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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 15.11.2014 16:23 
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BRD, JUG, FR 1963
R: Harald Reinl
D: Harald G. Petersson
L: Ernst W. Kalinke
M: Martin Böttcher
D: Pierre Brice
Lex Barker
Ralf Wolter
Mario Adorf
Walter Barnes
Chris Howland

Im Apachenland fängt Bandit Santer mit seinen indianischen Freunden vom Stamm der Kiowas einen jungen Krieger Winnetous ab. Santer will eigentlich an das Geheimnis des Apachengoldes gelangen, doch einer seiner Männer tötet den jungen Krieger. Weil er den Kiowas Waffen versprochen hat, setzt Santer diese nun auf einen Nachschubtransport aus dem Osten an. Doch dank der Tatkraft des den Transport begleitenden Ingenieurs und drei Scouts um Sam Hawkens, schafft es der Konvoi den Angriff abzuwehren.
Im Lager der Eisenbahner angelangt, versucht der Ingenieur in Erfahrung zu bringen, warum die Trasse durch das Apachenland gebaut wird, obwohl eigentlich eine ganz andere Strecke konzipiert worden war. Er findet heraus, dass Santer dahinter steckt. Doch nicht nur der skrupellose Gangster bereitet den Eisenbahnern Probleme, auch die Apachen um den jungen Häuptling Winnetou sehen durch das Feuerross und den Mord an einem ihrer Krieger ihren Frieden gestört…
Als Kind habe ich die Winnetoufilme sehr gemocht, als ich den Italowestern für mich entdeckte, habe ich sie belächelt und jetzt habe ich sie für mich wieder entdeckt. In den von Reinl inszenierten Karl May Filmen steckt sicherlich einiges mehr, als ein anspruchslos herunter gekurbelter Serienfilm. Der Streifen ist vom Drehbuch her spannend aufgebaut und hangelt sich von einem actionreichen Höhepunkt zum nächsten. Reinl setzt sein Breitbild gut ein, um Menschen und die Natur zu zeigen. Interessant sind hierbei einige Aufnahmen beim Kampf um den Saloon in Roswell, bei der die Kamera „schräg“ eingesetzt wird, was für den deutschen Film zu dieser Zeit, wenn nicht für den internationalen Film, eine durchaus interessante Innovation darstellt. Überhaupt ist der Film schön fotografiert, jedes Bild könnte man sich auf eine Leinwand ziehen und an die Wand hängen.
Unter den Schauspielern sticht natürlich besonders Mario Adorf als Schurke Santer heraus, der die Rolle super verkörpert. Aber auch Ralph Wolter gefällt als kauziger Sidekick, zumindest mehr als Howland, dessen Figur eigentlich überhaupt nicht mit der übrigen Geschichte in Interaktion tritt und nicht die Sympathiewerte hat, wie Eddi Arents Castlepool.
Trotzdem: Winnetou, 1. Teil ist ein wunderschöner, deutscher Film.


Zuletzt geändert von Nobody am 16.11.2014 13:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 15.11.2014 16:34 
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Falscher Bereich. :sarkastisch: Kann das vielleicht ein Admin zur deutschtümelei verschieben? Sorry :schilder_helpme:


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 15.11.2014 18:43 
Einer der besten Winnetou Filme überhaupt.

10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 15.11.2014 21:35 
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Stimmt, eher sogar der Beste. 6/10 (mit viel, viel Wohlwollen)


Zuletzt geändert von Stanton am 16.11.2014 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 15.11.2014 22:15 
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Ist es Zufall, dass die Badguys alle gleich aussehen in 1-3 ? :lol:


Ich glaube Winnetou 1 und Silbersee sind die besten.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 10:40 
Meine allerliebsten sind WINNETOU 1-2-3, IM TAL DER TOTEN


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 12:52 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ist es Zufall, dass die Badguys alle gleich aussehen in 1-3 ? :lol:

Ich glaube Winnetou 1 und Silbersee sind die besten.


"Silbersee" finde ich am Besten. "Winnetou 2" ist auch nicht zu unterschätzen.

Die bösen Buben sehen nicht nur immer gleich aus, sie sagen auch immer das Selbe.

"Eye, Boss!"
"Guck mal hier, Boss."
"Was sollen wir machen, Boss?"
"BOOOOOOOOOOSSSSSS!!!!"

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 13:08 
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Ich mag alle mit Lex Barker. Einfach unglaublich sympathisch.

Deswegen find ich auch Ölprinz und Geier längst nicht so gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 13:46 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Ich mag alle mit Lex Barker. Einfach unglaublich sympathisch.

Deswegen find ich auch Ölprinz und Geier längst nicht so gut.


Barker ist auch passender als Granger. Allerdings hat "Der Ölprinz"- Harald Leipnitz und "Unter Geiern"- Sieghardt Rupp.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 13:55 
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Stanton hat geschrieben:
Stimmt, eher sogar der Beste. 6/10 (mit viel, viel Wohlwollen)



Wofür ziehst du Punkte ab?


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 14:29 
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sid.vicious hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Ich mag alle mit Lex Barker. Einfach unglaublich sympathisch.

Deswegen find ich auch Ölprinz und Geier längst nicht so gut.


Barker ist auch passender als Granger. Allerdings hat "Der Ölprinz"- Harald Leipnitz und "Unter Geiern"- Sieghardt Rupp.




Ölprinz ist wohl eigentlich eine Shatterhand-Geschichte, aber Barker hatte keine Zeit. :| Wäre nicht zum Nachteil gewesen.
Pierre Brice hat mal erzählt, dass Granger ein arroganter Wichser gewesen ist, der seine Rolle im Drehbuch gekürzt hat, und das fällt in irgendeinem Surehand-Film auch auf, dass Winnetou nicht sehr oft auftaucht.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU; 1: TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 15:43 
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Nobody hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Stimmt, eher sogar der Beste. 6/10 (mit viel, viel Wohlwollen)



Wofür ziehst du Punkte ab?


Für den ganzen ulra-naiven Käse. Ich mag solch simplen Western nicht. Reinls Inszenierung hätte Besseres verdient als diese langweiligen Charaktere in Dutzendgeschichten.

Aber meine 6/10 dürfte einer 8/10 bei dir entsprechen, falls dich das beruhigt ... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU, 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 16:00 
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Das kommt in etwa hin :D Aber die Naivität der Story ist eben an die Romanvorlage gebunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU, 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 16:50 
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Das ist keine Entschuldigung. Dann schreibt man um oder erfindet oder benutzt bessere Stoffe.

Wobei ja die Naivität und Schlichtheit der Karl May Filme wahrscheinlich ein wichtiger Bestandteil des Erfolges bzw. des Kultes ist.

Aber mir machen sie seitdem ich erwachsen bin keinen wirklichen Spaß mehr. Ich mußte mich dazu zwingen mir den ein oder anderen noch mal anzuschauen. Und zu W und OS im Tal der Toten konnte ich mich bislang noch gar nicht durchringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU, 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 17:05 
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Tal der Toten hat ne Schlangenszene die ich als Kind gehasst habe. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich trashig-lustig.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU, 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 16.11.2014 18:23 
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Stanton hat geschrieben:
Das ist keine Entschuldigung. Dann schreibt man um oder erfindet oder benutzt bessere Stoffe.

Wobei ja die Naivität und Schlichtheit der Karl May Filme wahrscheinlich ein wichtiger Bestandteil des Erfolges bzw. des Kultes ist.

Aber mir machen sie seitdem ich erwachsen bin keinen wirklichen Spaß mehr. Ich mußte mich dazu zwingen mir den ein oder anderen noch mal anzuschauen. Und zu W und OS im Tal der Toten konnte ich mich bislang noch gar nicht durchringen.


Naja von einem Italo-Western ist diese welt tatsächlich weit entfernt. Aber sie unterscheiden sich kaum von einigen US-Westernd er Fünfziger, wie zum Beispiel Broken Arrow und seinen Nachfolgern, die genau dieses naive guter Weißer- edler Wilder Rollenschema aufgreifen.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 08:18 
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Tolle Karl May Verfilmung.
Mit Der Schatz im Silbersee sicherlich der beste Film.
Klassiker des Euro-Westerns.
Die Karl May Filme lösten damals ja praktisch den deutschen Heimatfilm ab.
Alles schön kindgerecht und harmlos und mit tollen Landschaftsaufnahmen. Nicht zu vergessen der tolle Soundtrack.

9/10

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 08:58 
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Belmondo hat geschrieben:
Tolle Karl May Verfilmung.
Mit Der Schatz im Silbersee sicherlich der beste Film.
Klassiker des Euro-Westerns.
Die Karl May Filme lösten damals ja praktisch den deutschen Heimatfilm ab.
Alles schön kindgerecht und harmlos und mit tollen Landschaftsaufnahmen. Nicht zu vergessen der tolle Soundtrack.

9/10


Der Heimatfilm war zu dieser Zeit sicherlich schon etwas länger abgelöst, etwa durch die Kriegsfilme der späten Fünfziger und die (1962 bereits fest etablierte) Edgar Wallace Reihe.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 11:42 
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Nobody hat geschrieben:
Belmondo hat geschrieben:
Tolle Karl May Verfilmung.
Mit Der Schatz im Silbersee sicherlich der beste Film.
Klassiker des Euro-Westerns.
Die Karl May Filme lösten damals ja praktisch den deutschen Heimatfilm ab.
Alles schön kindgerecht und harmlos und mit tollen Landschaftsaufnahmen. Nicht zu vergessen der tolle Soundtrack.

9/10


Der Heimatfilm war zu dieser Zeit sicherlich schon etwas länger abgelöst, etwa durch die Kriegsfilme der späten Fünfziger und die (1962 bereits fest etablierte) Edgar Wallace Reihe.


Abgelöst ist vielleicht das falsche Wort.
Aber es waren irgendwie die neue art von Heimatfilmen. Sowas hat Regisseur Reinl in irgendeiner alten doku auch selber gesagt. Stimmt auch, die Landschaftsaufnahmen, die Musik usw. erinnern auch leicht daran. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU, 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 12:04 
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Nobody hat geschrieben:

Naja von einem Italo-Western ist diese welt tatsächlich weit entfernt. Aber sie unterscheiden sich kaum von einigen US-Westernd er Fünfziger, wie zum Beispiel Broken Arrow und seinen Nachfolgern, die genau dieses naive guter Weißer- edler Wilder Rollenschema aufgreifen.


Nee, so naiv und schlicht wie die deutschen Western waren nur wenige US Western. Broken Arrow ist da wesentlich vielschichtiger.

Die frühen ital. Western waren allerdings meist genau so simpel.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 19:23 
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Broken Arrow vielleicht, aber die B-Filmwelle, die er losgetreten hat nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 25.11.2014 21:26 
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Ja, da waren auch sehr schlichte dabei, aber ich glaube die Winnetou Filme mit ihren mega-edlen Helden und ihren ultra-schwülstigen Dialogen sind da doch die Könige.

Allerdings sind zumindest die Winnetous von Reinl viel besser inszeniert und auch unterhaltsamer als die meisten dieser kleineren Indianerwestern. Ich habe da gerade ein paar gesehen, mit denen Koch Zeit verschwendet hat, die waren furchtbar öde.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 26.11.2014 08:53 
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Man sollte bei den Filmen einfach berücksichtigen, dass sie dem Wesen der Romane folgen, die damals ja extrem populär waren. Und im 19. Jahrhundert war Mays Botschaft bezüglich der Gleichheit der Rassen schon sehr fortschrittlich (war sie ja in den Sechzigern auch noch). Ich denke, man kann die Karl May Filme (fast), als von der kompletten Westerngeschichte losgelöstes Ereignis betrachten. Sie mit den US-Western der Fünfziger inhaltlich zu vergleichen, heißt ihnen unrecht tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 26.11.2014 12:18 
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Und es waren ja auch eher Geschichten für Jugendliche. In dieser Altersklasse waren die Romane und Filme vor allem beliebt, und für diese Zielgruppe wurden diese Filme gemacht.
Da gabs halt schwarz weiss malerei. Die Guten waren unmenschlich gut und edel und die bösen haben einen 3 Tage Bart und waren nur böse.
Alles schön kindgerecht.

Erst später, als die Filme nicht mehr so einen Erfolg hatten, versuchte man eine etwas härtere Gangart anzuschlagen. zB bei "Winnetou und sein freund Old Firehand", den ich auch für so ziemlich den schlechtesten Film der Reihe halte.

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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 26.11.2014 19:42 
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Ich würde auch nicht sagen, dass Winnetou schnulziger spricht, als die meisten Indianer in US Western, oder lex barker ein größerer Überheld ist, als Randy Scott oder Audie Murphy in den meisten ihrer Filme.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 27.11.2014 09:53 
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Winnetou ist ein kitschiges Krautepos feinster Sorte. Macht mir auch nach vielen Jahrzehnten noch immer Freude.

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Vom Ursprung her verdorben


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 27.11.2014 12:10 
Die Winnetou Filme sind einzigartig und in Form der 60er Jahre Verfilmungen unwiederbringlich.
Für mich spielen die Filme in ihrer eigenen Welt, mit ihren eigenen Regeln.
Das sind wunderschöne Märchen und durch rein gar nichts zu ersetzen,
weil sie in der Filmgeschichte einzigartig sind und es sicher auch bleiben werden.
Ein Remake, egal wie gelungen, wird niemals diesen wunderbaren romantischen Charme
treffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 01.01.2015 20:47 
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Winnetou I (OT: Winnetou I; Deutschland/Italien/Jugoslawien; 1963; Harald Reinl)

Santer (Mario Adorf) lässt entgegen der eigentlichen Abmachung eine Bahnstrecke durch das Gebiet der Indianer bauen und ist zudem an den dort vorkommenden Goldschätzen interessiert. Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) schließen sich nach anfänglichen Konflikten zusammen und versuchen, das Schlimmste zu verhindern...

Nach längerer Zeit mal wieder gesehen und ja, so sieht ein guter Blockbuster aus europäischer Herstelllung aus. Das Beste sind eigentlich fast die tollen Landschaftsaufnahmen Jugoslawiens, unterstützt von der Musik Martin Böttchers. Ein Highlight ist der Unterwasserkampf in einem Bergsee. Ansonsten fühlt sich das hier gerade auch durch die Mitwirkung von Mario Adorf auch schon wie ein Vorfahre der Italowestern an. Ralf Wolter und Chris Howland sollen für Comic Relief sorgen - na gut, hätte es nicht unbedingt gebraucht, aber kann man noch durchgehen lassen.

Teil 1 einer einflussreichen Filmreihe, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht.


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 03.12.2015 19:40 
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Gestern erst wieder gesehen und ich bin immer noch beeindruckt von der hohen Qualität von Reinls Inszenierung. Er hatte schon wirklich was drauf...


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 Betreff des Beitrags: Re: WINNETOU - 1. TEIL - Harald Reinl
BeitragVerfasst: 03.12.2015 19:48 
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Das ist auf jeden Fall was für´s Auge. Tolle Farben und Landschaften.

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