen hat zu schminken. :lol:

Das sind so Kleinigkeiten, die ich generell gerne übersehe.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:27 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Das sind so Kleinigkeiten, die ich generell gerne übersehe.


Dann solltest Du Dich aber mit Bewertungen zurückhalten.

Ein guter Zahnarzt übersieht auch keine Löcher im Zahn und schon gar nicht "generell gern".


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:33 
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italo hat geschrieben:
Dann stehst Du halt auf die mainstreamigere Variante und kannst das anspruchsvollere Romero Zombiekino nicht schätzen.
Wenn du das anspruchsvollere Werk nicht einordnen kannst, dann kannst Du dieses Subgenre nicht ernsthaft bewerten.

Kann ich schon, aber was bringt es, wenn ich das tue?
Ich kann mir vor Augen halten, dass es damals etwas völlig Neues war, aber das ändert, wie gesagt, genau nichts daran, wie ich den Film heute empfinde.


italo hat geschrieben:
Das ist wie wenn Du einen "Alfred Hitchcock" im Thrillerbereich zu einem Tatort Regisseur degradierst.

Könnte ich gar nicht, denn von Hitchcock kenne ich zu wenig (eigentlich bis auf PSYCHO gar nichts) und Tatort hat mich sowieso nie interessiert und tut es bis heute nicht (bis auf die INSPEKTOR-MAREK-Folgen, die damals in den Tatort eingegliedert wurden).


italo hat geschrieben:
Ich persönlich mag WOODOO total und bewerte ihn mit 10/10, weil ich vollen Spaß mit dem Film habe.

Na siehst du, geht doch.
Wenigstens sind wir uns einmal einig.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:37 
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italo hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Das sind so Kleinigkeiten, die ich generell gerne übersehe.


Dann solltest Du Dich aber mit Bewertungen zurückhalten.

Ein guter Zahnarzt übersieht auch keine Löcher im Zahn und schon gar nicht "generell gern".

Man muss aber auch nicht jede Kleinigkeit, die nicht ganz passt, breittreten.
Derartige Kleinigkeiten sind im Endeffekt vollkommen unwichtig für die Wirkung, die etwas (in dem Fall eben die Masken der Zombies) auf den Zuschauer hat und ziehen das Gesamtwerk auch nicht hinunter.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:44 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

italo hat geschrieben:
Das ist wie wenn Du einen "Alfred Hitchcock" im Thrillerbereich zu einem Tatort Regisseur degradierst.

Könnte ich gar nicht, denn von Hitchcock kenne ich zu wenig (eigentlich bis auf PSYCHO gar nichts) und Tatort hat mich sowieso nie interessiert und tut es bis heute nicht (bis auf die INSPEKTOR-MAREK-Folgen, die damals in den Tatort eingegliedert wurden).




Wenn Du gerne Gialli siehst solltest Du Hitchcock aber kennen und wirst somit einige anders bewerten. ;)
Es hat etwas mit Deinem jungen Alter zu tun und ich bin sicher, dass du in einigen Jahren verschiedene Bewertungen demütig widerrufen wirst, falls es das Forum dann noch gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:46 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Das sind so Kleinigkeiten, die ich generell gerne übersehe.


Dann solltest Du Dich aber mit Bewertungen zurückhalten.

Ein guter Zahnarzt übersieht auch keine Löcher im Zahn und schon gar nicht "generell gern".

Man muss aber auch nicht jede Kleinigkeit, die nicht ganz passt, breittreten.
Derartige Kleinigkeiten sind im Endeffekt vollkommen unwichtig für die Wirkung, die etwas (in dem Fall eben die Masken der Zombies) auf den Zuschauer hat und ziehen das Gesamtwerk auch nicht hinunter.
Auch sehr subjektiv - ich werde bei so "nebensächlichen Details" immer aus dem Film gerissen.

Sorry, aber Kino ist für mich ein Ort der Realitätsflucht und solche Details wie ein vorbei fahrendes Auto in einem Mantel- und Degenfilm reisst mich da raus.

Im übrigen Sbirro, und da setzt die Kritik an, steht da in Deinem Post nicht meiner Meinung nach, sondern Du sprichst zumeist absolut.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:51 
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italo hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

italo hat geschrieben:
Das ist wie wenn Du einen "Alfred Hitchcock" im Thrillerbereich zu einem Tatort Regisseur degradierst.

Könnte ich gar nicht, denn von Hitchcock kenne ich zu wenig (eigentlich bis auf PSYCHO gar nichts) und Tatort hat mich sowieso nie interessiert und tut es bis heute nicht (bis auf die INSPEKTOR-MAREK-Folgen, die damals in den Tatort eingegliedert wurden).




Wenn Du gerne Gialli siehst solltest Du Hitchcock aber kennen und wirst somit einige anders bewerten. ;)

Sicher kenne ich Hitchcock, aber, ganz ehrlich, großes Interesse an seinem Œuvre hatte ich noch nie.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:53 
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italo hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:

italo hat geschrieben:
Das ist wie wenn Du einen "Alfred Hitchcock" im Thrillerbereich zu einem Tatort Regisseur degradierst.

Könnte ich gar nicht, denn von Hitchcock kenne ich zu wenig (eigentlich bis auf PSYCHO gar nichts) und Tatort hat mich sowieso nie interessiert und tut es bis heute nicht (bis auf die INSPEKTOR-MAREK-Folgen, die damals in den Tatort eingegliedert wurden).




Wenn Du gerne Gialli siehst solltest Du Hitchcock aber kennen und wirst somit einige anders bewerten. ;)
Es hat etwas mit Deinem jungen Alter zu tun und ich bin sicher, dass du in einigen Jahren verschiedene Bewertungen demütig widerrufen wirst, falls es das Forum dann noch gibt.
Ich glaube mit dem Argument brauchst Du nicht kommen, weil Sbirro das persönlich nimmt, da es durchaus "von oben runter" klingt.

Aber wenn ich mir anschaue, wie sicher ich mir war, dass ich weiss wie die Welt tickt, möchte ich mir selber dafür in den Arsch treten. Aber die nett gemeinten Ermahnungen Älterer habe ich da auch in den Wind geschossen und mich über die dummen, alten Säcke aufgeregt.

Heute würde ich mich bei manchem echt gerne dafür entschuldigen, geht nur nimmer...

Mal zurück zum Thema: Den Film hab och mit 12 das erste mal im TV gesehen und hat mich zutiefst beeindruckt. Alleine die Hilflosigkeit, nicht zu wissen, was und warum das geschieht hat mich seinerzeit echt gefesselt. Aber ich muss auch feststellen, dass der mit der Weiterentwicklung meiner Sehgewohnheiten arg schlecht gealtert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:55 
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italo hat geschrieben:
Ich denke als "Zombie Meister" kann man eigentlich nicht mal im entferntesten irgendjemand anderes bezeichnen als George Romero. Es gibt einfach niemanden.

Könnte man so betrachten, wobei seine Zombiefilme für mich widerum unterschiedlicher Qualität sind, denn mir hat zumindest eh nicht jeder Zombiefilm von Romero gefallen. Allerdings war es wohl selbst sein liebstes Horrorthema. Gut auch, das es sich filmisch auch anderen Themen widmete, ansonsten wäre sein filmisches Gesamtwerk zu einseitig ausgefallen.

italo hat geschrieben:
Fulci hat in diesem sinne nur einen einzigen richtigen Zombie Film gedreht und der war angelehnt an Romero.
Bei Geisterstadt wurde eine solche Thematik noch kurz zusätzlich ins Drehbuch eingefügt.
Und GLOCKENSEIL ist reiner Trash mit einer tollen Atmosphäre.

Das sehe ich genauso, was ich bereits erwähnte. Und bei Geisterstadt... wirken die Untoten/Zombies für mich fehl am Platze. Wäre gar nicht nötig gewesen, aber seis drum.






Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Wie üblich, ich schreibe was, das ein bisschen von der überwiegenden Meinung abweicht und schon hängen sich wieder manche dran auf.

Also ich nicht,......... aber ich gebe hier und jetzt auch mal eine andere abweichende Meinung zu
DAWN OF THE DEAD/ZOMBIE 1978 ab.
Mir gefällt nämlich die Langfassung am besten und die hätte es in der Art schon seit damals von Anfang an geben sollen. Und nicht Argento-Cut hier und Romero-Cut dort. Fand das schon immer total doof, das es zwei Fassungen geben mußte/gibt :evil: Gerade weil der Film einer meiner liebsten Horrorfilme ist.
So,... und damit steh ich wohl eh auf weiter Flur so ziemlich alleine da :mrgreen:

Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Und nur weil Romero den Zombiefilm revolutioniert hat und seine Filme Klassiker des Genres sind, heißt das nicht, dass sie für jeden einzelnen Zuschauer auch die besten sein müssen.
Meiner Meinung nach, hat Fulci es einfach noch besser gemacht hat.
Er nimmt die grundsätzlichen Vorgaben von Romero, legt sie sich nach seinen Vorstellungen zurecht, baut eine Geschichte drumherum auf und macht aber keine einfache Fortsetzung daraus, sondern etwas komplett eigenes (auch wenn WOODOO als Fortsetzung von DAWN vermarktet wurde).
Damit hat er sein "Vorbild" übertroffen und zwar weit und das in jeder Hinsicht.
Man braucht sich ja nur die Masken der Zombies anschauen: So wie in WOODOO haben Zombies vorher nie ausgeschaut und für mich auch nie mehr besser!
So gesehen, hat Fulci seinerseits wieder etwas revolutioniert.

Das mag sein, das Fulci mit seinen Zombiekreaturen vom ganzen Aussehen her was neues gemacht hatte. Nur sind die in Woodoo bedeutend viel länger tot, als die Zombies bei Romero. Hier ist es nun mal der Unterschied zwischen vor kurzem Verstorbenen (Romero), die nun mal noch nicht so verwest aussehen können und den schon weitaus längeren Verstorbenen (Fulci) (Stichwort: Conquistadoren-Friedhof). Unter diesem Gesichtspunkt mußten die Zombies jeweils anders ausschauen. Heißt für mich aber nicht, das Fulci es besser gemacht hat, als Romero. Er hat es einfach anders gemacht, auch was das inhaltliche anbelangt, gibt es doch erhebliche Unterschiede. Das Woodoo leider damals als sogenannte Fortsetzung vermarktet wurde, stimmt aufgrund seines Inhalts nicht. Fulci läßt es in Woodoo ruhiger angehen, denn bekanntlich beginnt alles auf einer Südseeinsel und endete im Hafen von New York. Was Romero machte war, das er die Zombiethematik mit einer Art Endzeit-Apokalypse verband. Und das kommt in Romeros Film voll zur Geltung, wenn man sich die ganzen Zustände, Begebenheiten, weiterer Handlungsablauf und wie die Leute agieren so anschaut. Und was die Gewalt angeht, so kommt Fulcis Film ausgewalzter und sadistischer daher, was diverse Splatterszenen anbelangt und diese können dadurch den reinen Selbstzweck irgendwie nicht verleugnen. Bei Romero wird daran beileibe auch nicht gespart, nur sind diese eher kürzer gehalten und passen mehr zur ganzen Handlung, also es passiert alles aus der Geschichte/dem inszenierten Inhalt heraus und dienen weniger dem Selbstzweck.

Romero hat sowohl inhaltlich, als auch inszenatorisch für mich die Nase immer noch sehr weit vorne.
Da kommt ein Fulci im direkten Vergleich nicht mit, auch wenn er es anders machte.

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BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:58 
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italo hat geschrieben:
Übrigens hat es Fulci bestimmt nicht besser gemacht. Romeros Zombie Trilogie ist auf einem ganz anderen Niveau als jeder Fulci Film in dem ein paar Zombies auftauchen. Das ist ein echter Klassenunterschied.



In der Tat. Fulci ist einer der genialsten Filmemacher überhaupt, und Romero hat ein paar nette Filme gemacht. Verstehe auch nicht, wie man die zwei überhaupt in einem Atemzug nennen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 15:59 
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@Graf von Karnstein

Ich meine nur die Romero Trilogie NIGHT DAWN und DAY


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 16:02 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Übrigens hat es Fulci bestimmt nicht besser gemacht. Romeros Zombie Trilogie ist auf einem ganz anderen Niveau als jeder Fulci Film in dem ein paar Zombies auftauchen. Das ist ein echter Klassenunterschied.



In der Tat. Fulci ist einer der genialsten Filmemacher überhaupt, und Romero hat ein paar nette Filme gemacht. Verstehe auch nicht, wie man die zwei überhaupt in einem Atemzug nennen kann.

:handshake: :hutheben: :prost23:


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 16:09 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Das mag sein, das Fulci mit seinen Zombiekreaturen vom ganzen Aussehen her was neues gemacht hatte. Nur sind die in Woodoo bedeutend viel länger tot, als die Zombies bei Romero. Hier ist es nun mal der Unterschied zwischen vor kurzem Verstorbenen (Romero), die nun mal noch nicht so verwest aussehen können und den schon weitaus längeren Verstorbenen (Fulci) (Stichwort: Conquistadoren-Friedhof). Unter diesem Gesichtspunkt mußten die Zombies jeweils anders ausschauen. Heißt für mich aber nicht, das Fulci es besser gemacht hat, als Romero. Er hat es einfach anders gemacht, auch was das inhaltliche anbelangt, gibt es doch erhebliche Unterschiede. Das Woodoo leider damals als sogenannte Fortsetzung vermarktet wurde, stimmt aufgrund seines Inhalts nicht. Fulci läßt es in Woodoo ruhiger angehen, denn bekanntlich beginnt alles auf einer Südseeinsel und endete im Hafen von New York. Was Romero machte war, das er die Zombiethematik mit einer Art Endzeit-Apokalypse verband. Und das kommt in Romeros Film voll zur Geltung, wenn man sich die ganzen Zustände, Begebenheiten, weiterer Handlungsablauf und wie die Leute agieren so anschaut. Und was die Gewalt angeht, so kommt Fulcis Film ausgewalzter und sadistischer daher, was diverse Splatterszenen anbelangt und diese können dadurch den reinen Selbstzweck irgendwie nicht verleugnen. Bei Romero wird daran beileibe auch nicht gespart, nur sind diese eher kürzer gehalten und passen mehr zur ganzen Handlung, also es passiert alles aus der Geschichte/dem inszenierten Inhalt heraus und dienen weniger dem Selbstzweck.

Stimmt eigentlich, ja.
Also sagen wir so (damit wir die Diskussion dann [von mir aus zumindest] beilegen können):
Die Herangehensweise, die Art von Fulci, sein Atmosphäreaufbau und wie gesagt, die Masken und das Ganze drumherum (Musik, Sets/Locations) sagt mir mehr zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 16:35 
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Ennio Tesoro hat geschrieben:
Im übrigen Sbirro, und da setzt die Kritik an, steht da in Deinem Post nicht meiner Meinung nach, sondern Du sprichst zumeist absolut.

Nein!
Im Grunde genommen ist jeder Meinungsaustausch (selbst die anmaßende Gülle, die italo hier und da absondert!) als "meiner Meinung nach" zu lesen!
Man muss das nicht immer wie ein Mantra eines verängstigten Wiesels an sein Geschriebenes dranhängen! Das sollte eigentlich selbsterklärend sein, dass es sich bei der Beurteilung von Kunst immer nur um ein subjektives Werturteil handeln kann - und nie um was Absolutes oder Verabsolutierendes!

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 Betreff des Beitrags: Re: NIGHT OF THE LIVING DEAD - DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN - George A. Romero
BeitragVerfasst: 26.07.2017 16:44 
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Don Ricuzzo hat geschrieben:
Oder Sergio Leone über John Ford.


:lol: :lol: :lol:

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