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 Betreff des Beitrags: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 01.09.2010 15:15 
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Nach fünf Jahren Gefängnis wird Bill Kiowa aus dem Kerker entlassen. Angeklagt war er für den Mord an seiner Frau, den in Wahrheit der heimtückische Mischling Elfego begangen und Kiowa mit Unterstützung eines Sherifs die Schuld in die Schuhe geschoben hatte. Bill kennt nur einen Gedanken: Rache! Er kauft vier Revolvermänner, darunter den Iren O'Banion (Bud Spencer), der steckbrieflich gesucht wird. Bill zahlt jedem zehntausend Dollar, die Hälfte im voraus, den Rest nach Erledigung. Elfegos Spur aufzunehmen, ist nicht schwer. Zusammen mit seiner Bande von Comancheros terrorisiert er das Land und überfällt Postkutschen. Der erste Angriff von Kiowas Leuten mißlingt, Elfego ist jetzt vorgewarnt. Die fünf Männer trennen sich, um ihr Opfer einzukreisen. Bei diesem Vorhaben reiten Bill und O'Banion in einen Hinterhalt und werden von Elfego gefangengenommen und grausam zusammengeschlagen. Sterben soll Kiowa noch nicht, denn Elfego plant Diabolisches. Schon wieder will er es erreichen, daß Bill für einen von ihm ausgeheckten Überfall den Kopf hinhalten soll. Doch soweit kommt es nicht. Als die Comancheros das Lager verlassen haben, um den Raubzug auszuführen, werden Kiowa und O'Banion von den drei anderen Pistoleros ihres Trupps befreit. Erneut vereint, verfolgen sie Elfegos Comancheros, um den alles entscheidenden Showdown herbeizuführen.

(Covertext)



Richtig fein gemachter Western, mit guter Besetzung und ungewöhnlichem, wenn auch leicht lächerlichem Schurken. Schade, dass Cervi nur einen Western gedreht hat. Negativ: Die Drehorte verbreiten keine wirkliche Westernstimmung. Diese Banditenbande hätte man auch in einem spanischen Gebirge in den Hinterhalt locken können. Desweiteren ist die Musik ein wenig quitschig geworden. Trotzdem, guter Film.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 01.09.2010 15:40 
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Überdurchschnittlicher Genrefilm mit einem sehr ungewöhnlichen Look. Gleichzeitig einer der ersten IW, wo gewisse Eastern-Elemente integriert wurden. Das Skript stammt übrigens von niemand geringerem als Dario Argento. Wobei dieses natürlich nicht gerade vor Innovationen sprüht. Und einen Rächer der sich 4 Pistoleros kauft, um auf Rachefeldzug zu gehen, ist auch nicht gerade als Neu anzusehen.

Und gerade die, wie von Anti-Hero schön beschrieben, Lokations sind das große Problem. Auch wenn viele sagen, dass würde dem Film erst diesen "kalten" Look überstreifen, so bin ich auch der Meinung, dass eine andere Umgebung dem Film gut getan hätte. So wirbt er ein bißchen mit diesem "Garrone-Look" und das ist in diesem Zusammenhang nicht von Vorteil. Auch die Charakterzeichnung ist mir ein wenig schwammig geraten.

Insgesamt sicher ein sehenswerter Film, der allerdings einige Schwächen offenbart.
In Zahlen: 6 /10.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 01.09.2010 16:38 
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El Puro hat geschrieben:
Das Skript stammt übrigens von niemand geringerem als Dario Argento. Wobei dieses natürlich nicht gerade vor Innovationen sprüht.



Die Story ist ja eigentlich extrem simpel. Kiowa kommt nach 5 Jahren Knast (Man beachte: für Mord und Postkutschenraub :mrgreen: !) wieder frei, wirbt seine Pistoleros an, trennt sich von der Gruppe, prügelt mit Spencer eine Bar zusammen, wird überwältigt, dann befreit und lockt die Bösen in den Wald und tötet sie. Also nicht sehr wendungsreich. Dafür kommt allerdings auch kaum Langeweile auf.

Der Schlägerei im Saloon finde ich übrigens einfach hervorragend inszeniert. Brutal, gut gefilmt und geschnitten und vorallem kurz und intensiv, Castellari hätte sich dafür 10 Minuten mindestens Zeit gelassen und ich hätte ein Kapitel weitergeschaltet. Sicher eine der besten im Genre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 01.09.2010 17:39 
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Ich finde die Locations passen schon, gerade im Wald wo man die Banditen hinterücks erledigt, kommt eine stimmungsvolle Athmo auf... das hätte man so jetzt in einer Felsenlandschaft nich so gut hinbekommen...
Für mich eine der besten Spencer rollen ;)

Und die Namen der Protagonisten wurden hier sehr gut gewählt, find ich total kultig und bleiben irgendwie gut im gedächtniss...

Bill Kiowa
O´Banion
Moreno
Bunny Fox
Francis "Colt" Moran :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 01.09.2010 20:18 
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Finde Spencer hier und auch z.B. die Fünf Gefürchteten nicht so toll, so als zweite Geige geht er ein bisschen verloren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 03.09.2010 21:10 
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Anti-Hero hat geschrieben:

Der Schlägerei im Saloon finde ich übrigens einfach hervorragend inszeniert. Brutal, gut gefilmt und geschnitten und vorallem kurz und intensiv, Castellari hätte sich dafür 10 Minuten mindestens Zeit gelassen und ich hätte ein Kapitel weitergeschaltet. Sicher eine der besten im Genre.


Generell finde ich Schlägereien immer sehr problematisch. Sie unterwandern oft den eigentlichen Erzählrhythmus.
Von daher bilden sie auch hier für mich kein wirkliches Highlight. Allerdings stören sie hier vielleicht nicht so wie in anderen Filmen.

Aber ich gebe dir Recht, absoluter Tiefpunkt sind die Schlägereien in den Castellari-Streifen. Dort sind sie nicht nur dümmlich und schwach inszeniert, sondern erreichen auch gleichzeitig ein Höchstmaß an Dilettantismus. Der einzigste IW von ihm, wo er sich in dieser Tatsache ein wenig zurückhält ist bei "Keoma". Folgerichtig und bezeichnenderweise auch sein Bester. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 03.09.2010 21:53 
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Gestern gesehen. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen...

***

HEUTE ICH… MORGEN DU! („Oggi a me… domani a te!”, Italien 1968) R: Tonino Cervi

Bill Kiowa (Brett Halsey) sitzt seit 5 Jahren unschuldig im Knast, da er für den Mord an seiner indianischen Frau verurteilt wurde, für den in Wahrheit der fiese Elfego (Tatsuya Nakadai) verantwortlich ist. Er weiß die öde Zeit hinter Gittern sinnvoll zu nutzen und trainiert täglich eisern mit seinem selbstgebastelten Holzrevolver, denn ihm steht der Sinn nach Blutwurst. Kaum auf freiem Fuße, schart er eine illustre Gruppe von professionellen Kaputtmachern um sich, um dem wahren Täter und seiner Bande von Halsabschneidern die gerechte Strafe zukommen zu lassen.


Für das Skript dieses recht holzschnittartigen Italowesterns zeichnet Dario Argento verantwortlich, das Altbewährtes aus dem Wildwest-Baukasten serviert. Innovation sucht man hier wirklich vergeblich, obwohl viele Fans Argentos „typische Handschrift“ zu erkennen glauben – die blieb mir leider verborgen. Die Konstruktion der Handlung ist in ihrer kindlichen Naivität und Simplifizierung beinahe rührend. Man könnte das gutwillig als „schnörkellos“ bezeichnen, böswillig als „einfältig“, so wie man den Inszenierungsstil von Tonino Cervi gutwillig als „formal streng“, böswillig als „unflexibel“ bezeichnen könnte. Ein paar gute Ideen ragen heraus, sind aber zu sparsam gesät, um wirklich nachhaltig zu begeistern. Die solide Kameraarbeit von Sergio D’Offizi versucht zu retten, was sich retten lässt. Hervorzuheben ist das genreuntypische, schön gefilmte Finale im Laubwald. Viel Potential wird aber leider mit offenen Händen verschenkt. (Allerdings muss man Cervi zugute halten, daß dies sein Regiedebüt war – man darf ihm also die typischen Anfängerfehler des Films verzeihen.)

Das gilt leider auch für den Großteil des eigentlich fähigen Ensembles: Carlo Pedersoli alias Bud Spencer (in seiner ersten oder einer seiner ersten Rollen?) gibt das Stereotyp des schlagkräftigen Dicken – hier offenbar noch mit angeklebter Barttracht. (Der Film wurde ja auch als Spencer-Vehikel unter dem Titel STOSSGEBET FÜR EINEN HAMMER unters Volk gejubelt.) Der tolle William Berger als aalglatter Zocker mit Rüschenhemd wird leider komplett als Nebenfigur verheizt. Wayde Preston als Scherriff Milton (mit stupsnasiger Winchester) fällt nicht weiter auf, dasselbe gilt für Stanley Gordon aka. Franco Borelli (das „Küken“, das offenbar auf Rentner-Sex abfährt). Brett Halsey verkörpert eine ikonenhafte Django-Figur und agiert durchgehend emotionslos und starr. Als Franco Nero-Imitat ist er viel zu uncharismatisch, da nutzt auch Stoppelbart und schwarze Rächerkluft nichts.
Was den Film dennoch sehenswert macht (und letztendlich rettet) ist die herausragende Leistung des Japaners Tatsuya Nakadai (u.a. SWORD OF DOOM), der alle anderen mit Leichtigkeit ins Abseits spielt. Sein Elfego ist ein von latentem Wahnsinn umflorter Sadist – in einem Moment gibt er sich melancholisch und abwesend, in der nächsten Sekunde wirkt er so gefährlich wie eine wütende Klapperschlange. Seine Gegner zerhackt er gern mit einer riesigen Machete, die er wie ein Samuraischwert führt.

Wundervoll ist auch der abwechslungsreiche und sehr stimmungsvolle Score von Angelo Francesco Lavagnino, der mal mit feurigen Trompetenstößen auftrumpft, mal psychedelisch angehauchte Orgelmusik mit Schlagwerk kredenzt.

Ansonsten: Allenfalls Durchschnitt mit ein paar sehenswerten Momenten. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und den meisten Genrefreunden wird dieser Spaghettiwestern sicherlich vortrefflich munden.

Lieblingszitat (Elfego zu Bill Kiowa, nachdem er dessen Frau gemeuchelt hat):
„Merk dir gut: So ein Mädchen heiratet man nicht. Sowas benutzt man und wirft es weg.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 05.09.2010 12:52 
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Schon interessant wie sich die Geschmäcker und Ansichten unterscheiden.
Ob nun Argento den Bleistift beim Drehbuch angesetzt hat oder nicht spürt der Zuschauer nicht. Der Plot ist nichts Neues und hatte bereits bei The Magnificent Seven einen Bart, dessen Handlung ja wiederum bei The Seven Samurai entlehnt wurde.
Trotzdem weisst dieser Rachewestern Eigenheiten auf, die zu unterhalten wissen. Da wären die kreativen Kills und Tools: Messer, Schlagring kurze Wichester, Erhängen vom Pferd und nicht zu vergessen die Machete.
Jene wird hervorragend geschwungen von dem Badboy Elfego – Tatsuya Nakadai, der sich bei seiner Mimik Technik offensichtlich von Peter Lorre inspirieren liess. Natürlich sind Macheten Lorre und Budie die Highlights des Films, so retten sie die Story und bewirken mit ihrer Präsenz eine zusätzliche Begeisterung beim Zuschauer.

Mich hat die sumpfige und feuchte Herbstlandschaft von Manziara geflash. Wunderschöne Gegend!! Ein weiteres Wüstenoutfit wäre mit Sicherheit der Genickbruch des Films gewesen. Damit wäre er evtl. in einer belanglosen Mittelmässigkeit versunken.
Egal, denn bei den Rachewestern wirkt die Rache am Ende immer sekundär und die Solidarität der Schutztruppe überwiegt immer.
Ein weiteres Highlight ist die Kameraarbeit und die Schnitttechnik beim Schlussduell. Mutig hab ich so noch nicht gesehen.

Dafür gibt’s für die Mukke einen drastischen Minuspunkt und leider für die Gewalttätigkeit von Macheten Lorre die nur im off entstehen oder ansatzweise gezeigt werden. Schade dass man nicht genügend Mut aufwies und die Kamera dort nicht voll draufhält.

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Diabolik! hat geschrieben:
Franco Borelli (das „Küken“, das offenbar auf Rentner-Sex abfährt). Brett


Das hab ich mir bei der szene auch gedacht, dass die evtl. über dem Verfallsdatum lag. :D
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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 08.09.2010 18:17 
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den film fand ich richtig gut, wenn auch der drehort bzw. die -kulisse nicht ganz meinem italogeschmack entspricht. ansonsten toller film mit einem hervorragend spielendem william berger!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 08.09.2010 22:42 
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wunderschöne drehorte! vor allem im herbst/winter sehr schön, toller film & geniale musik 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 09.09.2010 10:08 
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Schöner, straighter Rachewestern. Das Ende ist leider etwas unspannend, weil alles zu einfach geht, aber es ist wunderschön gefilmt in diesem verzaubert wirkenden herbstlichen Wald.
Während die meisten IW die im (schneeelosen) italienischen Winter gedreht wurden ziemlich armselig aussehen, zeigt Heute ich ... das es auch anders geht.

Die deutsche Fassung bietet 2 große Überraschungen:
Sie ist (hoppla) uncut und und Brett Halsey wurde kein Syncron- Django. Dabei kommt er Django näher als fast alle anderen der Corbucci Nachfolger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 09.09.2010 10:12 
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Das finde ich nicht, ihm fehlt diese leicht arrogante, überhebliche Art. Was mich an Halsey in dem Film stört, ist das er eigentlich ein netter Junge ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 09.09.2010 22:54 
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Das geht mir bei anderen filmen mit Halsey so. Bei Kill Johnny Ringo dachte ich auch Gott, sieht der hier jung aus, ist das derselbe Brett Halsey wie in Heute ich ... ?

Aber hier ist er doch finde ich der totale Django. Nicht nur weil er dieselbe Kluft trägt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 10.09.2010 20:59 
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Stanton hat geschrieben:

Aber hier ist er doch finde ich der totale Django. Nicht nur weil er dieselbe Kluft trägt.


Wirklich ?
Ich gebe dir recht, im Vergleich zu vielen anderen, wäre ein Namenzusatz mit Django hier noch am ehesten nachvollziebar.
Wegen der Rachegeschichte, der Kleidung von Halsey etc.

Aber die Figur des Django kennzeichnet auch noch andere Merkmale und Eigenschaften aus, welche hier fehlen, z. b. die Gier nach Geld, die Kaltschnäuzigkeit, die Coolness. Dazu ist Django ein Einzelgänger, während diese Titelfigur sich Pistoleros sucht, um seine Rache zu vollziehen. Ebenso fehlt das Mysteriöse, man weis eigentlich nie woher Django kommt und welche Intention ihn bewegt. Hier wird, durch diese Rückblende der Hauptfigur diese mysteriöse Eigenschaft entzogen, dazu ist diese Szene ein völliger Stilbruch zum restlichen Film.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 10.09.2010 21:59 
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Ich wollte nur sagen das hier mehr Django dein steckt als in so manchem "Original" Django. Letztendlich ist glaube ich kein einziger der 1000 Django Filme wirklich ähnlich zu Corbuccis. Nicht mal Preparati la bara und noch weniger Djangos Rückkehr.
Django ist in all diesen Filmen letzendlich kein festgelegter Charakter. Und da passt Heute ich fast noch am besten.

Die Rückblende sehe ich übrigens nicht als Stilbruch.


Und so mysteriös wie am Anfang ist Django dann ja am Ende doch nicht, schließlich will er Rache für seine Frau.
Und um die Wahrheit zu sagen, er quatscht zu viel.

Als ich Django zum ersten Mal (im Kino immerhin) sah war ich sogar ein wenig enttäuscht, da er seinem Ruf nur teilweise gerecht wurde. Erst später begann ich dann all die Qualitäten des Filmes zu schätzen, die allerdings auch nicht all seine Schwächen in den gesamten Mexikaner Szenen völlig verdecken könnnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 10.09.2010 22:15 
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El Puro hat geschrieben:
dazu ist diese Szene ein völliger Stilbruch zum restlichen Film.


Stilbruch im visuellen Sinne, trotzdem schafft sie es die zentrale Figur Bill Kiowa auf das wesentliche zu reduzieren. In diesem Falle die Vergangenheit der Hauptrolle ohne das der Zuschauer ein Vorverständnis besitzen müsste.
Eine herrliche Wahrnehmung leider ein wenig unglücklich fotografiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 10.09.2010 22:20 
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Stanton hat geschrieben:
Ich wollte nur sagen das hier mehr Django dein steckt als in so manchem "Original" Django. Letztendlich ist glaube ich kein einziger der 1000 Django Filme wirklich ähnlich zu Corbuccis. Nicht mal Preparati la bara und noch weniger Djangos Rückkehr.
Django ist in all diesen Filmen letzendlich kein festgelegter Charakter. Und da passt Heute ich fast noch am besten.

Die Rückblende sehe ich übrigens nicht als Stilbruch.


Und so mysteriös wie am Anfang ist Django dann ja am Ende doch nicht, schließlich will er Rache für seine Frau.
Und um die Wahrheit zu sagen, er quatscht zu viel.

Als ich Django zum ersten Mal (im Kino immerhin) sah war ich sogar ein wenig enttäuscht, da er seinem Ruf nur teilweise gerecht wurde. Erst später begann ich dann all die Qualitäten des Filmes zu schätzen, die allerdings auch nicht all seine Schwächen in den gesamten Mexikaner Szenen völlig verdecken könnnen.


Ich gebe dir recht, Django redet zuviel. Das stört mich auch ein wenig.
Und für mich ist der Mittelteil doch qualitativ schwächer als der Rest.

Mas das Mysteriöse anbetrifft, so wird zwar im Laufe der Story klar, dass er Rache für den Tod seiner Frau will, aber man erfährt nie die Hintergründe. Und war es wirklich seine Frau .... Freundin oder was auch immer. Wurde sie aufgrund ihrer mex. Herkunft (ich glaube ihr Name war Mercedes ) ermordet etc ? Von daher wird schon ein gewisses Maß an Undurchsichtigkeit gewahrt. ;)

Nur insgesamt, wenn ich ehrlich bin, mag ich Django weniger wegen den Qualitäten des Films, sondern wegen der Coolness von Nero. Die Story ist ja jetzt nicht gerade bahnbrechend. :D Aber der Film ist der erste Genrebeitrag, den ich bewusst als IW gesehen habe.

Django ist ein absoluter Kultfilm mit einem Sarg voller Coolness.
Wobei wie sind wir wieder auf das Thema gekommen ?

Um auf dieses Thema zurückzukommen, so finde ich Halsey auch recht gut besetzt. Wobei mir er in den Filmen "Kidnapping" und "Ein Silberdollar für den Toten" noch besser gefiehl. Übrigens finde ich auch beide Filme besser, im Vergleich zu "Heute ich... morgen Du". Auch wenn ich da wahrscheinlich ziemlich alleine stehe. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Heute ich... morgen Du - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 11.09.2010 09:59 
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El Puro hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:

Um auf dieses Thema zurückzukommen, so finde ich Halsey auch recht gut besetzt. Wobei mir er in den Filmen "Kidnapping" und "Ein Silberdollar für den Toten" noch besser gefiehl. Übrigens finde ich auch beide Filme besser, im Vergleich zu "Heute ich... morgen Du". Auch wenn ich da wahrscheinlich ziemlich alleine stehe. ;)


Wahrscheinlich ...

Das Drehbuch von Django ist natürlich prinzipiell eine Variation oder auch Weiterentwicklung der Für eine Handvoll dollar Storyline. Aber Django weißt schon eine Menge bahnbrechender Elemente auf, eine Menge Ideen die sehr ungewöhnlich waren, und auch heute noch ihre Wirkung nicht verfehlen. 1966 hat er mit Sicherheit ein ziemliches Schockpotential besessen.


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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 13.04.2012 01:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 29.07.2012 02:33 
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Den Streifen hatte ich erstmals unter dem Titel STOSSGEBET FÜR EINEN HAMMER gesehen auf Video und fand den ziemlich gut. Ich fand dem sowohl von der Story eingängig und unterhaltsam, aber auch vom Stil (die s/w-Einblendungen), die Darsteller sind gut und die Melodie der Musik pfiff ich noch am nächsten Tag. Hab mir später auch die DVD irgendwo günstig mal mitgenommen.

8/10


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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 06.10.2012 20:31 
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Alternativer Titel: Stoßgebet für einen Hammer
Alternativer Titel: Fünf Höllenhunde spucken den Tod
Produktionsland: Italien
Produktion: Lucio Trentini
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Tonino Cervi
Drehbuch: Dario Argento
Kamera: Sergio D'Offizi
Schnitt: Roberto Gianandre
Musik: Angelo Francesco Lavagnino
Länge: ca. 91 Min.
Freigabe: FSK 18
Darsteller:
Brett Halsey: Bill Kiowa
Bud Spencer: O’Bannion
Tatsuya Nakadai: James Elfego
William Berger: Francis „Colt“ Moran
Wayde Preston: Jeff Milton
Jeff Cameron: Moreno
Dana Ghia: Mirana Kiowa
Franco Borelli: Bunny Fox
Teodoro Corrà: Waffenhändler
Aldo Marianecci: Barbier



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Bill Kiowa wird nach 5 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Bill ist unschuldig im Gefängnis gewesen für seine Verurteilung ist James Elfego verantwortlich. Von nun an sinnt Bill Kiowa auf Rache.

Nach einer kurzen Vorstellung des Charakters Bill Kiowa, gespielt von Brett Halsey setzt die Musik von Angelo Francesco Lavagnino ein, die schnell zu einem Ohrwurm wird.

„Ich bin nicht verbittert, ich bin entschlossen!“

so Bill Kiowa und die kleine, aber auch unterhaltsame Story die der Film birgt wird langsam aufgebaut. Eine Absehbarkeit ist natürlich vorhanden, doch muss man bis zu der kompletten Darlegung der Motive eine ganze Zeit warten.

Diese Zeit wird allerdings gut gefüllt und zwar u.a. mit einigen exquisiten Brutalitäten. Die Helden in Cervis Western fackeln nämlich nicht lang. Wenn es beim Prügeln zu Sache geht, dann aber richtig und zwar so das sich das Blut auch im Gesicht sichtbar niederlässt. Anstatt den buchstäblichen Dreck fressen zu müssen erfüllen hier ab und an Glasscherben ihren Zweck.

Was auffällt ist, dass der Film mit sehr grünen Landschaftsaufnahmen beginnt, welche sich aber nach und nach immer mehr ins Triste verlieren und in einem verdörrten Gesamtbild enden.

Die Angst vor einer Sichtung mit der Begründung: Bud Spencer kann ich definitiv ausschließen. Die deutsche Synchronisation ist (zumindest bei der EMS DVD) ernsthaft und vor jeglichem Klamauk geschützt. Ansonsten wäre hier auch ein kompletter Film versaut gewesen. Bud Spencer macht seine Sache als O’Bannion sehr ordentlich. Das Gleiche kann man von Brett Halsey und William Berger ebenfalls behaupten. Das Highlight des Films ist allerdings zweifelsohne Tatsuya Nakadai in der Rolle von James Elfego. Tatsuya gibt in Tonino Cervis Film den Psychopathen so wie man ihn sich wünscht. Aber dieses war auch nicht anders zu erwarten, da der Japaner nicht nur irgendein Schauspieler ist, sondern in Akira Kurosawas „Yojimbo- Der Leibwächter“ und „Kagemusha- Der Schatten des Kriegers“ die Hauptrolle bekleidete.

Was die technische Seite anbelangt, so hat der Film eine gute Kameraarbeit zu bieten, siehe das Pokerspiel zu Beginn und natürlich das Finale. Hiermit wären wir an dem Punkt angelangt der „Heute ich… morgen Du!“ seine Besonderheiten gibt. Das Finale ist nämlich äußerst untypisch für einen Italo-Western. Dieses wird in einem Wald praktiziert, welcher zuerst mit der Dunkelheit und später mit dem Morgennebel getränkt ist. Das Ganze wirkt sehr atmosphärisch und stimmig. Hier kann natürlich auch das Drehbuch von einem gewissen Dario Argento hilfreich gewesen sein.

Fazit: Ein guter IW, der zwar keine große Story, aber einiges als unterhaltsamen Begleitungen zu bieten hat. Durchaus schmackhaft garniert.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 13:56 
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Von diesem Film gibt es ja mittlerweile eine Neuauflage von 3L welche im Gegensatz zur Erstauflage anamorph ist. Bekanntlich muss dies nicht gleichbedeutend mit einer besseren Qualität sein. Hat da schon mal jemand beide DVDs miteineinander verglichen?

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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 14:10 
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Die Italo Western Abteilung ist in der Regel gegen ca. 18:00 Uhr online. Einer von den Cowboys wird mit Sicherheit helfen können.

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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 14:15 
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Na vielleicht habe ich ja Glück und bekomme schon eher einer Antwort, denn dann kann der Amazon-Cowboy morgen noch angaloppiert kommen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 15:16 
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sid.vicious hat geschrieben:
Die Italo Western Abteilung ist in der Regel gegen ca. 18:00 Uhr online
:lol:

Kann schonmal nicht weiterhelfen,hab nur die EMS (und natürlich das UfA Tape)


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 19:40 
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Auch nur EMS. Sorry.


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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 28.05.2013 20:52 
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Ja habe auch nur die EMS und kann auch nichts dazu sagen. Waren aber nicht mal auf CF ein Bildvergleich???

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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 19.08.2013 20:37 
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Durchschnittlicher IW, der vorallem mit seinen Actionszenen punkten kann, aber auch einige nette Ideen zu bieten hat.
Da wäre zum einen die Idee mit dem halben dreckigen Dutzend und zum anderen solche Sachen wie z.B. das Glas in der Hand zerdrücken.
Und was wäre ein Film mit Bud Spencer ohne eine Schlägerei?
Auch wenn sie noch so kurz ist, aufwerten tut sie den Film auf jeden Fall.
Oder das Finale im Wald, wo sie nachts nacheinander alle Leute von Elfego ausschalten.
Das einzige was mir überhaupt nicht gefallen ist die Stimme von Bud Spencer.
Ungewöhnlich und unpassend.
Auch das Titellied find ich ganz cool.
Erwähnenswert ist auch noch der Gastauftritt von Remo Capitani.
7/10


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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 20.08.2013 13:00 
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Ich habe mir diesen Film hauptsächlich wegen Und Spencer und Dario Argento angesehen. da ich eigendlich kein Western Freund bin hat mich der Film aber sehr positiv überrascht.
Der hat mir sehr gut gefallen.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: HEUTE ICH...MORGEN DU - Tonino Cervi
BeitragVerfasst: 20.08.2013 13:04 
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Mich hätte mal interessiert, was Cervi mit mehr Budget hätte anstellen können. Sein Film ist voll von tollen Ideen, die man in der Form bei keinem anderen Regisseur sieht.


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