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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BOB FLEMING - MISSION CASABLANCA - Antonio Margheriti
PostPosted: 06.11.2018 20:41 
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(A 077 - Sfida ai Killers)
Italien/Frankreich (1966)
Deutsche Erstaufführung: 2.9.1966
Drehbuch: Ernesto Gastaldi
Darsteller: Richard Harrison, Susy Andersen, Wandisa Guida, Marcel Charvey, Mitsouko, Janine Reynaud, Aldo Cecconi, Goffredo Unger, Claudio Biava

Der US-Wissenschaftler Coleman, der mit der Erfoschung neuer Energiequellen beschäftigt ist, will sich in Casablanca mit zwei Kollegen treffen, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen. Nachdem diese jedoch ermordet wurden, zieht Bob Fleming im Auftrag der CIA Coleman aus dem Verkehr und lässt ihn unter strenger Geheimhaltung in Sicherheit bringen. Da Coleman schon vorher mißtrauisch war, hatte er durch plastische Gesichtschirurgie sein Aussehen verändern lassen. Das verschafft Bob Fleming die Möglichkeit, sich in Casablanca als Coleman auszugeben. Sein Erscheinen ruft sofort ein paar finstere Gestalten auf den Plan, die versuchen, ihn ins Jenseits zu befördern. Doch Fleming kann sie austricksen. Allerdings trifft er auch auf Colemans Frau Sheena, die das Täuschungsmanöver sofort durchschaut. Doch um ihren Mann zu schützen, spielt sie das Spiel mit.

Nach "Bob Fleming hetzt Professor G." übernahm Richard Harrison zum zweiten Mal die Rolle des amerikanischen CIA-Agenten. Der Film entstand zur Blütezeit der Eurospy-Produktionen und für den Regisseur Margheriti war es die erste Fingerübung innerhalb dieses Genres. Richard Harrison, als Agent bereits leinwanderprobt, macht auch diesmal eine gute Figur. Er ist seinen Widersachern meist um eine Nasenlänge voraus und kämpft mit harten Bandagen. Aber manchmal wird auch er ausgeknockt. Zum Glück hat er einen attraktiven weiblichen Schutzengel, der ihn aus brenzligen Situationen rettet. Überhaupt haben es die Frauen hier faustdick hinter den Ohren. Casablanca als Schauplatz bietet einige attraktive Locations, die ansprechend ins Bild gesetzt wurden. Ferner gibt es eine Auspeitschung unter Frauen und einen skurrilen Taxi-Chauffeur, der dem Ganzen einen Hauch von Bond-Feeling verleiht. Völlig deplatziert ist dagegen eine ausgedehnte, unfassbar alberne Prügelorgie, die eher in einen Spencer/Hill-Film passen würde.
Insgesamt ein eher harmloser Genre-Beitrag aus der zweiten Reihe, den man sich als Fan durchaus mal anschauen kann.


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