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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 07.09.2010 17:29 
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OT: La battaglia del deserto (1969)

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Nach einem verlustreichen Gefecht schließen sich fünf Engländer und zwei Deutsche zusammen, um gemeinsam den Weg durch die Wüste zu bestreiten...

Bei Kriegsfilmen finde ich es weitaus interessanter, wenn sie sich auf die zwischenmenschlichen Konflikte konzentrieren, anstatt auf ewig ausgewalzte Schlacht-Szenen. Und genau in dieser Hinsicht kann der Film punkten. Denn obwohl die Protagonisten in dieser Notsituation mit immer knapper werdendem Wasser eigentlich auf einander angewiesen sind, sorgen Misstrauen und Feindseligkeiten ständig für Zündstoff. Zusätzlich werden die Charaktere durch zahlreiche kurze Rückblenden noch etwas vertieft. Das Wüsten-Setting sorgt gerade in Verbindung mit Bruno Nicolais Musik für eine recht dichte Atmosphäre, allerdings muss man auch sagen, dass der Film nicht gerade an Einfällen übersprudelt - da hat man Einiges schonmal so ähnlich gesehen - doch diese minimalistische, eher auf's Innenleben der Figuren fixierte Herangehensweise funktioniert in dem Fall nicht schlecht, was wohl zum großen Teil am Cast liegt. Dieser bietet viele bekannte Gesichter, besonders heraus stechen George Hilton, Ivano Staccioli und Frank Wolff, die beiden Letzteren in Rollen mit ziemlich psychopathischen Anwandlungen.

Solider, leicht über dem Durchschnitt angesiedelter Italo-Kriegsstreifen, der aber auch nichts wirklich Neues zu bieten hat. Kann man sich ansehen!

Zu finden in der ersten Kriegsfilm-Box von MIG.


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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 07.09.2010 20:05 
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Ein älterer Kurzkommentar:


Heiß über Afrikas Erde

Der zweite Weltkrieg tobt auch in Nordafrika. Ein Trupp Engländer unter der Führung von Captain Bradbury (George Hilton) soll etliche Minen auslegen, man will den Deutschen eine bestimmte Route aufzwingen, damit man sie aus strategisch günstiger Position attackieren kann. Doch die Wehrmacht grätscht dazwischen, Bradbury kann lediglich mit ein paar Soldaten knapp entkommen. Da der Sprit des LKW begrenzt ist, man dazu auch noch völlig von den eigenen Truppen abgeschnitten ist, beschliesst Bradbury Vernunft walten zu lassen und sich dem Feind zu ergeben. Auf dem Weg zurück findet man jedoch nur noch eine versprengte Einheit der Deutschen vor, die lediglich aus Hauptmann Heinz (Robert Hossein) und einem Soldaten besteht. Die Feinde beschliessen sich gemeinsam auf den Weg zu machen, Glück hat der, dessen Truppen man zuerst aufspüren kann. Die Stimmung ist von Anfang an geprägt von Mißtrauen und unterschwelligem Hass aufeinander. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis es zu einem Ausbruch der Gewalt kommt...

Regisseur Mino Loy präsentiert dem Zuschauer einen kleinen WWII Film aus Italien. "La Battaglia del Deserto" stammt aus dem Jahre 1969 und kann mit Stars des Italo-Kinos aufwarten. George Hilton kennt man aus zahlreichen I-Western und Gialli, der Franzose Robert Hossein ist aus zahlreichen europäischen Produktionen bekannt. Ansonsten ragt aus der Besetzung noch Frank Wolff hervor, der hier einen extem fiesen, verdorbenen Charakter spielen darf. Positiv fällt auf, dass der Film weder die britischen noch -wie so oft- die deutschen Soldaten lediglich als Monster darstellt, jede Seite hat anständige und abstossende Figuren. In diversen Rückblenden erfährt man Details aus dem Leben der Protagonisten. Ereignisse die sich vor dem Krieg abspielten, die die aktuelle Motivation der jeweiligen Figuren begreifbar machen. So wird plötzlich klar warum Hauptmann Heinz -der eigentlich ein "patenter Kerl" ist- einen unverhohlen Hass auf die Engländer hegt usw.. Man bekommt in erster Linie ein zwischenmenschliches Drama geboten, wilde Kriegsaction steht ein wenig im Hintergrund, obwohl es ein paar entsprechende Szenen zu sehen gibt. Insgesamt wurden die Figuren ansprechend ausgearbeitet und sind gut gespielt, von daher zeigt der Daumen klar nach oben!

Der deutsche Titel "Heiß über Afrikas Erde" mutet ein wenig merkwürdig an, hört er sich doch eher nach einem wüsten Sexploitation Erguss an. Als einer von vier Filmen, die unter dem Dach "Die grosse Kriegsfilm Box" von MIG veröffentlicht wurden, hat man dem Film nun den Titel "Rommel: Heisse Erde Afrika" verpasst, was natürlich ebenfalls grober Unfug ist. Der Qualität des Werkes tut dies keinen Abbruch. Da auch "Kommandounternehmen Radarfalle" ein gelungener Beitrag ist, kann ich das kleine Boxset auf jeden Fall empfehlen. Die beiden übrigen Titel habe ich noch nicht gesichtet, allerdings erscheint mir dies momentan unerheblich, denn für schlappe 10€ bekommt man auf jeden Fall zwei wirklich sehenswerte Filme! Die Bildqualität von "Kommandounternehmen Radarfalle" war ansprechender, "Heiß über Afrikas Erde" schwächelt in der Disziplin Bildschärfe teilweise deutlich. Ich weiss nicht woran es liegt, mir scheint das Bild zu stark mit Filtern bearbeitet worden zu sein. Filmkorn und Kratzer -wie beim vorhandenen Trailer- wären mir lieber gewesen. In Anbetracht des geringen Preises sehe ich über dieses Manko aber gern hinweg. Der Film soll übrigens nicht ganz uncut sein, und der alten Kinofassung entsprechen die in Deutschland lief. Was genau fehlen soll entzieht sich meiner Kenntnis, zerschnippelt wirkt der Film auf mich nicht. Ich kann mit dieser Version gut leben, Freunde dieser Art Film können zugreifen, sofern sie keine Technik-Onanisten sind!

Gut = 7/10

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 08.09.2010 20:28 
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Im kleinen Subgenre der Italo-Wüsten-Kriegsfilme mein liebster. Ich stehe sehr auf "uneasy alliance" Filme, und dieser hier ist keine Ausnahme. Manch einer wird bemängeln, dass die Figuren für einen charakterbasierten Film nicht genug Tiefe besitzen, aber bei HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE handelt es sich um einen sehr solide gefertigten Männerfilm im Groschenromanstil. Musik, Kamera und Ensemble sind vorzüglich, und spannende Momente gibt es sogar auch. Klar über dem Durchschnitt.


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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 15:52 
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Grad eben gesehen, ganz starkes Kriegsdrama was Loy hier abliefert. Hier war es wieder mal eine richtige Freude den Film zu sehen, da ich vorher kaum was über ihn gelesen hatte und von daher auch nicht die Spannung vorweg genommen wurde.
Der Cast ist sensationell und die Musik von Nicolai unterstützt die tolle, minimalistosche Atmosphäre gut
Fand ich richtig geil ! :D 8 von 10

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 15:58 
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Ivan Staccioli ist echt genial!

Die beiden Kriegsfilmboxen von MIG sind schwer zu empfehlen ;)

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 16:02 
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Wie sind den die Filme von der 2. Box ?
Die erste wurde mir gestern wie eine Granate ins Haus geworfen ( ;) ) und ich bin am überlegen ob ich mir die 2. Box kauf !
Demnächst seh ich mir noch den "Von allen Hunden des Krieges gehetzt" an, den hatt ich lang auf der Suchliste...

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 16:08 
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Aufjeden ne Sichtung Wert! Schlecht sind sie nicht....

4 Filme für billiges Geld, das machste nichts verkehrt...

Erinnere mich an einen Jugoslawen Film der mich schwer beeindruckt hat, so ganz ohne viel Action aber mit einer Athmo, sowas von...

Weis aber nimmer in welcher Box der war..

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 16:12 
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In der ersten Box spielen 2 Filme in Jugoslawien, einmal der Von allen Hunden des Krieges gehetzt mit Gianni Garko und einmal "der letzte Haufen der 7. Divison". Dieser sieht aber nicht so dufte aus, finde ich, scheint auch bloß eine TV/VHS Synchro zu sein. Bei den Hunden ists zwar auch bloß eine TV Synchro, aber zumindest sind Garko und Horst Frank an Bord ! :D

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 16:25 
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War wohl der Divisionsfilm....

Spielte die ganze zeit auf einem verlassenen Bahnhofsgelände, nur eine Familie wohnte dort, cooler Score.... wenig Los aber guter Film...

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 16:34 
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Ja, wird der Divisions film sein ! Hätte mich da vorerst nicht ran gewagt, aber wenn du sagt der Film sei gut, dann schauma mal ! :)

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 20:59 
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reggie wrote:
War wohl der Divisionsfilm....

Spielte die ganze zeit auf einem verlassenen Bahnhofsgelände, nur eine Familie wohnte dort, cooler Score.... wenig Los aber guter Film...

Klingt eher nach dem "Todeszug nach Berlin" aus der zweiten Box mit Ty Hardin. Seltsamer Film. Absolut zero Budget, kryptische Minimaldialoge, teilweise wirkt er wie ein Amateurfilm, dann gibt es aber wieder grandiose Momente mit melancholischer Gitarrenmusik und langen statischen Einstellungen am Bahnhof.


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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 20.05.2012 22:37 
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ephedrino wrote:
reggie wrote:
War wohl der Divisionsfilm....

Spielte die ganze zeit auf einem verlassenen Bahnhofsgelände, nur eine Familie wohnte dort, cooler Score.... wenig Los aber guter Film...

Klingt eher nach dem "Todeszug nach Berlin" aus der zweiten Box mit Ty Hardin. Seltsamer Film. Absolut zero Budget, kryptische Minimaldialoge, teilweise wirkt er wie ein Amateurfilm, dann gibt es aber wieder grandiose Momente mit melancholischer Gitarrenmusik und langen statischen Einstellungen am Bahnhof.


Jo genau der ;) Die Gitarrenmukke ist super, die grandiosen Momente überwiegen ;)

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 21.05.2012 14:14 
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Wie sind den nun die anderen Filme der 2. Box ?

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 21.05.2012 18:04 
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Must mal in meinem Filmtagebuch suchen, da hab ich über alle was geschrieben!

Schlecht war keiner!

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 21.05.2012 18:09 
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Wenn keiner schlecht war, dann ist die Box schon so gut wie gekauft !

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 17.07.2012 21:55 
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Alternativer Titel: La battaglia del deserto
Produktionsland: Frankreich, Italien, Spanien
Produktion: Luciano Martino , Mino Loy
Erscheinungsjahr: 1969
Regie: Mino Loy
Drehbuch: Ernesto Gastaldi
Kamera: Federico Zanni
Schnitt: Eugenio Alabiso
Musik: Bruno Nicolai
Länge: ca. 87 Min
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Robert Hossein, George Hilton, Frank Wolff, Rik Battaglia, Ivano Staccioli, Goffredo Unger


Nach einem erfolglosen Gefecht miteinander, schließen sich fünf Engländer und zwei Deutsche zusammen um durch die Wüste zu marschieren, um so vor dem Verdursten gerettet zu werden. Allerdings arbeiten sie nicht miteinander, sondern gegeneinander.

Die Anfangsmusik entpuppt sich als richtig guter Score und lässt auf weiteres im positiven Sinne hoffen. Dieses lässt erst einmal reichhaltig MG Feuerwerk und den ein oder anderen Panzereinsatz folgen. Danach beruhigt sich die Lautstärke aber nicht die Situation, denn diese geht innerhalb Afrikas heißer Erde gleichermaßen explosiv zur Sache.

„Keins von den Schweinen darf lebend entwischen!“

Robert Hossein, George Hilton, Frank Wolff und Rik Battaglia zelebrieren den Tanz auf einem menschlichen Pulverfass, dass jede Sekunde zu explodieren droht. Der Hass untereinander ist das was Mino Loys Film ausmacht. Hier ist nicht allein die Vordergründigkeit zu sehen, dass die Engländer die Deutschen, sowie die Deutschen die Engländer als Schweinehunde bezeichnen. Ganz und gar nicht, denn der Hass liegt viel tiefer und extremer in jeder der Personen verankert. Ausnahme ist: Captain George Bradbury der bei allen Strapazen immer noch an die Menschlichkeit glaubt und das Gute im Menschen sucht. Diese Mission kann sich der Captain allerdings schenken, denn auf Afrikas heißer Erde gibt es keine Empfänglichkeit für Gutmütigkeiten. Die Gründe für den allgemeinen Hass versucht der Film anhand von Rückblenden zu vermitteln. Dieses ist im Fall Captain Curd Heinz, auch durchaus erfolgreich.

Richtig Vollgas gibt allerdings Frank Wolff in der Rolle des Red Wiley. Ein Menschenhasser vor dem Herrn, der Nichts mehr liebt als seine eigene Haut und dafür ist er jederzeit bereit die Haut der Anderen dem Teufel zu verkaufen.

„Engländer verdienen kein Mitleid.“

Durch die hochbrisante Situation ist man sehr schnell in Mino Loys Film angekommen und freut sich auf die anstehenden Psychospielchen. Dieses bringt natürlich auch einiges an Spannung mit sich, da die Personen zwar auszurechnen sind, es allerdings in der Schwebe liegt, wann sie zum nächsten Schlag gegen den Anderen ausholen werden.

Der Gernrekundige merkt schnell, dass er sich im Prinzip in einem Film mit reichhaltig Italo-Western-Flair befindet. Die Wüstenlandschaft und einige Einstellungen verstärken diesen Eindruck.

Unsere sieben Hauptdarsteller machen ihre Sache allesamt gut. Allerdings stechen Robert Hossein, George Hilton und Frank Wolff besonders hervor. Gerade Frank Wolff gelingt es zum gemeinen Sympathieträger zu werden.

Fazit: Herrlich fieses Italo-Cinema dass zum Ende zwar noch einen Wink Richtung Menschlichkeit gibt, allerdings insgesamt als richtig schön dreckig durchgeht.

7/10

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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 29.07.2012 09:20 
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Als ich in der Auftaktszene die französische Knollnase Robert Dalban an der Generalstabskarte sah, wurde mir bereits richtig warm um's Herz und freute mich auf einen vergnüglichen Filmabend. Was ich dann geboten bekam übertafen sogar noch meine Erwartungen. Der Film war extrem spannend, so daß ich über einige, mir nicht nachvollziehbare, Handlungen (wieso nutzt man eine 5-gegen-2-Situation nicht aus ?, wieso läßt man seinem Feind,den man loswerden will Wasser da, obwohl man selbst am Verdursten ist ?, wieso läßt man ihm dazu noch eine Waffe ?, wieso versucht man ihn zu retten, obwohl man eine Minute vorher seinen Tod billigend in Kauf nimmt ?, wieso wurde gerade Frank Wolff verrückt, obwohl er als einziger über genug Wasser verfügt ?) hinwegsehen kann. Eine Klasse-Bestzung spielt großartig auf, die erste Synchron-Riege tritt an, dazu ein Score, für den Bruno Nicolai nachträglich in den Adelsstand erhoben werde müßte. Mit 80' ist die Laufzeit recht bescheiden, so daß man voll und ganz von einem kurzweiligen Filmvergnügen sprechen kann.


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 Post subject: Re: HEISS ÜBER AFRIKAS ERDE - Mino Loy
PostPosted: 29.07.2012 09:40 
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Mailman wrote:
dazu ein Score, für den Bruno Nicolai nachträglich in den Adelsstand erhoben werde müßte.


Ein wahres Wort ! Die Musik ist meisterhaft...

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