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 Betreff des Beitrags: DEADBALL - Yûdai Yamaguchi
BeitragVerfasst: 18.04.2013 08:31 
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Alternativer Titel: Deddobôru
Produktionsland: Japan
Produktion: Sushi Typhoon
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Yûdai Yamaguchi
Drehbuch: Yudai Yamaguchi
Kamera: Masakazu Oka
Schnitt: Zensuke Hori
Spezialeffekte: Yoshihiro Nishimura, Tomo Hyakutake
Budget: ca. $600.000
Musik: Nobuhiko Morino
Länge: ca. 99 Minuten (UK DVD)
Freigabe: BBFC 18 (bisher nur in UK erschienen)
Darsteller: Tak Sakaguchi, Mari Hoshino, Kai Atô, Bobby, Mickey Curtis, Erina, Jun'ichi Gamô, Miho Harita, Akio Iwahara, Takatsugu Iwama, Lina, Kazuto Nakamura


Inhalt:
Jubeh ist ein talentierte Baseballspieler, doch eines Tages beim Training mit seinem Vater übertreibt es der Gute ein wenig und wirft den Ball so stark, dass der Vater den Löffel abgibt. Einige Jahre später landet Jubeh dann im Gefängnis und ihm wird angeboten, dass er wieder aus dem Gefängnis raus kommen könnte, dafür müsse er nur wieder den Sport betreiben, dem er lange abgeschworen hat. Und so beginnen die Spiele.


www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Meinung:

Ach die Asiaten, meine lieben Asiaten. Was haben wir denn nun schon alles gesehen. Menschen die ihre Körper in Waffen verwandeln können, ala Tetsuo 2 oder Tokyo Gore Police, dann gabe es Mutanten Mädchen im Mutant Girls Squad oder auch eine Zombieepedimie die Japan in zwei Hälften gespalten hat beim guten, alten Helldriver. Deadball nun hört sich zunächst ganz normal an, geht es doch nur um ein paar Häftlinge die im Knast ein Baseballspiel veranstalten. Kann der Film dennoch die Fans des abseitigen Humors begeistern?

Jubeh ist ein talentierte Baseballspieler, doch eines Tages beim Training mit seinem Vater übertreibt es der Gute ein wenig und wirft den Ball so stark, dass der Vater den Löffel abgibt. Einige Jahre später landet Jubeh dann im Gefängnis und ihm wird angeboten, dass er wieder aus dem Gefängnis raus kommen könnte, dafür müsse er nur wieder den Sport betreiben, dem er lange abgeschworen hat. Und so beginnen die Spiele.

Das die Story sich dann doch etwas anders abspielt hängt damit zusammen, dass ich hier nicht die ganzen aberwitzigen Einfälle vorwegnehmen möchte. Ich kann nur soviel verraten, dass Fans von Asiatrash Filmchen hier voll auf ihre Kosten kommen werden. Deadball ist von Anfang bis Ende eine einzige verrückte Idee. Man bekommt hier eine Wärterin geboten, deren Vater den Nazis geholfen hat und die stolz wie Oscar auf die Ideale ihres Vaters ist. Zudem bekommt man hier einen derart verrückten"Endgegner" präsentiert, der sogar dem Frankenstein Girl Konkurrenz macht. Ein weiteres kleines Highlight ist die Zigarette die Jubeh immer angezündet aus dem Nichts holt. Wer auf diese Art Humor steht, der wird mit einem breiten Grinsen nach dem Abspann dasitzen und nicht wissen was ihn gerade überrollt hat.

Die Schauspieler machen ihren Job wirklich Klasse. Das Highlight ist wohl unbestritten Tak Sakaguchi, der leider nur sehr wenig von seinen kämpferischen Fähigkeiten präsentieren darf, dafür ist er immer für eine lustige Aktion gut. Ein weiteres Highlight dürfte das Saint Black Dahlia Highschool Baseballteam sein. Alle männlichen Zuschauer werden wohl gar nicht genug von den hübschen Damen bekommen können, die aber mehr können als nur gut aus zusehen. Der Rest ist verrückt, durchgeknallt und einfach einzigartig, genau so wie man sich die Cast eines Asiatrashfilmchens vorstellt.

Die Kamera ist ganz gut geworden und kann am ehesten mit der Kamera von Helldriver verglichen werden. Musikalisch bekommt man einen Mix aus dem Score von Helldriver und einem Western geboten. Das hört sich komisch an, ist aber doch recht passend und weiß zu gefallen. Atmosphäre kommt weniger auf, dafür herrscht aber fast während des gesamten Films ein dermaßen lustiger Ton, dass man Spannung und Atmo zu keinem Zeitpunkt vermisst.

Kommen wir nun zu den Effekten und diese sind leider sehr oft aus dem PC. Natürlich bekommt man immer wieder auch gute Handmadeeffekte zu Gesicht, aber dennoch kommt viel Blut aus dem Computer. Dennoch wirkt das Ganze immer irgendwie passend und stört wenig. Zumal man viele der verrückten Ideen mit echten Effekten nur sehr schwer hinbekommen hätte. Ein Highlight dürfte wohl die Nasenblutfontäne sein. Und genau wegen solchen Sachen schaut man doch einen Film aus dem Land der aufgehenden Sonne. Das Ende bietet dann einen richtig geilen Kill und einen Abschluss zu einem 90 minütigen Höllentrip der einfach nur gute Laune macht.

Fazit: Total abgedrehter Baseballfilm, der sich nie ernst nimmt und Naziwärter, Nasenblut in Massen und aberwitzige Charaktere bietet. Fans des Genres müssen einfach einen Blick riskieren!!

7/10 Punkten

Hier noch ein paar Bilderchen:

BildBildBildBild

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