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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: MÄDCHEN IM KNAST - Rino di Silvestro
BeitragVerfasst: 28.09.2011 19:12 
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Italien 1973

Score: Franco Bixio
Darsteller: Anita Strindberg, Eva Czemerys, Jenny Tamburi, Cristina Gaioni, Gabriella Giorgelli, Bedy Moratti, Umberto Raho

Das Mädel Daniela Vinci ( Jenny Tamburi ) kommt unschuldig in den Knast, denn ihr Freund hat Heroin geschmuggelt und sie hat mit im Wagen gesessen als sie von der Polizei geschnappt werden. Doch ist das Heroin spurlos verschwunden. Zwei Mafiaclans beginnen einen Krieg, wobei einer der Dons gefangen und gefoltert wird, doch weiss er nix vom Heroin. Deshalb steckt die Mafia ihren Arm ganz weit bis in den Knast aus und bedroht das Mädel im Knast, doch weiss diese nicht wo das Heroin steckt...
Am selben Tag als das Mädchen eingeliefert wurde, ist auch noch eine andere Frau (A. Strindberg) eingeliefert worden, beide Freunden sich an... Die Frau weiss von anfang an der Knastanführerin (Eva Czemerys), die Stirn zu bieten, das Gefällt, so lässt diese sie in Ihre Zelle verfrachten, dabei möchte diese doch so gerne mit Daniela in eine Zelle....


Diesmal ein richtiger Knastfilm und auch viel besser Professioneller abgedreht, als der zuletzt gesehene "Im Knast der Perversen Mädchen!" Wobei dieser Film nicht minder Sleazig ist, aber Silvestri weiss es zu Inszenieren! Die zahlreichen Lesbenszenen sind sehr erotisch und toll ausgeleuchtet, geschnitten ect.! Dazu ein genialer Score, der manchmal leider etwas zu lange Tönt und sich wiederholt. Aber echt sehr gut! Ein gutes gesungenes Lied gibt es auch zu hören!
Hauptaugenmerk liegt auf den Knastalltag, mit viel Lesbeleien, etwas Folter , aber nur in Form der Mafiaschergen die der armen Daniela das Versteck des Heroins herrausprügeln wollen. Die Oberwärterin Foltert hier nicht, schleicht sich des Nachts aber in Einzelzellen um es den willigen Insassinen zu besorgen. Ja da können sie alle nicht aus ihrer haut :lol:
Tja die Insassinen mit ihren offenen Wunden, machen sichs auch selbst weil sie es nimmer aushalten! Oder man meldet sich Krank beim Arzt um diesen zu Verführen, ja gar zu verschlingen mit Haut und Haaren ;) :D
Es gibt mal ne kleine Demo, wo die Insassinen verschiedenes beim Gefängnissdirektor durchdrücken wollen, u.a. das Daniela in die Krankenstation verlegt wird. Dieser Protest wird mit Wasserwerfern beendet, was den Mädels sehr gefällt, alle machen sich nackig und sulen sich im Wasser!!!!! (Siehe oben deutsches Poster)
Unterbrochen wird der Knastalltag immer wieder mal von Gangstergeballer , eben dieser Mafiastorry.
Die Ermittlungen der Polizei nehmen nur einen kleinen Teil des Filmes ein...
Die Finale aussage des Filmes ist dann wieder mal wie so oft, das man gegen die schwarze Hand = Mafia nichts aussrichten kann. Nichtmal ein klitzekleines bischen Happy End gibts hier ...
Die Darsteller sind alle sehr gut!

7/10, ohne irgendwelche Trashpunkte hinzuzurechnen, denn trashig ist der Film gar nicht mal so...

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Den genialen Score kann man ganz bei Youtube anhören!
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN IM KNAST - Rino di Silvestro
BeitragVerfasst: 20.02.2017 19:23 
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War mir doch zu sehr auf Sleaze aus... ein bisschen mehr Story hätte schon gut getan und Mensch ist der Film nihilistisch... da hat sich Di Silvestro sehr an Jess Francos WIP-output orientiert...

When her boyfriend is killed in a car accident and the stolen drugs he was carrying are missing a young woman is send to prison as she denies knowing about the hot stuff. A female undercover cop (Anita Strindberg) tries to get the information...
The Women in Prison movie is one of the most boring genre as it's all about the sleaze without any interest in a plot. This one is no exception although there are at least some scenes creating a minimum of tension. We get two car chases, a bloody escape attempt in THE abandoned building used in 50% of any Euro Crime film plus a little prison riot.
The cast doesn't offer big names but at least a few well-known Italian character actors like Massimo Serato, Franco Fantasia and Umberto Raho plus your usual henchmen Claudio Ruffini, Riccardo Petrazzi and Pietro Torrisi.
In terms of sleaze we get several lesbian scenes, lots of nude showers, an anal exam and some cat fights while scenes of torture are kept off-screen. J&B didn't want to go to jail though.
Like most WIP films I've seen it ends as bleak as it gets. Not a movie to enjoy but only for sleaze fans and completists.

Make or Break Scene: A build up to a riot. It didn't save the movie but was the closest to getting some sort of tension.

MVT: The attempt of inserting some sort of plot.

Score: 2/ 10

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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN IM KNAST - Rino di Silvestro
BeitragVerfasst: 13.10.2017 09:31 
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Anita Strindberg   Eva Czemerys   in

MÄDCHEN IM KNAST

● DIARIO SEGRETO DA UN CARCERE FEMMINILE / WOMEN IN CELL BLOCK 7 / MÄDCHEN IM KNAST (I|US|1973)
mit Jenny Tamburi, Cristina Giaoni, Gabriella Giorgelli, Bedy Moratti, Umberto Raho, Franco Fantasia und Massimo Serato
eine Produktion der Angry Film | Aquarius Film | Overseas Film Company | im Modern Filmverleih
ein Film von Rino di Silvestro


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»Your friends are shit!«

Bei einem Drogen-Schmuggel kommt es zu unerwarteten Turbulenzen. Der Deal platzt an einem Flughafen und der Kurier kommt bei einer Verfolgungsjagd ums Leben. Seine Freundin Daniela (Jenny Tamburi) wird anschließend unschuldig verhaftet und in ein Frauengefängnis gesteckt, doch die zwanzig Kilo Heroin bleiben spurlos verschwunden. Da man davon ausgeht, dass Daniela über den Verbleib der Drogen Bescheid weiß, ist das Interesse an der jungen Frau erheblich. Doch nicht nur die Befragungen und Drohungen machen der frisch Inhaftierten zu schaffen, sondern auch der rohe Gefängnisalltag, in dem es zahlreiche Übergriffe vom Personal und Mitgefangenen gibt. Wird die unschuldig Verurteilte unbeschadet aus dieser Hölle herauskommen..?

Wenn man eine Affinität für women-in-prison-Filme hat, lässt einen Rino di Silvestris Beitrag bereits im Vorfeld richtig hellhörig werden, verfügt er doch anders als viele Artgenossen schon einmal über eine besonders prominente Besetzung. Die Frage, ob sich alleine durch diese Tatsache bereits einiges herausreißen lässt und ob sich "Diario segreto da un carcere femminile" möglicherweise von anderen Artgenossen abzuheben weiß, sollte natürlich der Verlauf klären, der gleich zu Beginn bedeutend in die Gänge kommt. Eine halsbrecherische Verfolgungsjagd wechselt sich ab mit der offensichtlich üblichen Vorgehensweise im Knast, die Damen rektal und vaginal nach Drogen abzusuchen, was für die Aufseherin - wie sollte es auch anders sein – eine deutliche Befriedigung mit sich bringt. Die üblichen Zutaten bilden auch hier den Stoff, aus dem die schmutzigen Albträume sind und es ist bei der frühen Veranschaulichung recht erstaunlich, dass man sich hier nicht gerade lumpen ließ, zumal sich der Eindruck festigt, dass die Produktion durchaus hochwertiger inszeniert wurde. In diesem Zusammenhang sind sicherlich die sehr schön und ausladend eingefangenen Bildstrecken zu erwähnen, in denen die attraktiven Damen versuchen, dem harten Gefängnisalltag zu entgehen und sich die Zeit mit körperlicher Nähe versüßen. Untermalt mit beinahe sinnlicher Musik, entstehen sehr hochwertige Momente, die man andernorts bestimmt schon mechanischer gesehen hat. Die Insassinnen repräsentieren in diesem Gemäuer zur Abwechslung einmal nicht den letzten Abschaum, was jedoch ausgleichsweise vom eiskalt wirkenden Personal übernommen wird. Das erste Drittel des Films zieht sich leider etwas ergebnislos in die Länge, bis es schließlich zu kleineren Kostproben körperlicher und verbaler Gewalt kommen darf, was ja quasi das Lebenselixier eines jeden Knastfilms darstellt.

"Mädchen im Knast", ein Titel, der sich letztlich viel zu unschuldig für das Dargebotene anhört, ist wie bereits erwähnt sehr ansprechend besetzt und für große Freude sorgen die beiden schönen Darstellerinnen Anita Strindberg sowie die Deutsche Eva Czemerys. Anita Strindberg, kein unbekannter Name aus zahlreichen Genre-Filmen, zeichnet sich global gesehen vielleicht weniger durch darstellerische Kraftakte aus, als dass sie von einer Aura zehrt, die nicht alle Tage zu finden war. Die Schwedin zählt ohne jeden Zweifel zu den Interpretinnen, deren Variabilität und Glaubhaftigkeit sich situationsbedingt entfalten kann, so auch hier. In Sachen Körpersprache zeigen sich daher stets die erforderlichen Kniffe, um auch diese Rolle nachhaltig auszufüllen. Die leider viel zu jung verstorbene Eva Czemerys ist in Rino di Silvestros Beitrag in einer Haupt- und Führungsrolle zu sehen und es scheint ihr Ton zu sein, die in diesen klaustrophobisch wirkenden Mauern den Ton angibt. Stets daran interessiert, ihre Rollen so dicht wie möglich auszufüllen, selbst wenn es der jeweilige Film nicht gerade herzugeben wusste, zeigt sich die Bajuwarin erneut von ihrer besten Seite und steht nicht nur für Präsenz, sondern auch Präzision. Der Verlauf gefällt sich immer wieder darin, ausgiebige Liebesszenen zu skizzieren, Kostproben des guten Tons aus der Gosse zu liefern und die Gewaltbereitschaft einiger Damen zur Schau zu stellen, sodass man als Zuschauer so manchem catfight beiwohnen darf. Sehr auffällig ist bei fortlaufender Spielzeit, dass es zu relativ wenigen Veranschaulichungen der expliziten Sorte kommt, was in einem solchen Film eigentlich eher als schade zu klassifizieren ist, schließlich möchte der Zuschauer ganz ungeniert auf seine Kosten kommen. In der Besetzungsliste finden sich des Weiteren viele bekannte Namen, die allerdings weniger auffallend in den Vordergrund treten.

Ob beispielsweise Jenny Tamburi, Gabriella Giorgelli, Umberto Raho oder Massimo Serato, die Darsteller bewirken alleine durch ihren Bekanntheitsgrad eine beinahe andere Sicht auf diesen Film, wenngleich unzählige Laiendarsteller der ordinären Sorte in solchen Flicks auch nicht gerade eine schlechte Figur gemacht haben. Die Geschichte beschäftigt sich mehr als sonst mit einzelnen Personen, was jedoch nicht gleichzeitig bedeutet, dass man tiefschürfende Psychogramme geliefert bekommt, was naturgemäß auch besser so ist. Eine sorgsame Abhandlung erfahren somit eher die Themen Hierarchieverhältnisse, Abhängigkeiten, sadistische Anwandlungen, Nuditäten und der tägliche Gefängnisalltag. Allzu viel Sleaze wird einem in "Mädchen im Knast" zugegebenermaßen nicht geboten, was angesichts einiger derb abgespulter Artgenossen vielleicht nicht bei jedem so gut ankommen dürfte. Dennoch handelt es sich hier um einen recht sehenswerten Film, der sich zwar etwas kopflastig auf immer wiederkehrende Szenen verlässt, aber einen anderen Qualitätsanspruch anstrebt. Insgesamt hätte die Geschichte jedoch schon etwas deftiger ausfallen dürfen, schließlich schaut man sich solche Filme eben genau deswegen an. Rino di Silvestro versteht es, einige trostlose Akzente zu setzen und es entfaltet sich ein kurzweiliger Knast-Reißer, der zwischen den Gefängnis-Sequenzen immer wieder mit einer Art Vendetta als separat laufender Handlungsstrang angereichert wurde. Das Finale behält sich sogar noch kleinere Überraschungen vor und unterm Strich bleibt ein solider Eindruck zurück. "Mädchen im Knast" konnte das Rad zwar nicht neu erfinden, aber die Melange, aus dem was zu erwarten war, sowie einiger alternativer Wege in der Strategie, tun ihren Dienst am geneigten Knast-Crack ganz ordentlich. Wenn man so will, handelt es sich um einen halbseidenen Edel-Beitrag innerhalb des WIP-Genres.


— ITALO-CINEMA —


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN IM KNAST - Rino di Silvestro
BeitragVerfasst: 31.10.2017 16:35 
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Mädchen im Knast (D)
Heroin im Frauenlager (D - VHS)
Sex im Frauengefängnis (D)
Diario segreto da un carcere femminile (IT)
La vie sexuelle dans une prison de femmes (F)
Women in Cell Block 7

IT / USA 1973

R: Rino Di Silvestro
D: Anita Strindberg, Eva Czemerys, Jenny Tamburi, Gabriella Giorgelli, Cristina Gaioni, Massimo Serato, Umberto Raho, Paola Senatore, Bedy Moratti, Elisa Mainardi u.a.

Score: Franco Bixio

Italo-Cinema.de

OFDb


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"Na los meine Damen, rein in den Puff"

Und genau an diesen sündhaften Ort hat es dann auch die unschuldige Jenny Tamburi verschlagen, da sie aufgrund eines größeren Drogenfunds (20 Kg reiner Schnee) von der Justiz schuldig gesprochen wurde. Eigentlich ging diese davon aus, dass ihr zwischenzeitlich verblichener Ex-Freund (Gott hab ihn seelig) lediglich reinstes Bicarbonatpulver als Schmuggelware mit sich führte, aber nachdem ihnen die Ordnungshüter ordentlich auf die Füße traten, kam der wahre Inhalt des mitgeführten Pakets ans Licht. Dumm gelaufen kann man da nur sagen, denn in Rino di Silvestris schlüpfrigen 'Mädchenknast' bleibt kein Auge trocken ...und zwar nicht vor Lachen!

Wie Prisma bereits treffend geschrieben hat, handelt es sich bei dem vorliegenden Knastfilm um einen 'halbseidenen Edel-Beitrag innerhalb des WIP-Genres' (großartige Formulierung! :lol: ), der zudem mit einem sehr ansprechenden Cast aufwartet, denn neben der bereits erwähnten Jenny Tamburi zählen auch noch Anita Strindberg, Eva Czemery, Gabriella Giorgelli und Paola Senatore zu den prominenten Insassinnen der schmierseligen Haftanstalt. Geleitet wird der unglückseligmachende Knastschuppen übrigens von keinem Geringeren als Massimo Serato, der dieses Mal den undurchsichtigen Gefängnisdirektor zum Besten geben darf. Und dann wäre da auch noch Umberto Raho, der in der Rolle eines dubiosen Winkeladvokaten der armen Jenny erst so richtig einheizt.


"Hey Du alte Kuh - Du hast wohl nicht mehr alle Schrauben in der Ritze...."

Den Vogel schießt dabei aber wieder mal die deutsche Synchro ab, da diese dem bereits illustren Knasttreiben erst die richtige Schärfe verleiht. Nicht minder sprachlos hinterließen mich die deutschen VHS Cover, zumal diesen Veröffentlichungen so glorreiche Titel wie beispielsweise 'Heroin im Frauenlager (II)' verliehen wurden.

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Alles in Allem handelt es sich bei 'Mädchen im Knast' um einen astreinen Knastfilm, dessen Schlüpfrigkeiten mit einer daumendicken Edelschmierschicht umhüllt sind.

Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Score:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Franco Bixio - Lettera da un carcere femminile (Diario segreto da un carcere femminile)


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