Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 07:24 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Aber auch bei den Comics sind die Storys besser. Und selbst wenn nicht: eine schlechte Vorlage würde doch auch keinen schlechten Film rechtfertigen.
Ich hatte jedenfalls- handlungstechnisch - an vielen Eurospys mehr Spaß.

Naja, DIABOLIK geht von der Handlung her, finde ich, ein bisschen als Fantomas-Kopie durch.
Ob er das gut oder schlecht macht sei dahingestellt, aber solange es genug anderes gibt, was mir an einem Film Spaß macht, kann es kein schlechter Film sein.
Ich weiß nicht, wie du den Film insgesamt siehst, du hast ja nicht mehr dazu geschrieben, als grandiose Optik, schwache Geschichte, aber solange ein Film Spaß macht, würde ich mich nicht an einer schwachen Story aufhängen.



Wenn sich die Story, wie geschildert, mit sinnlosen Wendungen (keiner weiß, wer Diabolik ist, aber jeder, wo seine Freundin zum Arzt geht), dann unterhält es mich auch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 08:57 
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EVA ist eben BeKANnT. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 09:24 
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Re: "Kant"
Ich denke daß die Namenswahl eher mit Philosophie und weniger mit Gynäkologie zu tun hat.

(Und ich bin mir nicht sicher, ob ein Muttersprachler dabei daran denken würde - manchmal ist es doch recht einsam in der Gossse, oder?).


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 09:26 
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Ich bin erschüttert über die harsche Kritik an einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Gleiches gilt für die Kritik an "Planet der Vampire", manches muss ich einfach nicht verstehen. :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 09:28 
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andeh hat geschrieben:
Ich bin erschüttert über die harsche Kritik an einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Gleiches gilt für die Kritik an "Planet der Vampire", manches muss ich einfach nicht verstehen. :shock:


Das hilft dir vielleicht :

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 09:30 
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Der_bärtige_Unsympath hat geschrieben:


:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 09:59 
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Oder auch Roy Black, "Du bist nicht allein..."

DIABOLIK auf seine Story zu reduzieren is was für Spaßverderber :).
Als ich in den 80ern die ersten Photos des Filmes sah, wollte ich ihn gleich mal gar nicht sehen (wäre eh
nicht gegangen), da ich sofort an die DREI SUPERMÄNNER oder ROTE PHANTOME dachte, und befürchtete,
das Sal Borgese zwischen Bava's Pappkulissen rumhüpft.
Hab ihn vor 10 Jahren zuerst gesehen (US DVD) und war von der ersten Minute an Fan.
Vor allem weil gerade der dämliche Run mit 100 "Comicverfilmungen" pro Jahr
begann, alle gleich infantil, aber das Zielpublikum zahlt für alle an der Kasse :).
DIABOLIK ist so ziemlich der einzige Film den ich je sah, der ein wirkliches
Comic-Feeling verbreitet. Dazu kommt kommt noch die Fantasie - Als IRON MAN würde
ich eher nix taugen, aber mit alten Sportwagen rumdüsen und mit ner hübschen Frau den Staat
bekämpfen, das kommt mir doch schon näher :).

Ausserdem ist WAH-WAH Top-10 Morricone bei mir...
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 18:28 
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Ich hab dieses Story-Genöle a la "schwache Story" oder "Story war mir zu dünn" etc. noch nie verstanden!
Als ob das bei einem audiovisuellen Medium wie Film das A und O wäre. Hier steht doch das Wie weit über dem Was.

Und wenn bei einem Film wie DIABOLIK schon wieder Plausibilitätsfragen ("keiner weiß, wer Diabolik ist, aber jeder, wo seine Freundin zum Arzt geht") gestellt werden, dann schwillt mir eh der Kamm und ich würde dringend zu einem Hobby-(bzw. zumindest zu einem Genre-)Wechsel raten.

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 18:44 
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Nochmal: eine Story kann simpel sein, wie bei vielen Western. Selbst die meisten Eurospys sind jetzt kein Feuerwerk an spannenden Twists. Aber sie unterhalten. Bavas Film ist schön ausgeleuchtet, nicht immer gut gefilmt aber die Story ist mitunter so dûnn, dass es weh tut. Weit unter Genredurchschnitt und da reist es die Optik, die viele Italos mit mäßigem Plot rettet dann eben auch nicht mehr raus.
Wer deswegen zum Hobbyechsel rät, sollte andere Foren goutieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 19:39 
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Nobody hat geschrieben:
Bavas Film ist schön ausgeleuchtet, nicht immer gut gefilmt aber die Story ist mitunter so dûnn, dass es weh tut.


... dass es 'Dir' weh tut, bitte schön :ugeek:

Für mich und viele andere wirkt dieses traumhafte Filmmachwerk wie allerfeinster Balsam für die geschundene Filmseele!
Ein filmisches Freudenfest für die 'Sinne' sozusagen (und nicht unbedingt für den nüchternen Verstand) ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 19:52 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Bavas Film ist schön ausgeleuchtet, nicht immer gut gefilmt aber die Story ist mitunter so dûnn, dass es weh tut.


... dass es 'Dir' weh tut, bitte schön :ugeek:



Stimmt, diese Subjektivierung gilt ja ohnehin.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 20:15 
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Nobody hat geschrieben:
Richie Pistilli hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Bavas Film ist schön ausgeleuchtet, nicht immer gut gefilmt aber die Story ist mitunter so dûnn, dass es weh tut.


... dass es 'Dir' weh tut, bitte schön :ugeek:



Stimmt, diese Subjektivierung gilt ja ohnehin.

Das ist wohl wahr und muss auch imho nicht jedesmal extra betont werden.

Mein Ansatz wäre vielmehr: Was ist für Dich eine Story, die "so dûnn [ist], dass es weh tut"? Wie ist deine allgemeine Definition von "dünne Story"?

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 20:52 
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Ich find's etwas unverständlich, wie hier ein italienischer "Comic-Film" aus den Mittsechzigern auf Storyplausibilität abgeklopft wird. Na klar, DIABOLIK ist nun nicht sonderlich hochspannend oder ausgeklügelt 'intellektuell' herausfordend. Aber darum ging's weder in der Vorlage, noch in seiner filmischen Umsetzung. Das Ding ist ein bunter Pulp-Blumenstrauss, der einfach Spaß macht - mehr nicht.

Was hätte sein können - wenn, ja wenn nur wenn, ist doch müßig. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 05.12.2017 21:40 
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Zahle 20-30 Euro für jedes dt. Aushangfoto welches mir fehlt :).

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 09:02 
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Bei dieser Diskusion hier merkt man deutlich das der Sbirro, der oft und gern Filmklassiker zerreisst, noch weit unter 30 ist. Nicht das ich ich seine Ansätze nicht verstehe und manchmal dadurch einen anderen Blick auf die von mir geliebten Filme bekomme. Doch leider schießt er hier über das Ziel hinaus, und da er nicht wie ich mit der Afri - Cola Werbung aufgewachsen ist, sieht er den Film durch die falsche Brille. Der Film ist eine Ikone der Pop Art und absolut Pulp. Nahezu unantastbar jedwelcher Kritik. Was hier dargeboten wird ist absolute Kunst und gehört deswegen zu den 100 besten Filmen die je gedreht wurden. Egal wie dünn die Story ist. Darum geht es hier überhaupt nicht. Was hier visuell abgeht ist wie ein guter Acid Trip, und auch die Musik, die mit Easy Listening gedudel sofort zum tanzen animiert ist erste Sahne. Einer der Filme die auch ohne Ton auf jedem Rave der Welt groß projeziert nur mit Musik irgendeines DJ's laufen kann.

Deswegen
10/10
für die Mutter aller Comic Verfilmungen !!!!

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 10:04 
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Hö? Sbirro schreibt doch eigentlich das, was du schreibst. Du meinst bestimmt Nobody, oder? :?

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Regelmäßig neue Reviews von Stuart Redman und DJANGOdzilla bei
JÄGER DER VERLORENEN FILME


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 10:35 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:
Hö? Sbirro schreibt doch eigentlich das, was du schreibst. Du meinst bestimmt Nobody, oder? :?



Ja das war der böse böse Nobody, der eine stringente Story braucht. :mrgreen:
Das war nicht Sbirro. Der Kleine hat ausnahmsweise mit der derben Fehleinschätzung nichts zu tun.:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 12:03 
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TRAXX hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Richie Pistilli hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Bavas Film ist schön ausgeleuchtet, nicht immer gut gefilmt aber die Story ist mitunter so dûnn, dass es weh tut.


... dass es 'Dir' weh tut, bitte schön :ugeek:



Stimmt, diese Subjektivierung gilt ja ohnehin.

Das ist wohl wahr und muss auch imho nicht jedesmal extra betont werden.

Mein Ansatz wäre vielmehr: Was ist für Dich eine Story, die "so dûnn [ist], dass es weh tut"? Wie ist deine allgemeine Definition von "dünne Story"?


es gibt da verschiende "Probleme", die ich mit der Story habe.
Da sind, wie geschildert, die toten Enden, die durch wirklich abstruse (und imho nciht mal kreativ-abstruse) Wendungen "gelöst werden müssen. Ebend as Beispiel, dass niemand Diabolik zu fassen bekommt, aber er dann in eine Falle gelockt werden kann, weil seine Freundin wie du und ich zu ihrem Hausarzt geht.
Oder die Heist-Szene im Schloss, als Diabolik auf den Turm stürmt und das Katapult entdeckt. Spannung entsteht in einem solchen Film ja nicht dadurch, dass man nicht weiß, ob der Held entkommt oder nicht sondern durch das wie. Der Zuschauer (oder ich zumindest) kann sich doch im Vorraus viele mögliche Szenarien ausmalen. In einem Diabolik-Comic hat er in solchen Situationen oft einen Polizisten in eine dunkle Ecke gelockt, niedergehauen und ist dann mit neuer Maske rausspaziert. In etlichen Euro-Spy-Filmen wäre er tatsächlich auf das Katapult gestiegen und hätte sich spektakulär rausschießen lassen. Das wären alles wenig realistische, over-the-top Auflösungen, die alle gut zu so einem Film passen. Doch das Wegschießen des Dummies und das Herauslocken aller Polizisten aus dem Schloss ist nicht nur wenig realistisch (was ja in so einem Film nicht schlimm ist) sondern meines Erachtens von vielen Möglichkeiten die banalste und somit enttäuschendste Lösung. Und von solchen Szenen gibt es leider eine ganze Reihe.
Vielleicht trifft "banal" es am treffendsten. Einfach, wie viele italienische Genrefilme aufgebaut sind, ist nicht schlimm, banal ist aber fatal.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 12:19 
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Gottchen sind wir empfindlich :).
Ja klar, die Dummy-Szene ist dumm. Mich hat z.B. immer die Einfahrt in seine Tiefgarage gestört,
gleich am Anfang. Man sieht, dass der Wagen da eigentlich gar nicht reinpasst. Wenn sich
der Grasdeckel schließt... Who cares. Das Positive macht den Film einmalig, optisch zum Fest und extrem
unterhaltsam.

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 12:37 
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Wenn ich ganz ehrlich bin dann gibt es von Bava auch nicht so viele Filme die einem auch wirklich noch aus den Socken hauen.
Das ist mir in den letzten Jahren immer mehr bewusst geworden, da ich nach seinen 60er Gotik - Klassikern und den früheren Giallos und den für mich über alles stehenden WILD DOGS blind vor Begeisterung war.
( Einer der größten filmischen Nieten von ihm ist für mich BARON BLOOD )
Ich mag diese Agenten-Streifen sowieso nicht so sehr, aber nach den ganzen Lobpreißungen auf DIABOLIK war ich doch restlos entäuscht.
Und da helfen auch die bekannten Farbenspiele wenig.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 12:40 
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Das hat mich wiederum nicht gestört, hat aber auch mit der Story nichts zu tun. Es wäre auch halb so wild, wenn es nicht dutzende zeitgenössischer Genrefilme gäbe, die es besser machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 12:42 
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Nobody hat geschrieben:
Das hat mich wiederum nicht gestört, hat aber auch mit der Story nichts zu tun. Es wäre auch halb so wild, wenn es nicht dutzende zeitgenössischer Genrefilme gäbe, die es besser machen.



und trotzdem ist Bava ein bis heute richtungsweisender Regisseur. Waran das wohl liegen mag?


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 13:50 
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Ich denke es geht weniger darum daß die Story "dünn" ist, sondern daß sie ziemlich einfallslos ist. Was leider auch weitgehend für Bavas Inszenierung gilt. Auch sonst sehe ich da zu viele Sachen die den Eindruck machen als hätte niemand sich hierbei viel Mühe gegeben, und auch visuell finde ich das nur in einigen Passagen interessant.
Noch mal, der gut vergleichbare Barbarella ist da in fast jeder Hinsicht sehr viel besser. Auch die Fantomas Filme machen da mehr Spaß.

Meine Bava Bilanz sieht überhaupt reichlich enttäuschend aus. Viel mittelmäßiges, einige richtige Gurken, ein paar ganz Nette, und nur wenig was wirklich Spaß macht.


Zuletzt geändert von Stanton am 06.12.2017 20:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 14:55 
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italo hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Das hat mich wiederum nicht gestört, hat aber auch mit der Story nichts zu tun. Es wäre auch halb so wild, wenn es nicht dutzende zeitgenössischer Genrefilme gäbe, die es besser machen.



und trotzdem ist Bava ein bis heute richtungsweisender Regisseur. Waran das wohl liegen mag?


Womöglich an der guten Auslichtung seiner Szenen, die ich gar nicht in Frage gestellt habe? Allerdings wüsste ich auch nicht, wer dich später bewusst auf Bava bezogen hat... Wegen der interessanten Storys seiner Streifen sicherlich nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 16:09 
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Nobody hat geschrieben:
Allerdings wüsste ich auch nicht, wer sich später bewusst auf Bava bezogen hat... Wegen der interessanten Storys seiner Streifen sicherlich nicht.



Unendlich viele Filmemacher haben sich an Bava orientiert:
Dario Argento, John Carpenter, Ridley Scott, Nicolas Winding Refn, Martin Scorsese, Tim Burton, Joe Dante, John Landis, Francis Ford Coppola, Roger Corman, Ryan Gosling, Quentin Tarantino, Federico Fellini usw.

Die Storys waren bei Bava nie besonders wichtig, auch wenn sich Ridley Scott für ALIEN von PLANET DER VAMPIRE inspirieren ließ.
Du erkennst schlichtweg die Kunst an seinen Filmen nicht, deswegen bringst Du die Storys ins Spiel, wobei diese bei Bava am allerwenigsten wichtig sind. Die sind bei Bava nicht der Punkt und das muß man erkennen um ihn schätzen zu können.


Wenn man seine Werke betrachtet entdeckt man fast in jedem Film Dinge, die sich auf kommende Filme ausgewirkt haben.
RICHTUNGSWEISEND ist bei Bava das richtige Wort!


.. einen Film wie Diabolik muß man visuell, atmosphärisch und akkustisch "erleben" und sich nicht an der Story aufhalten, weil die nur Mittel zum Zweck ist.


Zuletzt geändert von italo am 06.12.2017 16:36, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 16:27 
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Wenn du nicht verstehen willst, was ich sage, brauchst du auch nicht drauf antworten.
Und um es mit deinen Worten auszudrücken: wenn das Mittel nicht funktioniert, wird der Zweck nicht erfüllt.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 16:33 
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Nobody hat geschrieben:
wenn das Mittel nicht funktioniert, wird der Zweck nicht erfüllt.


FÜR DICH wird der Zweck nicht erfüllt, weil Du die Kunst darin nicht siehst.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 16:48 
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In der Geschichte nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 17:20 
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Geht es bei DIABOLIK denn nicht um den Reiz, einen "bewegten" Comic zu sehen? Zusammen mit der ganzen Sprunghaftigkeit, die ein Comic-Heft hat, mit dem Komprimierten in der Handlung, mit den eindimensionalen Charakteren etc. - ich erinnere mich an eine Szene im Fim, in der es eine Innenaufnahme im Auto gibt, bei der der Rückspiegel als innere filmische Rahmung fungiert und somit wie in einem Comic verschiedene "Bilder" ineinander geschachtelt sind - meiner Meinung nach legt Bava mit solchen "Bildern" Rezeptions-Muster aus, die vorgeben sollen, wie - also auf welche Weise - der Film wahrzunehmen sei...
nach meinem Empfinden hat diese Form von Intermedialität (hier: das ästhetische Spiel des Films mit dem zweidimensionalen Comic-Bild) ganz hervorragend gepasst...


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 Betreff des Beitrags: Re: GEFAHR: DIABOLIK - Mario Bava
BeitragVerfasst: 06.12.2017 17:36 
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Ich stelle das Visuelle auch nicht (so sehr) in Frage, dennoch ist ein Film ein komplexes Gesamtkunstwerk und die Balance zwischen Optik, Audio und Story muss irgendwo gegeben sein. Natürlich gibt es Filne, die mehr über das eine oder das andere kommen. Aber - und das war ja mein einleitender Kritikpunkt - hier ist mir die Diskrepanz zu groß. Das ist mein Eindruck, aber auch der wird ja hier teilweise geteilt.
Im Übrigen - aber das gehört in einen anderen Thread - bin ich mir nicht sicher, ob Scott wirklich von Planet der Vampire beeinflusst wurde. Das steht zwar bei Wiki und einigen zweitklassigen Filmlexikaschreibern sind gewisse storytechnische Parallelen aufgefallen, dass muss aber nicht heißen, dass es stimmt.


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