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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 29.10.2011 16:11 
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Hatte vor Jahren bei einem Filmabend mal die alte VHS-Fassung gesehen und fand den damals doch eher mittelmäßig, da ich mehr auf die reißerischen Polizeifilme von Lenzi oder die Vertreter mit Merli stand. Nun blickte mich im Kaufhaus die neue Colosseo-VÖ an und ich konnte nicht widerstehen.

Zum Glück ändern sich die Sehgewohnheiten über die Jahre, denn "Das Syndikat" hat mir nach erneuter Sichtung sehr gut gefallen. Der Film kann mit Spannung aufwarten, das nihilistische Ende passt perfekt und die Darsteller machen ihre Sache top - achja, der Score vom Stelvio ist auch wieder die Macht - deshalb zücke ich 8 von 10 Punkten (mit evtl. Tendenz nach oben).

Die Interviews mit Adorf, Berling, Geissler und Drews sind auch interessant, dachte nicht das der Onkel Jürgen so sympathisch ist und aus dem Nähkästchen plaudert.

Topfilm in einer Top-VÖ!! Da muß man Colosseo einfach nur danken, das die sich so bemüht haben - Daumen hoch :)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 05.11.2011 13:59 
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Giulio Sacchi hat geschrieben:
Die Interviews mit Adorf, Berling, Geissler und Drews sind auch interessant, dachte nicht das der Onkel Jürgen so sympathisch ist und aus dem Nähkästchen plaudert.



Onkel Jürgen bleibt leider auch da zu sehr Onkel Jürgen, finde ich. Das Interview mit ihm geht ja teilweise doch wieder in die übliche Richtung mit Les Humphries, Karrierechancen seiner Tochter etc., was ich schade fand.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 05.11.2011 14:55 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Giulio Sacchi hat geschrieben:
Die Interviews mit Adorf, Berling, Geissler und Drews sind auch interessant, dachte nicht das der Onkel Jürgen so sympathisch ist und aus dem Nähkästchen plaudert.



Onkel Jürgen bleibt leider auch da zu sehr Onkel Jürgen, finde ich. Das Interview mit ihm geht ja teilweise doch wieder in die übliche Richtung mit Les Humphries, Karrierechancen seiner Tochter etc., was ich schade fand.


Fand das Interview mit Onkel Jürgen, nach einiger Zeit auch ziemlich langweilig, da er halt immer wieder in die Musikszene und andere unwichtige Dinge aus seinem Leben abgedriftet ist. Der Typ nervt halt wie eh und je. Ist halt dann auch ziemlich anstrengend ihm bis zum Ende hin zuzuhören. Aber ich habe durchgehalten :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 06.11.2011 01:46 
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DAS SYNDIKAT
[LA POLIZIA RINGRAZIA][Italien/Deutschland][1972]

Bild

Regie: Stefano Vanzina
Darsteller: Enrico Maria Salerno, Mariangela Melato, Mario Adorf, Franco Fabrizi, Cyril Cusack, Jürgen Drews,...


"Nicht der Mensch ist schlecht, die Umstände machen ihn dazu!"

Gewalt! Terror! Chaos! Das Leben in Rom Anfang der 70er ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Jugendbanden rauben und morden, Mafiabosse winden sich durch clevere Winkelzüge aus der Verantwortung, die Polizei ist hoffnungslos überfordert. Zähneknirschend erträgt Kommissar Bertone [Enrico Maria Salerno] die katastrophalen Zustände, während die Medien die öffentliche Wut auf Verbrecher und unfähige Staatsgewalt immer weiter anstacheln.
Als der Raubüberfall des jugendlichen Straftäters Michele [Jürgen Drews] mit dem Tod des Ladenbesitzers endet und dieser sich mit einer jungen Frau als Geisel auf der Flucht befindet, stürzt sich die Presse wie ein Geier auf den Fall. Bertones moralische Prinzipien geraten auf den Prüfstand, nicht zuletzt, zumal zur gleichen Zeit die "Organisation zur Säuberung Roms" auf der Bildfläche erscheint, eine faschistisch anmutende Vereinigung, die eigenmächtig die Todesstrafe für flüchtige Verbrecher beschließt und ausführt.


DAS SYNDIKAT war damals Auslöser für eine ganze Flut ähnlich gelagerter Filme und Mitbegründer des Subgenres des italienischen Polizeifilms, des Poliziottesco. Im Gegensatz zu vielen seiner Nachfolger, die überwiegend eine sehr reaktionäre Botschaft vermitteln, gibt sich diese Blaupause jedoch noch erstaunlich differenziert.

So hält Kommissar Bertone, während viele seiner Kollegen mit der Organisation sympathisieren, eisern an den Prinzipien des Rechtsstaates fest und widersteht trotz seiner Frustration immer wieder der Verlockung, Unrecht mit Unrecht zu vergelten.

Geschickt wird auch der Zuschauer ins Gebet genommen: Als die Organisation als eine ihrer ersten Taten einen als arroganten Mistkerl gezeichneten Mafiaboss, welcher sich der Strafe immer wieder lediglich durch Schlauheit und gute Anwälte entwindet, über die Klinge springen lässt, kann man sich der dabei empfundenen inneren Genugtuung kaum erwehren. Als die werten Herrschaften jedoch anfangen, Homosexuelle und Prostituierte hinzurichten, erschrickt man geradezu über deren Kaltblütigkeit und sieht sich gezwungen, Stellung zu beziehen.

Nicht selten wandern die Sympathien dabei von einer Partei zur nächsten. Auch betreffend der Charaktere befindet man sich oft im Zwiespalt: Im einen Moment empfindet man Mitleid mit dem Kleinganoven Michele und sieht ihn als ein Opfer unglücklicher Umstände, im anderen ist man schockiert von seinen eiskalten Gewaltausbrüchen.

Die Organisation wird zwar erst recht spät eingeführt, aber bereits zuvor wissen die Beschreibung der desolaten Zustände und die scharfzüngigen Dialoge Bertones mit der Presse zu fesseln.

Darsteller Enrico Maria Salerno gelingt es dabei durch sein überzeugendes Spiel, die innere Zerrissenheit seiner Figur geradezu spürbar zu machen.

Aus heutiger Sicht bemerkenswert ist sicherlich die Mitwirkung des jetzigen Ballermann-Hofkomponisten Jürgen Drews. In der Rolle des in die Ecke gedrängten Mörders wirkt er, in seiner Mischung aus Unbedarftheit und Impulsivität, überraschend authentisch. Schade, dass er das Filmgeschäft später mit dem Kornfeld getauscht hat.

Mario Adorf, damals häufiger in italienischen Produktionen zu sehen, spielt den Staatsanwalt Ricciuti, welcher oft mit Bertone in Konflikt gerät. Obwohl er nicht wirklich viel zu tun hat, besitzt er doch eine beachtliche Leinwandpräsenz und verleiht der Figur die nötige Kompetenz.

Etwas unglaubwürdig scheint es, dass die Geisel ihre unzähligen Fluchtmöglichkeiten nicht nutzt. Die Szene, in der Michele sie zwingt, sich auszuziehen, um sie auf diese Weise vom Fliehen abzuhalten, ist sogar höchst lächerlich – eine Person, die sich in Lebensgefahr wähnt, würde das wohl kaum aufhalten. Diese Szene diente wohl lediglich dazu, etwas nackte Haut zu zeigen, obwohl solch spekulativen Elemente in dem eigentlich seriös inszenierten Film recht deplaziert wirken.

Seine Spannung bezieht der Film hauptsächlich aus dem dargestellten moralischen Konflikt.
Auf Action im klassischen Sinne verzichtend, beweist DAS SYNDIKAT eindrucksvoll, dass Dialoglast nicht im Widerspruch zu guter Unterhaltung stehen muss, und besticht vor allem durch seine Aktualität:
Noch heute schreien auch in Deutschland diverse Boulevardmedien regelmäßig und ganz selbstverständlich nach Lynchjustiz und finden im Volk dafür erstaunlich viel Zuspruch.

Das knallige Ende schließlich bezieht eindeutig Position und sorgt dafür, dass DAS SYNDIKAT auch dem Abspann noch nachhaltig in Erinnerung bleibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 25.12.2013 16:30 
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Das ist sie also, die Mutter des Poliziottesco - ein grandioser Film.
Bisher hat mich die deutsche Beteiligung und Jürgen Drews immer abgeschreckt, aber nun hab ich mir gedacht: Was solls, zu Weihnachten werd ich mir das Ding gönnen.
Es war eine gute Entscheidung.
Ich bin echt begeistert, das ist wiedermal ein Film bei dem alles passt.
Schon der Überfall am Anfang ist grandios.
Nach der anfänglichen Action wird´s aber ruhiger und Vanzina konzentriert sich zunächst ganz auf die Polizei.
Die aus dem Überfall resultierende Entführung wird zur Nebenhandlung.
Nach einiger Zeit kommt dann noch eine Geheimorganisation ins Spiel, dessen Ziel es ist, die Verbrecher ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
Mit anderen Worten: Sie legen alle um, die die Polizei schon mal hatte, aber wieder freigelassen werden mussten. (Und noch ein paar andere)
Teilweise mit sehr kreativen Methoden. (Mord an Bettarini)
Das passt aber Commissario Bertone gar nicht, denn er hält sich voll und ganz an das Gesetz.
Nicht so seine Kollegen, sie sind dafür die Organisation zu unterstützen.
Bertone geht aber weiterhin gegen diese Organisation vor, aber da ist ja auch noch die Entführung.
Er hat alle Hände voll zu tun, muss auch noch den Entführer vor der Organisation schützen und sich gegen Presse, Anwälte und Richter wehren.

Meines Erachtens zeigt kein anderer Poliziottesco die Hilflosigkeit der Polizei so deutlich wie dieser.
Besonders erwähnen möchte ich noch die Busrundfahrt der etwas anderen Art.
Schade, dass genau diese Szene geschnitten wurde, aber noch viel schlimmer ist, dass der komplette Anfang geschnitten wurde.
Das Finale ist dann nochmal was ganz besonderes, was man so nicht erwartet.
Es ist wirklich ein cineastischer Schlag in die Magengrube.
Die Musik von Stelvio Cipriani ist zwar untypisch für ihn, aber genauso ein Meisterwerk wie der Film.

Bei den schauspielerischen Leistungen muss man besonders Jürgen Drews erwähnen.
Weiters noch Enrico Maria Salerno (einen besseren hätte ich mir gar nicht vorstellen können für diese Rolle) und Mario Adorf.
Dazu noch viele bekannte Gesichter in den Nebenrollen.

Fazit: Der Prototyp des Poliziottesco - ein Prachtexemplar des Genres.
10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 23.05.2014 18:22 
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hab mir auch noch die schöne DVD zugelegt und zum ersten Mal gesehen.


Gute Film, der natürlich vieles vorwegnimmt. Komplett überzeugen konnte er mich nicht, ich bin bei diesem Fremdgenre doch sehr auf den Lenzi-Bullenfilm geprägt, mit Krachbumm-Ferro und asozialer Synchro. Mit Salerno hab ich auch in anderen Hauptrollen Probleme..

Gutes Ende...

6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 15.11.2014 19:16 
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Das Syndikat
La polizia ringrazia
Deutschland / Frankreich / Italien 1972
Regie: Steno
Enrico Maria Salerno, Mariangela Melato, Mario Adorf, Jürgen Drews, Franco Fabrizi, Cyril Cusack, Laura Belli


Bild

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Commissario Bertone (Enrico Maria Salerno) hat mehrere Probleme: Da ist einmal der Berufsverbrecher Bettarini (Franco Fabrizi), der von seinem Anwalt (Corrado Gaipa) immer wieder aus dem Gefängnis geholt wird und dem nie etwas zu beweisen ist. Dann ist da der Überfall auf einen Juwelier mit 2 Toten und mit Polizisten, die den Flüchtigen nicht mit ihren Waffen gegenübertreten wollen. Und zu guter Letzt auch noch die Presse, die einerseits immer schimpft dass die Polizei die wachsende Kriminalität nicht im Griff hat, gleichzeitig aber vehement den Standpunkt vertritt dass Kriminelle mit Samthandschuhen angefasst werden müssen weil sie ja so arme Kerle sind und von der Gesellschaft erst zu Kriminellen gemacht werden. Als der Täter des Raubüberfalls auf seiner Flucht auch noch eine Geisel nimmt schaltet sich eine Organisation namens “Anonyme Antikrinimelle“ ein, die Jagd auf überführte und nicht verurteilte Kriminelle macht und die (Lynch-) Justiz mal eben in die eigenen Hände nimmt.

Wow, was für ein düsteres Meisterwerk. Schon die ersten Minuten packt der Regisseur Steno den Zuschauer bei den Eiern, ohne aber mit großartigen Action-Szenen zu glänzen, sondern ausschließlich durch eine intelligente Handlung: Zuerst gibt der frühere Polizeipräsident Stolfi (Cyril Cusack) ein Fernsehinterview, in dem er sich in einer klugen Analogie zu Pinocchio über die derzeitige Verfahrensweise beim Umgang mit Kriminellen auslässt („Du bist kein Misstäter, Du musst im Gefängnis bleiben, während alle Missetäter entlassen werden dürfen.“). Als Nächstes sehen wir einem Polizeiauto zu wie es durch Rom fährt und Bettarini, der eines Raubüberfalls mit einem Toten angeklagt wurde, in das Kommissariat bringt. Sehr spannend inszeniert erfährt man alsdann, das Bettarini freigelassen wird.

„Der Richter hat doch alles gesagt als er ihn freigesprochen hat.“ „Aus Mangeln an Beweisen, nicht wahr?“ „Stimmt. Aber Freispruch ist Freispruch. Ich wünschte, alle Polizeibeamten wären so unschuldig wie mein Klient.“

Der Inspektor hat zu den Journalisten dazu aber auch noch was zu sagen: „Sie können schreiben, dass der tote Nachtwächter Vater von 4 Kindern war. Ich halte diesen Freispruch für ein Verbrechen.“ Dreht sich um und geht …

Jetzt folgen der Vorspann, und die Richtung der nächsten rund 90 Minuten ist klar: Während die Bösen sich mit Hilfe gewiefter Anwälte entweder in Freiheit aufhalten oder im Knast nichts anderes als Fortbildung betreiben, sind die Polizisten gerademal dazu gut den Verkehr zu regeln. Sehr eindrücklich ist die Szene, in der die wegen des Raubmordes gerade frisch Verhafteten, die frech sind und sich bei den Polizisten sehr rüpelhaft benehmen, von Bertone in hohem Bogen aus dem Kommissariat geschmissen werden und sich gegenüber einem wütenden Lynchmob aufgebrachter Bürger wiederfinden. Woraufhin ihnen nichts Besseres einfällt als den Schwanz einzuziehen und wieder brav zurückzukehren zu den Verhören.

Dergestalt weckt Steno natürlich Emotionen, er fordert den Zuschauer zum Nachdenken heraus, nur um ihm dann, wenn er nach der Todesstrafe und härteren Gesetzen schreit, eine Gruppe ehemaliger Polizisten zu präsentieren, die überführte und nicht verhaftete Verbrecher liquidiert. Hier bleibt vor allem die Erschießungsszene des Raubmörders an den Ufern des Tiber in Erinnerung, die wohl absichtlich Ähnlichkeiten zu Szenen mit faschistischen Erschießungskommandos hat. Aber auch der Tod des „Extremisten“, eines Arbeiters der angeblich (sic!) bei einem Streik einen Polizisten getötet haben soll, bleibt hängen. Die Straßen werden von Nutten und Päderasten gesäubert, und zumindest bei mir taucht die Frage auf, wo die Lynchjustiz dann ein Ende haben wird. Ist Kaugummiausspucken schon todeswürdig?

Steno gibt keine Antworten, das kann und will er nicht. Bertone meint irgendwann, dass er als Polizist strengere Gesetze gefordert hat, damit diese ihm bei seiner Tätigkeit als Polizist behilflich sind. Dies in guter Absicht, aber mittlerweile sei ihm klar, dass diese Gesetze nicht nur gegen die Kriminalität angewendet werden. Steno erschafft also nicht nur einfach einen liberalen Polizisten, sondern er argumentiert auch auf die einzig richtige Art gegen schärfere Gesetze. Einen Schritt, den ähnlich geortete Filme wie z.B. DIRTY HARRY 2 nicht machen. Diese Positionierung, wenn man sie so nennen mag, hebt den Film weit aus der Masse heraus, macht ihn diskutierfähig, macht ihn zum Politikum.

Allein durch diese Haltung bleibt er im Gedächtnis des Zuschauers und macht möglicherweise auch Platz für neue Gedanken. Aber so ganz nebenbei hat es in DAS SYNDIKAT auch noch herausragende Schauspieler, eine starke Musik von Stelvio Cipriani, die wahrscheinlich abgedrehteste Pressekonferenz die Rom jemals erlebt hat (in einem gecharterten Bus fahren der Kommissar und die Journalisten quer durch Rom, von Straßenstrich zu Straßenstrich), wenige aber gute Actionszenen, und eine durchgehend hoch gehaltene Grundspannung ohne Ausfälle. Die Unterhaltung wird also in keinster Weise vernachlässigt, als spannender Feierabendfilm funktioniert der Film immer noch hervorragend.

Ein klassischer Poliziotto ist DAS SYNDIKAT also beileibe nicht, eher ein politischer Polizeithriller, der so auch von Damiano Damiani hätte sein können. Hochintelligent, spannend, düster – mit einem Wort, ein Meisterwerk.

9/10

Die Filmmusik:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Ich hab den Thread nicht durchsucht, drum gibt es hier für alle Fälle mal den Trailer (wahrscheinlich zumx-ten Mal ...)
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 16.11.2014 20:02 
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Warum wurde hier meine Filmvorstellung vom 1.4.2014 oder 2.4.2014 von einem der Admins oder auch Mods (bei Mods je nach Befugnissen ?) rausgelöscht :? ... :shock:

Wer war das :?:
Ich weiß zwar nicht WANN diese gelöscht wurde, aber Fakt ist, das diese hier weg ist.
Ich weiß, das ich diese hier reingesetzt hatte :!:

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BeitragVerfasst: 16.11.2014 20:48 
Graf von Karnstein hat geschrieben:
Mal eine Frage:

Warum wurde hier meine Filmvorstellung vom 1.4.2014 oder 2.4.2014 von einem der Admins oder auch Mods (bei Mods je nach Befugnissen ?) rausgelöscht :? ... :shock:

Wer war das :?:
Ich weiß zwar nicht WANN diese gelöscht wurde, aber Fakt ist, das diese hier weg ist.
Ich weiß, das ich diese hier reingesetzt hatte :!:



Demenz? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 16.11.2014 22:54 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Mal eine Frage:

Warum wurde hier meine Filmvorstellung vom 1.4.2014 oder 2.4.2014 von einem der Admins oder auch Mods (bei Mods je nach Befugnissen ?) rausgelöscht :? ... :shock:

Wer war das :?:
Ich weiß zwar nicht WANN diese gelöscht wurde, aber Fakt ist, das diese hier weg ist.
Ich weiß, das ich diese hier reingesetzt hatte :!:

Hier wurde afaik nichts gelöscht :!:

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BeitragVerfasst: 16.11.2014 22:58 
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BeitragVerfasst: 16.11.2014 23:00 
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Asa Vajda hat geschrieben:
Das kenn ich. Ich bin mir manchmal sicher, ich hab was gesagt. Dabei hab ich es nur gedacht... ;)

Umgekehrt ist auch wesentlich beschissener. :P

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BeitragVerfasst: 17.11.2014 21:22 
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Warum sollte die Jemand löschen?? Das glaub ich nicht, denke eher das du nur dachtest sie erstellt zu haben, oder du versehentlich auf Vorschau geklickt hast und dachtest du hast nen beitrag aufgegeben, ging mir auch schon so...

Hier wird echt überhaupt nichts und nur in ganz besonderen Fällen gelöscht ;)

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TRAXX hat geschrieben:
Asa Vajda hat geschrieben:
Das kenn ich. Ich bin mir manchmal sicher, ich hab was gesagt. Dabei hab ich es nur gedacht... ;)

Umgekehrt ist auch wesentlich beschissener. :P


Kommt aber im Lande öfter vor 8-)


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"Wo das Gesetz der Justiz das Recht aus der Hand nimmt, beginnt das Verbrechen des Syndikats"

"Ein Faustschlag in Justitias Antlitz"

"Action, Spannung und brennende Aktualität"

Dies sind nur Drei der damaligen Werbesätze des Kino-Verleihs CINERAMA! Und sie sind nicht unpassend gewählt. Hier haben wir sozusagen DEN Film, der die ganze Italo-Polizei-Filmwelle in den 70er Jahren ins rollen gebracht hatte und bei den Genrefans bis heute hohes Ansehen geniesst. Der sogenannte POLZIOTTESCHI erblickte das Licht der Welt. Nun war es mal wieder bei mir soweit, sich den zum wiederholten male anzusehen. Der deutsche Titel ist aufgrund des Filminhalts leider etwas unglücklich gewählt worden, wie ich meine, aber nun nicht mehr zu ändern.

DAS SYNDIKAT

(Italien / Deutschland 1971)

(Ot: LA POLIZIA RINGRAZIA)

Enrico Maria Salerno - KOMMISSAR BERTONE
Mario Adorf - STAATSANWALT RICCIUTI
Marieangela Melato - SANDRA /// Jürgen Drews - MICHELE

Regie: STEFANO VANZINA

Laufzeiten: VHS ca. 85 min /// DVD ca. 94 min

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Der Gangster BETTARINI (Franco Fabrizi) wird vom Vorwurf der Ermordung eines Nachtwächters mangels Beweisen freigesprochen. Commissario BERTONE hält diesen Freispruch allerdings für ein Verbrechen, wie er selbst der Presse mitteilt.

Etwas später
Zwei Strassengangster überfallen ein Geschäft und erschiessen dabei den Ladenbesitzer und einen Handwerker. Sie flüchten auf ihrem Motorrad. Die Presse und auch die ganze Öffentlichkeit ist davon so ziemlich aufgebracht. MICHELE, so der Name des einen Täters nimmt eine Frau mit samt ihrem Auto als Geisel und kann so durch die Strassensperren der Poilzei entkommen. Kommissar Bertone bzw. auch die ganze Polizei steht hier immer in der Kritik der Presse. Im Gegenzug kritisiert er die Presse, weil die Polizei für alles und jeden der Prügelknabe ist, wie er sagt. Hier sind u.a. heisse Wortgefechte zu hören.

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Fieberhaft wird nun nach den beiden motorisierten Kleinganoven gefahndet, aber es scheint Leute zu geben, die die Arbeit der Polizei und der Gerichte abnehmen will. Diverse dunkel gekleidete Gestalten machen einen der Täter ausfindig und richten ihn brutal hin, indem sie ihn festbinden und gemeinsam erschiessen. Aber auch Bettarini erwischt es und wird mittels Stromschlägen ebenfalls hingerichtet. Bertone findet sich plötzlich in einem Konflikt wieder, der so nicht vorhersehbar war. Auch gerät er im Grunde zwischen alle Stühle, denn seine untergebenen Beamten sehen diese Hinrichtungen nicht ohne Sympathie und es bleibt nicht bei diesen beiden toten Verbrechern...!

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Der Film besticht durch seine geniale Inszenierung, seiner Spannung, seinen wirklich guten Dialogen und den glänzend agierenden Darstellern. Hier muß zuerst ENRICO MARIA SALERNO genannt werden, der den Film in gewisser Weise hauptsächlich trägt. Ihm nimmt man den Commissario in jeder Szene aber auch zu 100% ab. Bertone glaubt an das System und an seine Gerichte, obwohl er mit deren Urteilen z.T. nicht konform geht. Aufgrund der Einwände des Staatsanwalts Ricciuti, muß Bertone sogar Michele mit seiner Geisel davonziehen lassen, den er lieber erschossen hätte. Genial auch die Sequenz, wo Bertone die Presse zu einer nächtlichen Tour im Bus einlädt, um ihnen zu zeigen, was für kriminelle Elemente nachts auf den Strassen herrschen. Er führt ihnen diese so richtig vor. In Deutschland war man wohl davon eher weniger angetan und schnitt diese ca. 6 minütige Szenerie raus. Anscheinend fürchtete man gewisse Parallelen, denn Bertone argumentiert deutlich, das z.B. Prostitution und Zuhälterei eine Riesengeldquelle für das organisierte Verbrechen darstellt, die damit widerum andere Machenschaften finanzieren, die ihrerseits von Politikern gedeckt werden, da diese mit involviert sind. Auf DVD ist der Film nun komplett.

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MARIO ADORF ist Ricciuti, der Staatsanwalt. Er will der These von Bertone nicht glauben, das hier u.a. eine politisch orientierte Organisation am Werke ist, die das System ändern will und zuerst die Stadt/das Land von diversen Verbrechern säubern will, um hinterher weitere Schritte zu vollziehen. Ricciuti scheint bei seiner Arbeit mehr an den angeblichen Verfehlungen der Polizei und der physischen unversehrtheit der Täter/Verbrecher interessiert zu sein, als an deren Opfern. Hier gibt es deswegen so einige Streitigkeiten zwischen Bertone und Ricciuti.

JÜRGEN DREWS (ja,...genau, der Sänger :mrgreen: ) ist Michele, ein Kleingangster, der rücksichtslos über Leichen geht. Auch er macht seine Sache überraschend gut und konnte in dem Part ebenso überzeugen. Kleinlaut liefert er sich später dem Commissario aus, weil er nicht den selbstjustiz ausübenden Tätern in die Hände fallen will. Ausgerechnet Bertone, der ihn selbst lieber tot als lebendig sehen würde, denn immerhin hat Michele drei Leute auf dem Gewissen.

Ferner trägt auch die Musik von STELVIO CIPRIANI absolut hervorragend dazu bei, das ganze noch spannender zu machen, als es ohnehin schon ist. Allein schon die Anfangsmusik hört sich genial an. Eine Soundtrack-CD erschien 2009 bei Digitmovies zusammen mit SQUADRA VOLANTE (Die Gnadenlose Jagd) (siehe Bild)

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Der Film wirft einige Fragen auf. Die Polizei und die Justiz sind in einer schwierigen Lage. Sie müssen den Bürger vor Verbrechen schützen und gleichzeitig dafür sorgen, das die Bürger Gesetze einhalten, die von der Volksvertretung abgesegnet worden sind. Wenn nun die Selbstjustiz in Erscheinung tritt, weil Polizei und Justiz gegen das Verbrechertum irgendwie machtlos geworden sind, dann könnte Recht, Gesetz und Ordnung in Unrecht und Chaos enden. Von diesem Zusammenhang zwischen Bürgerwehren, politischen, wirtschaftlichen Interessen und dem Kampf der Polizei gegen das Verbrechertum erzählt dieser Film. Kein dummer Streifen, sondern ein intelligenter Polizeifilm, der z.T. Polit-Thrillermäßige Züge annimmt. Somit steht dieser Poliziesco einigen Filmen von DAMIANO DAMIANI näher, als man denkt. Regisseur S. Vanzina schildert hier grandios die problematische Situation der Polizei. Der Film regt zu Diskussionen an,...z.B. wann und wie die Polizei Gewalt anwenden kann und auch muß. Ist Selbstjustiz gerechtfertigt?,..wenn ja,..wie weit darf das gehen und wo kann es enden. Trotz dieser brisanten Thematiken gleitet der Film auch nie in plumpe Effekthascherei ab. In Italien war er seinerzeit der erfolgreichste, aber auch umstrittenste Film des Jahres!

Ein Klasse-Film, den ich nur jedem empfehlen kann! Höchstnote!


10/10 Poliziotteschi :jc_doubleup:

Graf von Karnstein :laie_69:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 12.12.2014 17:30 
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Graf von Karnstein hat geschrieben:
Der sogenannte POLZIOTTESCHI erblickte das Licht der Welt.


Bitte Vorsicht bei der Genrebezeichnung. POLIZIOTTESCHI ist nämlich schon die Mehrzahl. Da hier aber nur die Einzahl gemeint sein kann, müsste es POLIZIOTTESCO heißen.

Nun aber genug von der Klugschießerei. :lol:

Ansonsten wiedermal ein Spitzen-Review!


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 14.12.2014 17:52 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Graf von Karnstein hat geschrieben:
Der sogenannte POLZIOTTESCHI erblickte das Licht der Welt.


Bitte Vorsicht bei der Genrebezeichnung. POLIZIOTTESCHI ist nämlich schon die Mehrzahl. Da hier aber nur die Einzahl gemeint sein kann, müsste es POLIZIOTTESCO heißen.

Nun aber genug von der Klugschießerei. :lol:

Ansonsten wiedermal ein Spitzen-Review!


Danke :)

Und ebenfalls Dank für den Hinweis.
Ich denke, das dies schon mal jemand zu mir gesagt hat,...nur habe ich diesen Begriff wohl wieder verwechselt.
Werd mir das mal merken.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 17.02.2015 19:14 
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Großartiger Film, hat mich schwer beeindruckt! Fast genauso gut ist die im Bonus enthaltene Interviewsammlung "The Way We Were", wo vor allem Jürgen Drews heraussticht. Unglaublich, was der Mann für Anekdoten raushaut, wie seinen Auftritt in der ZDF-Hitparade oder seine Erfahrungen mit Polanski. :mua:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 16:40 
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Das Cover der kommende Blu ist leider sehr ernüchternd, da war das der DVD bedeutend schöner als diese Photoshop-Montage, welche dort auf der Rückseite zu finden war.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 16:51 
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Kaufhaus-Cover müssen halt so aussehen. Ich finde es dafür ganz gelungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 17:15 
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Hoffe hier vielleicht noch auf ein Wendecover !?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 20:27 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Kaufhaus-Cover müssen halt so aussehen. Ich finde es dafür ganz gelungen.


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Cover sieht absolut beschissen aus. :shock: Dass es das Label besser kann, haben sie mit der Dvd-Auflage, "Das Versteck" und ihren Italo-Western gezeigt. ;) Cover ist wirklich eine Schande und durch nichts schönzureden und wer glaubt ernsthaft, dass sich dieser Film an ein Kaufhaus-Publikum wendet...tut mir leid, aber das ist doch nun wahrlich Humbug


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 20:50 
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eldondo hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Kaufhaus-Cover müssen halt so aussehen. Ich finde es dafür ganz gelungen.


Sagt wer?

Cover sieht absolut beschissen aus. :shock: Dass es das Label besser kann, haben sie mit der Dvd-Auflage, "Das Versteck" und ihren Italo-Western gezeigt. ;) Cover ist wirklich eine Schande und durch nichts schönzureden und wer glaubt ernsthaft, dass sich dieser Film an ein Kaufhaus-Publikum wendet...tut mir leid, aber das ist doch nun wahrlich Humbug



Wenn man hier mitliest, lernt man auch was. Gezeichnete Artworks gehen eben schlechter, so schön sie auch sind. Und natürlich sollen den Film auch Leute kaufen, die nicht unbedingt Eurokult sammeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 28.03.2018 21:29 
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Anti-Hero hat geschrieben:
eldondo hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Kaufhaus-Cover müssen halt so aussehen. Ich finde es dafür ganz gelungen.


Sagt wer?

Cover sieht absolut beschissen aus. :shock: Dass es das Label besser kann, haben sie mit der Dvd-Auflage, "Das Versteck" und ihren Italo-Western gezeigt. ;) Cover ist wirklich eine Schande und durch nichts schönzureden und wer glaubt ernsthaft, dass sich dieser Film an ein Kaufhaus-Publikum wendet...tut mir leid, aber das ist doch nun wahrlich Humbug



Wenn man hier mitliest, lernt man auch was. Gezeichnete Artworks gehen eben schlechter, so schön sie auch sind. Und natürlich sollen den Film auch Leute kaufen, die nicht unbedingt Eurokult sammeln.


Andererseits macht Koch z.B. inzwischen mehr klassische Cover als früher. Und es ist immer noch die Frage, ob sich gezeichnete Cover schlechter verkaufen oder ob der Handel so denkt und diese daher ungern ins Regal stellt. Dann verkauf der sich für den Anbieter natürlich schlechter. Die Kunden können doch nicht wirklich so dumm sein und denken "gezeichnetes Cover = alter Film", aber wenn bei demselben Film ein junger Mario Adorf und ein junger Jürgen Drews zu sehen sind, dann muß der gut und gekauft sein...


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 30.03.2018 16:58 
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Danke für die Umfrage, Anti-Hero/Colosseo! :231:


youtu.be Video From : youtu.be
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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 30.03.2018 17:10 
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An Martin Chulz und Kim Jong Un kommt Motiv 1 zwar nicht ran, aber 81 % waren doch recht deutlich. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 30.03.2018 18:21 
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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man durch modern wirkende Cover die alten Filme besser wegbekommt. Leute die alte Filme mögen, mögen doch auch alte Covermotive? Das Leute im Kaufhaus deswegen zugreifen, kann ich in Zeiten von Streaming und dem schrumpfenden Einzelhandel nicht glauben.
Eher enttäuscht man Kunden, wenn man z. B. an "Ein Haufen verwegener Hunde" im Inglorious Basterds Look von Koch denkt..


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 01.04.2018 20:03 
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Hab mir den heute mal angeschaut. Die endlosen Dialoge nerven mich total (hoffentlich hat man den Texteschreiber fürstlich für seinen Mühen belohnt), ich hab nur durchgehalten weil ich wissen wollte, was aus dem Drews wird.
Brauche ich nicht als Blu-ray. Die meisten Polizeischittis sind wohl nichts für mich


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS SYNDIKAT - Stefano Vanzina
BeitragVerfasst: 01.04.2018 20:14 
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wuthe57 hat geschrieben:
. . . ich hab nur durchgehalten weil ich wissen wollte, was aus dem Drews wird.


Das wusstest du doch schon vorher: Er ist der König von Mallorca geworden! ;) :D

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