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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 18:42 
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Also, lieber McKenzie, sollte ich demnach froh sein, dass MASKS nicht in Köln gescreened wird, oder was?? :o :shock: :evil:

:mrgreen: :P ;)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 18:47 
Na ich glaubs dem Kenzie, wenn ich nur an den unsagbar nichtssagenden AMER denke.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 19:02 
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italo wrote:
Na ich glaubs dem Kenzie, wenn ich nur an den unsagbar nichtssagenden AMER denke.

McKenzie wrote:
(und nach MASKS weiß man einmal mehr, was man an einem AMER hat.)

:mrgreen: :P ;)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 19:35 
TRAXX wrote:
italo wrote:
Na ich glaubs dem Kenzie, wenn ich nur an den unsagbar nichtssagenden AMER denke.

McKenzie wrote:
(und nach MASKS weiß man einmal mehr, was man an einem AMER hat.)

:mrgreen: :P ;)



Sehr lustig, damit will McKenzelein nur sagen, dass der MASKS noch schlechter als AMER ist.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 19:40 
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Diese Rezension von McKenzie zeigt mir einmal wieder anschaulich, warum ich kaum noch Rezensionen lese und erst recht keine mehr schreibe. Letztendlich tut hier doch nur jemand seine ganz persönliche Meinung über einen Film kund, der ihm nicht gefallen hat.
Was bringt das dem Leser bzw. dem Zuschauer in spé? Den Film sollte man sich ansehen und kann sich nur dann seine eigene Meinung bilden.
Rezensionen (also: Meinungen!) sind allenfalls sinnvoll, um den Zuschauer im Vorfeld zu manipulieren (Siehe italo: "Na ich glaubs dem Kenzie,..."), und das tue ich mir nicht mehr an.
Überflüssig.

Schnapp dir eine Kamera und mach's besser, alles andere finde ich langweilig. :P

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 20:21 
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Wie soll man sich denn sonst über Filme informieren, außer als über Rezensionen? Wie bist du denn draufgekommen MASKS anzuschauen und sogar zu screenen?

Weil durch Rezensionen (gute oder schlechte, egal) deine Neugier geweckt wurde, oder nicht? Dass diese Form der Informationsvermittlung NUR subjektiv ist, liegt ja wohl in der Natur der Sache, geschenk, langweilige und uralte Erkenntnis - aber deshalb drauf verzichten? Hell, no!!

Hat mich McKenzies Verriss nun davon abgehalten MASKS sehen zu wollen? Hell, no!! Ganz im Gegenteil!

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 20:34 
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Ist ja auch völlig ok, jeder hat ein Recht auf seine Meinung und darauf, diese zu verbereiten. Es ist ja auch nur meine persönliche Meinung ;) , dass ich auf Rezensionen keinen Bock mehr habe.
Ich lese, wenn überhaupt, nur noch knappe Inhaltsangaben - bevor ich den Film selber gesehen habe. Hinterher interessieren mich Rezis schon eher.

TRAXX wrote:
Wie bist du denn draufgekommen MASKS anzuschauen und sogar zu screenen?


Das hatte lediglich mit meiner Bekanntschaft zu Marschall & Co. zu tun. Die diversen Rezis (Splatting Image, Deadline, usw.) habe ich erst später gelesen.
Aber der Film spaltet die Geschmäcker halt, was ja auch gut so ist. Er löst entweder Begeisterung oder starke Ablehnung aus.

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 18.09.2012 22:14 
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italo wrote:
Sehr lustig, damit will McKenzelein nur sagen, dass der MASKS noch schlechter als AMER ist.


AMER fand ich super. :mrgreen:

TRAXX wrote:
Weil durch Rezensionen (gute oder schlechte, egal) deine Neugier geweckt wurde, oder nicht? Dass diese Form der Informationsvermittlung NUR subjektiv ist, liegt ja wohl in der Natur der Sache, geschenk, langweilige und uralte Erkenntnis - aber deshalb drauf verzichten? Hell, no!!!


Bravo! Das sollte man immer voraussetzen.

Diabolik! wrote:
Aber der Film spaltet die Geschmäcker halt, was ja auch gut so ist. Er löst entweder Begeisterung oder starke Ablehnung aus.


Nun ja, das ist ein Satz, der inzwischen schon etwas dezent phrasenhaftes hat. Meinen Verriss, so subjektiv er auch sein mag, empfinde ich nun nicht so sehr als Geschmacksurteil, denn an und für sich halte ich mich sehr wohl für einen "Verehrer des Giallofilms" (was auch immer das sein soll) und finde in dieser Eigenschaft MASKS schlicht exzessiv derivativ.

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"Wir haben zulange Menschen, denen Film als Kunstform nichts bedeutet, das Geschäft bestimmen lassen, und jetzt pissen sie ihm das letzte Fleisch von den Knochen."
- Tim Lucas (im Zusammenhang mit diesem Artikel)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 00:02 
TRAXX wrote:
Wie soll man sich denn sonst über Filme informieren, außer als über Rezensionen? Wie bist du denn draufgekommen MASKS anzuschauen und sogar zu screenen?

Weil durch Rezensionen (gute oder schlechte, egal) deine Neugier geweckt wurde, oder nicht? Dass diese Form der Informationsvermittlung NUR subjektiv ist, liegt ja wohl in der Natur der Sache, geschenk, langweilige und uralte Erkenntnis - aber deshalb drauf verzichten? Hell, no!!

Hat mich McKenzies Verriss nun davon abgehalten MASKS sehen zu wollen? Hell, no!! Ganz im Gegenteil!



Einer der seltenen Fälle wo ich Traxx mal wieder recht geben kann. :mrgreen:
Reviews helfen sehr stark bei meiner Filmwahl, weil ich in den Foren die einzelnen User und ihren Geschmack ganz gut einschätzen kann und mir ein Urteil bilde. NAtürlich kann man damit nicht immer richtig liegen aber es macht doch Spaß sie zu lesen und manchmal auch aufgrund nicht so guter Kritiken etwas zu riskieren.
Ohne diese Bewertungen wären die Internet Foren nur halb so schön.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 00:04 
McKenzie wrote:
exzessiv derivativ.



Ähm, Ägypten? :?: Da muss ich doch gleich mal googeln. :oops:


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 03:01 
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Ich fand die Kritik auf jeden Fall ziemlich gut, da sie sich eben nicht mit irgendwelchen Inhaltsangaben rumschlägt, gar nicht erst versucht den Film mittels der Kritik "zu ersetzen" sondern vielmehr genau das tut, was ich von einer Kritik erwarte. Erstmal versucht man den Film in seinem Sein zu begreifen (und dabei vor allem auch vom oft vernachlässigten formal-ästhetischen Standpunkt). Ich kann damit deutlich mehr anfangen, gerade dieser gescholtene "persönliche Ansatz" (was meint das eigentlich? Die ganzen Neologismen die immer auftauchen? Die Perspektive des Cinéphilien vs. dem 'professionellen' Kritiker?) eröffnet doch so vieles was mit einem krampfig sachlich hermeneutischen Ansatz nicht zu holen ist. McKenzies häufig präziese, scharfsinnig und liebevollen Beschreibungen, die immer wieder sinnliches Erleben zum Thema haben, brachten mir jedenfalls schon manchen Film nahe. Ich finde das seine Kritiken und Text gerade die Lust am Film wecken und durchaus einen gehaltenvollen Beitrag zur Diskussion liefern (da wird ja ein riesiges Netz gespannt). Ich habe jedenfalls wieder einiges aus dem Text ziehen können. Natürlich wird auch "hier und da" mal etwas polemisiert, aber das ist ja auch reizvoll. Niemand scheint den Knochen anzunehmen (abgesehen vom relativ sinnfreien Beschäftigungsthearapie-Gemeinplatz: Generalaffirmation vs. Generablehnung).

Ich liege bis zum Platzen gesättigt und verklebt mit geschredderten Hosen in den Seilen und träume davon...

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 03:23 
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chakunah_2072 wrote:
Niemand scheint den Knochen anzunehmen (abgesehen vom relativ sinnfreien Beschäftigungsthearapie-Gemeinplatz: Generalaffirmation vs. Generablehnung).

Wie denn auch, du dummes geschreddertes Arschloch!!!

Der Film läuft hier in Köln nicht!!! :evil: Wie soll ich da an seinem Bone(r) lutschen? Bin ja nicht Gina Gershon in KILLER JOE!!! :mrgreen: :P

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 03:37 
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TRAXX wrote:
Wie denn auch, du dummes geschreddertes Arschloch!!!

:ggg55: :mrgreen:

Ich hab den doch auch nicht gesehen.... aber wir könnten uns ja über Argento-Fans, Non Ho Sonno, Mutter 3, Amer,... aber dann mußt du wieder soviel verschieben :s26:
Vielleicht kann der Herr Admin noch ein paar Subforen aufmachen, Länderspezifisch in Genres oder so, kommt bestimmt gut an :P

"Dieser Boomerang der Einfalt kommt heute in Form von Filmen wie MASKS zurück."

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 04:10 
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chakunah_2072 wrote:
McKenzies häufig präziese, scharfsinnig und liebevollen Beschreibungen, die immer wieder sinnliches Erleben zum Thema haben, brachten mir jedenfalls schon manchen Film nahe. Ich finde das seine Kritiken und Text gerade die Lust am Film wecken und durchaus einen gehaltenvollen Beitrag zur Diskussion liefern (da wird ja ein riesiges Netz gespannt). Ich habe jedenfalls wieder einiges aus dem Text ziehen können. Natürlich wird auch "hier und da" mal etwas polemisiert, aber das ist ja auch reizvoll.


Zunächst mal: Ich gehöre zu denen, die McKenzies Filmbesprechungen sehr schätzen und häufig lesen, und ich pflichte dir bei, in den meisten Fällen sind sie sehr reizvoll und scharfsinnig - auch wenn ich mal nicht derselben Meinung bin.

Bei der vorliegenden Kritik besteht das Problem wohl eher darin, dass ich ihr in vielen Punkten einfach nicht zustimmen kann und sie mitunter für ungerechtfertigt halte. Es hat aber zu diesem Zeitpunkt noch wenig Sinn, auf diese einzelnen Punkte einzugehen, da noch zu wenige hier MASKS gesehen haben. Das wird sich ja hoffentlich bald ändern, dann kann man die Diskussion wieder aufnehmen...

Quote:
Remake seines Lieblingsfilms (SUSPIRIA)
und
Quote:
unbedarft-trampeligen Hauptdarstellerin Susen Ermich
sind nur zwei dieser Punkte, die äußerst diskussionswürdig wären.

chakunah_2072 wrote:
Ich liege bis zum Platzen gesättigt und verklebt mit geschredderten Hosen in den Seilen und träume davon...


Das geht mir jeden Tag so, denn mein gesamtes Dasein ist eine Schweinewelt. 8-)

...

Gerade habe ich übrigens McKenzies Rezension zu Ti Wests grandiosem THE INNKEEPERS gelesen, die ich mal wieder hervorragend finde. Ich wollte doch keine Rezensionen mehr lesen. Aber zumindest habe ich den Film vorher gesehen. Prost.

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 19.09.2012 18:59 
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chakunah_2072 wrote:
Vielleicht kann der Herr Admin noch ein paar Subforen aufmachen, Länderspezifisch in Genres oder so, kommt bestimmt gut an :P

Hey, nur für die Akten: Die Aktion ist sicher nicht auf meinem, ja, sogar unserem (Team-) Mist gewachsen! Das war eine Anregung aus den Reihen des 'User-Pöbels', wo wir nur (halbwegs) gescheiterte Ausführende Produzenten waren. ;)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 02.11.2012 18:38 
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Ich hab ihn mir heute im MM mittgenommen. War noch am überlegen den neuen Krekel zu nehmen, dachte mir aber dann ne den krieg ich in zwei Wochen für nen euro bei Ebay wenn ihn alle wieder abstossen ;) :lol:
Dann hielt ich ausschau nach Missing in Action 2 und fand dabei ein noch letztes Exemplar von Masks das sich da versteckt hatte.
Wollte mir den Film eh holen wusste nur nicht das der im MM schon zu haben ist...

Und ich finde der McKenzie übertreibt schon ein bisserl. Ich fand den Film mehr als ok! Was ne Steigerung zum zu Amteuerhaft anmutenden Tears of Kali!
Tolle Mukke, wobei das Hauptthema noch etwas abwechslungsreicher hätte stattfinden können!
Super Kamerafahrten und dazu eine tolle Bavaeske ausleuchtung! Klar an Argento angelehnt!
Gleich bei ihrem ankommen an der Schauspielschule, läuft ihr eine völlig aufgelöste Frau entgegen. Alla Suspiria (die Blaue Iris) am Anfang im Regen.
Der Ganze Film ist dann etwas an Suspiria angelehnt, die kurzen Schnaufer die man vernimmt als sie zum ersten mal durch den Gang der Schule geht.
Der Film ist aber doch mehr Slasher denn Giallo, krimimässig wird es hier nicht. Ermitteln tut auch keiner.
Das mit der Skedulla Methode ist auch etwas bei den Haaren herbei gezogen :lol: ;)
Die Hauptdarstellerin ist toll und ne Hübsche noch dazu ;)
Gore mässig gibts schon einiges zu sehen, aber zu Arg wird es nicht.
Ein bisserl kommt noch durch das es deutsche Independent Ware ist, aber fast hätte der Regieseur es diesmal geschaft, das man nicht denkt, oh Typisch deutsch. 8-) (Der letzte Film der dies auch schafte war "Bukarest Fleisch")

Klare kopie/Hommage an Suspiria, die mir gut gefallen hat! 7,5/10

Achja warum wir die schöne Athmo die der Film aufgebaut hatte mit dem Abspann so abrupt beendet in dem ein grässliches Metal lied erklang. Schade da hätte man den Stil des Filmes durchziehen sollen.
Eigentlich ist die end neunziger Metal welle in Horrorfilme ja vorbei. (Wobei Argento ja auch mal Iron Maiden nutzte.)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.11.2012 18:15 
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War sicher eine weise Entscheidung, den Krekel liegen zu lassen ;)

Nun, was soll ich noch sagen? Hier wurde ja bereits das meiste schon analysiert.

Ein paar Eindrücke:
- Der Vorspann könnte aus einem 70er Giallo stammen, sehr stylish gemacht. Erster Pluspunkt!
- Die Musik klingt sehr giallo-like.
- Die Beleuchtung ist sehr Bava/Argento inspiriert.
- Die Darsteller sind solide, aber nicht überragend. Susen Ermich macht den besten Job, finde ich. Eine wirklich tolle Neuentdeckung, von der man in der Zukunft gerne noch mehr sehen will.
- Teilweise ist der Ton etwas sehr leise, finde ich.
- Die Locations sind sehr gut gewählt.
- Gegen Ende zieht sich der Film leider ein wenig. Hätte man um einige Minuten kürzen können.

Fazit:
Trotz des geringen Budgets ist Andreas Marschall ein wirklich guter und sehenswerter Neogiallo gelungen. Von der Atmosphäre und der Machart kann man hier, wenn man es darauf anlegt, von einer modernen Interpretation von SUSPIRIA sprechen, auch wenn man dem Film dadurch etwas unrecht tut. Der Film stellt für mich eine deutliche Steigerung zu TEARS OF KALI dar. Ich bin gespannt, in welche Richtung sich Marschall noch entwickelt.

Kurzum ein Kauf wird vom Großteil der User hier sicher nicht bereut!

MASKS geb ich auf alle Fälle den Vorzug gegenüber AMER!

7/10

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.11.2012 19:28 
Ich werde schon langsam aber sicher neugierig auf den Film.


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 Post subject: MASKS
PostPosted: 30.11.2012 11:45 
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Hallo Freunde,

kennt jemand diesen Film ? Wäre dieser zu empfehlen ?

Inhalt:

Stella, die lange vergeblich versucht hat, sich erfolgreich bei einer Schauspielschule zu bewerben, wird überraschend an der „Matteusz Gdula“-Privatschule angenommen. Stella ist ehrgeizig, aber nicht sehr talentiert, was sie schnell zur Zielscheibe des Gespötts der anderen Schauspielschüler macht. Nur in der schüchternen Cecile, die in der Schule zu leben scheint, findet sie eine neue Freundin. Von ihr erfährt sie von Gdula, dem geheimnisvollen Gründer der Schule, der eine fragwürdige Schauspielmethode entwickelt hat. In den 70er Jahren kamen in seiner Theatergruppe mehrere Schüler ums Leben. Gdula brachte sich um, seine Methode wurde verboten. Als eine Schülerin spurlos verschwindet, vermehrt merkwürdige Geräusche aus dem geschlossenen, baufälligen Flügel der Schule dringen und die Lehrerschaft ihren Fragen zu Gdula und seiner Methode ausweicht, ahnt Stella, dass jemand Gdulas Lehre noch praktiziert. Sie hat daraufhin nur noch ein Ziel: An der Methode teilzunehmen. Selbst, wenn es sie das Leben kosten sollte…

Giallo aus Deutschland.


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 Post subject: Re: MASKS
PostPosted: 30.11.2012 12:05 
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Siehe diese beiden:

www.dirtypictures.phpbb8.de/anolis-ente ... t3105.html

www.dirtypictures.phpbb8.de/deutschtume ... t2609.html

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"Uh, I hope, I didn't brain my damage." - Homer Simpson

Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt.


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 Post subject: Re: MASKS
PostPosted: 30.11.2012 12:22 
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MMeXX wrote:


Danke für die Info ;)


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 30.11.2012 20:11 
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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 04.01.2013 18:46 
So, ich habe mir heute die Blu-ray gekauft.
Vor der MASKS Sichtung habe ich schon ein komisches Gefühl, weil ich Amateurproduktionen, Fanfilme gar grauslich finde. Selbst wenn der Film nur ein bißchen amateurmäßig rüberkommt, wird er es bei mir schwer haben. Auch wenn ich AMER scheiße fand , hat dieser Film zumindest nicht nach Fanfilm ausgehen.

Ich bin ein großer Argento Fan und mag seine 2000er Filme auch sehr, deswegen muß ich mir MASKS ansehen und falls er nichts ist, steht die Blu-ray noch heute zum Verkauf in meinem Verkaufsthread im Tauschbörsen Forum.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 04.01.2013 21:45 
Ich habe den Film gerade angesehen oder mich besser gesagt durchgequält.
Sorry aber in dem Film steckt nicht viel Argento, zumindest nicht von meiner Sichtweise aus gesehen.
Wenn man schon in ein paar Brutalo Szenen, ein bißchen andersartiger Ausleuchtung, einer bösen Frau und seelenloser Musik Argento sieht, dann wundert es mich nicht warum seine heutigen Werke bei manchen Leuten nicht gut wegkommen.
Es ist schon fast eine Frechheit diesen Film als Homage an den Meister anzubiedern.
Der Look ist zu jeder Zeit billig, genauso die Schauspieler und die Musik.
Da kommt sogar AMER besser weg bei mir, weil zumindest die Optik dort edel ist.

Nicht mal der Abklatsch eines Argento Films.
2/10

Wer es dennoch wagen will, kann die BD bei mir kaufen. Einfach PM an mich.


Da empfehle ich lieber den unglaublich atmosphärischen und spannenden JULIAS EYES.
JULIAS EYES ist in jeder einzelnen Minute mehr Argento als MASKS in voller Länge.
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 04.01.2013 22:49 
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Ich fand schon den Trailer nicht besonders, auch da wirkte die Atmo iwie billig... Ich vertraue jetzt einfach mal auf deine Meinung, und halte mich vonndem Film fern ;)

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 04.01.2013 23:00 
POshy wrote:
Ich fand schon den Trailer nicht besonders, auch da wirkte die Atmo iwie billig... Ich vertraue jetzt einfach mal auf deine Meinung, und halte mich vonndem Film fern ;)



Diesen Eindruck hatte ich auch schon vom Trailer.
Der Film dürfte den Leuten gefallen, denen Splattereffekte und ein bißchen perverse Handlung reichen.
Darauf kann man Argento aber keinesfalls reduzieren und deswegen funktioniert der Film für mich nicht.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.01.2013 02:58 
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Ich habe das Teil nun auch gesehen... mehr als 3/10 Punkten sind in keinem Fall drin.

Ich denke KenzieMac und italo haben schon sehr gut auf den Punkt gebracht warum der Film einfach nichts taugt (wobei italos Ansichten über Amer nicht Teile). Ich sehe auch wirklichs nichts ausser eines mittelmäßig kopierten "Oberflächenreizes" und dann sind nichtmal die "geilen Kamerfahrten" dabei... Der Film leidet am typischen DSLR-Syndrome und aast so unendlich mit geringer Schärfentiefe rum, fast der gesamte Film scheint völlig sinnlos mit Offenblende gedreht worden sein (die Gleichung lautet hier wohl: Filmlook = geringes DOF). Ausserdem gibt unendliche viele Close-Ups die uns scheinbar ganz nah an die Figuren ranbringen sollen. Das wird aber alles so inflationär und willkürlich eingesetzt... von der Faszination Argentos Kinos ist in diesem Film jedenfalls nichts zu spüren.

Die beste Kritik kam bisher von Mala:

Malastrana wrote:
- Teilweise ist der Ton etwas sehr leise, finde ich.

Wieso machst du nicht lauter!? :mrgreen:

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.01.2013 15:04 
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Dennoch Zehnmal besser als die letzen Filme Argentos ;) !!!!!

Ich hasse ja neue deutsche Filme, aber der hat mir gefallen. Würde ich Argento nicht kennen würde mir der Film auch gefallen.
Wurde schon viel richtig gemacht.

Solche Wertungen mit 2/10 sind doch lachhaft. Die Könnt ihr euch für Filme wie "Die Welle", "Die Wolke" und wie das ganze deutsche gedöns heist aufheben ;) :mrgreen:

Dabei habe ich echt 100% ig gedacht das er dem Italo gefällt, da er ja auch den "Card Player" so mag , tja so kann man sich täuschen...

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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.01.2013 18:18 
reggie wrote:

Dabei habe ich echt 100% ig gedacht das er dem Italo gefällt, da er ja auch den "Card Player" so mag , tja so kann man sich täuschen...



Jeder Argento Film der 2000er ist besser als MASKS.
THE CARD PLAYER ist übrigens um Lichtjahre besser.
Bitte nicht Andreas Marschall mit einem richtigen Regisseur wie Argento vergleichen.
MASKS dient nicht mal als Argento Abklatsch.
Wer MASKS tatsächlich für gut hält, hat Argento in keinster Weise begriffen oder reduziert ihn auf ein paar Schlitzerszenen mit netter Beleuchtung.
Ich bin eher der Meinung, das MASKS einfach von ein paar Leuten gehypt wird aber nicht viel dahintersteckt. Da gibts nichts was in irgendeiner Weise innovativ, künstlerisch oder einfach nur gute Unterhaltung darstellt.
MASKS ist ein primitiver Film und nicht mehr. Fanboy Film triffts ganz gut.
Den könnte ich auch noch drehen, wenn man mir ein nettes Budget dafür geben würde.


Ich rate ab ..... und da bin ich ja auch in guter Gesellschaft mit McKenzie und Chakunah.


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 Post subject: Re: MASKS - Andreas Marschall
PostPosted: 05.01.2013 19:06 
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italo wrote:
Bitte nicht Andreas Marschall mit einem richtigen Regisseur wie Argento vergleichen.

Ja, bitte nicht!
Denn dann käme man schnell dahinter, dass Argento das x-fache vom MASKS-Budget zur Verfügung hat und sich teures Equipment, namenhafte Schauspieler, Setdesigner, teure Locations etc. pp. leisten kann und (in letzter Zeit) trotzdem fast nur Scheisse abliefert.

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