Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 14:49 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
. . . (ich weiß nach wie vor nicht, wie ich sie mit Poliziotteschi bekannt machen soll - irgendwelche Vorschläge irgendjemand?). Und mein Schatz mag Psycho-Thriller und Actionfilme.


Also wenn sie bei/mit DER TOD TRÄGT SCHWÄRZES LEDER nicht 'warm' wird, kannst du es wohl aufgeben . . . :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 15:25 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Beginne doch bei ihr einfach mit Das Syndikat, der damals in Italien sozusagen voll angeschlagen hatte.
Vielleicht funktioniert das zufällig auch bei ihr :)
Da ist doch alles drin, Spannung pur, tolle Dialoge, und starke Darsteller, allen voran Enrico Maria Salerno.
Der müßte doch bei Deiner Herzensdame zünden, denn sowas hat sie doch bestimmt noch nicht gesehen :dh:
Und später Verdammte heilige Stadt, damit sie auch mal einen Maurizio Merli in Reinkultur kennen lernt.
Denn DER darf/sollte nicht fehlen, sonst hat sie definitiv eine filmische Bildungslücke :D

DAS SYNDIKAT ist eine gute Idee. Den nehme ich mal mit für das lange Wochenende. Und den Merli hab ich gar nicht :oops: . Muss ich mich jetzt in die Ecke stellen und schämen? :o


Jimmy Stewart hat geschrieben:
Aber wenn man heute auf die teilweise von Angst, Hass und Agression gespeiste Stimmung blickt, die zuhnemend um sich zu greifen scheint, könnte man dem Film schon eine gewisse 'prophetische Vorausschau' unterstellen.
Davon abgesehen, ist der Film auch wunderbar emotional sowie "körperlich" ergreifend gefilmt und mit tollen Schauspielern besetzt. Und bei dieser Szene, während des Raids der Spezialkräfte, als die Mutter mit dem Baby auf dem Arm durch die zurückweichenden Soldaten geht, hatte ich mehr als einen Klos im Hals - mir wurden die 'Augen dick' . . .

Der Film ist von 2006, seither ist viel passiert. Und was damals noch als Prophetie abgetan wurde ist mittlerweile teilweise Alltag geworden. Und es ist meines Erachtens nur eine Frage der Zeit, wann in Italien möglicherweise eine Stadt geräumt und zum Lager umfunktioniert wird. Die dicken Augen hatte ich übrigens auch bei der Szene, die ist sehr ergreifend. Ohne dabei aber sentimental zu sein, die Spannung steigert sich von Sekunde zu Sekunde, und das Sentiment gleich mit. Gigantisch!

Jimmy Stewart hat geschrieben:
PS: Die kleinen Anekdoten zum Filmegucken mit deiner Verlobten - Gratulation ;) - sind sweet. :D

Vielen Dank!! :hutheben: Vielen Dank!! :hutheben:


ugo-piazza hat geschrieben:
Die Dame mag Actionfilme, dann würde ich gleich mit Kommissar Eisen loslegen - oder Deodatos "Eiskalten Typen"... :mrgreen:

Leider bin ich in dem Bereich nicht wirklich gut sortiert. Und Kracher wie DAS GRAUEN KAM AUS DEM NEBEL oder AUGE UM AUGE hab ich nur von Raro, und so gut ist ihr englisch nicht dass sie bei den Untertiteln flüssig mitkäme. RACKET hatte ich schon oft dabei, aber irgendwie hat es nie geklappt. Und an die MÄDCHEN IN DEN KRALLEN ... hab ich mich noch nicht rangetraut. Ausserdem käme danach nicht mehr viel, den muss ich mir schon noch ein wenig aufheben.

_________________
Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 15:28 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
. . . (ich weiß nach wie vor nicht, wie ich sie mit Poliziotteschi bekannt machen soll - irgendwelche Vorschläge irgendjemand?). Und mein Schatz mag Psycho-Thriller und Actionfilme.


Also wenn sie bei/mit DER TOD TRÄGT SCHWÄRZES LEDER nicht 'warm' wird, kannst du es wohl aufgeben . . . :D

Der ist mir auch eingefallen. Und Deine Argumentation ist ausgesprochen schlüssig. Ich werde berichten!

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 16:18 
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Gute Idee! Schulmädchen-Nutten und Hackebeil :burns:


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 18:17 
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Die beiden Dallamanos "Der Tod trägt schwarzes Leder" und "Kaliber 38" müssen sein.

"Das Syndikat" habe ich in SEHR guter Erinnerung.
Wo bleibt die BD?

"Milano Kaliber 9" ist toll.

"Camorra- Ein Bulle räumt auf" ebenso.
Wo bleibt die BD?

Was hat mit "Racket" nicht geklappt? Der ist auch gut.
Nur mal so...Wo bleibt die BD? :mrgreen:


P.S. Gefällt mir, was es hier zu lesen gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.06.2017 20:40 
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Als Einführung in den Poliziottesco würde ich es mit einer Lenzi/Merli-Kollaboration (DIE VIPER würde sich anbieten) versuchen.
CAMORRA wurde ja auch schon genannt, ist sicher auch ein guter Anfang.
Ansonsten auf jeden Fall DAS SYNDIKAT und die gesamte Milieu-Trilogie von Di Leo.

Wenn all das dem holden Weibe nicht gefallen mag, kannst du es wahrscheinlich abhaken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 10.06.2017 07:12 
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Vielen Dank für die ganzen Vorschläge! Im Laufe dieses noch jungen Monats kam jetzt erstmal ein anderer Klassiker in den Player, der bei mir tatsächlich eine Bildungslücke schloss. Prossimamente qui :mrgreen: Und es lief ein Film, wo von ihrer Seite hinterher spontan der Kommentar "Das war wahrscheinlich der beste Film, den ich jemals gesehen habe." zu hören war. Lasst euch überraschen ... :D Zwar ein US-amerikanischer Film, aber auch da gibt es wirklich guten Stoff ...

Was mit RACKET nicht geklappt hat? Nun ja, man hat halt einen Film da seit Monaten liegen, oftmals sogar seit Jahren, und irgendwie war man nie in der Stimmung. Ist bekannt, oder? Eben ... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 10.06.2017 19:49 
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Ach so...dachte schon, "Racket" hätte nicht gezündet. :shock: ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 10.06.2017 20:16 
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Pa_Nik hat geschrieben:
Ach so...dachte schon, "Racket" hätte nicht gezündet. :shock: ;)


Maulwurf scheut nur den Vergleich, den seine Herzensdame mit Fabio und dem neben ihr auf der Couch 'Sitzendes' anstellen könnte . . . :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 10.06.2017 20:33 
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Verständlich :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 11.06.2017 15:12 
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Verdammt! Erwischt ... :oops:

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.07.2017 18:46 
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Die eine schlechte Nachricht vorweg: Eigentlich wollte ich mir den Monat DAS GRAUEN KOMMT NACHTS mal wieder anschauen, weil mir das dazugehörige Lied von Eisregen so gut gefällt. Aber durch die Temperaturen habe ich in den letzten Wochen abends viel Zeit im Garten verbracht statt vor der Glotze, und auch die Wochenenden waren eher mit Bergen gefüllt als mit Gangstern. Somit entfällt das Lied Nachts kommt das Delirium, denn erstens habe ich den Film nicht gesehen, und zweitens finde ich das Video nicht mehr! Letzten Monat gab es den Track noch auf Youtube, jetzt nimmer mehr, selbst hier in der Schweiz ist das Video gesperrt. Nun gut, dann halt nicht, dann gibt es stattdessen halt das hier:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Die andere schlechte Nachricht: Der Monat war ausgesprochen Non-Italo-lastig, und ich habe mit meinem Schatz leider keine (für sie) neuen Welten entdecken können. Na ja, zumindest fast. Fast bedeutet, dass wir uns Hitchcocks PSYCHO angeschaut haben, und es war, jetzt kommt’s, für uns beide das erste Mal! Ich meine, natürlich sind Handlung und Bilder bekannt, aber so am Stück gesehen war ich doch ziemlich mitgerissen ob der unterkühlten Atmosphäre, den erstklassigen Schauspielern und dem Erzählstil. Der mehrfache Wechsel der Bezugsperson hat mich sehr begeistert. So etwas im Jahre 1960, die halbnackte Janet Leigh und die teilweise brutalen Morde – ich wäre gar zu gerne mal Mäuschen in einer damaligen Aufführung, und möchte wissen wie Otto Normalverbraucher damals reagiert hat. Ein Jahr vorher wurde DER UNSICHTBARE DRITTE gedreht, der ja noch wesentlich herkömmlichere Thrillerkost war. Nein, PSYCHO ist entschieden etwas Besonderes!

Ebenfalls etwas Besonderes ist L.A. CRASH, während dessen Abspann mein Schatz spontan meinte „Ich glaube, ich habe noch nie einen so guten Film gesehen.“. Tja, was soll man dazu noch sagen? L.A. CRASH ist ein Short Cuts-Film von Paul Haggis, der Rassenkonflikte in Los Angeles thematisiert. Ein iranischer Ladeninhaber kauft sich eine Waffe um sich sicherer zu fühlen und sein Hab und Gut verteidigen zu können. Ein puertoricanischer Schlüsseldienstmann arbeitet Tag und Nacht um seiner kleinen Tochter ein Leben ohne Gewalt bieten zu können. Ein bekannter schwarzer TV-Regisseur gerät mit seiner Frau an einen weißen Polizisten, der beim Überprüfen des Führerscheins die Kontrolle verliert. Dieser Polizist, der auf den ersten Blick ein übler Rassist scheint, ist der Grund warum sein junger Partner den Streifenwagen wechselt – er denkt er selber stehe über so etwas wie rassistischen Gedanken. Meint er … Und noch so einiges mehr. Short Cuts-Filme sind immer so eine Sache, zu mühsam konstruiert scheinen oft die Verbindungen unter den Charakteren. Aber hier fließt alles sehr natürlich ineinander, die Querverbindungen sind an keiner Stelle bemüht, und diese permanente Schwarz-Weiß-Problematik, die anscheinend alles und jeden beschäftigt, kommt sehr unangestrengt rüber. Und wirkt dadurch entsetzlich realistisch. Szenen wie der Autounfall und die Sache mit dem kleinen Kind hauen dadurch übelst rein und hinterlassen viele rastlose Gedanken. Ein Film zum hinterher drüber diskutieren. Und absolut empfehlenswert!

Einen anderen sogenannten Klassiker habe ich diesen Monat erstmals gesehen, und der hat mich sprachlos gemacht. 10 von 10 Anklageschriften, und ich vergebe 10 Punkte nicht leichtfertig: Z von Costa-Gavras. In einer Stadt in einem offensichtlich autokratisch geführten Land wird ein Politiker der demokratischen Opposition während einer Wahlkampfveranstaltung brutal ermordet. Die dabei zusehende Polizei redet sofort von einem Unfall, der Staatsanwalt unterstützt das, und die beiden Bauernopfer sind schnell gefunden. Ein junger Untersuchungsrichter soll das ganze als hirnloser Trottel legitimieren, aber so ganz geht der Plan nicht auf. Gerade dieser Untersuchungsrichter lässt sich nicht beirren, jeglicher Druck perlt an ihm spurlos ab. Und er gräbt immer tiefer und kommt der Wahrheit immer näher.
Gigantisch! Geschrieben nach tatsächlichen Ereignissen in Griechenland im Jahre 1963 und gedreht während der Militärdiktatur im Jahre 1969, werden hier Wahrheiten aufgezeigt, die jeder Verschwörungstheoretiker schon lange als wahr erkannt hat: Dass Staatsanwälte ihr Gehalt und ihre Anweisungen von vorgesetzten Politikern bekommen und damit auch deren Interessen auszuführen haben. Und dass nicht jeder Tote im Umfeld der Politik an Herzversagen verunfallt ist. Zugleich ist der Film hochgradig spannend und atmosphärisch dicht, die außerordentliche Reihe großer Schauspieler (Jean-Louis Trintignant, Yves Montand, Irene Papas, Bernard Fresson, Marcel Bozzuffi, und ganz viele mehr) spielt auf als ob es ums Leben gehe, und das I-Tüpfelchen ist dann die starke Musik von Mikis Theodorakis. Definitiv einer der absolut besten Polit-Thriller den ich jemals gesehen habe. An diesem Film stimmt einfach alles. Und jetzt gehen mir so langsam die Superlative aus …
Mein Dank geht an Richie Pistilli, ohne den ich dieses Juwel wahrscheinlich noch Jahrzehnte vor mir her geschoben hätte. :hutheben:

Bild Bild Bild

Ebenfalls sehr gut gefallen haben:
  • ROAD TO PERDITION von Sam Mendes, mit u.a. Tom Hanks, Jude Law und Paul Newman. Der 11-jährige Sohn des irischen Mobsters wollte schon immer wissen was sein Papi eigentlich arbeitet. Scheiß Idee, denn an diesem Abend, an dem er sich im Auto versteckt um heimlich mitzukommen, beobachtet er einen Mord, begangen vom Sohn des Mafiabosses. Dieser duldet aber keine Zeugen und bringt die Frau und den anderen Sohn des Mobsters um. Ebenfalls eine Scheiß Idee, den der nimmt darauf hin halb Illinois auseinander um seine Rache zu bekommen, und geht sogar den großen Al Capone an.
    Ich glaube, Lucio Fulci hätte dieser Film gefallen. Bilder wie Gemälde, einige ausgesprochene Metzeleien, Szenenabfolgen die zwischen grandioser Kunst und heftiger Brutalität schwanken, und dabei ein Räderwerk abspulen das gnadenlos weiterrollt, und aus dem sich niemand befreien kann. Zu Beginn dachte ich mir noch Was für ein Kitsch – Viel zu sauber, viel zu hell, viel zu bieder-familiär, aber dieser Eindruck hat sich dann sehr schnell gelegt. Ein Gangsterfilm wie man ihn nicht so oft sieht, der bei aller Spannung und Action trotzdem sein Hauptaugenmerk auf die leisen Töne legt. Großes Kino, im wahrsten Sinne des Wortes!
     
  • AQUARIUS von Michele Soavi fand ich auch ganz ausgezeichnet. Slasher haben mir noch nie etwas gesagt, und die ganze Freddy-Jason-Hackschnitzel-Welle der 80er ist spurlos an mir vorübergegangen. Aber diese Geschichte hier, um einen psychopathischen Mörder der sich durch ein Theater voller Schauspieler metzelt, die hat mir gefallen. Die Stimmung war es, die hier so Eindruck macht. Diese über allem liegende Künstlichkeit: künstliche Kulissen, künstliche Kostüme, künstliches Licht – da verschwimmen auch mal Schein und Realität, und die ganze Szenerie wird auf eine Metaebene gehoben, ohne dabei die Geschichte aus den Augen zu verlieren. Klingt jetzt abgehoben, aber da gibt es zum Beispiel gegen Ende diese Szene, wenn der Killer auf der Bühne sitzt, umgeben von all seinen Opfern, und ein Ventilator Federn durch die Luft bläst. Da weht ein Hauch von LADY SNOWBLOOD durch die Luft, und (nicht nur) dieser Moment ist bei aller Blutsuppe tatsächlich unglaublich poetisch. Schöner Film!

    Bild Bild

  • Frank ist ein kleiner und erfolgreicher Dealer, der im Londoner Clubland ein gutes Auskommen hat, und sich eigentlich nicht beschweren kann dass es ihm schlecht geht. Doch eines Tages könnte er ein gutes Geschäft mit einem Ex-Knacki machen, für das er sich aber 48.000 Pfund leihen muss – von Milo, dem Serben. Es kommt was kommen muss, das Geschäft platzt, der Stoff landet im Round Pond, Frank wird mangels Beweisen wieder freigelassen, und Milo will seine 55.000 Pfund wiederhaben (den Aufpreis gibt es wegen der Scheiß-Geschichte die Frank ihm erzählt, dabei ist das doch unglaublicherweise die Wahrheit). Also versucht Frank die Kohle so schnell wie möglich aufzutreiben, aber irgendwie ist in dieser Woche der Wurm drin, und es geht aber auch wirklich alles schief …

    Klingt bekannt? Klingt bekannt, das hier ist aber nicht PUSHER das dänische Original, sondern PUSHER das britische Remake aus dem Jahr 2012, gedreht von Luis Prieto und produziert von Nicolas Winding Refn. Ich denke mir halt, dass das der Film ist, den Nicolas Winding Refn nach DRIVE nicht drehen wollte. Die Ähnlichkeiten zu DRIVE sind ganz klar da, und Refn wäre nicht Refn, wenn er nicht tierisch Angst hätte Erwartungen zu erfüllen. Also hat er das Remake seines eigenen Erfolgsfilms bloß produziert – und hat damit nicht nur das Original übertroffen, sondern seine eigenen beiden Follow-Ups ONLY GOD FORGIVES und THE NEON DEMON meilenweit abgehängt.

    Im Ernst, PUSHER zieht am Zuschauer vorbei wie ein testosterongeschwängerter Intercity. London ist halt nun mal ein klein wenig schnelllebiger als Kopenhagen, und wo der dänische Frank in Bierkneipen geht und gemütlich schaut, treibt sich sein britisches Pendant in Discos und Nachtclubs rum und prügelt sich auch mal nur zum Spaß auf der Tanzfläche. Die Musik heißt Techno und Trance, die Stimmung ist erdig und schmutzig, und die Drogen-Afficionados sind um einige Ecken abgedrehter als in der Provinzmetropole Kopenhagen.
    Weitere Vergleiche fällig? OK, Kim Bodnia. Ich meine, es macht Spaß Kim Bodnia zuzuschauen, aber sein ewig gleiches Gesicht und sein Phlegma haben mich dann irgendwann mal fast ein wenig genervt. Richard Coyle hingegen lebt. Er atmet, er hat Gefühle, er kann diese Gefühle auch vermitteln, und macht als Pusher einfach erheblich mehr her als Kim Bodnia. Genauso wie die gefühlvolle Agyness Deyn als Freundin Flo eine erstklassige Besetzung! Mem Ferda hingegen als Milos rechte Hand ist oft ein wenig zu gemütlich, während Slavko Labovic in Kopenhagen eher dieses gewisse Unbehagen verursacht. Das Gefühl halt das man bekommt, wenn man die serbische Mafia beschissen hat …
    Und so könnte man einige Zeit weitermachen und käme doch auf keinen grünen Zweig. Witzig ist zum Beispiel die Idee, Zlatko Buric in beiden Filmen die gleiche Rolle mit dem gleichen Namen spielen zu lassen, und er macht das mit seinem reptilienhaften Charme auch beide Male einfach großartig. Und auch wenn viele Szenen 1:1 aus dem Original übernommen wurden, so hat das UK-Teil in einem Bereich ganz klar die Nase vorn: Der Film wirkt authentischer, er hat gewissermaßen Street Credibility. Wie der Unterschied zwischen einem Bruce Springsteen-Album und einem von den Clash. Und noch etwas rockt beim britischen Film mehr: Er ist voller Adrenalin. Er ist wie ein 48-Stunden-Rave auf Speed, und genauso wenig kann man davon Abstand nehmen und sich zurücklehnen. Der PUSHER zieht Dich mit und haut Dir die rauhe Lauft des Londoner Nachtlebens um die Ohren, dass Du Dich nach den guten alten Tagen von 51st STATE oder LAYER CAKE sehnst. Dabei ist er nicht übermäßig brutal oder stylisch, ganz im Gegenteil: Er ist einfach ausgesprochen realistisch und bodenständig. Und damit stellt er DRIVE in den Schatten, zieht mit dem Original mindestens gleich, und lässt die beiden Nachfolgefilme von Refn wie erwähnt ganz ganz alt aussehen. Highly recommended!

Gar nicht behagt hat mir JOHNNY YUMA von Romolo Guerrieri. Dabei ist es nicht die 08/15-Story um den Gunman der die Ranch seines Onkels übernehmen soll und dabei an die schöne, habgierige und skrupellose Tante gerät. Nein, Stories sind im Western eh nicht die Hauptsache. Vielmehr stört mich die uneinheitliche Inszenierung, mit einem unsäglichen Fidel Gonzáles als unsäglichem Sidekick (warum hat man nicht gleich Ralf Wolter genommen?), mit Humor an Stellen wo er nicht passt und einigen heftigen Brutalitäten die an Stellen kommen wo man sie nicht erwartet. Mark Damon hat die gleiche Ausstrahlung wie Tony Curtis in DIE ZWEI, bloß: Ernstnehmen kann ich den Mann so nicht. Mit Anthony Steffen und ohne Fidel Gonzáles wäre der Film ein Meilenstein des IW geworden, aber so suppt die erste Hälfte leicht humorig durch die Gegend, wird abrupt von einer blutigen Corrida unterbrochen, bevor es dann in der zweiten Hälfte relativ ernst weitergeht. Das Showdown ist dann seltsamerweise wieder etwas angeheitert aufgepeppt, und irgendwie sehe ich da keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Bausteinen. Komischer Film, der mich weitgehend kaltgelassen hat …

Genauso wie LAST DANCE von Bruce Beresford. Ein junger Irgendwas (Anwalt?) soll sich um die Insassin einer Todeszelle kümmern. Diese ist eine ganz abgebrühte Mehrfachmörderin mit Kodderschnauze, die den Jungspund ein paar Mal deftig auflaufen lässt. Aber ach, hinter der harten Knasttusse verbirgt sich eine sensible Frau mit Herz, der Jungdingens verknallt sich ganz furchtbar und versucht alles um seine Angebetete in trockene Tücher zu bringen (Sprich: Lebenslang statt Todesstrafe), und überhaupt haben sich außer dem Gouverneur alle ganz furchtbar lieb, der aber ist ein ganz ein Böser …
Man merkt schon, reichlich klischeebeladen das Ganze, und dabei auch sehr uninspiriert in Szene gesetzt. Die Handlung dümpelt 98 Minuten vor sich hin, ohne ernsthafte Höhepunkte vermelden zu können. Sharon Stone als Häftling macht ihre Sache ziemlich gut, Rob Morrow als Hampelmann ziemlich schlecht, und man ist froh wenn alles vorbei ist. Wer sich mit dem Thema Todesstrafe beschäftigen möchte sollte sich DAS LEBEN DES DAVID GALE von Alan Parker reinziehen, der Film hat wirklich was zu sagen. Alan Parker halt. Aber LAST DANCE kann man getrost vergessen.

Bild Bild Bild


Lesen tu ich aktuell ATEMSCHAUKEL von Hertha Müller, aber irgendwie komme ich da auch nicht so recht weiter, und neue und frische Musik gab es auch schon lange nicht mehr. Ich bin sehr gespannt auf das Terza Visione-Festival, bis auf PHENOMENA für mich nur und ausschließlich Premieren! Und da sind einige Sachen dabei, auf die ich mich richtig freue, nicht nur der Matarazzo …

See you in Frankfurt! :D

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.07.2017 20:02 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

Einen anderen sogenannten Klassiker habe ich diesen Monat erstmals gesehen, und der hat mich sprachlos gemacht. 10 von 10 Anklageschriften, und ich vergebe 10 Punkte nicht leichtfertig: Z von Costa-Gavras. In einer Stadt in einem offensichtlich autokratisch geführten Land wird ein Politiker der demokratischen Opposition während einer Wahlkampfveranstaltung brutal ermordet. Die dabei zusehende Polizei redet sofort von einem Unfall, der Staatsanwalt unterstützt das, und die beiden Bauernopfer sind schnell gefunden. Ein junger Untersuchungsrichter soll das ganze als hirnloser Trottel legitimieren, aber so ganz geht der Plan nicht auf. Gerade dieser Untersuchungsrichter lässt sich nicht beirren, jeglicher Druck perlt an ihm spurlos ab. Und er gräbt immer tiefer und kommt der Wahrheit immer näher.
Gigantisch! Geschrieben nach tatsächlichen Ereignissen in Griechenland im Jahre 1963 und gedreht während der Militärdiktatur im Jahre 1969, werden hier Wahrheiten aufgezeigt, die jeder Verschwörungstheoretiker schon lange als wahr erkannt hat: Dass Staatsanwälte ihr Gehalt und ihre Anweisungen von vorgesetzten Politikern bekommen und damit auch deren Interessen auszuführen haben. Und dass nicht jeder Tote im Umfeld der Politik an Herzversagen verunfallt ist. Zugleich ist der Film hochgradig spannend und atmosphärisch dicht, die außerordentliche Reihe großer Schauspieler (Jean-Louis Trintignant, Yves Montand, Irene Papas, Bernard Fresson, Marcel Bozzuffi, und ganz viele mehr) spielt auf als ob es ums Leben gehe, und das I-Tüpfelchen ist dann die starke Musik von Mikis Theodorakis. Definitiv einer der absolut besten Polit-Thriller den ich jemals gesehen habe. An diesem Film stimmt einfach alles. Und jetzt gehen mir so langsam die Superlative aus …
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Und das absolut berechtigt, eigentlich ist 10/10 noch zu wenig.

Und falls du zufällig am 18.7. in Hamburg sein solltest: Da läuft Z im Metropolis-Kino, als 16mm-Kopie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 03.07.2017 21:50 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Und das absolut berechtigt, eigentlich ist 10/10 noch zu wenig.

Und falls du zufällig am 18.7. in Hamburg sein solltest: Da läuft Z im Metropolis-Kino, als 16mm-Kopie.

Ok, einigen wir uns auf 12/10? Denn diese Wertung hält der Film locker aus. Manchmal gibt es Filme, nach deren Genuss ich ein paar Tage nichts mehr schaue. Weil ich satt bin, weil mir die Bilder und die Stimmungen im Kopf rumspuken und die Lust auf andere Sachen komplett nehmen. Z ist so ein Film. Der Bauch und Kopf füllt.

Allerdings, Hamburg? Mann, Ugo, ich weiß schon nicht wie ich Frankfurt anstellen soll, so weit weg ist das. Und ich versteh die Leute dort ja wahrscheinlich gar nicht. Müsste ich mir dann vorher ROCKER anschauen, quasi als Sprachkurs?
Aber danke für den Tipp, es könnte ja tatsächlich mal sein dass ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 04.08.2017 10:47 
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Das Experiment Giallo ist gescheitert! Nach dem Ansehen von THE CHILD - DIE STADT WIRD ZUM ALPTRAUM entfuhr meinem Schatz der spontane Ausruf „Das ist ja wohl der größte Scheiß den ich je gesehen habe!" Nun gut, Ehrlichkeit ist mir lieber als Stunden durchgestandener Gialli, aber schade ist es trotzdem …

Als extrem gelungen hingegen wurde DAS LEBEN DES DAVID GALE von Alan Parker empfunden. Besagter David Gale ist ein Hochschulprofessor mit der Lizenz zum glücklichen Leben. Meint man, doch sein Leben wird in Nullkommanix demontiert und vollkommen vernichtet durch die Vergewaltigungsanzeige einer Studentin, die sich nicht wie gewünscht zur bestandenen Klausur schlafen konnte. Nach und nach passiert dann noch sehr viel, und der Film hält einige Wendungen bereit inklusive eines gemeinen Schlusstwists. Was DAVID GALE aber in erster Linie auszeichnet ist seine Ruhe. Wo andere Plädoyers gegen die Todesstrafe auf Wut setzen, auf Entsetzen und auf Lärm, da setzt DAVID GALE auf ein psychologisch ausgefeiltes und spannendes Drama um den Komplettabsturz eines erfolgreichen Menschen. Ich mag Kevin Spacey nicht sonderlich, aber hier ist er erstklassig, und auch Kate Winslet ist sehenswert. Kein einfacher Film, sondern einer der Aufmerksamkeit und ein wenig Mitdenken erfordert. Dafür aber auch sehr belohnt

Ebenfalls als gelungen wurde DER GROSSE BLONDE MIT DEM SCHWARZEN SCHUH von Yves Robert angesehen. Das war glaube ich das erste Mal, dass die 14-jährige Tochter einen älteren Film (aus ihrer Sicht alten Film, also etwa zur Zeit der Renaissance gedreht) als cool empfand. Muss man zu Francois Perrin, dem Geiger der zwischen die Mühlen zweier verfeindeter Geheimdienstler gerät, noch was zu sagen? Satire, Komödie, leichte Ansätze von Tragik, Erotik, wiehernde Hengste, moderne Musik, Mireille Darc im kleinen und vor allem rückenfreien Schwarzen sowie ein renitenter Dudelsack … Ein Höhepunkt europäischer Filmkunst, oder liege ich da falsch?

Ein Höhepunkt asiatischer Filmkunst ist John Woos HARD BOILED, den ich diesen Monat das erste Mal sehen durfte :8 Die Story um den toughen Cop Tequila, der Hongkong zusammen mit Tony Leung von einer Gang von fiesen Waffenschiebern rund um einen ziemlich jungen Anthony Wong befreit ist entschieden ein Klassiker – und bisher immer an mir vorbei gegangen. Aber seit diesem Monat kann ich nun auch endlich RC-1 DVDs anschauen, und das war der erste Film. OK, die 80er-Jahre-Optik war jetzt vielleicht nicht hundertprozentig meines, und teilweise ist mir das ganze wie ein Super Mario-Spiel vorgekommen: Held läuft, Schurke springt aus Versteck, Held schießt, Schurke fällt um, Held läuft weiter, Schurke springt aus Versteck … Und wie die Stuntmen alle draufgehen, fast wie bei Fidani. Da stirbt aber auch kein einziger normal, alle müssen sich drehen und springen und hüpfen wie zu seligen Italo-Western-Zeiten. Wurscht, das Teil macht gehörig Spaß, und hat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung.
Und jetzt freue ich mich auf die Criterion-VÖ von VAMYPR!!!!

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Keinen Ehrenplatz, war ja gottseidank auch nur geliehen, hat TORRENTE – DER DUMME ARM DES GESETZES bekommen. Torrente ist ein Cop in den Straßen Madrids. Er ist fett, faul, korrupt, rassistisch, setzt seinen teilweise gelähmten Vater im Rollstuhl auf die Straße zum Betteln, bricht unschuldigen Arabern die Finger nur weil sie Araber sind, und ist kurz gesagt ein rechtes Arschloch. Als er in einem chinesischen Restaurant Waffenschmuggler entdeckt will er zusammen mit dem jungen Waffennarren Rafi und seinen Kumpels (einem 007-Freak, einem Computer“experten“ und einem Kampfsport“genie“) die Bande ausheben.
Nun ja, wir reden hier von einer Komödie mit starkem Hang zum Slapstick, das kann ja nicht gut gehen. Schlecht ist Torrente sicher nicht, in Spanien war der Flick so erfolgreich, das es bislang 4 Fortsetzungen gab. Mein Humor allerdings war es nicht. Ich fand den Film über lange Strecken unerträglich und peinlich, und habe die Zeit während des Showdowns dazu genutzt, neue Schnürsenkel einzuziehen. Schuhdown, gewissermaßen. Aber das ist sehr subjektiv, ich habe einfach eine andere Art Humor. Andere schmeissen sich da vor Lachen wohlmöglich vom Sofa (wie zum Beispiel der Kollege der mir den Film empfohlen hat). Aber der hier ist tatsächlich gut, gebe ich ja zu: „Ich war in der Fremdenlegion! Und im Afrikakorps, da waren wir über Monate in der Wüste! Und da ist es so heiß, dass wir uns Spiegeleier auf der Motorhaube gebrutzelt haben! Und da gab es Skorpione, die uns immer gestochen haben! Wir bekamen Fieber, Typhus, Cholera und selbst Mumps! Und die Araber, die waren wie die Franzosen, bloß in schmutzig. Sie haben meinen besten Freund samt seinem Hund gefressen! Haben wir uns beschwert?! Nein, wir haben gewartet, bis sie ihn ausscheißen und dann haben wir ihn würdig beerdigt! Wir haben nie aufgegeben, wir haben nie den Mut verloren - Wir waren Helden!“

A propos Fremdenlegion: Einer der absoluten Höhepunkte (vor dem Terza Visione!) war INTIMATE ENEMIES – DER FEIND IN DEN EIGENEN REIHEN von Florent-Emilio Siri. Algerien 1959. Seit 4 Jahren kämpfen französische Soldaten darum, den Wunsch nach der Unabhängigkeit der Kolonie zu unterdrücken. Offiziell handelt es sich nicht um einen Krieg, aber was der junge und unerfahrene Lieutenant Terrien erlebt ist definitiv ein Krieg: Angriffe mit Napalm, Folterungen, Massenexekutionen, … Wer denkt Vietnam war der erste moderne Krieg gegen Zivilisten, der hat das hier noch nicht gesehen. Terrien zur Seite stehen unter anderem alte Frontschweine, die schon in Monte Cassino gekämpft haben, Einheimische die auf Seiten der Franzosen kämpfen, und frühere Resistance-Mitglieder welche die Zeit in der Haft der Gestapo nie so ganz verarbeitet haben. Was Terrien hier erlebt geht ihm an die Nieren, und sein Idealismus geht fast genauso schnell den Bach runter wie um ihn herum gestorben wird.
In absolut jedem Frame steckt mehr Dreck, Blut und Schweiß als in allen Italo-Western zusammen, die monochrome Farbgebung betont die Fragwürdigkeit des gewaltsamen Sterbens umso mehr, und all das Blut und das Grauen findet statt in einer umwerfend in Szene gesetzten Landschaft, die fast wie ein Paradies anmuten möchte. Wenn da nicht dieser Krieg wäre - der offiziell gar keiner ist. Die Musik ist düster-pathetisch und untermalt das schreckliche Geschehen erstklassig, und die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf als wären sie damals dabei gewesen. Vor allem die Grausamkeiten die nicht explizit gezeigt werden bleiben im Kopf hängen: Die immer wiederkehrenden Folterungen auf beiden Seiten, die Überreste eines Napalmangriffs, das brennende Dorf in dem französische Soldaten die komplette Bevölkerung hinrichten. Und all diese Widerlichkeiten, das Grauen, die Gewaltexzesse sind von dieser unbeschreiblich schönen Landschaft eingerahmt – fast könnte man meinen dass es schön wäre, wenn die Menschen miteinander leben könnten anstatt gegeneinander.
Die Charaktere sind oft sehr vielschichtig und lebensnah. Eine bemerkenswerte Figur ist zum Beispiel der Capitaine des Geheimdienstes, Berthaut, der in der Resistance war und dabei von der Gestapo gefoltert wurde. Dass er damals für sein Land das gleiche gemacht hat wie die Algerier jetzt, und dass er nun den Algeriern die Gestapo ist, das bemerkt er gar nicht. Gleichzeitig setzt er sein Leben aufs Spiel um einen Verwundeten Soldaten aus der Einheit seines Freundes zu holen, weil die Helikopter nicht fliegen. Lebensnah eben – Die wenigsten Menschen sind nur schlecht oder nur gut, und das ist einer der ganz großen Stärken dieses herausragenden Films: Dass Menschen in extremen Situationen gezeigt werden, die nicht zu Superhelden mutieren, sondern in Panik geraten, die Zähne zusammen beißen oder sterben.
Ein Film in der Tradition von etwa MARSCHIER ODER STIRB oder WEGE ZUM RUHM. Aber bestimmt nicht in der Tradition von PLATOON, mit dem er verglichen wird. INTIMATE ENEMIES ist schmutzig, brutal, grausam, poetisch, aber eines ist er bestimmt nicht: Schön …

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Und sonst?
  • FANTASIA von Walt Disney hab mir nach langer Zeit mal wieder angeschaut. Immer wieder schön, immer wieder ergreifend, ein Film für die Seele. Einige der Bilder haben sich seit dem ersten Ansehen Mitte der 80er-Jahre im Kino unauslöschlich eingebrannt: Der Dämon auf dem Kahlen Berge, das Ballet der Nilpferde, Elefanten, Strauße und Krokodile, die Zentauren die auf dem Olymp ihren Spaß haben, Zeus der mit Blitzen wirft … Und natürlich der Lichterzug zu Schuberts Ave Maria, der nach der düsteren und aggressiven Nacht auf dem Kahlen Berge erst so richtig zur Geltung kommt, und trotz seiner Neigung zum Kitsch ein wundervoller Abschluss ist. Ja, ich mag FANTASIA. Er berührt mich …
     
  • DIE VORAHNUNG von MENNAN YAPO mit Sandra Bullock hat bei der Zweitsichtung zwar ein ganz klein wenig verloren, aber andere Filme haben da auch schon mehr Pech gehabt. Linda Hansen wacht morgens auf, lebt ihren Tag zwischen Kinderbetreuung und Haushalt, und als am Vormittag der örtliche Sheriff klingt und ihr mitteilt dass ihr Mann tödlich verunglückt ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Am nächsten Morgen wacht sie auf – und ihr Mann steht in der Küche und frühstückt. Jeder Tag ist anders, mal lebt ihr Menne und mal lebt er nicht. Bis zum Schluss der Woche ein Tag übrig bleibt – sein Todestag.
    Ich weiß nicht, ich steh auf den Film. Er ist sehr traurig und tragisch, aber auch (da haben wir es wieder) berührend. Die vielen kleinen Details, die am beispielsweise Donnerstag entdeckt werden und wesentlich später dann am Mittwoch entstehen, machen den Film vor allem spannend. Klar ist der Flick von vorn bis hinten ein einziges Logikloch, und klar passt da kaum etwas wirklich zusammen. Aber scheiß drauf, DIE VORAHNUNG erzeugt mit ganz einfachen Mitteln eine sehr eigene, traumhafte, Stimmung. Sandra Bullock macht ihren Job erstklassig, und das alternative Ende halte ich für das Bessere. Das hat mir auch beim zweiten Mal eine Gänsehaut über den Rücken gejagt.
     
  • EINE FLUT VON DOLLARS vom guten alten Carlo Lizzani hat mir ebenfalls außerordentlich Spaß bereitet. Vor allem Thomas Hunter, der mir beim letztjährigen Terza Visione bei DREI PISTOLEN GEGEN CESARE schon so gut gefallen hat, rockt hier ordentlich die Hütte. Sein von Hass zerfressener Charakter Jerry Brewster dreht ordentlich am Rad und steht seinem psychopathischen Gegenüber Henry Silva in Nichts zurück. Was passiert? Jerry hat zusammen mit seinem Kumpel Seagall am Ende des Bürgerkriegs einen Haufen Geld geraubt. Jerry wird gekascht, Seagall entkommt und verspricht sich um Jerrys Familie zu kümmern. Nach 5 Jahren Zwangsarbeit kommt Jerry zurück: Seine Frau ist tot, das Kind ist fort, sein Haus eine Ruine. Und zu allem Überdruss hetzt Seagall Killer auf ihn. Jerry hat nur noch einen Gedanken im Kopf: Blutwurst, mit allen Mitteln. Er schleicht sich in die Bande Seagulls ein und räumt gewaltig auf.
    Wie schon erwähnt, ein Duell zweier Psychopathen. Henry Silva im schwarzen Lederdress mit einem Lachen wie Gordon Mitchell, und der an einen jungen Clint Eastwood erinnernde Thomas Hunter der einfach nur mit dem Kopf durch die Wand rennt, egal wie viel Prügel oder Blei er abbekommt. RACHE!!! Ein Feuerwerk aus Gewalt und nochmals Gewalt, angenehm unlustig und düster. Hach, Italo-Western können so schön sein …

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Und dann war da ja noch dieses Festival in Frankfurt, Terza Visione. Da gab es auch ordentlich was auf die Augen. Einen genauen Bericht kann man bei italo-cinema.de nachlesen, aber meine persönlichen Highlights möchte ich doch kurz anreißen:

  • DIABOLIK von Mario Bava hat mich umgehauen, Einfach plattgemacht. Peng. Platter Maulwurf. Was da an Idee und Witz drin steckte, an Spielfreude und Spannung, an überdrehten Einfällen und an Nebensächlichkeiten wie Erotik und Action, da machen andere Regisseure 10 Filme draus. Ein riesengroßer Comicspaß, der auf der großen Leinwand und in dieser Qualität ein herausragendes Erlebnis war!
     
  • ARCANA von Giulio Questi war … anders. Ganz anders. ARCANA ist groß. Dunkel. Wild. Leidenschaftlich. Böse. Intensiv. Komisch. Anders eben. Eine Einordnung ist nicht so weiteres möglich, aber ich würde mal sagen so etwa wie wenn MULHOLLAND DRIVE nicht von David Lynch, sondern von einem italienischen Regisseur verfilmt worden wäre. Worum geht es? Ein junger Mann lebt mit seiner Mutter in einer Hochhaussiedung in Mailand. Sie betätigt sich als Hellseherin, während der Sohn seine tatsächlich vorhandenen übersinnlichen Fähigkeiten einsetzt um … andere Dinge zu tun. Und das ganze nicht stringent erzählt, sondern geradezu assoziativ, non-linear, mit der Verwendung alternativer Handlungsabläufe. Ein großartiges Werk voller Deutungsmöglichkeiten und sehr sehr komplex codiert. Aber auch sehr sehr beeindruckend.
     
  • Je mehr Filme ich von Michele Lupo sehe, desto klarer wird mir, dass der Mann einfach vollkommen unterschätzt wird, und ihn nur an seinen Komödien zu messen ist, wie wenn man Maurizio Merli nur an der Stärke seiner Brustbehaarung misst. EIN ACHTBARER MANN mit Kirk Douglas, Giuliano Gemma und Florinda Bolkan ist ein feiner und ruhiger Krimi mit perfekt dosiertem Actionanteil und einer gut durchdachten und bösen Story. Die Verfolgungsjagd durch Hamburg mit Gemma und Romano Puppo gehört auf jeden Fall in die Filmgeschichte. Auch wenn mir Kirk Douglas vielleicht ein wenig zu oft gedauergrinst hat, der Film gehört in die allererste Reihe der starken Hamburgstreifen, gleich neben ZINKSÄRGE FÜR DIE GOLDJUNGS. Erstklassig!
     
  • Auch Brunello Rondi hat mich bisher noch nicht enttäuscht. INGRID SULLA STRADA macht da keine Ausnahme. Ingrid ist ein Mädchen vom finnischen Land, die sich irgendwann in einen Zug setzt und nach Rom fährt um Hure zu werden. Sie freundet sich mit Claudia an, und gemeinsam versuchen sie den merkwürdigen Sexgelüsten reicher Kunden, dem ständigen Problem der Schlafmöglichkeit und dem Fascho-Zuhälter Renato ihre Freundschaft entgegenzusetzen.
    Was hier jetzt soweit erstmal ganz nett klingt, und auch problemlos als Sexy Komödie hätte inszeniert werden können, entpuppte sich als düsteres Drama mit einem Einwegticket in Richtung Abgrund. Rom im November ist weder besonders schön noch besonders warm, und nur die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen sorgt für warme und angenehme Momente. Die sehr sture Ingrid lebt nach dem Motto “Lieber im Stehen sterben als auf den Knien leben“, und ich frage mich inwieweit die politischen Ansichten Brunello Rondis hier möglicherweise ihre Entsprechung finden. So oder so ein unglaublich reichhaltiger Film, der, Christoph Draxtra erwähnte es in seiner hervorragenden Einführung zu INGRID, mehrfach gesehen werden muss um in seiner Gänze erfasst werden zu können. Hier steckt so unglaublich viel drin: Sozialdrama, politisches Kino, Melodram, exploitative Elemente, … Ich habe den 10 Jahre später entstandenen VOGELFREI von Agnes Varda wiedergefunden, genauso wie Tonino Cervis DIE HEISSEN ENGEL und Rondis eigenen IL DEMONIO. Ein beeindruckender und beklemmender Film, eine absolute Entdeckung dieses Festivals!
     
  • MIT FAUST UND DEGEN von Riccardo Freda last but not least ist schlichtweg furios. Brett Halsey hechtet über Tische, hat die härteste Faust westlich des Tiber, schafft Kunstwerke auf die selbst Michelangelo neidisch ist, fechtet mit mehreren Gegnern gleichzeitig, fälscht Goldmünzen, baggert alles an was bei drei nicht auf den Bäumen ist, und schafft es auch noch die persönliche Freundschaft des Papstes zu ergattern. Und das alles in 90 Minuten! Hier kommt keine einzige Sekunde Langeweile auf, und selbst in den Liebesszenen steckt genügend Ironie dass die Partystimmung der vielen Kampfszenen nicht vergeht. Ein riesengroßes Vergnügen!
     
  • Und PHENOMENA natürlich, in einer erstklassigen Kopie auf der großen Leinwand und auf 35mm, was für ein Erlebnis! Ein würdiger Abschluss dieses Festivals, bei dem mich zwar das ein oder andere etwas gestört hatte, aber dieser letzte Tag, und vor allem der Abschlussfilm, hat mich dann wieder restlos mit der Welt versöhnt.

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Außerdem habe ich mir in der Dauerausstellung des Filmmuseums Frankfurt einige der dort gezeigten Filme angeschaut. Dort kann man Filme sehen die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gedreht worden sind. Besonders gut gefallen haben mir:

  • DIE KIRIKI – JAPANISCHE AKROBATEN von Segundo de Comón aus dem Jahr 1908, wo die Maxime, dass Film eine perfekte Kunst der Täuschung ist, auf sehr witzige Art vorgeführt wird. Eine Gruppe auf japanische geschminkter Personen, die scheinbar der Schwerkraft trotzt und tolle Kunststücke vorführt. Sehr witzig das, ich musste viel lachen.
    www.youtube.com Video From : www.youtube.com

  • L’HOMME À LA TÊTE EN CAOUTCHOUC von Georges Méliès von 1901, wo ein Mann einen Kautschukkopf aufbläst und sich mit diesem unterhält. Sehr komisch gemacht, wie der Kopf immer kleiner und größer wird.
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Aber es ist einfach was anderes, wenn man sich diese Filme in einem dunklen Raum und auf einer großen Leinwand anschaut. Filme werden einfach fürs Kino gemacht! FANTASIA habe ich das erste Mal im Kino gesehen etwa Mitte der 80er-Jahre. Und scheiße war ich beeindruckt, unter anderem von dem hier:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Edit: Link zu Italo-cinema.de eingebaut

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


Zuletzt geändert von Schmutziger_Maulwurf am 10.08.2017 20:45, insgesamt 5-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 05.08.2017 06:46 
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Sehr ihr auch keine Bilder mehr? Also die Plakate? :shock: Oder ist das nur bei mir so mit den roten X-en?

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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 05.08.2017 09:23 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Sehr ihr auch keine Bilder mehr? Also die Plakate? :shock: Oder ist das nur bei mir so mit den roten X-en?


Nein, ich sehe auch nur das rote X :?

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Schätze mal, dass es an Deinem neuen Bildserver liegt, denn die Bilder aus Deinen vorausgegangenen Beiträgen werden auch weiterhin allesamt einwandfrei angezeigt...
(Arcor vs. Vodafone - oder hast Du die aktuellen Bilder vielleicht über den Server vom DRK hochgeladen?) :unknown:



Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

Edit: Link zu Italo-cinema.de eingebaut


Vielen Dank für Deine außerordentlichen Bemühungen - der Text ist toll geworden :dh:
Jetzt fehlt nur noch die Verlinkung im eigentlichen 'Terza Visione' Thread ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was vom Monat übrig blieb ...
BeitragVerfasst: 05.08.2017 09:55 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Sehr ihr auch keine Bilder mehr? Also die Plakate? :shock: Oder ist das nur bei mir so mit den roten X-en?


Nein, ich sehe auch nur das rote X :?

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Schätze mal, dass es an Deinem neuen Bildserver liegt, denn die Bilder aus Deinen vorausgegangenen Beiträgen werden auch weiterhin allesamt einwandfrei angezeigt...
(Arcor vs. Vodafone - oder hast Du die aktuellen Bilder vielleicht über den Server vom DRK hochgeladen?) :unknown:

SCHEISSE!! Arcor ist anscheinend zu Vodafone umgezogen. Die alten Bilder wurden mitgenommen, aber die Verbindung zu neuen Bildern scheint nicht zu wollen. Mist, verdammter. Aber das Wochenende bin ich verplant, ich kann mich erst nächste Woche drum kümmern. Danke für die Rückmeldung!


Richie Pistilli hat geschrieben:
Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

Edit: Link zu Italo-cinema.de eingebaut


Vielen Dank für Deine außerordentlichen Bemühungen - der Text ist toll geworden :dh:
Jetzt fehlt nur noch die Verlinkung im eigentlichen 'Terza Visione' Thread ;)

Done ;)

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