Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
It is currently 10.08.2020 21:42

All times are UTC + 1 hour [ DST ]




Post new topic Reply to topic  [ 5 posts ] 
AuthorMessage
 Post subject: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 11.01.2012 17:59 
Offline
Moderator
User avatar

Joined: 11.2009
Posts: 10568
Location: Bayern/Franken
Gender: Male
Image
Italien/Deutschland 1982

Score: Ennio Morricone
Darsteller: Michael Moriarty, Penelope Milford, Sarah Langenfeld, Martha Smith, Cameron Mitchell


Hab gesucht! Finde aber nichts.....

Nunja ein Arzt führt zusammen mit seiner Assistentin, die auch siene Freundin ist Experimente an sich selbst durch...
Er bekommt Visionen wobei er Frauen umbringt, er scheint verrückt zu werden. Erzählt auch niemanden was genau sache ist.
Das Bild eines Schiffes mit deutscher Aufschrifft, begegnet ihm öfters in seinen Träumen, so verschlägt es ihn über Hamburg nach Berlin.
Dort geht sein Zwillingsbruder als Frauenmörder um. Er kann durch seine Augen sehen und umgekehrt genauso...
Nach dem er seinen Zwillingsbruder aufgespürt hat, versucht dieser ihm die Morde anzuhängen. Der Arzt kommt in den Knast. Seine Freundin reisst an und kann ihn wieder rausboxen.
Sie versucht den Killer in eine Falle zu locken, ein gefährliches unterfangen..

Das beste gleich zu anfang, die Frauen, die dürfen sich allesammt Nackich zeigen, das schonmal gut. :lol:
Der Film ist Solide, leider zu solide...
In ruhigen Tönen wird die Psyche der beiden Zwillingsbrüder beleuchtet, der Darsteller war toll.
Das Giallofeeling hat mich hier nicht so richtig gepackt, das italienische Flair fehlt auch völlig...
Wegen des guten Morricone Scores war der Film ein muss für mich, leider dudelt der Score meistens nur ganz leise, so dass man ihn nur erahnen kann im Hintergrund...
Der Film erinnert etwas an DePalmas Sisters, wäre er nicht aus Italien wäre es sogar Fraglich ob er in das Giallogenre eingeordnet werden würde..
Klar es gibt massig blanke Busen der Damen zu sehen, der Killer mordet mit Stillet, aber hier ist ja schnell klar wer der Killer ist und es wird nicht gerätselt wer hinter den Morden steckt...
Gerade noch 6/10 punkte würde ich diesem Psychogram über zwei Zwillinge und dem ereigniss in der Vergangenheit geben... Da in den 80igern eh nimmer viel gutes kam kann man den hier bald zu den besten der zeit zählen.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com

_________________
Image


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 13.01.2012 20:45 
Offline
User avatar

Joined: 11.2009
Posts: 9305
Location: Liquid Eyes in Cologne
Gender: Male
So gerade gesichtet das Teil...

Nicht schlecht, echt nicht schlecht! Hätte ich nicht gedacht, aber de Martino liefer mit BLOOD LINK einen ordentlichen Spät-Giallo ab.
Mit herbstlichen Hamburg- und Berlin-Impressionen gespickt und untermalt mit einem dezenten Morricone OST, bekommt der Film eine besondere atmosphärische Note.
Hauptverantwortlicher für das Gelingen des Ganzen ist aber zweifelsohne der Larry-Cohen-Regular Michael Moriarty (AMERICAN MONSTER, STUFF). Er spielt der psychotischen Zwilling mit herrlicher Inbrunst - sehr schön.

Allzu blutig wird's nicht, hier und da ein paar Stabings, das war's - dafür wird der Zuschauer mit einer Fülle von Nuditäten vertröstet (is ja auch was, gelle 8-) ).

Nö, also ich kann das, aller Wahrscheinlichkeit nach ungekürzte, UFA-Tape, empfehlen - so als Giallo-Häppchen für zwischendurch.


8 / 12

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Image


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 14.01.2012 15:56 
Offline
User avatar

Joined: 06.2010
Posts: 601
Gender: Male
TRAXX wrote:

Nö, also ich kann das, aller Wahrscheinlichkeit nach ungekürzte, UFA-Tape, empfehlen - so als Giallo-Häppchen für zwischendurch.




Laut der ofdb ist das Tape gekürzt, aber was fehlen soll ist nicht vermerkt. Mich interessiert der Film in jedem Fall, wobei ich nicht sagen kann ob ich ihn in den 80ern gesehen hatte. Das Cover kommt mir nämlich verdammt bekannt vor.


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 14.01.2012 21:19 
Offline
User avatar

Joined: 11.2009
Posts: 9305
Location: Liquid Eyes in Cologne
Gender: Male
deadlyfriend wrote:
wobei ich nicht sagen kann ob ich ihn in den 80ern gesehen hatte. Das Cover kommt mir nämlich verdammt bekannt vor.

Hehe, das ging mir genauso. :mrgreen: 8-) Kannte den Film allerdings nicht.

Zu cut/uncut:

Die italienische TV-Austrahlung läuft o.A. 92:20 min., das UFA-Tape 92:00 min. (hab's überprüft, OFDB-Angabe stimmt), das sind 20 sec. Differenz und das könnten locker Logos o.ä. sein.
Mir ist nichts diesbezüglich aufgefallen (ev. bei einer Erstechung, mit viel Fantasie könnte ne Einstellung gekappt worden sein, aber definitiv keine augenscheinliche Schnitte). Aber bei dieser UFA-Generation war ja fast alles mit ner FSK 18 geschnitten, von daher...


Zum Film:

Noch was völlig abartiges hatte der Film zu bieten... der Protagonist trink immer Kaffee mit Marmelade!! :o :shock:

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Image


Top
 Profile  
 
 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 22.06.2020 22:03 
Offline
User avatar

Joined: 12.2013
Posts: 4656
Location: Provinzmetropole an Rhein und Mosel
Gender: Male
Image

Blood Link - Blutspur (D)
Extrasensorial (IT)
Lazo mortal (ES)
Elo de Sangue (BR)
Blood Link
The Link



Image


IT / D / USA 1982

R: Alberto De Martino
D: Michael Moriarty, Penelope Milford, Geraldine Fitzgerald, Cameron Mitchell, Reinhold Olszewski, Henriette Gonnermann, Sarah Langenfeld, Peter Schlesinger u.a.

Italo-Cinema.de

Synchronkartei

Score: Ennio Morricone

OFDb



Image Image Image Image
Image Image Image Image



"Es gab Bestien in Menschengestalt und sie wirkten sanft und freundlich..."


Ein augenscheinlich wenig beachteter Spät-Giallo von Maestro Alberto De Martino, der für mich persönlich mit zu dem Interessantesten zählt, was das italienische Thrillergenre in den 80er Jahren zu bieten hat. In beeindruckenden und farbintensiven Bildern erzählt der Film die Geschichte des amerikanischen Arztes Dr. Craig Mannings (Michael Moriarty), der gemeinsam mit seiner Teilzeitgeliebten und wissenschaftlichen Assistentin Julie Warren (Penelope Milford) ein sehr ungewöhnliches Forschungsprojekt betreibt: Die beiden erforschen im Rahmen von Selbstversuchen, "bis zu welchem Punkt man mit dem Verstand Schmerzen, Depressionen, Phobien und Träume kontrollieren oder sogar verursachen kann". Dabei kommt ein Akkupunkturverfahren zum Einsatz, bei dem die in der Haut steckenden Nadeln unter Hochspannung stehen. Doch plötzlich wird Dr. Hemmings von grausigen Alpträumen heimgesucht, in denen er sich selbst dabei zusieht, wie er voller Elan unschuldige Frauen meuchelt. Kurz darauf kommt er dem Geheimnis seiner plagenden Alpträume auf die Spur, denn die Ursache ist sein siamesischer Zwillingsbruder Keith Mannings (Michael Moriarty), von dem Craig in seiner frühen Kindheit nicht nur körperlich, sondern auch örtlich getrennt wurde. Aus unerklärlichen Gründen kann Craig plötzlich durch Keiths Augen sehen -als auch umgekehrt- und dabei beobachten, welche Schandtaten sein bis dato aus seiner Wahrnehmung verdrängter Zwillingsbruder begeht; denn Keith, der mittlerweile zu einem prächtigen und impotenten Psychopathen herangereift ist, mordet sich zur gleichen Zeit froh und munter durch die Hansestadt Hamburg. Was folgt, ist ein Katz und Maus-Spiel zwischen Hamburg und Berlin, bei dem letztendlich der irre Keith die perfiden Spielregeln vorgibt.


Trotz eines fehlenden Kinostarts bekam BLOOD LINK hierzulande eine beachtlich gute Synchro zugesprochen, zumal es sich dabei um einen zum Großteil von Deutschland co-produzierten Film handelt. Umso erstaunlicher, dass dieser außergewöhnliche Spät-Giallo augenscheinlich bis dato überhaupt noch nicht digital veröffentlicht wurde - und zwar nicht nur hierzulande. Das Problem werden mal wieder die verschiedenen Lizenzinhaber sein, die scheinbar auch das Veröffentlichen weiterer De Martino Werke erschweren. Würde mich riesig darüber freuen, den Film irgendwann in seinem eigentlichen Bildformat zu sehen, denn wenn schon die 4:3 Fassung von den Kamerabildern her beeindruckt, möchte ich nicht wissen, wie das Ganze erst im korrekten Bildformat wirkt.


Image Image Image Image
Image Image Image Image
Image Image Image Image


www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Top
 Profile  
 
Display posts from previous:  Sort by  
Post new topic Reply to topic  [ 5 posts ] 

All times are UTC + 1 hour [ DST ]


You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot post attachments in this forum

Search for:
© phpBB® Forum Software | phpBB3 free Forum by UserBoard.org | All Rights Reserved.
» Contact & Abuse Support-Forum Gooof Webdesign free forum Dein Forumo Forum web tracker