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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 07.02.2012 14:23 
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Produktionsland: USA
Produktion: Aaron Rosenberg
Erscheinungsjahr: 1950
Regie: Anthony Mann
Drehbuch: Robert L. Richards, Borden Chase, Stuart N. Lake
Kamera: William H. Daniels
Schnitt: Edward Curtiss
Musik: Walter Scharf
Länge: ca. 92 Min.
Freigabe: FSK 12
Darsteller: James Stewart, Shelley Winters, Dan Duryea, Stephen McNally, Millard Mitchell, Charles Drake, John McIntire, Will Geer, Jay C. Flippen, Rock Hudson, John Alexander, Steve Brodie, Tony Curtis


Lin McAdam ist auf der Suche nach seinem Bruder, der deren gemeinsamen Vater umgebracht hat. Lin findet seinen Bruder in Dodge City. Allerdings kann es auf Grund eines Waffenverbots, welches in der Stadt verhängt wurde, nicht zu Abrechnung kommen. Stattdessen kommt es zu einem Schießwettbewerb, in dem Lin seinen Bruder besiegt und eine extrem seltene Winchester 73 gewinnt. Lins Bruder stiehlt die Waffe und flüchtet. Die Winchester verliert es anschliessend beim Kartenspiel mit einem Waffenhändler. Lin hat längst die Verfolgung aufgenommen und ist seinem Bruder dicht auf den Versen…

Ganz wichtiger US Western, von Anthony Mann, der auch Beginn einer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Mann und James Steward war. Anthony Mann zeigt mit Winchester 73 einen sehr abwechslungsreichen und zugleich auch nihilistischen Western, der mit exzellenten Hauptdarstellern gespickt ist. Wie auch in späteren Werken, wie „Nackte Gewalt“ ging Mann sehr gezielt und kritisch vor. Hass, Rache, Macht und Gier sind die Grundbestandteile von Manns einzigartigen Western. Es erfolgt eine genaue Beleuchtung der beteiligten Charaktere, welche eine gewisse Art von Pessimismus einfließen lassen.

Bezugspunkt ist, im Gegensatz zu anderen Western nicht der Held, sondern ein seltenes Unterhebelrepetierergewehr, das im Verlauf des Films, ständig seinen Besitzer wechselt.

Fazit:
Winchester 73 hat Alles, was ein perfektes Westernkino braucht. Eine sehr gute Story, exzellente Darsteller und eine Menge Kurzweiligkeit.


10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 08.02.2012 08:45 
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Nach "Nackte Gewalt" aus meiner Sicht der beste Stewart/Mann
Film mit einer sehr ungewöhnlichen Grundstory.
9/10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 21.02.2012 18:04 
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Ich habe mit Schwarz/Weiß-Western zwar teilweise deutliche atmospährische Probleme, aber der hier gehört, wie z.B. auch "Stagecoach", "Der Scharfschütze" oder "Bis zum letzten Mann", zu den ganz großen Highlights.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 22.02.2012 10:36 
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Ein sehr schöner Western der immer wieder Spaß macht. 8/10


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 22.02.2012 12:29 
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Detective Lloyd hat geschrieben:
Ich habe mit Schwarz/Weiß-Western zwar teilweise deutliche atmospährische Probleme, aber der hier gehört, wie z.B. auch "Stagecoach", "Der Scharfschütze" oder "Bis zum letzten Mann", zu den ganz großen Highlights.



Ich würde noch "Ritt zum Ox-Bow " anführen wollen.
Da passt einfach alles, den könnte ich mir in bunt
gar nicht vorstellen


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 22.02.2012 14:34 
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Es gibt so viele tolle S/W Western. Bis Mitte der 50ger sahen die Farbwestern doch ohnehin nicht so toll aus. Da war S/W jedenfalls ästhetisch viel ausgereifter.

Yellow Sky oder My Darling Clementine oder The Furies und viele andere. Wunderschönes Zeugs.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 26.02.2012 15:26 
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Das seh ich nu ganz anders.
DeMille oder Vidor haben schon in den 40ern grandiose Farbwestern gemacht. Und Farbwestern Anfang der 50er von guten B-Regisseuren wie z.B. Lewis R. Foster, Byron Haskin, Lesley Selanader, ja ggf. sogar Joseph Kane machen durchaus sehr viel her.

Demgegenüber versacken sehr viele Western im schwarz-weißen Einerlei. Was aber nicht heißen soll, dass es nicht 50-60 sehr gute schwarz/weiß-Western gibt. Vielleicht auch mehr.

Dass A-Klasse-Regisseure auch in Schwarz/Weiß sehr gute Western gemacht haben, ist allerdings relativ logisch. Und die Filme, die du jetzt benannt hast, sind von A-Leuten.

Einen B-Western in Farbe würde ich einem B-Western in Schwarz/Weiß in jedem Fall immer vorziehen. Es gibt nichts Ätzenderes als einen kreuzkonservativen good guy/bad guy-Film in Graustufen, der eine altbekannte Story runterlutscht. An solchen Filmen ist einfach nichts, was irgendwie fesselt - außer vielleicht der Score.
Selbst ein Heimatfilm hat zumindest noch paar schicke Bilder.

Mal "The Gallant Legion" gesehen?
Das war der erste Western, wo ich kurz davor war, auszuschalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 26.02.2012 20:41 
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Gallant Legion kenne ich jetzt ausnahmsweise nicht mal vom Titel her.

Aber generell fand ich s/w filme bis Mitte oder Ende der 50ger atmosphärischer als Farbfilme. Farbe war ästhetisch erst mal ein Rückschlag als sie von 1936 an auf den Markt drängte.

De Millles 2 Farbwestern sehen für mich nicht gut aus, jedenfalls nicht in den Fassungen in denen ich sie im TV gesehen hatte.
Duell in der Sonne vielleicht schon. Kennst du da die UK Fremantle DVD. Taugt die was?


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 27.02.2012 22:19 
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Ich hab von dem Film die ital. DVD. Die war, glaube ich, recht gut. Hab ich damals nur mal kurz gecheckt. Ist ewig her.

Also es gibt definitiv viele gute Schwarz/Weiß-Western, aber mir ist eigentlich noch nie ein Farbwestern aus den 50ern oder früher untergekommen, den ich wirklich scheiße fand. Ausgenommen, die Hauptrollen wurden von Joel McCrea, Randolph Scott oder Audie Murphy gespielt - dann kann das schonmal vorkommen...^^

Klar musste man sich an die Farbe erstmal rantasten, aber wenn man bedenkt, was in Schwarz/Weiß allein an Serials für endlos viel billig und schnell runtergespulter Müll gedreht wurde, war Farbe schon allein insofern ein sofortiger Schritt nach vorne, weil du dir da eben zweimal überlegt hast, ob du das machst.
Schwarz/Weiß konnte und durfte einfach jeder Volltrottel drehen - und das siehst du vielen der Filme auch an. An Farbe ließ man zum Glück nur einen halbwegs erlesenen Kreis ran - und das merkt man diesen Filmen ebenfalls an.

Anders ausgedrückt:
Bei Farbe sind halt 150 von 200 Filmen geil
und bei s/w eben 150 von 2000....^^ ... wenn man so will.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 28.02.2012 08:16 
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Detective Lloyd hat geschrieben:
Ich hab von dem Film die ital. DVD. Die war, glaube ich, recht gut. Hab ich damals nur mal kurz gecheckt. Ist ewig her.

Also es gibt definitiv viele gute Schwarz/Weiß-Western, aber mir ist eigentlich noch nie ein Farbwestern aus den 50ern oder früher untergekommen, den ich wirklich scheiße fand. Ausgenommen, die Hauptrollen wurden von Joel McCrea, Randolph Scott oder Audie Murphy gespielt - dann kann das schonmal vorkommen...^^

Klar musste man sich an die Farbe erstmal rantasten, aber wenn man bedenkt, was in Schwarz/Weiß allein an Serials für endlos viel billig und schnell runtergespulter Müll gedreht wurde, war Farbe schon allein insofern ein sofortiger Schritt nach vorne, weil du dir da eben zweimal überlegt hast, ob du das machst.
Schwarz/Weiß konnte und durfte einfach jeder Volltrottel drehen - und das siehst du vielen der Filme auch an. An Farbe ließ man zum Glück nur einen halbwegs erlesenen Kreis ran - und das merkt man diesen Filmen ebenfalls an.

Anders ausgedrückt:
Bei Farbe sind halt 150 von 200 Filmen geil
und bei s/w eben 150 von 2000....^^ ... wenn man so will.



Aus diesem Blickwinkel habe ich das noch nie betrachtet, sooo unrecht
hast Du somit also nicht ;)
Aber Du wirst zugeben, das es auch stilistisches Stilmittel darstellt,
welches so manchen Streifen gerade in s/w extrem aufwertet und somit
in Farbe einiges von seiner Wirkung verlieren würde ( die unzähligen B-
Movies und Serials mal ausgeschlossen, obwohl ich mir auch diese nicht
in bunt vorstellen könnte )


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 28.02.2012 10:48 
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Da kann ich auch nicht zustimmen. Gerade bei B-Western aus den 50gern hätte ich mir meist eher s/W gewünscht, weil man da weniger verderben kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 05.04.2014 10:44 
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Mit Winchester 73 fing seinerzeit meine Liebe zum US Western an. Einstiegsdroge waren Italos, da waren mir die amerikanischen Vorfahren lange zu glatt. Aber dieser Film ist einfach grandios und ist vermutlich der erste, der das Rachethema echt als ein Westernleitmotiv etablieren konnte.
Den finalen Shoot Out kann man heute locker noch genauso drehen (von mir aus auch in Farbe)
10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 05.04.2014 12:25 
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Rachewestern gab es schon einige vorher. Hier ist es allenfalls intensiviert.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 06.04.2014 11:56 
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Ja deswegen schrieb ich auch nicht, dass es der erste mit diesem Thema war, aber einer der das Rachemotiv als Leitmotiv etabliert hat.

Rache war ja z.B. schon in Langs Rache für Jesse Jamers ein Motiv, aber da wurde die Schurkenfigur als so feige und verwerflich charakterisiert, dass Fonda als klarer Held gelten konnte. Mann versucht aber den Schurken ebenfalls charismatisch wirken zu lassen und ihm die Heldenfigur durch seine teilweise blinden Zornesausbrüche charakterlich anzunähern.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 01.10.2017 18:36 
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Heute Morgen gegen 3:30 den Fernseher eingeschaltet . . . und siehe da: auf ZDF_neo lief der Überwestern WINCHESTER 73, den ich lange Jahre nicht mehr gesehen habe.

Es lag sicher nicht (nur) an meiner "momentanen Verfassung"- ein/zwei Whiskey spielten eine gewisse Rolle -, dass ich gebannt auf diesen, alles Gute beinhaltenden, Meilenstein geblickt habe. Stewart überzeugt auf ganzer Linie, alle anderen Darsteller ebenfalls. Besonders stark fand ich die Performance von Dan Duryea, der so charmant wie brutal den Typ des gewieften "Kapitalisten-Gangsters" verkörpert. Die sehr jungen Shelley Winters, Tony Curtis und Rocky Hudson zu sehen hat mir auch viel Spaß gemacht.

Der Film ist großartige "Erwachsenenunterhaltung" - mit Thrill, Dramatik, Action und Humor, wie es kaum besser möglich ist. Das hammerharte Bruderduell im Finale, bei dem Stewart und McNally permanent bedrohlich wirkenden SPFX ausgesetzt sind, setzte, durch diesen 1950er(!) Maßstäbe auf Jahre hinaus.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 01.10.2017 19:16 
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Für Stewart bräuchte ich mehr als zwei Whisky :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 01.10.2017 20:01 
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Anti-Hero hat geschrieben:
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Ich will ja nicht ausfallend werden, lieber Anti-Hero . . . aber hast du "gedient", du Schnulli? :lol:


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BeitragVerfasst: 01.10.2017 20:22 
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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 01.10.2017 21:32 
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Ich glaube, Stewart musste den toughen Westerner mehr spielen, als Wayne, Scott oder Cooper. Aber er macht das überzeugend, weil er eben ein sehr guter Schauspieler ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 02.10.2017 07:50 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 02.10.2017 21:07 
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Nobody hat geschrieben:
Ich glaube, Stewart musste den toughen Westerner mehr spielen, als Wayne, Scott oder Cooper. Aber er macht das überzeugend, weil er eben ein sehr guter Schauspieler ist.


Sehe ich auch so. Stewart war durch seine Physis vllt. nicht unbedingt für jeglichen Charakter, besonders im 'Actionfach', geeignet. Aber da er ein so toller Schauspieler war, hat er auch unbändige Rachefühle und Aktionen sehr glaubhaft darstellen können. Z.B. die Szene in der er, den tricksenden Linkshänder, Dan Duryea auf den Tresen zwingt, wirkt absolut überzeugend.


Anti-Hero hat geschrieben:
Jimmy Stewart hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Für Stewart bräuchte ich mehr als zwei Whisky :mrgreen:


Ich will ja nicht ausfallend werden, lieber Anti-Hero . . . aber hast du "gedient", du Schnulli? :lol:


Meinen eigenen Interessen :D


Was anderes hätte ich von einem 'Antihelden' auch nicht erwartet. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 06.10.2017 11:03 
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Apropos "gedient" und "James Stewart".

Natürlich ist er ein sehr guter Schauspieler. Es könnte aber auch sein, dass er - gerade auch so kurze Zeit nach dem Krieg - ein ganz anderer Mensch war, als es den äußerlichen Anschein hatte. Schließlich war er Bomberpilot und vermutlich knallhart!

Im Gegensatz zu Wayne oder Cooper, die wohl nie die Erfahrung gemacht haben, Menschenleben auslöschen zu müssen. Ich denke schon, dass man bei der Persönlichkeit Stewarts solches miteinbeziehen muss. Ähnlich wie bei Audie Murphy, der sicher auch nicht so harmlos war, wie er ausgesehen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINCHESTER 73 - Anthony Mann
BeitragVerfasst: 08.10.2017 15:02 
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Pacer Burton hat geschrieben:
Apropos "gedient" und "James Stewart".

Natürlich ist er ein sehr guter Schauspieler. Es könnte aber auch sein, dass er - gerade auch so kurze Zeit nach dem Krieg - ein ganz anderer Mensch war, als es den äußerlichen Anschein hatte. Schließlich war er Bomberpilot und vermutlich knallhart!

Im Gegensatz zu Wayne oder Cooper, die wohl nie die Erfahrung gemacht haben, Menschenleben auslöschen zu müssen. Ich denke schon, dass man bei der Persönlichkeit Stewarts solches miteinbeziehen muss. Ähnlich wie bei Audie Murphy, der sicher auch nicht so harmlos war, wie er ausgesehen hat.


Murphy war bekanntermaßen bei weitem nicht so harmlos wie
er ausgesehen hat.
Das beweisen nicht nur seine zahllosen Auszeichnungen, sondern auch die Tatsache, dass er Zeit seines Lebens mit den psychischen Folgen seines Kriegseinsatzes zu kämpfen hatte.


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