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 Betreff des Beitrags: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 05.11.2010 21:57 
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Im Laufe seines Lebens inszenierte Alfred Vohrer gleich zwei Filme mit dem Titel "Verbrechen nach Schulschluss", womit er einem anderen Alfred nacheiferte, drehte Hitchcock doch "The man who knew too much" twice.

Über Vohrers Film von 1959 ist nicht viel bekannt, immerhin etwas mehr kann man über die 1975er-Fassung sagen, die etwas auf den Report-Spuren jener Tage wandelt und als Episodenfilm daherkommt. Wobei die Storys absolut wahr sind...

In Episode 1 schwärmt die 18jährige Sabine (Evelyne Kraft) für ihren Kunstlehrer Melzer, was dieser nicht erwidert. Dafür stehen diverse Mitschüler auf Sabine, blitzen aber stets ab. Das verlangt nach Rache! Sabine wird von 3 Mitschülern (einer von ihnen ist Pierre Franckh) unter einem Vorwand in eine Villa gelockt, mit KO-Tropfen des Bewusstseins beraubt und entkleidet. Just als man Nacktfotos schießen will, klingelt es an der Tür. Der Melzer! Kurzerhand wird auch er betäubt, denn so kann man nach viel interessantere und erpressungstaugliche Fotos machen. Dummerweise kann auch einer der Jungs angesichts der nackten Sabine nicht mehr an sich halten (sehr psychedelisch gedreht), was auch bei den anderen Kurzschlußreaktionen hervorruft. Sabines Leben dauert nicht mehr lange...


In der zweiten Story lässt Schüler Uli die gleichaltrige Betty fallen, hat er doch ein Verhältnis mit einer Ford-Mustang-Cabrio-fahrenden MILF (Terry Torday). Blöderweise ist sie auch die Ehefrau seines Onkels, eines Bankdirektors (Herbert Fleischmann). Der gesteht nun seiner Frau, dass er sich verspekuliert hat, und dabei nicht nur sein gesamtes Vermögen verloren, sondern auch noch Geld der Bank veruntreut hat (Was für ein Visionär der Vohrer war!). Um noch aus der Sache rauszukommen, soll seine Holde zum Schein entführt werden, die Bank würde dann schon 5 Millionen Lösegeld zahlen. Die Entführung soll Uli ausführen, so geschieht es denn auch. Dummerweise geschieht dies vor Bettys Augen, die daraufhin gleich mit eingesackt wird. Aber welcher Verbrecher kann schon Zeugen gebrauchen...?


Am schönsten ist die dritte Episode, in der eine böse Rockergang die Gegend rund um Passau (Deutschlands Crime-Hochburg, gell, Malastrana? ;) ) unsicher macht. Da werden harmlose Öko-Bauern drangsaliert, Getränkekioske demoliert und durch eine christliche Prozession fährt man auch gerne mal mitten durch mit den Motorrädern, Christenverfolgung anno 1975!. Immerhin haben sie (im Gegensatz z.B. zu den Nazi-Rockern aus "Mad Foxes") echte Bikes und keine Enduros. Enduro fährt hier nur einer, nämlich der "Typ mit der Maico" (NICHT "Maica", wie es in der "Absurd3000" geschrieben wurde, denn "Maica macht das Würstchen" :lol: ), der sich nach und nach jeweils einen der Rocker mit einer dicken Kette vom Bike schlägt, um ihm gleich Handschellen anzulegen, was die Polizei natürlich begeistert ("Wenn ich zynisch wäre, würde ich sagen, Sie haben uns 'ne Menge Arbeit abgenommen"). Und was soll ich sagen, der anonyme Freund der Polizei ist SASCHA HEHN! :o Der stellt sich dann im Showdown alleine den verbliebenen Rockern, während uns in einer Rückblende seine Motive verklart werden, die etwas mit Rache, Inzest, Vergewaltigung und Suizid zu tun haben! Der Chefrocker hat es übrigens auch auf das Videocover geschafft, wo er m.E. wie Evelyne Kraft ausschaut! (Christian Keßler vergleicht ihn allerdings eher mit Peter Blumenstock...)

Ein ziemlich vergessener Vohrer-Film zwischen Derrick und Deep-Sleaze, den ich mir gut in der geplanten "Edition Deutsche Vita" vorstellen könnte.


BTW: Kennt jemand Vohrers "Anita Drögemöller" aka "Jet-Set-Girl und Spionage"?


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (1975) - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 06.12.2010 23:30 
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Habe den als eher bescheiden und trocken in Erinnerung, allerdings liegt die Sichtung auch bereits vier Jahre zurück und seitdem habe ich mich definitiv sehr viel stärker für Sleaze sensibilisiert, von daher könnte mich dieser schäbige Tiefpunkt im späten Vohrer-Schaffen (neben "Anita Drögemöller"? :mrgreen:) heute mehr beglücken.

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"Wir haben zulange Menschen, denen Film als Kunstform nichts bedeutet, das Geschäft bestimmen lassen, und jetzt pissen sie ihm das letzte Fleisch von den Knochen."
- Tim Lucas (im Zusammenhang mit diesem Artikel)

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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (1975) - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 07.02.2011 11:03 
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Hat mir sehr gut gefallen..... ein Film nach meinem Geschmack .... einer der Filme die mir immer mehr Lust machen auf deutsche Sleaze Kost .....

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (1975) - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 30.12.2012 01:37 
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Wegen erneuter Sichtung:

Ich sagte


ugo-piazza hat geschrieben:

Ein ziemlich vergessener Vohrer-Film zwischen Derrick und Deep-Sleaze, den ich mir gut in der geplanten "Edition Deutsche Vita" vorstellen könnte.



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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 10.10.2014 16:29 
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Verbrechen nach Schulschluss (D)
Eglima meta to sholeio (Gr)

D 1975

R: Alfred Vohrer
D: Felix Franchi, Evelyne Kraft, Herbert Fleischmann, Sascha Hehn, Oliver Collignon, Pierre Franckh, Rita Waldenberg, Angela Adams, Gary Parello u.a.

dt. Kinostart: 23.05.1975
dt. VHS: Juni 1981

OFDb



"Ein kleines Duett - der Lehrer und die Biene. Riengelpiez mit Anfassen."


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In 3 herrlich inszenierten Episoden präsentiert Alfred Vohrer Kurzgeschichten über Verbrechen der Generation Halbstark aus den 70ern. Bereits 1959 inszenierte der Regisseur unter dem gleichen Filmtitel ein Sozialdrama über die Halbstarkengeneration der Nachkriegsgesellschaft. Scheinbar ist mir irgendwie die entsprechende DVD VÖ des ursprünglichen "Verbrechen nach Schulschluss" von Pidax durchgegangen :unknown: (direkt mal Ausschau halten), aber widmen wir uns jetzt dem viel sleazigeren Exemplar aus Mitte der 70er.


Episode 1: Rache nach Schulschluss:

Oliver Behringer, ein Sohn aus reichem Elternhaus und Fahrer von "Papas Wohlstandskutsche" hat es gemeinsam mit seinen beiden halbstarken Buddies Götz und Walter auf die äußerst attraktive Mitschülerin Sabine abgesehen, bekommen von dieser aber eine Abfuhr, da die begehrenswerte Schülerin lieber ihrem Kunstlehrer Melzer eindeutige Offerten unterbreitet.

"Dieser Ziege muss man mal einen Denkzettel verpassen. Ihr bekommt bescheid, wenn die Dame reif ist"

In ihrem stolz gekränkt beschließen die 3 einen perfiden Plan: Unter einem Vorwand laden sie Sabine zu sich nach Hause um diese mit K.O. Tropfen außer Gefecht zu setzen. Im Anschluss sollen dann zur Rache ein paar Nacktfotos von der abgeschossenen Mitschülerin erstellt werden.
Doch gerade als der Fotoapparat zum Einsatz kommen soll, klingelt es unerwartet an der Türe und der ganze Plan endet in einem schrecklichen Chaos.

"Wenn er aufwacht wird er denken, er hat einen Alkoholtrip gefahren"


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Episode 2: Entführung nach Schulschluss:

Der Bankdirektor Gregor eröffnet seiner Ehefrau Tina, dass er sich total verspekuliert und er dadurch ihr gesamtes Vermögen verloren hätte. Um aber dem Bankrott zu entgehen, schlägt er seiner Frau vor, diese zum Schein von seinem Neffen Ulli entführen zu lassen um im Anschluss das geforderte Lösegeld i.H.v. 5 Millionen DM von seinen Bankkollegen aus Mitleid zu bekommen. Somit wäre die Sanierung der Familienkasse auf schnellsten Wege behoben.
Aber was Gregor nicht weiß: Neffe Ulli unterhält schon seit längerer Zeit eine Liebesbeziehung zu seiner Tante (und Gregors Ehefrau) Tina und diese beiden schmieden gemeinsam einen noch weit verwerflicheren Plan, um im Endeffekt gemeinsam mit dem Lösegeld ein neues Leben zu starten.
Doch da gibt es auch noch Ullis Ex-Geliebte Betty, die aufgrund ihrer Hartnäckigkeit so einige Striche durch die jeweiligen Einzelrechnungen machen wird.....


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Episode 3: Das Leben junger Rocker nach Schulschluss:

Der blonde, langhaarige Karl, Anführer einer Provinz-Rockerbande, terrorisieren nach Schulschluss
ihr gesamtes Umfeld in der Gegend von Passau. Dabei machen sie noch nicht einmal vor einer kirchlichen Prozession halt und mischen unter Einsatz ihrer Bikes die gesamte Glaubensgemeinschaft auf. Aber da gibt es auch noch einen einsamen Rächer in roter Motorradkluft, der sich scheinbar zur Aufgabe gemacht hat, die Mitglieder der Bande nach und nach auszuschalten um sie anschließend "anonym" der Polizei zu übergeben.
Aber welche Gründe treiben den einsamen Rächer für sein Handeln?
Dies wird spätestens dann klar, als Führer Karl hinter die eigentliche Identität des unbekannten roten Rächers on hot Wheels kommt....


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Am Ende jeder Folge ertönt dann die Stimme des Richters aus dem Off und die entsprechenden Urteile für die jeweiligen deliquent gewordenen Jugendlichen werden der Öffentlichkeit verkündet: "Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: ...."


Großartiges Unterhaltungskino aus unseren Breitengraden mit einer guten Prise Sleaze und einer ordentliche Portion des Zeitgeists der 70er. Soziologische oder pädagogische Erkenntnisse sollte man hier aber nicht erwarten, dafür wird aber ein volles Maß an kurzweiliger Unterhaltung geboten.
Diese Sause kann wärmstens weiterempfohlen werden :good:


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Leider konnte ich zum großartigen (Titel-)Score nicht vorfinden :evil: Hat hier zufällig jemand Kenntnis, wer für die Filmmusik verantwortlich war bzw. ob einfach nur fertige Tracks aus anderen Filmen übernommen wurden? Irgendwo habe ich den Titeltrack schon einmal gehört.... :jc_hmmm:


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Zuletzt geändert von Richie Pistilli am 14.05.2015 17:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 10.10.2014 21:50 
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Diesen Film würde ich mir auch SOFORT kaufen, wenn er auf DVD erscheinen würde. Ute Willing spielt da mit. Das würde mich doch sehr interessieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 16:28 
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● EPISODE I: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (D|1975)
mit Evelyne Kraft, Felix Franchy, Oliver Collignon, Pierre Franckh, Rita Waldenberger, Andras Nyiri, Angela Adams, Gary Parello
eine Produktion der TV 13 | Terra Filmkunst | in Zusammenarbeit mit Hungarofilm | im Constantin Filmverleih
ein Film von Alfred Vohrer


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»Sie braucht ihn nur zu sehen und schon hat sie die Hand dazwischen«


Die 18-jährige Sabine ist der Renner in ihrer Klasse und für einige der aufmerksamen Mitschüler wird sie zur Projektionsfläche von erotischen Fantasien. Doch Sabine hat kein Auge für die unreifen Jungen aus ihrer Stufe, sie himmelt ausschließlich ihren Kunstlehrer Hannes Melzer (Felix Franchy) an. Weil sich insbesondere drei Klassenkameraden zurückgewiesen fühlen, wollen sie sich an ihr rächen. Unter einem Vorwand arrangieren sie ein Treffen in einer Villa, und setzen sie unter K.-o.-Tropfen, um Nacktfotos von der hübschen Schülerin zu machen, doch dann werden sie plötzlich gestört und die Situation gerät außer Kontrolle...

Wer bei dieser Produktion von 1975 etwa Parallelen zu Alfred Vohrers gleichnamigem Film aus dem Jahre 1959 erwartet, wird vielleicht nicht komplett enttäuscht sein, aber schließlich nicht sehr viele Gemeinsamkeiten ausfindig machen können. Thematisch gesehen bekommt der Zuschauer nur einige Erweiterungsmöglichkeiten aufgezeigt, und bezüglich des Produktionsjahres veranstaltete man natürlich ein vamp over, was im Klartext bedeutet, dass das Szenario mit ordentlich Zeitgeist angereichert wurde. Die Geschichte der ersten Episode wirkt wie ein guter Nährboden für ein potentielles Verbrechen und ist dem Empfinden nach deswegen auch schon dutzendfach abgehandelt worden. Allerdings darf man auch betonen, dass der Verlauf dieser ersten Episode durch seine Vorhersehbarkeit etwas statische und eintönige Formen annimmt, was den Eindruck zur Folge hat, dass einem die hier zum Tragen kommenden Schauwerte wie Augenwischerei vorkommen. Möglicherweise fällt "Verbrechen nach Schulschluss" auch vergleichsweise etwas ab, was jedoch nicht auf den gleichnamigen Vorgänger von Alfred Vohrer bezogen ist. Man stellt Vergleiche zu seinen vielen, hochinteressanten Produktionen der Vorjahre an und weist diesen Beitrag daher den schwächeren Gefilden zu. Nichtsdestotrotz bekommt man es mit absolut unterhaltsamem 70er-Jahre-Kino zu tun, welches auf seine ganz spezielle Art und Weise für viel Zustimmung sogen wird. Besetzungstechnisch hat man es für Vohrer'sche Verhältnisse definitiv mit einer zweiten Garnitur zu tun, jedoch offenbaren gezielte Blicke eine willkommene Präzision der Darsteller. Die aufregende Schweizerin Evelyne Kraft fungiert in Episode 1 als Auslöser für das "Verbrechen nach Schulschluss", wobei sie so inszeniert wurde, dass offensichtlich jeder auch während des Unterrichtes zu jedem Verbrechen bereit gewesen wäre.

Sie verbindet eine Art hautnahe Erotik mit dem Prinzip der Unschuld, und macht somit alle ihre Klassenkameraden verrückt und impulsiv. Aufgrund der knapp bemessenen Episoden-Spieldauer kommt es zu einem Blitzeinstieg sowie einem genau so schnellen Verlauf, in dem zwar alles Wichtige erklärt wird, aber wenig Raum für Feinheiten aller Art, aber vor allem tiefschürfendere charakterliche Zeichnungen ist. Aufgrund des aufkommenden Tempos wirkt dies nicht weiter störend, aber Vohrer fabrizierte somit auch nicht gerade einen Meilenstein. Der Plot wirkt für damalige Verhältnisse gut angepasst, oder besser gesagt recht aktuell, die wichtigen Momente werden von Charly Steinberger sehr spektakulär im Bilde festgehalten, so beispielsweise mit schönen Kaleidoskop-Einstellungen. Neben Evelyne Kraft als Zugpferd dieses ersten Teils, sieht man mit Felix Franchy einen guten alten Bekannten aus dem Reich der physischen Film-Expositionen, so dass er mit seiner bildschönen Partnerin auch glaubwürdige Arbeit leistet. Der persönliche, blanke Horror kommt in Gestalt eines wie üblich schrecklichen Pierre Franckh daher, der definitiv einer der Prototypen darstellte, um unwissend-unschuldige Schulmädchen glaubhaft zu belästigen. Der Verlauf ist stets darum bemüht, tragische Elemente zu fabrizieren, und diese tatsächlich entstehenden Fragmente auch zu transportieren, doch dass es letztlich kaum funktioniert, ist nicht der knapp bemessenen Zeit zuzuweisen, sondern einfach der vagen Bearbeitung. Lediglich die teilweise unter die Haut gehende, und immer gut abgestimmte Musik kann in dieser Beziehung deutlichere Akzente setzen. Die erste, ist also gemessen an den folgenden Episoden auch gleichzeitig die schwächste aus "Verbrechen nach Schulschluss" geworden, doch die hier vorhandene Oberflächlichkeit wird glücklicherweise von einem gierigen Monster namens Unterhaltungswert verlässlich aufgefressen.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 17:54 
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Prisma hat geschrieben:
Die erste, ist also gemessen an den folgenden Episoden auch gleichzeitig die schwächste aus "Verbrechen nach Schulschluss" geworden, doch die hier vorhandene Oberflächlichkeit wird glücklicherweise von einem gierigen Monster namens Unterhaltungswert verlässlich aufgefressen.[/align]


Da sehe ich so ähnlich und bin daher schon sehr auf Deine Rezensionen zu beiden weiteren Folgen gespannt. Ansonsten wie immer sehr schön geschrieben... :dh:


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 19:57 
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Episodenfilme bespreche ich ganz gerne einzeln, weil sie in der Regel intern einen qualitativen Unterschied haben.
Hier ist es ja auch so, wenngleich alle drei Teile wirklich sehr gut unterhalten und schließlich für Abwechslung sorgen.
Ich bin froh, den Film gesehen zu haben, denn ich ging im Vorfeld tatsächlich von einem 1:1-Remake von 1959 aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 21:30 
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● EPISODE II: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (D|1975)
mit Teri Torday, Herbert Fleischmann, Achim Neumann, Maria Zürer
eine Produktion der TV 13 | Terra Filmkunst | in Zusammenarbeit mit Hungarofilm | im Constantin Filmverleih
ein Film von Alfred Vohrer


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»Wir können doch auch rein freundschaftlich...«


Der Schüler Uli (Achim Neumann) trennt sich von seiner gleichaltrigen Freundin Betty (Maria Zürer), da er eine Affäre mit seiner wesentlich älteren Tante (Teri Troday) hat. Ihr Mann Gregor (Herbert Fleischmann) ahnt offenbar nichts davon, da ihn vollkommen andere Probleme quälen. Der Bankier hat sich verspekuliert und steht nun vor dem finanziellen Ruin. So kommt er auf die Idee, die Entführung seiner eigenen Frau inszenieren, die über sein Vorhaben eingeweiht wird. Auch seinen Neffen will er mit in die heikle Angelegenheit ziehen, doch plötzlich nimmt die Aktion eine fatale Wendung...

Episode II von Alfred Vohrers Spielfilm bewegt sich thematisch gesehen in eine vollkommen andere Richtung als der erste Teil. Genau betrachtet, hat die Angelegenheit um die Entführung und Lösegeldforderung kaum etwas mit dem Titel "Verbrechen nach Schulschluss" zu tun, denn es könnte sich auch um den Inhalt eines jeden beliebigen Kriminalfilms handeln. Lediglich die beteiligten Schüler stellen den nötigen Zusammenhang her. Muss man also sagen, dass dieses Plot-Fragment komplett deplatziert ist und thematisch versagt? Glücklicherweise kommt es nicht dazu, denn dafür wurde zu interessant inszeniert. Krimifreunde kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, denn die Angelegenheit ist gut durchdacht und spannend geformt, auch wenn dieses Verbrechen sicherlich schon hundert mal abgehandelt wurde. Der große Vorzug von Episode zwei ist, dass sie am namhaftesten besetzt wurde und mit Herbert Fleischmann und der aus den "Frau Wirtin Filmen" in Deutschland sehr bekannten Ungarin Teri Torday die Zugpferde der Produktion präsentiert. Des Weiteren sieht man überzeugende Jungdarsteller, die trotz vielversprechender Leistungen unmittelbar im Anschluss wieder von der Bildfläche verschwanden. In diesem Teil bemerkt man am deutlichsten, dass Vohrer nicht nur Krimi-Spezialist war, sondern auch ein buchstäbliches Multitalent. Inszenierungsstil und Tenor wirken im Gegensatz zur vorhergegangenen und ebenso zur nachfolgenden Episode komplett unterschiedlich, sprechen folglich auch auf einer anderen Ebene, und mehrere Zuschauer gleichzeitig an. Vielleicht kann man trotz der kurzen Erotik-Einlagen davon sprechen, dass hier das konventionellste Stück entstanden ist, beinahe erinnern beispielsweise Handhabe oder Whodunit an seine späteren Arbeiten bei "Derrick". Auch hier ist zu sehen, dass aufgrund der bemessenen Spieldauer ein ordentliches Tempo entsteht.

Teri Tordays Star-Image war im Jahre 1975 sicherlich noch bedeutend mehr als eine Erinnerung, allerdings sieht man einen Einsatz unter verblassten, weil alternativen Umständen. Torday bringt im Grunde genommen gute Voraussetzungen für die glaubhafte Darstellung einer Upper-Class-Lady in den besten Jahren mit, gewürzt ist das Ganze mit Verve, aber auch Oberflächlichkeit, was man allerdings auch ihrem Repertoire vorwerfen kann. Als Größe des Erotik-Fachs durfte sie auch hier verhaltene Schauwerte zum Besten geben, was der Angelegenheit die nötige erotische Grundspannung verleiht. Alfred Vohrers Stammschauspieler Herbert Fleischmann interpretiert seine obligatorische Rolle als Geschäftsmann wie immer sehr überzeugend, und dem Zuschauer wird bei seinem kalkulierenden Wesen klar, warum sich seine gelangweilte Ehefrau nach alternativen Freizeitbeschäftigungen umschaut. Das schnell auftauchende Kompott zur Regulierung der angeschlagenen Finanzen wird von allen Beteiligten hastig angenommen, da sie ihren luxuriösen Lebensstandard in Gefahr sehen. Die auftauchenden Komplikationen sorgen für Tempo und begünstigen die Achtsamkeit des Zuschauers, so dass Episode zwei, die empfundenerweise irgendwie konträr zu Teil eins und drei abzulaufen scheint, versöhnlich verläuft, was ein willkommener Twist am Ende noch unterstreichen kann. Also hat man es im Endeffekt mit einem durchaus interessanten Fall zu tun, dessen straffe Inszenierung letztlich überzeugt. Dabei leisten die schön eingefangenen Bilder und die in der Erinnerung bleibende Musik erneut Basisarbeit. Abschließend ist zu sagen, dass diese Episode recht unterhaltsam ausgefallen ist, wenngleich sie den Titel wie erwähnt nur vage repräsentiert. Diese Tatsache ist aber nicht weiter schlimm, denn man hat es doch mit einem sehr schnörkellosen Vohrer zu tun, dessen Charakter manchmal sogar herrlich schäbig wirkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 23:06 
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Hey, die Texte flutschen bei Dir ja heute wie am Fließband.... :D und auch diese Episodenvorstellung ist wieder sehr schön zu lesen :dh:


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 14.05.2015 23:14 
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Danke! :D
Genügend Zeit und ein so ergiebiger Input; dann flutscht das schon mal wie von selbst.
Allerdings werde ich das Finale wohl heute nicht mehr in Angriff nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 15.05.2015 10:34 
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● EPISODE III: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS (D|1975)
mit Malte Thorsten, Sascha Hehn, Ute Willing, Janos Drapàl, Laszlo Peres
eine Produktion der TV 13 | Terra Filmkunst | in Zusammenarbeit mit Hungarofilm | im Constantin Filmverleih
ein Film von Alfred Vohrer


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»Warum seid ihr alten Scheißer immer so vorlaut?«


Eine Motorradgang versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Die jungen Vandalen belästigen Leute, randalieren und sie reizt das Verbotene. Ihr Schreckensmonopol scheint jedoch eines Tages in Gefahr zu kommen, als sich ein vollkommen in rot gekleideter Motorradfahrer mit der Gang anlegt und Einzelne verfolgt. Hat der Unbekannte einen der Rocker gestellt, liefert er diesen der Polizei aus, nachdem er sie an ihre eigenen Motorrädern angekettet hat. Handelt es sich bei diesen Aktionen um einen privaten Rachefeldzug..?

Episode Nummer drei ist diejenige, die wohl am meisten an den damaligen Zeitgeist angeglichen wurde und vor allem die jüngere Generation angesprochen haben dürfte. Betrachtet man die verschiedenen Teile, so ist es wirklich begrüßenswert, dass sie sich komplett voneinander unterscheiden und somit Abwechslung innerhalb eines abgeschlossenen Films garantieren. Hier legte Alfred Vohrer vor allem Wert auf Action und Tempo, sowie reißerische Elemente, die das Gerechtigkeitsempfinden des Zuschauers ansprechen sollen, und auch werden. Die Motorrad-Gang betreibt eine Schreckensherrschaft der Willkür, jeder der sie krumm anschaut oder etwas Kritisches anmerkt, wird Zielscheibe ihrer Zerstörungswut. Die Unberechenbarkeit geht insbesondere von ihrem Anführer aus, der von Vohrer-Schauspieler Malte Thorsten nicht uninteressant dargestellt wird. Insgesamt fallen die Halbstarken durch ihr Aggressionspotential und die Gewaltbereitschaft auf. Sie haben Zeit, und davon offenbar zu viel. Also wird der Langeweile mit Hochdruck entgegen gearbeitet, indem man Leute belästigt und fremden Eigentum, sowie fremde Gesichter zusammenschlägt. Die Regie legte hier offensichtlich großen Wert darauf, dass erst überhaupt kein Identifikationspotential aufkommt, und betreibt eine klassische Rollenverteilung in Gut und Böse. Der Sinn des Ganzen erschließt sich langsam und eine hohe Spannung wird bis zum überraschenden Finale aufrecht erhalten. Dem Empfinden nach ist die dritte Episode von "Verbrechen nach Schulschluss" am schwächsten besetzt, was möglicherweise an der ungewöhnlichen Rolle Malte Thorstens, und der naiv-glorifizierten Darbietung von Sascha Hehn liegt, der ohnehin ein spezieller Fall für sich ist. Es ist im Endeffekt schade, dass die Szenerie ansonsten nur von Laiendarstellern unsicher gemacht wird, die keinen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen können.

Glücklicherweise wurde im Gegenzug auf einen Hauch von Tiefe geachtet, damit diese Geschichte auch funktioniert. Kennt man die Vohrer-Filme "Und der Regen verwischt jede Spur" oder "Liebe ist nur ein Wort", in denen Malte Thorsten Hauptrollen übernommen hatte, so fällt es einem hier auf den ersten Blick schwer, ihn unmittelbar auszumachen, da in Sachen Optik quasi eine Kulturrevolution stattgefunden hat. Nichtsdestotrotz nimmt man dem Darsteller, der einst mit dem Filmband in Gold als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde, und der bereits 1977 seine Karriere beendete, seine ziemlich alternative Rolle in jedem Moment ab. In Sachen Tempo, Kamerafahrten und Bildgestaltung hat diese abschließende Episode sicherlich am meisten zu bieten, was man auch über die im Dunkeln liegenden Hintergründe der Taten sagen kann. Nimmt man hier schließlich alle drei Geschichten zusammen, hat man es richtiggehend mit einer kleinen Wundertüte zu tun, die allerdings durch Alfred Vohrer selbst ein wenig ausgebremst ist, da er seinen eigenen hohen, über lange Jahre gewohnten Qualitätsansprüchen nicht wie üblich genüge getan hat. Dies tut dem insgesamt und rundum gelungenen Spaß allerdings keinen Abbruch und fügt dem Reißer reinster Seele keinerlei Schaden zu. Auch hier kommen gut greifende Zutaten wie beispielsweise leichte Tragik zum Vorschein und runden ein anschauliches Gesamtergebnis ab. Wie nach jeder Episode hört man auch hier die mahnende Stimme des Gesetzes aus dem Off, die ganz in Manier der Justiz Gefängnisstrafen verhängt, somit gleichzeitig für eine deutliche Prognose sorgt. "Verbrechen nach Schulschluss" ist insgesamt ein hoch ansprechendes Sehvergnügen, bei dem es die vornehmste Aufgabe des Zuschauers bleibt, sich seinen persönlichen Lieblingsteil auszusuchen. Empfehlenswert; und für Freunde der Vohrer'schen Trickkiste sowieso!


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 29.05.2015 10:19 
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Hört sich sehr interessant an, und dann noch mit herbert fleischmann in episode 2 TOP :) hat jemand ein vhs rip ? Zahle ich natürlich


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 29.05.2015 17:39 
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Schwiegermutterstraum hat geschrieben:
hat jemand ein vhs rip ? Zahle ich natürlich

Bitte nicht öffentlich konkret nach Rips fragen und dafür auch noch Geld anbieten. Danke.

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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 01.09.2015 13:21 
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TRAXX hat geschrieben:
Schwiegermutterstraum hat geschrieben:
hat jemand ein vhs rip ? Zahle ich natürlich

Bitte nicht öffentlich konkret nach Rips fragen und dafür auch noch Geld anbieten. Danke.


Oh sorry ,kommt nicht wieder vor. Dann warte ich mal auf einer richtigen dvd ! Da bin ich eigentlich guter dinge... kommt ja dank der edv einiges an knallern


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 18.02.2016 22:02 
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Mir ist gerade mein altes Kurzreview in die Hände gefallen. Und da ich noch auf eine Veröffentlichung hoffe, schiebe ich 'mal hoch'.


Verbrechen nach Schulschluss


Staub weg gepustet und in den Schacht geschoben. :)


Alfred Vohrer hat hier - in Anlehnung an die Reportfilme - , einen rasanten "Krautploitationer", der gehobenen Güteklasse inzeniert.

In den drei Vignetten gehts um die Verrohtheit der Jugend anno 1975.

Die erste Story thematisiert Sex - Erpressung und Lustmord. Wenn man hier die Standbildfunktion aktiviert, erhält man interessante Einblicke in die "Gemächer" der hübschen Evelyn Kraft (Der Koloss von Konga). Falls hier kein Bodydouble am Start war. :roll:
Pierre Franckh mischt auch kräftig mit.

Die zweite Geschichte präsentiert Terry Torday als berechnende Upperclass - Lady, die es sich mit einem jungen Lovefool gutgehen lässt, während Herbert Fleischmann, als ihr Gatte, ein Intrigenspiel niederträchstigter Art spinnt.
Hier sind die Jungen mal die Opfer.

In der dritten (und besten) Fabel, geht's um eine desorientierte Jugendgruppe, die dem Motorradfahren frönt. Da das allein aber zu langweilig erscheint, übt man sich in allerlei Gemeinheiten, wie dem terrorisieren unschuldiger Mitmenschen. Sogar eine Prozession wird aufgerieben, und in den bayerischen Wald getrieben.
. . . Aber da ist ja noch der einsame Rächer auf seiner "Maica". Er hetzt die "Rocker" und prügelt sie mit einer Eisenkette zu Boden, um sie dann Polizeifertig an ihre Maschinen zu handschellen.
Seine Motivation hat einen wirklich tragischen Hintergrund: Die Strolche haben seinen Bruder gezwungen mit seiner Schwester Unzucht zu treiben - Inzest also. Daraufhin hat sich dieser umgebracht.
Zum Schluss bedankt sich der Polizeichef beim roten Rächer - bei dem es sich um niemand anderes als SASCHA HEHN handelt - ,für seine Selbstjustiz!

Souverän inszenierter Reisser, der aber heute sicher nur noch ein Nischen, bzw Liebhaberpublikum ereichen wird.

Ich finde ihn gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 15.01.2018 21:42 
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Hallo zusammen,
ich würde den 3-Teiler so gerne mal wieder sehen, habe aber keine Ahnung, wo ich ihn herbekommen soll. Hat jemand einen Tipp für mich? Soweit ich weiß, gibt es die 1975er Fassung ja nicht auf DVD. Gab/Gibt es die auf VHS?

Danke für eure Hilfe!


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 15.01.2018 21:56 
melli hat geschrieben:
Hallo zusammen,
ich würde den 3-Teiler so gerne mal wieder sehen, habe aber keine Ahnung, wo ich ihn herbekommen soll. Hat jemand einen Tipp für mich? Soweit ich weiß, gibt es die 1975er Fassung ja nicht auf DVD. Gab/Gibt es die auf VHS?

Danke für eure Hilfe!



Mit der Frage dürftest Du im Edgar Wallace Forum besser aufgehoben sein. Die sind da in Sachen Krimi sehr bewandert.
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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 15.01.2018 22:22 
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Auf VHS ist der bei UFA erschienen.


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 Betreff des Beitrags: Re: VERBRECHEN NACH SCHULSCHLUSS - Alfred Vohrer
BeitragVerfasst: 15.01.2018 22:51 
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Die UFA Kassette ist meiner Erinnerung nach geschnitten. In der ersten Episode, in der sich die Bengels über Evelyn hermachen (oder sowas . . . ist zu lange her die letzte Sichtung) ist ein Sprung zu verzeichnen - wenn ich mich nicht irre, hä hä ?! (TM Ralf Wolter ;) )


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