Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 15.03.2010 15:51 
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DAS NON-DOUBLE FEATURE TRIPLE FEATURE

:mrgreen:


Hier ein paar Flicks, die abseits der Weekend Double Features konsumiert wurden:


Das goldene Schwert des Königtigers (HK 1967) R: Chang Cheh

Mit Wang Yu, Pan Yingzi, Chiao Chiao, u.a.

Der erste Teil der legendären ONE-ARMED SWORDSMAN-Trilogie, die Chang Cheh für die Shaw Brothers drehte. Empfand ich ob der märchenhaften Winterkulissen als angenehmen Bilderreigen, reicht allerdings vom Ton & Bild-Dopeness-Faktor her nicht ganz an den dritten Teil der Reihe, DAS SCHWERT DES GELBEN TIGERS (1971) heran. Zum zweiten Teil, RETURN OF THE ONE-ARMED SWORDSMAN von 1969, den's nicht auf deutsch gibt, kann ich noch nichts sagen. Wang Yu haucht diesem ersten Teil aber durchaus genug Seele ein, dass der Film sich den Status "Klassiker" allemal verdient hat.

4,5/5

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Die Söldner (ISR/SUI 1976) R: Val Guest

Mit Peter Fonda, Telly Savalas, Christopher Lee, O.J. Simpson, Hugh O'Brien, u.a.

Musik: Georges Garvarentz

Wüstenabenteuer mit großem Staraufgebot, aber etwas wenig Pepp. Dennoch kann man sich das ganz gut ankucken. Eine Art Diamond Caper in Desert-Streifen, der deswegen Beachtung finden sollte, weil Komponist Georges Garvarentz hier Motive seines 1968er Crime Soundtracks von AN EINEM FREITAG IN LAS VEGAS variiert und damit quasi updated. Von daher muss der Film natürlich in die Groove-Database

Immerhin

3,5/5

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Faustrecht der Großstadt (USA 1950) R: Otto Preminger

Mit Gene Tierney, Dana Andrews, Karl Malden, Ruth Donnelly, u.a.

Starker Film Noir mit dem tollen Originaltitel WHERE THE SIDEWALK ENDS. Knubbelnase Karl Malden hier in einer frühen Rolle und zum Glück mit der gleichen Synchronstimme wie in STRASSEN und NEUNSCHWÄNZIGE KATZE, dem großartigen Friedrich G. Bauschulte.

Doch die Hauptrolle spielt Dana Andrews und die spielt er gut. Regisseur Otto Preminger gestaltet die urbane Film Noir Atmosphäre hervorragend mit einigen Backyard-Elementen, Mondlicht-Shots, Nebengassen-Settings und natürlich viel Schatten. Preminger muss man unbedingt zu den ganz großen Film Noir-Regisseuren zählen. Er gab uns diesbezüglich ja auch LAURA (1944), MORD IN DER HOCHZEITSNACHT (1945), FRAU AM ABGRUND (1949) und ENGELSGESICHT (1952).

5/5

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Last edited by Lobbykiller on 15.03.2010 19:36, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 15.03.2010 18:28 
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Lobbykiller wrote:
Doch die Hauptrolle spielt Gene Tierney und die spielt er gut.


Verstehe ich diesen Satz nicht richtig, oder stimmt hier was nicht??? :?


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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 15.03.2010 19:29 
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percyparker wrote:
Lobbykiller wrote:
Doch die Hauptrolle spielt Gene Tierney und die spielt er gut.


Verstehe ich diesen Satz nicht richtig, oder stimmt hier was nicht??? :?


Sorry, vertippt. Meinte natürlich Dana. :oops:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 15.03.2010 21:13 
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Ah... ich danchte schon, du hälst Gene Tierney für einen Mann ;) :mrgreen:


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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 15.03.2010 21:24 
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DAS ATMOSPHÄRISCH DICHT-EUROPEAN 70s HORROR DOUBLE FEATURE


Die Nacht der blutigen Wölfe (SPA 1972) R: Leon Klimovsky

Mit Paul Naschy, Jack Taylor, Barta Barri, Shirley Corrigan, u.a.

Ein weiterer Film aus der Waldemar Daninsky-Reihe mit Paul Naschy als Werwolf. Die erste Hälfte findet in klassischer rumänischer Gegend statt und wartet mit feiner Gothic Horror-Atmosphäre auf, während man sich in der zweiten Hälfte ins urbane Londoner Nachtleben stürzt. Großartig die Disco-Szene. Paul Naschy als Werwolf in der Disco, begleitet von grooviger Lounge Musik, da kommt nicht nur das London Swinging 60s-Feeling auf, obwohl wir uns ja bereits schon im Jahre 1972 befinden.

Dann haben wir hier noch die Verbindung der Motive "Werwolf-Film" und "Dr. Jekyll & Mr. Hyde". Und das gar nicht mal ungelungen.

Die Fassung, die mir vorlag, hat sehr geile Drop Outs all around. Es knistert, was das Zeug hält, so lieb ich mir das. Aber auch darüber hinaus hat auch dier spanische 70s Horrorfilm diesen gewissen Bildgroove, den nur spanische Horrorfilme aus dieser Zeit haben. I luv em! Atmosphärisch dicht und neben DIE NACHT DER VAMPIRE einer der besten Filme aus der Reihe.

4,5/5

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Dracula im Schloss des Schreckens (ITA/FRA/GER) R: Antonio Margheriti

Mit Anthony Franciosa, Klaus Kinski, Peter Carsten, Michele Mercier, Silvano Tranquilli, u.a.

Quasi das Farbremake des Antonio Margheriti aka Anthony M. Dawson-Klassikers CASTLE OF BLOOD aka LA DANZA MACABRA von Antonio Margheriti aka Anthony M. Dawson höchstselbst, 7 Jahre später. Warum er das gemacht hat, ist rätselhaft, ist doch das Original CASTLE OF BLOOD einer der großen Gothic Horror-Klassiker schlechthin, im Endeffekt ein perfektes Meisterwerk, an dem es nichts zu erneuern gibt.

Und dennoch funktioniert auch diese Farb-Aufarbeitung, in welcher die Story 1 zu 1 noch mal erzählt wird, wunderbar. Auch diese Version ist atmosphärisch dicht und der Sessel-Connaisseur fühlt sich wohl.

Doch obwohl alles 1 zu 1 wiederholt wird, besitzt das Original insgesamt mehr mystischen Flavour, es ist auf irgendeine Weise more intense, was an der grandisoen Schwarzweiß-Fotographie liegen könnte, oder aber einfach an dem Originalitäts-Spirit an sich.

Was an diesem Remake indes besser ist, ist die Verteilung der Rolle des Edgar Allan Poe an Klaus Kinski. Fraglos eine seiner besten Rollen, wenn auch leider nur kurz.

Auch hier gibts

4,5/5

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 16.03.2010 01:14 
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DAS ALESSANDRO ALESSANDRONI FUNKY SCORE DOUBLE FEATURE


Blut eines Bullen (ITA 1976) R: Alfonso Brescia

Mit George Eastman, Jack Palance, Jenni Tamburi, Roberto Giraudo, u.a.

Musik: Alessandro Alessandroni

Hier haben wir einen der funkigsten Poliziotteschi, Alessandro Alessandroni sei Dank. Aber auch George"32"Eastman und Jack Palance tragen durch ihre Performance dazu bei.

Zwar wird im Title Theme SHAFT gerippt, das aber erstens gut, durch Addition von dopen Piano-Klängen und zweitens sind noch einige andere Groover am Start, so zB das Stück MANHATTAN DISCO. Lustig in dem Zusammenhang, dass der Film wohl in Philadelphia gedreht wurde. Oder auch der Tune FUGA NEI SOTTERANEI. Den Score gibts glücklicherweise, siehe unten! Ein Drama-Funk-Stück, ein richtig gutes, welches im ersten Drittel mindestens dreimal zum Einsatz kommt, ist allerdings leider nicht drauf.

Storytechnisch ist der Film recht pulpich geraten, wirkt die Möchtegern-Dramatik bezüglich des Vater-Sohn-Verhältnisses doch sehr aufgesetzt. Aber auch gerade deswegen macht der Film besonderen Spaß. Man wollte ihm wohl so was wie tiefgründige Ernsthaftigkeit abseits der üblichen eindimensionalen Actionfilm-Superfizialität verleihen. Hahahahaha.

Da der Film aber eben auch die Action nicht vernachlässigt und auch den Spannungsbogen spannt :!: , gibts hier für Pulp & Groove

4,5/5

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Sieben Stunden der Gewalt (ITA 1973) R: Michele Massimo Tarantini

Mit George Hilton, Rosemary Dexter, Ivao Yoshika, George Wang, Steffen Zacharias, u.a.

Musik: Alessandro Alessandroni

Hier pulpts dann noch einige Spuren heftiger. Erstmal ist die deutsche Videofassung purer Pulp. Hardcore-Vollbild, wo rechts und links abgeschnitten ist und dann trotz der Anwesenheit von Gottfried Kramer, einer Synchronsprecher-Legende, eine doch sehr billig wirkende Synchro.

Dann haben wir George Hilton auf Karate. Das muss man gesehen haben. Großartig, wie weit er den Fuß hochbekommt ("Dein Fuß ist tödlich, George!"). Großartig auch die Zeitlupeneinstellung dieser Kämpfe. Man kann sagen, dass was bei Taranti-NO Pulp Fiction hieß, ist bei Regisseur Taranti-NI Pulp Reality.

Und auch die Story ist eine, wie sie in keinem Schundroman besser hätte erzählt werden können. Man muss sich zwischendurch desöfteren fragen, warum geschieht das alles?

Musikalisch haben wir hier ein grooviges Title-Theme mit funkiger Melodie, der Score, der scheinbar un-VÖ ist, kann dem von SANGUE DI SBIRRE aber nicht das Wasser reichen.

Wegen dem unsagbaren Pulp Gehalt:

4/5

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Sangue Di Sbirro OST, gehört in jede Rare Groove-Sammlung:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 29.03.2010 23:13 
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DAS

RATTENGESICHT SLEAZE VAN CLEEF IN SOMEWHAT POLIZIOTTESCHI DOUBLE FEATURE INCLUDING ZWISCHENFILM

:mrgreen:

Diesmal gabs keinen Vorfilm, sondern einen Zwischenfilm. Aber beginnen wir mit


La Pistola (ITA/FRA 1973) R: Michele Lupo

Mit Sleaze van Cleef, Tony Lo Bianco, Jean Rochefort, Edwige Fenech, Fausto Tozzi, Silvano Tranquilli und Carlo Hintermann

Kamera: Joe D'Amato
Musik: Ritz Ortolani


Zunächst mal Shoutz an den Kölner Delivery Service, der es mir ermöglichte, endlich einen jener Streifen zu beäugen, der mit am längsten auf der Kuckliste stand (gediegene 25 Annen dürftens gewesen sein) ;)

Nun, das Warten hat sich gelohnt. Die leichten Bedenken, die sich aus der Einkategorisierung in der OFDB als Komödie ergaben, zerflossen ziemlich zeitig, sehen wir doch hier einen Lee van Cleef in Topform als Gangster, wie er im Buche steht. Und auch, wenn es hier und da ein paar Comedy-Einsprengsel gibt, ist die Grundstimmung des Films doch bierernst.

Diese Einsprengsel, wie etwa das fahrende halbe Polizeiauto, sind nicht wirklich störend, sondern supporten den Flow des Films gar.

Die Musik vom Ritz ist Laidback Senior Gangster Groove, sticht nicht sonderlich hervor, dass man den Soundtrack, dens nicht gibt, unbedingt bräuchte, geht aber klar.

Sprüche:

"Pläne sind wie Weiber. Sehen gut aus, aber taugen nix."
"Du bist als Wurm geboren und du wirst als Wurm sterben!"
"Es ist alles nur eine Frage der Kaltblütigkeit."


Ein insgesamt sehr lebendiger, unterhaltsamer Räuberfilm, zudem mit schönen Landschaftsaufnahmen der Strecke Genua-Marseille garniert. Wenn ich da wohnen würde, würde ich auch Filme drehen. :lol:

4,5/5

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ZWISCHENFILM:


In der Pause gabs

Derrick 058 - Tandem (GER 1979) R: Zbynek Brynych

Mit Raimund Harmstorf, Stefan Behrens, Dirk Galuba, Dirk Dautzenberg, Elisabeth Wiedemann, u.a.

Musik: Frank Duval


Sehr gute Folge. Dope Synthie-Sounds am Anfang. Sind die tatsächlich von Frank Duval? Der doch sonst eher mit seichter Teutonen-Melodik daher kommt. Na ja, manchmal schien er zumindest in den 70ern groovige Anflüge gehabt zu haben.

Die Brynych-Folgen gehören mE zu den besten Derrick-Folgen. Vielleicht ist Duval hier auch so gut, weil Brynych Regie geführt hat.

Auch Harmstorf ist hier sehr gut, wiederholt er doch quasi Aspekte seiner Rolle aus BLUTIGER FREITAG, in dem er darüber monologisiert, dass es darum gehe, keine Rücksicht mehr zu nehmen, auf nichts und niemanden. Man erinnere sich: in BLUTIGER FREITAG als Heinz Klett: "Hemmungen - null, Rücksicht - null!"

4,5/5

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Und absleazend


Stacco (ITA/SPA 1977) R: Mario Siciliano

Mit Sleaze van Cleef, Robert Widmark, John Ireland, Fernando Sancho, Karin Well, u.a.

Musik: Stelvio Cipriani


Zunächst muss man sagen, dass dies einer der groovigsten italienischen Gangsterfilme der 70er ist. Die Musik vom Stelvio funkt hier ziemlich up, hab hier insgesamt 14 Einträge im Pulp & Groove-Protokoll stehen. Es scheint leider bisher keinen offiziellen Score zu geben. Schade, weil eine der besten Arbeiten vom Stelvio.

Der Film selbst ist zum Teil etwas konfus inszeniert und wirkt etwas zerhackstückelt. Macht aber gar nichts, da man hier Zeuge wird, wie Lee van Cleef zum Sleaze van Cleef wird. War er in LA PISTOLA noch extrem mysogonistisch unterwegs ("Ist er schwul? Nein, er macht sich einfach nichts aus Frauen und bevorzugt die Gesellschaft harter Männer. :mrgreen: "), wird er hier, eventuell wegen seines sehr sauber sitzenden Toupets, zum richtigen Weiberheld.

Das passt zwar zu ihm genauso wie zu Charles Buchinsky, ist aber natürlich ein Highlight der Pulp & Groove-Geschichte.

Da es auch hier schöne Landschaftsaufnahmen vom Mittelmeer gibt - die Story verlagert sich zur Costa Brava - gibts ob des Reisefilmbonus und des guten Sounds

4/5

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:lol:

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Last edited by Lobbykiller on 30.03.2010 20:12, edited 2 times in total.

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 29.03.2010 23:25 
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Nachtrag LA PISTOLA:

Hab natürlich vergessen, zu erwähnen, dass hier immerhin ein Achtel Fulci-Feeling aufkommt. Die Bohrmaschinenszenen sind natürlich nicht ganz so graphisch, aber dennoch lustig anzusehen :mrgreen:

Der Kameramann hat sich das dann ja als sein eigener Regisseur ein paar Jahre später selbst erlaubt, graphischer draufzuhalten.

:lol:

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PostPosted: 28.04.2010 19:02 
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FABIO TESTI DOUBLE FEATURE:


Knie nieder und friss Staub (ITA/SPA 1971) R: Aldo Florio

Musik: Bruno Nicolai

&

Der Gorilla (ITA 1976) R: Tonino Valerii


Musik: Frizzi/Bixio/Tempera

In KNIE NIEDER stellt Testi ein ähnlich geniales Clint Eastwood-Rip Off dar, wie Terence Hill ein Franco Nero-Rip Off in DJANGO UND DIE BANDE DER GEHENKTEN. In der DF zusätzlich untermauert durch die Kindler-Synchro. Bis auf das Ende ein starker Spag, ordentlicher Score zudem von Bruno Nicolai.

DER GORILLA kommt nicht sofort in Schwung, dann aber richtig. Feine Action-Ideen im Schlussdrittel, gute Unterhaltung, groovige Sounds von Frizzi/Bixio/Tempera, die auch auf diversen Poliziotteschi-Comps vertreten sind.

Beide Streifen

4,5/5

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PostPosted: 28.04.2010 19:46 
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Zudem war der April

DER GROSSE 70s DERRICK FINALIZING MONTH

:mrgreen:

hab ich es doch tatsächlich geschafft, jetzt ALLE 70er Jahre Derrick-Folgen fertig zu schauen, also alle Episoden bis Folge 65.

Das waren dann noch:

Derrick 053 - Der L-Faktor (GER 1979) R: Helmuth Ashley
Derrick 057 - Die Puppe (GER 1979) R: Theodor Grädler
Derrick 059 - Lena (GER 1979) R: Theodor Grädler
Derrick 060 - Besuch aus New York (GER 1979) R: Helmuth Ashley
Derrick 061 - Ein Kongress in Berlin (GER 1979) R: Helmuth Ashley
Derrick 062 - Das dritte Opfer (GER 1979) R: Alfred Vohrer
Derrick 063 - Die Versuchung (GER 1979) R: Erik Ode
Derrick 064 - Ein Todesengel (GER 1979) R: Alfred Vohrer
Derrick 065 - Karo As (GER 1979) R: Dietrich Haugk

Diese Folgen habe ich auf Crime Funk Grooves und auf Pulpability untersucht. :lol:


Highlights sind die Folgen


Derrick 053 - Der L-Faktor (GER 1979) R: Helmuth Ashley

mit einer grandiosen Einzelperformance von Matthieu Carriere im Rollstuhl, ansonsten groovelos glücklich :lol:


Derrick 057 - Die Puppe (GER 1979) R: Theodor Grädler


Die Folge mit Derrick im Gipsbein, muss man natürlich aufgrund dieses Pulp-Aspekts mal gesehen haben.


Derrick 060 - Besuch aus New York (GER 1979) R: Helmuth Ashley

Die groovigste dieser Folgen. Zum einen kommt hier das aus BRIGADE MONDAINE bekannte schön pulpige GIMME LOVE von Cerrone zum Einsatz, andererseits zeichnete sich kein Geringerer als Library-Legende Roland Kovac für den restlichen Score verantwortlich. Zum Beispiel läuft hier:

Roland Kovac - Nymphe (1977)

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Die Beats starten bei Minute 1:20!

Source:

[Selected Sound] - SS 9077 - Roland Kovac New Set - Nymphe (1977)

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Cerrone - Gimme Love (1977)

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Derrick 061 - Ein Kongress in Berlin (GER 1979) R: Helmuth Ashley

Bernd Herzsprung, bekannt als Less aus Oldschool SOKO 5113 mit funkiger Brille und Dirk Galuba als Der Narbige. Die einzige Derrick-Folge mit Überlänge (75 Minuten) und die einzige, die in Berlin spielt.


Derrick 062 - Das dritte Opfer (GER 1979) R: Alfred Vohrer

Derrick im Urlaub. Lambert Hamel, bekannt aus der Derrick-Folge MITTERNACHTSBUS, hier ähnlich überzeugend.


Derrick 063 - Die Versuchung (GER 1979) R: Erik Ode

Inszeniert vom Kommissar, Eric Ode. Gute Einzelleistung von Peter Fricke.


Derrick 065 - Karo As (GER 1979) R: Dietrich Haugk

Frank Duval hier erstaunlich crimefunky, 5-6 Grooves zum rauscutten :mrgreen: Gute Leistung von Günther Maria Halmer als Slicker, der während der Folge trocknet.

:mrgreen:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 12.06.2010 03:26 
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Seit ich Nachtschicht hab, komm ich kaum noch hinterher :lol:

Rückblick Mai/Juni:

Together Brothers (USA 1974)
Tatort 010 (GER 1971)
Tatort 021 (GER 1972)
11 Uhr 20 (GER 1970)
Bruce Lee - Seine Erben nehmen Rache (HK/PHI 1977)
Stone (AUS 1974)
Das Auge der Spinne (ITA/SPA 1971)
Die Funkstreife Gottes (GER 1968)
Der Kommissar 076 (GER 197x)
Rache für Bruce Lee (HK 197x)
Tatort 072 (GER 1977)
Tatort 062 (GER 1976)
Tatort 032 (GER 1973)
Tatort 037 (GER 1974)
Twilight Zone - Flug ohne Wiederkehr (USA 1960)
Tatort 067 (GER 1976)
Tatort 042 (GER 1974)
Tatort 027 (GER 1973)
Derrick 078 (GER 1980)
Die Nacht der unheimlichen Bestien (USA 1959)
Derrick 066 (GER 1980)
Eine Pistole für Ringo (ITA/SPA 1965)
Ringo kommt zurück (ITA/SPA 1965)
Die Profis 05x02 (UK 1983)
Die Profis 05x03 (UK 1983)

Im Großen und Ganzen alles solide Groovekost. Besonders hervorheben muss man ajF den Herbert Reinecker-Straßenfeger 11 UHR 20 mit Fuchsberger und Top Crime Funk Score von Peter Thomas. Im Endeffekt muss man alle drei Reinecker-Straßenfeger mal nennen: BABECK, DER TOD LÄUFT HINTERHER und 11 UHR 20. Gefallen mir sogar noch n Tick besser als die Durbridge-Straßenfeger.

Und den TATORT 067 - TRIMMEL UND DER TULPENDIEB mit einigen Library-Stücken des Labels Chappell, u.a. dem Titelstück der frz. SF-Crime-Serie ES GESCHAH ÜBERMORGEN sowie feinem Showdown auf hoher See. Die beste Trimmel-Folge, die ich bisher sah, Top-Leistung von Peter Wegenbreth.

Nach Finke, Haferkamp und Kressin hab ich nun auch Kommissar Konrad komplett durch, gespielt von Klaus Höhne, bekannt als die deutsche Stimme von Mr. Proverb, Charlie Chan, hier eher Der Typ mit dem irren Blick.

Beste Folgen: 016, 024, 037, 047

Next on da finalyzing list: Kommissar Trimmel, fehlen nur noch 086, 112 und 144.

:mrgreen:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 22.06.2010 00:16 
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2010 ist bei mir auf jeden Fall das Straßenfeger-Jahr.

Folgende liefen heuer bereits:

Tim Frazer
Das Halstuch
Der Tod läuft hinterher
11 Uhr 20

und ganz frisch

Die Gentlemen bitten zur Kasse

Die 3teilige Verfilmung des berühmten englischen Postraubs mit Siegfried Lowitz als Hauptermittler und Horst Tappert als Haupt-Villain. Das riecht zwar nach Gipfeltreffen, dennoch treffen sie gar nicht bis kaum aufeinander. Trotzdem natürlich ein Must-See. Spannend, schwarzweiß und mit einigen anderen bekannten Gesichtern bestückt. Einzig allein das eskalative Verhalten der Posträuber in ihrem Versteck ist schwer nachvollziehbar.

4,5/5

Es folgen in Kürze:

Die Schlüssel
Wie ein Blitz
Ein Mann namens Harry Brent
Der Andere
Es ist soweit
Das Ding
Der dritte Handschuh
Die Katze im Sack
Zu viele Köche (ebenfalls mit Tappert)

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 28.06.2010 01:53 
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Pulp & Groove-Duell Vol. 1:

Charles vs Burt

Part 3


Im Diary 1.0 gab es ja bereits zwo Parts:

Ein Mann räumt auf vs The Fuzz aka Der Tod kommt auf leisen Sohlen

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und

Kalter Schweiß vs. Navajo Joe

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Danach stand es 2:1 für Charles.

Bronson not Bernstein of course.

Nun der dritte Teil:

DER MANN OHNE NERVEN (USA 1975) R: Tom Gries

Mit Charles.

vs

DER TIGER HETZT DIE MEUTE (USA 1973) R: Joseph Sargent

Mit Burt.

Und dem amerikanischen Gert Haucke: Mr. Ned Beatty als Nazi-Schwein-Sheriff mit, wenn mich nicht alles täuscht, der Stimme von Franz-Josef Steffens.

Der folgenden Spruch ablässt:

"Ihre Meinung interessiert mich nicht. Sie ist so überflüssig wie - ein Kerl mit Titten!"

:mrgreen:

MANN OHNE NERVEN hat trotz feinem Title-Theme Crime Funk-mäßig wenig zu bieten und muss zu den schwächeren Bronson-Werken gezählt werden. Die recht hanebüchende Story kommt nur langsam in Schwung, das Ganze ist ein bisl komödiantisch angehaucht und alles wirkt sehr gerade und etwas steril, vor allem das hollywoodesque Ende, sowie die Figur, die Robert Duvall hier verkörpert. Dennoch weist der Streifen auch ein paar unterhaltsame Sequenzen auf, so dass eine Sichtung keine wirkliche Zeitverschwendung ist.

3,5/5

TIGER HETZT DIE MEUTE aka WHITE LIGHTNING hat Dank der Musik von Charles Bernstein schon mehr Crime Funk-Elemente, wenngleich diese auch einen Hauch Country in sich swingen lassen. Das Car-Chase Theme ist kein Chase Theme-Meilenstein, aber immerhin ein Chase-Theme. :lol: Der Hauch Country passt indes zum Film, ist dies doch eine sehr amerikanische Angelegenheit mit einigen typischen Ekel-Amerikanern, allen voran Ned Beatty als Sheriff Connors. Mister Mustache hingegen, hier ohne Robbe, spielt solide, das Ende ist actionreich inszeniert und unterhält nicht schlecht. Nicht unspannend, das Ganze und den Punkt holt sich diesmal

Burt!

4/5

Damit steht es 2:2.

:mrgreen:

Von TIGER HETZT DIE MEUTE gibts übrigens noch eine Art Sequel, den von Burt Reynolds selbst verzapften MEIN NAME IST GATOR von 1976, ebenfalls mit Charles Bernstein-Soundtrack, von dem es ein Stück gar auf Dusty Fingers geschafft hat (Laying The Trap).

Abschließend verweise ich schon mal auf Part 4 des Duells:

Yukon


vs

Der Spürhund


bevor die Reihe voraussichtlich mit

Cabo Blanco

vs

eben

Mein Name ist Gator

abgeschlossen werden dürfte.

:mrgreen:

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Mein name ist Gator, kann leider nicht mehr mit dem tollen Tiger mitthalten, vielzuviel schmarn wird da verzapft! Zu viel klamauck einfach.....

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PostPosted: 07.07.2010 09:59 
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reggie wrote:
Mein name ist Gator, kann leider nicht mehr mit dem tollen Tiger mitthalten, vielzuviel schmarn wird da verzapft! Zu viel klamauck einfach.....


Schien mir beim ersten Reinschauen auch so, von daher hab ich die Komplett-Sichtung erstmal verschoben, auf August oder September oder so. :lol:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 07.07.2010 11:13 
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UNEXPECTED PETER VAN EYCK DOUBLE FEATURE


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Der Schnorchel (UK 1958) R: Guy Green

Mit Mandy Miller, Peter van Eyck, Betta St. John, Grégoire Aslan, William Franklyn, u.a.

Laut dieser Quelle:

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stammt die Romanvorlage von Antonio Margheriti, die er unter seinem Pseudonym Anthony Dawson verfasst haben soll. Laut der IMDB stammt sie von dem englischen Schauspieler Anthony Dawson, den man aus dem Film DEADLOCK kennt (als Sunshine), sowie aus RIVALEN UNTER ROTER SONNE und DIE VALACHI-PAPIERE. Dieser Anthony Dawson soll laut IMDB auch einige Scripte der britischen Crime/Mystery-Serie GHOST SQUAD verfasst haben:

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Da dies eine Produktion der britischen Hammer Studios ist, wäre es natürlich wahrscheinlicher, dass die Vorlage von dem englischen Dawson stammt und nicht vom italienischen.

Mehrere andere Quellen geben jedoch auch Margheriti an, u.a. die Hörzu:

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Wie dem auch sei, das Drehbuch verfassten letztlich Jimmy Sangster und Peter Myers, ein sehr gutes Drehbuch mit einer recht abgefahrenen Grundidee, geradezu prädestiniert für einen guten Schwarz-Weiß-Psychothriller klassischer britischer Machart. Und das ist er dann auch geworden, wartet zudem mit überzeugenden Darstellerleistungen auf, allen voran der von Peter van Eyck, der mir bereits in dem Caper-Pulp-Klassiker AN EINEM FREITAG UM HALB ZWÖLF positiv aufgefallen war. Mit seiner unheimlichen Aura erinnert er ein bischen an den frühen Horst Frank in DIE NACKTE UND DER SATAN. In einer Szene ist mir doch tatsächlich nach langen Jahren mal wieder ein echter Schauer über den Rücken gelaufen :lol:

Derart intensive Eindrücke hatten dann natürlich unweigerlich einen Filmog-Check zur Folge, was dann sleazlich zum UNEXPECTED PETER VAN EYCK-DOUBLE FEATURE führte :mrgreen:, in Form einer Kommissar-Folge, in der er mitwirkte.

Hierfür gibts auf jeden Fall die phollen

5/5

Der Kommissar 06 - Die Pistole im Park (GER 1969) R: Wolfgang Becker

Mit Ode, Wepper, Glemnitz, Schramm, Reuer, Seitz
sowie Peter van Eyck, Marianne Koch, Rose Renée Roth, Hermann Lenschau und Richard Rüdiger

Musik: Herbert Jarczyk Sound

1968 gedreht, 1969 erstausgestrahlt, ist dies der vorletzte Auftritt des 1969 verstorbenen Peter van Eyck, den man hier natürlich im Gegensatz zu DER SCHNORCHEL mit seiner echten Stimme erlebt. Obwohl er hier bereits etwas müde wirkt, strahlt er immer noch genug Frische aus, dass diese storymäßig etwas abstruse Folge durchkuckbar ist. Da "Story" im Pulp & Groove-Kosmos ohnehin nur zweitrangige Wertigkeit besitzt und in dieser Folge ein stilistisches Pulp-Element höchstselbst ist, zudem mit einigen Zusatz-Pulp-Skills ausgestattet ist, wie zB der Einsatz der Sanduhr am Schluss, kann man insgesamt getrost

4/5

verteilen.

:mrgreen:

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PostPosted: 21.07.2010 17:25 
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Hammer Almost Finalized Triple Feature


Captain Kronos (UK 1973) R: Brian Clemens

Trotz neuer Synchro ein sehr kuckbarer Vampirstreifen aus dem Hause Hammer mit einem herrlich pulpigen Horst Janson, den ich direkt am nächsten Mittag bei der ZDF-Sendung "Lafer Lichter Lecker" (auf ZDF Neo) wiedersah und nicht schlecht staunte, dass er immer noch genauso aussah, wirklich kaum gealtert in 37 Jahren, immer noch die gleiche Frisur, der Günther Netzer des Pulp-Kinos. :mrgreen:

4,5/5

Den Tod überlistet (UK 1959) R: Terence Fisher


Leicht antiqierter, aber feiner Mad Scientist Film mit einem herausragenden Anton Diffring, der hier in etwa so aussieht wie der böse Peter Cushing. "An seiner Seite" der diesmal liebe Christopher Lee mit Mustache.

4,5/5

Die 7 goldenen Vampire (UK/HK 1974) R: Roy Ward Baker


Nicht die beste Musik, aber filmisch doch eine würdige Begegnung zweier großer Produktionsgesellschaften.

4,5/5

Nun liegt hier von Hammer nur noch der XX Unbekannt rum, bei dem mich die Synchro bereits mehrmals zum vorzeitigen Abschalten bewog. Schaff ich aber dies Jahr noch. :mrgreen:

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PS: Den Regisseur von Captain Kronos, Brian Clemens, kennt man auch und vor allem als Macher der UK-Crime Serie DIE PROFIS.

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 21.07.2010 22:24 
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"Den Tod überlistet" bekommt bei mir die volle Punktzahl. Eine Offenbarung von Film und eine Schande, daß kein Label den veröffentlicht.


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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 22.07.2010 00:25 
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Lobbykiller wrote:
mit einem herrlich pulpigen Horst Janson, den ich direkt am nächsten Mittag bei der ZDF-Sendung "Lafer Lichter Lecker" (auf ZDF Neo) wiedersah und nicht schlecht staunte, dass er immer noch genauso aussah, wirklich kaum gealtert in 37 Jahren


Horst Janson und Max von Sydow stammen aus derselben Retorte. Wenn wir längst alle tot sind, sehen sie immer noch genauso aus wie heute. :mrgreen:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 22.07.2010 20:44 
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Diabolik! wrote:
Lobbykiller wrote:
mit einem herrlich pulpigen Horst Janson, den ich direkt am nächsten Mittag bei der ZDF-Sendung "Lafer Lichter Lecker" (auf ZDF Neo) wiedersah und nicht schlecht staunte, dass er immer noch genauso aussah, wirklich kaum gealtert in 37 Jahren


Horst Janson und Max von Sydow stammen aus derselben Retorte. Wenn wir längst alle tot sind, sehen sie immer noch genauso aus wie heute. :mrgreen:


Exorzismus scheint jung zu halten. :lol:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 27.07.2010 20:48 
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Mailman wrote:
"Den Tod überlistet" bekommt bei mir die volle Punktzahl. Eine Offenbarung von Film und eine Schande, daß kein Label den veröffentlicht.


Die kann man durchaus geben, denn der Film wirkt nach. Zudem ist die Leistung von Anton Diffring absolut on Top. So on Top, dass ich, ähnlich wie bei Peter van Eyck nach der Sichtung von DER SCHNORCHEL, einen Filmog-Check machen musste. :lol:

Und auch diesmal fand ich eine Kommissar-Folge, nämlich die äußerst gute

Der Kommissar 023 - Tödlicher Irrtum (GER 1970) R: Wolfgang Becker

Mit Anton Diffring, Agnes Fink, Konrad Georg, Thomas Astan, Dieter Kirchlechner, u.a.

Und auch hier brilliert Anton Diffring:

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Starke Folge mit einer spannenden Story, feinen Kameraeinstellungen und zusätzlicher Musik von Peter Thomas.

5/5

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 31.07.2010 00:04 
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UNEXPECTED HARALD JUHNKE DOUBLE FEATURE


Django - Unbarmherzig wie die Sonne (ITA 1968) R: Mario Lanfranchi

Mit Robin Clarke, Enrico Maria Salerno, Adolfo Celi, Richard Conte, Eleonora Brown und Tomas Milian.

Episodenhafter Rachewestern mit feiner Bildführung, guter Musik und starken Darstellerleistungen, allen voran Tomas Milian als blonder Irrer, der auf Gold und blonde Frauen abfährt und, das ist der Knaller, von Harald Juhnke gesprochen wird. Was mich dazu swang, auch hieraus ein Double Feature zu machen, denn gleich folgt die 24. Kommissar-Folge mit Harald Juhnke. :mrgreen:

Hierfür erstmal 4,5-5/5. Starker Geheimtipp-Western.

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Der Kommissar 024 - Eine Kugel für den Kommissar (GER 1970) R: Erik Ode


Mit Harald Juhnke, Rosemarie Fendel, Klaus Löwitsch, Gerd Günter Hoffmann, Horst Michael Neutze und Zbyněk Brynych.

In dieser von Erik Ode selbst inszenierten Episode ist der Kommissar diesmal der Gejagte. Statt seiner ermittelt seine Frau, allerdings auf eigene Faust. Versucht sie durch den Kleinkriminellen Diebach, vorzüglich gespielt von Harald Juhnke, an Infos aus der Unterwelt ranzukommen, Infos darüber, wer ihren Mann aus dem Weg räumen will und warum.

Dabei trifft sie u.a. in einem schummrigen Hinterhof auf keinen Geringeren als Zbyněk"Die Weibchen"Brynych als tschechisch fluchender Freier, der "ein bischen Liebe haben will". Großartige Szene.

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Erwähnenswert sind in dieser Folge zudem Klaus Löwitsch mit funkiger kotelettenhafter Haarpracht, sowie der eher als Synchronsprecher bekannte (u.a. Franco Nero in DJANGO - DER RÄCHER, oder Paul Newmans Stammstimme, etc) Gerd Günter Hoffmann, der auch zum Inventar des Sonderdezernats K1 gehört.

Musikalisch gibts hier die funkige Wilson Pickett-Version von HEY JOE. Auch sonst eine schwungvolle Folge mit einigen Highlights. Auch hier gibbet

4,5-5/5

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PS: Der Harald:

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:mrgreen:

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PostPosted: 03.08.2010 20:03 
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DAS TRIMMEL FINALLY FINALIZED TRIPLE FEATURE

:mrgreen:


Tatort 086 - Trimmel hält ein Plädoyer (GER 1978) R: Peter Schulze-Rohr

Mit Walter Richter, Joachim Richert, Ulrich von Bock, sowie Karl Heinz Vosgerau, Horst Michael Neutze, Ferdinand Dux, Volker"Ich wars MammmaaaHHH"Eckstein, u.a.

Buch: Friedhelm Werremeier
Grooves: Donna Summer - Love To Love You Baby, Barry White - ??


Die Besonderheiten der Kommissar Trimmel-Reihe:

-Trimmel war der erste Tatort-Kommissar überhaupt (TAXI NACH LEIPZIG)
-die Figur Paul Trimmel basiert auf der gleichnamigen Pulp-Roman-Serie von Friedhelm Werremeier, aus der 11 Fälle innerhalb der Tatort-Reihe verfilmt wurden, die Trimmel-Tatorte sind also Literaturverfilmungen

Dieser 9. Trimmel-Tatort und der letzte von Peter Schulze-Rohr ist einer der besseren. Ein feines Duell zwischen Trimmel und dem Rechtsanwalt Roland Zanck, hervorragend verkörpert von Parade-Arschloch Karl Heinz Vosgerau, den man auch aus den Durbridge-Straßenfegern WIE EIN BLITZ und DIE KETTE kennt. Was politische Korrektness angeht, pulpts hier im Schlussdrittel gewaltig, auf beiden Seiten der Rechtsvertretung.

Musikalisch wird hier bei Minute 33:07 eins dieser doperen Barry White Narration Intros sinnvoll eingesetzt, starker Pulpgroover. Leider ist mir der Titel des Stücks grad entfallen.

4,5/5

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Tatort 112 - Hände hoch, Herr Trimmel! (GER 1980) R: Carlheinz Caspari

Mit Richter, Richert, van Bock, sowie Karl Heinz von Hassel, Karin Baal, Adrian Hoven, Hans Helmut Dickow, Nikolaus Schilling, Rolf Mamero, Elisabeth Ackermann, u.a.

Buch: Friedhelm Werremeier
Musik: Graziano Mandozzi


Ein relatives Staraufgebot in dieser Folge, so sehen wir u.a. Adrian Hoven (HEXEN BISAUFS BLUT GEQUÄLT, SADISTEROTICA, NECRONOMICON, etc), Karin Baal oder Nikolaus Schilling.

In diesem Fall macht sich ein bekannter Trimmel-Assistent, Kriminalmeister Höffgen, diesmal gespielt von Karl Heinz von Hassel, auf eigene Faust an die Ermittlungen, ist dabei Täter und Ermittler zugleich. Wenngleich er bei diesem Auftritt ein wenig einschläfernd wirkt, ist doch seine restliche Vita nicht von Uninteresse, spielte er doch auch den Kriminalbeamten Gramm in der Crime-Serie MORDKOMMISSION (1973-75), die aus Pulpsicht vor allem deshalb hervorzuheben ist, weil dort gleichzeitig Jochen Busse den Kriminalbeamten Siebenlist mimt. :mrgreen:

Insgesamt eine etwas dormidable Folge, aber dennoch kuckabr

3,5/5

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Tatort 141 - Trimmel und Isolde (GER 1982) R: Peter Weck

Mit Richter, Richert, van Bock, Ackermann, sowie Hartmut Becker, Judith Heinsohn, Gaby Blum, Klausjürgen Wussow, Christiane Krüger, Horst Michael Neutze, Edgar Hoppe, Wolfgang Unterzaucher, u.a.

Buch: Friedhelm Werremeier
Musik: André Bauer


Im abschließenden Trimmel-Fall war Walter Richter bereits 76 Jahre alt. Man merkt es ihm an, er hat schon diesen Psychoblick, mit welchem er hier Hartmut Becker und Klausjürgen Wussow mustert.

Beide, sowohl Trimmel, als auch Richter gingen danach in den Ruhestand, welchen Walter Richter leider nur 3 Jahre erleben konnte.

Nun gibt es drei Zwars.

Zwar #1: assoziiert man Regisseur Peter Weck eher mit unfunkigen Familienserien, aber hier macht er seinen Job ganz okay.

Zwar #2: erlangte Klausjürgen Wussow auch eher seinen Ruhm durch unfunkige Familien- bzw. Arztserien, aber das war alles später. Hier agiert er sogar solide, als Strafverteidigger.

Zwar #3: ist diese Folge auch nicht der absolute Suspense Milestone, trumpft aber ebenso wie der vorletzte Trimmel-Fall mit herrlich pulpiger Political Incorrectness im Schlussdrittel auf.

Möglicherweise n Tick besser als HÄNDE HOCH, weil der Dormator hier fehlt

4/5

:mrgreen:

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Trimmels letzte Einstellung:

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Damit wären Finke, Kressin, Haferkamp, Kasulke, Konrad und Trimmel hauptkommissarmäßig fertig gekuckt. Es fehlen nur noch ein paar Gastkommissar-Folgen:

Tatort 012 - Mordverdacht (1971) HK: Marek, GK: Trimmel
Tatort 023 - Die Samtfalle (1972) HK: Marek, GK: Kressin
Tatort 043 - Gefährliche Wanzen (1974) HK: Lutz, GK: Trimmel, Kreutzer
Tatort 044 - Mord im Ministerium (1974) HK: Marek, GK: Kasulke
Tatort 048 - Als gestohlen gemeldet (1975) HK: Veigl, GK: Trimmel
Tatort 060 - Kassensturz (1976) HK: Gerber, GK: Konrad
Tatort 084 - Der Mann auf dem Hochsitz (1978) HK: Buchmüller, GK: Konrad

Next on da finalizing list:

Lutz
Gerber
Schmidt

:lol:

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Last edited by Lobbykiller on 05.08.2010 21:14, edited 1 time in total.

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PostPosted: 05.08.2010 20:32 
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DER DRITTE GROSSE BRONSON MONAT

aka

DER CHARLES BUCHINSKY ALMOST FINALIZING MONTH

hat sich nun auf den August verschoben. :lol:


Bereits im Juli gab es das

BRONSON VERSUS DELON DOUBLE FEATURE

inkl.

Du kannst anfangen zu beten (FRA/ITA 1968) R: Jean Herman

Mit Bronson, Delon, sowie Olga Georges-Picot, Ellen Bahl, Michel Barcet, Bernard Fresson, Marianna Falk und Brigitte Fossey

Buch: Sébastien Japrisot, Jean Herman
Musik: François de Roubaix


Aka BEI BULLEN SINGEN FREUNDE NICHT. Ein Capermovie mit ungewöhnlichem Plot. Diesmal geht es nicht darum, etwas aus dem Tresor zu rauben, sondern darum, etwas hineinzutun.

Ferner geht es hier um die Etappisierung der Hassliebe der beiden Hauptprotagonisten. Eine insgesamt recht interessante Story, stilistisch gut umgesetzt. Hervorzuheben diesbezügl. auch die Verfolgungssequenz auf dem Flughafen, mit subjektiver Handkamera.

Dieser Streifen ist durchaus seine

4-4,5/5

wert. Sehr löblich auf jeden Fall das alte Kinoplakat, das an jede Wand gehört :mrgreen:

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Rivalen unter roter Sonne (FRA/USA 1971) R: Terence Young

Mit Bronson, Delon, sowie Toshirô Mifune, Ursula Andress, Capucine, Luc Merenda, Anthony Dawson, Tetsu Nakamura, u.a.

Buch: Laird Koenig, Denne Bart Petitclerc, William Roberts, Lawrence Roman
Musik: Maurice Jarre


Hier haben wir die Symbiose der damals populären Genres Western und Samuraifilm. Obwohl amerikanisch koproduziert, ist das Ganze stilistisch eher am Italo-Western angelehnt.

Auch hier geben sich Bronson und Delon kontrahentiv die Hand, allerdings ist die Abfolge umgekehrt zu der in DU KANNST ANFANGEN ZU BETEN. Hier sind sie anfangs Kumpane, später Kontrahenten. Delons Part ist etwas reduzierter, da hier noch eine weitere Hauptfigur auftritt, der Japaner Toshirô Mifune (1920-1997), der in Japan damals ein Superstar war. Der Hauptteil besteht aus der Begegnung zwischen ihm und Bronson, die Delon gemeinsam jagen, jedoch aus unterschiedlichen Motiven: Bronson, weil ihm Delon die gemeinsame Beute gemopst hat, Mifune, weil Delon das Schwert des japanischen Kaisers, welches für den amerikanischen Präsidenten als Geschenk gedacht war, gleichzeitig ebenfalls hat mitgehen lassen.

Dabei spielt Mifune den Samurai derart überzeugend, dass man unweigerlich Lust auf mehr 70er Jahre Samurai-Filme bekommen könnte. :lol:

Insgesamt eine sehr gelungene Mischung, spannend, nicht ohne Witz und actionrecih inszeniert, mit starken Darstellerleistungen durch und durch. Musikalisch gibt es gar eine richtig dope Sequenz mit cooler Rhythmusgebung, leider ist der Zettel mit der Minutenangabe grad nicht griffbereit. :mrgreen:

4,5/5

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Ferner wurde ganz frisch, also heute, am 5.8.2010

Yukon - Ein Mann wird zur Bestie (USA 1981) R: Peter R. Hunt

Mit Bronson, Lee Marvin, Ed Lauter, Andrew Stevens, Carl Weathers, Angie Dickinson, Scott Hylands und Henry Beckman.

Buch: Michael Grais, Mark Victor
Musik: Jerrold Immel


beäugt.

Hier haben wir eine Mischung aus Abenteuer, Schneewestern und Action-Verfolgungsfilm. Bronson vs Marvin, das gabs schon in DAS DRECKIGE DUTZEND. Bronson vs Lauter, das gabs auch in NEVADA PASS, DER WEISSE BÜFFEL und DEATH WISH 3. Bronson hier so russisch wie selten anderswo, mit Russenpelzmütze, Russen-Pelzmantel und russisch anmutenden Schneeschuhen, die allerdings eher kanadischer Herkunft sein dürften. :lol:

Bronson zudem mit recht ungewohnter Synchronstimme, und zwar jener von, warte, muss ich nachkucken, Gernot Duda (1927-2004), der Bronson wohl bereits in GESPRENGTE KETTEN sprach, allerdings wohl eher Berühmtheit erlangte als

der Raketen-Countdown Ansager in TOLLDREISTE KERLE IN RASSELNDEN RAKETEN von 1967 :mrgreen:

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Neben den imposanten Landschaftsaufnahmen der kanadischen Gebirgswelt, gibt es hier auch eine grandiose Pulpfigur, nämlich den Trappermörder, der gleichzeitig ein Goldzahnräuber ist! Gepielt von Henry Beckman (1921-2008), der sich sonst eher als Seriendarsteller verdingte.

Recht graphisch geraten ist die Schusswundendarstellung, so dass dieser Streifen auch bei Gorefreunden nicht unbeliebt sein dürfte.

Ansonsten erfahren wir auf Splashmovies, dass

""Yukon" ein US-Filmprojekt der Golden Harvest-Produktionsgesellschaft von Raymond Chow aus Hongkong ist."

Für diese Info vielen Dank an den Michael Ballack der Filmrezension.

:mrgreen:

Die Musik haut hier crimefunkmäßig nichts raus, so dass insgesamt in etwa

4-4,5/5

Unterhaltungspunkte vergeben werden können.

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:mrgreen:


***********************************************************************


Nun stehen im GROSSEN CHARLES BUCHINSKY ALMOST FINALIZING MONAT noch an bzw. hier rum:

Pancho Villa reitet
Die Hölle von San Sebastian
Der Mörder hinter der Tür
Wilde Pferde
Die keine Gnade kennen
Der weiße Büffel
Caboblanco (alte Synchro)
Der Liquidator

sowie

Das Raubtier
Von der Polizei gehetzt

Noch besorgen muss ich:

Das Raubtier 2 (1958)
Twilight Zone-Folge - The Man (1959)
Der aus dem Regen kam (1969)
Der Einsame (1971)
Murphy's Law (1986)
Death Wish IV (1986)
Der Mordanschlag (1987)

Weniger interessant dürften

Der Amerikaner (1970)
Zwei Kerle aus Granit (1970)
Zwischen Zwölf und Drei (1976)

sein.

:lol:

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TATORT MATULA DOUBLE FEATURE FEATURING GÜNTHER UNGEHEUER

:mrgreen:

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Tatort 043 - Gefährliche Wanzen (GER 1974) R: Theo Mezger

Mit Matula, Günther Ungeheuer, Kommissar Lutz, Werner Kreindl, Rolf von Sydow, Karl-Heinz von Hassel, Margot Leonard, Christiane Pauli, Wolfgang Preiss, Willy Semmelrogge als Kreutzer und Gastkommissar Trimmel

Buch: Wolfgang Menge
Musik: Jonas C. Haefeli
Kamera: Willy Pankau

Während des ersten der beiden KOMMISSAR LUTZ FINALYZING MONATE :mrgreen: sind mir gleich zwei Tatorte über den Weg gelaufen, in denen Claus-Theo Gärtner, besser bekannt als Matula, mitspielt. Claus-Theo Gärtners Karriere ist insbesondere vor seiner Matula-Zeit von Interesse, spielte er da doch zumeist auf der anderen Seite des Gesetzes, so bescherte er uns bspw. eine grandiose Performance als asozialer Schlägertyp in dem Top Notch-Thriller EINER VON UNS BEIDEN von 1973. Ebenso verzeichnet er Auftritte in anderen deutschen Crime-Serien wie SONDERDEZERNAT K1, EUROGANG oder eben 70ER JAHRE TATORT.

Zufälligerweise spielt in beiden Tatorten kein Geringerer als Günther Ungeheuer, eine der festesten Größen des teutonischen Pulp & Groove-Kinos, seinen Quasi-Kontrahenten und in beiden Tatorten geht es auch quasi um Industriespionage, was auf einen metaphysischen Nexus hindeutet, welcher dieses Double Feature praktisch erforderlich gemacht hat, auch wenn zweiterer kein Lutz-Tatort ist, sondern ein Brammer-Tatort.

Ersterer allerdings ist ein waschechter Lutz und zwar aus der Feder von Wolfgang Menge, dem Autor von DAS MILLIONENSPIEL und SMOG. Ebenso skribierte er einige Kressin-Tatorte und auch den ersten beäugten Lutz-Tatort des ersten der beiden Finalyzing Monate, KENNWORT FÄHRE. Alle bisher gesehenen Menge-Verfilmungen haben mir gut gefallen, so auch diese hier, gleichzeitig ein weiterer Trimmel-Tatort, hier ist er allerdings nur Gastkommissar.

Diese Folge wartet zudem mit einem weiteren bekannten Gast-Ermittler auf, dem Haferkamp-Assistenten Kreutzer, gespielt von Willy Semmelrogge, der hier den Elektroexperten mimt, eine Rolle, die man aus den Haferkamp-Tatorten nicht zwingend hätte erahnen können.

Auch haben wir den mysteriösen Tatort- und Straßenfeger-Regisseur Rolf von Sydow (DAS MESSER, WIE EIN BLITZ, DIE KETTE, KRESSIN STOPPT DEN NORDEXPRESS, etc) in persona, sowie Werner Kreindl, bekannt als Kommissar Göttmann aus Oldschool SOKO 5113.

Und ein weiterer Stargast gibt sich die Ehre, niemand sonst als Dr. Mabuse persönlich, Wolfgang Preiss. Matula selbst sieht man hier als Bruchsal-Flüchtling, gemeinsam mit Karl-Heinz Hassel, den wir jüngst erst im Trimmel-Tatort HÄNDE HOCH, HERR TRIMMEL sahen, hier allerdings ohne Robbe.

Ein echtes Pulp & Groove-Staraufgebot also, in einem der besten 70er Tatorte.

4,5-5/5

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Tatort 081 - Das stille Geschäft (GER 1977) R: Jürgen Roland

Mit Matula, Günther Ungeheuer, Knut Hinz (Brammer), Günter Heising (Assistent Henkel), Horst Bollmann (Delius), Cilla Karni "und - Mannschaften und Offiziere der Bundeswehr, Polizisten und Bahnpolizei, Herren des MfS, Reisende, Kunden, Angler , Nonnen, u.a" :lol:

Buch: Fred Zander, Joachim Wedegärtner
Musik: n/a
Kamera: Joachim Wedegärtner

Kriminalhauptkommissar Brammer, eine Art deutscher Franco Nero und Fred Williamson in einer Person, ermittelt gemeinsam mit dem späteren Tatort-Kommissar Delius (Horst Bollmann), der hier als MAD-Major fungiert.

Es geht hier im Endeffekt um Werksspionage im militärischen Bereich. Dementsprechend panzert es, was das Zeug hält. Auch wenn Jürgen"Zinksärge"Roland Regie führte, es muss dieser militärische Bereich sein, dem ich einfach nix Gesundes abgewinnen kann - es sei denn, es wird so gezeigt, wie in einigen Makkaroni Combat-Streifen, aber das hier ist kein Makkaroni Combat, noch nicht mal Sauerkraut Combat - es muss dieser Bereich sein, dass zumindest für mich die Sichtung eher zähflüssigen Karakter hatte. Dennoch reichts noch für

3,5/5

Was auch an der teilweise groovigen Musik und einigen stilistischen Schmankerln wie zB der Schwarzweißeinfrierungs-Diashow in der Bahnsteig-Sequenz liegt, also nich, dass das Ganze nicht ankuckbar wäre :lol:

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Brammer:

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DER GROSSE SCHWARZWEISS SEPTEMBER

Ein ganzer Monat fast ausschließlich mit Schwarzweiß-Digturen. :mrgreen:


Bereits:


4.9.2010

Vorfilm:

The Twilight Zone 01x31 - Für einen Dollar Liebe (USA 1960) R: Douglas Heyes

Eine der Folgen mit End-60er Berliner Synchro. Insgesamt gibt es 156 Folgen, davon 13 End-60er Berlin Synchron-Episoden (ZDF) und 24 Anfang 70er-Interopa Synchros (BR), also 37 Folgen mit Oldschool-Synchro. Feine Schwarzweiß-Mystery-Serie, bei uns leider kaum zur Geltung gekommen.

4/5

Hauptfilm:

Frankensteins Tochter - Die Unheimliche (USA 1958) R: Richard E. Cunha

Der bisher möglicherweise schwächste Titel der Galerie des Grauens, soweit ich die Streifen gesehen habe. Oder sagen wir, ein Film, der fast nur aus Schwächen besteht, aber in der Summe nicht minder unterhaltsam ist wie die anderen Filme der Reihe. Da ich den Film am Samstag vor der Nachtschicht gesehen habe, kann ich nun, nach der Nachtschicht, sagen: der Film wirkt nach, vor allem die hanebüchend hölzerne Performance von Donald Murphy als Frankenstein. Sowie eines der trashigsten Monster der Filmgeschichte. Kein Frage, ein Kleinod. :mrgreen:

4/5


11.9.2010

Vorfilm:

The Twilight Zone 01x12 - Der Hausierer (USA 1960)

Bisher eine der besten Folgen. 4,5-5/5

Hauptfilm:

Das Ungeheuer von Loch Ness (UK/USA 1959) R: Eugene Lourie, Douglas Hickox

Anolis Galerie des Grauens No. 7. Auch das ein angenehmer Gruselspass mit starker erster Hälfte, durchaus atmosphärisch mit Cornwall- und London Docks-Setting, einem "Hauptdarsteller", der/die/das mit Loch Ness in etwa genauso viel zu tun hat wie Dia Bohlen mit guter Musik und ansonsten kaum weiteren Hauptdarstellern, das eigentliche Manko des Films, der insgesamt aber gut zu unterhalten weiß.

4/5


18.9.

Vorfilm:

The Twilight Zone 01x21 - Spiegelbilder (USA 1960)

Auch das eine gute Folge.

4,5/5

Hauptfilm:

Der Rächer (GER 1961) R: Karl Anton

Gleichzeitig der Start des GROSSEN KLAUS-GÜNTHER NAKSZYNSKI ALMOST FINALIZING AT LEAST THOSE WALLACES OBWOHL NOCH 5 TAGE SOMMER HERBSTES :mrgreen:

Gleich sein erster Auftritt ein großartiger, mit feinen Pulp-Gläsern:

Image

Insgesamt der dritte deutsche Edgar Wallace und der einzige von Kurt Ulrich-Film, der auch von Interesse ist, weil man hier u.a. Synchronsprecher-Legende Rainer Brandt in realo erleben kann. Zudem ist dies ein Eddie Arent-freier Wallace mit Klaus-Günther. Die meisten Klaus-Günther Wallaces sind ja leider nicht Eddie Arent-frei :lol:

Insgesamt ein ganz gutes Grundgerüst mit zwischenzeitlichen Längen, aus dem man mehr hätte machen können, zB hätte man dem Kopfjäger mehr Präsenz geben können, die an sich grandiose Pulpfigur kommt hier eher nebensächlich rüber und keineswegs angsteinfößend.

4/5


21.9.

Vorfilm:

The Twilight Zone 01x30 - Nicht nach Fahrplan (USA 1960)

Good as usual.

4,5/5

Hauptfilm:

Die seltsame Gräfin (GER 1961) R: Josef von Báky, Jürgen Roland

Der nächste Klaus-Günther-Wallace. Diesmal MIT Eddie Arent. Daran muss man sich gewöhnen, wenn man alle Klaus-Günther Wallaces sehen will, dann muss man zumeist auch Eddie ertragen. Das waren halt die beiden Zugpferde damals, der Klaus-Günther und der Eddie, weswegen sie bei fast allen Opening Credits ja auch zuletzt genannt werden, angekündigt mit dem Lexem UND. Während der Klaus-Günther meist den Psycho mimte, den das teutonische Publikum sehen wollte, war der Eddie der unnötige Komiker, über den wahrscheinlich nur das damalige gradlinig getrimmte teutonische Publikum lachen konnte, weil Eddie mag alles sein, aber eins ist er nicht: lustig. :mrgreen:

Kinsk also hier als Psycho mit eigener Stimme. Das gute an den Klaus-Günther Wallaces ist ja, dass man den Kinsk da mit eigener Stimme erleben kann und so gut Gerd Martienzen und Co auch synchronisieren konnten, über Kinsks eigene Stimme geht nix, vor allem, wenn er den Psycho mimt. Das tut er hier am Telefon ziemlich gut. Und das ist der große Unterschied zum Eddie, er ist ein echter Psycho. Der Eddie ist aber kein echter Komiker, weil kein lustiger.

Der Film also ein echter Kinsk. Laut der Wikipedia-Liste der 9. Teutonen-Wallace. Nicht der allerbeste, aber doch ein gut goutierbarer, mit interessanter Musikgebung zudem, vom Godfather des Crime Funks, Peter Thomas, der hier bereits die später prägnant werdende und die 70er Jahre dominierende Melodie-Art, die Funk-Melodie-Art, in Ansätzen erahnen lässt.

4/5


Noch:

KIND-ENTFÜHRUNGS-SCHWARZWEISS-DOUBLE FEATURE:

Es ist soweit (GER 1960) Der 2. Durbridge-Straßenfeger
Bunny Lake ist verschwunden (USA 1965) Thx an den Langenbogener Delivery-Service ;)

Finalisierung der ersten Box der GALERIE DES GRAUENS:

Auf U-17 ist die Hölle los
Die Augen des Satans

More Klaus-Günther:

Das Gasthaus an der Themse
Die Tür mit den 7 Schlössern
Der rote Rausch
Die schwarze Kobra
Das Geheimnis der schwarzen Witwe
Das Geheimnis der chinesischen Nelke

Und wenns noch passt, noch n paar Schwarzweiß Horror-Klassiker

Draculas Blutnacht
Little Shop Of Horrors
Schwarzer Freitag
Die Kinder der Verdammten
...

:mrgreen:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
PostPosted: 23.09.2010 01:05 
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TWILIGHT ZONE – UNWAHRSCHEINLICHE GESCHICHTEN (THE TWILIGHT ZONE)
USA 1959–1964


129 von 156 Folgen wurden synchronisiert und zwar wie folgt:

25.10.1961 ARD 1 Folge ?
02.03.1967 bis 02.01.1969 ZDF 13 Folgen Berliner Synchron GmbH
03.03.1971 bis 18.11.1971 BR 24 Folgen Interopa Film GmbH, Berlin
13.11.1991 bis 01.07.1992 Pro 7 33 Folgen DEFA-Synchron GmbH, Berlin
19.01.1996 bis xx.04.1998 TV München 58 Folgen ?

Die neueren Synchros haben nicht den überzeugendsten Stimm-Groove, was nicht überrascht, liegt die große Zeit der deutschen Synchronisation, die manch einen internationalen Film soundtechnisch sogar besser gemacht hat als das Original, doch schon ein Stück weit zurück, endete etwa 1983/84.

Somit interessieren uns hier primär die 37 Folgen mit 60er/70er Oldschool-Synchro, welche da sind:

1. Staffel:

10. Das Geisterschiff (BR)
11. Testflug (BR)
12. Der Hausierer (BR)
18. Flug ohne Wiederkehr (BR)
21. Spiegelbilder (BR)
23. Das Doppelleben (BR)
29. Das Kind auf der Treppe (BR)
30. Nicht nach Fahrplan (BR)
31. Für einen Dollar Liebe (ZDF)
34. Goldfingerhut (ZDF)
36. Requiem für eine Serie (ZDF)

2. Staffel:

46. Ein Foto für die Zukunft (ZDF)
49. Das Attentat (BR)
50. Der Gelegenheitskauf (BR)
52. Die standhafte Münze (ZDF)
54. Reise durch die Zeit (BR)
55. Mars für Mars (ZDF)
59. Ein paar Schritte zu weit (BR)
63. Die Welt als Wille und Vorstellung (ZDF)

3. Staffel:

67. Ankunft aus dem Jenseits (BR)
77. Der Talisman (BR)
78. In Unterhosen durch New York (ZDF)
85. Cowboy sein dagegen sehr (ZDF)
90. Seine Majestät, der Brummer (ZDF)
91. Im toten Winkel (BR)
95. Das Großmaul von Texaas (ZDF)
99. Mutter's Liebling (BR)

4. Staffel:

nicht synchronisiert

5. Staffel:

126. Die Rache der Puppe (BR)
133. Die Show fällt aus (BR)
134. Ein seltsamer Zeuge (BR)
140. Das Computerluder (ZDF)
141. Begegnung mit der Zukunft (BR)
145. Demaskierung (BR)
150. Die stille Stadt (BR)
152. Einmal Jenseits und zurück (ZDF)
154. Die Todes-Ballade (BR)
156. Eine schönere Welt (BR)

:mrgreen:

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 Post subject: Re: Diary Of A Lobbykiller 5.0
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Übrigens seit Montag täglich auf Das Vierte:

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Die erste Folge mit Oldschool-Synchro läuft am Montag, 27.9. um 23:05 Uhr:

"10. Das Geisterschiff (Judgement Night)

Erstaufführung USA: 04.12.1959
Erstaufführung D: 1971 (BR)

Deutsche Bearbeitung: Interopa Film GmbH, Berlin

Rod Serling (Erzähler [vo] ) Joachim Nottke

Nehemiah Persoff (Carl Lanser) Gerd Martienzen
Deirdre Owens (Barbara Stanley) Christel Merian
James Franciscus (Lt. Mueller) Randolf Kronberg
Ben Wright (Kapitän Wilbur) Klaus Miedel
Patrick Macnee (Erster Offizier) Günter Kieslich
Hugh Sanders (Jerry Potter) Heinz Giese
Leslie Bradley (Major Devereaux) Gerhard Schinschke
Kendrick Huxham (Barmann) Helmut Heyne
Richard Peel (1. Steward) Hans Nitschke
Donald Journeaux (2. Steward) Gerd Holtenau
Barry Bernard (Maschinist) ?"

(List by Andreas, Synchronforum, Thanx a lot!)

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PostPosted: 27.09.2010 02:47 
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PART 1 DES KIND-ENTFÜHRUNGS-SCHWARZWEISS-DOUBLE FEATURES IM ZUGE DES GROSSEN SCHWARZWEISS-SEPTEMBERS


Es ist soweit (GER 1960) R: Hans Quest

Der 2. von 11 teutonischen Francis Durbridge-Straßenfegern und der 10., den ich sah. Fehlt nur noch der allererste, DER ANDERE.

Ein 6-Teiler, den ich sah bzw. zu Ende sah - am Tag, an dem der neue MV eintrudelte. Es ist soweit! Der Lobbykiller verlässt Mannheim. :mrgreen:

Auch wenn einige spätere Strassenfeger pulp&groove-technisch mehr zu bieten haben, muss ich diesen als einen der besten einstufen, kaum einer ist spannender. Kaum einer ist besser gespielt.

Jürgen Goslar überzeugt in der Hauptrolle, man folgt ihm, den man sonst schergenmäßig eher durch Teutonic Pimp-Rollen in irgendwelchen Derricks, Kellers oder Kösters kennt, man folgt ihm gern. Ebenso dem Erzähler der Drei Fragezeichen, Paradespießer Peter Pasetti, der neulich auch in dem Tatort FINDERLOHN punkten konnte. Eigentlich der Vincent Price des teutonischen Pulp&Groove-Kinos, viel zu wenig gewürdiggt, kaum jemand konnte Gradlinigkeit so zur Perfektion performen wie er.

Zudem großartig: Karl Lieffen als Fotograf Pelford. Und apropos Köster, der mimt hier den Inspektor, der Herr Lowitz.

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5/5

PS: Apropos ES IST SOWEIT. Heute ist es soweit, heute kommt die erste TWILIGHT ZONE-Folge mit Oldschool-Synchro. Nicht verpassen! :mrgreen:

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PostPosted: 30.09.2010 01:17 
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PART 2 DES KIND-ENTFÜHRUNGS-SCHWARZWEISS-DOUBLE FEATURES IM ZUGE DES GROSSEN SCHWARZWEISS-SEPTEMBERS


Bunny Lake ist verschwunden (UK 1965) R: Otto Preminger

Mit Keir Dullea, Carol Lynley, Laurence Olivier, Lucie Mannheim, The Zombies, u.a.

Im Gegensatz zu den Preminger-Klassikern DER MANN MIT DEM GOLDENEN ARM oder ANATOMIE EINES MORDES, ist die Musik in BUNNY LAKE eher agrar von der Melodik, so dass es zunächst etwas schwierig ist, sich den Film anzuhören. Wirklich nicht gerade die dopeste Soundgebung. Hört man darüber hinweg, bekommt man es mit einem recht gradlinigen Thriller zu tun, der allerdings mit guten Darsteller-Leistungen aufwarten kann, allen voran von Keir Dullea, der durchaus auch Anthony Perkins Part in PSYCHO hätte übernehmen können und der dem Streifen im Schlussdrittel den ein oder anderen Unheimlichkeitsfaktor schenkt, allerdings auch ein paar eher peinliche Sequenzen.

Auch Laurence Olivier agiert mehr als solide, ebenso Carol Lynley als Bunnys Mutter. Erwähnenswert auch der Live-Auftritt der Musikgruppe THE ZOMBIES, nicht gerade die Gottväter des Funks, aber weitaus grooviger als die restliche Musik.

In Punkto 60er Jahre Schwarzweiß-Psychothriller ragt BUNNY LAKE jedoch niemals an Klassiker wie WAS GESCHAH WIRKLICH MIT BABY JANE? oder WIEGENLIED FÜR EINE LEICHE heran und ist bei Leibe auch nicht Otto Premingers bester Film, der den Olymp eher mit Film Noir-Werken wie LAURA, FAUSTRECHT DER GROSSTADT oder ENGELSGESICHT erreicht hat.

Dennoch natürlich ein Film, den man filmhistorisch betrachtet einmal gesehen haben sollte, aber wahrscheinlich tatsächlich eher nur einmal.

3,5-4/5

"seltsame Buddistische Bestattungszeremonien, die in Japan für zerbrochene Puppen abgehalten werden..."

:mrgreen:

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