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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 19.07.2013 19:30 
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Freu mich schon wie der Teufel auf den Film ;)

@Italo das nächste mal einfach nem Admin ne Pn schreiben, ob da ein Fehler passiert ist und nicht gleich Öffentlich drauf lospauken ;)
Die Admins freuen sich im übrigen auf jede Pn die sie bekommen ;) :boys_0275:

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 19.07.2013 20:58 
reggie hat geschrieben:

@Italo das nächste mal einfach nem Admin ne Pn schreiben, ob da ein Fehler passiert ist und nicht gleich Öffentlich drauf lospauken ;)



Das ist die Hitze dran schuld Reggie, die Hitze! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 20.07.2013 02:34 
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Ein wirklich beeindruckendes Filmchen mit hypnotischer Sogwirkung,
man muss sich jedoch auf "Only God Forgives" auch wirklich einlassen, um dem Ganzen etwas abzugewinnen.
Ich bin jedenfalls begeistert (vor allem die wunderschöne Kamerarbeit hat es mir angetan),
und werde mir diesen Film vermutlich ein weiteres Mal im Kino zu Gemüte führen! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 22.07.2013 20:46 
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Der Film hat schwer beindruckt .... sehr ruhig fast hypnotisch. Surreales Kino vom Feinsten. Starke Bilder die man so schnell nicht vergessen kann.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 22.07.2013 21:48 
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Trash hat geschrieben:
Der Film hat schwer beindruckt .... sehr ruhig fast hypnotisch. Surreales Kino vom Feinsten. Starke Bilder die man so schnell nicht vergessen kann.

"Hypnotisch" ist ein guter Einwand. Ich ich es in meiner Ausführung schon erwähnt hatte, habe ich mein Wasser (ist ja Arthaus-Kino :mrgreen: ) die ganze Zeit in der Hand. Und erst beim Abspann, als ich nervös die Flasche drehte, habe ich was davon getrunken (gut, vor dem Film auch schon). Aber der Film hat einen so "geflasht" (Neudeutsch), dass ich gar nicht mehr daran gedacht habe. Wirklich schwer beeindruckend.


Drogen-technisch könnte man es so ausdrücken :mrgreen:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Falls es Jemanden interessiert (da der Film ja auch Jodorowsky gewidmet wurde), hier ein Interview-Stück vom Filmfest in München mit Jodo und Refn:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Ich denke ich werde den Film noch mal im Kino sehen müssen.... Noch größere Leinwand - noch lauter! 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 23.07.2013 19:04 
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ONLY GOD FORGIVES
[USA/THAI/FR/SCHWED][2013]

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Regie: Nicolas Winding Refn
Darsteller: Ryan Gosling, Kristin Scott Thomas, Tom Burke, Yayaying, Vithaya Pansringarm, Byron Gibson, Gordon Brown, Sahajak Boonthanakit, Joe Cummings, Charlie Ruedpokanon


„Die Damen sollten jetzt die Augen schließen.“

Der Amerikaner Billy [Tom Burke] schändet und ermordet in Bangkok eine minderjährige Prostituierte. Diese Tat setzt eine blutige Ereignisspirale in Gang: Der Polizist Chang [Vithaya Pansringarm] sperrt den Vater der Toten mit Billy in einen Raum, was letzterer nicht überlebt. Billys Mutter Crystal [Kristin Scott Thomas] reist daraufhin aus den Staaten an, um ihren jüngeren Sohn Julian [Ryan Gosling] zum Rachemord zu überreden. Julian jedoch, der lebenslang im Schatten seines brutalen Bruders stand, hat Bedenken. Daraufhin heuert Crystal einen Auftragskiller an. Dieser jedoch gerät bei Chang an seinen Meister und wird selbst Opfer unmenschlicher Grausamkeit. Schließlich treffen Chang und Julian aufeinander.

Hände! Immer wieder starrt Ryan Gosling auf seine Hände. Und das liegt nicht nur daran, dass er als Julian die Rolle eines Boxers verkörpert: Hände begehen Taten. Und Hände können Taten verhindern.

Nach dem hochgelobten DRIVE aus dem Jahre 2011 schickte der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn den kaum weniger gefeierten Mimen Ryan Gosling zum zweiten Male auf eine großartig gefilmte, gewaltreiche Tour de Force, die jedoch, abgesehen von der kunstvollen Inszenierung und dem abermals grandiosen Hauptdarsteller, erstaunlich wenig Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger bereithält: Die recht geradlinige Erzählweise DRIVEs weicht hier oft skurillen Momentaufnahmen, deren Sinn sich einem, sofern überhaupt, erst in größerem Zusammenhang erschließt. Tatsächlich gleichen die Ereignisse eher einem fiebrigen Albtraum, was durch die brodelnde Kulisse Thailands noch verstärkt wird.

ONLY GOD FORGIVES ist wahrlich keine leichte Kost und zeichnet ein niederschmetterndes, gewaltgetränktes Schreckensszenario menschlicher Grausamkeiten, dessen Figuren wie schlaftrunken durch das bedrückende Geschehen taumeln. Nicolas Winding Refn zelebriert meditative Langsamkeit und setzt dazu ganz auf die suggestive Kraft seiner bis ins Detail durchdachten Bildkompositionen. Das ist für Ästheten ein Fest, Actionjunkies, durch Titel, Setting und Werbung womöglich in die Irre geführt, könnten sich hingegen rasch fehl am Platze fühlen.

Denn im Gegensatz zu DRIVE, dessen grundsätzliche Ruhe immer noch durch einige ungewöhnlich komponierte Geschwindigkeitszelebrationen unterbrochen wurde, herrscht hier insgesamt eine verblüffende Actionarmut. Refn macht es seinem Publikum dabei nicht gerade einfach, beginnt Szenen, bricht sie wieder ab, um sie an anderer Stelle weiterlaufen zu lassen, spielt mit Kameraeinstellungen und Raumgestaltung, mit rot-gelbem Licht und immer wiederkehrenden Symbolen.

Wer von Ryan Gosling einen ähnlich coolen Auftritt wie als namenloser Stuntfahrer erwartet, dürfte ebenfalls eine mindestens mittlere Enttäuschung erleben: Verkörperte Gosling in DRIVE eine zwar einsame, doch nichtsdestotrotz seinen Mitmenschen klar überlegene Person, erlebt man ihn in ONLY GOD FORGIVES als vollkommen gebrochenen Charakter, als seelischen Krüppel, der, Zeit seines Lebens um die Gunst seiner ebenso beherrschenden wie grausamen Mutter ringend, in eine sinnlose Leere läuft. Als er Chang gar zum Zweikampf herausfordert, bekommt er von diesem im Anschluss gnadenlos und alles andere als heldenhaft die Fresse poliert – das wär dem 'Driver' nie passiert!

Obwohl mit seinem Namen beworben, ist Gosling nicht einmal die eindeutige Hauptfigur ONLY GOD FORGIVES', sondern vielmehr lediglich eine von vielen verirrten Charakteren, welche diese düstere Parallelwelt bevölkern. Die Funktion einer zentralen Person erfüllt noch am ehesten Vithaya Pansringarm in der Rolle des Selbstjustizpolizisten Chang, der als Richter und Henker zugleich über Leben und Tod der Verworfenen entscheidet. Haben die Unholde Glück, entfernt seine Schwertklinge lediglich einen ihrer Arme, haben sie es nicht, zerschneidet sie gleich den gesamten Torso.

So absurd es klingt, ist Chang (dessen Name innerhalb der Handlung nie tatsächlich genannt wird) doch noch der positivste Charakter in diesem Höllenszenario, scheint er doch als einziger über eine Art von Gerechtigkeitssinn zu verfügen. Dass er dafür zum Racheengel (und somit ebenfalls zum Mörder werden muss) ist bezeichnend für die Ausweglosigkeit, in welcher sich die Figuren befinden. Immer, nachdem er ein weiteres Urteil vollstreckt hat, sieht man Chang in einer Karaokebar singen. Es klingt nicht schön. Aber es ist gleichzeitig das Menschlichste, wozu man hier in der Lage sein könnte.

Zwar ist Thailand der Schauplatz, doch scheinen die Protagonisten tatsächlich in einer vollkommen fremden moralbefreiten Welt zu existieren, in welcher sich die Unfähigkeit zur Kommunikation auf dem Höhepunkt befindet. Gesprochen wird in ONLY GOD FORGIVES ohnehin kaum. Nicht etwa, weil es nichts zu sagen gäbe, sondern weil das Sprechen größtenteils verlernt zu sein scheint. Am meisten Text hat daher auch Kristin Scott Thomas in der Rolle der zugereisten Crystal, die jedoch hauptsächlich mit menschenverachtenden Beleidigungen um sich wirft.

Die Rolle Crystals ist dann gleichzeitig auch eine der Schlüsselfiguren: Als treibende manipulative Kraft setzt sie die blutigen Ereignisse erst richtig in Gang. Perfekt versteht sie es dabei, ihrem verbleibenden Sohn Minderwertigkeitsgefühle einzuimpfen, indem sie ihm immer wieder zu verstehen gibt, dass sie seinen toten Bruder stets bevorzugte. Der inzestuöse Hintergrund dieser Beziehung ist dabei eindeutig und erfolgter Kindesmissbrauch mehr als wahrscheinlich: „Ich will sie so jung wie möglich“, sagt Billy, kurz bevor er zum Mädchenmörder wird. Als man Crystal mit seiner blutigen Tat konfrontiert, fällt ihre Antwort nach kurzer Pause sehr lapidar aus: „Ich bin mir sicher, er hatte seine Gründe.“

Während Billy seine Beziehungsunfähigkeit durch sexuelle Perversionen und Gewaltexzessen zu kompensieren versuchte, geht Julian im Gegenzug den passiven Weg: Zwar hat er zumindest so etwas ähnliches wie eine Freundin, doch schafft er es nicht, sie auch nur zu berühren, lässt sich lediglich von ihr fesseln, um ihr bei der Masturbation zuzusehen - ein treffendes Bild für Julians Ohnmachtsgefühl, das sich wie ein Leitfaden durch die Handlung zieht.

Dunkle Flure, Türen, hinter denen man das Grauen erwartet, unwirklich flackernde Lichter und heftige Gewalteruptionen – es ist kein Zufall, dass ONLY GOD FORGIVES über weite Strecken inszeniert ist wie ein Horrorfilm, werden doch die scheußlichsten Winkel der menschlichen Seele ausgelotet. Die Gewaltakte sind dabei in ihrer teilweise quälend expliziten Darstellung gewiss nicht unprovokant und auf ihre Schockwirkung bauend eingesetzt, doch verdeutlichen sie auch, in welch brutaler Umgebung man sich befindet, in welcher Grausamkeit gegen Menschen längst zum Alltag zu gehören scheint.

ONLY GOD FORGIVES erklärt nichts, verspricht nichts, hält nichts. Eine vorkauende Vorstellung der in unwirkliches Licht getauchten Charaktere findet nicht statt, Dialoge sind zu selten, um Rückschlüsse auf Motivationen zuzulassen, die Handlung ist teilweise zu diffus montiert, um sich ein übersichtliches Bild machen zu können. Vieles bedarf der Interpretation, der Auslegung, der Fantasie. Spannung in klassischen Sinne sucht man hier vergebens. Was bleibt, ist ein faszinierend bebildertes, mit treibendem Bass unterlegtes Kabinett der Gräueltaten, eine gekonnte Ästhetisierung unmenschlicher Grausamkeit und ein Musterbeispiel stilistischer Versiertheit, von dem man seine Augen und Ohren kaum abwenden kann. Am Ende wird Ryan Gosling nie wieder auf seine Hände starren.

s. auch: ONLY GOD FORGIVES

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Zuletzt geändert von DJANGOdzilla am 26.11.2013 11:43, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 23.07.2013 20:30 
DJANGOdzilla hat geschrieben:
erklärt nichts, verspricht nichts, hält nichts. Eine vorkauende Vorstellung der in unwirkliches Licht getauchten Charaktere findet nicht statt, Dialoge sind zu selten, um Rückschlüsse auf Motivationen zuzulassen, die Handlung ist teilweise zu diffus montiert, um sich ein übersichtliches Bild machen zu können.


Deine Bewertung und Nicholas Winding Refns Aussage finde ich im Zusammenhang schon sehr interessant.


Zitat Nicholas Winding Refn aus einem aktuellen Spiegel Interview:
Wenn du einen Film drehst, musst du dich von Anfang an fragen: Wo wird er gesehen werden? Bei "Only God Forgives" war für mich die Antwort: Hauptsächlich auf dem Handy. So lassen sich junge Leute heutzutage unterhalten. Dabei schauen sie noch nicht einmal in einer geordneten Reihenfolge; meine Kinder gehen auf YouTube und sehen sich nur Ausschnitte an.


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 23.07.2013 21:12 
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italo hat geschrieben:
Zitat Nicholas Winding Refn aus einem aktuellen Spiegel Interview:
Wenn du einen Film drehst, musst du dich von Anfang an fragen: Wo wird er gesehen werden? Bei "Only God Forgives" war für mich die Antwort: Hauptsächlich auf dem Handy. So lassen sich junge Leute heutzutage unterhalten. Dabei schauen sie noch nicht einmal in einer geordneten Reihenfolge; meine Kinder gehen auf YouTube und sehen sich nur Ausschnitte an.


Kenne das Interview nicht - Meist du, er hat das ernst gemeint? Also wenn was NICHT für's Handy konzipiert ist, dann diese Bilder und dieser Sound.
ONLY GOD FORGIVES kann man nicht groß genug sehen (denke ich).

Edit: Hier das ganze Interview: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 24.07.2013 23:36 
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Gerade im Kino gesehen: sehr geiler, hypnotischer Film der das großartige Bangkok genau richtig einfängt!!9/10

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 06:03 
Ich will am Dienstag in den Film gehen.
Läuft bei uns OmU.
Bei Euch in Deutsch?


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 08:17 
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italo hat geschrieben:
Ich will am Dienstag in den Film gehen.
Läuft bei uns OmU.
Bei Euch in Deutsch?

Ich habe ihn auf Deutsch gesehen. Allerdings besteht bei uns in den Kinos auch die Möglichkeit OmU zu sehen.
Da es nicht viele Dialoge gibt, wäre sogar locker eine "O"-Vorstellung ohne "mU" drin :lol:


Lesotho hat geschrieben:
...der das großartige Bangkok genau richtig einfängt!!9/10

:shock: - Oh, dann will ich da wohl doch nicht mehr hin...


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 09:55 
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Ich hab ihm im Original gesehen, mit UTs, aber es sind nicht wirklich viele Dialoge. Er lebt definitiv von Bildern und Stimmungen. Kann man sich zur Not auch auf Deutsch anschauen.

@Logan 5514: doch, fahr hin! Bangkok ist faszinierend. Keine Angst, ist nicht so blutig. ;) Ich meinte damit diese Schwüle, dieses nächtliche Straßenleben mit dem Neon, schräge Clubs.

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 16:00 
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Lesotho hat geschrieben:
Ich hab ihm im Original gesehen, mit UTs

Im Off-Broadway, oder? ;)
Da hab ich ihn auch gesehen. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 19:09 
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Alle die den Film lieben, werden den Typen hier hassen...
[BBvideo]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=RtKczljowNE[/BBvideo]

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 19:15 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Alle die den Film lieben, werden den Typen hier hassen...
[BBvideo]http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=RtKczljowNE[/BBvideo]

:passtscho:

Ich denke dieser Kommentar unter dem Video passt perfekt:
Zitat:
"Only God Forgives" ist ein hard boiled Arthouse Genre Movie mit Splatter-Splitter. Zusammen mit Gaspar Noe (bei dem er sich im Abbspann bedankt) und Koen Mortier ist Nicolas Refn zweifellos der Erneuerer des drastischen europäischen Kunst-Kinos. Natürlich sind manche Szenen in ihrer Gewaltdarstellung reine Provokation. Aber das ist schon immer der Stil von Refn gewesen. Anzumerken ist noch das Gosling mit seiner Performance der coolste Typ des Planeten ist. UND: der Nils ist ein vollschmock. (YouTube - Peter Wolfgang Dörrhöfer)


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 19:30 
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Kann man jemanden ernst nehmen, dem "Pacific Rim" begeistert hat ? :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 20:21 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Kann man jemanden ernst nehmen, dem "Pacific Rim" begeistert hat ? :lol:

Sorry, aber der ist echt bombig :?


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 20:54 
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Da bin ich wohl der einzige , der den Film eher mittelmäßig fand, oder? Also,er hat schon seine Momente und ist ja auch handwerklich wirklich gut gemacht, doch genau das "Kompromisslose" sehe ich in dem Streifen irgendwie nicht. Ich finde, durch die überambitioniert-schwelgerischen Zeitlupenästhetik kommt mitunter sogar etwas Langeweile auf (sie ist halt nicht besonders neu oder innovativ und irgendwann hat man's halt auch kapiert) und auch die Schwertzieh-Aktionen des geheimnisvollen bösen Fremden wirken ab einem bestimmten Punkt redundant (hat man halt auch irgendwann kapiert!) ... dadurch, dass inhaltich die künstlich stilisierte Ödipus-Geschichte einen nicht wirklich überzeugt bzw. fesselt oder mitnimmt, muten die Gewaltszenen doch mitunter ziemlich sinnfrei aneinandergeklatscht und selbstzweckhaft an. Und eine in solchen Filmen manchmal so erfrischende dramaturgische Überzeichnung, wie sie etwa bei diesen bizarren Karaoke-Bar-Auftritten des geheimnisvollen Bösen anklingt, hätte man tatsächlich etwas häufiger und konsequenter sehen wollen. So wirkt alles so gewollt düster und verdorben , bietet aber absolut nichts Neues und hat manchmal sogar etwas Uninspiriertes. Weder im Bezug auf Drastik noch auf Ästhetik noch auf irgendeiner anderen Ebene hat man das Gefühl, jetzt Zeuge einer filmischen Revolution oder so was zu sein, alles kennt man schon irgendwoher, häufig sogar besser. Mainstream-Gucker werden das bestimmt anders sehen. Wer aber die deutlichen Vorbilder dieses Films, etwa die Mafiafilme von Takashi Miike kennt, der wird sich von "Only God Forgives" nur so halb hinterm Ofen hervorlocken lassen.
Das ist jetzt von mir ein nur recht spontan runtergerotzter Kommentar, man könnte auf das Ganze noch wesentlich detaillierter eingehen, filmisch uninteressant ist er ja nicht. Die extremen Lobeshymnen kann ich jedoch tatsächlich auch nicht teilen... 6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 21:22 
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Schöne Rezension DJANGOdzilla. Allerdings bin ich noch nicht ganz sicher - Magst du den Film oder eher nicht? Ganz klar hast du dich da nicht bekannt, oder?

DJANGOdzilla hat geschrieben:
So absurd es klingt, ist Chang (dessen Name innerhalb der Handlung nie tatsächlich genannt wird) doch noch der positivste Charakter in diesem Höllenszenario, scheint er doch als einziger über eine Art von Gerechtigkeitssinn zu verfügen. Dass er dafür zum Racheengel (und somit ebenfalls zum Mörder werden muss) ist bezeichnend für die Ausweglosigkeit, in welcher sich die Figuren befinden. Immer, nachdem er ein weiteres Urteil vollstreckt hat, sieht man Chang in einer Karaokebar singen. Es klingt nicht schön. Aber es ist gleichzeitig das Menschlichste, wozu man hier in der Lage sein könnte.

Im Prinzip ist er der Gute, doch sein skrupelloses Vollstrecken des Todesurteils (beispielsweise in der Bar mit den "Stäbchen"), was an Folter grenz lässt ihn meiner Meinung nach nicht in einem besseren Licht erstrahlen, als Goslings Charakter Julian. Der
verschon zumindest die Tochter von Chang und erkennt das "falsche Verhalten" (wenn man es so nennen will) seines Bruders.

Ich denke keiner ist in diesem Film wirklich der Gute. Keiner ohne Sünde. Was ich mich auch gefragt habe: Ist Chang überhaupt Polizist? Er trägt keine Uniform und handelt (nennen wir es mal) "untypisch" im Ausüben der "Gerechtigkeit". Ich einigen Rezensionen wird er auch als Angel of Vengeance bezeichnet.


DJANGOdzilla hat geschrieben:
Die Rolle Crystals ist dann gleichzeitig auch eine der Schlüsselfiguren: Als treibende manipulative Kraft setzt sie die blutigen Ereignisse erst richtig in Gang. Perfekt versteht sie es dabei, ihrem verbleibenden Sohn Minderwertigkeitsgefühle einzuimpfen, indem sie ihm immer wieder zu verstehen gibt, dass sie seinen toten Bruder stets bevorzugte. Der inzestuöse Hintergrund dieser Beziehung ist dabei eindeutig und erfolgter Kindesmissbrauch mehr als wahrscheinlich: „Ich will sie so jung wie möglich“, sagt Billy, kurz bevor er zum Mädchenmörder wird. Als man Crystal mit seiner blutigen Tat konfrontiert, fällt ihre Antwort nach kurzer Pause sehr lapidar aus: „Ich bin mir sicher, er hatte seine Gründe.“

Während Billy seine Beziehungsunfähigkeit durch sexuelle Perversionen und Gewaltexzessen zu kompensieren versuchte, geht Julian im Gegenzug den passiven Weg: Zwar hat er zumindest so etwas ähnliches wie eine Freundin, doch schafft er es nicht, sie auch nur zu berühren, lässt sich lediglich von ihr fesseln, um ihr bei der Masturbation zuzusehen - ein treffendes Bild für Julians Ohnmachtsgefühl, das sich wie ein Leitfaden durch die Handlung zieht.


Der Gedanke des Missbrauchs kam mir auch.
Ich dachte aber eher, dass Julian und sein Bruder sowohl vom Vater vergewaltigt wurden (darum auch die Rache durch Julian an diesem, der spätestens dann zum emotionalen Krüppel wurde), als auch an eine wirklich sexuelle Beziehung zu der Mutter. Die Billy vermutlich mehr gefallen hat, als Julian. Die "Ansprache" der Mutter im Restaurant und das Beschreiben der Schwänze der beiden hörte sich nicht an, als wenn sie die bei den Jungs als Kinder im Planschbecken gesehen hat, oder so.

Genau wird man es nicht sagen können, aber ein gewisser geschlechtlicher Kontakt zu den Eltern wird sicherlich die Psyche der Brüder empfindlich angeknackst haben.



@Thomas Morus: Ich hätte gedacht, die gefällt der besser.
Ich würde aber auch sicherlich eine Zweit-/ Drittsichtung empfehlen. Ich glaube man muss tatsächlich ganz und ohne Kompromisse in dem Film versinken. Ich denke dann gibt auch TRAXX noch mal ein, zwei Punkte mehr.
Um auf Refns Drogen-Kommentar oben zu kommen - Um so mehr ich hier wieder lese über den Film, um so mehr möchte ich ihn wieder sehen... Ist der Film doch LSD?


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 22:03 
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Der Soundtrack ist übrigens auch nicht zu verachten. Blau/ Rot steht er bei mir jetzt im Schrank 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 25.07.2013 22:39 
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Logan5514 hat geschrieben:
Um auf Refns Drogen-Kommentar oben zu kommen - Um so mehr ich hier wieder lese über den Film, um so mehr möchte ich ihn wieder sehen... Ist der Film doch LSD?

Wenn du "es" immer wieder brauchst und richtig gierig danach wirst, dann ist es eher Kokain. ;)

Wobei ich Kokain nicht sonderlich mag, aber LSD abgöttisch liebe! 8-)

Bis jetzt ist DRIVE mein LSD und ONLY GOD FORGIVES allenfalls ein Space-Cake! :P
Hoffe bei erneuter Sichtung wächst er zum Magic Mushroom heran. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 26.07.2013 00:19 
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TRAXX hat geschrieben:
Lesotho hat geschrieben:
Ich hab ihm im Original gesehen, mit UTs

Im Off-Broadway, oder? ;)
Da hab ich ihn auch gesehen. 8-)


Exakt :)

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BeitragVerfasst: 26.07.2013 17:05 
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Bin etwas zwiegespalten. Einerseits eine unfaßbare Augenweide, einfach genial, welche starken Bilder Refn da kreiert! Ganz, ganz großartige Kameraarbeit und Ausleuchtung, echt der Wahnsinn! Da entwickelt sich teilweise ein hypnotischer Sog, der einen mitreißt. Gosling ist gut, ihm wird aber von Vithaya Pansringarm und vor allem von Kristin Scott Thomas als wahre Höllenmutter die Schau gestohlen. Andererseits wirkt das Ganze aber schon sehr bemüht, als wolle Refn das ultimativ langsamste Arthouse-Blutbad zelebrieren. Wobei die Gewaltausbrüche, die im göttlichen Drive noch mit der Wucht einer Dampframme durchs Publikum preschten, hier fast wirkungslos im Nichts verpuffen. Und mitgerissen hat mich das Geschehen auch nicht. Wer, wann wo, wie stirbt, war irgendwie egal. Insofern kann mein Urteil nur lauten: 90 Minuten prätentiös-blutige, visuell atemberaubende Langeweile, die man trotzdem nicht missen möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 27.07.2013 13:35 
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Logan5514 hat geschrieben:
Schöne Rezension DJANGOdzilla. Allerdings bin ich noch nicht ganz sicher - Magst du den Film oder eher nicht? Ganz klar hast du dich da nicht bekannt, oder?


Was soll ich sagen? Du hast mich ertappt! Selten war ich nach einem Film so dermaßen unschlüssig, was ich von dem gerade Gesehenen halten soll. Er hat mich weder restlos begeistert, noch hat er mich gnadenlos enttäuscht. Tatsächlich saß ich, als ich die Besprechung verfassen wollte, gut 90 Min. vor einer leeren Seite und wusste nicht, was ich schreiben sollte.

Eines wusste ich allerdings ganz sicher: OGF ist ein faszinierender, ungewöhnlicher Film. Und er ist auf jeden Fall ein "Grower" - ein Film, der bei jeder Sichtung wächst. Darum steht die DVD auch schon so gut wie im Regal.

Zitat:
Was ich mich auch gefragt habe: Ist Chang überhaupt Polizist? Er trägt keine Uniform und handelt (nennen wir es mal) "untypisch" im Ausüben der "Gerechtigkeit". Ich einigen Rezensionen wird er auch als Angel of Vengeance bezeichnet.


Zumindest stehen ja immer ein Haufen Polizisten um ihn herum, wenn er "arbeitet", und die gehorchen ja auch seinen Befehlen. Sein Beruf wird, wenn ich mich richtig erinnere, ebensowenig genannt wie sein Name. Lädt natürlich auch zu jeder Menge Spekulationen ein. OGF lässt ja absichtlich Vieles ziemlich vage.

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Zuletzt geändert von DJANGOdzilla am 27.07.2013 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 27.07.2013 13:42 
Am Dienstag werde ich mir den Film ansehen und dann mal meine unumstößliche Meinung abgeben.
Ich habe den Verdacht, dass mir der Film unglaublich gut gefallen wird. Bin echt gespannt.


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BeitragVerfasst: 27.07.2013 14:03 
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italo hat geschrieben:
Ich habe den Verdacht, dass mir der Film unglaublich gut gefallen wird. Bin echt gespannt.
Ich glaube auch, dass dies ein typischer "italo"-Film ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 27.07.2013 14:08 
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Logan5514 hat geschrieben:
Da es nicht viele Dialoge gibt, wäre sogar locker eine "O"-Vorstellung ohne "mU" drin .
In der Originalfassung sind allerdings viele Dialoge auch in Thai, was man in der deutschen Fassung leider ausgemerzt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 27.07.2013 18:36 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:
Logan5514 hat geschrieben:
Da es nicht viele Dialoge gibt, wäre sogar locker eine "O"-Vorstellung ohne "mU" drin .
In der Originalfassung sind allerdings viele Dialoge auch in Thai, was man in der deutschen Fassung leider ausgemerzt hat.


Das fiel auf, als Gosling Rache an dem Vater nehmen wollte. Ich fragte mich nur, warum fragt er "Was hat er gesagt", obwohl dieser ja (bei uns) Deutsch auf die Fragen antwortet... Na ja, früher oder später werde ich ihn auch noch im O-Ton genießen können.


Also ehrlich gesagt denke ich ja, dass der Film italo nicht so munden wird. "Amer" fand er ja ziemlich scheiße und irgendwie kann man ihn nicht ganz frei davon bekommen, dass es weder ein Ryan-Gosling-Film (im Hollywood-Sinne) ist und auch kein zweiter "Drive"... Ich bin sehr gespannt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 27.07.2013 19:59 
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Logan5514 hat geschrieben:

Also ehrlich gesagt denke ich ja, dass der Film italo nicht so munden wird. "Amer" fand er ja ziemlich scheiße und irgendwie kann man ihn nicht ganz frei davon bekommen, dass es weder ein Ryan-Gosling-Film (im Hollywood-Sinne) ist und auch kein zweiter "Drive"... Ich bin sehr gespannt ;)
Dass es kein zweiter DRIVE ist, wurde hier ja eigentlich in jedem Beitrag erwähnt - wer jetzt dennoch etwas Ähnliches erwartet, der ist wahrlich selbst dran schuld. :P

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 Betreff des Beitrags: Re: ONLY GOD FORGIVES - Nicolas Winding Refn
BeitragVerfasst: 30.07.2013 08:35 
Heute Abend werde ich mir den Film nun endlich ansehen. Ich freue mich echt drauf.
Falls es nicht zu spät wird gibt's noch eine Meinung zum Film.
Ich erwarte keinen zweiten DRIVE aber einen hoffentlich brillianten Ryan Gosling und einen innovativen Film von Nicholas Winding Refn.
Nach STAY, DRIVE und THE PLACE BEYOND THE PINES könnte das der nächste Hammer Film von Ryan Gosling sein. Ich finde den Schauspieler einfach großartig.


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