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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 17.11.2016 15:23 
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dark_clouds hat geschrieben:

[Wusste ebenfalls nicht, dass LSP um die Ecke wohnen... Vielleicht kann man da ja mal einen Tag lang reinschnüffeln...?]



Na die werden sich freuen. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 17.11.2016 20:56 
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Wenn er Blumen mitbringt, dann aber bestimmt :D


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 02.12.2016 01:17 
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Wahnsinn was ihr für einen Aufwand betreibt, tausend Dank für alle erschienenen und kommenden EDV Veröffentlichungen! Euer Enthusiasmus ist echt nicht mit Geld aufzuwiegen.

Ich besitze von JET GENERATION noch 14 Original Kino Aushangfotos von 1969. Falls ihr später noch auf der Suche nach Bonusmaterial seid und ihr diese noch nicht haben solltet.

BildBild


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 02.12.2016 02:30 
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Tolle Fotos :D
Ich hoffe, dass der Film irgendwann erscheinen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 02.12.2016 11:05 
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Ein Teil der Aushangfotos lässt mich gar an BLOW UP denken.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 02.12.2016 23:22 
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Oh ja! Die Fotos machen auf jeden Fall Lust auf mehr :)


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 03.12.2016 01:21 
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Geliebte Subkulturer, ich weiß es ist sicher der unpassende Zeitpunkt, aber gibt es bei dem Film eigentlich bald wieder einen Tagebucheintrag?


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 03.12.2016 02:37 
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Ninja hatte Ende Oktober in einem anderen Thread geschrieben:
Zitat:
Wir werkeln erstmal mit Heinz Klett, danach gibt es wieder Updates zu anderen Titeln


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 03.12.2016 13:36 
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Steven Ogg hat geschrieben:
Geliebte Subkulturer, ich weiß es ist sicher der unpassende Zeitpunkt, aber gibt es bei dem Film eigentlich bald wieder einen Tagebucheintrag?


Sicher wird es den geben, vielleicht auch schon sehr bald, aber der Tisch ist randvoll mit Arbeit und ein paar Sachen müssen erledigt werden, bevor wir die Zeit für einen weiteren Bericht freischaufeln können.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 01.02.2017 02:37 
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Hallo,

was ist bei dem Film denn mit dem Kameranegativ geschehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 01.02.2017 16:47 
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Subkultur-Entertainment hat geschrieben:
Sicher wird es den geben, vielleicht auch schon sehr bald, aber der Tisch ist randvoll mit Arbeit und ein paar Sachen müssen erledigt werden, bevor wir die Zeit für einen weiteren Bericht freischaufeln können.


Der Stand ist immer noch aktuell. Erstmal ist Klett an der Reihe.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 31.05.2017 22:42 
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Habe dieses Thema gerade mal wieder ausgiebig vom ersten Eintrag an gelesen und festgestellt das der letzte Eintrag schon über ein Jahr her ist.

Ninja hat geschrieben:
Der Stand ist immer noch aktuell. Erstmal ist Klett an der Reihe.


Raus isser und er ist GEIL!!!
Also her mit dem nächsten Update 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 01.06.2017 00:28 
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Steven Ogg hat geschrieben:
Also her mit dem nächsten Update 8-)


Da es ein paar schöne und unschöne Entwicklung gibt, wird auch an dieser Stelle in kurzer Kürze wieder ein Update auftauchen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 25.11.2017 16:33 
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Jetzt spiele ich mal den Pusher.

Gibt es ein Update?
Anderthalb Jahre sind genug Zeit um eine Ausrede zu formulieren :lol: ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 15:50 
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Lange war es still hier, viel zu still.
Aber nach der Ruhe kommt bekanntlich meist ein Sturm, was in diesem Fall einen neuen Eintrag ins Logbuch bedeutet ;)
Bis wir die zwischenzeitlichen Erkenntnisse und Fortschritte alle niedergeschrieben haben,
könnt ihr euch die kleine Wartezeit schon mal mit dem Kinotrailer versüßen.

Wer sich an UPDATE Nr. 2 erinnert,
der wird bestimmt auch noch wissen, in welchem Zustand das Trailermaterial bei uns eintraf.

BildBildBildBild

Viel Spaß!

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 15:59 
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Subkultur-Entertainment hat geschrieben:

Wer sich an UPDATE Nr. 2 erinnert,
der wird bestimmt auch noch wissen, in welchem Zustand das Trailermaterial bei uns eintraf.

BildBildBildBild




Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.


JET GENERATION ist schon so gut wie gekauft!

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 16:06 
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Toller Kinotrailer. Und ja, auch ich werde den Film dann auf jeden Fall kaufen.

Roger Fritz hier mal als Schauspieler


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 16:21 
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Ein Träumchen, danke für den Trailer! 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 16:48 
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italo hat geschrieben:
Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.


Wird sich schwierig gestalten, nachdem auch ARRI die Kopierstraße aufgrund von Auftragsmangel geschlossen hat.
Zudem wäre der Aufwand viel zu teuer, als dass es sich einer ans Bein binden würde.


Zitat:
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So ist's brav!

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 17:03 
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Subkultur-Entertainment hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.


Wird sich schwierig gestalten, nachdem auch ARRI die Kopierstraße aufgrund von Auftragsmangel geschlossen hat.
Zudem wäre der Aufwand viel zu teuer, als dass es sich einer ans Bein binden würde.



Einfach sehr schade.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 20:35 
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italo hat geschrieben:
Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.

Der Vorteil von digitalisieren Medien ist jedoch, dass sie 1:1 verlustfrei vervielfältigt werden können, sprich: das digitale Master kann auf beliebig viele Datenträger ausgelagert bzw. sicherheitskopiert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 20:46 
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TRAXX hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.

Der Vorteil von digitalisieren Medien ist jedoch, dass sie 1:1 verlustfrei vervielfältigt werden können, sprich: das digitale Master kann auf beliebig viele Datenträger ausgelagert bzw. sicherheitskopiert werden.


Das ist schon klar aber das Vertrauen in digitale Speichermedien habe ich halt nicht so ganz, auf 50 Jahre bezogen.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 20:57 
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italo hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Ich frage mich immer mehr, ob man zum Erhalt des Filmerbes, nicht besser neue körperliche Kopien vom Negativ machen sollte. Den digitalen Speichermedien vertraue ich weniger als den echten Negativen und Kopien. Die haben zumindest 50/70 Jahre gehalten und sind restaurierbar.

Der Vorteil von digitalisieren Medien ist jedoch, dass sie 1:1 verlustfrei vervielfältigt werden können, sprich: das digitale Master kann auf beliebig viele Datenträger ausgelagert bzw. sicherheitskopiert werden.


Das ist schon klar aber das Vertrauen in digitale Speichermedien habe ich halt nicht so ganz, auf 50 Jahre bezogen.

Naja, dass z.B. gleichzeitig die Festplatte crashed, die Disc sich auflöst, die Cloud ins Daten-Nirvana gepustet wird und ein Server-Anbieter pleite geht ist seeeehr unwahrscheinlich. Zumindest wesentlich unwahrscheinlicher als z.B. ein Großbrand in einem Celluloid-Lager.

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 06.03.2018 22:02 
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Es stellt sich höchstens die Frage, ob es nicht in einigen Jahrzehnten andere oder noch bessere Möglichkeiten der Digitalisierung gibt. Andererseits dürften sich unsere Sehgewohnheiten nicht mehr allzu drastisch verändern. Für die reine Lagerung ist die digitale Kopie letztlich besser geeignet, da sie eben 1:1 verlustfrei kopiert werden kann. Zumal es für die professionelle Archivierung andere Möglichkeiten gibt als unsere Heimgeräte.


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 07.03.2018 19:37 
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Gekauft!!!

:D


Bin echt immer wieder beeindruckt was man aus solchen fast verschimmelten Filmrollen alles retten kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 16.03.2018 23:44 
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Wir hatten es neulich angekündigt, darum ohne Umschweife zum nächsten Update:

Teil 4: DE-GENERATION

Sicherlich haben sich viele von euch gefragt, warum es lange so ruhig war um JET GENERATION. An dieser Stelle irrt sich nun speziell der,
der jetzt glaubt, wir wären untätig gewesen, oder hätten die Flinte ins Korn geworfen. Sollte sich jemand aufgrund der längeren Sendepause gar nicht mehr erinnern können, von was hier überhaupt gesprochen wird, empfehlen wir dringend noch einmal eine Auffrischung durch eifriges Studieren der vorhergehenden Logbucheinträge:

Der Anfang der Reise + Erster Zwischenstand = Perfekte Katastrophe

Während ihr also frustriert und gespannt abwarten musstet, haben wir (bzw. LSP Medien) zwischenzeitlich nicht einfach nur unaufhörlich weiter an dem Material gearbeitet, sondern auch umheimlich viel Hilfe angeboten bekommen (sogar die Murnau-Stiftung hat sich zwischenzeitlich pro-aktiv an uns gewandt und von Kinokopien in deren Fundus berichtet). Nach dieser langen Zeit und all den Hürden, wissen wir diesen Umstand sehr zu schätzen und möchten uns an dieser Stelle noch mal kollektiv bei allen bedanken, auch weil besonders wir jede Gelegenheit nutzen, die schwierige Lage beim deutschen Film, bzw. den Umgang mit selbigem, permanent zu thematisieren/kritisieren.

Lasst uns an dieser Stelle ins Detail gehen:
Wer die letzten Updates verfolgt hat und sich mit Filmrestaurierung im Allgemeinen identifizieren kann, der wird vermutlich erkannt haben, dass neben dem Teufel Essigsydrom, das Problem des Farbverlustes einen größeren Stellenwert einnimmt, aber dieses Thema soll nun erst einmal nicht im Fokus dieses Updates stehen, sondern unser guter alter Freund, die Schimmelfäule! Vor einigen Tagen haben wir den Trailer des Films erstmals öffentlich zugänglich gemacht, und weil es so schön war, gleich noch mal!

vimeo.com Video From : vimeo.com


Zur Erinnerung: Das uns vorliegende Ausgangsmaterial sah bei Ankunft so aus!
BildBildBild

An dieser Stelle noch einmal ein kleiner Einwurf, um euch eine Perspektive zu verschaffen. Wie geschrieben, sind wir nicht untätig und penetrieren unaufhörlich die Archive mit Materialanfragen. Hier ergab es sich zwischenzeitlich, dass in einem Archiv eine A/B-Rolle (also ca. 10 Min) vom englischen Tonnegativ gefunden wurde. Das Material wäre allerdings "verschimmelt" und nicht mehr brauchbar. Es wurde bereits "Schimmel" auf der Dose notiert und das Material wäre eigentlich nicht mehr abtastfähig.

Als uns die Dose dann aber erreichte, passierte Folgendes:

Das war die Dose:
Bild

...und das war der Inhalt:
Bild


Unfraglich gibt es eine minimale, oberflächliche Schimmelbildung, die allerdings leicht zu beseitigen war. Hier geht es nur darum, einmal den Blick dafür zu schärfen, was im Bereich Archiv bereits als "unbrauchbar" klassifiziert wird und wie tief es eigentlich noch runtergeht.
Wie auf den Fotos unschwer zu erkennen, war/ist das Material so stark gammelig und mit Schimmel überzogen, dass man wohl direkt ein Sondereinsatzkommando gerufen hätte, wäre man auch nur in die Nähe davon gekommen!

Aber zurück zum Trailer: Bei dem Material auf den Fotos handelt sich übrigens nicht einfach nur um schlichte 35mm Positivkopien, sondern um das Original Trailer-Internegativ (das natürlich aus Duplikatmaterial zusammengeklebt wurde), sowie um das deutsche und englische Tonnegativ und ein kombiniertes Bildinterpositiv samt Texting (aber ohne Ton).
Es war also nicht einfach nur damit getan, sich die 'schönste' Rolle herauszusuchen und diese zu säubern, sondern vielmehr musste das GESAMTE Material aufgearbeitet werden. Besonders schlimm haben sich die Start- und Endbänder aufgelöst, und sich dabei überall in jede Ritze und Windung des locker gewickelten Filmmaterials verteilt, bis in den Nutzbereich hinein. Wer Adleraugen besitzt, konnte bereits im Trailer wahrnehmen, dass sich das vorliegende Filmmaterial beginnt zu zersetzen. Bedauerlicherweise ist das ein Vorgang, der sich weder stoppen noch umkehren lässt.

Hier ein paar Schimmel-Shots:
BildBildBild

Wer glaubt, auf dem folgenden Bild psychedelische Spielerei oder Eiskristalle zu erkennen...
Nein(!), es ist tatsächlich die sich zersetzende Emulsion:
Bild

Die gute Nachricht ist, dass wir im Zuge dieser langwierigen Arbeit am Trailer nicht nur den deutschen Kinotrailer retten konnten, sondern dazu auch noch das dazugehörige englische Bildmaterial. Lediglich das englische Lichttonnegativ bleibt auch jetzt noch, aufgrund der massiven Wasserschäden, ein Sorgenkind. Es ist so extrem ausgetrocknet, dass es mehr oder weniger allein beim Abrollen droht, sich in Staub aufzulösen (siehe das gewellte Filmaterial in Foto 2 oben).

Aus diesem Grund ist das neulich angesprochene Thema - die Langzeitsicherung - ein Punkt, der uns unter den Nägeln brennt. Wir würden liebend gern neue 35mm Sicherungskopien erstellen und den Film so noch zusätzlich absichern, doch leider ist das mit der aktuellen Kopierwerkslage ausgeschlossen. Unsere Antwort darauf ist aber nicht Jammerei, sondern eben genau das zu tun, was wir tun:
Wir spucken dreimal fett in die Hände und sorgen dafür, dass das Material im Rahmen unserer Möglichkeiten erhalten wird.

Aber das Thema "Langzeitsicherung" verschränkt sich schnell mit dem gerade besprochenen "Flüssigkeiten und deren destruktive Einflüsse auf Filmmaterial".
Deshalb erlauben wir uns an dieser Stelle einen kleinen Ausflug zu einem anderen Projekt.

Möglicherweise haben sich seit dem Eintrag in der FSK-Datenbank viele gefragt, was für Neuigkeiten eigentlich bei DIE SPALTE zu erwarten sind. Auch dieser Film hat einen massiven Flüssigkeitsschaden über das gesamte Negativ erfahren, allerdings nicht durch unsachgemäße Lagerung, sondern durch offensichtliche Nachlässigkeit/Unwissenheit/Fahrlässigkeit (= auch Dummheit genannt) beim Umgang mit dem Filmmaterial im Zuge einer Wetgate-Kopierung (oder Abtastung) vor vielen Jahren. Das gesamte (!) Negativ, obwohl zwischenzeitlich optimal gelagert, ist davon betroffen:

BildBildBild

Aber auch hier arbeiten wir bereits an einer Lösung, das werden wir an anderer Stelle noch bekanntgeben.

Unser Punkt ist also dieser:
Selbst das beste Stück Film, mag es noch so gut gelagert sein, stellt keine Garantie dar.
Es spielen schlicht so viele Faktoren hinein.

Dazu gehört zuerst und vor allem, das Material (was die längste Zeit in irgendwelchen Dosen vor sich hinsauerte) sauber zu katalogisieren! Das ist bereits ein wichtiger Schritt zur Erhaltung, denn nur wenn überhaupt bekannt ist, um was es sich handelt, kann es vor Verlust oder gar Entsorgung bewahrt werden.

Zurück zu JET GENERATION:

Trübsal bringt an der Stelle nichts und ist sowieso nicht alles, was man blasen kann. Darum möchten wir auch hier (wie in jedem Update) noch eine kleine Überraschung präsentieren, die wir in den Untiefen der Archive gefunden haben:

Eine Sicherheitskopie vom deutschen Perfo-Ton (Magnet) des Films!
Das heißt also, ihr werdet in jedem Fall in den Genuss eines tollen deutschen Tons kommen!


Wen jetzt schon wieder das Kribbeln packt, der darf sich auf unseren nächsten Eintrag freuen, denn es gibt noch eine kleine und beinharte Stellschraube im Getriebe, welche wir bislang noch nicht angezogen haben ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 17.03.2018 00:41 
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Subkultur-Entertainment hat geschrieben:
sogar die Murnau-Stiftung hat sich zwischenzeitlich pro-aktiv an uns gewandt und von Kinokopien in deren Fundus berichtet


Die Rettung von Filmen ins digitale Zeitalter ist ja in aller Munde und mittlerweile dürfte es sich wohl rumsprechen, welchen riesen Beitrag ihr dazu leistet, wenn auch im verhältnismäßig kleinen Rahmen.
Was mir so gut an der EDV gefällt ist Euer Konzept, welches diese speziellen "deutschen" Filme in bester Qualität zugänglich macht, zur Rettung beitragt und dem interessierten Sammler bewusst macht, welch unglaublicher Akt nötig ist, dass die Filme auf Blu-ray letztendlich so aussehen.
So bekommt man als Sammler und Filmfreund das Gefühl in der EDV wahre Schätzchen serviert zu bekommen und gibt gern sein Geld dafür aus.

Mir gefällt das extrem gut!

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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 17.03.2018 00:55 
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Ja, von eurem Engagement könnten sich die Rechteinhaber mal eine Scheibe abschneiden. Das ist schließlich ihr Kapital.


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 17.03.2018 01:08 
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Kurze Fragen zum englischen Tonnegativ auf der A/B-Rolle (Bezieht sich das auf die Länge, wenn ja was bedeutet das A/B?).
Verstehe ich das richtig, dass es sich hierbei lediglich um den englischen Ton handelt ohne jegliches Bildmaterial? Warum verwendet man dann 35mm-Material, könnte man das nicht platzsparender unterbringen um Kosten zu sparen?
Bei normalen 35mm-Film mit Lichttonverfahren(?) passt der Ton doch auch auf einen kurzen Streifen neben dem Bild.

Ich sehe schon rollende Augen von 80% der DP-Userschaft aber hey, wer nicht fragt bleibt dumm :D


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 Betreff des Beitrags: Re: JET GENERATION (oder wie eine EDV entsteht)
BeitragVerfasst: 20.03.2018 09:50 
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Zitat:
Kurze Fragen zum englischen Tonnegativ auf der A/B-Rolle (Bezieht sich das auf die Länge, wenn ja was bedeutet das A/B?).


Ob die Antwort jetzt ebenso kurz ausfällt, wird sich gleich zeigen, aber mal der Reihe nach.
Ein regulärer Filmakt besteht durchschnittlich aus ca. 600m (ca. 22 min). Quellmaterial (d.h. Negative, Interpostive usw.) sind jedoch häuftig halbiert und als 300m Rollen archiviert (ca. 11 Min). Jeder Akt besteht daher aus zwei Teilen, deklariert als A+B.

Zitat:
Verstehe ich das richtig, dass es sich hierbei lediglich um den englischen Ton handelt ohne jegliches Bildmaterial?


Korrekt. Da der Magnetton (wie in den vorhergehenden Updates zu erkennen) leider komplett zerstört ist, bleibt leider nur das Tonnegativ übrig. Einen kopierten Positivtrailer der engl. Version haben wir leider nicht (wer einen hat, wir sind bedürftig ;) )

Zitat:
Warum verwendet man dann 35mm-Material, könnte man das nicht platzsparender unterbringen um Kosten zu sparen?


Na ja, als der Film produziert wurde, gab es nicht sonderlich viele alternative Methoden.
Das betrifft viele tausende andere Filme übrigens auch ;)
Aber 17.5mm Perfo ist schon deutlich platzsparender, wurde in vielen Fällen jedoch nicht immer archiviert,
da ein 35mm Tonnegativ für die Kopierprozesse notwendiger war.

Zitat:
Bei normalen 35mm-Film mit Lichttonverfahren(?) passt der Ton doch auch auf einen kurzen Streifen neben dem Bild.


Von unnormalen Gegebenheiten sind wir hier ganz weit entfernt. Wir reden ja hier von Negativmaterial. Das Bildnegativ ist immer ohne Ton.
Wie du richtig sagst, wird z.B. bei Kinokopien häufig das "Lichtton-Verfahren" verwendet. Damit der Lichtton aber auf den Film kommen kann, müssen erst ein Bild- und Tonnegativ zu einem Bildpositiv kombiniert werden. Ein Lichttonnegativ auf 35mm ist also notwendig, damit es später optisch kopiert werden kann und sich der von dir angesprochene Bereich neben dem Bild beim Positiv auch füllen lässt ;)

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