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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 28.12.2009 22:46 
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mit Silvia Dionisio, Riccardo Garrone, Tonino Valerii und John Steiner

Julius ist ein Mädchen. Ihre Mutter hätte aber lieber einen Jungen gehabt und entsprechend muss Julius aufwachsen. Als sie in ihrer Pubertät von der Gouvernante verführt wird, ist ihre Verwirrung komplett. Am Vorabend ihrer Hochzeit mit Franco , flieht sie vor ihrer eigenen Identitätslosigkeit. Julius ist unfähig, eine echte Liebesbeziehung aufzubauen. So steuert sie unaufhaltsam auf eine grosse Katastrophe zu, die ihr Leben endgültig zerstören wird. Eine packende und aufrüttelnde Gesellschaftsstudie von Regisseur Tonino Valerii. (Cover-Text)

I 1970

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 19.03.2010 06:50 
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Klasse Film und die einzige DVD die es weltweit von dem Film gibt. Leider ist die Qualität nicht der Bringer, scheint von einer alten Fernseh MAZ zu kommen, desweiteren wirkt der Film zum Schluß ein wenig geschnitten was aber aufgrund nicht vorhandener anderer Quellen belegt werden kann. Silvia Dionisi spielt die Rolle sehr überzeugend !!!
DVD ist künstig zu bekommen. Ein unbedingtes Muß für jeden Giallo Mystery Fan.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 17.08.2011 15:03 
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Der Film lief letztens in der ARD und meines Wissens nach war die Fassung ca. 5-6 Minuten länger als die DVD-Version, die laut ofdb 86 Minuten lang ist. Das war wohl die deutsche Kinofassung, die leider immer noch kürzer ist als die italienische.
Aber nichtsdestotrotz ein ziemlich cooler, gelungener Film, der mich nicht so sehr an Giallos erinnert hat, sondern vielmehr an so sexy Melodramen wie "Verführung einer Sizilianerin" mit Maurice Ronet von Fernando di Leo, mit deutlicher Gesellschaftskritik und grandioser Musik von Riz Ortolani.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 17.08.2011 16:37 
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Die ARD-Fassung ist im Scope-Format, wenn die ofdb-Angaben stimmen, ist die DVD im falschen Format. Meine digitale Aufahme läuft 92:38 und hat sehr ordentliche Bildqualität, also wohl klar der KSM-Scheibe vorzuziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 18.08.2011 08:18 
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Absolut! Bin der ARD tatsächlich mal dankbar ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 15.09.2011 18:21 
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Hab mir den Film aufgenommen, bin jetzt gestern mal zu schauen gekommen. Goiler Film!!!
Kurz noch zum Inhalt, also dem Covertext, denn das Julius als Mann erzogen wurde hab ich nicht mittbekommen...
Die Mutter sagt sogar zu ihr mal "Ich will eine richtige Frau aus dir machen". Julius wurde sie von ihrem Vater getauft, der ebenso hies. Dieser ist aber nimmer, gestorben oder wass weis ich. Sie vereehrt ihn immer noch...
Von der Haushälterin wird sie schon mit 14 zu lesbischen Spielen animiert und bekommt immer eingetrichtert das Männer den Frauen nur weh täten und sie sich von ihnen fernhalten solle.
Was sie aber später nicht tut, sie will ja männer einen Freund. Nur funktioniert es im Bett nicht so, denn sie verspürt beim Geschlechtsverkehr keine Erregung, sie bekommt keinen Orgassmus. Egal mit wem sie es tut und wie sie es auch anstellt. Auch ein ärztlicher Rat sowie eine kleine OP hilft da nicht weiter.
Am ende eskalieren ihre Gefühle und der arme John Steiner muss es büssen!!

Der herr Valerii hat wieder mal einen eindrucksvollen Film abgedreht! Eine wunderhübsche Hauptdarstellerin, die Dionisio, die wunderhübsche Location Venedig und ein guter Riz Ortolani Score runden diesen Film ab!
Cool wie man das hinbekommen hat mit dem Alter, die Dionisio als Teen mit 14 und später erwachsen mit 19...
Sehr erotische Szenen wurden eingefangen, die Sexszenen sind estetik pur finde ich. Es kommt gut rüber das sie anfänglich noch unerfahren ist ect....
Die Meiste zeit gibts die Kanäle Venedigs und verschieden Grachten zu sehen, später macht man mal Winterurlaub im Schnee , wobei ihr bester Freund blutig verunglückt...
Visuell echt sehr gelungen und die Ard Ausstrahlung hatte ein erstklassiges Bild!!!!

8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 03.04.2012 00:05 
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OT: La ragazza di nome Giulio (1970)

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Julius (Silvia Dionisio) hat nicht nur ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, sondern ist auch schon im jungen Alter den lesbischen Zudringlichkeiten der Haushälterin ausgesetzt, diese redet ihr zudem immer wieder ein, dass die gesamte Männerwelt schlecht ist. Als "Julius" - was es mit diesem, für ein Mädchen ja eher ungewöhnlichen Namen nun genau auf sich hat, bleibt dabei weitestgehend im Dunkeln - nun die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht macht, verläuft das nicht weniger problematisch. Zum einen ist sie festgefahren in der Beziehung mit dem soliden, aber etwas langweiligen Lorenzo, den sie, wenn es nach ihrer Mutter geht, am besten gleich heiraten soll. Zum anderen sind da diverse kurzlebige Bekanntschaften, die jedoch genauso wenig für die ersehnte Erfüllung sorgen...

Wider Erwarten etwas schwer getan mit dem Film. Eigentlich mag ich sie ja, diese groß angelegten, schwelgerisch inszenierten Herzschmerz-Dramen. Egal ob nun wirklich ernstzunehmen oder eher künstlich aufgebauscht - normalerweise haben's solche Streifen leicht bei mir. Der hier hat mich jedoch über weite Strecken seltsam kaltgelassen, irgendetwas hat gefehlt. Die Musik von Riz Ortolani ist schön und könnte höchstens ein wenig mehr Abwechslung vertragen, auf ansprechende Bilder (Kamera: Stelvio Massi) muss man ebenfalls nicht verzichten. Woran mangelt's also? Es passiert einfach zu wenig, und dieses "zu wenig" wird zudem noch zu langwierig ausgewalzt. So übermäßig viel hat die Umsetzung dann eben doch nicht zu bieten, dass sie diese Mängel komplett übertünchen könnte. Und wenn die storytechnische Entwicklung nur so mühsam in Gang kommt, dann reicht's auch irgendwann mal mit der betrübten Sinnsuche und dem enervierenden Beziehungs-Hinundher. Zwei krasse Einlagen (wer den Film gesehen hat, weiß sicher, was ich meine) brechen immerhin recht unvermutet herein, nur dem unbefriedigenden Gesamteindruck können sie auch kaum auf die Sprünge helfen.

Lichtblicke sind vorhanden und wirklich schlecht würde ich das Ding auch nicht nennen. Aber, wie schon erwähnt, irgendwas vermisse ich. Für meine Begriffe zu bemüht und zu kühl distanziert, und damit oberflächlich gerade noch das Interesse haltend, aber nicht tiefer berührend.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS MÄDCHEN JULIUS - Tonino Valerii
BeitragVerfasst: 05.08.2017 16:06 
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Irgendwie schon ein seltsamer Film.
Es gäbe ja prinzipiell genügend interessantes bzw. gutes in dem Film (sei es die Darstellerriege, die Musik oder einfach nur Venedig als Schauplatz).
Das ist zusammengenommen eigentlich nicht wenig, was einen guten Film erwarten lassen würde.
Die Bilder, die uns Stelvio Massi bietet, ob von Venedig oder auch einmal von einer verschneiten Winterlandschaft, sind ebenfalls immer recht ansprechend.
Aber ich muss leider auch Chet zustimmen, im Bezug auf seine Ausführungen zur Entwicklung der Geschichte.
Ich habe auch das Gefühl, dass hier vieles nur schleppend vorangeht, dass der Film eben trotz aller Stärken in anderen Bereichen, erhebliche erzählerische Schwächen aufweist.
Diese Schwächen fallen zwar nicht derart gravierend aus, dass der Film dadurch in die Langeweile abgleiten würde, aber sie sind auch durch nichts und niemanden zu überdecken.
Die zwei Gewaltspitzen, die ebenfalls schon angesprochen wurden, sind durchaus effektiv, wobei die zweite im Finale, doch wieder nur zu einem weiteren Schwachpunkt führt.
Das Ende nämlich kommt nach dem blutigen Finale ziemlich abrupt, reißt den Zuschauer unsanft aus dem Film heraus.
Schaut für mich auch nicht danach aus, als wäre es so gewollt gewesen; für mich ist es, so wie es ist, jedenfalls nicht zufriedenstellend.
6,5/10


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