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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 06.03.2013 13:29 
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Command Performance (USA 2009, Originaltitel: Command Performance) Kurzkommentar von 2010, leicht überarbeitet.

Dolph 'n' Roll in Moscow

Russlands Präsident Alexei Petrov (Hristo Shopov) ist Ehrengast bei einem Konzert in Moskau. Seine beiden jugendlichen Töchter begleiten ihn, der Botschafter der USA ist ebenfalls anwesend. Joe (Dolph Lundgren) ist Drummer einer aufstrebenden Rockband, welche vor dem Hauptact auftritt, der momentan sehr angesagten US-Sängerin Venus (Melissa Smith). Am Veranstaltungsort herrscht gute bis ausgelassene Stimmung, doch plötzlich taucht eine schwer bewaffnete Gruppe Fanatiker in der Halle auf. Unter Führung des durchgeknallten Oleg Kazov (Dave Legeno), richten die Terroristen ein grausiges Blutbad an, bringen den Präsidenten, dessen Töchter, den US-Botschafter und weitere Personen in ihre Gewalt. Joe bekommt davon zunächst nichts mit, er will eigentlich nur in Ruhe seinen Joint geniessen. Bald wird er jedoch mit gnadenlosen Geiselnehmern konfrontiert, um das eigene Leben kämpfend, fügt der wehrhafte Rocker Kazovs Truppe erste Verluste zu. Agent Kapista (Zahary Baharov) hat die Attacke überlebt, erweist sich nach und nach als zuverlässiger Partner, gemeinsam will man dem Terror Einhalt gebieten. Kazov stellt derweil irrsinnige Forderungen finanzieller Natur. Sein tatsächliches Motiv ist so simpel wie erschreckend, er will Rache für seine Eltern, für deren Tod er Präsident Petrov verantwortlich macht ...

Wenn Dolph Lundgren neben der Hauptrolle auch die Regie übernimmt, bekommt der begeisterte Fan exquisite Actionunterhaltung geboten. "The Defender" (2004), "The Mechanik" (2005), "Diamond Dogs" (2007), "Missionary Man" (2007) und "Icarus" (2010), ich möchte keine dieser vorzüglichen B-Action-Perlen in meiner Sammlung missen. Neben der Regie, arbeitete Lundgren bei "Command Performance" auch am Drehbuch mit, wie es teils bei den aufgezählten Werken bereits der Fall war. Erwartungsgemäß spielt die Sause bewährte Karten des Genres aus, wobei der Held in diesem Fall aus dem üblichen Raster fällt. Dolph stellt keinen Ex-Geheimdienstler, Ex-Cop oder ähnliches Gezücht dar, der von ihm verkörperte "Joe" war im Amiland Mitglied einer wüsten Biker-Gang, irgendwie hat es ihn nach Russland verschlagen. Den Drummer gibt er absolut überzeugend, man nimmt ihm den Rocker in jeder Einstellung ab, er liefert auch hinter der Schiessbude eine perfekte Vorstellung. Wie man es von Lundgren Werken jüngeren Datums kennt und liebt, vergisst der Schwede dabei nicht, stets eine kleine Dosis Selbstironie einfliessen zu lassen. Dolph präsentiert sich in sehr guter körperlicher Verfassung, in hervorragender Spiellaune, seine Regieabeit erwartungsgemäß ohne Schnörkel, den Nagel auf den Kopf treffend. Unser Held zeigt zunächst eine ausgeprägte Abneigung gegen Schusswaffen, wir erfahren ein wenig später warum, zuvor wird mit Drumsticks und blanken Fäusten einwandfrei gekillt. Schliesslich greift der Meister notgedrungen zur Wumme, rundet das Spektakel überzeugend ab. Bei der Besetzung der übrigen Rollen hat man ein glückliches Händchen bewiesen, obwohl Lundgren freilich unumstrittene Hauptattraktion bleibt. Wir haben z. B. Melissa Smith im Angebot, die glaubwürdig auf eingebildete Sanges- und Tanzdohle macht, später ihr wahres Gesicht zeigt. Herrlich die Szene in der Dolph sie fragt, warum sie so schlappe Discomucke macht, sie habe doch eine tolle Stimme. Darauf antwortet sie ganz locker: "Weil es mir einen 50-Millionen-Dollar-Deal eingebracht hat". Die Chemie zwischen dem gestandenen Actionhelden und der jungen Dame stimmt, ich würde diese Kombination gern erneut sehen. Dave Legeno mutet wie eine härtere Ausgabe von Jason Statham an, seine Darbietung als fanatischer Bösewicht macht extrem Laune. Hristo Shopov sticht als konsequenter Präsident hervor, Zahary Baharov fungiert als solides Helferlein für Dolph. Selbst die kleineren Nebenrollen sind ansprechend besetzt, bewährte anonyme Metzelmasse gibt es obendrauf.

"Command Performance" macht mit gesunder Härte Freude, Herr Lundgren weiß genau was der geneigte Fan gern sieht. Body Count und Geballer erreichen stattliche Ausmaße, immer wieder kommt es zu rustikalen Augenblicken. Lundgrens Film trifft genau den richtigen Ton zwischen bewährter Tradition und moderner Optik, er biedert sich nicht krampfhaft an, sondern wurde von echten Könnern an den Start gebracht. Der Plot weckt Erinnerungen an "Sudden Death" (1995) und "Die Hard" (1988), mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Vorgesichte der Hauptfigur ungewöhnlicher anmutet, wodurch ein wunderbar abgefahrener Unterton ständig präsent bleibt. Wie gut Lundgren sein Handwerk beherrscht, führte mir der Vergleich mit dem Partykracher "Phantom Kommando" (Commando, 1985) vor Augen, den ich gleich nach "Command Performance" in den Player legte. Arnolds Klassiker gehört zu meinen Lieblingsactionern aus den achtziger Jahren, IMHO muss sich Lundgrens Streifen keinesfalls dahinter verstecken (handwerklich ist Lundgrens Erguß gar weitaus souveräner). Klar, "Klassikerstatus" geht "Command Performance" (noch) ab, weiterhin ist das Publikum derartiger Filme heute viel kleiner (Nachtrag: Seit "The Expendables" wird dem Genre wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil, ich begrüße das ausdrücklich). Umso tiefer sollte sich der Actionfreak vor einem Mann wie Dolph Lundgren verneigen, der der Gruppe unverbesserlicher Süchtlinge den ersehnten Stoff anbietet, mit Liebe zum Detail sein Ding durchzieht.

Wegen der recht ruppigen Gangart, fiel der Film in Deutschland der Schere zum Opfer. Für die Freigabe ab 18 wurden mehr als dreissig (!!!) Schnitte angebracht, damit sind die deutschen DVD und Blu-ray Auswertungen leider völlig unbrauchbar. Schade, man hätte die ungekürtze Fassung mit SPIO/JK (oder ungeprüft) anbieten sollen, leider lässt Kinowelt die Fans im Regen stehen. Ich habe zur US-DVD gegriffen, diese ist ungekürzt und von ordentlicher Qualität. Die Dialoge sind gut verständlich, englische Untertitel werden optional angeboten (Nachtrag: Inzwischen steht zusätzlich die BD aus Großbritannien im Regal. Ordentliches Bild, dünne Ausstattung).

Lieber Dolph, ich möchte dir erneut für einen kurzweiligen, vergnüglichen und unterhaltsamen Filmabend danken. Du bist mein Held, bleib uns bitte noch lange in dieser Form erhalten! YOU ROCK!!!

Sehr gut = 8/10


Lieblingszitat:

"He's lost too much blood. He needs a doctor."
"He needs a coffin."

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 06.03.2013 18:37 
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Im Gegensatz zu einigen anderen ist mir der Dolph einfach grundsympathisch, was sich dahingehend auswirkt, daß jeder Film mit ihm zumindest sehenswert ist. Command Performance schätze ich zwar weniger als The Mechanik oder Icarus, aber mordsspaßig war der Film dennoch, und der Dolph so lässig wie schon lange nicht. Daß er ungeniert mit Splatter kokettiert, rundet die Chose perfekt ab.

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 07.03.2013 03:50 
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Vor allem sieht man hier mal Dolph einen Joint quarzen... hatte auch was, fand ich... :P 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 07.03.2013 15:23 
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Ich liebe die Cannon-Ära und Actiondarsteller wie Sly, Arnie, Norris, Seagal, Van Damme, Dudikoff, Speakman, Blanks und Ian Griffith waren die kleinen Helden meiner Jugend. Aber mit den DTV-Filmen, welche seit ca. 15 Jahren erscheinen, kann ich nur noch in den seltensten Fällen etwas anfangen.

Das liegt zum größten Teil daran, dass die Optik meist unerträglich billig daherkommt und irgendwelche Newbie-Regisseure versuchen mittels Stilmitteln (Filter!) ihren Film künstlerisch wertvoll aussehen zu lassen, was meist nach hinten losgeht. Lundgren selbst ist so ein Regisseur. "The Mechanik" war optisch nur grausam, da einem von den ganzen technischen Spielereien samt Schnitt-Stakkatos schlecht wurde.

Aber damit ist Lundgren beileibe nicht alleine. Man schaue sich nur einmal die grausame Optik eines "Last Bullet" an. Das schaut nicht mehr "filmisch" aus, sondern als wenn man direkt mit dem Iphone 3 gefilmt hätte. Doku- oder GZSZ-Optik anstatt eines filmischen Looks scheint die Devise zu sein.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die meisten aktuellen DTV-Regisseure (im Actionbereich) es nicht verstehen, das geringe Budget richtig einzusetzen. Man hat keine Kohle, will aber trotzdem Explosionen in den Film integrieren. Das Endresultat sind dann billigste CGI-Explosionen und Photoshop-Feueranimationen, um bspw. explodierende oder brennende Fahrzeuge zu zeigen. Ein Irrsinn ist das.

Einer der wenigen, die gezeigt haben wie man es richtig macht ist Isaac Florentine. Er dreht DTV-Filme mit geringem Budget. Das weiß er. Florentine versucht nun das billige Ostblocksetting sinnvoll in den Film zu integrieren (Undisputed 2 und 3) und verzichtet auf Explosionen und viele Schießereien, da dergleichen sich nicht mit dem Budget vertragen würde. Also greift er zu kampferprobten Darstellern und serviert dem Zuschauer genial durchchoreographierte Kämpfe.

Die kosten kaum was und sind im Endresultat 1000x spektakulärer als ein mittels billigen CGI-Effekten in die Luft gejagtes Fahrzeug. Die Moneten die er durch den Fokus auf Prügeleien einspart, wandern dann in die Optik. Schöne Übergänge, saubere Kamerafahrten, satte Farbgebung. Der Zuschauer hat einen Film vor sich und muss sich nicht über Amateuroptik aufregen.

Jedoch darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch Florentine jüngst eindrucksvoll gezeigt hat, wie man es vergeigen kann. "Sofia" war ein Totalausfall mit billiger Optik, schwachen Darstellern, schlechtem Drehbuch und massenweise Leerlauf. Hoffen wir, dass es sich dabei nur um eine Auftragsarbeit handelte...

In den letzten 15 Jahren gab es im Videothekenbereich wirklich nur wenige Actionfilme, die mich überzeugen konnten. Florentines "Undisputed 2" und "Undisputed 3" gehören dazu. Mit Abstrichen noch "Ninja".

Ein weiterer Regisseur, welchen man im Auge behalten sollte ist John Hyams. Speziell sein aktueller Universal Soldier hat gezeigt, dass der Mann einiges auf dem Kasten hat, indem er dem B-Film seinen ganz eigenen Stempel aufdrückte.

Solide und mit einem spektakulären Shodown bestückt kam seinereit "Hero Wanted" mit Gooding Jr. daher. Geheimtipp.

Ebenfalls eine mehr als runde Sache ist "Blood and Bone" mit Jai White.

"Tomorrow - when the war began" ist ein netter Red Dawn Abklatsch. Wenn man sich mit den jungen Darstellern anfreundet, kann man sich an handgemachter Action mit tollen Explosionen und klassisch, ruhiger Regie erfreuen.

"Special Forces" aus Frankreich war auch ein echtes Brett. "Die Wildgänse kommen" des neuen Jahrtausends. Massenweise harte Action, edle Optik und viel Abwechslung durch die verschiedenen Settings bekommt man geboten.

"Sinners and Saints" ist auch ein Geheimtipp, da er neben guter Optik und sauberer Action sogar noch mit einem ansprechenden Drehbuch aufwarten kann.

Weitere echte Perlen des oldschool Actionkinos (wenngleich manche der folgend genannten auch über mehr Budget als der Durchschnitt verfügten) sind "Safe" mit Statham und ganz besonders "The Tournament". Letzterer ist für mich einer der besten Actionfilme überhaupt. Tolle Charaktere, kein Leerlauf, handgemachte Effekte, ruhige Kamera und haufenweise gute Stunts zeichnen ihn aus.


2013 ging aber schon wieder sehr schlecht für DTV-Actionfans los:

"Death Race 3" ist einfach nur blöd. Ätzende Charaktere und Dialoge, die selbst den dümmsten Cannon-Kracher zu dialogtechnischem Arthouse werden lassen. Immerhin hat der Film ein, zwei gute Actionszenen auf der Habenseite.

"El Gringo" ist ein pseudo-abgedrehter Desperado-Abklatsch voll von Langeweile und schlechten Witzen.

Immerhin konnte Walter Hill das Ruder nocheinmal rumreißen (wenngleich mit mehr Budget) und liefert mit "Shootout" einen markigen Actionfilm der alten Schule mit einem tollen Stallone in der Hauptrolle ab. Ein Volltreffer und soviel besser als Arnies lahmes Comeback.

Sorry, dass es ein wenig offtopic geworden ist, aber ich konnte mich gerade nicht bremsen :mrgreen:

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DER NAME DER ROSE (ARD-HDTV-Fassung), FASSBINDER COLLECTION (Limited Edition/Arrow),

EIN LEBEN FÜR DEN TOD, DIE SUPERSCHNÜFFLER, HOOVER-ICH BIN DER BOSS, EIN DRECKIGER HAUFEN,

BATTLES WITHOUT HONOR AND HUMANITY (The Complete Collection/Arrow), DEEP SPACE (F. O. Ray),

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 07.03.2013 16:08 
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Don Ricuzzo hat geschrieben:
"El Gringo" ist ein pseudo-abgedrehter Desperado-Abklatsch voll von Langeweile und schlechten Witzen.

Sorry, aber den fand ich, bis auf das unspektakuläre Finale, ja mal richtig geil!
Ansonsten volle Zustimmung bei allen anderen Beispielen (bis auf DEATH RACE 3 - da noch nicht gesichtet).

Recht gebe ich dir auch bei deiner Kritik bzgl. billiger CGI-Effekte. Die betreffen leider nicht nur Explosionen, sondern (in schlimmsten Fällen) auch Mündungsfeuer :shock: und sehr gerne auch blutige Einschuss-Wunden (davon konnte sich old school Walter Hill auch nicht freisprechen bei seinem BULLET TO THE HEAD, welcher ärgerlicherweise sogar digital gebeamt wurde im Kino - brrrr).

Widersprechen würde ich dir jedoch beim Videolook-Vorwurf, das sehe ich nicht so! Klar wirken manche Spiränzchen (flashcuts) hilflos, aber filmisch bleibt das Ganze imho schon noch.

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 07.03.2013 18:32 
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Don Ricuzzo hat geschrieben:
"Sinners and Saints" ist auch ein Geheimtipp, da er neben guter Optik und sauberer Action sogar noch mit einem ansprechenden Drehbuch aufwarten kann.

Weitere echte Perlen des oldschool Actionkinos (wenngleich manche der folgend genannten auch über mehr Budget als der Durchschnitt verfügten) sind "Safe" mit Statham und ganz besonders "The Tournament".


"Sinners and Saints" fand ich durchaus ansprechend, allerdings gefiel mir die "abgenudelte USA-Optik" weniger gut. Ich bevorzuge den rauhen Charme Osteuropas. "The Tournament" ist für mich (teilweise) lediglich hysterisches Spektakel, auf ein junges Publikum zielend. Nicht wirklich schlecht, aber kein Überflieger.

Gerade die kleinen Filme mit Dolph treffen die Stimmung älterer B-Action sehr gut. Kritik an den Werken stützt sich meist auf Details wie CGI. Bei "Command Performance" gelang Dolph eine überwiegend bodenständige Optik, lediglich die (völlig unwichtigen) Hubschrauber waren verzichtbar.

Wenn es einen durch Filter vergurkten Streifen gibt, dann "Assassination Games" mit Van Damme und Adkins. Dort wurde vorhandenes Potenial nicht ausgeschöpft, die schreckliche Farbgebung wird zum Ärgernis. Dennoch insgesamt gediegenes Mittelmaß, trotz fürchterlicher Filter.

Ich bin mit Klassikern und jüngeren Produktionen glücklich.

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 21.02.2016 13:51 
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Lief heute früh im TV. Ich fand ihn nicht schlecht, aber er hatte auch ein paar Längen. Er erinnerte mich immer wieder an den wesentlich besseren "Sudden Death" mit Van Damme.


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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 21.02.2016 19:47 
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Nobody hat geschrieben:
Lief heute früh im TV. Ich fand ihn nicht schlecht, aber er hatte auch ein paar Längen.

Und auch einige Kürzungen!!! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 22.02.2016 12:12 
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Bei einem Lundgren Film im TV erwarte ich nichts anderes ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 30.09.2017 19:31 
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Gibts den eigentluch noch auf einer erschwinglichen DVD im passenden Regionalcode?


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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 30.09.2017 22:26 
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Gibts den eigentluch noch auf einer erschwinglichen DVD im passenden Regionalcode?

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 01.10.2017 06:40 
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Besten Dank.


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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 01.10.2017 13:08 
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Habe Dolph Lundgren erst in den letzten Jahren zu schätzen gelernt. zumindest seine frühen "Werke".

Macht eigentlich NUR noch "Abfall" bzw. Filme wo kaum bis gar nicht beworben werden

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 01.10.2017 17:05 
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Naja eben Direct to DVD Produktionen die gleich im Regal landen. Dafür habe ich das Gefühl, dass die jüngsten VÖs mit ihm auffälliger positioniert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 01.10.2017 19:19 
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Nobody hat geschrieben:
Naja eben Direct to DVD Produktionen die gleich im Regal landen. Dafür habe ich das Gefühl, dass die jüngsten VÖs mit ihm auffälliger positioniert werden.



Weil ja CREED II kommt, wo er wieder Drago verkörpern wird. Und das wird sich sein Management was kosten lassen. Einfach nur kaufmännisch denken

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 Betreff des Beitrags: Re: COMMAND PERFORMANCE - Dolph Lundgren
BeitragVerfasst: 01.10.2017 21:34 
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Nein, dass lässt sich schon eine Weile beobachten. Vielleicht hat es mit einem gestiegenen Interesse seit den Expandables zu tun...


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