Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 12.04.2018 16:52 
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Hallo Leute. Ich stell mich mal kurz vor, bevor ich mit meinem Anliegen angerauscht komme. Ich bin die Succubus und lese seit Jahren hier mit, habe mich aber erst heute angemeldet.
Hier habe ich immer versucht Tipps zu finden von Sexstreifen die ich noch gar nicht kannte. Ich wurde auch fündig und es freute mich auch, dass ich auch schon einige Filme besprochen hatte die hier genannt wurden.

Man mag es kaum glauben, aber ich bin ein totaler Pornofan (vor allem gucke ich gerne Features und auch wenn es auch mal ohne Handlung sein darf, interessieren mich die Streifen mit einer fortlaufenden Handlung immer mehr) und habe deswegen vor über zwei Jahren ein Blog (Wicked-Area – ich will diesen nicht verlinken da die Besprechungen mit expliziten Bildern unterlegt sind. Aber wer den Namen mit Blogspot verbindet wird sicherlich fündig werden) zum Rezensieren von Pornos eröffnet (bisher 117 Stück plus Trailer zu für mich interessanten aktuellen Adult-Filmen). Ich hatte eigentlich gehofft so mal einige Diskussionen mit anderen Mädels und Kerle führen zu können, auch wenn ein altmodischer Blog sicherlich dafür nicht optimal ist. Aber obwohl ordentlich gelesen wird, gibt es kaum Kommentare (die paar sind aber ganz cool drauf) oder Anmerkungen. Frauen haben sich meines Wissens gar nicht dorthin verirrt oder schweigen genüsslich. Dafür gab es einige Mails, die mich aber mehr den Kopf schütteln ließen. Es gab die üblichen Vorurteile wie z.B. das ich gar keine Frau bin und wenn doch natürlich sehr dick bis fett (Ich denke ich bin mit meinen 1.73 und 55 Kg wahrlich nicht dick und wenn was würde das überhaupt für eine Rolle spielen?) und natürlich nicht besonders attraktiv. Das sollen eh andere entscheiden. Dazu gab es noch ein paar andere aber ich will jetzt auch nicht gleich so viel schreiben.

Wie auch immer. Ich würde einfach mal gerne ein paar Fragen stellen und ich hoffe das ist okay:

1. Thema Klassiker: Ich habe nun einige gesehen und auch wenn es da viele interessante Titel gibt, merke ich bei mir, dass diese kaum anregend sind. Als Frau achte ich auf eine Gewisse Ästhetik und diese ist oftmals ja Zeitlich bedingt meist nicht gegeben. Ob es nun die Behaarung ist, oder auch oftmals das wirklich wenig attraktive aussehen - vor allem bei den Männern. Oftmals wird hier geschrieben, dass euch die Sexszenen gar nicht interessieren. Guckt ihr die Filme wirklich wegen der Handlung (ich glaube es Euch, wenn es so ist)? Ich habe bei einem Porno schon den Anspruch dass der Film in seinem Metier das erreichen sollte was sein Ziel ist. Also den Zuschauer geil zu machen. So wenn ich einen Actionfilm gucke und natürlich Action erwarte. Optimal ist es natürlich wenn beides erreicht wird. Und zum Glück gibt es da ja auch diverse Titel die das erfüllen. Aber diverse „Klassiker“ eher nicht. Oder ist dem Mann die Optik in den Szenen einfach egal? Solange man die Frau attraktiv findet? Und guckt ihr die Filme öfter nur wegen der Handlung und spult die Sexszenen durch?

2. Aktuelle Pornos: Immer wieder stelle ich fest das nur Klassiker gut gefunden werden. Neuere Filme finden hier nur vereinzelt Erwähnung. Zwar bin ich auch oftmals nicht zufrieden mit dem aktuellen Output, aber es gab doch diverse Filme die sich mehr als lohnen. Gibt es da kein Interesse? Was macht ein Film aus den 80igern so interessanter als zum Beispiel ein Dark Angels (Nic Andrews), ein Corruption (Eli Cross), oder ein Aftermath (Brad Armstrong)? Sind es die inzwischen zu langen Sexszenen, die ich auch gerne als Sportficken bezeichne(obwohl z.B. die Marc Dorcel Produktionen auch meist menschlich mögliche Längen liefern)?

3. Gleichgeschlechtliche Liebe: Die meisten Männer gucken ja gerne Lesbenszenen (ich übrigens auch, weil sie meist deutlich ästhetischer sind – wenn es nicht gerade irgendwelche Aggro-Szenen sind die auch überhandgenommen haben), aber würdet ihr auch selbstverständlich Gay-Szenen mit eurer Freundin/Partner anschauen, wenn sie es möchte? Ich wurde bei solchen Vorschlägen bisher immer sehr verständnislos angeschaut. Dabei ist es für geneigte Frauen auch schön nur das Objekt ihrer Begierde ohne eine Brust und einer Dose zuzusehen. Außerdem sind die Männer in Gay-Pornos oftmals attraktiver als in Hetero-Streifen. Wie würdet ihr reagieren?

4. Entwicklung: Was haltet ihr (ernsthaft) von der schon seit Jahren andauernden Aggro-Schiene vieler Gonzos (und vereinzelt auch in Features)? Gerade das massive sabbern und bespucken finde ich widerlich (vor allem von der Hygiene her) und frage mich was einem Mann daran so gefällt. Vielleicht kann mir das hier jemand erklären. Warum diese Filme scheinbar so erfolgreich sind, ist mir natürlich klar. Denn meist wird die Frau nicht gerade schön in solchen Filmen behandelt – aber da meine ich jetzt gar nicht.

Okay, ganz schön lang geworden. Ich hör jetzt lieber mal auf. Aber falls einer Lust hat auf meinen Blog mitzuhelfen und Pornos explizit zu Rezensieren, kann sich gerne per PM melden. Ich bräuchte gerade für die Klassiker einiges an Unterstützung (ein Helfer hat sich schon ausgeklinkt). Habt einen schönen Abend und danke für die Aufmerksamkeit (hoffe ich habe nicht so viele Fehler eingebaut…)

P.S. Nicht wundern wenn ich nicht gleich antworte. Ich bin viel arbeiten und komme nur vereinzelt dazu hier zu ragieren, da ich von meinem Firmenlaptop nicht unbedingt solche Dinge aufrufen kann. Aber wenn ich Zuhause bin melde ich mich natürlich wieder zu diesem und vermutlich dann auch andere Themen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 12.04.2018 20:31 
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Succubus hat geschrieben:
[align=justify]Hallo Leute. Ich stell mich mal kurz vor, bevor ich mit meinem Anliegen angerauscht komme. Ich bin die Succubus und lese seit Jahren hier mit, habe mich aber erst heute angemeldet.

Herzlich willkommen bei Dirty Pictures, Succubus! 8-)


Zitat:
Wie auch immer. Ich würde einfach mal gerne ein paar Fragen stellen und ich hoffe das ist okay:

Aber sischer dat! ;)

Zitat:
1. Thema Klassiker: Guckt ihr die Filme wirklich wegen der Handlung (ich glaube es Euch, wenn es so ist)? Ich habe bei einem Porno schon den Anspruch dass der Film in seinem Metier das erreichen sollte was sein Ziel ist. Also den Zuschauer geil zu machen. So wenn ich einen Actionfilm gucke und natürlich Action erwarte. Optimal ist es natürlich wenn beides erreicht wird. Und zum Glück gibt es da ja auch diverse Titel die das erfüllen. Aber diverse „Klassiker“ eher nicht. Oder ist dem Mann die Optik in den Szenen einfach egal? Solange man die Frau attraktiv findet? Und guckt ihr die Filme öfter nur wegen der Handlung und spult die Sexszenen durch?

Wenn ein Klassiker mich erregt... fein... wenn nicht, dann nicht!
Ich behandle Pornos gleichberechtigt zu allen anderen Genres. Ich sehe die Filme als Filme - und nicht primär als Ständer- und Abspritzhilfe. Ich schau ja auch nicht Horrorfilme als Mordanleitungen.


Zitat:
2. Aktuelle Pornos: Immer wieder stelle ich fest das nur Klassiker gut gefunden werden. Neuere Filme finden hier nur vereinzelt Erwähnung. Zwar bin ich auch oftmals nicht zufrieden mit dem aktuellen Output, aber es gab doch diverse Filme die sich mehr als lohnen. Gibt es da kein Interesse? Was macht ein Film aus den 80igern so interessanter als zum Beispiel ein Dark Angels (Nic Andrews), ein Corruption (Eli Cross), oder ein Aftermath (Brad Armstrong)? Sind es die inzwischen zu langen Sexszenen, die ich auch gerne als Sportficken bezeichne(obwohl z.B. die Marc Dorcel Produktionen auch meist menschlich mögliche Längen liefern)?

Der Vorteil bei Klassikern (1972-1985) ist, dass sie auf Celluloid gedreht sind, was widerum meine Augen umschmeichelt. Die Frauen finde ich auch attraktiver, weil natürlich.
Moderne Pornos sind meist auf billig-aussehendem Digital- oder Video-Material gedreht und die Frauen sind geliftet, aufgespritzt und Silikon bemopst.
Ja und die Länge der Sportfick-Szenen nervt auch.


Zitat:
3. Gleichgeschlechtliche Liebe: Die meisten Männer gucken ja gerne Lesbenszenen (ich übrigens auch, weil sie meist deutlich ästhetischer sind – wenn es nicht gerade irgendwelche Aggro-Szenen sind die auch überhandgenommen haben), aber würdet ihr auch selbstverständlich Gay-Szenen mit eurer Freundin/Partner anschauen, wenn sie es möchte? Ich wurde bei solchen Vorschlägen bisher immer sehr verständnislos angeschaut. Dabei ist es für geneigte Frauen auch schön nur das Objekt ihrer Begierde ohne eine Brust und einer Dose zuzusehen. Außerdem sind die Männer in Gay-Pornos oftmals attraktiver als in Hetero-Streifen. Wie würdet ihr reagieren?

Hätte ich überhaupt keine Probleme mit.


Zitat:
4. Entwicklung: Was haltet ihr (ernsthaft) von der schon seit Jahren andauernden Aggro-Schiene vieler Gonzos (und vereinzelt auch in Features)? Gerade das massive sabbern und bespucken finde ich widerlich (vor allem von der Hygiene her) und frage mich was einem Mann daran so gefällt. Vielleicht kann mir das hier jemand erklären. Warum diese Filme scheinbar so erfolgreich sind, ist mir natürlich klar. Denn meist wird die Frau nicht gerade schön in solchen Filmen behandelt – aber da meine ich jetzt gar nicht.

Auch nicht mein Ding! Überhaupt nicht!
Aber alles, was einvernehmlich abläuft ist für mich okay und nicht moralisch zu bewerten, aber meins ises definitiv nicht.

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 12.04.2018 22:17 
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Ich hätte vorab eine Frage darf ich dein (ungefähres) Alter wissen ? Finde ich persönlich interessant,da ich als jüngere Person niemanden kenne der da offen drüber spricht oder sich mit der Materie gefasst.
Die Kommentare mit dem fett und hässlich könnten aber auch von mir sein :lol: (also theoretisch,sind die natürlich nicht) sehe da aber kein Zusammenhang mit. Außer das sicher manch einer der Kommentatoren da von sich auf andere schließt :D ;)
Sehe da auch keinerlei Zusammenhang zwischen dem Interesse daran und der Optik der Person.

Succubus hat geschrieben:

[b][u]1. Thema Klassiker:

Also ich sehe den Porno (zumindest die "Klassiker") als normales Stück Film an. Bei dem Filmgeschmack der meisten User ist der Verlauf auch fließend,seien es Darsteller,Regisseure oder Filme die bereits einen leichten Pronographischen Einschlag haben.
Finde die die Filme aus den 70/80er haben einen gewissen Flair Sei es der Soundtrack,die Kleidung oder allgemein das ganze Inventar. Da ich großer Fan der 80er bin und da eigentlich alles mögliche aufsauge, ist es auch klar das ich die Pornos aus diesen Jahr bevorzuge. Finde die auch erotischer von der Machart und dem allgemeinen Bild..Finde wirkt einfach alles stilvoller.Es ist einfach der Zeitgeist der rüber gebracht wird. Anregen tun die mich aber eher weniger. Sehe das wirklich nur rein als filmisches Objekt.

Muss dazu sagen,wieso es so ist weiß ich aber gar nicht, das mich das Thema Pornografie bzw. die Industrie interessiert.Bezieht sich aber bei mir allgemein aufs Sexgewerbe.

Succubus hat geschrieben:
2. Aktuelle Pornos:

Finde ich eig eher langweilig,Beschäftige mich damit aufgrund dem Interesse an dem Thema zwar, kenne auch viele Darsteller vom Namen kann die aber nicht so zuordnen. Gibt aber natürlich ach heutzutage noch Filme die gut inzeniert sind.Da ich Pornos aber wie vorher erwähnt nur aus Aspekten des Zeitgeistes schaue sind die mir eig egal. Schaue da immer mal Rein was es so neues gibt und Zapp die durch . Schaue also Handlungsanfang,die Sexszenen werden meist grob durchgespult und das Ende

Das im Forum so gut wie nur ältere Werke besprochen werden,liegt wohl hauptsächlich am Schwerpunkt des Forums.

Succubus hat geschrieben:
3. Gleichgeschlechtliche Liebe:

Mhh.. Keine Ahnung. Muss zwar zugeben manch ein Gaystreifen hat nen gewissen "sleaze" aber finde den Männlichen Körper eher obszön und nicht ästhetisch. Wobei ich ein großer Fan und Bewunderer der "NS-Ästhetik"bin, der ja oftmals einen gewissen Hang zur Homoerotik unterstellt wird. Glaube das Problem sind bei mir eher die männlichen Geschlechtsorgans und das ich Sex unter Männer auch eher "abstoßend" finde (Hoffe das bekommt niemand in den falschen Hals.Ist eher darauf bezogen,das es mich stark abtörnt und 0 anregt.) Wüsste aber auch nicht wieso meine Freundin/Frau einen Porno rein unter Männern schauen sollte. Alle die ich kenne sehen das eher wie ich.

Succubus hat geschrieben:
4. Entwicklung:

Ist mir eig ziemlich schnurz.Ob der Zuscauer das sehen will weiß ich nicht. Aber vermutlich geht man da nach dem Klischee Pornoschauer. Meine Sexuellen Vorlieben aber sind womöglich unbewusst vom Porno beeinflusst. So anspucken (Ins Gesicht oder so ) oder ähnliches finde ich aber asozial und ekelhaft. Wie "Rough" oder nicht ist vielleicht auch Definitionssache. Bin mir aber manchmal nicht sicher wie ich vorgehen soll oder ob ich nicht zu harsch bin. Aber das wird wieder zu privat. Nur glaube ich das der Porno bei vielen eine zu hohe Erwartungshaltung erzeugt, ob die das dann versuchen nachzumachen ? Ich weiß es nicht.
Filmisch finde ich die aber auch oft ideenloser und langweiliger.Und ob der Typ die alte da regelrecht vergewaltigt ist für mich dann uninteressant,wenn der Rest nicht stimmt. Passt ja auch Handlungsmäßig oft nicht so ganz.

Abschließend sollte ich noch erwähnen,das mir Pornos aber aus sexueller Sicht nichts geben. Brauch die nicht bzw machen die mich eig eh nicht an. An sich kann neben mir ein Porno laufen und es regt sich nichts,wenn ich nicht möchte.Und wenn ich möchte dann kann ich auch ohne Porno als Hilfsmittel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 13.04.2018 07:51 
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1. Ich sehe inzwischen ausschließlich Klassiker. Warum? Weil für mich zur Bilderästhetik die Schambehaarung einer Frau einfach dazugehört. Neue Pornos fand ich nur selten stimulierend und wegen der vielen Silikon-Brüste zumeist abstoßend.

2. Im Grunde wie Punkt 1. Beim Anschauen von Klassikern habe ich festgestellt, dass diese mich so in den Neunzigern als Zuschauer verlieren. Immer mehr Silikon, immer mehr rasierte Frauen, mag ich nicht. Vor allem entstand zunehmend eine gewisse Uniformität, alle rasiert, alle Silikon, Tätowierungen, die doofen Piercings, etc., das langweilt. Auch wenn das seltsam klingt, mir ist es schon wichtig, dass Frauen in Pornofilmen noch eine gewisse Natürlichkeit, wenn nicht gar Persönlichkeit ausstrahlen.

3. Gleichgeschlechtliche Liebe unter Männern finde ich bei Spielfilmen oder auch Erotikfilmen okay, als Pornoszene muss ich das nicht haben. Haarige Hintern sind bei Frauen ja noch ganz niedlich, bei Männern eher....bäh.

4. Die Aggro-Entwicklung hat zu Anfang einen gewissen Reiz. Es ist eine Phantasie, die man beim Pornoschauen auslebt, obwohl man das im realen Leben ganz sicher nicht möchte. Aber Du hast Recht, schon nach kurzer Zeit findet man die Typen in diesen Filmen immer widerlicher und auch das, was sich vor der Kamera abspielt. Und schließlich möchte man sich nicht mehr mit diesen gewalttätigen, zynischen Kerlen identifizieren.


Zuletzt geändert von TheInferno7 am 13.04.2018 18:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 13.04.2018 14:21 
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Vieles zu diesem Thema kann ich absolut nachvollziehen und trifft auch auf mich zu.

Ich habe in den 70ern und frühen 80ern hunderte von Hardcore-Kinospielfilmen konsumiert. Das Kinopublikum war nicht anders wie bei jedem anderen Spielfilm auch. Größtenteils zeichneten sich die Filme dadurch aus, dass man nicht einfach nur von Pornodarstellern, sondern von Schauspielern reden konnte, die nicht nur einen großen Wiedererkennungswert hatten, sondern sich durch ihre Rollenpräsenz auszeichneten. Wo gibt es heute noch Pornodarsteller wie Jamie Gillis, Georgina Spelvin, Andrea True, Harry Reems bzw. Alban Ceray, Brigitte Lahaie, Cyril Val, Karine Gambier.

Oder auch bei uns gab es Talente wie Sepp Gneissl, Patricia Rhomberg, Uschi Karnat, Remus Peets und unzählige andere.

Selbst die ersten "Loops" hatten mehr Charisma als fast alle 4-Stunden-Gonzos heutiger Produktion.
Regietalente wie Lasse Braun, Serge Korber, Alan Vydra oder Gerard Damiano hatten den Filmen ihre ganz eigene Prägung verliehen.

Viele Regisseure kamen aus der Unterhaltungsbranche (wie z.B. Hans Billian). Einige gingen nach dem Ende der Pornoära auch dorthin wieder zurück.

Auch sonst teile ich die Ansicht zur Ästhetik. Pornomodels mit Silikontitten, volltätowiert und gepierct, dabei am ganzen Körper komplett enthaart, haben für mich den sexuellen Reiz einer Schaufensterpuppe.

Den Niedergang des Golden Age of Porn leitete leider nunmal die Videokassette Mitte der 80er ein. Ich erinnere mich noch an die "Hohmann-Privatvideos" oder die "Dino Baumberger" Filme, die nichts mehr mit den Kinofilmen gemein hatten. Lediglich die Italiener waren noch bis in die 90er mit guten Sachen vertreten, wohl weil dort das Pornoverbot erst sehr spät aufgehoben wurde.

Neue Sachen kenne ich daher auch fast gar nicht. Einzige Ausnahme waren einige DVDs von Axel Braun, dem Sohn von Lasse Braun, der ja einige Parodien auf bekannte Kino-Blockbuster und TV-Serien in Szene gesetzt hat. So hatte ich mir letztens mal seine BDs von Star Wars, I dream of Jeannie, Superman vs. Spiderman sowie Batman zugelegt. Fazit: Viel Aufwand, einige gute Szenen. Für mich hat es sich allerdings eher gelohnt, mir die als Bonus enthaltene "Non-Sex"-Kurzfassung des Filmes anzuschauen. Objektiv betrachtet kann man sich allerdings dann auch gleich das Original anschauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 13.04.2018 18:28 
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Hey, schon mal danke für die interessanten Antworten. Ich versuche mich mal zu einigen Dingen zu äußern:

Zitat:
Herzlich willkommen bei Dirty Pictures, Succubus! 8-)


Danke :D

Zitat:
Wenn ein Klassiker mich erregt... fein... wenn nicht, dann nicht!
Ich behandle Pornos gleichberechtigt zu allen anderen Genres. Ich sehe die Filme als Filme - und nicht primär als Ständer- und Abspritzhilfe.


Das kann ich verstehen. Vor allem da Menschen eh von unterschiedlichen Dingen erregt werden. Aber da ich ja Pornos rezensiere, muss ich beim bewerten doch auch solche Dinge aus meiner Sicht schildern. Und wenn ein Sexfilm es nicht schafft irgendwie zu erregen, dann bewerte ich ihn schon schwächer als andere. Immerhin glaube ich schon, dass ein Porno den geneigten Zuschauer geil machen möchte.

Zitat:
Ich schau ja auch nicht Horrorfilme als Mordanleitungen.


Ach so? Ich schon :mrgreen:

Zitat:
Der Vorteil bei Klassikern (1972-1985) ist, dass sie auf Celluloid gedreht sind, was widerum meine Augen umschmeichelt. Die Frauen finde ich auch attraktiver, weil natürlich.
Moderne Pornos sind meist auf billig-aussehendem Digital- oder Video-Material gedreht und die Frauen sind geliftet, aufgespritzt und Silikon bemopst.
Ja und die Länge der Sportfick-Szenen nervt auch.


Ich muss zugeben, dass auch ich Filmmaterial bevorzuge. Aber das die heutigen Pornos billig ausehen ist zu Pauschal und auch falsch. Klar wird Digital gedreht (wie viele Spielfilme auch), aber die Optik aus dem Hause Wicked, Pornfidelity, Tushy oder auch Marc Dorcel ist mehr als hochwertig. Und da ich auch auf den natürlichern Look einer Frau stehe, bin ich froh das in den letzten Jahren auch da in der Branche ein Umdenken stattgefunden hat. Inzwischen wird wieder sehr viel wert auf Natürlichkeit gelegt - auch wenn es noch immer Ausnahmen gibt.

Zitat:
Hätte ich überhaupt keine Probleme mit.


Cool. 8-)

Zitat:
Wüsste aber auch nicht wieso meine Freundin/Frau einen Porno rein unter Männern schauen sollte. Alle die ich kenne sehen das eher wie ich.


Wieso nicht? Ich steh ja auch drauf ;) . Und unter meinen Freundinnen mögen es auch einige. Aber sie würden es ihren Freund/Mann nicht unbedingt sagen. Und warum mag ich es? Ich stehe halt auf Schwänze und wenn ich nur diese sehen kann, ist das doch Prima. Deshalb stehen Kerle doch auch auf Lesbenpornos. Oder etwas nicht? Und wie ich oben bereits geschrieben habe, sehen die Männer in Gay-Pornos oftmals deutlich gepflegter und attraktiver aus. Und es ist doch auch mal schön zu sehen, dass es auch Männern gefällt penetriert zu werden :D .

Zitat:
Das im Forum so gut wie nur ältere Werke besprochen werden,liegt wohl hauptsächlich am Schwerpunkt des Forums.


Das stimmt sicherlich.

Zitat:
Abschließend sollte ich noch erwähnen,das mir Pornos aber aus sexueller Sicht nichts geben.


Puh. Und trotzdem schaust du viele? Was ist da das Interesse? Alles mal gesehen zu haben? Also Sachen zu gucken die mich null interessieren oder in den Falll anmachen - da wäre mir die Zeit zu schade. Aber sehr interessant!

Zitat:
Ich sehe inzwischen ausschließlich Klassiker. Warum? Weil für mich zur Bilderästhetik die Schambehaarung einer Frau einfach dazugehört. Neue Pornos fand ich nur selten stimulierend und wegen der vielen Silikon-Brüste zumeist abstoßend.


Gegen Schambehaarung habe ich natürlich nichts. Wenn er/sie denn ordentlich frisiert und gestutzt ist. Wildwuchs wie früher ist für mich ziemlich abtörnend. Vor allem wenn man da unten mit dem Mund tätig werden will sind Haare im Mund ein absolutes NO-GO. Wenn ich einen Kerl da verwöhnen möchte und mich springt ein Busch entgegen, da kann er sich gleich wieder anziehen :twisted: .
Silikon finde ich (meist) auch unaatraktiv. Aber wie gesagt, da hat sich schon in den letzten Jahren viel geändert und es sind auch völlig natürliche Frauen Stars: Leah Gotti, Lana Rhoades, Sara Luvv, Daisy Haze, Skin Diamond, Angela Wright, Bree Daniels, Adriana Chechik, Katrina Jade, Elsa Jean, Alex Grey und viele mehr.

Zitat:
Haarige Hintern sind bei Frauen ja noch ganz niedlich, bei Männern eher....bäh


Nein und jein ;)

Zitat:
Wo gibt es heute noch Pornodarsteller wie Jamie Gillis, Georgina Spelvin, Andrea True, Harry Reems bzw. Alban Ceray, Brigitte Lahaie, Cyril Val, Karine Gambier.


Na ja. Ich finde schon das es da einige gibt: Charles Dera, Giovanni Francisco, Tommy Pistol, Tommy Gunn, Barrett Blade, Small Hands, Brad Arsmstrong, Nacho Vidal, Seth Gamble, Michale Vegas, Tyler Nixon. Alles Männer die teilweise gut aufspielen.

Zitat:
Viele Regisseure kamen aus der Unterhaltungsbranche (wie z.B. Hans Billian). Einige gingen nach dem Ende der Pornoära auch dorthin wieder zurück.


Das wäre vielleicht auch heute noch so, wenn man nicht so verkrampft wäre bei dem Thema Pornos. Vor allem in Hollywood wird wohl kaum einer noch die Chance bekommen zwischen den Genres zu wechseln. Höchstens als Darstellerin (Sasha Grey z.B. aber wohl eher die Ausnahme).

Zitat:
Neue Sachen kenne ich daher auch fast gar nicht


Wie gesagt, da gibt es auch einige orentliche Sachen. Den Sleaze von früher wird man aber wohl eher vergeblich suchen. Das verhindern schon etliche Auflagen und "political correctness".

So, noch ein paar Worte zu mir. Ich bin 32 Jahre und habe sehr früh mit Pornos angefangen. Ich glaube mit 13 oder 14 habe ich meinen ersten gesehen. Müsste Tarzan X von Joe D´Amato gewesen sein. Ich bin sicherlich Voyeuristisch veranlagt, was vermutlich mein interesse an Pornos erklärt - und das an Sex im allgemeinen. Inzwischen habe ich viele Klasiker gesehen und einige auch besprochen wie Femmes De Sade, New Wave Hookers, Eruption, A Dirty Western, Nena 1-4. Bei den Gay Filmen stehe ich übrigens auch eher auf die Klassiker eines Matt Sterling, Joe Gage, John TRavis oder William Higgins.

Gonzos gucke ich gar nicht. Wenn mal ein Vignetten Streifen aus dem Hause Tushy/Vixen, X-Art oder Erotica X. Sonst sollten die Filme schon eine Handlung haben und den Beischlaf irgendwie in die Handlung verweben. Da gab es in den letzten Jahren auch tolle Filme, die aber natürlich kaum auffallen wenn man sich nicht mit dem Thema beschäftigt. Und vermutlich weil es keine Videotheken mehr gibt, wo man solche Filme auch mal entdecken kann. :| .

Im Freundeskreis gucken meine Mädels auch immer mehr Pornos. Aber sie stehen eher auf die schnelle Nummer ohne Handlung. Fast alle übrigens. So ist das Vorurteil, dass Frauen unbedingt eine romantische Geschichte mit Heirat am Ende haben wollen, auch überholt.

Da ich viel gefragt habe, bin ich auch gerne für weitere Fragen offen. Solange es nicht zu Privat wird :laie_69: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 13.04.2018 23:04 
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Geschlecht: männlich
Succubus hat geschrieben:
Zitat:
Wüsste aber auch nicht wieso meine Freundin/Frau einen Porno rein unter Männern schauen sollte. Alle die ich kenne sehen das eher wie ich.


Wieso nicht? Ich steh ja auch drauf ;) . Und unter meinen Freundinnen mögen es auch einige. Aber sie würden es ihren Freund/Mann nicht unbedingt sagen. Und warum mag ich es? Ich stehe halt auf Schwänze und wenn ich nur diese sehen kann, ist das doch Prima. Deshalb stehen Kerle doch auch auf Lesbenpornos. Oder etwas nicht? Und wie ich oben bereits geschrieben habe, sehen die Männer in Gay-Pornos oftmals deutlich gepflegter und attraktiver aus. Und es ist doch auch mal schön zu sehen, dass es auch Männern gefällt penetriert zu werden :D .


Will man als Mann überhaupt sehen wie ein deutlich attraktiverer Mann (also ich spreche da jetzt nicht von mir, ich kann da logischerweise locker mithalten :lol: :D 8-) ) einen "fickt" und die Partnerinn begeisternd zuschaut ?
Als Frau ist der Blick da auch sicher ein anderer, wie du es selbser schreibst. Ich hab ja auch erwähnt, wenn ich was überhaup nicht erotisch oder geil finde sind das Schwänze. In normalen Pornos kann ich mich damit noch abfinden, da es ja auch dazu gehört. Viele finden den weiblichen Körper im Vergleich zum Männlichen einfach schöner, aber das eher meine Erfahrung und ein Thema welches man auch nicht so oft anspricht.

Succubus hat geschrieben:
Abschließend sollte ich noch erwähnen,das mir Pornos aber aus sexueller Sicht nichts geben.
Puh. Und trotzdem schaust du viele? Was ist da das Interesse? Alles mal gesehen zu haben? Also Sachen zu gucken die mich null interessieren oder in den Falll anmachen - da wäre mir die Zeit zu schade. Aber sehr interessant!


Von viel ist nirgendwo die Rede. Ich schau eher grob was gibt es so (gibt ja meist Trailer zu den Filmen). Immer auch abhängig je nach Stimmung und Laune. Bei älteren Werken ,die sehe ich wie gesagt eher als Film und als "Zeitdokument" finde die Filme einfach stilvoll und sehe das als Entspannung an.


Succubus hat geschrieben:
Gegen Schambehaarung habe ich natürlich nichts. Wenn er/sie denn ordentlich frisiert und gestutzt ist. Wildwuchs wie früher ist für mich ziemlich abtörnend. Vor allem wenn man da unten mit dem Mund tätig werden will sind Haare im Mund ein absolutes NO-GO. Wenn ich einen Kerl da verwöhnen möchte und mich springt ein Busch entgegen, da kann er sich gleich wieder anziehen :twisted: .

:a013:




Succubus hat geschrieben:
So, noch ein paar Worte zu mir. Ich bin 32 Jahre und habe sehr früh mit Pornos angefangen. Ich glaube mit 13 oder 14 habe ich meinen ersten gesehen

Ok 32 geht noch.Weiß nicht wies,aber hätte da auf höheres alter geschätzt. Für mich noch jung (also im Vergleich natürlich alt), aber dem Thema doch entsprechend. Das mit dem ersten Porno lief ja sicher früher anderes. Heute hat man ja mit 10 schon welche auf dem Handy.

Succubus hat geschrieben:
Im Freundeskreis gucken meine Mädels auch immer mehr Pornos. Aber sie stehen eher auf die schnelle Nummer ohne Handlung. Fast alle übrigens. So ist das Vorurteil, dass Frauen unbedingt eine romantische Geschichte mit Heirat am Ende haben wollen, auch überholt.

Also wie im echten Leben,sachste ? :lol: :lol: :D
Aber da haben wir es ja wieder. Wenig Leute sehen den Porno als Filmisches Werk an. Hauptsache geficke, was will ich mit einer Story. Oftmals ist die Handlung ( die 2-3 Minuten geht ) eh nur ein aufhänger damit,man nicht sofort mit ner Sexszene anfängt.Da man sich aj noch "vorbereiten" muss

Succubus hat geschrieben:
Da ich viel gefragt habe, bin ich auch gerne für weitere Fragen offen. Solange es nicht zu Privat wird :laie_69: :mrgreen:

Man wollte so eben nach der Handynummer fragen :lol: :P :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 18.04.2018 08:47 
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Zitat:
Will man als Mann überhaupt sehen wie ein deutlich attraktiverer Mann (also ich spreche da jetzt nicht von mir, ich kann da logischerweise locker mithalten :lol: :D 8-) ) einen "fickt" und die Partnerinn begeisternd zuschaut ?
Als Frau ist der Blick da auch sicher ein anderer, wie du es selbser schreibst. Ich hab ja auch erwähnt, wenn ich was überhaup nicht erotisch oder geil finde sind das Schwänze. In normalen Pornos kann ich mich damit noch abfinden, da es ja auch dazu gehört. Viele finden den weiblichen Körper im Vergleich zum Männlichen einfach schöner, aber das eher meine Erfahrung und ein Thema welches man auch nicht so oft anspricht.


Mir ging es ja nicht darum ob MANN es sehen möchte, mir ging es eher darum ob ihr der Partnerin den Wunsch erfüllen würdet. Ich kenne wie gesagt einige Frauen die davon scharf werden, trauen sich aber nicht mal den Vorschlag zu machen so einen Film zusammen anzuschauen. Dabei könnte sich doch dabei etwas schönes für beide entwickeln...
Außerdem glaube ich auch, dass es viel mehr Männer gibt - mehr als man glaubt - Bi-Sexuelle tedenzen haben und sich schon gerne mal einige Gay-Szenen im Netz anschauen und sich dabei selbst etwas gutes tun. Würden es aber nie zugeben. Und heißt auch nicht, dass sie gleich Sex mit einem Kerl haben wollen. Manchmal reicht auch die Fantasie aus.

Tatsächlich finde ich auch, dass der weibliche Körper meist ästhetischer (nicht immer) ist. Deswegen können mich auch Lesbenszenen erregen, auch wenn ich nicht gerade das Verlangen habe mit einer Frau zu schlafen. Muss aber zugeben, in einem gewissen Erregungsgrad, das ich durchaus auch von einer mir attraktiven Frau verführt werden kann.

Zitat:
Von viel ist nirgendwo die Rede. Ich schau eher grob was gibt es so (gibt ja meist Trailer zu den Filmen). Immer auch abhängig je nach Stimmung und Laune. Bei älteren Werken ,die sehe ich wie gesagt eher als Film und als "Zeitdokument" finde die Filme einfach stilvoll und sehe das als Entspannung an.


Ah, sorry. Das hatte ich dann etwas falsch interpretiert.

Zitat:
:a013:


:jc_thankyou:

Zitat:
Ok 32 geht noch.


Ist das jetzt nett gemeint? :mrgreen:

Zitat:
Das mit dem ersten Porno lief ja sicher früher anderes. Heute hat man ja mit 10 schon welche auf dem Handy.


Allerdings. Die ersten sah ich noch auf VHS (hab eine Kiste von meinem älteren Bruder gefunden) um dann eher auf DVD zu konsumieren. Von Pornos im Netz halte ich nicht so viel. Vor allem weil diese Schuld sind, dass es größere und ordentliche Pornoproduktion es immer schwerer haben produziert zu werden. Pornos schaue ich übrigens auch nicht auf Blu-ray. Da sieht man dann oftmals Dinge die man vorher gar nicht sehen wollte (Pickel, Schminke, Puder etc). :lol:

Zitat:
Man wollte so eben nach der Handynummer fragen


0170...Upps...hallo Schatz ich schreib nur so in einem Filmforum und so :ohman: :mrgreen:

Mal von meinen interesse für Pornos und Sex allgemein, sind die Zustände der bei vielen Produktionen natürlich grenzwertig. Und ich glaube auch, dass viele Darstellerinen nicht nur von "normalen" Leuten oftmals schelcht behandelt werden wegen ihrer Jobwahl (aber gucken geht natürlich), sondern viele Dinge auch nur mit Drogen etc. aushalten. Was natürlich immer einen faden Beigeschmack mit sich bringt. Aber das war schon immer so. Schon Traci Lords sagte mal, dass sie noch nie eine glückliche Darstellerin getroffen hat. Und da ist sicherlich viel wahres dran. :(

P.S.

Hier gibt es tatsächlich auch Niemanden der mich auf meinem Blog unterstützen und Pornos im ansprechenden Stil rezensieren möchte? Schade
:unknown:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 18.04.2018 23:56 
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Succubus hat geschrieben:

Mir ging es ja nicht darum ob MANN es sehen möchte, mir ging es eher darum ob ihr der Partnerin den Wunsch erfüllen würdet.
Außerdem glaube ich auch, dass es viel mehr Männer gibt - mehr als man glaubt - Bi-Sexuelle tedenzen haben


Wie gesagt da hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Müsste ich dann beurteilen, wenn die damit ankommt.

Succubus hat geschrieben:
Ah, sorry. Das hatte ich dann etwas falsch interpretiert.

Kein Problem. Obwohl mich das Thema schon seit Jugendjahren interessiert, habe ich schon damals nie übermäßig viele Pornos geschaut.

Succubus hat geschrieben:
Ist das jetzt nett gemeint? :mrgreen:

Joa


Succubus hat geschrieben:
Allerdings. Die ersten sah ich noch auf VHS (hab eine Kiste von meinem älteren Bruder gefunden) um dann eher auf DVD zu konsumieren. Von Pornos im Netz halte ich nicht so viel. Vor allem weil diese Schuld sind, dass es größere und ordentliche Pornoproduktion es immer schwerer haben produziert zu werden. Pornos schaue ich übrigens auch nicht auf Blu-ray. Da sieht man dann oftmals Dinge die man vorher gar nicht sehen wollte (Pickel, Schminke, Puder etc). :lol:


Bei mir dürften das etwa die damaligen Softcorefilme auf Kabel1,Rtl oder so gewesen sein. Hatte auch erst als Teenager Handy (damals gabs noch kein SMartphone ) und Internet.

Finde zwar so ranzige VHS haben auch nen Gewissen Flair, aber da mir wie erwähnt bei den Filmen aus den 70-80ern das visuelle sehr gefällt, kommen die natürlich in Hochauflösenden Bild schon gut. Bei den Sexszenen ist das aber dann manchmal schon was anderes.

Succubus hat geschrieben:
170...Upps...hallo Schatz ich schreib nur so in einem Filmforum und so :ohman: :mrgreen:

Auch da kann man die Liebe oder den schnellen Sex finden :lol: :D :mrgreen:

Succubus hat geschrieben:
Mal von meinen interesse für Pornos und Sex allgemein, sind die Zustände der bei vielen Produktionen natürlich grenzwertig. Und ich glaube auch, dass viele Darstellerinen nicht nur von "normalen" Leuten oftmals schelcht behandelt werden wegen ihrer Jobwahl (aber gucken geht natürlich), sondern viele Dinge auch nur mit Drogen etc. aushalten. Was natürlich immer einen faden Beigeschmack mit sich bringt. Aber das war schon immer so. Schon Traci Lords sagte mal, dass sie noch nie eine glückliche Darstellerin getroffen hat. Und da ist sicherlich viel wahres dran. :(


Wobei das wohl eh ein Problem der Unterhaltungsindustrie ist. Wo Drogen vermutlich oft einfach dazu gehören.

Succubus hat geschrieben:
Hier gibt es tatsächlich auch Niemanden der mich auf meinem Blog unterstützen und Pornos im ansprechenden Stil rezensieren möchte? Schade[/i] :unknown:


Bin da leider raus. Bin kein guter Schreiber und schaffe es schon hier nicht Rezensionen zu schreiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 19.04.2018 00:53 
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Succubus hat geschrieben:
Das kann ich verstehen. Vor allem da Menschen eh von unterschiedlichen Dingen erregt werden. Aber da ich ja Pornos rezensiere, muss ich beim bewerten doch auch solche Dinge aus meiner Sicht schildern. Und wenn ein Sexfilm es nicht schafft irgendwie zu erregen, dann bewerte ich ihn schon schwächer als andere. Immerhin glaube ich schon, dass ein Porno den geneigten Zuschauer geil machen möchte.

Selbstverständlich!
Vielleicht habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich ist ein Porno primär dazu da mich, den Zuschauer, zu erregen und man kann und muss ihn sogar bei einer Rezension daraufhin abklopfen, aber selbst wenn er bei den Sexszenen versagt, so kann er dennoch auf anderer Ebene funktionieren. Er kann z.B. trotz schlappschwänziger Fick-Szenen dennoch lustig sein und mich auf dieser Ebene bestens bedienen. So kann das Defizit beim Hauptaugenmerk, der Erotik, durch ein anderes Element etwas ausgeglichen werden. Und das würde wiederum in die Gesamtwertung miteinfließen.
Und außerdem ist es bei mir nicht so, dass mich z.B. Penetrationen in Großaufnahme per se erregen. Ich kann heisse Szenen mit prickelnder Erotik auch in anderen Genres finden. Will sagen ich verlange vom Porno nicht, dass er mich geil macht bis die Hose platzt, sondern ich verlange das, was ich auch von anderen Filmen verlange: Mach irgendwas mit mir, nur langweile mich nicht!


Succubus hat geschrieben:
Ich muss zugeben, dass auch ich Filmmaterial bevorzuge. Aber das die heutigen Pornos billig ausehen ist zu Pauschal und auch falsch. Klar wird Digital gedreht (wie viele Spielfilme auch), aber die Optik aus dem Hause Wicked, Pornfidelity, Tushy oder auch Marc Dorcel ist mehr als hochwertig. Und da ich auch auf den natürlichern Look einer Frau stehe, bin ich froh das in den letzten Jahren auch da in der Branche ein Umdenken stattgefunden hat. Inzwischen wird wieder sehr viel wert auf Natürlichkeit gelegt - auch wenn es noch immer Ausnahmen gibt.

Ja logo, da hast du natürlich vollkommen recht. Als man sich im neuen Jahrtausend allmählich von Video entfernte, gab's zwar ne kurze Umbruchphase, in der Digital auch noch recht shitty ausschaute, aber seit ca. 10-15 Jahren ist das fast vollkommen vom Tisch und digital gedrehte Filme sehen da wirklich sehr gut aus. Keine Frage.
Allerdings bleibt Celluloid unschlagbar! Da schiesst mein Toleranz-Level in unbekannte Höhen, da kann ich mir fast jeden Quatsch geben.
Aber ich bin für Neues immer zu haben. Ich werde demnächst mal brav deinen Blog studieren. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 29.04.2018 15:04 
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Succubus hat geschrieben:
1. Thema Klassiker: Guckt ihr die Filme wirklich wegen der Handlung (ich glaube es Euch, wenn es so ist)? Ich habe bei einem Porno schon den Anspruch dass der Film in seinem Metier das erreichen sollte was sein Ziel ist. Also den Zuschauer geil zu machen. So wenn ich einen Actionfilm gucke und natürlich Action erwarte. Optimal ist es natürlich wenn beides erreicht wird. Und zum Glück gibt es da ja auch diverse Titel die das erfüllen. Aber diverse „Klassiker“ eher nicht. Oder ist dem Mann die Optik in den Szenen einfach egal? Solange man die Frau attraktiv findet? Und guckt ihr die Filme öfter nur wegen der Handlung und spult die Sexszenen durch?


Ich glaube, wenn man ein gewisses Alter überschritten hat, haben Pornos es schwer, einen geil zu machen :) Im Gegensatz zu früher schaue ich auch immer weniger, dann aber meistens 70er/80er Produktionen. Und da im Moment hauptsächlich Frankreich und Deutschland. Gerade die frühen französischen Produktionen vermitteln oft einfach Spaß an der Sache, was aktuellen Filmen meistens völlig abgeht. Die französischen Filmemacher waren oft auch auf erfrischende Weise dreist, zb. mitten in Paris auf der Straße zu filmen. Und da ging es nicht um gefakte Aufrisse oder Swinger. Es gehörte einfach zum Film. Finde ich unterhaltsam und authentisch.Zweifellos schneiden diese Filme schlecht ab, vergleicht man sie mit den heutigen HD-Bildern. Schlechte Optik, maue Fick-Szenen, etc. Aber das Gesamtprodukt ist amüsant. Und wenn man sich für Erotik in allen Spielarten interessiert, ist es auch unterhaltsam.

Das gilt auch für Deutschland. In den letzten Jahren habe ich den Billian für mich entdeckt. Produktionstechnisch ist das oft hart an der Grenze zum Schrott, aber er verstand es vortrefflich, der Absurdität des Ganzen einen Lacher zu entlocken. Und im Gegensatz zu vielen der heutigen Darstellern, denen man nicht unbedingt im Dunkeln begegnen will, sind das alles normale Leute. Die Frauen sind keine Supermodels, aber attraktiv und wirklich die Frau von nebenan. Auch ein Sepp Gneissl ist mir da viel näher als so ein tätowierter Muskelbulle. Und Loops wie "Zur Sache, Vötzchen" oder "Der Spießer" sind einfach saukomisch. Ganz zu schweigen natürlich vom berühmten "Kuckuckskleber".


Succubus hat geschrieben:
2. Aktuelle Pornos: Immer wieder stelle ich fest das nur Klassiker gut gefunden werden. Neuere Filme finden hier nur vereinzelt Erwähnung. Zwar bin ich auch oftmals nicht zufrieden mit dem aktuellen Output, aber es gab doch diverse Filme die sich mehr als lohnen. Gibt es da kein Interesse?


Nicht wirklich. Ich finde aktuelle Filme oder das Gonzo-Zeugs kotzlangweilig. (Oder eklig-siehe 4) Egal, aus welchem Land. Keine Überraschungen, nur die bereits erwähnte bierernste Sportfickerei. Die lausige Regie, das gefakte Gestöhne, wie angeknipst, das abgespulte Nummernprogramm. Wenn man schon vorspulen will, damit endlich Schluss ist, läuft was falsch. Das ist keine Frage der Produktionsqualität. Ich sehe immer mal wieder rein, dafür ist Streaming ja da :) - aber selbst bei so Hochglanzproduktionen wie Dorcel oder diversen Amis sabber ich eher wegen der edlen Villa mit Pool als wegen der öden Nummer. Klar gibt es immer mal wieder Ausnahmen, aber das ist eher selten.

Succubus hat geschrieben:
3. Gleichgeschlechtliche Liebe: Die meisten Männer gucken ja gerne Lesbenszenen (ich übrigens auch, weil sie meist deutlich ästhetischer sind – wenn es nicht gerade irgendwelche Aggro-Szenen sind die auch überhandgenommen haben), aber würdet ihr auch selbstverständlich Gay-Szenen mit eurer Freundin/Partner anschauen, wenn sie es möchte?


Warum nicht, wenn es "ihr" Spaß macht? Auch wenn so etwas wirklich nicht mein Ding ist, da sollte man als Mann drüber stehen und sich nicht so anstellen.

Succubus hat geschrieben:
4. Entwicklung: Was haltet ihr (ernsthaft) von der schon seit Jahren andauernden Aggro-Schiene vieler Gonzos (und vereinzelt auch in Features)? Gerade das massive sabbern und bespucken finde ich widerlich (vor allem von der Hygiene her) und frage mich was einem Mann daran so gefällt. Vielleicht kann mir das hier jemand erklären. Warum diese Filme scheinbar so erfolgreich sind, ist mir natürlich klar. Denn meist wird die Frau nicht gerade schön in solchen Filmen behandelt – aber da meine ich jetzt gar nicht.


Kann ich nicht erklären. Finde ich total abtörnend und ätzend. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass das mit der Brechstange in den Mainstream geprügelt wird. Ist vielleicht wirklich dem Problem geschuldet, dass man glaubt, dass 08/15-Sex angeblich nicht mehr reicht. Aber das ist kein Porno-Problem. Wenn so was wie "50 Shades of Grey", das in den 80ern noch garantiert auf dem Index gelandet wäre, zum Bestseller avancieren kann, ist das eher ein Symptom.

Ich werde garantiert in deinen Blog reinlesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 29.04.2018 18:49 
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Wentworth hat geschrieben:
Aber das ist kein Porno-Problem. Wenn so was wie "50 Shades of Grey", das in den 80ern noch garantiert auf dem Index gelandet wäre, zum Bestseller avancieren kann, ist das eher ein Symptom.

Hell no! :shock:
Sowas wie 50 SHADES OF GREY hätte in den 70/80ern nur n müdes Gähnen provoziert, aber ganz sicher keinen Skandal!!! :o

Schau dir mal an was da los war: LETZTE TANGO IN PARIS ; SALO ; IM REICH DER SINNE ; DAS GROSSE FRESSEN ; THE IMAGE ; DIE GESCHICHTE DER O.
Und das Alles zwischen 1972-1976.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 30.04.2018 00:44 
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TRAXX hat geschrieben:
Wentworth hat geschrieben:
Aber das ist kein Porno-Problem. Wenn so was wie "50 Shades of Grey", das in den 80ern noch garantiert auf dem Index gelandet wäre, zum Bestseller avancieren kann, ist das eher ein Symptom.

Hell no! :shock:
Sowas wie 50 SHADES OF GREY hätte in den 70/80ern nur n müdes Gähnen provoziert, aber ganz sicher keinen Skandal!!! :o

Schau dir mal an was da los war: LETZTE TANGO IN PARIS ; SALO ; IM REICH DER SINNE ; DAS GROSSE FRESSEN ; THE IMAGE ; DIE GESCHICHTE DER O.
Und das Alles zwischen 1972-1976.


Ich habe mich ungenau ausgedrückt. Ich meinte den Roman. Damals hat man zig Literaturpornos indiziert, oft erst nachdem sie jahrelang auf dem Markt waren. Heyne Exquisit, Rowohlt, Knaur, die mussten alle Feder lassen. Unter anderem Autoren wie Joy Laurey, die die Serie Joy schrieb. Joy and Joan usw. Und noch viele andere. Das ist eine erstaunliche Liste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 30.04.2018 13:04 
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Wentworth hat geschrieben:
Ich meinte den Roman. Damals hat man zig Literaturpornos indiziert, oft erst nachdem sie jahrelang auf dem Markt waren. Heyne Exquisit, Rowohlt, Knaur, die mussten alle Feder lassen. Unter anderem Autoren wie Joy Laurey, die die Serie Joy schrieb. Joy and Joan usw. Und noch viele andere. Das ist eine erstaunliche Liste.


Die Bundesprüfstelle legt neuerdings wieder vermehrt den Fokus auf Literatur. So sind nach jahrelangem Listenstreichen wieder einige der alten Pornoromane folgeindiziert worden (Weiberherrschaft I-III, Violette, Edmee, Bargeflüster, Zwei und zwei = Sex, Onkel Alfred, Wildes Feuer, Dornröschens Bestrafung). Und auch einige Neuindizierungen, wie z.B. Daddy's Princess, Nackt & Gefesselt, Lust Extrem: Verboten & bestraft. Auch ist es einer Buch-Suchmaschine per Gerichtsbeschluß untersagt worden, indizierte Bücher aufzulisten. Man könnte meinen, die BPjM kehrt zu ihren Wurzeln zurück.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 03.05.2018 19:47 
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Schön das sich hier noch einmal etwas getan hat. Sind ein paar schöne Antworten dabei.

Zitat:
Ich glaube, wenn man ein gewisses Alter überschritten hat, haben Pornos es schwer, einen geil zu machen


Mach mir keine Angst :wha: Die restliche Antwort fand ich auch sehr gelungen. Danke für deine Meinung. Es gibt wirklich einige "lustige" Franzosen-Streifen. Für mich ist FRENCH SATISFACTION
immer so ein Paradebeispiel, bei dem ich tatsächlich auch viel Spaß hatte. Aber sexuell war das nichts. Wenn ich einen Porno bespreche möchte ich neben der Story, die mir durchaus wichtig ist, natürlich auch die sexuelle Seite bewerten. Wenn ich nicht angesprochen werde, fällt das Fazit etwas negativer aus. Aber ich trenne das dennoch und ist letzlich ja auch nur meine Meinung - die schon gar nicht für irgendwen anders stehen soll. Deswegen finde ich eure Ansichten auch interessant.

Zitat:
Nicht wirklich. Ich finde aktuelle Filme oder das Gonzo-Zeugs kotzlangweilig. (Oder eklig-siehe 4) Egal, aus welchem Land. Keine Überraschungen, nur die bereits erwähnte bierernste Sportfickerei. Die lausige Regie, das gefakte Gestöhne, wie angeknipst, das abgespulte Nummernprogramm. Wenn man schon vorspulen will, damit endlich Schluss ist, läuft was falsch. Das ist keine Frage der Produktionsqualität. Ich sehe immer mal wieder rein, dafür ist Streaming ja da :) - aber selbst bei so Hochglanzproduktionen wie Dorcel oder diversen Amis sabber ich eher wegen der edlen Villa mit Pool als wegen der öden Nummer. Klar gibt es immer mal wieder Ausnahmen, aber das ist eher selten.


Das sehe ich nicht so negativ, aber ich muss zugeben das mich die Häuser auch durchaus scharf machen :mrgreen: . Gonzo tue ich mir gar nicht mehr an. Zumindest versuche ich mir durch Trailer einen Eindruck der Sexszenen zu holen. Oftmals kann ich dabei nur den Kopf schütteln. Darüber das Frauen das mitmachen und auch darüber das Männer das ebenso durchziehen. Auch wenn es "nur" eine Filmproduktion ist, weiß ich wie körperlich und psychisch belastend das vor allem für die Frauen ist. Das macht mir als Zuschauerin dann gar kein Spaß mehr. Auch wenn es Privat auch gerne mal etwas deftiger zugehen darf, ist das gefilmte teilweise unverschämt und geschmacklos. Aber leider sieht das ein Großteil der Männer eher nicht so, sonst würden solche Filme nicht weiter gedreht werden. Aber zugeben würden es vermutlich eher wenige.

Zitat:
Warum nicht, wenn es "ihr" Spaß macht? Auch wenn so etwas wirklich nicht mein Ding ist, da sollte man als Mann drüber stehen und sich nicht so anstellen.


:231:

Mit FIFTY SHADES OF GREY kann ich übrigens auch überhaupt nichts anfangen. Habe mir das erste Buch durchgelesen um zu überprüfen warum die eine oder andere Freundin darauf so abfährt. Tja, keine Ahnung. Scheint bei ihnen aber sexuell wohl auch eher langweilig zu sein, wenn sie das anturnt 8-) .
Aber da bin ich eh die Ausnahme. Wenn ich mit meinen FESTA Büchern ankomme und Passagen aus EDWARD LEE Büchern oder PRINZESSIN von JOHN AYSA vorlese und erzähle wie geil das ist, dann muss ich auch schon mal eine Runde Drinks ausgeben damit mich meine Mädels weiterhin dulden :midi36: und nicht einliefern. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Pornos - Aus der Sicht einer Frau und das Interesse der männlichen Denkweise
BeitragVerfasst: 09.05.2018 10:05 
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Succubus hat geschrieben:

Das sehe ich nicht so negativ, aber ich muss zugeben das mich die Häuser auch durchaus scharf machen :mrgreen: . Gonzo tue ich mir gar nicht mehr an. Zumindest versuche ich mir durch Trailer einen Eindruck der Sexszenen zu holen. [...] ist das gefilmte teilweise unverschämt und geschmacklos. Aber leider sieht das ein Großteil der Männer eher nicht so, sonst würden solche Filme nicht weiter gedreht werden. Aber zugeben würden es vermutlich eher wenige.


Am besten sind die Trailer, die die Firmen VOR den Film stellen :) Hat mir bei Streamen schon viel Zeit und Geld gespart. Bei den Amis ist das - glaube ich oft - weniger der Erfolg als vielmehr der verzweifelte Versuch, kontrovers bzw politisch aktiv sein zu wollen. Wieso sonst diese Flut von Hochglanz-Pseudo-Inzest oder TS-Filmen?

Succubus hat geschrieben:
Aber da bin ich eh die Ausnahme. Wenn ich mit meinen FESTA Büchern ankomme und Passagen aus EDWARD LEE Büchern oder PRINZESSIN von JOHN AYSA vorlese und erzähle wie geil das ist, dann muss ich auch schon mal eine Runde Drinks ausgeben damit mich meine Mädels weiterhin dulden :midi36: und nicht einliefern. ;)


Das nenne ich wirklich hart :mrgreen: Respekt. Ich kann mit Lee und seinen Redneck-Obsessionen nun gar nichts mehr anfangen, aber schön zu sehen, dass er seine Fans hat!


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