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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: VOYEUR - Tinto Brass
PostPosted: 29.09.2017 15:58 
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Produktionsland/Jahr: Italien 1993
Darsteller: Katarina Vasilissa, Francesco Casale, Cristina Garavaglia, Raffaella Offidani, Antonio Salines, Eleonora De Grassi, Martine Brochard
Drehbuch: Tinto Brass
Produziert von: Marco Poccioni & Marco Valsania
Musik: Riz Ortolani

Dodo, ein junger Philosophieprofessor, sieht sich beruflich wie privat mit den geballten Reizen junger Frauen konfrontiert und entwickelt darob massive Begierden und Fantasien. Eigentlich mit der schönen Sylvia glücklich verheiratet, beginnt er sowohl eine Affäre mit einer attraktiven farbigen Studentin als auch mit der knackigen Haushälterin seines Vaters, die sich der bettlägerige, nichtsdestotrotz aber sexuell sehr aktive Greis mehr zum Vergnügen ins gemeinsame Haus geholt hat.
(Ofdb)

VOYEUR ist erneut eine Literaturverfilmung von Tinto Brass; diesmal liegt dem Film sogar ein Roman von Alberto Moravia zugrunde.
Was er daraus gemacht hat, ist für den Fan sicher nichts neues, aber man kann ja auch in altbewährtem Stil immer wieder neues verarbeiten.
Genau das tut Brass hier auch auf überzeugende Art und Weise.
Allerdings mit einer Ausnahme: Bekanntlich legt er normalerweise ja auch Wert auf eine gewisse Musikalität und sorgfältig choreografierte Tanz-Szenen.
In diesem Film ist das nicht der Fall, fällt aber auch nicht als wirklich fehlend auf.
Über das Fehlen dieses Aspekts, der bis dahin, spätestens seit DER SCHLÜSSEL, fixer Bestandteil eines jeden Films von Brass war, lässt sich also locker hinwegsehen.
Es heißt ja nicht umsonst: "Ausnahmen bestätigen die Regel" und ebendas trifft hier zu.
Alles andere, was man von Brass gewohnt ist, wird man auch hier wieder finden.
Spiegel-Einstellungen, Licht-Spielereien... - alles dabei.
Der Humor darf natürlich auch nicht zu kurz kommen und der obligate Gastauftritt des Meisters himself darf ebenfalls nicht fehlen.
Letzterer ist als lüsterner Hochschullehrer zu sehen, der sich des Anblicks seiner Schülerinnen erfreut.
Oder anders ausgedrückt: Er macht in seiner Szene dem Titel des Films alle Ehre.
Sein Erscheinungsbild ist natürlich wieder betont komisch, nur sein Markenzeichen, die Zigarre, hat er diesmal nicht im Mund.
Was lässt sich also kurz zusammengefasst über diese Moravia-Verfilmung sagen:
Eine im Grunde eigentlich ernste Geschichte über weite Strecken klassisch-brassisch locker verarbeitet.
7,5/10

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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