Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 11.01.2012 17:59 
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Italien/Deutschland 1982

Score: Ennio Morricone
Darsteller: Michael Moriarty, Penelope Milford, Sarah Langenfeld, Martha Smith, Cameron Mitchell


Hab gesucht! Finde aber nichts.....

Nunja ein Arzt führt zusammen mit seiner Assistentin, die auch siene Freundin ist Experimente an sich selbst durch...
Er bekommt Visionen wobei er Frauen umbringt, er scheint verrückt zu werden. Erzählt auch niemanden was genau sache ist.
Das Bild eines Schiffes mit deutscher Aufschrifft, begegnet ihm öfters in seinen Träumen, so verschlägt es ihn über Hamburg nach Berlin.
Dort geht sein Zwillingsbruder als Frauenmörder um. Er kann durch seine Augen sehen und umgekehrt genauso...
Nach dem er seinen Zwillingsbruder aufgespürt hat, versucht dieser ihm die Morde anzuhängen. Der Arzt kommt in den Knast. Seine Freundin reisst an und kann ihn wieder rausboxen.
Sie versucht den Killer in eine Falle zu locken, ein gefährliches unterfangen..

Das beste gleich zu anfang, die Frauen, die dürfen sich allesammt Nackich zeigen, das schonmal gut. :lol:
Der Film ist Solide, leider zu solide...
In ruhigen Tönen wird die Psyche der beiden Zwillingsbrüder beleuchtet, der Darsteller war toll.
Das Giallofeeling hat mich hier nicht so richtig gepackt, das italienische Flair fehlt auch völlig...
Wegen des guten Morricone Scores war der Film ein muss für mich, leider dudelt der Score meistens nur ganz leise, so dass man ihn nur erahnen kann im Hintergrund...
Der Film erinnert etwas an DePalmas Sisters, wäre er nicht aus Italien wäre es sogar Fraglich ob er in das Giallogenre eingeordnet werden würde..
Klar es gibt massig blanke Busen der Damen zu sehen, der Killer mordet mit Stillet, aber hier ist ja schnell klar wer der Killer ist und es wird nicht gerätselt wer hinter den Morden steckt...
Gerade noch 6/10 punkte würde ich diesem Psychogram über zwei Zwillinge und dem ereigniss in der Vergangenheit geben... Da in den 80igern eh nimmer viel gutes kam kann man den hier bald zu den besten der zeit zählen.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com

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 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 13.01.2012 20:45 
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So gerade gesichtet das Teil...

Nicht schlecht, echt nicht schlecht! Hätte ich nicht gedacht, aber de Martino liefer mit BLOOD LINK einen ordentlichen Spät-Giallo ab.
Mit herbstlichen Hamburg- und Berlin-Impressionen gespickt und untermalt mit einem dezenten Morricone OST, bekommt der Film eine besondere atmosphärische Note.
Hauptverantwortlicher für das Gelingen des Ganzen ist aber zweifelsohne der Larry-Cohen-Regular Michael Moriarty (AMERICAN MONSTER, STUFF). Er spielt der psychotischen Zwilling mit herrlicher Inbrunst - sehr schön.

Allzu blutig wird's nicht, hier und da ein paar Stabings, das war's - dafür wird der Zuschauer mit einer Fülle von Nuditäten vertröstet (is ja auch was, gelle 8-) ).

Nö, also ich kann das, aller Wahrscheinlichkeit nach ungekürzte, UFA-Tape, empfehlen - so als Giallo-Häppchen für zwischendurch.


8 / 12

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 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 14.01.2012 15:56 
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TRAXX wrote:

Nö, also ich kann das, aller Wahrscheinlichkeit nach ungekürzte, UFA-Tape, empfehlen - so als Giallo-Häppchen für zwischendurch.




Laut der ofdb ist das Tape gekürzt, aber was fehlen soll ist nicht vermerkt. Mich interessiert der Film in jedem Fall, wobei ich nicht sagen kann ob ich ihn in den 80ern gesehen hatte. Das Cover kommt mir nämlich verdammt bekannt vor.


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 Post subject: Re: BLOOD LINK - BLUTSPUR - Alberto de Martino
PostPosted: 14.01.2012 21:19 
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deadlyfriend wrote:
wobei ich nicht sagen kann ob ich ihn in den 80ern gesehen hatte. Das Cover kommt mir nämlich verdammt bekannt vor.

Hehe, das ging mir genauso. :mrgreen: 8-) Kannte den Film allerdings nicht.

Zu cut/uncut:

Die italienische TV-Austrahlung läuft o.A. 92:20 min., das UFA-Tape 92:00 min. (hab's überprüft, OFDB-Angabe stimmt), das sind 20 sec. Differenz und das könnten locker Logos o.ä. sein.
Mir ist nichts diesbezüglich aufgefallen (ev. bei einer Erstechung, mit viel Fantasie könnte ne Einstellung gekappt worden sein, aber definitiv keine augenscheinliche Schnitte). Aber bei dieser UFA-Generation war ja fast alles mit ner FSK 18 geschnitten, von daher...


Zum Film:

Noch was völlig abartiges hatte der Film zu bieten... der Protagonist trink immer Kaffee mit Marmelade!! :o :shock:

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