Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 04.10.2014 15:47 
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Aber sicher... ;)
Nächstes Jahr ist es soweit...wir sind gerade an einem aktuellen Interview mit Ruggero Deodato zugange... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 22.10.2014 13:46 
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filmArt hat geschrieben:
Aber sicher... ;)
Nächstes Jahr ist es soweit...wir sind gerade an einem aktuellen Interview mit Ruggero Deodato zugange... ;)


Danke,sehr gute Nachricht!

Kommt der ungeprüft raus?


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 07.01.2015 19:13 
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Wie siehts aus mit der VÖ? Wird der mit ner FSK -Freigabe erscheinen?


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 14.06.2015 17:48 
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Jetzt möchte ich doch nochmal nachfragen:
Steht ein VÖ-Termin für ein offizielles Release schon fest?


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 14.06.2015 18:12 
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Klassikerfan hat geschrieben:
Jetzt möchte ich doch nochmal nachfragen:
Steht ein VÖ-Termin für ein offizielles Release schon fest?


Sonst hätte Filmart den schon mitgeteilt. Erstmal kommt die Nr. 7.


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 17.06.2015 16:45 
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Klassikerfan hat geschrieben:
Jetzt möchte ich doch nochmal nachfragen:
Steht ein VÖ-Termin für ein offizielles Release schon fest?


In GB scheint der Streifen scheint der Streifen auf Ende des Jahres terminiert zu sein.
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Von dem her, wird er mit Glück evtl. noch dieses Jahr bei uns veröffentlicht. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 17.06.2015 17:09 
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eldondo hat geschrieben:
Klassikerfan hat geschrieben:
Jetzt möchte ich doch nochmal nachfragen:
Steht ein VÖ-Termin für ein offizielles Release schon fest?


In GB scheint der Streifen scheint der Streifen auf Ende des Jahres terminiert zu sein.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Von dem her, wird er mit Glück evtl. noch dieses Jahr bei uns veröffentlicht. ;)


Ich behaupte mal, dass er dann erst 2016 erscheint, nach der Blu von 88 Films.


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 05.08.2015 06:17 
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Jauchz! Es geht wohl endlich los mit den EISKALTEN TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN,
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Ich kenne den Film nur in sehr durchschnittlicher Qualität und mag ihn ziemlich gern. Nicht auszudenken, wie der Film bei mir in einer tollen HD Qualität reinhaut. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 05.08.2015 08:31 
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Captain Blitz hat geschrieben:
eldondo hat geschrieben:
Klassikerfan hat geschrieben:
Jetzt möchte ich doch nochmal nachfragen:
Steht ein VÖ-Termin für ein offizielles Release schon fest?


In GB scheint der Streifen scheint der Streifen auf Ende des Jahres terminiert zu sein.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Von dem her, wird er mit Glück evtl. noch dieses Jahr bei uns veröffentlicht. ;)


Ich behaupte mal, dass er dann erst 2016 erscheint, nach der Blu von 88 Films.


Filmart hatte sich dazu ja auch schon geäußert, es sieht wohl auch eher nach 2016 aus. Wäre mir auch recht, bevor da hastig was rausgehauen wird. Es sind ja noch einige Polizieschis für 2015 geplant.


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 05.08.2015 09:08 
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italo hat geschrieben:
Ich kenne den Film nur in sehr durchschnittlicher Qualität und mag ihn ziemlich gern.


Du solltest vor dieser schlitzohrigen Demontage des Genres auf den Knien rutschen und Herrn Deodato die Fußsohlen lecken. Naja, kann ja noch kommen ... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 05.08.2015 11:06 
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Blap hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Ich kenne den Film nur in sehr durchschnittlicher Qualität und mag ihn ziemlich gern.


Du solltest vor dieser schlitzohrigen Demontage des Genres auf den Knien rutschen und Herrn Deodato die Fußsohlen lecken. Naja, kann ja noch kommen ... ;)



Als ich den zum ersten mal gesehen hatte fand ich ihn langweilig. Erst bei der zweiten Sichtung kam ich darauf, dass der Film auch in seinem Genre ein Unikat ist, wenn auch alle hier gerne zu viel Homosexualität reininterpretieren.. Die sehe ich darin nicht wirklich, sieht man mal von einer gewissen schwulen Männerästhetik ab.
In HD wirkt der Film bestimmt sehr viel mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 05.08.2015 17:41 
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italo hat geschrieben:
Erst bei der zweiten Sichtung kam ich darauf, dass der Film auch in seinem Genre ein Unikat ist, wenn auch alle hier gerne zu viel Homosexualität reininterpretieren.. Die sehe ich darin nicht wirklich, sieht man mal von einer gewissen schwulen Männerästhetik ab.
In HD wirkt der Film bestimmt sehr viel mehr.


Freilich sind Marc und Ray ein hübsches Duo. Doch der Streifen hat noch viel mehr zu bieten, eventuelle Anspielungen homosexueller Art sind da eher Nebensache, lediglich ein kleines Teilchen im herrlichen Puzzle. Für mich ist die Sause einer der besten Genre-Parodien überhaupt (auch genreübergreifend betrachtet).

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 10.10.2015 22:38 
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Gerade wiedermal angesehen und ich bleibe dabei - das ist eines der besten Exemplare des Genres.
Und zwar eben deswegen, weil der Film zwar einerseits alles in sich vereint, was zu einem richtig guten Poliziottesco dazugehört, andererseits aber auch als Parodie auf das Genre verstanden werden will/sollte.
Denn obwohl hier durchaus viel Gewalt und ein dementsprechend hoher Blutgehalt vorhanden ist, kann und sollte man den Film doch nicht so recht ernst nehmen, auch wenn es durch den hohen Sleazegehalt oft den Anschein hat, als wäre der Film ein "seriöser" Genrevertreter.
Dass er das nicht ist (oder zumindest nicht sein will), wird m.E. spätestens in der Szene klargemacht, als die beiden "eiskalten Typen" den Hausmeister nach der Pasquini-Wohnung fragen, denn ebenjener Hausmeister wird von Alvaro Vitali (!) gespielt.
Alleine schon seine Mitwirkung sollte das deutlich machen, denke ich.
Denn er ist ja eigentlich ein Komiker, macht aber seinen Gastauftritt hier auch sehr gut.
Außerdem gibt's auch noch einige andere nette, weil herrlich beknackte, Sachen.
Die Szene als unsere beiden "Helden" vor dem Casino die parkenden Autos abfackeln, das Dosenschießen, die nymphomane Schwester vom Gangsterboss, der running Gag mit den Blumen und überhaupt die Szenen mit den Gesprächen mit der Assistentin vom Chef,...
Unterstützt wird das Ganze durch eine großartige Synchro, da bekommt man fast im Minutentakt coole Sprüche zu hören.
Unter den Sprechern finden sich einige bekannte Stimmen u.a. Randolf Kronberg, Martin Hirthe und Michael Chevalier.
Jedenfalls hat man da bzgl. Synchronsprecher wieder eine Spitzentruppe versammelt.
Zur Abrundung dieses herrlichen Streifens gibt's ein cooles Titellied, welches von Ray Lovelock gesungen wird.
Ansonsten wird Musik nicht allzu häufig eingesetzt, aber das ist nicht so schlimm.

Ich sehe keinen Grund, warum ich hier Punkte abziehen soll.
Der Film ist bei mir von Anfang an, seit der Erstsichtung, ein klarer 10er und das bleibt auch nach der heutigen Sichtung.


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 11.10.2015 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 11.10.2015 13:14 
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Nachdem ich den Film kürzlich mal wieder gesehen habe, muss ich konstatieren, dass er bei mir seit der Erstsichtung abgebaut hat. Als (kleiner gemeiner) "Jux" ist er toll, aber als 'Krimi' leider total unspannend. Die Action ist o.k., aber nicht spektakulär und die Explosion am Ende hinterlässt einen sehr billigen Eindruck, der sich im sicher nicht sehr expensiven Film sonst glücklicherweise nicht unbedingt einstellt.
Na ja, genug Freude über die kleinen Gemeinheiten und Abstrusitäten bleibt dennoch übrig, um sich auf eine hübsche VÖ zu freuen. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 11.10.2015 15:48 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
als 'Krimi' leider total unspannend.

Das würde ich aber hier nicht als Manko sehen, weil der Film auch nicht spannend sein will, meines Erachtens.
Und es ist ja auch kein klassischer Krimi in dem Sinn, sondern wie gesagt, schon eher eine Parodie.
Ich denke, du nimmst den Film zu ernst...

Jimmy Stewart hat geschrieben:
Die Action ist o.k., aber nicht spektakulär und die Explosion am Ende hinterlässt einen sehr billigen Eindruck

Wenn du mit "spektakulär" meinst, sie müsse den heutigen Standards entsprechen, dann bin ich doch sehr froh, dass die Action hier nicht spektakulär ist, sondern ganz einfach dem damaligen Standard entspricht, auch im Bezug auf das Genre.
Die Explosion am Ende ist aber auch ganz nett, ist passend, wie ich finde und billig muss ja nicht gleich schlecht sein...


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 12.10.2015 11:33 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Jimmy Stewart hat geschrieben:
als 'Krimi' leider total unspannend.

Das würde ich aber hier nicht als Manko sehen, weil der Film auch nicht spannend sein will, meines Erachtens.
Und es ist ja auch kein klassischer Krimi in dem Sinn, sondern wie gesagt, schon eher eine Parodie.
Ich denke, du nimmst den Film zu ernst...

Jimmy Stewart hat geschrieben:
Die Action ist o.k., aber nicht spektakulär und die Explosion am Ende hinterlässt einen sehr billigen Eindruck

Wenn du mit "spektakulär" meinst, sie müsse den heutigen Standards entsprechen, dann bin ich doch sehr froh, dass die Action hier nicht spektakulär ist, sondern ganz einfach dem damaligen Standard entspricht, auch im Bezug auf das Genre.
Die Explosion am Ende ist aber auch ganz nett, ist passend, wie ich finde und billig muss ja nicht gleich schlecht sein...


Zu ernst nehme ich den Film sicher nicht. Selbst wenn man unvorbereitet auf dieses wilde Vehikel trifft, macht doch gleich der erste Einsatz der beiden "Gesetzeshüter" klar, dass hier eine "Märchenstunde" eingeläutet wird.
Zur nächsten "Unterstellung" ;): DauerAction ala M. Bay ist nicht so meins, aber im Vergleich mit einigen Lenzis oder Castellaris schneiden die "Eisheissen Öfen" doch eher mittel ab.
Klasse finde ich den Besetzungscoup mit Franco Citti. :burns:

Die Explosion . . . nu ja.

Bild :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 12.10.2015 13:18 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
im Vergleich mit einigen Lenzis oder Castellaris schneiden die "Eisheissen Öfen" doch eher mittel ab.

Na ja, ich weiß nicht.
So verschieden sind die Filme bis auf den parodistischen Aspekt bei den EISKALTEN TYPEN m.E. gar nicht.
Es gibt auch bei den EISKALTEN TYPEN genug Sleaze, zwei charismatische Hauptdarsteller, eine gute Musik und eine herrliche, sprücheklopfende Synchro.


Jimmy Stewart hat geschrieben:
Die Explosion . . . nu ja.

Bild :mrgreen:

Na bitte, ist doch ein perfektes Schlussbild. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 12.10.2015 13:29 
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Hauptsache es fliegen keine überraschten Goldfische durchs Bild... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 12.10.2015 20:34 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Jimmy Stewart hat geschrieben:
im Vergleich mit einigen Lenzis oder Castellaris schneiden die "Eisheissen Öfen" doch eher mittel ab.

Na ja, ich weiß nicht.
So verschieden sind die Filme bis auf den parodistischen Aspekt bei den EISKALTEN TYPEN m.E. gar nicht.
Es gibt auch bei den EISKALTEN TYPEN genug Sleaze, zwei charismatische Hauptdarsteller, eine gute Musik und eine herrliche, sprücheklopfende Synchro.


Jimmy Stewart hat geschrieben:
Die Explosion . . . nu ja.

Bild :mrgreen:

Na bitte, ist doch ein perfektes Schlussbild. :)


Es wird ja noch besser!: :D

Bild

Ach, ich finde den Film ja auch gut! Schon wie im Vorspann der Porel dem Lovelock die "Gesichtsaufnahmen" klauen will, und Ray von links nach rechts pendelt, ist grossartig! :D

Matofski hat geschrieben:
Hauptsache es fliegen keine überraschten Goldfische durchs Bild... :mrgreen:


Dynamitfischen finde ich echt gemein! :icon_dagegen:


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 12.10.2015 21:20 
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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 17.02.2016 18:28 
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Wird der dieses Jahr nun veröffentlicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 19.02.2016 04:57 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Jimmy Stewart hat geschrieben:
im Vergleich mit einigen Lenzis oder Castellaris schneiden die "Eisheissen Öfen" doch eher mittel ab.

Na ja, ich weiß nicht.
So verschieden sind die Filme bis auf den parodistischen Aspekt bei den EISKALTEN TYPEN m.E. gar nicht.
Es gibt auch bei den EISKALTEN TYPEN genug Sleaze, zwei charismatische Hauptdarsteller, eine gute Musik und eine herrliche, sprücheklopfende Synchro.


Also ich mag die eiskalten Typen auch sehr gerne! Leider fiel mir erst nach der Bestellung der großen Hartbox auf, daß das Teil ein Bootleg ist.
Wenn ich das vorher gewußt hätte ... :|

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
BeitragVerfasst: 01.12.2017 23:01 
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EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN
[UOMINI SI NASCE, POLIZIOTTI SI MUORE][ITA][1976]

Bild

Regie: Ruggero Deodato
Darsteller: Marc Porel, Ray Lovelock, Adolfo Celi, Franco Citti, Silvia Dionisio, Marino Masé, Renato Salvatori, Sergio Ammirata, Bruno Corazzari, Daniele Dublino, Sofia Dionisio


"Es ist doch ein Ding der Unmöglichkeit, dass ihr von jedem Einsatz mit Toten oder zumindest schwer Verletzten zurück kommt."

Inhalt:

Fred [Marc Porel] und Tony [Ray Lovelock] gehören zu einer Spezialeinheit der Polizei. Und beide agieren wirklich sehr spezial. Im Zweifelsfalle ersparen sie dem Staat nämlich den Umweg über ein zeit- und kostenintensives Gerichtsverfahren und handeln als Ankläger, Richter und Henker in Personalunion. Salopp gesagt: Verbrecher entkommen den beiden Ordnungshütern nur selten lebend. Ihr Vorgesetzter [Adolfo Celi] wird zwar nicht müde, die beiden übereifrigen Racker immer wieder zurechtzuweisen, insgeheim jedoch billigt er ihr rabiates Vorgehen. Mehr aus persönlicher Vendetta heraus ermitteln Fred und Tony gegen den mächtigen Syndikatsboss Roberto Pasquini [Renato Salvatori], der beim illegalen Glücksspiel alle Fäden in der Hand hält. Über einen Informanten gelangen sie an einen ehemaligen Mitarbeiter Pasquinis, der während seiner Dienste bei ihm ein Auge verlor und deshalb recht redselig ist. Doch ihr Gegner schläft nicht und holt zum Gegenschlag aus. Fred und Tony haben nun allerhand zu tun und foltern und metzeln sich durch Roms Unterwelt.

Kritik:

Zimperlich waren Italiens Verbrechensjäger ja insgesamt eher selten. Beschnauzbarte Gesetzeshüter wie Franco Nero oder Maurizio Merli nahmen immer mal wieder das Recht in die eigenen Hände, um die Straßen effektiv vom Abschaum zu säubern. Die reaktionäre Selbstjustiz-Attitüde kam zwar in der Regel beim Feuilleton schlecht an, beim zahlkräftigen Publikum dafür umso besser. Das hatte natürlich seine Gründe: In den 70er Jahren wurde das Land von gewalttätigen Unruhen durchgeschüttelt und das Volk sehnte sich nach harten Bandagen, um dem Terror Einhalt zu gebieten. Da das auf der Leinwand schon immer wesentlich einfacher zu bewerkstelligen war als in der Realität, hatte das Faustrecht dort Hochkonjunktur. Das geschah mal mehr, mal weniger differenziert. Während an einer Stelle ohne Rücksicht auf Verluste losgeholzt wurde, setzte man das Konzept andernorts in einen kritischen Kontext. Fast als Reaktion auf die immer reaktionärer werdenden Action-Krimis erschien 1976 der reflektierende KALIBER 38, in dem ein vom Schicksal gebeutelter Kommissar seine eigene Spezialeinheit unter Kontrolle halten muss, die es mit Regeln und Vorschriften nicht allzu genau nimmt. Als eine Art provozierendes Pendant dazu erschien im selben Jahr EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - eine wahre Furie von einem Film, der die erbarmungslosen Einsätze eines staatlich geschützten Mörderduos zum alternativlosen Nonplusultra hochstilisierte.

Was dabei herauskam, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. Fast scheint es, als wollten Autor Fernando Di Leo [→ DER MAFIABOSS] und Regisseur Ruggero Deodato [→ DIE BARBAREN] alles, was bis dahin an radikalen Rache-Cops durch die Kinolandschaft tobte, übertreffen und erschufen mit Fred (Marc Porel [→ DIE SIEBEN SCHWARZEN NOTEN] und Tony (Ray Lovelock [→ JUNGE MÄDCHEN ZUR LIEBE GEZWUNGEN] ein geradezu monströs asozial operierendes Polizisten-Pärchen, gegen das 'Dirty Harry' wie ein verweichlichter Waisenknabe wirkt. Bereits der hammerharte Auftakt macht klar, dass die Samthandschuhe hier in der heimatlichen Schublade bleiben: Zwei motorisierte Banditen versuchen, einer arglosen Passantin die Handtasche zu rauben. Das Problem: Die Dame ist daran festgekettet. Folglich nehmen die Schurken sie ins Schlepptau und schleifen sie mit ihren Motorrädern so lang über die Straße, bis ihr Kopf unsanft gegen einen Laternenpfahl prallt. Fred und Tony beobachten die Tat und nehmen auf ihren Feuerstühlen die Verfolgung auf. Die rasende Jagd (bei der auch ein Blindenhund dran glauben muss) endet, als die beiden Räuber in voller Fahrt gegen einen parkenden Lastwagen krachen. Fred und Tony eilen zu den Männern. Einer von ihnen wurde vom Lenker seines Motorrades durchbohrt, was Fred mit einem Blick quittiert, der soviel aussagt wie: 'Tja, Pech gehabt!' Der zweite Übeltäter hingegen lebt noch und liegt röchelnd auf dem Asphalt. Tony möchte allerdings nicht das Risiko einer spontanen Gesundung eingehen und bricht ihm kurzerhand das Genick. „'n Lenker im Bauch is' nich' gut“, meint Fred. „'n gebrochenes Genick auch nich'“, entgegnet Tony. (Im Original eigentlich: „Meiner ist von allein gestorben.“ - „Bei meinem musste ich Hand anlegen.“) Dann verlassen beide gut gelaunt die Unfallstelle.

Zuschauern, denen bereits dieser Beginn Magenschmerzen bereitet, werden in den restlichen 90 Minuten nur wenig Freude haben, denn in diesem Duktus geht es weiter. Fred und Tony haben zwar ständig nen launigen Spruch auf den Lippen, legen völlig konträr dazu jedoch eine Menschenverachtung an den Tag, dass einem Hören und Sehen vergeht. Verbrecher werden rigoros exekutiert, Gefangene quietschvergnügt zu Tode gefoltert. Frauen sind Freiwild und stets das Ziel penetranter Schnackselakquisen. Selbstreflexion? Gewissensbisse? Fehlanzeige! Wie zwei pubertierende Teenager kaspern sich beide frohen Mutes durch die blutige Schlachtplatte, wohl wissend, dass sie das Gesetz im Rücken haben. Wenn ihr Vorgesetzter (Adolfo Celi [→ DIE KLETTE] mal wieder mit ihnen schimpft wie mit zwei ungezogenen Schuljungen, die ihrem Lehrer einen Streich gespielt haben, zucken sie mit den Schultern und entgegnen: „Sie wissen doch selbst, dass man bei unserem Job nicht zimperlich sein kann." Dass die vermeintlichen Ordnungshüter dabei auch noch aussehen wie zwei frisch aus dem Ei geschlüpfte Schwiegermutterfantasien, die eigentlich noch gar keinen Führerschein besitzen dürften, treibt den Zynismus ihrer Taten noch zusätzlich auf die Spitze.

Die eigentliche Handlung ist indes kaum der Rede wert. Die Jagd auf den großen Unterweltboss würde inhaltlich gerade mal der Episode einer handelsüblichen vorabendlichen Krimiserie genügen. Darum reicherte man das Geschehen mit allerlei autarken Nebenepisoden an, in welchen die Hauptprotagonisten natürlich vor allem ihre Skrupellosigkeit unter Beweis stellen dürfen. Da wird eine Geiselnahme durch gezielte Warnschüsse in Gangsterhirne beendet und ein Banküberfall verhindert, indem die Täter bereits erschossen werden, noch bevor sie ihre Tat überhaupt begangen haben. Die Kritik schlug ob des nihilistischen Welt- und Menschenbildes natürlich zuverlässig Alarm und übersah dabei, dass EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN eigentlich nur als Genre-Persiflage funktioniert. Der radikale Reißer ist kaum ernstzunehmen und führt sein Publikum im Grunde grandios an der Nase herum. Der Pöbel verlangte nach immer härteren Gesetzeshütern und nun bekam er sie halt. Fred und Tony sind der feuchte Traum eines jeden rechtspopulistischen Hardliners. Dass sie dabei noch viel größere Schweinehunde sind als ihre Gegner, entlarvt die perfide Doppelmoral hinter der Sache. Die Herrschaft des Unrechts wird durch Gesetzesübertretung nicht ausgemerzt, sondern zementiert. Der einzige Unterschied zwischen den Schergen der Mafia und den Protagonisten ist am Ende nur der, dass letztere eine Polizeimarke tragen.

Das Klischee der letzten wahren Männer auf Gottes Erde wird schließlich derart komplett der Lächerlichkeit preisgegeben, dass die homoerotischen Untertöne zwischen den beiden kaum zu leugnen sind. Bereits während des Vorspanns, in dem sie, begleitet von der romantischen Schmusemusik Ray Lovelocks, eng aneinandergekuschelt auf ihrem Motorrad umherschaukeln, hat man eher den Eindruck, es mit warmen Brüdern statt mit eiskalten Typen zu tun zu haben. Das ändert sich auch nicht, wenn man später erfährt, dass sich Fred und Tony zudem auch noch ein Zimmer teilen. Um ihre latenten Bedürfnisse zu überspielen, balzen sie wie zwei pubertäre Jungs um die Sekretärin ihres Chefs herum, reden ständig über Muschis und reißen homophobes Spruchgut („Der ist so schwul, der dampft schon.“). Der Sexismus, den Film und Figuren dabei offenbaren, ist in seiner maßlosen Übertreibung ebenfalls so dermaßen absurd, dass er einfach nur als Karikatur damals gängiger Machismen zu verstehen ist. Als Fred und Tony die attraktive Schwester ihres Zielobjekts aufsuchen, um sie über die Geschäfte ihres Bruders auszuhorchen, entpuppt sich diese als nymphomanes Betthäschen, das sich den beiden nach einer schallenden Ohrfeige nicht nur an den Hals wirft, sondern sie regelrecht zur Ader lässt. Nachdem Fred seine Pflicht erfüllt hat, darf Tony gleich als nächster drüberrutschen, während ersterer in der Küche von der lachenden Haushälterin empfangen wird, die ihm, während sein Kollege im Nebenzimmer lautstark bei der Arbeit ist, erstmal Rührei zur Stärkung zubereitet.

Spätestens in diesem Augenblick gibt man als Zuschauer endgültig auf und akzeptiert, dass EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN in irgendeiner weit entfernten Galaxis spielen muss, in einer abwegigen Parallelwelt, die nicht mehr Realitätsbezug besitzt als Mittelerde. Man kapituliert vor dieser wahnsinnigen cineastischen Giftspritze aus Testosteron, Sadismus und männlicher Allmachtsfantasie, lehnt sich zurück und genießt das groteske Feuerwerk. Dass das Ende dann reichlich hopplahopp und unspektakulär über die Bühne geht (was man im Hinblick auf den stuntgespickten Auftakt so nun nicht unbedingt erwartet hätte), spielt dabei eigentlich gar keine Rolle mehr. Dafür kommt es kurz vor Schluss noch mal zu einem unfassbaren Überraschungsmoment, als die angeblichen Helden nach einem kurzem gegenseitigen Zunicken einer vollkommen überrumpelten Dame aus heiterem Himmel die Kleider vom Leibe reißen - und das ganz bestimmt nicht, um mit ihr über die Wirtschaftskrise zu debattieren. Hätte das jemand vor ihren Augen auf offener Straße gemacht, hätten sie ihn erschossen. UOMINI SI NASCE, POLIZIOTTI SI MUORE [=Als Mann zur Welt kommen, als Polizist sterben] ist ein ordinäres, sich irgendwie verboten anfühlendes Vergnügen, für dessen enormen Unterhaltungswert man sich am Ende irgendwie schämt. Leider geil!

s. auch: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN

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Regelmäßig neue Reviews von Stuart Redman und DJANGOdzilla bei
JÄGER DER VERLORENEN FILME


Zuletzt geändert von DJANGOdzilla am 07.12.2017 00:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN - Ruggero Deodato
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@ DJANGOdzilla:

Sehr interessant geschriebene Rezi, die mich auf den Film neugierig gemacht hat. Ich habe mir den Clip auf youtube angesehen, der die Eröffnungsactionsequenz zeigt. Dabei habe ich gleich gemerkt, dass der Film in Berlin synchronisiert wurde - und das deutsche Dialogbuch und die Synchronregie bestimmt von Arne Elsholtz stammen. Der ist auch gleich als einer beiden Handtaschenräuber zu hören - und danach gleich als der Polizist, der mit den beiden Hauptfiguren spricht. Das wirkt natürlich etwas unfreiwillig komisch. ;-)


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BeitragVerfasst: 03.12.2017 18:44 
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Der ist danach noch in mindestens drei weiteren Rollen zu hören. Das nächste Mal dann gleich nach besagter Eingangssequenz als einer der Kollegen von Fred und Tony im Büro. Das war schon ein bisschen viel Elsholtz auf einmal eigentlich.

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JÄGER DER VERLORENEN FILME


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