Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 08.12.2009 18:37 
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Piraten überfallen ein englisches Handelsschiff und entführen 5 junge Frauen um diese dann zu verkaufen.
Bevor diese aber als fähige Konkubinen verkauft werden können müssen die 5 erstmal in ein Frauenlager, wo sie beigebracht bekommen was sie später zu guten Liebesdamen macht.
Aber für die 5 Frauen steht eines fest... Sie wollen ihre Freiheit wieder....


Wundert mich das es noch keinen Thread zur kommenden Camera vö gibt.

Der Film ist toll, will den endlich wieder mal ansehen!

Trailer:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 08.12.2009 19:32 
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Freu mich schon wie ein Schnitzel auf den Film.

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 08.12.2009 22:52 
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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 11:09 
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Das düfte doch so gut wie unmöglich sein, oder ? Die wurden doch nach der Erstellung der bekannten Cut-Fassung alle vernichtet, oder ?

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 13:52 
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Santorro hat geschrieben:
Das düfte doch so gut wie unmöglich sein, oder ? Die wurden doch nach der Erstellung der bekannten Cut-Fassung alle vernichtet, oder ?


Ich glaube auch mal so was gelesen zu haben. Ich meine der Camera ist alles zu zu trauen, aber das wird doch sicher ein sehr schweres Unterfangen, wenn nicht ein unmögliches. Aber ich lasse mich da gerne überraschen. Mir würde ja schon die Cut-Fassung (auch wenn ich absolut gegen Zensur bin) reichen, da ich einfach von perfektem Bild und Ton ausgehe und sicher alles sehr liebevoll aufgemacht ist. Vielleicht wäre ja noch ein Audiokommentar mit Rainer Brand drin. Denn hier hat er sich wirklich selber übertroffen.

Hoffen wir einfach das Beste! Dauert sicher noch bis Ende 2010...


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 13:55 
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Der Brandt-Kommentar wäre sicher genial, denn gerade er oder andere Lute die am Film damals beteiligt waren könnten Interessantes zu der damaligen Filmproblematik und den Kürzungen sagen !
Das wäre auch dann von Vorteil, wenn wirklich keine ungeschnittene Fassung veröffentlicht werden könnte....!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 15:22 
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Meines Wissens hatte Brandt mit dem Film nichts zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 15:32 
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Äh....Synchronisation !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 15:44 
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Entstand meines Wissens in München. Ohne Brandt.

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 21:56 
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TRAXX hat geschrieben:
Me too. :P :D
Hoffentlich gräbt CO ne gut erhaltene Pre-Beschlagnahme-Kinorolle aus. Dann wäre alles geritzt.


Gibt oder gab es Kinorollen die Uncut gewesen sind???

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 09.12.2009 23:01 
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Onkel Joe hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Me too. :P :D
Hoffentlich gräbt CO ne gut erhaltene Pre-Beschlagnahme-Kinorolle aus. Dann wäre alles geritzt.


Gibt oder gab es Kinorollen die Uncut gewesen sind???

Bevor die Münchener Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme anordnete und erst nach Schnitten (siehe VPS-Tape) freigab, lief er komplett uncut im Kino, afaik.

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 09:31 
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Stimmt so, und danach wurden "angeblich" alle ungeschnittenen Kopien zerstört....

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 09:39 
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The Big Coordinator hat geschrieben:
Meines Wissens hatte Brandt mit dem Film nichts zu tun.


:shock: - Ich habe mal gerade etwas geforscht. Die Synchro soll wohl aus München stammen. Aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die von Rainer Brandt ist. Das wäre sonst ein schwerer Schock für mich...

TRAXX hat geschrieben:
Onkel Joe hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Me too. :P :D
Hoffentlich gräbt CO ne gut erhaltene Pre-Beschlagnahme-Kinorolle aus. Dann wäre alles geritzt.


Gibt oder gab es Kinorollen die Uncut gewesen sind???

Bevor die Münchener Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme anordnete und erst nach Schnitten (siehe VPS-Tape) freigab, lief er komplett uncut im Kino, afaik.


Ich denke da besteht eine 5%-ige Chance, eine solche ungekürzte Rolle von einem Sammler oder Liebhaber, oder Beides ;) zu ergattern. Sonst sieht es schlecht aus. Weiß jemand, wie die Schnitte aussehen bzw. wie viele Minuten/ Sekunden es sind?


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 12:07 
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TRAXX hat geschrieben:
Bevor die Münchener Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme anordnete und erst nach Schnitten (siehe VPS-Tape) freigab, lief er komplett uncut im Kino, afaik.


Aha, gibts dafür Handfeste beweise oder hast du den Film damals im Kino gesehen bzw. woher stammt diese Info???

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 12:43 
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Onkel Joe hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Bevor die Münchener Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme anordnete und erst nach Schnitten (siehe VPS-Tape) freigab, lief er komplett uncut im Kino, afaik.


Aha, gibts dafür Handfeste beweise oder hast du den Film damals im Kino gesehen bzw. woher stammt diese Info???


Das steht in dem OFDB-Eintrag zur [url="http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=23224&vid=66042"]Kino-Rolle[/url].
Zwar darf man das alles nicht blind glauben was da steht, aber was für einen Grund hätte der Autor so was zu behaupten.

Und ich glaube in der zweiten Ausgabe der "Subversiv" (Terrorverlag) (ich werde es noch mal nachsehen) hat sich Wolf C. Hartwig auch so zu der Kinoauswertung des Film geäußert.


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 13:36 
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Logan5514 hat geschrieben:
-Zwar darf man das alles nicht blind glauben was da steht, aber was für einen Grund hätte der Autor so was zu behaupten.
-Und ich glaube in der zweiten Ausgabe der "Subversiv" (Terrorverlag) (ich werde es noch mal nachsehen) hat sich Wolf C. Hartwig auch so zu der Kinoauswertung des Film geäußert.


-Auf der ofdb steht manchmal ein zeugs das sollte man wirklich nicht alles glauben und schau mal in der Subversiv nach, mal sehen was Hartwig dazu sagt.

-Ich bin der meinung das der Film schon vor seiner Kinoauswertung zensiert worden ist, so habe ich es mal vernommen und auch das 35mm Material was ich immer zu dem Film gesehen habe war IMMER CUT !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 15:53 
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Onkel Joe hat geschrieben:
Logan5514 hat geschrieben:
-Zwar darf man das alles nicht blind glauben was da steht, aber was für einen Grund hätte der Autor so was zu behaupten.
-Und ich glaube in der zweiten Ausgabe der "Subversiv" (Terrorverlag) (ich werde es noch mal nachsehen) hat sich Wolf C. Hartwig auch so zu der Kinoauswertung des Film geäußert.


-Auf der ofdb steht manchmal ein zeugs das sollte man wirklich nicht alles glauben und schau mal in der Subversiv nach, mal sehen was Hartwig dazu sagt.

-Ich bin der meinung das der Film schon vor seiner Kinoauswertung zensiert worden ist, so habe ich es mal vernommen und auch das 35mm Material was ich immer zu dem Film gesehen habe war IMMER CUT !!!



Hab' gerade mal nachgesehen. Leider hat Hartwig nichts zu dem Film gesagt bezüglich der Zensur. Es ging um Die Jungen Tiger von Hongkong. Da musste wohl auch vor der Kinoauswertung kurze Schnitte gemacht werden. Allerdings ist dieser Film in der OFDB als ungekürzt eingetragen... :roll:
Vielleicht sollte man da auch nicht so "kleinlich" sein. Eine DVD-Auswertung wäre so oder so lobenswert.


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 16:00 
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Onkel Joe hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Bevor die Münchener Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme anordnete und erst nach Schnitten (siehe VPS-Tape) freigab, lief er komplett uncut im Kino, afaik.


Aha, gibts dafür Handfeste beweise oder hast du den Film damals im Kino gesehen bzw. woher stammt diese Info???

Ha, neeee, sooo alt bin ich nun auch nicht. :P ;)
Der ugo hatte mal anonyme Hinweise zugespielt bekommen:

Zitat:
Die Infos stammen alle aus seriöser Quelle, nämlich aus diversen Ausgaben des Fachblattes „Film und Recht“ aus den Jahren 1974-1978.

Also, anschnallen, Rauchen einstellen und los geht’s:

"Die 120 Tage von Sodom":

In Frankfurt wurde eine Filmkopie von der Staatsanwaltschaft im Februar 1976 sichergestellt, vom AG Frankfurt aber am 11.02.1976 wieder freigegeben. Auch in Stuttgart und in Hamburg gab es derartige Aktionen.

Am 25.02.1976 wurde der Film vom AG Saarbrücken dann als wohl erster Film überhaupt bundesweit beschlagnahmt, weil der Film "eine Aneinanderreihung von brutalster Gewalt und Perversionen" darstellte. Hierdurch werde u.a. der Tatbestand der Gewaltverherrlichung erfüllt. "Spuren von Kunst" lasse der Film nicht erkennnen.

Auch in Italien wurde der Film verboten. In Österreich wurde er vor Verleihstart zurückgezogen, nachdem ein Gutachterausschuß zu der Auffassung gelangt, dass die öffentliche Aufführung einen Verstoß gegen § 1 des Pornographiegesetzes darstellen würde.

Am 22.06.1977 wurde die Beschlagnahme der "120 Tage von Sodom" vom LG Saarbrücken (11 Js 343/76) aufgehoben. Das Gericht setzte sich eingehend mit dem Film auseinander und kam zu folgendem Schluß:

"Pasolinis Film "Die 120 Tage von Sodom" ist weder gewaltverherrlichend noch pornographischen Inhalts."

Auch stellten die Richter fest:

"Daß einige der gezeigten Szenen, insbesondere im 2. Teil, "Der Höllenkreis der Scheiße", fast unerträglich unästhetisch und ekelerregend sind, hat nichts mit Pornographie zu tun und muß daher außer Betracht bleiben."

Auf die Frage der Kunstfreiheit kam es somit nicht mehr an, wobei die LG-Kammer der Auffassung war, dass es sich bei dem Film "sehr wohl um ein künstlerisches Werk handelt."

Die Staatsanwaltschaft ging dagegen dann in Revision, die vom BGH mit Urteil vom 21.04.1978 (2 StR 739/77) abgewiesen wurde.


„Im Reich der Sinne“ von Nagisa Oshima wurde direkt bei den Berliner Filmfestspielen in der untertitelten Festivalkopie am 02.07.1976 beschlagnahmt. Das LG Berlin lehnte am 17.03.1977 die Einziehung des Films ab, da die vielfachen sexuellen Darstellungen im Film nicht die Begriffsmerkmale der Pornographie erfüllten. Die Darstellungen sind nämlich weder anreißerisch, noch ohne „Sinnzusammenhang mit anderen Lebensäußerungen“, sie verherrlichen nicht „Ausschweifungen und Perversitäten“, und sie zielen weder ausschließlich noch überwiegend auf eine sexuelle Stimulation des Betrachters ab. Im Gegenteil: Die sexuellen Darstellungen üben eine „Funktion in der Liebesgeschichte“ aus, in der die Partner – „im Gegensatz zum pornographischen Film“ – nicht auswechselbar sind. Die Revision der Staatsanwaltschaft zum BGH blieb ohne Erfolg (Urteil vom 17.01.1978; 5 StR 517/77)

Andy Warhols "Bad" wurde vom LG München am 18.02.1977 beschlagnahmt. Mit Beschluss vom 05.04.1977 (15 Qs 22/77) wurde der Beschlagnahmebeschluss dahingehend abgeändert, dass der Film nach dem Schnitt von 3 Szenen weiter ausgewertet werden konnte.


„Wang Yu – sein Schlag war tödlich“ war am 7. Dezember 1973 der erste Film, der nach dem neu eingeführten § 131 StGB in einem Münchener Kino beschlagnahmt wurde. Am 15.03.1974 wurde die Einziehung dieser Kopie verfügt und 13 Schnitte von „grausamen und unmenschlichen“ Szenen (Vergewaltigung, durch die Luft wirbelnder abgeschlagener Kopf, blutspuckende sterbende Karatekämpfer) angeordnet. Der Richter räumte ein, dass durch die Schnitte vom Film nur noch ein Torso übrig bleibe. Dies aber sei nicht die Sache des Gerichts, sondern die des Verleihers. Man dürfe hier nicht von Leuten ausgehen, die solche Filme gerne sehen, sondern müsse den Normal-Kinogänger schützen (!). Eine Geldstrafe wurde mangels Schuldnachweis nicht ausgesprochen.


Sam Peckinpahs „Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia“ wurde vom AG München (welches sonst?) am 22.08.1974 beschlagnahmt, ebenso das gesamte an der Außenfront und im Kassenraum des Sendlinger-Tor-Filmtheaters in München befindliche Werbematerial zum Film. Darüber hinaus wurde die Durchsuchung sämtlicher Geschäftsräume des Verleihs „United Artists“ und des Kinos angeordnet. Gefordert wurde der Schnitt von 5 Szenen aus allen Filmkopien. Ein künstlerischer Wert könne dem Film nicht zugemessen werden. United Artists zog den Film daraufhin zunächst zurück und legte beim Landgericht Beschwerde ein. Am 20.09. ließ das LG nach dem Ansehen des Films durchblicken, dass es ihn nicht als gewaltverherrlichend oder –verharmlosend ansehe und hob die Schnittauflagen des Amtsgerichts auf, so dass „Alfredo Garcia“ wieder ungekürzt gezeigt werden konnte.



„Karate, Küsse, blonde Katzen“ wurde vom AG München am 10.09.1974 (432 Gs 214/74) mit der Begründung des „Verdachts auf Verherrlichung der Gewalt“, verbunden mit der Befürchtung, es handele sich dabei um „eine sittlich schwer jugendgefährdende Abbildung“ beschlagnahmt. Nach Ansicht des Amtsgerichts ist der Film ein „Machwerk primitivster Art“. Die Beschwerde wird vom Landgericht verworfen am 08.10.1974 (V Qs 74/74). In der Begründung wird gesagt, dass nach Auffassung und Tendenz des Films die menschliche Existenz wertlos und der Mensch manipulierbare Sache sei, daraus ergebe sich die inhumane Gesinnung.


„Kwan Fu, im Schlangennest des Goldenen Drachen“ wurde beschlagnahmt durch das AG Kempten am 11.02.1974, am 18.02.1974 entschied das LG Kempten, dass die Beschlagnahme des Films als Beweismittel aufrecht erhalten bleibt und eine Teilfreigabe zur Aufführung erteilt (Ich nehme mal an, „Teilfreigabe“ bedeutet: Freigegeben nach Schnitten)


„Fünf blutige Gräber“: Beschlagnahmt durch das AG München, 4 Szenen wurden nach § 131 beanstandet, Teilfreigabe am 28.08.1974 (432 Gs 209/74)


„Teuflische Brüste“: Beschlagnahme als Beweismittel und Teilfreigabe durch das AG München am 16.07.1974. „Die beanstandeten Szenen“ heißt es im Beschluss, könnten „beim Betrachter auch dazu führen, derartige Gewalttätigkeiten zu verharmlosen, da der Film jede kritische Stellungnahme gegenüber diesen brutalen und grausamen Vorgängen vermissen lässt und sie so zumindest als eine nicht verwerfliche Möglichkeit zur Lösung von Konflikten hinstellt.“ Der Kommentar von Ministerialrat a.D. Dr. jur. Erwin Gehrhardt dazu: „Im konkreten Fall entbehrt übrigens die Einstufung als gewaltverharmlosende Darstellung insofern nicht einer gewissen Komik, als „die beanstandeten Szenen“ darin bestehen, dass eine Dame „mit überdimensionalen Brüsten“ dieselben dazu missbraucht, einen Bösewicht unter ihrer Last zu ersticken. Hier kann doch die Verharmlosung der Gewalttat nur in der erheiternden Wirkung solcher ungewöhnlicher Begebenheit liegen.“


„Der Todesarm des Kung Fu“: Das AG München forderte hier am 11.03.1974 (431 Gs 60/74) 2 Schnittauflagen. Nach Beschwerde wird dieser Beschluss am 25.04.1974 vom Landgericht aufgehoben (V Qs 30/74), weil die Gewaltanwendungen als „ethisch erfassbar“ angesehen werden.


„Der tödliche Fächer des Kao Ming“: Beschlagnahmt vom AG München am 29.01.1974, bestätigt durch das LG München. 8 Schnitte werden angeordnet. Am 30.05.1974 wird die Einziehung angeordnet (432 Ds 97/74)


„Ling Fu – Der Carate-Killer des Todes“: Auch hier erlässt das AG München am 19.06.1974 einen Beschlagnahme- und Durchsuchungsbeschluss (432 Gs 134/74), da es sich um „eine ununterbrochene Auseinandersetzung von Gewalttätigkeiten ohne jede Einschaltung stattlicher Stellen“ handele. Die Beschwerde wird vom Landgericht am 06.09.1974 (XII Qs 120/74) verworfen. In dem Beschluss wird ausdrücklich hervorgehoben, dass auch der Verfremdungseffekt durch das fernöstliche Milieu und durch die übertriebenen Darstellungen nichts an der Verwirklichung des Tatbestandes des § 131 ändere. Auf Jugendliche (!!!), bei denen die Fähigkeit zur Abstraktion unterentwickelt und der Hang zur Identifikation überentwickelt sei, müsse die Darstellung gefährdend wirken.


„Wu Kung – Herr der blutigen Messer“: Auch diesen Film beschlagnahmt das AG München in einer Kopie, 6 Schnittauflagen werden verfügt (Beschluss vom 06.12.1974; 432 Gs 305/74)


„Der Mann mit der Todeskralle“: Auch hier Beschlagnahme durch das AG München am 09.04.1974 (432 Gs 85/74), 4 Schnitte werden angeordnet.


„Cannibal Girls“: Hier lässt das AG Aachen am 02.07.1974 Plakate beschlagnahmen (41 Gs 1495/74): „Diese Mädchen essen Männer!“



Magazin „Monster des Monats“: „Es handelt sich um Bilder von Grausamkeiten übelster Art“, mit denen ein wohl recht dubioser Verlag Geld mit Horror- und Gewaltpostern machen wollte. Das Verfahren wurde bei Auferlegung einer Geldbuße von 1000,- DM nach § 153 StPO eingestellt.


„Der Exorzist“ beschäftigte die Zentralstellen der Staatsanwaltschaften in Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg, die aber erkannten, dass der Film weder Pornografie noch Religionsbeschimpfung sei und auch nicht gegen § 131 verstoße.


„Ein Mann sieht rot“: Auch Charles Bronson wurde von Justizseite nicht beanstandet.


„Dorotheas Rache“: Peter Fleischmanns Film mit Anna Henkel, der späteren Ehefrau von Herbert Grönemeyer, geriet als angeblich pornografisch ins Fadenkreuz der Justiz. Das AG Ulm beschlagnahme am 10.05.1974 (5 Gs 383/74) Film, Bilder und Plakate, der Beschluss wurde dann vom LG Ulm am 21.08.1974 aufgehoben. Dafür kam es am 11.09.1974 zu einer Beschlagnahme durch das AG Hamburg, die am 26.09.1974 durch das LG Hamburg (35 Qs 39/74) aufgehoben wurde, weil die Persiflage von Aufklärungs- und Reportfilmen schon jungen Menschen (???) einsichtig sein könnte.


„Sklavin der Wollust“: Dieser Film wurde durch das AG München am 02.04.1974 (432 Gs 75/74) beschlagnahmt. Die rechtskräftige Einziehungsentscheidung vom 15.10.1974 (432 Gs 123/74) wurde zwei Monate nach Rechtskraft revidiert mit der Folge, dass einzelne Szenen entfernt wurden und das Schnittmaterial der Staatsanwaltschaft zu übergeben sei. Eine Szene des Films (Triolen-Verkehr) wurde als zweifelsfrei pornographisch angesehen, sie diente der sexuellen Stimulierung bei eindeutigem Überschreiten der Grenzen des sexuellen Anstandes, die durch die „allgemeinen gesellschaftlichen Wertvorstellungen“ gezogen sind. Das Ermittlungsverfahren gegen Hersteller und Verbreiter hatte die Staatsanwaltschaft wegen „nicht vorwerfbaren Verbotsirrtums“ (der Film war von der FSK freigegeben worden) nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.


(Anmerkung: Die Pornografie-Freigabe in der BRD trat anscheinend erst am 28. Januar 1975 in Kraft)



„Wenn die Hüllen fallen“: Dieser aus den USA stammende Film wurde vom AG München am 18.03.1974 (432 Gs 64/74) beschlagnahmt. Das LG München gab den Film am 10.04.1974 (15 Qs 34/74) mit Schnittauflagen frei.


„Facts“: Dieser Sex-Report über das dänische Porno-Business wurde vom AG München am 14.08.1974 aus dem Verkehr gezogen (432 Gs 199/74), am 08.10.1974 erging dann ein Abänderungsbeschluss: Eine Filmkopie wurde für das weitere Verfahren sichergestellt, im übrigen wurden 30 Schnittauflagen verfügt.


„Der Freudenspender“ wurde vom AG München am 17.12.1974 (432 Gs 331/74) in einer Kopie für Beweismittel beschlagnahmt.


„Sex and Drive“: Der Film wurde vom AG München am 22.01.1975 beschlagnahmt, d.h. in einer Kopie bei Schnittauflagen, die, wenn erfüllt, die Freigabe des Torsos erreichten.

„Im Lustgarten der wilden Mädchen“: Der Film wurde am 24.02.1975 vom AG Lübeck (!) beschlagnahmt (30 Gs 50/75). Nach Ansicht des Gerichts sind die Szenen so gestaltet, dass das ganze Werk pornographisch wird, so dass Schnittauflagen dem Film nicht gerecht würden, „weil er mit den geschnittenen Szenen steht (sic!) und fällt“. Das Gericht kommt zu dem Ergebnis, dass der gesamte Film sowie das gesamte Werbematerial eingezogen werden müsste, ohne dass dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Gewalt angetan werde.
Hingegen verfügte das AG Düsseldorf am 04.04.1975 (151 Gs 1205/75) „nur“ Schnittauflagen.
Das LG Lübeck, dass als Beschwerdeinstanz am 25.04.1975 zu entscheiden hatte (III b Qs 75/75), kam in einer wohlabgewogenen ausführlichen Entscheidung zu dem Ergebnis, dass die Beschlagnahmeanordnung sich nicht auf weitere im Besitz des Herstellers oder Verbreiters befindliche Positiv- und Negativkopien des Films erstrecken dürfe. Die Beschlagnahmeverfügung des Amtsgerichts könne möglicherweise zu weit gehen, weil durch sie auch solche Filmkopien erfasst würden, die nur in Nachtbars vorgeführt werden sollten; eine solche Vorführung könne aber unter bestimmten Voraussetzungen straflos sein.


„Eine Faust wie ein Hammer“: Der Film wurde in einer Kopie und mit einem Plakat am 27.02.1975 vom AG München (432 Gs 26/75) beschlagnahmt.


„Der Teufel in Miss Jonas“: Der Film wurde in Kopien (Schnittauflagen und Übergabe des Schnittmaterials an die StA) vom AG München am 28.04.1975 (432 Gs 43/75) beschlagnahmt. Auch das AG Rosenheim beschlagnahmte eine Kopie.


„Laß jucken im Heu“: Der Film wurde beschlagnahmt in Stuttgart und Kiel, vom AG Kiel am 24.01.1975 (43 Gs 173/75). Schnittauflagen hielt das AG Kiel nicht für möglich, weil der gesamte Film sexuell stimulierend sei und nicht in seine Einzelheiten zerlegt werden könne. Das LG Kiel bestätigte dies am 18.04.1975 (32 Qs 38/75) und kam zu dem Ergebnis, dass der gesamte Film nur auf die Stimulierung des Zuschauers abziele, weil die Tendenz durch die Worte „Schnaps und bumsen sind das schönste im Leben“ gekennzeichnet sei. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit steht danach der Entscheidung nicht entgehen, auch nicht unter dem Gesichtspunkt, dass der Film für Nachtbars und dergleichen in Betracht komme, zumal da nach den Ermittlungen davon auszugehen sei, dass der Film ausschließlich gegen Entgelt gezeigt werden sollte.


„Emanuela“: Ja, auch Just Jaeckin und Sylvia Kristel blieben nicht verschont! Der Film wurde im Januar 1975 in Kiel, Rendsburg und Lübeck beschlagnahmt und Schnitte verfügt. Dann entschied das LG Kiel am 21.02.1975 (32 Qs 13/75), dass das Ganze, einschließlich sämtlicher Kopien und des Werbematerials zu beschlagnahmen sei, weil das Filmwerk in seiner Gesamtheit einen pornographischen Charakter trage und eine Verherrlichung der Perversion enthalte. Das Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen wurde wegen der FSK-Freigabe nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Der Film lief schließlich nach durchgeführten Schnitten.


„101 Love acts“: Der Film wurde durch das AG München am 23.05.1975 in einer Kopie beschlagnahmt und mit einem Schnitt versehen (432 Gs 56/75).


„Jan Ko: In seinen Fäusten brennt die Rache“: Der Film wurde vom AG München am 06.03.1975 (432 Gs 28/75) in einer Kopie beschlagnahmt, ebenso das Werbematerial; ferner wurde die Durchsuchung der Geschäftsräume des Kinos angeordnet. Die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft gegen den Kinobesitzer bezog sich auf die Werbung in Zeitungen und durch Aushang von Plakaten und Standbildern. Auf § 131 StGB wurde die Beanstandung des Films trotz der gezeigten Karate- und Taek-wan-do-Kämpfe nicht gestüzt. Da die Werbung für einen nur jugendgefährdenden Film auf Grund des Urteils des BGH vom 24.06.1975 (1 StR 210/75) nicht strafbar ist, war der Anklage der Boden entzogen.


„Kung Fu – Die tödliche Rache“ wurde am 30.03.1977 vom AG München beschlagnahmt (432 Gs 43/77), dann aber am 31.05.1977 durch das LG München I wieder freigegeben (15 Qs 48/77), u.a. da weder StA noch AG „konkrete Szenen mit grausamen Schilderungen benannt“ hätten. Der Film enthalte zwar eine Fülle brutaler Gewalttätigkeiten, die einzelnen Darstellungen würden aber häufig gerade an dem Punkt enden, an welchem eine weitere Schilderung möglicherweise als grausam zu bezeichnen wäre.

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BeitragVerfasst: 10.12.2009 16:13 
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:D ...„Film und Recht“ aus den Jahren 1974-1978... Finde ich lustig. Denn ohne irgendwelche Änderungen waren diese Texte in der X-Rated, Ausg. 42 (4. Quartal 2007) abgedruckt. Ich habe eben mal geschaut. Da gibt's nicht mal einen Quellenverweis...

Na auf jeden Fall wurde die Fassung geschnitten, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 16:31 
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„Karate, Küsse, blonde Katzen“ wurde vom AG München am 10.09.1974 (432 Gs 214/74) mit der Begründung des „Verdachts auf Verherrlichung der Gewalt“, verbunden mit der Befürchtung, es handele sich dabei um „eine sittlich schwer jugendgefährdende Abbildung“ beschlagnahmt. Nach Ansicht des Amtsgerichts ist der Film ein „Machwerk primitivster Art“. Die Beschwerde wird vom Landgericht verworfen am 08.10.1974 (V Qs 74/74). In der Begründung wird gesagt, dass nach Auffassung und Tendenz des Films die menschliche Existenz wertlos und der Mensch manipulierbare Sache sei, daraus ergebe sich die inhumane Gesinnung.

Quelle war ein Thread von ugo im Cinefacts

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BeitragVerfasst: 10.12.2009 16:40 
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Danke für die Info Traxx! Auch wenn ich mir das jetzt nicht alles durchlesen werde... :)

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BeitragVerfasst: 10.12.2009 17:07 
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Logan5514 hat geschrieben:

:shock: - Ich habe mal gerade etwas geforscht. Die Synchro soll wohl aus München stammen. Aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die von Rainer Brandt ist. Das wäre sonst ein schwerer Schock für mich...


Warum denn? Brandt war vielleicht die Initialzündung, aber längst der Einzige, der sich auf Blödelsynchros spezialisiert hatte.

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BeitragVerfasst: 10.12.2009 19:08 
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The Big Coordinator hat geschrieben:
Logan5514 hat geschrieben:

:shock: - Ich habe mal gerade etwas geforscht. Die Synchro soll wohl aus München stammen. Aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die von Rainer Brandt ist. Das wäre sonst ein schwerer Schock für mich...


Warum denn? Brandt war vielleicht die Initialzündung, aber längst der Einzige, der sich auf Blödelsynchros spezialisiert hatte.


Mag schon sein, aber ich habe "Karate" immer für DIE Brandt-Leistung gehalten... Und jetzt soll das gar nicht von ihm sein?!


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 20:46 
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Logan5514 hat geschrieben:
:D ...„Film und Recht“ aus den Jahren 1974-1978... Finde ich lustig. Denn ohne irgendwelche Änderungen waren diese Texte in der X-Rated, Ausg. 42 (4. Quartal 2007) abgedruckt. Ich habe eben mal geschaut. Da gibt's nicht mal einen Quellenverweis...



Richtig. Und die vom X-Rated-Cefredakteur zugesagte Entschädigung hat MPW auch nie rausgerückt...


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 20:48 
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Logan5514 hat geschrieben:
Mag schon sein, aber ich habe "Karate" immer für DIE Brandt-Leistung gehalten... Und jetzt soll das gar nicht von ihm sein?!


Keine Angst, ich denke hier kann man so gut wie sicher sein: DAS ist Brandt !
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BeitragVerfasst: 10.12.2009 21:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 10.12.2009 23:08 
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Santorro hat geschrieben:
Logan5514 hat geschrieben:
Mag schon sein, aber ich habe "Karate" immer für DIE Brandt-Leistung gehalten... Und jetzt soll das gar nicht von ihm sein?!


Keine Angst, ich denke hier kann man so gut wie sicher sein: DAS ist Brandt !
Sowas bekommt kein anderer so hin....


Wenn die Synchro identisch ist mit der im Trailer, dann ist sie 100 Pro nicht von Brandt.

Brandt hat fast ausschließlich in Berlin gearbeitet (evtl. vllt. mal in Hamburg) und immer nur "seine" Sprecher eingesetzt (sich selbst, Thomas Danneberg, Arnold Marquis, Ronald Nitschke, Manfred Lehmann usw.). Mit Ausnahme von Wolfgang Hess für Bud Spencer (welchen er später auch ersetzt hat), hat er nie mit Münchener Sprecher zusammengearbeitet. In diesem Trailer sprechen nur Münchener Sprecher.

Zudem ist der Film ein Shaw-Brothers-Film, von denen noch nie auch nur ein einziger jemals eine Brandt-Synchro verpasst bekommen hatte. Möglicherweise war Til Kiwe verantwortlich, der hatte damals viele Shaws bearbeitet.


Brandt war es jedenfalls nicht, zumal auch die Dialoge nicht seinem typischen Stil entsprechen. Brandt verwendete "Schnodderdeutsch", das hier sind einfach nur Albernheiten.


Tut mir Leid, euch enttäuschen zu müssen, aber Brandt hat der Sache nichts zu tun. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 11.12.2009 10:21 
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Kilngt logisch....hab mich ja nicht zu 100% darauf eingefressen, dass die Synchro definitiv von Brandt ist, hab das aber die ganze Zeit fast felsenfest gegelaubt.
Ich denke dieser Irrglaube kommt/kam wegen dem besonderen Kultstatus des Films zustande, denn jeder der Ausschnitte gesehen hat, oder den Film kennt, denkt in Punkto Synchro direkt an Brandt !

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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 11.12.2009 10:36 
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Santorro hat geschrieben:
Kilngt logisch....hab mich ja nicht zu 100% darauf eingefressen, dass die Synchro definitiv von Brandt ist, hab das aber die ganze Zeit fast felsenfest gegelaubt.
Ich denke dieser Irrglaube kommt/kam wegen dem besonderen Kultstatus des Films zustande, denn jeder der Ausschnitte gesehen hat, oder den Film kennt, denkt in Punkto Synchro direkt an Brandt !


Ja! So ist es... Ich geh jetzt in die Ecke und weine :D


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 Betreff des Beitrags: Re: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN - E.Hofbauer - Kuei Chi Hung
BeitragVerfasst: 11.12.2009 19:01 
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Lol gibt ja nicht nur Brandt mit Schnoddersyncros.... :P

Solche dümmlichen Sprüche könnten durchaus durch einen Uwe Schier zustandegekommen sein ?
Hier denke ich aber nicht!

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