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 Betreff des Beitrags: FRIVOLE LOLA - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 01.10.2017 22:18 
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Produktionsland/Jahr: Italien 1998
Darsteller: Anna Ammirati, Patrick Mower, Mario Parodi, Carlo Reali, Serena Grandi, Susanna Martinková, Antonio Salines, Francesca Nunzi, Laura Trotter
Drehbuch: Tinto Brass, Carla Cipriani, Barbara Alberti
Produziert von: Giovanni Bertolucci
Musik: Pino Donaggio

Lola ist ein junges, lebenslustiges, hemmungsloses Mädchen. Sie ist mit Masetto verlobt und in wenigen Wochen soll ein rauschendes Hochzeitsfest gefeiert werden. Voller Leidenschaft brennt Lola jedoch schon seit langem darauf mit Masetto zu schlafen. Mit all ihren weiblichen Reizen versucht sie immer wieder ungestüm ihren Verlobten zu verführen. Im letzten Moment aber bleibt Masetto standhaft - er möchte eine Jungfrau heiraten. Unverstanden und voller wilder Lust ist Lola auf erotische Abenteuer aus. Immer wieder taucht in den erotischen Phantasien, der attraktive Freund ihrer Mutter auf. Ihre Begierde ist unersättlich.
(Moviepilot)

FRIVOLE LOLA ist wieder eine kleine Besonderheit in der Brass-Filmografie.
Zum einen, weil Brass selbst hier nicht nur eine Gastrolle als Dirigent sowohl in der Eröffnungs-, als auch in der Endszene des Films übernimmt.
Er betätigt sich diesmal auch als Synchronsprecher für Patrick Mower (André, der Freund der Mutter von Lola [Zaira]).
Zaira wiederum (und damit sind wir beim zweiten Punkt, der dem Film, in gewisser Weise, eine kleine Sonderstellung gibt) wird gespielt von Serena Grandi.
Das wäre nämlich der erste Hinweis darauf, dass MONELLA, so der Originaltitel, vielleicht als eine "Quasi-Fortsetzung" zu MIRANDA gesehen werden sollte.
Dazu kommt, dass sich die Geschichten beider Filme sehr ähneln, in der selben Gegend spielen und zeitlich nicht weit auseinander liegen
(MIRANDA ist in den späten 40ern angesiedelt, MONELLA in den 50ern).
Darüber hinaus wird MIRANDA mehrfach zitiert.
Beispielsweise ist auf einem Bild, das André in seinem Arbeitszimmer stehen hat, Serena Grandi als Miranda zu sehen.
Außerdem tanzt Lola genauso wie Miranda den Mambo Italiano und das teilweise mit genau den gleichen Bewegungen.
Also es gibt mehreres, das dafür sprechen würde, dass hier einfach die Geschichte von MIRANDA weiter erzählt wird, also das Leben in der Po-Ebene, aus Sicht der nächsten Generation.
Naheliegend ist es auf jeden Fall, wie auch immer Brass den Film tatsächlich verstanden haben wollte.
Abgesehen von den Parallelen und Zitaten ist das aber nichts außergewöhnliches (für Brass-Verhältnisse wohlgemerkt).
Alles, was sich der Fan erwartet, alles, was er sehen will, bekommt er zu sehen - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Und das ist mir in dem Fall 8,5/10 wert.

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Das Lied, das im Trailer zu hören ist ("Mona Monella"), wird von Anna Ammirati gesungen.


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