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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 29.09.2017 14:33 
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Djabartana hat geschrieben:
Ja genau "Hasse deinen Nächsten" ist besser als "Django - Der Rächer". Der Meinung sind bestimmt alle Italowestern-Anhänger :D
Im ernst, es muss ja nicht zu einer ewigen Diskussion ausarten, aber mit der Meinung stehst du garantiert alleine da.

Hehe...
Ja, wird wohl so sein, aber ab und zu aus der Reihe tanzen ist ja auch nicht verkehrt.
Der "Nächstgehasste" ist in mancherlei Hinsicht zumindest ungewöhnlicher als der Rächer-Django.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 29.09.2017 15:01 
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Ja eben, hier gibt es ja sogar einige verkorkste Mitglieder die Fidani-Abstrusitäten feiern :D

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 29.09.2017 22:11 
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Djabartana hat geschrieben:
Ja genau "Hasse deinen Nächsten" ist besser als "Django - Der Rächer". Der Meinung sind bestimmt alle Italowestern-Anhänger :D
Im ernst, es muss ja nicht zu einer ewigen Diskussion ausarten, aber mit der Meinung stehst du garantiert alleine da.


Sehe ich ähnlich. Der Rächer ist doch solide Kost mit sehr guter Story. HdN lieferr zu viele unausgegorene Ideen, einen Helden, der so schlecht ist, dass man sich nicht an ihn erinnert und auch eine für Baldi unausgegorene Inszenierung.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 08:30 
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Es ist verwunderlich, dass Baldi 1968 so einen Film gedreht haben soll.


Als hätte Corbucci zwischen Mercenario und LPSW mal Jonny Oro eingeschoben

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 14:34 
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Nobody hat geschrieben:
HdN lieferr zu viele unausgegorene Ideen, einen Helden, der so schlecht ist, dass man sich nicht an ihn erinnert und auch eine für Baldi unausgegorene Inszenierung.

Das mag alles sein und ich glaube, dass man den Helden so schlecht in Erinnerung behält, liegt z.T. auch an der Fehlbesetzung dieser Rolle, aber auf der anderen Seite haben wir eben auch Horst Frank und George Eastman.
Die beiden sind ganz klar ein Pluspunkt und ich denke, einiges ist in dem Film doch auch dabei, was man als trashig-charmant, sprich so schlecht, dass es schon wieder gut ist, werten kann.
Das ist bei DJANGO, DER RÄCHER nicht der Fall.
Der ist zwar handwerklich sauberer gemacht, aber bleibt in jeder Hinsicht im Durchschnitt hängen und ist ziemlich langweilig erzählt.
Bei mir zumindest hat er über die Jahre, die ich ihn jetzt kenne, viel verloren.


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 30.09.2017 15:41, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 15:29 
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Zwei Schauspieler allein machen aber noch keinen guten Film.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 15:36 
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Nobody hat geschrieben:
Zwei Schauspieler allein machen aber noch keinen guten Film.

Das habe ich auch nicht gesagt, ich habe nur gesagt, sie sind zwei einzelne Pluspunkte des Films.
Dass der Film alleine dadurch noch nicht gut wird, ist klar.
Aber es gibt eben neben George Eastman und Horst Frank auch noch einiges, was einen gewissen trashigen Touch hat und so gesehen eben dadurch schon wieder gut ist.
Oder hast du noch nie gehört, dass etwas "so schlecht ist, dass es schon wieder gut ist"?
Denn genau das trifft hier aus meiner Sicht oftmals zu.
Und selbst wenn nicht, ist HASSE DEINEN NÄCHSTEN immer noch besser, sprich unterhaltsamer als z.B. ein Fidani.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 17:02 
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Auch darüber kann man streiten. Oliver Kalkove sieht es wohl ähnlich wie du. Die meisten Fidanis, die ich kenne, haben einen höheren Trashfaktor. Dennoch fälkt HdN auch negativ aus Baldis Werk dieser Zeit heraus, in der er gute Western nach Themen griechischer Tragödien, etwa SKpdT und den Rächer gedreht hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 30.09.2017 17:37 
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Für mich ist TEXAS ADDIO eindeutig der bessere Baldi-Western, als der Filmheuler -Hasse Deinen Nächsten-. Django, der Rächer als deutsche Titelschmiede ist bekanntermaßen völlig daneben und Mist. Den Film kann man u.a. auch als eine Art Western-Drama ansehen, aufgrund der hier gebotenen Geschichte und insgesamt funktioniert das ziemlich gut. Hier ist alles soweit drin, was drin sein sollte. Was daran angeblich für den -Sbirro- langweilig sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis :scratch_one-s_head: Hier ist doch ständig irgendwas los und Mexico als Schauplatz (natürlich nicht dort gedreht, aber trotzdem :D ) macht ebenso was her. Hinzu kommt noch der gute Soundtrack von Anton Garcia Abril, von dem hier einige hervorragende Stücke zum Geschehen zu hören sind. Passt alles wunderbar :good:

Neben SEINE KUGELN PFEIFEN DAS TODESLIED, für mich der beste Baldi-Western :)

Die anderen von ihm sind entweder Durchschnitt oder einfach nicht gut. Blindman sehe ich irgendwo dazwischen, denn irgendwie wollte mir der -Zatoichi-Western-Verschnitt-, trotz guter Ideen nicht so toll gefallen, wie die beiden oben genannten. Dennoch würde ich den immer noch bevorzugen, als seine restliche Western.

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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 01.10.2017 15:58 
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Naja, ich muss dazusagen, die letzte Sichtung ist schon wieder ein paar Jahre her.
Damals war das Ganze aber eben alles andere als begeisternd.
In Erinnerung behalten habe ich den Film jedenfalls als ziemlich durchschnittlich und eher schwach.
Und da sind wir wieder beim Punkt: DURCHSCHNITTLICH.
Das kann durchaus manchmal schlimmer sein, als unterdurchschnittliches Material.
Aber ich werde das, denke ich, bald überprüfen, nachdem ich mit der Tinto-Brass-Filmografie durch bin.
Werde mich dann wahrscheinlich, um von dem Erotiktrip herunterzukommen, eine Zeit lang wieder der IW-Hausmannskost widmen und dann werden wir ja sehen, wie das Urteil ausfällt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 07.10.2017 16:10 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Werde mich dann wahrscheinlich, um von dem Erotiktrip herunterzukommen, eine Zeit lang wieder der IW-Hausmannskost widmen und dann werden wir ja sehen, wie das Urteil ausfällt.

...und es fällt nicht sehr gut aus.
Baldi wagt hier erstmals den Versuch eine Tragödie im IW-Gewand zu verarbeiten - das gelingt ihm leider nicht sehr überzeugend (noch nicht).
Drei Jahre später hat er es dann besser gemacht, aber hier, bei DJANGO, DER RÄCHER enttäuscht er damit.
Hier hat es Baldi noch nicht geschafft, die Tragik effektiv zu transportieren und den IW-Stil einzubinden.
Die Geschichte und der Stil mögen nicht recht zusammenpassen, behindern sich gegenseitig.
Die gute Besetzung tut ihr bestes (auch wenn ich Alberto Dell'Acqua als Bruder von Franco Nero für eine Fehlbesetzung halte), ist aber letztendlich (wie auch schon erwähnt) keine richtige Bereicherung, sondern überhaupt erst die Rettung des Films.
Trotz überwiegend ordentlicher Inszenierung (ohne Begeisterung auszulösen) und des schönen Scores, bleibt der Film im Durchschnitt hängen.
6/10 (mit ein bisschen gutem Willen).


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 Betreff des Beitrags: Re: DJANGO DER RÄCHER - Ferdinando Baldi
BeitragVerfasst: 08.12.2017 11:01 
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