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 Betreff des Beitrags: TOO LATE BLUES - John Cassavetes
BeitragVerfasst: 29.08.2017 22:13 
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Produktionsland/Jahr: USA 1961
Darsteller: Bobby Darin, Stella Stevens, Everett Chambers, Nick Dennis, Vince Edwards, Val Avery, Marilyn Clark, James Joyce, Rupert Crosse
Drehbuch: John Cassavetes & Richard Carr
Produziert von: John Cassavetes
Musik: David Raksin

John "Ghost" Wakefield ist Pianist und Leader einer Jazzband, die allerdings so erfolglos ist, dass sie sich mit Alten- und Kinderheimen oder gar den Spaziergängern im Park als Publikum begnügen muss, da Ghost nicht bereit ist, Zugeständnisse an den populären Musikgeschmack zu machen. Auf einer Party lernt Ghost die ebenso erfolglose Jazzsängerin Jess kennen und nimmt sie mit sich. Weil es ihm ernst mit ihr ist, lehnt er einen One-Night-Stand ab, nimmt Jess aber als Sängerin mit ins Studio, als sich endlich die Chance zu einer langersehnten Plattenaufnahme bietet.
Doch Benny, der Manager von Jess und Ghost, gefällt deren Verbindung nicht, er ist von Eifersucht zerfressen und versucht, einen Keil zwischen die beiden zu treiben. Tatsächlich zettelt er eine Kneipenschlägerei an und bringt damit nicht nur die Liebe zwischen Ghost und Jess, sondern die Existenz der ganzen Band in Gefahr...
(Ofdb)

Nach dem Erfolg von SCHATTEN geriet Cassavetes in die Fänge Hollywoods.
Für Paramount entstand TOO LATE BLUES, mit dem man offenbar eine Neuversion von SHADOWS haben wollte.
Eine hollywoodkonforme, konventionellere, glatte Neuversion, die somit all dem beraubt wird, was das "Original" auszeichnet.
Und es wundert mich keineswegs, dass Cassavetes selbst mit dem Endergebnis überhaupt nicht zufrieden war.
Da er aber das Drehbuch mitverfasst hat und auch Produzent war, hatte ich schon noch gewisse Erwartungen, hätte mir schon gedacht, dass er zumindest bis zu einem gewissen Grad noch tun konnte, wie er wollte.
Aber anscheinend hat man ihm keine Freiheiten gelassen, sonst würde man zumindest ansatzweise noch erkennen können, dass es ein John-Cassavetes-Film ist.
Ich konnte nichts erkennen, was auf Cassavetes hinweisen würde, höchstens die Ähnlichkeiten zum Vorgängerfilm fallen auf.
An und für sich ist TOO LATE BLUES eine Enttäuschung, es fehlt einfach die Natürlichkeit, die SHADOWS zum Großteil ausmacht.
Alles wirkt so kalkuliert und inszeniert, die Figuren sind allesamt schlichtweg uninteressant.
Nach und nach schwindet folglich das Interesse am Geschehen, nur die Musik, die ja eine zentrale Rolle spielt und Stella Stevens sorgen dafür, dass der Film nicht komplett ins Langweilige kippt.
Deshalb geht sich auch nicht mehr als eine durchschnittliche Wertung aus.
5-6/10

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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