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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DIE MAUERN VON MALAPAGA - René Clément
PostPosted: 09.09.2015 23:57 
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Produktionsland/Jahr: Frankreich, Italien 1949
Darsteller: Jean Gabin, Isa Miranda, Vera Talchi, Andrea Cecchi, Robert Dalban, Ave Ninchi
Drehbuch: Cesare Zavattini, Suso Cecchi D'Amico, Alfredo Guarini
Produziert von: Alfredo Guarini
Musik: Roman Vlad

Italien, kurz nach dem 2. Weltkrieg:

Der wegen des Mordes an seiner Ehefrau gesuchte Franzose Pierre Arrignon (Jean Gabin) kommt mit einem Frachtschiff nach Italien.
In Genua geht er an Land, weil er die Zahnschmerzen nicht mehr aushält und will sich dort zu einem Zahnarzt begeben.
Den Weg dorthin zeigt ihm das Mädchen Janine (Vera Talchi), sie ist ebenfalls Französin.
Schon bald darauf trifft er in einer Trattoria auf die Mutter von Janine, Malin (Isa Miranda).
Die beiden sind sich schnell sympathisch geworden, obwohl Pierre nicht zahlen kann.
Malin nimmt Pierre mit nach Hause.
Es dauert nicht lange und die beiden verlieben sich, jedoch weiß Malin bisher noch nichts über Pierres Vergangenheit und die Polizei ist ihm dichter auf den Fersen als er glaubt...

Zu allererst sei gesagt, es handelt sich hierbei um eine überwiegend italienische Produktion.
Der Film wurde komplett in Italien gedreht, die meisten Schauspieler sind Italiener, Produzent ist ein Italiener, das Drehbuch wurde komplett von Italienern verfasst.
Außer dem Regisseur und Jean Gabin als Hauptdarsteller ist hier Frankreich nicht allzu zahlreich vertreten.

Der Stil ähnelt am ehesten noch dem Neorealismus, denn die meisten leben doch in eher ärmlichen Verhältnissen.
An sich hat mir der Film sehr gut gefallen.
Wir haben zwei großartige Hauptdarsteller, eine interessante Geschichte und mit Genua eine wunderbare Location.
Da wird auch in der deutschen Synchro zwischendurch italienisch gesprochen.
Nur ist das insofern manchmal etwas nervig, weil es Stellen gibt, wo momentan italienische Synchronsprecher zu hören sind und im nächsten Moment hört man plötzlich die deutschen Stimmen auf italienisch und das ist schon gewöhnungsbedürftig.
Ansonsten ist die Synchro ist aber nicht schlecht.
Clèment inszeniert den Film überwiegend ruhig, von daher merkt man nicht viel Unterschied zu den Italienern, diesbezüglich fand ich sehr schön, dass man auf eventuelle lautere Streitereien weitgehend verzichtet hat.
Hin und wieder gibt's kurz so seine Szene, aber eigentlich hat man derartiges in dem Fall nicht nötig.
Die Musik von Roman Vlad möchte ich als sehr gelungen bezeichnen, wird aber leider nicht allzu häufig eingesetzt, soweit ich mich erinnere.

Fazit: Wer gefallen an den italienischen neorealistischen Filmen findet, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.
8,5/10

Ausschnitt
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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