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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 08:50 
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Angeregt durch den Thread über "Katie Elder", in dem dann ja auch "North to Alaska" gewürdigt wird, möchte ich fragen, welche Wayne-Spätwestern (ab 1960) generell gut ankommen. Vor Jahren habe ich sie nach und nach gesehen und mir ist aufgefallen, dass sehr häufig neben Wayne ein zweiter Star dabei ist, entweder ein beinahe gleichbedeutender oder ein junger, hübscher, im Aufbau begriffener. Jedenfalls trägt der Duke die Story fast nie allein. Es gibt ja z.B. auch Aussagen, dass Western mit Wayne und Elvis bzw. mit Wayne und Tony Curtis geplant waren. Wayne und sein Co-Stars haben die Story getragen, Humor eingebracht, für Action und Romantik gesorgt. Große Geschichten waren das nie. Die Filme plätscherten unterhaltsam dahin ...
Vermutlich war das die beste Möglichkeit zu dieser Zeit noch einträgliche Western zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 10:18 
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Die folgenden mag ich allesamt sehr gern:

DER MANN, DER LIBERTY VALANDE ERSCHOSS
EL DORADO
DIE COMANCHEROS

Diese mag ich:

DIE VIER SÖHNE DER KATIE ELDER
CHISUM
DER MARSHAL

BIG JAKE und DIE COWBOYS finde ich fast penetrant langweilig.
DER LETZTE SCHARFSCHÜTZE weiß ich mittlerweile zu schätzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 10:43 
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Typische Beispiele wären dann noch RIO LOBO, McLINTOCK, DIE UNBESIEGTEN, DIE GEWALTIGEN, DRECKIGES GOLD und LAND DER TAUSEND ABENTEUER. Letzterer ist mir davon am liebsten.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 17:09 
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Meine Top Ten der John-Wayne-Western ab 1960:

1. El Dorado (1967)
2. Der Mann, der Liberty Valance erschoss (1962)

3. Die vier Söhne der Katie Elder (1965)
4. Die Comancheros (1961)
5. Der Marshal (1969)
6. Der letzte Scharfschütze (1976)
7. Die Cowboys (1972)
8. Die Gewaltigen (1967)
9. Rio Lobo (1970)
10. Alamo (1960); Land der 1000 Abenteuer (1960) ...


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 19:00 
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Ich würde die Aussage von Pacer so nicht unterschreiben. Wenige der Nebenfiguren konnten dem Duke je die Show stehlen. Ich finde nach wie vor jeden zweiten bis dritten Film Waynes nach 1965 noch gut: Rio Lobo, McLintock (eine geniale Komödie), El Dorado, der Marshall, Der letzte Scharfschütze, Big Jake...
Und selbst seine weniger guten Filme sind immer noch recht unterhaltsam, da so ein gewisser Familiencharme rüber kommt und - wie Ford schon sagte - Wayne einfach gut ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 05.08.2015 23:34 
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Von denen die ich kenne, finde ich folgende zwei noch großartig (als dahinplätschernd würde ich die allerdings nicht bezeichnen, eher als angenehm Altersentspannt): El Dorado und Die Cowboys.

Aber auch Sachen wie Liberty Valance oder Comancheros (ist ja Curtiz, der hat eh nichts Schlechtes gedreht) kann man definitiv angucken.

Also ich sehe persönlich keinen Qualitätsabfall bei den Wayne-Western ab 1960. Er hat auch davor Gutes wie Mittelmäßiges gedreht, und auch alle seine Western aus den 30ern waren nicht immer Gold wert.

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To please the majority is the requirement of the Planet Cinema. As far as I'm concerned, I don't make a concession to viewers, these victims of life, who think that a film is made only for their enjoyment, and who know nothing about their own existence.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 06.08.2015 10:53 
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Wayne hat zum Schluß zu oft mit mittelmäßigen bis schlechten Regisseuren gearbeitet. Das war vorher sicherlich auch nicht anders, aber ich denke je älter er wurde desto mehr Einfluß hatte er, und da hat er sich zu oft mit Mittelmaß zufrieden gegeben. Aber bis hin zu True Grit lief es zumindest im Western ziemlich gut (außer der mäßigen aber noch erträglichen Komödie McLintock), danach jedoch war mehr Schatten als Licht. Die McLaglen Filme z.B. sind allesamt mies.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 06.08.2015 11:05 
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Stanton hat geschrieben:
. Die McLaglen Filme z.B. sind allesamt mies.


Cahill ja, Chisum ist doch nett.

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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 06.08.2015 11:14 
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Familiencharme und altersentspannt ... das ist genau das, was ich meine. Auf so einen dahinplätschernden Bach zum Beispiel schaut man ja auch gerne.
Definitiv haben die Filme aber nicht mehr die Qualität der Kavallerie-Trilogie oder von RED RIVER, RIO BRAVO, THE SEARCHERS. Selbst HONDO hat mehr Power!


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 06.08.2015 13:47 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
. Die McLaglen Filme z.B. sind allesamt mies.


Cahill ja, Chisum ist doch nett.


Chisum hat an sich eine gute Geschichte, die aber im Detail dann doch öfters unter ihren dummen Klischees leidet, und McLaglens vollkommen uninspirierte Inszenierung killt den Film für mich.

Ansonsten würde ich den Begriff "dahinplätschern" für den größeren Teil der späten Wayne Filme (von denen nur wenige Spätwestern sind) nicht wirklich verwenden. Ich finde auch nicht daß diese sich in ihrem Rhythmus groß von den meisten der älteren unterscheiden, die Wayne mit Ford oder Hawks gemacht hat. El Dorado ist zum Beispiel ein eher schneller Film, und viel schneller und kompakter als der gemächliche Rio Bravo.
Die Schlaffheit manch späterer Wayne Filme liegt dann auch weniger an Wayne als an unbegabten Regisseuren. Und daß der gealterte Wayne dann eher in langsame Filme passt sollte jetzt keine Überraschung sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 06.08.2015 18:48 
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@Pacer
Hondo ist doch ein guter Film...


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 07.08.2015 09:59 
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@ Nobody: HONDO ist recht gut, aber nicht so bekannt oder populär wie andere große Wayne-Western aus seiner besten Zeit. Trotzdem ziehe ich ihn eben den meisten "altersentspannten" - oft viel bekannteren - Wayne-Western der 60er vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 08.08.2015 19:31 
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Das Buch ist auch einer der besten Louis L´Amour Romane, die ich so weit gelesen habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 08.08.2015 19:55 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
. Die McLaglen Filme z.B. sind allesamt mies.


Cahill ja, Chisum ist doch nett.


Ich würde Cahill dem doch etwas lang geratenen
Chisum jederzeit vorziehen.
Von mies sind jedoch beide weit entfernt


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 08.08.2015 20:03 
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Chisum empfand ich als echten Durchschnitt. Der Film hatte ein gutes Budget und ist in jedem Belang mittelmäßig.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 08.08.2015 20:38 
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Sach ich doch ;)
Aber als mies würde ich ihn trotzdem nicht bezeichnen,
da er doch auf seine Art noch unterhaltsam ist


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 11:36 
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Mies, weil auch der Unterhaltungswert für mich gering ist.

Extra für McLaglen Filme hat Gott ja den schnellen Vorlauf erfunden, das macht sie auch so heimkinotauglich. Die größte Spannung bei McLaglen war für mich immer, wie kann ich Wayne oder Stewart DVD Boxen kaufen ohne einen McLaglen dabei zu haben? Knifflig, extrem knifflig ...

Wobei, ein paar seiner späteren Filme wie die Wildgänse kommen oder Sprengkommando Atlantik waren doch ganz ordentlich. Aber die Western ... :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 11:48 
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Shenandoah ist doch allgemein sehr beliebt


den mag sogar ich. Trotz Stewart

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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 12:00 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Shenandoah ist doch allgemein sehr beliebt



Der geht so, leidet aber auch wieder unter der zu oft einfallslosen Regie, den langweiliegen Klischeecharakteren, und unter schwer erträglichen Sentimentalitäten. Aber da sind noch 5/10 drin.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 17:05 
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Stanton hat geschrieben:
Mies, weil auch der Unterhaltungswert für mich gering ist.

Extra für McLaglen Filme hat Gott ja den schnellen Vorlauf erfunden, das macht sie auch so heimkinotauglich. Die größte Spannung bei McLaglen war für mich immer, wie kann ich Wayne oder Stewart DVD Boxen kaufen ohne einen McLaglen dabei zu haben? Knifflig, extrem knifflig ...

Wobei, ein paar seiner späteren Filme wie die Wildgänse kommen oder Sprengkommando Atlantik waren doch ganz ordentlich. Aber die Western ... :roll:


Und was ist mit "Bandolero" ?


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 19:10 
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"Bandolero" ist ein Durchschnittswestern mit "Raquel-Welch-Bonus".

McLaglen hat aber mit "Fools' Parade" (Die Gnadenlosen, 1971) einen ganz guten Nicht-Western mit James Stewart zustande gebracht.

Am besten gefällt mir von McLaglen der Film "Hellfighters" (Die Unerschrockenen, 1968). John Wayne spielt hier einen auf Großbrände spezialisierten Feuerwehrmann. Seine Figur ist an den legendären "Red Adair" angelehnt, ein Charakter, der direkt aus einem Howard-Hawks-Film entsprungen zu sein scheint. Meines Erachtens umgibt diesen Film auch tatsächlich ein "Hauch von Hawks" (zu viel der Ehre, ich weiß ...).

Der John-Wayne-Western von McLaglen mit dem größten Spaßfaktor ist die Komödie "McLintock!" (1963).


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 20:52 
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trainspotting hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Mies, weil auch der Unterhaltungswert für mich gering ist.

Extra für McLaglen Filme hat Gott ja den schnellen Vorlauf erfunden, das macht sie auch so heimkinotauglich. Die größte Spannung bei McLaglen war für mich immer, wie kann ich Wayne oder Stewart DVD Boxen kaufen ohne einen McLaglen dabei zu haben? Knifflig, extrem knifflig ...

Wobei, ein paar seiner späteren Filme wie die Wildgänse kommen oder Sprengkommando Atlantik waren doch ganz ordentlich. Aber die Western ... :roll:


Und was ist mit "Bandolero" ?


Desaster.

Da hätte jeder halbwegs talentierte Regisseur wenigstens einen passablen Film heraus holen müssen, aber nicht unser Andy. 1/10

The Way West ist ein ähnlicher Fall gemessen an den Möglichkeiten des Stoffes. Wenn auch als Film noch besser da es einfach auch ein guter Stoff war. 4/10

Und stimmt Frank, Fool's Parade ist vielleicht noch ein besserer. Müsste ich noch mal sehen. Hellfighters fand ich aber auch öde.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 22:04 
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1/10 für "Bandolero" ist schon eine harte Bewertung.

Finde, es müßte noch Luft gelassen werden für die wirklichen Schrottwestern z. B. vieles von Lesley Selander oder Joe Kane.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 09.08.2015 23:38 
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Es gibt ja auch noch 0/10.

Na gut, aber mehr als 2/10 sehe ich da nicht. Aber nur weil ich Raquel mag, und Dino und James ihre Sache noch ganz gut machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 10.08.2015 10:22 
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Die erste halbe Stunde von Bandolero finde ich ziemlich gelungen und schaue sie immer wieder gern, wenn er im TV läuft. Danach wird es leider recht beliebig und uninteressant.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 14.08.2015 19:16 
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Die harten Urteile zu "Bandolero" überraschen mich ehrlich
gesagt ziemlich.
Meiner Meinung nach ein ziemlich unterhaltsamer Streifen,
mindestens 7,5 von 10


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 14.08.2015 19:53 
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Die (objektive) Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

McLaglen hat schlechtere Filme als "Bandolero" gedreht: "El Capitano" ist vielleicht sein schwächster Western, dicht gefolgt von "Der Weg nach Westen", trotz Pulitzer-Preis-Vorlage und ganz guter Darstellung von Robert Mitchum.

Unfassbar, wie schwach die meisten "McLaglens" auch mit überdurchschnittlicher Starpower wirken - es scheint, als sollten die großen Namen über die zumeist weniger gelungenen Werke hinwegtäuschen.

Interessant wäre ein Vergleich mit dem Regiekollegen Burt Kennedy. "Die Gewaltigen" oder "Dreckiges Gold" sind doch noch ganz unterhaltsam.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 14.08.2015 20:31 
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trainspotting hat geschrieben:
Die harten Urteile zu "Bandolero" überraschen mich ehrlich
gesagt ziemlich.
Meiner Meinung nach ein ziemlich unterhaltsamer Streifen,
mindestens 7,5 von 10


Ich finde das Urteil auch zu hart. Die Story ist OK, die Umsetzung nicht die beste, aber auch MacLaglen war immer für ein paar gute Einstellungen gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 14.08.2015 20:33 
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@ Frank:Ich glaube da unterscheiden sich unsere Geschmäcker
grundlegend.
"Die Gewaltigen" fand ich sehr schwach,"Chisum" weitaus
besser als "Dreckiges Gold"


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 Betreff des Beitrags: Re: "John Wayne-Dahinplätscherer"
BeitragVerfasst: 15.08.2015 11:11 
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DIE GEWALTIGEN ist - angesichts DIESER Besetzung - leider ein gewaltiger Reinfall! Irgendwie schon ein Vorläufer der heutigen amerikanischen Actionfilme mit der völlig unrealistischen und unnötigen Schlussschlacht (siehe z.B. TODESZUG NACH YUMA), die einiges Sehenswerte davor zunichte macht.


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