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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 02.10.2017 17:48 
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Pa_Nik hat geschrieben:


Wie steht denn die Chance, dass mir "Labyrinth des Schreckens" gefällt, wenn mir "Spasmo" als gelungen im Hinterkopf schwebt?


Finde die Filme kann man miteinander gar nicht vergleichen.
Das LABYRINTH ist für mich einer von den vorzeige Gialli, dem gegenüber ist SPASMO fast ein experimentaler Film ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 02.10.2017 20:17 
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Vincent cushing hat geschrieben:
Das LABYRINTH ist für mich einer von den vorzeige Gialli

:lol27: :roll: ;)
Entschuldigung, aber das glaubst du ja selbst nicht, oder?
Vorzeige-Gialli sind die Argentos, Bavas oder vielleicht Martinos, aber sicher nicht dieser Lenzi.
Das ist ja fast so, als würdest du bspw. im Bezug auf IW die Fidanis als Vorzeige-Filme des Genres nennen.
Versteh mich nicht falsch, die anderen Lenzi-Gialli, die ich kenne (die mit Carroll Baker) finde ich auch alle gut bis sehr gut (für ihre Zeit und ihren Stil) und auch SPASMO ist nicht schlecht.
Mit dem LABYRINTH zwar nicht vergleichbar, aber nie und nimmer ist LABYRINTH DES SCHRECKENS ein Vorzeigeexemplar des Genres.
Das sollten ja die besten Filme des jeweiligen Genres sein und das ist LABYRINTH DES SCHRECKENS in keinster Weise.
Das hat jetzt auch nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern ist schlicht und einfach Fakt.


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 02.10.2017 22:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 02.10.2017 21:01 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Vincent cushing hat geschrieben:
Das LABYRINTH ist für mich einer von den vorzeige Gialli

:lol27: :roll: ;)
Entschuldigung, aber das glaubst du ja selbst nicht, oder?
Vorzeige-Gialli sind die Argentos, Bavas oder vielleicht Martinos, aber sicher nicht dieser Lenzi.
Das ist ja fast so, als würdest du bspw. im Bezug auf IW die Fidanis als Vorzeige-Filme des Genres nennen.
Versteh mich nicht falsch, die anderen Lenzi-Gialli, die ich kenne (die mit Carroll Baker) finde ich auch alle gut bis sehr gut (für ihre Zeit und ihren Stil) und auch SPASMO ist nicht schlecht.
Mit dem LABYRINTH zwar nicht vergleichbar, aber nie und nimmer ist LABYRINTH DES SCHRECKENS ein Vorzeigeexemplar des Genres.
Das sollten ja die besten Filme des jeweiligen Genres sein und das ist LABYRINTH DES SCHRECKENS in keinster Weise.
Das hat jetzt auch nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern schlicht und einfach Fakt.


Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 02.10.2017 21:13 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Vincent cushing hat geschrieben:
Das LABYRINTH ist für mich einer von den vorzeige Gialli

:lol27: :roll: ;)
Entschuldigung, aber das glaubst du ja selbst nicht, oder?
Vorzeige-Gialli sind die Argentos, Bavas oder vielleicht Martinos, aber sicher nicht dieser Lenzi.
Das ist ja fast so, als würdest du bspw. im Bezug auf IW die Fidanis als Vorzeige-Filme des Genres nennen.
Versteh mich nicht falsch, die anderen Lenzi-Gialli, die ich kenne (die mit Carroll Baker) finde ich auch alle gut bis sehr gut (für ihre Zeit und ihren Stil) und auch SPASMO ist nicht schlecht.
Mit dem LABYRINTH zwar nicht vergleichbar, aber nie und nimmer ist LABYRINTH DES SCHRECKENS ein Vorzeigeexemplar des Genres.
Das sollten ja die besten Filme des jeweiligen Genres sein und das ist LABYRINTH DES SCHRECKENS in keinster Weise.
Das hat jetzt auch nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern schlicht und einfach Fakt.


Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


:lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 02.10.2017 22:34 
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Howard Vernon hat geschrieben:
Auch bei mir stellt sich hier große Freude ein - da ich Facebook nicht benutze: ist schon bekannt, ob es noch einmal eine
neue Synchronisierung gibt - also eine sogenannte Retro-Synchro - oder wird die deutsche Sprachfassung der alten dt. DVD
übernommen? Bei der Marketing-Fassung ist ja zumindest die englische Sprachfassung dabei, die mir dann doch wesentlich
lieber ist als die dort angebotene sterile deutsche... also: eine neu erstellte Retro-Synchro wäre natürlich klasse...


Eine Neu-/Retrosynchro wird's wohl nicht geben, nehme ich (mal stark) an. Wenn schon eine, zugegeben eher mittelmäßige, dtsch. Synchro vorhanden ist, wäre der Aufwand bzw. die Investition sicher nicht 'auszahlend'. Der DIE FARBEN DER NACHT, gibt mir so gut wie Gewissheit.

Der Film ist schon sehr unterhaltsam - ob "Vorzeige-Giallo" oder nicht . . .


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 00:14 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Vincent cushing hat geschrieben:
Das LABYRINTH ist für mich einer von den vorzeige Gialli

:lol27: :roll: ;)
Entschuldigung, aber das glaubst du ja selbst nicht, oder?
Vorzeige-Gialli sind die Argentos, Bavas oder vielleicht Martinos, aber sicher nicht dieser Lenzi.
Das ist ja fast so, als würdest du bspw. im Bezug auf IW die Fidanis als Vorzeige-Filme des Genres nennen.
Versteh mich nicht falsch, die anderen Lenzi-Gialli, die ich kenne (die mit Carroll Baker) finde ich auch alle gut bis sehr gut (für ihre Zeit und ihren Stil) und auch SPASMO ist nicht schlecht.
Mit dem LABYRINTH zwar nicht vergleichbar, aber nie und nimmer ist LABYRINTH DES SCHRECKENS ein Vorzeigeexemplar des Genres.
Das sollten ja die besten Filme des jeweiligen Genres sein und das ist LABYRINTH DES SCHRECKENS in keinster Weise.
Das hat jetzt auch nichts mit persönlichem Geschmack zu tun, sondern schlicht und einfach Fakt.


Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


Dankeschön Ugo, ich bleib auch dabei !!


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 02:23 
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ugo-piazza hat geschrieben:

Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


Gallopierende Ferroganz - kann man nix dran machen, Ugo.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 02:37 
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Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:

Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


Gallopierende Ferroganz - kann man nix dran machen, Ugo.


:jc_goodpost: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 13:45 
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Danke für die Meinungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 14:43 
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Vielleicht ist LABYRINTH kein Vorzeige-Giallo - dass der Film jedoch sein Genre bestens repräsentiert, ist wohl unbestritten, oder?;
Lenzi variiert sogar den typischen Amateur-Ermittler des Giallo, indem er diesmal keinen Künstler (wie in Argentos Filmen) o. ä., sondern eine Touristengruppe als "Detektive" ermitteln lässt; und wegen des Touristenthemas sind dann auch die Handlungsorte sehr variabel gestaltet (also: der Film spielt nicht nur in Rom, in Turin etc., wo dann der nach Italien gekommene Amateur-Detektiv [nicht die Polizei] Untersuchungen anstellt) - ich will nicht vorgreifen für die, die den Film noch nicht kennen, aber ich habe doch einige Handlungselemente in LABYRINTH dann auch in TENEBRAE wiedererkannt (Stichwort: abwesende Frau, und waren da nicht auch rote Damenschuhe?) - also: wo z. B. Bidos CAT'S VICTIMS die erfolgreichen Vorzeigemodelle nur zitiert, da gestaltet Lenzis LABYRINTH meiner Meinung nach durchaus das Genre-Typische neu - ohne allerdings das Genre neuartig zu prägen...


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 17:05 
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Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:

Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


Gallopierende Ferroganz - kann man nix dran machen, Ugo.

Ruhig bleiben und den Zwinker-Smiley beachten, dann kriegt ihr es vielleicht nicht so schnell in den falschen Hals, ihr beiden.
Das einzige, was ich mit meinem Posting, um das es hier geht, sagen wollte, ist folgendes:

Ein Vorzeige-Film (ganz egal ob Giallo, Western oder sonstwas) sollte doch ein Film sein, der "vorzeigt" wie etwas geht, also sollte das einer der besten Filme des jeweiligen Genres sein.
Und seien wir mal ehrlich: Zu den besten Gialli zählt LABYRINTH DES SCHRECKENS beim besten Willen nicht.
Das würde bedeuten, ihn gleichzustellen mit den Argentos, Bavas oder vielleicht auch Martinos und davon ist er meilenweit entfernt.
Das heißt nicht, dass er per se schlecht ist, aber man sollte ihn nicht als Aushängeschild des Genres hinstellen.
DAS und nichts anderes wollte ich verdeutlichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 17:25 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:
ugo-piazza hat geschrieben:

Selbstverständlich ist das ein Vorzeige-Giallo und selbstverständlich hat das mit persönlichem Geschmack zu tun. Und selbsteverständlich ist es erbärmlich, seine eigene Auffassung als das allein gültige Fakt darzustellen.


Gallopierende Ferroganz - kann man nix dran machen, Ugo.

Ruhig bleiben und den Zwinker-Smiley beachten, dann kriegt ihr es vielleicht nicht so schnell in den falschen Hals, ihr beiden.
Das einzige, was ich mit meinem Posting, um das es hier geht, sagen wollte, ist folgendes:

Ein Vorzeige-Film (ganz egal ob Giallo, Western oder sonstwas) sollte doch ein Film sein, der "vorzeigt" wie etwas geht, also sollte das einer der besten Filme des jeweiligen Genres sein.
Und seien wir mal ehrlich: Zu den besten Gialli zählt LABYRINTH DES SCHRECKENS beim besten Willen nicht.
Das würde bedeuten, ihn gleichzustellen mit den Argentos, Bavas oder vielleicht auch Martinos und davon ist er meilenweit entfernt.
Das heißt nicht, dass er per se schlecht ist, aber man sollte ihn nicht als Aushängeschild des Genres hinstellen.
DAS und nichts anderes wollte ich verdeutlichen.


Irgendwie wirds so nicht besser...


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 17:53 
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DonDaniele hat geschrieben:
Irgendwie wirds so nicht besser...

Da muss nichts besser werden, denn die zitierte Meinungsäußerung ist vollkommen normal und mit Blick auf das Forum betrachtet ja nun wirklich milde formuliert. Gegen bestimmte Themen (zeitgenössisches deutsches Kino, Autorenfilm etc.) wird oft genug viel pauschaler und genauso apodiktisch ausgeteilt, als es der böse LABYRINTH-DES-SCHRECKENS-nicht-ganz-so-toll-Finder in Worte gefasst hat. Gerne auch von Leuten, die sich jetzt auf den Schlips getreten fühlen.

Booh Menno, der hat 'ne andere Meinung und kümmert sich nicht um die meine! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Ich verlinke mal eine Kritik zu dem Film von Oliver Nöding: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Zitat: " Umso trauriger ist es, dass Lenzi nicht wirklich viel einfällt, um aus der angemessen schmuddeligen Prämisse einen Film zu machen, der einen mehr als bloß bei Laune hält. [...] Es gibt keinen echten Spannungsbogen, ohne erkennbare Steigerung wird Mord an Mord gereiht, bis es nach knapp 90 Minuten dann an der Zeit ist, einen Täter aus dem Hut zu zaubern."

Und, ist das jetzt auch schon zu allgemeingültig formuliert und damit verboten? Hätte der Verfasser der lieben Ausgewogenheit halber auch noch andere Stimmen erwähnen müssen, die den Film ganz toll finden?

Also kommt mal wieder runter von eurem Podest. Es ist ja schon (beinahe) lustig, wenn auf der einen Seite der Nicht-ganz-so-gut-Finder sich anhören darf, dass es erbärmlich sei, seine Meinung über andere zu stellen, während gleichzeitig behauptet wird, dass LABYRINTH DES SCHRECKENS ja wohl "unbestritten" ein Top-Film seines Genres wäre.

Die Vokabel "unbestritten" bügelt so gesehen andere Meinungen auch einfach nur nieder, denn wenn ich mir Fanreviews zu diesem Titel ansehe, dann steht der Film keineswegs "unbestritten" bei allen sehr gut im Kurs. Die Wertungen reichen von "eher schwach und durchschnittlich" bis hin zu "sehr gut". Ein ausgesprochen heterogenes Meinungsbild, wie bei den meisten Filmen eigentlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:22 
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tomasmilian hat geschrieben:
DonDaniele hat geschrieben:
Irgendwie wirds so nicht besser...

Da muss nichts besser werden, denn die zitierte Meinungsäußerung ist vollkommen normal und mit Blick auf das Forum betrachtet ja nun wirklich milde formuliert. Gegen bestimmte Themen (zeitgenössisches deutsches Kino, Autorenfilm etc.) wird oft genug viel pauschaler und genauso apodiktisch ausgeteilt, als es der böse LABYRINTH-DES-SCHRECKENS-nicht-ganz-so-toll-Finder in Worte gefasst hat. Gerne auch von Leuten, die sich jetzt auf den Schlips getreten fühlen.

Booh Menno, der hat 'ne andere Meinung und kümmert sich nicht um die meine! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Ich verlinke mal eine Kritik zu dem Film von Oliver Nöding: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Zitat: " Umso trauriger ist es, dass Lenzi nicht wirklich viel einfällt, um aus der angemessen schmuddeligen Prämisse einen Film zu machen, der einen mehr als bloß bei Laune hält. [...] Es gibt keinen echten Spannungsbogen, ohne erkennbare Steigerung wird Mord an Mord gereiht, bis es nach knapp 90 Minuten dann an der Zeit ist, einen Täter aus dem Hut zu zaubern."

Und, ist das jetzt auch schon zu allgemeingültig formuliert und damit verboten? Hätte der Verfasser der lieben Ausgewogenheit halber auch noch andere Stimmen erwähnen müssen, die den Film ganz toll finden?

Also kommt mal wieder runter von eurem Podest. Es ist ja schon (beinahe) lustig, wenn auf der einen Seite der Nicht-ganz-so-gut-Finder sich anhören darf, dass es erbärmlich sei, seine Meinung über andere zu stellen, während gleichzeitig behauptet wird, dass LABYRINTH DES SCHRECKENS ja wohl "unbestritten" ein Top-Film seines Genres wäre.

Die Vokabel "unbestritten" bügelt so gesehen andere Meinungen auch einfach nur nieder, denn wenn ich mir Fanreviews zu diesem Titel ansehe, dann steht der Film keineswegs "unbestritten" bei allen sehr gut im Kurs. Die Wertungen reichen von "eher schwach und durchschnittlich" bis hin zu "sehr gut". Ein ausgesprochen heterogenes Meinungsbild, wie bei den meisten Filmen eigentlich.


Oje... :roll:

Ich seh nirgends das ich irgendeine Meinung zu diesem Film abgegeben hab...

Deine Mühe beim raussuchen der Kritiken sind aller Ehren wert, aber die interessieren mich nicht die Bohne

Jeder kann doch seine eigene Meinung dazu haben, egal zu welchem Film oder sonstigem Thema!..
Aber seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen und mit dämlichen Auslach-smileys zu versehen nervt halt bisweilen schon... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:32 
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DonDaniele hat geschrieben:
tomasmilian hat geschrieben:
DonDaniele hat geschrieben:
Irgendwie wirds so nicht besser...

Da muss nichts besser werden, denn die zitierte Meinungsäußerung ist vollkommen normal und mit Blick auf das Forum betrachtet ja nun wirklich milde formuliert. Gegen bestimmte Themen (zeitgenössisches deutsches Kino, Autorenfilm etc.) wird oft genug viel pauschaler und genauso apodiktisch ausgeteilt, als es der böse LABYRINTH-DES-SCHRECKENS-nicht-ganz-so-toll-Finder in Worte gefasst hat. Gerne auch von Leuten, die sich jetzt auf den Schlips getreten fühlen.

Booh Menno, der hat 'ne andere Meinung und kümmert sich nicht um die meine! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Ich verlinke mal eine Kritik zu dem Film von Oliver Nöding: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Zitat: " Umso trauriger ist es, dass Lenzi nicht wirklich viel einfällt, um aus der angemessen schmuddeligen Prämisse einen Film zu machen, der einen mehr als bloß bei Laune hält. [...] Es gibt keinen echten Spannungsbogen, ohne erkennbare Steigerung wird Mord an Mord gereiht, bis es nach knapp 90 Minuten dann an der Zeit ist, einen Täter aus dem Hut zu zaubern."

Und, ist das jetzt auch schon zu allgemeingültig formuliert und damit verboten? Hätte der Verfasser der lieben Ausgewogenheit halber auch noch andere Stimmen erwähnen müssen, die den Film ganz toll finden?

Also kommt mal wieder runter von eurem Podest. Es ist ja schon (beinahe) lustig, wenn auf der einen Seite der Nicht-ganz-so-gut-Finder sich anhören darf, dass es erbärmlich sei, seine Meinung über andere zu stellen, während gleichzeitig behauptet wird, dass LABYRINTH DES SCHRECKENS ja wohl "unbestritten" ein Top-Film seines Genres wäre.

Die Vokabel "unbestritten" bügelt so gesehen andere Meinungen auch einfach nur nieder, denn wenn ich mir Fanreviews zu diesem Titel ansehe, dann steht der Film keineswegs "unbestritten" bei allen sehr gut im Kurs. Die Wertungen reichen von "eher schwach und durchschnittlich" bis hin zu "sehr gut". Ein ausgesprochen heterogenes Meinungsbild, wie bei den meisten Filmen eigentlich.


Oje... :roll:

Ich seh nirgends das ich irgendeine Meinung zu diesem Film abgegeben hab...

Deine Mühe beim raussuchen der Kritiken sind aller Ehren wert, aber die interessieren mich nicht die Bohne

Jeder kann doch seine eigene Meinung dazu haben, egal zu welchem Film oder sonstigem Thema!..
Aber seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen und mit dämlichen Auslach-smileys zu versehen nervt halt bisweilen schon... ;)

Du übersiehst anscheinend gerne etwas...
Den Zwinker-Smiley habe ich nicht umsonst gesetzt. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:37 
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DonDaniele hat geschrieben:
tomasmilian hat geschrieben:
DonDaniele hat geschrieben:
Irgendwie wirds so nicht besser...

Da muss nichts besser werden, denn die zitierte Meinungsäußerung ist vollkommen normal und mit Blick auf das Forum betrachtet ja nun wirklich milde formuliert. Gegen bestimmte Themen (zeitgenössisches deutsches Kino, Autorenfilm etc.) wird oft genug viel pauschaler und genauso apodiktisch ausgeteilt, als es der böse LABYRINTH-DES-SCHRECKENS-nicht-ganz-so-toll-Finder in Worte gefasst hat. Gerne auch von Leuten, die sich jetzt auf den Schlips getreten fühlen.

Booh Menno, der hat 'ne andere Meinung und kümmert sich nicht um die meine! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!

Ich verlinke mal eine Kritik zu dem Film von Oliver Nöding: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Zitat: " Umso trauriger ist es, dass Lenzi nicht wirklich viel einfällt, um aus der angemessen schmuddeligen Prämisse einen Film zu machen, der einen mehr als bloß bei Laune hält. [...] Es gibt keinen echten Spannungsbogen, ohne erkennbare Steigerung wird Mord an Mord gereiht, bis es nach knapp 90 Minuten dann an der Zeit ist, einen Täter aus dem Hut zu zaubern."

Und, ist das jetzt auch schon zu allgemeingültig formuliert und damit verboten? Hätte der Verfasser der lieben Ausgewogenheit halber auch noch andere Stimmen erwähnen müssen, die den Film ganz toll finden?

Also kommt mal wieder runter von eurem Podest. Es ist ja schon (beinahe) lustig, wenn auf der einen Seite der Nicht-ganz-so-gut-Finder sich anhören darf, dass es erbärmlich sei, seine Meinung über andere zu stellen, während gleichzeitig behauptet wird, dass LABYRINTH DES SCHRECKENS ja wohl "unbestritten" ein Top-Film seines Genres wäre.

Die Vokabel "unbestritten" bügelt so gesehen andere Meinungen auch einfach nur nieder, denn wenn ich mir Fanreviews zu diesem Titel ansehe, dann steht der Film keineswegs "unbestritten" bei allen sehr gut im Kurs. Die Wertungen reichen von "eher schwach und durchschnittlich" bis hin zu "sehr gut". Ein ausgesprochen heterogenes Meinungsbild, wie bei den meisten Filmen eigentlich.


Oje... :roll:

Ich seh nirgends das ich irgendeine Meinung zu diesem Film abgegeben hab...

Deine Mühe beim raussuchen der Kritiken sind aller Ehren wert, aber die interessieren mich nicht die Bohne

Jeder kann doch seine eigene Meinung dazu haben, egal zu welchem Film oder sonstigem Thema!..
Aber seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen und mit dämlichen Auslach-smileys zu versehen nervt halt bisweilen schon... ;)

Du übersiehst anscheinend gerne etwas...
Den Zwinker-Smiley habe ich nicht umsonst gesetzt. ;)


Und die ersten zwei Smileys schon!? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:42 
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tomasmilian hat geschrieben:

Die Vokabel "unbestritten" bügelt so gesehen andere Meinungen auch einfach nur nieder, denn wenn ich mir Fanreviews zu diesem Titel ansehe, dann steht der Film keineswegs "unbestritten" bei allen sehr gut im Kurs. Die Wertungen reichen von "eher schwach und durchschnittlich" bis hin zu "sehr gut". Ein ausgesprochen heterogenes Meinungsbild, wie bei den meisten Filmen eigentlich.


Da ich die Vokabel "unbestritten" oben ja verwendet hatte, wollte ich nachfolgend erwähnen, dass ein Genre-Film durchaus sein Genre repräsentieren kann, auch wenn er keine Spitzenstellung innerhalb der Beliebtheitsskala des einzelnen Genres vertritt;
letztlich bildet und verwandelt sich ein Genre ja durch bestimmte Erfolgsfilme, die Konzepte, Handlungstypen, Motive "vorzeigen", an die sich die Nachfolger-Filme anschließen - so auch die "schlechten" - wie man "schlecht" dann definieren möchte wäre dann entscheidend
- die "guten" führen diese Modelle motivisch weiter (auch können Genre-Modelle parodiert werden) etc. etc. etc.

Was nun LABYRINTH betrifft, da ist es doch so, dass Lenzis Film schon immer einen sehr schwierigen Stand in seinem Genre hatte; Michael Weldon charakterisiert ihn als: "another boring Italian murder mystery passed off as a horror film" (in: THE PSYCHOTRONIC ENCYCLOPEDIA OF FILM) - von daher bestätigt die Filmrezeption ja die Meinung, dass LABYRINTH mittelmäßig bis überflüssig wäre - jede andere Meinung ist dagegen revisionistisch und erweitert den Diskurs über den Film...

dazu braucht es natürlich Argumente, denen man sich anschließen kann oder auch nicht...

vom Niederbügeln anderer Meinungen sehe ich hier eigentlich nichts...


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:46 
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DonDaniele hat geschrieben:
1.) Jeder kann doch seine eigene Meinung dazu haben, egal zu welchem Film oder sonstigem Thema!..
2.) Aber seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen [...] nervt halt bisweilen schon... ;)

Das, was in "1.)" steht macht grundsätzlich jeder - auch Sbirro.
Leider wird "1.)" allerdings zu oft von Leuten in "2.)" umgedeutet - und das nervt halt bisweilen schon.

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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 19:15 
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TRAXX hat geschrieben:
DonDaniele hat geschrieben:
1.) Jeder kann doch seine eigene Meinung dazu haben, egal zu welchem Film oder sonstigem Thema!..
2.) Aber seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen [...] nervt halt bisweilen schon... ;)

Das, was in "1.)" steht macht grundsätzlich jeder - auch Sbirro.
Leider wird "1.)" allerdings zu oft von Leuten in "2.)" umgedeutet - und das nervt halt bisweilen schon.


Naja... Seine eigene Meinung als Fakt darzustellen ist für mich schon "über andere Meinungen stellen"... Aber gut...


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 19:20 
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DonDaniele hat geschrieben:

Oje... :roll: [...] ... seine Meinung des öfteren über die der Anderen zu stellen und mit dämlichen Auslach-smileys zu versehen nervt halt bisweilen schon... ;)

Und erst diese schlimmen herablassenden Augenroll-Smileys, die sind ebenfalls ein "Problem." (Das war jetzt Ironie)

Howard Vernon hat geschrieben:
vom Niederbügeln anderer Meinungen sehe ich hier eigentlich nichts...
Ich versuch's nochmal: Es passt halt nicht so recht zusammen, wenn einerseits Sbirro ermahnt wird, seine Meinung nicht zu verabsolutieren, während es auf der anderen Seite aber heißt, dass der Film "unbestritten das Genre bestens repräsentiert".

Das Wort "unbestritten" ist genauso absolut wie die Formulierung "Das ist Fakt".

Schließlich reichen zum Beispiel in der OFDB die Userwertungen von 4/10 bis zu 9/10 Punkten. Wer dem Film nur 4 von 10 Punkten gibt, dürfte wohl kaum der Meinung sein, dass das zugrundeliegende Genre gerade durch dieses Exponat in vorteilhaftem Glanz erstrahlt.

An diesem Punkt kann ich echt nicht nachvollziehen, dass sich an Sbirros Post (schon wieder) manche Leute festbeißen. Mit Sicherheit ist hier im Forum schon Hunderte Male irgendetwas plakativ-absolut hochgejubelt oder verrissen worden, gerne auch mit Smiley-Einsatz.

Meine Güte, dann hat der Gute halt einem Film (den andere für sehr unterschätzt halten) ans Bein gepinkelt. Was soll's?


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 19:44 
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tomasmilian hat geschrieben:
Meine Güte, dann hat der Gute halt einem Film (den andere für sehr unterschätzt halten) ans Bein gepinkelt. Was soll's?


Harnsäure wirkt sich ätzend auf Filmmaterial aus und kann dieses unreparabel beschädigen :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 20:07 
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Die Entrüstung kommt ja nicht von ungefähr.
Die "Meinungen" gewisser Poster kommen immer mit einem absolutistischen Imperativ der Unfehlbarkeit daher - ob mit oder ohne Smiley ist dabei komplett irrelevant. Und genau diesbezüglich haben wir es mit einem enorm nervenden Wiederholungstäter zu tun, der auch komplett unbelehrbar und kompromissunfähig ist.
Von daher KANN es sein, daß der Ugo vielleicht überreagiert hat - aber nur, weil der Stachel schon seit ganz, ganz langem piekt.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 03.10.2017 20:42 
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Könnte LABYRINTH DES SCHRECKENS als ein repräsentativer (nicht innovativer) Vertreter seines Genres betrachtet werden?

Ich finde, dass der Film die wiederkehrenden Handlungsmodelle seines Genres in Vielzahl wiedererkennen lässt; Standartszenen, Motive, die sich im Genre etabliert haben, stechen deutlich heraus; ich als Rezipient stoße auf Handlungsabläufe, auf Themen, die mir von anderen Gialli bereits bestens bekannt sind, weshalb ich Lenzis Film ohne Mühe einem bestimmten Genre - hier dem italienischen Thriller - zuordnen kann...

indem LABYRINTH so stringent das "Vorhersehbare" im Genre hervorkehrt, quasi das Rezept seiner Vorgängerfilme wiederholt (d. h.: nur wenig von den festgeschriebenen Mustern italienischer Thriller der frühen 1970-er Jahre abweicht), dieser angeführte Umstand lässt darauf schließen, dass wir hier einen typischen "Giallo" vor uns haben, also einen Film, der nicht innovativ das Genre bestimmt, sondern dieses durch seine ganze filmische Struktur "repräsentiert" (also: im Film begegnen wir vielen Elementen, die eine klare Zuordnung als "Giallo" möglich machen)...

Diese ganze Kohärenz, die sich in LABYRINTH sowohl in der thematischen Behandlung als auch in der Affekt-erzeugenden Inszenierung zeigt, legt es sehr nahe, dass dies alles eine bewusste Entscheidung Lenzis gewesen ist, die den Film als einen "gängigen" Repräsentanten des damaligen Thrillers italienischer Art erscheinen lassen sollte;
dies war wichtig: 1. für den Verleih (der wollte keinen Western etc., sondern "so etwas" wie "DIE SCHWARZEN HANDSCHUHE"), 2. für den Kinobesucher ("ich will jetzt so etwas ähnliches wie die "SCHWARZEN HANDSCHUHE" sehen), was infolge bedeutet,
dass LABYRINTH das Pulver zwar nicht neu erfindet, aber dafür bestens als Genre-Film "Giallo" mit dem geneigten Zuschauerkreis in bestimmten Kinos interagieren konnte...

aus meiner Perspektive kann das Angeführte durchaus darauf verweisen, dass LABYRINTH sein Genre im damaligen Zeitkontext sehr repräsentativ vertreten hat...


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 04.10.2017 00:17 
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Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:
Die "Meinungen" gewisser Poster kommen immer mit einem absolutistischen Imperativ der Unfehlbarkeit daher

Im Grunde genommen kommt keine Meinung so daher. Erst durch eine Interpretation von Außen erfolgt dies.

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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 04.10.2017 19:39 
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Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:
Die Entrüstung kommt ja nicht von ungefähr.
Die "Meinungen" gewisser Poster kommen immer mit einem absolutistischen Imperativ der Unfehlbarkeit daher - ob mit oder ohne Smiley ist dabei komplett irrelevant. Und genau diesbezüglich haben wir es mit einem enorm nervenden Wiederholungstäter zu tun, der auch komplett unbelehrbar und kompromissunfähig ist.
Von daher KANN es sein, daß der Ugo vielleicht überreagiert hat - aber nur, weil der Stachel schon seit ganz, ganz langem piekt.


Das hat der Ugo vielleicht, ja. Es geht mir ja auch nicht darum, Sbirro seine Meinung über den Film abzusprechen. Und schon gar nicht würde ich irgendjemandem das Recht abzusprechen, den Film nicht zu mögen. Es ging mir darum, den Absolutheitsanspruch in Sbirros Posting in Frage zu stellen. Und Howard Vernons Ausführungen zur Repräsentanz des Films für das Genre sind ja nicht von der Hand zu weisen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 04.10.2017 20:05 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Das hat der Ugo vielleicht, ja. Es geht mir ja auch nicht darum, Sbirro seine Meinung über den Film abzusprechen. Und schon gar nicht würde ich irgendjemandem das Recht abzusprechen, den Film nicht zu mögen. Es ging mir darum, den Absolutheitsanspruch in Sbirros Posting in Frage zu stellen.

Diesen Absolutheitsanspruch gibt es allerdings nicht - weil es ihn nicht geben kann. Wir betreiben ja hier keine Naturwissenschaften.
Jeder, der hier zu Filmen Stellung bezieht, mit welcher Wortwahl auch immer, tut dies aus einer rein subjektiven Perspektive heraus.

Hat man dies einmal verinnerlicht, dann kann man ganz geschmeidig auf inhaltlicher Ebene über Filme regen Gedankenaustausch betreiben, ohne sich mimosenhaft über solch nichtige formale Aspekte wie z.B. "das ist Fakt" zu echauffieren.

Versucht's doch einfach mal. Das macht viel mehr Spaß und kann zudem auch noch manchmal recht erhellend sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 05.10.2017 13:16 
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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 06.10.2017 15:48 
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Der Film wird laut Infos bei Cinefacts auf Blu-ray den Titel LABYRINTH DES ROTEN TODES tragen, geplant sind vier Covermotive.

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PS: Ich poste das mal als Kurzinfo hier im Filmthread, bis das Labelforum wieder aktiv ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 17.10.2017 10:14 
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tomasmilian hat geschrieben:
Der Film wird laut Infos bei Cinefacts auf Blu-ray den Titel LABYRINTH DES ROTEN TODES tragen, geplant sind vier Covermotive.

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PS: Ich poste das mal als Kurzinfo hier im Filmthread, bis das Labelforum wieder aktiv ist.


Sollte es möglich sein das Cover A schon nicht mehr erhältlich ist ?
Was passiert eigentlich mit dem Forum vom großen X, wird dieses nicht mehr aktiviert ?


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 Betreff des Beitrags: Re: LABYRINTH DES SCHRECKENS - Umberto Lenzi
BeitragVerfasst: 17.10.2017 13:35 
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Vincent cushing hat geschrieben:
tomasmilian hat geschrieben:
Der Film wird laut Infos bei Cinefacts auf Blu-ray den Titel LABYRINTH DES ROTEN TODES tragen, geplant sind vier Covermotive.

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PS: Ich poste das mal als Kurzinfo hier im Filmthread, bis das Labelforum wieder aktiv ist.


Sollte es möglich sein das Cover A schon nicht mehr erhältlich ist ?
Was passiert eigentlich mit dem Forum vom großen X, wird dieses nicht mehr aktiviert ?


Ja, sind mehrere Cover bereits ausverkauft.
Und wegen des Forums bin ich so uninformiert wie du. Habe bis heute keine Infos wie und ob es weiter geht!?!?


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