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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 28.08.2018 21:55 
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Guten Abend,

da hier ne Menge Leute älteren Semesters unterwegs sind und ne Google-Recherche höchstens Lari-Fari ergeben hat, eröffne ich nun dieses Meisterstück von einem Thread :P

Vorweg: Ich bin (Film)Nostalgiker und unter 30. Das beantwortet möglicherweise das Warum...

1.Wie teuer waren VHS und Betamax Videorecorder 1980,1981 und 1982?

2. Wieviel MARK musstet ihr hinblättern, wenn ihr solch ein Video im Jahre 1980, 1981 und 1982 entweder
a) für ein WE ausgeliehen habt um es danach ordnungsgemäß zurückzubringen
oder
b) es ganz frech käuflich erworben habt bzw. es käuflich erwerben wolltet?

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Danke an alle, die sinnvolle Beiträge leisten 8-)


Zuletzt geändert von Klassikerfan am 05.09.2018 12:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 01:24 
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Klassikerfan hat geschrieben:
1.Wie teuer waren VHS und Betamax Videorecorder 1980,1981 und 1982?

2600 DM hatten meine Eltern damals, 1980, für einen Betamax-Recorder von Wega hingeblättert.
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Klassikerfan hat geschrieben:
2. Wieviel MARK musstet ihr hinblättern, wenn ihr solch ein Video im Jahre 1980, 1981 und 1982 entweder
a) für ein WE ausgeliehen habt um es danach ordnungsgemäß zurückzubringen

6 DM war Anfang der 80er die gängige Leihgebühr für einen Videofilm (von heute auf morgen)


Zitat:
oder
b) es ganz frech käuflich erworben habt bzw. es käuflich erwerben wolltet?

Nie gemacht! Aber bei ca. 150-180 DM auch verständlich! ;)
Das schwankte auch mal was runter, allerdings bekammst du m.W.n. kein Tape für eine 2stellige DM-Summe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 06:50 
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Einen Videorekorder haben einige Leute 1980/1981 nicht gekauft, sondern gegen eine monatliche Gebühr, bei der Firma Telerent, ausgeliehen.

VHS Kassetten ausleihen war in den Anfangstagen sehr teuer. Ich erinnere mich an eine Leihgebühr von 16 Mark von heute auf morgen in einer Stuttgarter Videothek. Das dürfte ungefähr 1981/82 gewesen sein.
Bei mir im kleinen Ort kostete eine Leihgebühr Anfang der 80er 8,00 DM von heute auf morgen.
Kinder und Jugendliche konnten locker in die Videotheken rein, nur die Pornoecke war tabu.

In den 80ern hat der süchtige Filmfreak auch gerne in weiter entfernten Städten nach gut sortierten Videotheken Ausschau gehalten.


Die Preise von Kauf VHS Kassetten kann ich etwa im Jahr 1981 anhand ein paar Filmen noch sehr genau festmachen.
Die Schlangengrube und das Pendel (Toppic) 139,00 DM
Dracula jagt Frankenstein (Contrast Video) 99,00 DM (Den Preis empfand man als echt billig)
Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (139,00 DM)

So ca. ab 1983/84 wurden die Tapes dann billiger.
Jäger des verlorenen Schatzes kam für damals sehr günstige 99,00 DM von CIC Video.

Ich denke der Knackpunkt, nachdem Filme billiger wurden, war so ca. 1984/85. Da gabs dann eine Bildzeitungs VHS Kassetten Film Serie für glaube ich 49,00 DM
Zum Beispiel Sag niemals nie, La Orca etc.



Ganz wichtig war in den 80ern auch der "Flohmarkt" in der Zeitschrift Cinema. Das war in diesen Jahren eigentlich die einzige Möglichkeit Filmsammler Ware zu kaufen oder anzubieten.
In der Zeit waren die größte filmische Informationsquelle die Bücherreien, speziell in den Großstädten, da konnte man Stunden verbringen und sich über Klassiker informieren.
Auch die Läden hatte große Ecken mit Filmbüchern. Da guckte man sich schon mal Stunden durch.

Hinzu kamen die allgemeinen Flohmärkte, auf denen auch viele Film Sachen angeboten wurden.

Als ab ca. 1985 die Zensur losging, konnte man an fast nichts mehr im Horrorfilmbereich rankommen. Man musste Kontakte haben um an abgeleierte Kopien ranzukommen. Ein TANZ DER TEUFEL war höchst illegal.

Es gab kein Internet, insofern waren die gut sortierten Läden sehr wichtig und der Einkaufstrip in eine andere Stadt war streckenweise mit großen Freuden verbunden, wenn man was rares gefunden hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 07:33 
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Geht jetzt zwar ein wenig off-topic, aber vielleicht dennoch interessant:

Als Schüler hat man "damals" auch fleißig Sachen kopiert und Filme auf dem Schulhof getauscht.
Wenn ich da an die "Qualität" vieler Sachen denke :lol:
Die Filme waren dann irgendwann nicht mehr in Farbe, sondern schwarz/weiß. :mrgreen:

An Originaltapes kam man generell auch selten ran. Die ehemaligen Verleihtapes standen zwar irgendwann in den Videotheken zum Verkauf, aber das waren dann Einzelstücke.
Viele Sammler haben dann in regelmäßigen Abständen alle Videotheken im Umkreis abgeklappert.
Manche sind auch nach Holland "gepilgert", denn da gab es die bei uns zensierten Filme meist ungeschnitten ;-)
Die "richtigen" Verkaufscassetten in größeren Auflagen haben erst ihren "Siegeszug" ca. Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre angetreten, als das System VHS dann flächendeckend in deutschen Wohnzimmern vertreten war. Dann waren die Preise auch etwas moderater, wie Ryan ja schon angemerkt hat.
Ich kann mich erinnern, dass nur einer meiner Kumpels, bzw. dessen Eltern damals (ca. 1989) noch einen BETAMAX Rekorder hatten. VIDEO2000 war ja schon viel früher "out".

Auf vielen meiner VHS Tapes befinden sich noch alte Preisschilder, auch von Filmbörsen.
Teils sind die vermerkten Summen noch höher, als von Ryan angegeben.....bei seltenen Sachen wurden auch schon mal 300-500 DM aufgerufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 09:23 
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Mein erster Videorecorder war ein Phillips-Gerät im VCR-Longplay Format. Ich hatte dafür sogar einen Kredit aufgenommen. Kaufpreis ca. 3.400,-- DM.
Das war vor fast genau 40 Jahren. Den dazugehörigen Film "Tokugawa 3 - Im Rausch der Sinne" von CMV-Großbox erwarb ich für 198,-- DM.
Eine Leerkassette in diesem Format kostete ca. 40,-- DM. Im Laufe der nächsten zwei Jahre sammelte ich ca. 60 Leerkassetten mit TV-Aufnahmen und nur drei bespielte. Im Mai 1980 zeichnete sich ab, dass dieses System keine Zukunft mehr hat. Während mein Chef damals auf Video 2000 schwor, setzte ich richtigerweise auf das VHS-System und kaufte mir dann einen JVC-Toplader für ca. 2.300,-- DM.

Dann ging die Sammelei richtig los. Waren Anfangs die Kassetten mit durchschnittlich 150,-- - 200,-- DM schon recht teuer, zogen die Kaufpreise in den Jahren danach noch richtig an, weil die Verleihrechte mit eingerechnet wurden. 250,-- bis 350,-- DM waren da durchaus schon mal drin. Da ich ja kein Großverdiener war, kaufte ich zunehmend immer mehr Gebrauchtkassetten aus den Videotheken. Ich war damals schon ein berüchtigter Kunde in allen umliegenden Videotheken. Ich hatte nirgendwo einen Mitgliedsausweis, weil ich das Ausleihen seit jeher verabscheute. Also war ich zäher Verhandlungspartner, der den Videothekaren die für mich interessanten Titel aus dem Kreuz leiern mußte. Gebrauchtkassetten kaufte ich für ca. 80,-- bis 100,-- DM. Seit 1983 habe ich den BPS-Report (jetzt BPjM-Report) abonniert, und zwar mit der Ausgabe, in welcher verkündet wurde, dass Maniac als erster Film beschlagnahmt wurde. Die beschlagnahmten Titel ließ ich mir von den Videotheken zurücklegen. Auch sonst habe ich dort viel erstanden.

Einen Preiseinbruch gab es zuerst mit den ITT-Pappschachteln, die "nur noch" 98,-- DM kosteten. Einige Anbieter zogen nach. So wurden 1984 Mike-Hunter-Titel schon für 49,-- DM (Neuware) angeboten. Das war schon eine Sensation damals. Andere Wege gingen Firmen wie Warner, UFA bzw. Videophon und auch VMP. Diese Titel konnte man überhaupt nicht mehr kaufen. Slogan: "Leih' dir Video, leih' Dir UFA. Diese Kassette ist Eigentum der UFA und darf nicht verkauft werden". Das hat mich natürlich mächtig gewurmt. Trotzdem haben einige Händler mir einiges davon gebraucht überlassen und den Firmen halt als verloren gegangen gemeldet.

Im Fernsehen habe ich natürlich auch immer weiter aufgenommen. Leerkassetten hatten damals Anfang der 80er einen Durchschnittspreis von 12,-- DM.
Aber das mit den Leerkassetten galt nur für TV-Aufnahmen. Kopien von Originalkassetten waren für mich nie ein Thema.

Soweit meine Erfahrungen in den Jahren 1978 bis 1985.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 09:39 
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Für meinen ersten VHS-Rekorder habe ich 1982 oder 1983 2000 DM bezahlt. Die Marke weiß ich nicht mehr, aber er hatte genau 4 Funktionen: Vorlauf, Rücklauf, Play und Aufnahme. Natürlich ohne Fernbedienung :P

In der Videothek meiner Wahl kostete heute bis morgen 6 oder 8 DM. Bei begehrten Neuerscheinungen gab es einen Aufpreis und man musste Glück haben, sie zu erwischen, selbst bei Fernsehsachen wie Airwolf.


Aber es gab Paketpreise, bei 3 Filmen war es etwas billiger. Also hat man sich einen Actionfilm, einen Horrorfilm und einen Porno ausgesucht :D


Die erste selbst aufgenommene Kassette, die ich heute noch habe, war eine Fuji 180. Vier Folgen Magnum von 1984. Die kann man immer noch in durchaus vernünftiger Qualität abspielen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 10:45 
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Mein erster VHS-Rekorder von Telefunken (so um 1982) hat 1.500 DM gekostet. Ein Jahr später habe ich ihn an einen sehr netten Nachbarn für 1.800 DM verkauft. Plus 500 DM für etwa 50 selbstaufgenommene Videokassetten. Ja, ich war damals ein ziemlicher Arsch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 11:16 
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TheInferno7 hat geschrieben:
Mein erster VHS-Rekorder von Telefunken (so um 1982) hat 1.500 DM gekostet. Ein Jahr später habe ich ihn an einen sehr netten Nachbarn für 1.800 DM verkauft. Plus 500 DM für etwa 50 selbstaufgenommene Videokassetten. Ja, ich war damals ein ziemlicher Arsch.


Du bist mir so ein Knilch :)

Danke schonmal für die interessanten Antworten!

Wie teuer war so eine "VERKAUFSKASSETTE MIT VERMIETRECHT" neu und als abgenudeltes Videotheken-Tape zwischen 1990-1995?

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Meines Wissens nach kostete eine derartige "VERKAUFSKASSETTE OHNE VERMIETRECHT" im Jahre 1991 neu ca. 50 DM. Trifft das zu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 11:35 
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Hier mal ein paar Rechnungen von Anfang der 80er, da kann man sich mal über die Händlerpreise einen kleinen Überblick machen. Bei Quelle gab es ganz günstig für den Endverbraucher einen Toppic Feuertanz. RCA hat es irgendwann auf die Spitze getrieben, z.B. Conan der Zerstörer oder RoboCop kosteten im Einkauf für Videothekare knapp 400 DM, das war aber schon Mitte - Ende der 80er.
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Und hier noch ein paar Videos mit Preisschildern bzw mit Leihpreisangabe
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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 14:31 
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Als VHS auf dem Höhepunkt war, kostete ein Film im Schnitt 39,90 DM.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 19:44 
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Meine Eltern kauften ihren ersten Videorecorder 1981, einen Siemens VHS sehr günstig für 2000 Mark bei einem Nachbar der bei Siemens arbeitete. War ein echtes High End Gerät zu der Zeit. Mein Stiefvater hat dann lauter Italo Western ausgeliehen und mit dem Nachbar überspielt. Preis im Verleih war da bei 12 bis 14 Mark von Heute auf Morgen

Mein erster Videorecorder war ein Akai mit Longplay Funktion 1984 der hat damals 1300 Mark gekoste. Dazu hab ich mir dann von einem Freund zuerst einen Panasonicvideorecorder ausgeliehen und in 7 verschiedenen Videotheken Kung Fu Filme ausgeliehen und leider fast alles in Longplay kopiert da die Leerkassetten mit rund 12 - 15 Mark noch sehr teuer waren. Verleihpreise lagen so bei 6 - 8 Mark pro Tag. Später hab ich mir dann einen reine VHS Abspieler für 600 Mark gekauft der immerhin schon einen Scart Anschluß hatte. Dann einen Panasonic VHSspieler der sogar NTSC Tapes abspielte was sehr geil war weil in meiner Stadt es zu der Zeit in den US Kasernen Videotheken gab in die wir uns reinschmuggelten um neuste Horrofilme auszuleihen. Der Panasonic hat damals 1600 Mark gekostet. Erst gegen Ende der 80er Jahre als ich eine Sammler aus Köln kennenlernte der alle 2 Monate zu uns kam ging es los mit überspielen von Horrorfilmen aus Holland. Er hatte immer die Orginal Kassetten die er in Videotheken an der Grenze kaufte dabei. Danach fuhren wir nach Holland an die Grenze und fingen an dort Orginal Tapes zu kaufen aus diversen Videotheken. Dort gab es im Free Record Store auch schon Verkaufkassetten für eine erschwinglichen Preis von 20 - 30 Gulden was ungefähr 15 - 25 Mark entsprach. Als Anfang der 90er das Videothekensterben einsetzte und nur noch die großen Ketten überlebten fuhren wir aufs Land raus und kauften zu Dritt ganze Horrorabteilungen von Kleinvideotheken leer. Die Leihkassetten waren dann so bei 25 Mark und manchmal hatte man Glück und konnte noch einen beschlagnahmten Film ergattern. Ein Freund von mir machte daraus ein richtiges Geschäft. Ich weiss noch das er 7 Mal Tanz der Teufel hatte und 300 - 500 Mark pro Tape verkaufte.
Als die Filmbörsen los gingen und es am Anfang nur VHS und Laserdiscs gab, lagen die Preise bei 25 - 50 Mark pro Tape abgesehen von Raritäten die weit aus teuerer waren.
England Tapes die man damals im WOM kaufen konnte lagen bei so 30 Mark pro Stück.

In Berlin hab ich viel bei Videodrom und Something Strange Video gekauft. Mein teuerstes Tape was ich je gekauft habe war die uncut Version von Derranged für 150 Mark mit bescheidener Bildquali. Deswegen hab ich ab Mitte der 90er angefangen Laserdiscs zu sammeln was ein noch viel teuerer Spaß war.

Infos über Filme bekam man aus Heften wie Splatting Image und Filmbücher im Horrorbereich und Exploitation. Für asiatische Filme mußte man englische und amerikanische Magazine lesen. Ich weiss noch wie ich oft gedacht habe diesen Kung Fu Film werde ich niemals sehen oder gar besitzen. Zum Glück hat sich mit dem aufkommen der DVD und des Internet alles geändert.

Manchmal denke ich dran was ich im Leben für Filme schon ausgegeben habe .... bestimmt ein sehr schönes Auto. Aber egal dann geh ich los und kauf mir ein paar BluRays....

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.08.2018 23:30 
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Wundervoller Thread hier! Schön eure ganzen Geschichten zu lesen.
Ich bin Jahrgang 85 und von daher kann ich nicht ganz so richtig mitreden, aber ich war schon als kleiner Junge sehr angetan von Filmen und konnte mir einiges was im TV lief aufzeichnen lassen. Meine Mutter musste damals auch immer für mich in den 18er Bereich der Videotheken gehen und mir Sachen wie Freitag der 13. ausleihen. Schöne Erinnerungen. Die Videothek in meinem Ort ist mittlerweile eine kleine DHL-Filiale betrieben von der Dame die früher auch die Videothek leitete. War eine wundervolle Zeit damals. Es war für mich das größte am Wochenende mit meiner Mutter in die Videothek zu gehen und in den Regalen zu stöbern. Leider dürfte ich fast nie in den 18er Raum. Nur ab und zu ganz kurz in den vorderen Bereich der 18er Ecke. Die Videothek war wirklich mein absoluter Lieblingsort.

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it just means that a million people are stupid as fuck


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 01.09.2018 18:15 
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Djabartana hat geschrieben:
Wundervoller Thread hier! Schön eure ganzen Geschichten zu lesen.
Ich bin Jahrgang 85 und von daher kann ich nicht ganz so richtig mitreden, aber ich war schon als kleiner Junge sehr angetan von Filmen und konnte mir einiges was im TV lief aufzeichnen lassen. Meine Mutter musste damals auch immer für mich in den 18er Bereich der Videotheken gehen und mir Sachen wie Freitag der 13. ausleihen. Schöne Erinnerungen. Die Videothek in meinem Ort ist mittlerweile eine kleine DHL-Filiale betrieben von der Dame die früher auch die Videothek leitete. War eine wundervolle Zeit damals. Es war für mich das größte am Wochenende mit meiner Mutter in die Videothek zu gehen und in den Regalen zu stöbern. Leider dürfte ich fast nie in den 18er Raum. Nur ab und zu ganz kurz in den vorderen Bereich der 18er Ecke. Die Videothek war wirklich mein absoluter Lieblingsort.


Krass, das hätte meine Mutter nie gemacht :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.09.2018 06:40 
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Ryan hat geschrieben:
Als VHS auf dem Höhepunkt war, kostete ein Film im Schnitt 39,90 DM.


Wisst ihr noch wie teuer ein neues Kauf-Tape Ende der 90er war?
Also ca. 1997-99


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.09.2018 07:12 
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Müssten so 30 Mark gewesen sein.

Bei Aldi gab es 1996 eine Aktion, bei der James Bond 007 - GoldenEye für 10 Mark verkauft wurde.
Das war damals beinahe eine Sensation und die Leute haben sich fast um die Kassetten geschlagen.
Nach heutigen Gegebenheiten wohl nahezu unvorstellbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 29.09.2018 21:18 
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blanco hat geschrieben:
Müssten so 30 Mark gewesen sein.

Bei Aldi gab es 1996 eine Aktion, bei der James Bond 007 - GoldenEye für 10 Mark verkauft wurde.
Das war damals beinahe eine Sensation und die Leute haben sich fast um die Kassetten geschlagen.
Nach heutigen Gegebenheiten wohl nahezu unvorstellbar.


Aldi-Niveau eben...
Gut, dass ich immer zu LIDL gehe :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nostalgie PUR : Videos/Videorecorder und deren Kosten um 1980
BeitragVerfasst: 30.09.2018 09:24 
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blanco hat geschrieben:
Müssten so 30 Mark gewesen sein.

Bei Aldi gab es 1996 eine Aktion, bei der James Bond 007 - GoldenEye für 10 Mark verkauft wurde.
Das war damals beinahe eine Sensation und die Leute haben sich fast um die Kassetten geschlagen.
Nach heutigen Gegebenheiten wohl nahezu unvorstellbar.


Nicht nur GoldenEye, die hatten sogar noch ein paar VHS-Bonds mehr zu diesem Tarif :)


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