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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 08.10.2017 08:46 
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Samstag vor einer woche den neuen ES gesehen und war sehr beeindruckt von dem gesehenen. Da kann das "Original" bis auf den besseren Pennywise nicht mithalten, in keiner Hinsicht.
2017: 8/10
1990: 5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 08.10.2017 16:35 
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Il Nero hat geschrieben:
Samstag vor einer woche den neuen ES gesehen und war sehr beeindruckt von dem gesehenen.

Ich habe ihn dieses Wochenende gesehen und kann das nur bestätigen.
Intensiv erzählt, spannend inszeniert und - wie ich finde - hervorragend gespielt.
Hat mir daher ebenfalls sehr gut gefallen!


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 08.10.2017 17:21 
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Paul Naschy hat geschrieben:
Djabartana hat geschrieben:
Stephen King's IT gestern im Kino gesehen. Wundervolle Neuverfilmung, wobei ich das Original ebenfalls sehr gerne hab. Ich fand "ES" in Kindestagen schon unglaublich gruselig und faszinierend. Die beiden Versionen lassen sich aber nur schwer miteinander vergleichen finde ich. Die Neuverfilmung macht jedenfalls unglaublich viel Spaß. Ich mag ja auch Filme wie "Goonies", "Stand By Me" oder die Serie "Stranger Things" sehr. Schaut "ES" euch an! Bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Außerdem muss ich jetzt endlich mal das Buch lesen!
10/10


… dann wird dir auffallen, dass die verfilmung us-typisch etwas prüde ausgefallen ist. sex unter minderjährigen macht sich in den kino-charts anscheinend nicht so gut :mrgreen:


Wer hatte denn mit wem Sex? Hatte das Buch vor etlichen Jahren gelesen. Kann mich nicht erinnern das da was war...

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 08.10.2017 20:45 
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Kleiner Spoiler:

Im Buch verlaufen sich die Kinder nach dem Kampf mit ES in der Kanalisation. Um die Erinnerung / Verbundenheit zu stärken, hat Beverly die Idee mit allen Jungs zu schlafen.

Eine der schwächsten Stellen des Buches meiner Meinung nach

Und wenn es prüde ist, einen Kinder-Gangbang nicht zu zeigen, dann bin ich gerne prüde :D

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 00:29 
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roother hat geschrieben:
Kleiner Spoiler:

Im Buch verlaufen sich die Kinder nach dem Kampf mit ES in der Kanalisation. Um die Erinnerung / Verbundenheit zu stärken, hat Beverly die Idee mit allen Jungs zu schlafen.

Eine der schwächsten Stellen des Buches meiner Meinung nach

Und wenn es prüde ist, einen Kinder-Gangbang nicht zu zeigen, dann bin ich gerne prüde :D


bei der verfilmung einer romanvorlage sex durch umarmung zu ersetzen ist meiner meinung nach schon ein potentieller kritikpunkt 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 00:36 
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Wow. Gut 160 Minuten – und ich hätte gern noch mehr gehabt. Großartige Fortsetzung, das Warten hat sich gelohnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 10:02 
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Paul Naschy hat geschrieben:
bei der verfilmung einer romanvorlage sex durch umarmung zu ersetzen ist meiner meinung nach schon ein potentieller kritikpunkt 8-)


Überhaupt nicht - im Gegenteil. Dies hätte mMn King bereits beim Buch machen sollen. Die Funktion, welche der Sex hier übernimmt ist ja den Zusammenhalt, die Verbundenheit wieder Herzustellen - das Auseinanderbrechen zu verhindern. Mir ist allerding nicht klar, warum King hierführ einen Sexualakt nimmt. Warum nimmt Berverly einen nach dem anderen andie Hand und schläft mit ihnen. Ja, ein solcher Akt (oder nennen wir es im innerliterarischen Kontext "Geschenk") verbindet sehr, aber das verbindende Element ist hierbei ja nicht der eigentliches Akt, sondern die Intimität. Und diese könnte man auch durch innige Umarmung, einen leidenschäftlichen Kuss oder einfach nur durch körperliche Nähe gewinnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 10:23 
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Hm, okay, vielleicht bin ich in diesem Fall tatsächlich zu sehr auf dem "Typisch Amis, mit Leichenteilen winken ist kein Problem, aber für Sexualität sind sie mal wieder zu prüde"-Trichter.
Du empfindest die filmische Umsetzung dieser Intimitäts-Szene im Vergleich zum Roman/Original demnach als eine Aufwertung?
Für mich ist "Es" ein Coming-Of-Age-Ding und Sexualität ist in diesem Kontext definitiv ein Thema.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 10:55 
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Sagen wir es so: Wenn diese Szene so im Film vorkommen würde, würde es die Geschichte mMn aufwerten, wenn sie den direkten Sexualakt durch einen andere Form der Intimität ersetzen würden.

Das mit dem Coming-of-Age stimmt natürlich, da gebe ich dir Recht. Und als Symbol, dass in diesem Moment die Kinderheit endet funktioniert diese Szene schon, aber wenn es einem nicht nur um den schock-value geht, dann kann dieses Symbol auch in anderer Form präsentiert werden

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 16:57 
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Il Nero hat geschrieben:
Samstag vor einer woche den neuen ES gesehen und war sehr beeindruckt von dem gesehenen. Da kann das "Original" bis auf den besseren Pennywise nicht mithalten, in keiner Hinsicht.
2017: 8/10
1990: 5/10


Finde den Neuen auch besser, aber neben dem Aussehen von Pennywise fand ich auch den Beginn des alten Films besser, sprich die Szene mit Pennywise und dem kleinen Mädchen bei der aufgehangenen Wäsche. Weiß nicht ob das im Buch vorkommt, aber das war echt gruselig. Außerdem war die Szene mit Georgie und dem Schiffchen auch besser im TV-Film.

2017: 10/10
1990: 7/10

(wobei ich auf den 2ten Part echt gespannt bin, denn das Finale im alten Film war grottig...)


roother hat geschrieben:
Kleiner Spoiler:

Im Buch verlaufen sich die Kinder nach dem Kampf mit ES in der Kanalisation. Um die Erinnerung / Verbundenheit zu stärken, hat Beverly die Idee mit allen Jungs zu schlafen.

Eine der schwächsten Stellen des Buches meiner Meinung nach

Und wenn es prüde ist, einen Kinder-Gangbang nicht zu zeigen, dann bin ich gerne prüde :D


Finde die Szene hätte man vllt andeuten, aber nicht zeigen können. Weiß ja nicht wie das im Buch gemacht wurde, aber ich kann mir vorstellen, dass es dort explizit geschildert wurde.


Paul Naschy hat geschrieben:
Blade Runner 2049

Wow. Gut 160 Minuten – und ich hätte gern noch mehr gehabt. Großartige Fortsetzung, das Warten hat sich gelohnt.


Nach "ES" der vermutlich nächste Kracher. Bin das mindestens genauso gespannt drauf wie auf "ES". Blade Runner zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, Top 10-Stoff !! Befürchte aber, dass 160 Minuten etwas lang sein könnten....

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 17:53 
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Zitat:
Befürchte aber, dass 160 Minuten etwas lang sein könnten....

genau das war ja auch meine befürchtung, so von wegen "jetzt ists mal wieder gut". hat sich – in meinem fall – überhaupt nicht bestätigt. bin gespannt was du anschließend zu berichten weißt :)
auf youtube gibts 3 kurzfilme, welche das, was zwischen den beiden teilen passiert, beschreiben. diese sind als "warm-up" empfehlenswert (100% spoilerfrei).
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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 18:41 
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roother hat geschrieben:
Paul Naschy hat geschrieben:
bei der verfilmung einer romanvorlage sex durch umarmung zu ersetzen ist meiner meinung nach schon ein potentieller kritikpunkt 8-)


Überhaupt nicht - im Gegenteil. Dies hätte mMn King bereits beim Buch machen sollen. Die Funktion, welche der Sex hier übernimmt ist ja den Zusammenhalt, die Verbundenheit wieder Herzustellen - das Auseinanderbrechen zu verhindern. Mir ist allerding nicht klar, warum King hierführ einen Sexualakt nimmt. Warum nimmt Berverly einen nach dem anderen andie Hand und schläft mit ihnen. Ja, ein solcher Akt (oder nennen wir es im innerliterarischen Kontext "Geschenk") verbindet sehr, aber das verbindende Element ist hierbei ja nicht der eigentliches Akt, sondern die Intimität. Und diese könnte man auch durch innige Umarmung, einen leidenschäftlichen Kuss oder einfach nur durch körperliche Nähe gewinnen.


Ich meine gelesen zu haben, dass King diese Passage im Nachhinein sehr selbstkritisch betrachtet - und zugab, einen "Fehler" gemacht zu haben. Er sah es später wohl ähnlich, wie du es ausgeführt hast. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 20:28 
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roother hat geschrieben:
Und wenn es prüde ist, einen Kinder-Gangbang nicht zu zeigen, dann bin ich gerne prüde :D

Es ist wohl eher Gegenteiliges der Fall: Wenn jemand Sexualität zwischen Kindern/Jugendlichen als "Kinder-Gangbang" bezeichnet, dann ist derjenige wohl als "totally down & dirty" zu bezeichnen. ;)

Aber ernsthaft: Ich finde es schon ziemlich obskur wie in (vornehmlich) US-Produktionen der Aspekt der aufkommenden Sexualität bei Kindern und Jugendlichen ausgeblendet oder durch harmlose Ersatzhandlungen wie Umarmung oder Kuss angedeutet wird bzw. werden soll. Und das Dazwischen (z.B. Petting) existiert fast gar nicht mehr.
Es gibt für alle Spielarten der Sexualität nunmal einen bestimmten Lebensabschnitt. Und wenn z.B. 15-16jährige filmisch ihre sexuelle Erfüllung in Händchenhalten und Trockenküssen finden, dann wirkt das doch arg an der Realität vorbeigeschrammt.

Und wenn ich jetzt einfach mal für einen Moment den mir in den letzten Jahrzehnten medial oktroyierten Blick des Pederasten ablege, dann kann ich das Ganze auch durchaus als "prüde" oder zumindest als ziemlich seltsam ansehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 09.10.2017 20:55 
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Vorsicht, TRAXX, bitte bringe hier zwei Dinge nicht durcheinander. Es geht mir hierbei nicht um das Thema Sexualität unter Jugendlichen, also kann hier (zumindest von meiner Seite aus) kein Bezug zu einem medialen Oktroy hergestellt werden. Mir ging es ausschließlich darum, dass ich im innerliterarischen Kontext die Wahl von King nicht nachvollziehen kann. Dabei wollte ich auch nicht sagen, dass Umarmen als Equivalent zu Sex gesehen werden kann. Sondern, dass die gewünschte Wirkung in meinen Augen durch die Wahl eines anderen Mittel effektiver zu erreichen wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.10.2017 03:25 
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roother hat geschrieben:
Vorsicht, TRAXX, bitte bringe hier zwei Dinge nicht durcheinander. Es geht mir hierbei nicht um das Thema Sexualität unter Jugendlichen, also kann hier (zumindest von meiner Seite aus) kein Bezug zu einem medialen Oktroy hergestellt werden. Mir ging es ausschließlich darum, dass ich im innerliterarischen Kontext die Wahl von King nicht nachvollziehen kann. Dabei wollte ich auch nicht sagen, dass Umarmen als Equivalent zu Sex gesehen werden kann. Sondern, dass die gewünschte Wirkung in meinen Augen durch die Wahl eines anderen Mittel effektiver zu erreichen wäre.

Das andere Mittel, also eine Umarmung, solle demnach kein Equivalent zu, sondern sogar effektiver als Sex sein. Hmm... das ist natürlich nicht auszuschließen, aber eine gewagte These.

BTW habe ich auch meinen vorherigen Post weitaus allgemeingütiger angelegt und nicht speziell auf dich oder ES gemünzt. Dein Kinder-Gangbang-Vergleich diente da nur gut als Aufhänger, da er treffend die allgemeine Geisteshaltung bezüglich der Thematik "Sexualität unter Jugendlichen im Film" wiederspiegelte, da das doch sehr nach "Ihh-bah da haben Jugendliche Sex miteinander und das will ich auf keinen Fall sehen" klang. Denn wer will schon einen "Kinder-Gangbang" sehen - außer ein schmieriger alter Pädo-Bär?
Man kann solche Szenen auch sehr geschickt und dezent in einen Film einbauen, da muss man nicht auf Explizit-Erotik zurückgreifen, so wie es deine Hardcore-Terminologie ("Gangbang") suggerieren wollte. Aber allein die Tatsache, dass sowas wie "Sexualität unter Jugendlichen" in dem Film vorkäme, auch noch so dezent wie möglich angedeutet, würde heutzutage schon einen massiven Shitstorm auslösen.

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BeitragVerfasst: 10.10.2017 07:07 
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Okay aber ob man das jetzt bei 15-16-Jährigen oder bei 11-Jährigen zeigt ist schon nochmal ein Unterschied Traxx :D

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.10.2017 18:08 
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Djabartana hat geschrieben:
Okay aber ob man das jetzt bei 15-16-Jährigen oder bei 11-Jährigen zeigt ist schon nochmal ein Unterschied Traxx :D

Klar ist das ein Unterschied!
Kaum ein 11jähriger käme auf die Idee Sex haben zu wollen. Da fängt man an das andere Geschlecht nicht mehr (ausschließlich) "doof" zu finden.

Aber wie kommst du darauf? Sollen die Kids in ES erst 11 sein, oder was?

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 10.10.2017 19:41 
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BeitragVerfasst: 10.10.2017 20:36 
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TRAXX hat geschrieben:
Djabartana hat geschrieben:
Okay aber ob man das jetzt bei 15-16-Jährigen oder bei 11-Jährigen zeigt ist schon nochmal ein Unterschied Traxx :D

Klar ist das ein Unterschied!
Kaum ein 11jähriger käme auf die Idee Sex haben zu wollen. Da fängt man an das andere Geschlecht nicht mehr (ausschließlich) "doof" zu finden.

Aber wie kommst du darauf? Sollen die Kids in ES erst 11 sein, oder was?


Ja, die Kinder im Buch sind alle 11 Jahre alt. Deswegen sprach ich eingangs auch (natürlich etwas polemisch) von Kinder-GangBang, da diese Handlung ja wohl alles andere als altersüblich ist

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 11.10.2017 01:35 
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roother hat geschrieben:
Ja, die Kinder im Buch sind alle 11 Jahre alt. Deswegen sprach ich eingangs auch (natürlich etwas polemisch) von Kinder-GangBang, da diese Handlung ja wohl alles andere als altersüblich ist

Okay, dann macht's in der Tat keinen Sinn bzw. ist arg realitätsfern, da Kids in dem Alter kaum ein Konzept von Sexualität haben und ganz besonders nicht solche, die in den piefig prüden 50s aufgewachsen sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: SILVER SCREEN - Welcher Film wurde zuletzt im KINO gesehen?
BeitragVerfasst: 13.10.2017 13:18 
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C’eravamo tanto amati - Ettore Scola, 1974
Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefania Sandrelli, Stefano Satta Flores, Giovanna Ralli, Aldo Fabrizzi, und in Gastauftritten Frederico Fellini, Marcello Mastroianni und Vittorio de Sica

Drei Freunde, die im Krieg gemeinsam als Partisanen gekämpft haben, und nun den Alltag im Allgemeinen und das Leben im Besonderen bewältigen müssen. Und jeder der drei stellt einen Aspekt einer Schicht der italienischen Nachkriegszeit dar: Nicola (Stefano Satta Flores) ist der typische Intellektuelle - Immer nur am Nörgeln, am Kritisieren und am Schimpfen, der vor lauter unsinnigen und überflüssigen Kritteleien gar nicht mehr sieht wohin die Reise geht und sich dann irgendwann auf dem Abstellgleis wieder findet. Unbeachtet, und als Verlierer. Gianni (Vittorio Gassman) steigt als Idealist in das Anwaltsgeschäft ein, wirft dann aber recht schnell seine guten Vorsätze über Bord als das große Geld und eine schöne Frau winken. Die nächsten 30 Jahre wird er mit halbseidenen Deals, krummen Geschäften und im absoluten Luxus verbringen. Antonio (Nino Manfredi) mag vielleicht niemals eine große Nummer werden, aber das braucht er auch gar nicht. Er ist der einzige der drei, der seine Ideale niemals verraten wird, der als Krankenpfleger immer am Existenzminimum lebt, und der immer weiß wie man eine Demonstration zu organisieren hat und Menschen zusammen bringt. Der Intellektuelle, der Reiche, der Arbeiter – das Bild Italiens von den 40er- bis in die 70-er Jahre. Und alle drei lieben die gleiche Frau …

Auch wenn ich mir den Film gut 10 Minuten kürzer hätte vorstellen können, er verliert nie seinen Drive und seine Faszination. Wie Scola das Alltagsleben, die politischen und sozialen Strömungen, und so ganz nebenbei auch noch die Filmgeschichte Italiens in einen großen, bunten Bilderstrauß verflechtet, das ist wahre Kinokunst. Beileibe aber kein dröges Arthouse-Kino mit dem distanzierten Blick von außen, sondern bereits ab den ersten Bildern gefühlsechtes italienisches Kino wie man es liebt. Ein alter Fiat 500, eine typisch italienische Straße zwischen Villen, und dazu eine herrliche Musik von Armando Travaioli, mehr braucht es gar nicht um den Zuschauer gefangen zu nehmen. Dazu Spielereien mit den Mitteln des Films, und ein messerscharfer Blick auf die Befindlichkeiten des Landes. Wo es normalerweise zwei oder mehr Filme braucht, ist hier auf poetische, lustige, dramatische Weise einfach alles auf einmal drin. Wie in Italien eben, wo das Leben oft bis obenhin vollgepackt und niemals langweilig ist. Somit eine Liebeserklärung an alles, was in diesem großen Land rund läuft, und selbstverständlich auch an alles was nicht rund läuft. Eigentlich ein Film zum öfters schauen, denn hier steckt sehr viel drin was man auf den ersten Blick nicht sieht.

Meine Lieblingsszene? Beim Dreh von LA DOLCE VITA am Trevibrunnen wird Fellini einem Polizeioberst vorgestellt, der vielleicht nützlich sein kann für Drehgenehmigungen. Fellini ist leicht genervt aber geht zu dem Oberst, dessen erste Worte sind: „Ich bin ihr größter Fan, Signore Rossellini!“ Und Fellini muss so lachen, mit dem Satz hatte er überhaupt nicht gerechnet. Eine improvisiert wirkende Szene mit durchschlagendem Effekt. Wie so vieles in Italien halt …

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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